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Schwalm-Radweg

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Karte von Schwalm-Radweg
Wegweiser in Schwalmstadt-Treysa
Wegweiser in Renzendorf

Der noch neue (2010) Schwalm-Radweg führt entlang der Schwalm von der Quelle bei Köddingen über Alsfeld nach Felsberg (Hessen). Hier in der Ederniederung mündet die Schwalm in die Eder. Besonders im oberen Abschnitt und weiter bis Borken verläuft er auf weiten Strecken naturnah durch ausgedehnte Wälder und kleinbäuerliche Dörfer und Felder. Mit einer Länge von über 100 km zählt er zu den größeren Wegen und kann auch bei der Wegweisung ordentlich punkten. Ab Quelle verläuft der Radweg sehr oft zusammen mit dem Hess. Radfernweg R4. Sehenswert sind die Festung Ziegenhain mit dem Museum der Schwalm und die Fachwerkaltstädte von Alsfeld und Treysa. Am Ende der Tour hat Felsberg noch ein paar Burgen zu bieten.

Neue Strecke ab 2013

Die Route ist an einigen Stellen neu geführt. Borken wird ausgelassen und stattdessen der Gombether und der Singliser See auf Schotterwegen nördlich und östlich umrundet. Rhünda musste auch daran glauben. Die Wegequalität hat sich weiter verschlechtert, aber die Strecke ist etwas ruhiger geworden und man sieht die Schwalm öfter.

Anm.: es gab einen Radweg R20, der einen Teil des Schwalm-Weges erfasste. Die dazu gehörige Ausschilderung wurde weitgehend entfernt.

Streckenprofil[Bearbeiten]

Ausschilderung / Logo des Schwalm-Radweges
  • Länge: 106 km
  • Ausschilderung: gut bis sehr gut mit normgerechten Wegweisern
  • Steigungen: von der Quelle bis Alsfeld hügelig, von dort mit Ausnahme der kurzen Steigung in Schlierbach leicht hügelig bis flach
  • Wegzustand: Quelle - Alsfeld inzwischen gut hergerichtete, abgesplittete Feld- und Waldwege, Alsfeld - Treysa bis auf 1 km asphaltiert, Treysa bis Gensungen viele gesplittete Feld- und Waldwege; siehe auch Abschnitt Sicherheit
  • Verkehrsbelastung: es dominieren die ruhigen Abschnitte (Feld- und Waldwege), die Abschnitte neben Bundesstraßen, auf Landstraßen und auf Ortstraßen machen aber auch 35% aus.
  • Geeignetes Fahrrad: Tourenrad mit Profilreifen und 7-Gangschaltung, MTB
  • Familieneignung: teilweise
  • Inlinereignung: nur im Bereich Schwalmstadt (Loshausen, Ziegenhain, Treysa)

Hintergrund[Bearbeiten]

Region Schwalm.

Vorbereitung[Bearbeiten]

Läden und Einkehrmöglichkeiten sind selten. Genug Wasser und Proviant sollten dabei sein.

Anreise[Bearbeiten]

Mit der Bahn[Bearbeiten]

Bahnhöfe und Haltepunkte findet man in Felsberg-Gensungen, Wabern, Borken-Singlis, Borken, Neuental-Zimmersrode, Neuental-Schlierbach, Schwalmstadt-Treysa (alle KBS 620) und Alsfeld (KBS 635).

Wenn man zur Quelle möchte: Einzelne Räder kann man mit dem Bus vom Bahnhof Mücke (Haltestelle der Vogelsberg-Bahn von Gießen über Alsfeld nach Fulda) nach Ulrichstein transportieren. Von dort gelangt man über den R 4 zum Schwalm-Radweg.

Mit dem Fahrrad[Bearbeiten]

Anbindung an der Quelle an:

In Felsberg Anbindung an:

In Wabern Anbindung an:

In Schwalmstadt Anbindung an:

In Renzendorf Anbindung an:

Mit dem Auto[Bearbeiten]

Von Köddingen aus kann man mit dem Auto fast bis zur Quelle fahren. Einen Parkplatz gibt es dort nicht, aber die Strecke ist wenig befahren. Die A 49 - von Kassel kommend - verläuft grob parallel zur Route. Sie endet derzeit in Neuental.

