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Marktbreit

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Marktbreit BW 9.jpg
Marktbreit BW 9.jpg
Marktbreit
Bundesland Bayern
Einwohner
3.669 (1987), 4.023 (1970), 3.299 (1950), 2.217 (1925), 2.210 (1875)
Höhe
191 m
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Lage
Lagekarte von Deutschland
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Marktbreit

Marktbreit ist eine der malerischsten Städte im Maindreieck in Unterfranken im nördlichen Bayern.

Hintergrund[Bearbeiten]

Die Römer errichteten um Christi Geburt ein großes Lager in Marktbreit.

Alois Alzheimer ist der bekannteste Marktbreiter, er verbrachte hier seine Kindheit.

Anreise[Bearbeiten]

Mit dem Flugzeug[Bearbeiten]

Der nächste internationale Flughafen ist der Flughafen in Nürnberg.

Mit der Bahn[Bearbeiten]

Marktbreit ist Haltebahnhof an der Bahnstrecke Würzburg - Ansbach

Mit dem Fahrrad[Bearbeiten]

Der Main-Radweg führt auch durch Marktbreit.

Mit dem Bus[Bearbeiten]

Es bestehen Linienbusverbindungen nach Kitzingen (Kitzingen - Marktbreit, Linie 8112) und Würzburg (Würzburg - Marktbreit, Linie 8066).

Auf der Straße[Bearbeiten]

Marktbreit ist sehr gut mit dem PKW zu erreichen, da es in der Nähe von zwei wichtigen Autobahnen liegt, der A 7 und der A 3. Die kleine Stadt hat eine eigene Ausfahrt auf der A 7 und liegt etwa 1,5 km von der Autobahnausfahrt mit der Nummer 104 entfernt. Die Ausfahrt liegt etwa 15 km südlich des Biebelrieder Kreuzes (A3/A7). Aus Richtung Nürnberg kommend ist die Abfahrt Abfahrt Kitzingen Schwarzach mit der Nummer 74 günstiger für die Anreise. Von dort aus führt die sehr gut ausgebaute Staatsstraße 2271 in 15 km über Kitzingen direkt nach Marktbreit.

Mit dem Schiff[Bearbeiten]

Marktbreit liegt am Main.

Mobilität[Bearbeiten]

In der Stadt sind alle Sehenswürdigkeit gut zu Fuß zu erreichen. Stadtplan

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Maintor
Arkaden im Friedhof
Seinsheimer Schloss mit St. Nikolai Kirche
Hotel Löwe
  • Der Tretkran wurde nach der Zerstörung durch Hochwasser durch Fürst Johann I. zu Schwarzenberg neu erbaut.
  • Das 1745 erbaute Schwarzenberger Lagerhaus wurde Mitte des 19. Jh. vergrößert, im Krieg zerstört und 1951 wieder aufgebaut, 2003 renoviert und zur Stadthalle umgewidmet. Auf der Ostseite findet man Eisbrecher.
  • Das Maintor wurde als Abschluss der Ortsummauerung um 1600 erbaut, im Krieg zerstört und 1946/47 erneuert.
  • Das Malerwinkelhaus hat seinen Ursprung im 17. Jh. Die heutige Gestalt bekam es 1774 nach einer Renovierung. Es wurde bis in die jüngste Vergangenheit als Handelshaus genutzt. Seit 1991 wird es als Museum genutzt.
  • Das Rathaus wurde 1579/81 durch Baumeister Hans Kresenbrod im Stil der Spätrenaissance erbaut. Das 1. Obergeschoss mit Festdiele un reich vertäfelten Ratssaal, der Ostgiebel mit seinsheimischen Wappen und Standbild des St. Georg.
  • Das Haus zur Groe ist ein barockes Handelshaus, erbaut 1725 durch den erfolgreichen Handelsherren und Bürgermeister Georg Günther.
  • Das Wertheimer Haus ist ein barockes Handelshaus, erbaut 1719 von dem kaiserlichen Oberhoffaktor Samson Wertheimer aus Wien, durch Hofbaumeister Joseph Greising aus Würzburg, im Stil des "Würzburger Barock".
  • Das Hotel Löwen hat seinen Ursprung im 15. Jh. mit seinem reichen Zierfachwerk aus dem 18. Jh., ehemals "Fürstlich Schwarzenbergische Herberge", das zweitälteste Gasthaus in Bayern.
  • Das Seinsheimisches Schloss wurde 1580 durch Georg Ludwig v. Seinsheim d. Ä. erbaut. Es war in schwarzenberger Zeit Kanzlei und Amtssitz, in bayerischer Zeit ab 1853 "Königlich Bayerisches Landgericht III. Klasse", später Amtsgericht bis 1932. Nach 1945 wurde es als Schulgebäude genutzt und 1994 restauriert.
  • Die evangelische St. Nikolai Kirche war ursprünglich eine mittelalterliche Kirchenburg. Turmgeschoss und Chor sind gotisch. Das Renaissance-Langhaus von 1438 wurde 1590 - 1596 vergrößert. 1960/61 wurde die Kirche neu gestaltet. An den Emporen sieht man eine sogenannte Armenbibel von 1777, im Chorraum die Seinsheim-Epitaphien aus dem 16. Jh.
Flurersturm
  • Grundsteinlegung der katholischen Pfarrkirche St. Ludwig war 1846, die Weihe 1849, eine umfassende Renovierung war in den 1930er Jahren. Sie beherbergt Freskengemälde von Willi Jakob aus Würzburg aus den Jahren 1938 und 1956.
  • Der Friedhof mit den Arkaden wurde 1566 angelegt. Die Friedhofskapelle von 1587 beherbergt im Inneren eine Predigtkanzel, Epitaphien und Gruften von Bürgerfamilien. Das kunstvoll geschmiedete Friedhofstor am Nebeneingang stammt aus dem 19 Jh.
  • Die Stadtmauer mit Türmen und ehemals vier Toren aus dem 16. Jh. In der Vergangenheit wurden die Türme als Gefängnis, Waffenlager oder Wohnung genutzt und wurden teilweise bis Mitte des 20. Jh. bewohnt.
  • Der Flurersturm ist ein Turm aus der Stadtummauerung, ehemals Wohnung des Kuhhirten (18. Jh.) sowie des Flurers (19. Jh.), nach dem letzten Bewohner auch Höfersturm genannt
  • Das Geburtshaus des Neurologen Dr. Alois Alzheimer (1864 - 1915), dem Erforscher der nach ihm benannten Alzheimer-Krankheit, dient seit 1995 als Gedenk und Tagungsstätte.
  • Die ehemalige Synagoge wurde 1717 erbaut, mit Mikwe und jüdischer Schule sowie Lehrerwohnung. Die Inneneinrichtung wurde am 10. November 1938 zerstört, einzig erhalten sind das Eingangsportal, der Fassadenschmuck und der Gedenkstein für die jüdischen Gefallenen des 1. Weltkrieges.
  • Das Römerlager auf dem Kapellenberg stammt aus der Zeit des Kaisers Augustus. Es wurde 1985 durch Luftbildarchäologie entdeckt und 1986 - 1992 erforscht. Es war ein Lager für 12.000 Soldaten und 37 ha groß. Es gibt einen 3km langen Rundweg
  • Museum Malerwinkelhaus mit Dauerausstellung "Frauenzimmer - Lebensstationen in einer fränkischen Kleinstadt" und einem Römerkabinett.

