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Ansbach

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Ansbach, Martin-Luther-Platz-001.jpg
Ansbach
BundeslandBayern
Einwohner
39.839 (2013)
Höhe
409 m
Tourist-Info Webwww.ansbach.de
keine Touristinfo auf Wikidata: Touristeninfo nachtragen
Lage
Lagekarte von Bayern
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Ansbach

Ansbach ist eine ehemalige Residenzstadt und Sitz der Regierung von Mittelfranken in Bayern.

Hintergrund[Bearbeiten]

Die Geschichte Ansbachs beginnt mit der Gründung eines Benediktinerkloster im Jahre 748. Der Name – in der lokalen Mundart Anschba gesprochen – leitet sich vom Onolzbach ab, der hier fließt. Im Jahre 1221 wurde Ansbach dann erstmals urkundlich als Stadt erwähnt.

1331 kam Ansbach in den Besitz des damaligen Burggrafen von Nürnberg, der der Hohenzollern-Dynastie angehörte (lange bevor diese auch die Herrschaft in der Mark Brandenburg übernahmen). 1363 begann der Baus einer Wasserburg als Vorläufer der späteren Residenz. Ab 1385 war Ansbach Residenzstadt des „untergebirgischen“ Teils der Burggrafschaft Nürnberg, aus dem sich dann das Fürstentum Ansbach bzw. Markgraftum Brandenburg-Ansbach entwickelte. Geographisch ist Ansbach zwar weit von Brandenburg entfernt, die beiden Länder waren jedoch unter der Herrschaft derselben Dynastie. Mehrfach war Ansbach mit dem Markgraftum Brandenburg-Bayreuth in Personalunion verbunden (d. h. beide hatten denselben Fürsten), staatsrechtlich blieb es jedoch stets eigenständig. Ab 1528 führte Markgraf Georg die Reformation ein, bis heute ist die Bevölkerung Ansbachs überwiegend evangelisch.

Seine Blüte erlebte Ansbach in der Barock- und Rokokozeit (erste Hälfte des 18. Jahrhunderts), als die Residenz in ihrer bis heute erhaltenen Form umgebaut und der Hofgarten gestaltet wurde sowie ein Großteil der historischen Bauwerke der heutigen Altstadt entstand. Die Ansbach-Bayreuther Dragoner, die in den Heeren Friedrichs des Großen von Brandenburg-Preußen dienten und eine entscheidende Rolle in der Schlacht bei Hohenfriedberg 1745 spielten, werden im Hohenfriedberger Marsch besungen („Auf, Ansbach-Dragoner! Auf, Ansbach-Bayreuth!“). Erst 1806 kam Ansbach infolge des Reichsdeputationshauptschlusses an das Königreich Bayern. Seit 1838 ist Ansbach der Verwaltungssitz des bayerischen Regierungsbezirks Mittelfranken.

Eine wichtige historische Figur Ansbachs ist das legendenumwobene Findelkind Kaspar Hauser, der von 1831 bis 1833 hier lebte, im Hofgarten angeblich ermordet wurde (nach anderer Ansicht verletzte er sich selbst tödlich) und auf dem Ansbacher Stadtfriedhof begraben liegt.

Anreise[Bearbeiten]

Entfernungen
Rothenburg o. d. Tauber33 km
Nürnberg45 km
Würzburg85 km
Heilbronn110 km
Augsburg130 km
Stuttgart150 km
Frankfurt am Main200 km
München205 km

Mit dem Flugzeug[Bearbeiten]

Der nächstgelegene größere Flughäfen ist der Flughafen Nürnberg, von dort sind es 50 km nach Ansbach, für die man mit U-Bahn und Zug (Umsteigen in Nürnberg Hbf) rund eine Stunde braucht.

Alternativ kann man auch nach Stuttgart (170 km entfernt; 2½ Std. Bahnfahrt), München (200 km; 2:40 Std. mit der Bahn) oder Frankfurt (205 km; 2:45 Std.) fliegen.

Der Flugplatz Ansbach-Petersdorf (ICAO-Code EDQF) mit einer Landebahn von 780 x 30 m, GRAS, ist für Motorflugzeuge, Segelflugzeuge und Ultraleichtflugzeuge bis 2000 kg zugelassen.