Streckenbeschreibung[Bearbeiten]

Schwalmquelle im Vogelsberg
Durch diese Gasse muss man radeln. Kante vom Alsfelder Rathaus erkennbar.
Schöner Radweg auf dem Damm hinter Ziegenhain
Blick auf Schwalm und Staudamm im Hochwasserrückhaltebecken

1. Etappe: Schwalmquelle - Alsfeld: 19 km[Bearbeiten]

  • Schwalmquelle - ein kurzer Fußweg führt zur Quelle, die sich im Sommer recht zugewachsen präsentiert. Als Erstes kommt ein knapp 3 km langer gesplitteter Waldweg. Es folgt ein steiler, asphaltierter Feldweg mit Blick über die einsame Landschaft.
  • Renzendorf - Ort hat einen Bahnhof. Weiter geht es durch ein grünes Tal auf guten Wegen. In Altenburg geht es auf einen unbefestigten Waldpfad neben der Schwalm nach
→ Biegt man nach der steilen Abwärtsstrecke links statt rechts ab, kann man entlang einer Landstraße nach Alsfeld radeln. Nach dem Ortseingang kommt ein R4-Wegweiser. Dieser Weg ist besser und kürzer, allerdings kein Abenteuer.
  • Alsfeld - Radweg durch den Ort recht kompliziert. Wenn man sich verfährt, lernt man die alte Fachwerkstadt noch besser kennen.

2. Etappe: Alsfeld - Treysa: 30 km[Bearbeiten]

  • Münch-Leusel - Hinter dem Ort verläuft der Radweg in einem leeren Staubecken, das dem Hochwasserschutz dient. Man radelt auf den Staudamm zu (Foto). Sollte das Becken voll sein, muss die Landstraße von Münch-Leusel nach Heidelbach genutzt werden.
  • Röllshausen - 1000-jährige Kapelle auf dem Schönberg (ein Basaltkegel) vor dem Ort auf der rechten Seite
  • Salmshausen - Wenn man hier statt links geradeaus radelt, geht es über eine Brücke und man erreicht, der schmalen Landstraße und am Ende dem R17 folgend, den Bahnradweg Rotkäppchenland.
  • Zella - Fachwerkdorf. Im Anschluss ein Stück Landstraße bis
  • Loshausen - Hier zweigt die Mittelland-Route D4 nach Osten ab.
~ Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png ~> Hier kreuzt der neue Bahnradweg Rotkäppchenland den Hess. Radfernweg R4 und den Schwalm-Radweg. Zweigt man nach links ab, gelangt man komfortabel fast zum Bahnhof Treysa. Dort, wo der Bahntrassenradweg zu Ende ist, ist auch ein Parkplatz und hinter diesem ein asphaltierter Weg, der uns wieder zum Schwalm-Weg führt.
  • 1 Ziegenhain (215 m) − Die ehemalige Residenz- und Kreisstadt ist heute ein Stadtteil von Schwalmstadt mit circa 4175 Einwohnern und überregional vor allem durch die barocke Wasserfestung bekannt, welche im Dreißigjährigen Krieg die viertgrößte Befestigungsanlage in Hessen war und nicht eingenommen werden konnte. Gute Busverbindungen in fast alle Himmelsrichtungen.
~ Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png ~> Auf dem Damm des Rückhaltebeckens fährt man auf einem asphaltierten Weg um das Gewerbegebiet herum; später dann bergab vom Damm hinunter in das Rückhaltebecken hinein.
  • 2 Ascherode (215 m) - Von dem 250 Einwohner großen Stadtteil von Schwalmstadt bekommt man nicht viel mit, da man an ihm circa 300 Meter nördlich im Rückhaltebeckens vorbeifährt. Es bestehen gute Busverbindungen in alle Stadtteile Schwalmstadts.
~ Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png ~> Weiter asphaltierten Wirtschaftswegen radelt man erst parallel zur Bahntrasse der ehemaligen Knüllwaldbahn, bevor man über einen weiteren Damm des Rückhaltebeckens zurück zur Schwalm fährt und mit dieser gemeinsam unter einem kleinen Viadukt der Main-Weser-Bahn hindurch das Etappenziel erreicht.
  • 3 Treysa (210 m) - Der größte Stadtteil von Schwalmstadt war bis 1970 eine selbstständige Stadt und heute das Verwaltungszentrum Schwalmstadts. Wer zum Bahnhof (KBS 620) oder in die Fachwerk-Altstadt mit Marktplatz, Rathaus, Johannisbrunnen und dem Treysaer Wahrzeichen, der Ruine der Totenkirche St. Martin mit schönem Ausblick will, folgt der Beschilderung des lokalen Radnetzes. Mehrere Buslinien verkehren in die umliegenden Städte und Gemeinden, meist von Bahnhofsvorplatz aus, wo Anschlüsse an den Nah- und Fernverkehr bestehen.