Aktivitäten[Bearbeiten]

Einkaufen[Bearbeiten]

Küche[Bearbeiten]

Marktbreit hat eine Weinlage, der Marktbreiter Sonnenberg gehört zur Großlage Kitzinger Hofrat

  • 49.6674410.143551 Restaurant Alter Esel, Marktstraße 10, 97340 Marktbreit. Tel.: (0)9332 5949477, Fax: (0)9332 5949470, E-Mail: . Deutsche und internationale Küche, sehr gehobene Preislage. Ein fast unüberschaubares Angebot an Weinen. Geöffnet: Mi – So 11.30 – 14.00 Uhr + 18.00 – 23.00 Uhr, Mo + Di sind Ruhetage.
  • 49.6374310.120485 Brauerei Gasthof Düll, Pfarrer-Geyer-Str. 1, 97340 Marktbreit OT Gnodstadt. Tel.: (0)9332 8663, Fax: (0)9332 500063, E-Mail: . Fränkische Spezialitäten, in den Sommermonaten steht ein Biergarten zur Verfügung. Geöffnet: Di, Do – Sa 17.00 – 22.00 Uhr, So 11.30 – 14.30 Uhr + 17.00 – 23.00 Uhr, Mo + Mi sind Ruhetage.

Nachtleben[Bearbeiten]

  • 49.668110.144381 Tamtolli, Kapellensteige 1, 97340 Marktbreit. Tel.: (0)9332 1674.

Unterkunft[Bearbeiten]

  • 49.6675710.143671 Ringhotel Löwen, Marktstraße 8, 97340 Marktbreit. Tel.: (0)9332 50540, Fax: (0)9332 9438, E-Mail: . Sehr regional orientierte, fränkische Küche. Geöffnet: Restaurant: Di – So 11.30 – 14.00 Uhr + 18.00 – 21.45 Uhr (So 21.00 Uhr), Mo ist Ruhetag (Hotel ist geöffnet). Preis: EZ 72 €, DZ 92 € (jeweils inkl. Frühstücksbuffet); Halbpension: 18 € / Person und Tag, Garagenplatz: 8 € / Nacht, Fahrradverleih 7 € / Tag.
  • 49.6657510.14332 Michels Stern, Bahnhofstraße 9, 97340 Marktbreit. Tel.: (0)9332 1316, Fax: (0)9332 1399. Gehobene fränkische Küche. Geöffnet: Restaurant: Mo – Di 11.00 – 22.00 Uhr, Mi ist Ruhetag, Do – So 11.00 – 22.00 Uhr. Preis: EZ 54 €, DZ zur Einzelbelegung 59 €, DZ 84 €, Garagenplatz 2,50 €.

Lernen[Bearbeiten]

Arbeiten[Bearbeiten]

Sicherheit[Bearbeiten]

Gesundheit[Bearbeiten]

Marktbreit verfügt über mehrere Ärzte und Zahnärzte sowie Apotheken. Der ärztliche Notdienst ist permanent besetzt und über die Servicenummer der bayrischen kassenärtzlichen Vereinigung unter Fon: 01805 - 19 12 12 erreichbar. Der Notdienst ist weiterhin unter 19 222 erreichbar.

Praktische Hinweise[Bearbeiten]

  • 49.6683410.143962 Touristinformation, Mainstraße 6, 97340 Marktbreit. Tel.: (0)9332 591595, Fax: (0)9332 591597, E-Mail: . Geöffnet: 1.04. – 31.10.: Di – Fr 9.00 – 17.00 Uhr, Sa 10.00 – 15.00 Uhr; 1.11. – 31.03.: Di – Sa 10.00 – 14.00 Uhr.

Ausflüge[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

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