Betreiber: Aero-Club Ansbach e.V., Tel.: +49 9824 / 286; www.aeroclub-ansbach.de;

Mit der Bahn[Bearbeiten]

Der 1 Bahnhof Ansbach liegt an den Bahnstrecken NürnbergStuttgart und MünchenWürzburg. Die vier ebengenannten sind jeweils ICE-Bahnhöfe. Nach Ansbach selbst kommt man mit dem Intercity Karlsruhe–Stuttgart–Nürnberg (zweistündlich) oder Hamburg–Hannover–Kassel–München (einmal am Tag) sowie dem Regionalexpress Nürnberg–Stuttgart (zweistündlich) oder der Regionalbahn Würzburg–Treuchtlingen (stündlich). Aus Nürnberg fährt zudem die S-Bahnlinie S4 zweimal pro Stunde nach Ansbach.

Von Nürnberg nach Ansbach fährt man – je nach Zugtyp – 30–40 Minuten, von Würzburg rund eine Stunde, von Augsburg 1:15 Std., von Stuttgart 1:40 (IC) bzw. 2:05 Std. (RE), von München 1:50 Std., von Karlsruhe 2:45 Std., von Hannover 3:10 Std.

Auf der Straße[Bearbeiten]

  • Anfahrt von Norden und Süden: über die Bundesstraße 13 WürzburgMünchen oder über die A7 (Würzburg–Ulm) und am Kreuz Feuchtwangen/Crailsheim auf die A6 wechseln

Die Altstadt ist größtenteils Fußgängerzone, auch in ihrer unmittelbaren Umgebung gibt es nur wenige Parkplätze, die zudem meist zeitlich limitiert oder bei mehrstündigem Parken recht teuer sind. Es empfiehlt sich daher, das Auto etwas weiter außerhalb stehen zu lassen, z. B. am 2 Messezentrum/Schalkhäuser Straße (400 Plätze; keine Zeitbeschränkung; kostenlos; ca. 1 km westlich der Altstadt, 10–15 Minuten zu Fuß oder 3 Minuten mit Buslinien 731/751), an der 3 Hofwiese/Tagungszentrum Onoldia (350 Plätze; Höchstparkdauer 10 Std.; 0,30 €/Std.; 100 m zur Orangerie/Hofgarten, 300 m zur Residenz) oder im 4 Parkhaus Bahnhof (538 Plätze; Höchstparkdauer 30 Tage; 1,50 € pro 24 Std.; 750 m zur Altstadt).

Mit dem Fahrrad[Bearbeiten]

Durch Ansbach führt der Radweg Burgenstraße, der von Rothenburg ob der Tauber in der einen (41 km) und Roth bei Nürnberg in der anderen Richtung (53 km) hierher führt.

Ansbach ist zudem nicht weit vom Altmühltal-Radweg entfernt, sodass von diesem gut ein Abstecher möglich ist. Beispielsweise sind es von Herrieden an der Altmühl nur 13 km nach Ansbach, wobei allerdings ein deutlich bemerkbarer Höhenrücken (knapp 100 m Anstieg) überwunden werden muss. Die Radroute von Herrieden nach Ansbach ist gut ausgeschildert und führt überwiegend über ganz schwach befahrene Straßen, zum Teil auch separate Radwege. Zurück an die Altmühl kann man etwa bei Ornbau, 17 km südlich von Ansbach, gelangen.

Mobilität[Bearbeiten]

Karte von Ansbach

Das Ansbacher A-Bus-Netz ist Teil des Verkehrsverbund für den Großraum Nürnberg (VGN).

Der historische Altstadtkern von Ansbach misst von einem Ende zum anderen weniger als einen Kilometer, das Residenzensemble samt Hofgarten grenzt unmittelbar an. Alle wichtigen Sehenswürdigkeiten sind somit untereinander fußläufig erreichbar.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Ansbach hat insgesamt eine sehr sehenswerte und gepflegte Altstadt.