3. Etappe: Treysa - Bad Zwesten: 23 km[Bearbeiten]

Schwalmstadt - Neuental
Auf schlecht befahrbaren Schotterwegen um die Leistwiesen herum
Eine der vielen Schwalmmühlen, hier kurz vor Bischhausen direkt am Radweg
Neuental - Bad Zwesten
Rückblick von Bischhausen-Siedlung in das Schwalmtal
Der Brunnentempel in Bad Zwesten

Die dritte Etappe des Schwalm-Radwegs verläuft zwischen dem Wiesenhof bei Schwalmstadt-Allendorf an der Landsburg und Bad Zwesten identisch mit dem Hess. Radfernweg R4, sowie zwischen Niederurff und Bad Zwesten identisch mit dem Hess. Radfernweg R5. Das wohl am schlechtesten befahrbare Teilstück des Schwalm-Radweg in Nordhessen zwischen Treysa und Rommershausen kann alternativ über den Hess. Radfernweg R4 großräumig über Allendorf an der Landsburg umfahren werden.

Die Höhenmeter betragen in Fahrtrichtung Treysa-Bad Zwesten um die 165 m, in Gegenrichtung rund 175 m.

~ Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png ~> Dem kurvigen Verlauf der Schwalm folgend kommt man auf geschotterten Wirtschaftswegen zum Naturschutzgebiet Leistwiesen bei Rommershausen, welches man einmal auf teilweise sehr schlecht befahrbaren Schotterwegen umfährt, für die man fast schon ein Mountainbike benötigt oder notfalls absteigen und schieben muss. Theoretisch könnte man das Teilstück großräumig über den Hess. Radfernweg R4 umfahren. Später muss man dann noch ein kleines Waldgebiet durchfahren.
  • 1 Rommershausen (210 m) - Die größte Sehenswürdigkeit des um die 465 Einwohner großen Stadtteils von Schwalmstadt ist das im 16. Jahrhundert erbaute Schloss Rommershausen mit angrenzendem Park. Es verkehrt nur mit wenigen Fahrten die Linie 471.
~ Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png ~> Über eine nur für Fußgänger und Radfahrer freigegebene Brücke über die Schwalm und einen kleinen Fuß- und Radweg entlang dieser erreicht man nach nur 400 Metern den Nachbarort.
  • 2 Dittershausen (205 m) - Der circa 255 Einwohner große Stadtteil von Schwalmstadt liegt genauso wie Rommershausen an einer Flussschleife der Schwalm und wird von den Buslinien 460 und 471 angefahren.
~ Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png ~> Erst asphaltiert, dann geschottert am Waldrand eines kleinen Wäldchens entlang zum Wiesenhof, wo man wieder auf den Hess. Radfernweg R4 trifft. Gemeinsam dann auf einem asphaltierten Wirtschaftsweg einen Bergrücken hinauf, auf wessen anderer Seite man einen schönen Blick auf Schlierbach hat, das man schließlich über einen schlechter befahrbaren geschotterten Wirtschaftsweg und steil bergab über die Straße Am Loh erreicht.
  • 3 Schlierbach - Bahnhof (205 m) - Mit gut 335 Einwohnern liegt der kleine Ortsteil von Neuental mit eigenem Bahnhof, bzw. Haltepunkt (KBS 620) inmitten des Schwalmtals. Zusätzlich zum Bahnanschluss wird Schlierbach noch von der Linie 419 angefahren.
~ Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png ~> Vom Bahnhof Schlierbach erst rechts-, dann linksseitig auf geschotterten Wirtschaftswegen entlang der Main-Weser-Bahn. Hinter dem Friedhof Waltersbrück bergab in den Ort hinein.
  • 4 Waltersbrück (200 m) - Der um die 450 Einwohner zählender Ortsteil von Neuental wird einmal von der Main-Weser-Bahn durchquert, besaß aber nie einen eigenen Bahnhof oder Haltepunkt an dieser. Es verkehren im Ort die Buslinien 411 und 419.
~ Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png ~> Zuerst radelt man auf einem geschotterten Wirtschaftsweg entlang der Main-Weser-Bahn an einem größeren Rastplatz mit Schutzhütte vorbei, dann auf einem asphaltierten Wirtschaftsweg bergab nach Bischhausen-Siedlung (Abzweig Zimmersrode). Man fährt unter der Bundesautobahn 49 hindurch und kommt am Ortseingang von Bischhausen an einer schönen alten Mühle vorbei.
  • 5 Bischhausen (200 m) - Mit gut 380 Einwohnern liegt der Ortsteil der Gemeinde Neuental zwischen Gilsa und Schwalm. Der Nachbarort Zimmersrode, circa einen Kilometer vom Schwalm-Radweg entfernt, besitzt einen eigenen Bahnhof, bzw. Haltepunkt an der Main-Weser-Bahn (KBS 620). In Bischhausen verkehren die Buslinien 411 und 419.
~ Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png ~> Kurz hinter Bischhausen überquert man die Gilsa und muss einen um die zehn Meter hohen Hügel auf der Landesstraße 3074 hinauffahren. Dieser folgt man dann weiter auf einer Länge von 3 km meist eben westlich der Schwalm entlang.
  • 6 Niederurff (205 m) - Der circa 420 Einwohner große Ortsteil von Bad Zwesten ist ein Knotenpunkt im hessischen Radfernwegenetz, da hier der Hess. Radfernweg R5 auf den Schwalm-Radweg und den Hess. Radfernweg R4 trifft. Der Ort wird von den Buslinien 407 und 411 angefahren.
~ Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png ~> Niederurff wird östlich verlassen; man radelt bergab und überquert die Schwalm. Nun verlaufen die drei Fernradwege auf einem schlecht befahrbaren unbefestigten Weg (nur teilweise geschottert) am Waldrand entlang. Hinter dem Waldcampingplatz fährt man am Wälzebach entlang wieder kurz bergauf an den Ortsrand des Etappenziels.
  • 7 Bad Zwesten (200 m) - Die Gemeinde mit insgesamt circa 3920 Einwohnern besitzt eine Mineralquelle, an der unter anderem der Bad Zwestener Löwensprudel abgefüllt wird. Mit der Buslinie 408 bestehen gute Busverbindungen nach Borken und Bad Wildungen mit weiteren Anschlüssen, außerdem verkehren die Schulbuslinien 407 und 411.