Kirchen und Synagogen[Bearbeiten]

Martin-Luther-Platz mit St. Johannis
In der Synagoge
  • 1 St. Gumbertus, Johann-Sebastian-Bach-Platz 5. St. Gumbertus in der Enzyklopädie Wikipedia St. Gumbertus im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsSt. Gumbertus (Q2318708) in der Datenbank Wikidata. Ehemalige Stiftskirche, heute evangelische Stadtpfarrkirche, ältestes Baudenkmal und Wahrzeichen der Stadt. Sie steht an der Stelle des ehemaligen Benediktinerklosters, das den Ursprung von Ansbach bildete. Ihr ältester erhaltener Teil – die Krypta – stammt aus dem 11. Jahrhundert, seither wurde die Kirche jedoch immer wieder umgebaut und umgestaltet. Wichtige Sehenswürdigkeit ist die Fürstengruft mit 25 aufwändigen Sarkophagen der Ansbacher Markgrafen aus dem 17. und 18. Jahrhundert.
  • 2 St. Johannis, Martin-Luther-Platz. St. Johannis in der Enzyklopädie Wikipedia St. Johannis im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsSt. Johannis (Q2319453) in der Datenbank Wikidata. Protestantische Stadtpfarrkirche mit Ursprüngen in den Jahren 911–931; im Jahre 1139 erstmals urkundlich erwähnt. Von 1410–1413 als gotische, dreischiffigen Hallenkirche ausgebaut, im 18. Jh. Umgestaltung des Innenraums im barocken Stil.
  • 3 St. Ludwig, Karlstraße 10. St. Ludwig in der Enzyklopädie Wikipedia St. Ludwig im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsSt. Ludwig (Q14538495) in der Datenbank Wikidata. Katholische Pfarrkirche im Stil des Münchner Klassizismus, erbaut 1834–40 nach Plänen von Leonhard Schmidtner.
  • 4 Christ-König-Kirche, Josef-Fruth-Platz (Rügländer Viertel; Bus 752 „Ansbach Landwirtschaftssch.“). Christ-König-Kirche in der Enzyklopädie Wikipedia Christ-König-Kirche im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsChrist-König-Kirche (Q20057127) in der Datenbank Wikidata. Katholische Kirche aus den 1960er-Jahren mit achteckigem Grundriss, erbaut vorwiegend für die katholischen Vertriebenen aus dem Sudetenland und Schlesien.
  • 5 Synagoge, Rosenbadstraße. Synagoge in der Enzyklopädie Wikipedia Synagoge im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsSynagoge (Q15130968) in der Datenbank Wikidata. Erbaut von Hofbaumeister Leopoldo Retti 1744 bis 1746 im barocken Stil, überstand die Reichspogromnacht 1938 weitgehend ohne Zerstörungen. Besichtigung nur im Rahmen einer Stadtführung möglich.

Burgen, Schlösser und Paläste[Bearbeiten]

Residenz
  • 6 Markgräfliche Residenz, Promenade 27 (Bushaltestelle „Schlossplatz“). Tel.: (0)981-953839-0. Markgräfliche Residenz in der Enzyklopädie Wikipedia Markgräfliche Residenz im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsMarkgräfliche Residenz (Q165471) in der Datenbank Wikidata. ntstanden aus einer spätmittelalterlichen Anlage, Umgestaltung im Stil des Rokoko durch Gabriel di Gabrieli und Karl Friedrich von Zocha im 18. Jahrhundert. Beherbergt heute u. a. die Regierung von Mittelfranken. Besichtigt werden können die Sammlung Ansbacher Fayencen und Porzellane, die Gemäldegalerie, der Festsaal mit einem Deckenfresko von Carlo Carlone sowie das Spiegelkabinett. Geöffnet: Apr.-Sept.: Di-So 9-18 Uhr, Okt.-März: Di-So 10-16 Uhr. Preis: Eintritt Erwachsene: 4,50 €.
Orangerie
  • 7 Orangerie, Promenade 33 (im Hofgarten). Orangerie in der Enzyklopädie Wikipedia Orangerie im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsOrangerie (Q26898120) in der Datenbank Wikidata. Erbaut von 1726 bis 1728 durch Carl Friedrich von Zocha in Anlehnung an französische Vorbilder. In der Orangerie befindet sich ein Restaurant. Geöffnet: ganzjährig geöffnet. Preis: Eintritt frei; keine Einschränkung für Behinderte.

Bauwerke[Bearbeiten]

  • 8 Herrieder Tor. Herrieder Tor in der Enzyklopädie Wikipedia Herrieder Tor im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsHerrieder Tor (Q28735079) in der Datenbank Wikidata. Südliches Stadttor, am Ende der Uzstraße bzw. Beginn der Maximilianstraße. Ältester erhaltener Teil der Stadtbefestigung. Das ursprünglich mittelalterliche Tor erhielt seine heutige, barocke Form Mitte des 18. Jahrhunderts. Ein Glockenspiel intoniert täglich um 11 und 17 Uhr die Melodie des Hohenfriedberger Marschs („Auf Ansbach-Dragoner! Auf Ansbach-Bayreuth!“). Typ ist Gruppenbezeichnung
  • 9 Karlshalle, Karlsplatz 7. Ehemaliger Betsaal der katholischen Gemeinde aus dem Jahre 1777/78 und heute Teil des Kulturzentrums. Hier finden u. a. die Veranstaltungen der Bachwoche statt. Typ ist Gruppenbezeichnung
  • 10 Gymnasium Carolinum, Reuterstraße 9. Gymnasium Carolinum in der Enzyklopädie Wikipedia Gymnasium Carolinum im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsGymnasium Carolinum (Q1558087) in der Datenbank Wikidata. Eines der ältesten Gymnasien in Bayern, in einem barocken Schulgebäude aus dem frühen 18. Jahrhundert mit dickem Turm. Der moderne dritte Stock wurde in den 1990er-Jahren aufgesetzt. Typ ist Gruppenbezeichnung
  • 11 Retti-Palais, Bischof-Meiser-Straße 9. Retti-Palais in der Enzyklopädie Wikipedia Retti-Palais im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsRetti-Palais (Q16918051) in der Datenbank Wikidata. Spätbarockes Gebäude, das der aus der Lombardei stammende und in als Baudirektor für den Ansbacher Markgrafen wirkende Architekt Leopoldo Retti für sich selbst entwarf, nach der Fertigstellung 1749 aber verkaufte, da er Ansbach verließ. Typ ist Gruppenbezeichnung
  • 12 Schwarzer Bock, Pfarrstraße 31. Schwarzer Bock in der Enzyklopädie Wikipedia Schwarzer Bock im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsSchwarzer Bock (Q2253939) in der Datenbank Wikidata. Historisches Gasthaus mit Rokokofassade. Typ ist Gruppenbezeichnung
  • 13 Witwenhaus, Würzburger Straße 39. Witwenhaus in der Enzyklopädie Wikipedia Witwenhaus im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsWitwenhaus (Q27595372) in der Datenbank Wikidata. Gestiftet 1727. Typ ist Gruppenbezeichnung

Denkmäler[Bearbeiten]

  • Kaspar-Hauser-Denkmal, Platenstraße. Im Jahre 1981 vom Künstler Friedrich Schelle nach einer Idee des Wahl-Ansbachers Waldemar Fritsch gestaltet. Ein weiteres Kaspar Hauser gewidmetes Denkmal befindet sich im Hofgarten, am vermuteten Tatort seiner angeblichen Ermordung. Typ ist Gruppenbezeichnung

Museen[Bearbeiten]

  • 14 Markgrafenmuseum, Kaspar-Hauser-Platz 1. Tel.: (0)981-9775056. Geschichte der Stadt und des Fürstentums Ansbach; Kaspar-Hauser-Abteilung. Geöffnet: Okt.–Apr.: Di-So 10–17 Uhr; Mai–Sept.: täglich 10–17 Uhr. Preis: Erwachsene: 3,50 €, ermäßigt 2 €.
  • 15 Jägerndorfer Heimatstuben, Martin-Luther-Platz 1. Geschichte des sudeten-schlesischen Herzogtums Jägerndorf und Geschichte von Stadt und Kreis Jägerndorf bis 1945. Von 1523 bis 1603 waren die Markgrafen von Ansbach auch Herzöge von Jägerndorf, weshalb Ansbach nach dem Zweiten Weltkrieg eine Patenschaft für die vertriebenen Sudetendeutschen aus Jägerndorf übernahm. Geöffnet: nur zu jeweils drei Terminen im Monat, siehe Website.