4. Etappe: Bad Zwesten - Felsberg: 31 km[Bearbeiten]

Bad Zwesten - Borken
Rückblick auf Bad Zwesten und die umliegenden Felder
Ein Segelboot auf dem Singliser See
Borken - Felsberg
Bei dieser Unterführung in Singlis sollte man absteigen oder den Kopf einziehen!
Letzter Blick auf die Schwalm, die hinter dieser Bahnbrücke in die Eder mündet
Die Schwalmmündung mit der Altenburg im Hintergrund
RegionalExpress der Deutschen Bahn vor der Kulisse der Altenburg

Die vierte und letzte Etappe des Schwalm-Radwegs ist zwischen Bad Zwesten und Singlis identisch mit dem Hess. Radfernweg R4 und dem Hess. Radfernweg R5. Circa die Hälfte der Strecke ist asphaltiert, während die andere Hälfte leider nur geschottert ist und oft auch mehr Konzentration beim Fahren erfordert. Dafür ist die Etappe überwiegend autofrei und bis auf kleinere Anstiege eben. Eine gute Gangschaltung sollte man dennoch besitzen, da es in der offenen Landschaft der Schwalm-Eder-Aue des öfteren sehr windig sein kann. In Felsberg-Gensungen hat man dann Anschluss an den Eder-Radweg oder den Chattengau-Fulda-Radweg.

Die Höhenmeter betragen in Fahrtrichtung Bad Zwesten-Felsberg um die 90 m und in die Gegenrichtung rund 135 m.

~ Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png ~> Über asphaltierte Wirtschaftswege fährt man weiter meistens geradeaus ohne Umwege immer dem Verlauf der Schwalm folgend. Über einen Wiesenweg kann man einen Abstecher zu einer der Mühlen an der Schwalm machen (ausgeschildert).
  • 1 (190 m) - Knapp 600 Einwohner großer Stadtteil von Borken an der Bundesstraße 3. Die drei Fernradwege verlaufen durch den Ort unmittelbar an dieser entlang, zum Glück gibt es breite Bürgersteige auf welche man zur Not als Radfahrer ausweichen kann. Es verkehren die Buslinien 407 und 408.
~ Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png ~> Ab Kerstenhausen muss man für 2 km bis zum Friedhof Arnsbach die Kreisstraße 73 mit benutzen, zu welcher leider keine alternativen Wege unter der Bundesautobahn 49 hindurch in der sogenannten Schwalmpforte bestehen. Doch gerade Familien mit kleineren Kindern sollten die Straße besonders im Berufsverkehr meiden, da sie teilweise sehr eng, sowie unübersichtlich ist und schnell befahren wird. Aber wenigstens die Straßenqualität ist gut.
  • 2 Arnsbach (200 m) - Der 525 Einwohner große Stadtteil von Borken befindet sich 500 Meter südlich der drei Fernradwege, allerdings kommt man am Friedhof vorbei. Von Arnsbach kann man auf der lokalen Radroute 101 über Trockenerfurth zum Borkener See radeln. Der Ort wird von den Buslinien 407, 411 und 419 angefahren.
~ Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png ~> Auf einem asphaltierten Fuß- und Radweg fährt man direkt am Waldrand entlang, bevor man über eine Holzbrücke die Schwalm überquert und den Naturbadesee Stockelache (mit Gastronomie) erreicht. Mit Hilfe einer Ampelanlage kann man die Landesstraße 3223 passieren und radelt weiter über asphaltierte Wirtschaftswege an Obstbäumen vorbei.
  • 3 Kleinenglis (190 m) - Gut 1500 Einwohner großer Stadtteil von Borken. Sehenswert ist neben der Sankt-Michaelskirche vor allem das Kaiserkreuz an einem Kinderspielplatz in der Hundsburgstraße (siehe Karte). Es verkehren die Linien 407 und 413.
~ Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png ~> Weiter geht es auf einer lokalen Straße unter der Landesstraße 3150 kurz stark bergauf auf eine Anhöhe südlich Großenenglis. Hier biegt man nach Süden ab und fährt mit Blick auf Borken zurück zur Schwalm; wer zum Bahnhof Borken (KBS 620) will, muss noch vor dem Gombether See die drei Fernradwege nach Süden verlassen (siehe Karte). Diese verlaufen dann allerdings landschaftlich schön auf einem Schotterweg direkt oberhalb des Gombether Sees mit Blick auf diesen. Hinab zu dessen Ufer kann man aber leider nicht, zumindest gibt es keine öffentlichen Wege.
  • 4 Gombeth (175 m) ist mit 765 Einwohnern ein weiterer Stadtteil von Borken und wird von den Buslinien 407 und 413 angefahren. Der Ort liegt genau zwischen den beiden großen Seen direkt an der Schwalm.
~ Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png ~> Ab Gombeth radelt man auf geschotterten Wirtschaftswegen nördlich der Schwalm und sieht so leider nicht den schönen Singliser See in unmittelbarer Nähe. Für einen Abstecher zu diesem fährt man auf den drei Fernradwegen über eine Brücke über einen Seitenarm der Schwalm hinweg und kommt so nach Singlis, wo man ein Stück der Landesstraße 3149 folgen muss. Am See findet man dann neben Gastronomie eine Aquagolf-Anlage (nur im Sommer).
  • 5 Singlis (170 m) - Der mittelgroße Stadtteil von Borken besitzt einen eigenen kleinen Bahnhof, bzw. Haltepunkt an der Main-Weser-Bahn (KBS 620). Im Ort macht die Radroute einen kleinen Schlenker, wer diesen abkürzen will folgt der Main-Weser-Straße (siehe Karte). Weiter verkehren die Buslinien 407 und 424.
~ Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png ~> Vorbei am Bahnhof Singlis folgt man immer geradeaus einem schattigen Schotterweg an der Main-Weser-Bahn entlang bis zur Landesstraße 3148. Dieser folgt man für 400 Meter nach Norden, alternativ kann man nach 200 Metern über einen Wiesenweg (ausgeschildert als schlechte Wegstrecke) die restlichen 200 Meter umfahren. Wieder auf asphaltierten Wirtschaftswegen zweigt dann der Hess. Radfernweg R4 vor einer Bedarfsbahnschranke ab.
  • 6 Uttershausen (170 m) mit circa 660 Einwohnern ist ein Ortsteil von Wabern, liegt 500 Meter westlich des Schwalm-Radwegs am Hess. Radfernweg R4 und besitzt, obwohl direkt an der Main-Weser-Bahn gelegen, keinen eigenen Bahnhof oder Haltepunkt. Stattdessen verkehren die Buslinien 424, 450 und 457.
~ Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png ~> Nachdem man noch ein weiteres Stückchen an der Main-Weser-Bahn entlang gefahren ist, biegt man dann nach Osten ab und fährt immer geradeaus auf asphaltierten Wegen über die Schwalm hinweg zu einem Fußballplatz, an welchem man sich links hält, die Efze überquert und schließlich den nächsten Ort in der Schwalm-Eder-Aue erreicht.
  • 7 Unshausen (170 m) - In dem Ortsteil von Wabern an der Bundesstraße 254 leben um die 435 Einwohner. Weiter trifft man hier auf den lokalen Efzetalradweg R17 (von Homberg (Efze)) und es verkehren die Buslinien 450 und 457.
~ Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png ~> Vom Ortsausgang von Unshausen radelt man auf einem separaten straßenbegleitenden asphaltierten Fuß- und Radweg für circa 1,5 km an den Bundesstraßen 253 und 254 entlang, zwischendurch kann man auf dem Efzetalradweg (R17) nach Wabern zum Bahnhof (KBS 620 und KBS 621) radeln.
  • 8 Harle (165 m) - Der gut 840 Einwohner große Ortsteil von Wabern wird von den Buslinien 442, 450 und 457 erschlossen. Sehenswert ist die aus Basaltfels erbaute früherer Wehrkirche, deren Turm wahrscheinlich schon 1388 erbaut wurde.
~ Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png ~> Am Ortsausgang von Harle steht noch einmal eine Informationstafel des Schwalm-Radwegs, von welcher man nach Nordosten durch die Felder auf asphaltierten und geschotterten Wirtschaftswegen radelt. Mal rechts, mal links abgebogen erreicht man dann schließlich die letzte Brücke des Schwalm-Radwegs über die Schwalm. Kurz darauf überquert man auch die Rhünda und unterquert die Main-Weser-Bahn (Start-, bzw. Zielpunkt des Schwalmhöhenwegs (S 59)), bevor man über einen geschotterten Wirtschaftsweg entlang der Bahnstrecke den Abzweig zur Schwalmmündung erreicht. Ein circa 100 Meter langer Wiesenweg führt genau zu dieser. Leider gibt es an der Schwalmmündung keine Sitzgelegenheiten.
  • 9 Rhünda - Schwalmmündung (160 m) - Eigentlich liegt Altenburg, ein circa 30 Einwohner großer Stadtteil von Felsberg näher an der Schwalmmündung, allerdings auf der anderen Uferseite. So ist wohl Rhünda (Linie 442), ebenfalls ein Stadtteil von Felsberg heute der vorletzte Ort am Schwalm-Radweg und circa 500 Meter von diesem entfernt. Früher verlief der Schwalm-Radweg direkt durch das Dorf, wurde allerdings in den letzten Jahren auf seine jetzige Wegführung zwischen Eder und Main-Weser-Bahn umgelegt. Die Wegqualität (früher Asphalt, heute Schotter) hat sich damit aber verschlechtert.
~ Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png ~> Der letzte Wegabschnitt verlangt noch einmal volle Konzentration vom Radfahrer, da man auf dem feinen Schotter in den Kurven leicht wegrutschen kann. Schließlich wird der Weg allerdings hinter der Verladestelle der Main-Weser-Bahn asphaltiert und man erreicht ohne weitere Umwege den Bahnhof Felsberg-Gensungen.
  • 10 Gensungen (155 m) ist der letzte Ort am Schwalm-Radweg. Mit gut 2950 Einwohnern ist er der größte Stadtteil von Felsberg, durch ihn verlaufen neben dem hier startenden, bzw. ankommenden Schwalm-Radweg auch der Eder-Radweg (nach Fritzlar, bzw. Kassel) und der Chattengau-Fulda-Radweg (nach Gudensberg, bzw. Melsungen). Weiter verkehren hier mehrere lokale Buslinien neben verschiedenen Regionalzügen (KBS 620).

Ausflüge[Bearbeiten]

Literatur- und Kartenhinweise[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

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