Straßen und Plätze[Bearbeiten]

Parks[Bearbeiten]

Im Hofgarten
  • 16 Hofgarten. Weitläufiger und idyllischer Barockgarten mit Lindenalleen, Rasenflächen, Blumenparterre, Orangerie und Citrushaus. Ein Heilkräutergarten wurde in Anlehnung an die Schriften des Mediziners und Botanikers Leonhart Fuchs (nach dem die Fuchsie benannt ist) angelegt, der im 16. Jahrhundert in Ansbach wirkte, die Pflanzen sind mit Fuchs’ Erklärungen zu ihrer jeweiligen Wirksamkeit beschriftet. Ein Denkmal im Hofgarten ist dem Ansbacher Dichter Johann Peter Uz gewidmet, eine Stele erinnert an den gewaltsamen Tod Kaspar Hausers: Hic occultus occulto occisus est („Hier wurde ein Geheimnisvoller auf geheimnisvolle Weise getötet.“).

Verschiedenes[Bearbeiten]

  • Ansbacher Skulpturenmeile, alljährliche Ausstellung jeweils von Mitte Juli bis Mitte Oktober, moderne Kunstwerke vor historischen Gebäuden, Fassaden und Plätzen.

Aktivitäten[Bearbeiten]

  • 1 Theater Ansbach, Promenade 29. Theater Ansbach in der Enzyklopädie WikipediaTheater Ansbach (Q2415702) in der Datenbank Wikidata. 2006 gegründetes Stadttheater in Trägerschaft einer Genossenschaft. Gemessen an der Größe der Staddt durchaus vielfältiges und anspruchsvolles Programm. Neben Schauspiel stehen auch Puppenspiel und Kino auf dem Spielplan.
  • 3 Capitol Kinocenter, Kanalstraße 13. Traditionsreiches Lichtspielhaus, das inzwischen aber zum modernen Multiplexkino mit fünf Sälen und 3D-Vorführungen umgestaltet ist.

Festivals und Regelmäßige Veranstaltungen[Bearbeiten]

  • Altstadtfest mit Musik- und Unterhaltungsangebot, letzte Mai- bzw. erste Juniwoche.
  • Ansbacher Rokoko-Festspiele – „höfisches Treiben auf den Spuren der Hohenzollern“; alljährlich im Hochsommer (Ende Juni/Anfang Juli) in der Hohenzollernresidenz.
  • Ansbach Open – dreitägiges Pop/Rock-Musikfestival mit überregional oder international bekannten Bands und Interpreten, jedes Jahr im Juli.
  • Bachwoche Ansbach – Konzertreihe an wechselnden Veranstaltungsorten. Zweijährlich (ungerade Jahre), Ende Juli bis Anfang August.
  • Kaspar-Hauser-Festspiele – Vorträge, Theater, Lesungen und weitere Veranstaltungen zum Thema im zweijährigen Turnus (gerade Jahre), Ende Juli und Anfang August.

Einkaufen[Bearbeiten]

Küche[Bearbeiten]

  • 2 Schwarzer Bock, Pfarrstraße 31. Tel.: (0)981-42124-0. Traditionsreiches Gasthaus in einem historischen Gebäude. Schattiger, grüner Biergarten hinter dem Haus. Überwiegend wird deftig-fränkische Küche mit regionalen und saisonalen Produkten serviert, empfehlenswert ist z. B. das Schäuferla, es gibt aber auch vegetarische und sogar vegane Angebote. Geöffnet: Küche Mo-So 12–20.30 Uhr, Ausschank bis 21.30 Uhr. Preis: Hauptgerichte 9–19 €.
  • 3 Café Karl, Karlstraße 7. Café Karl auf Facebook. Gemütliches Café mit leckerer Kuchenauswahl, Gastgarten hinter dem Haus.

Nachtleben[Bearbeiten]

  • 1 Brasserie-Lounge, Schwanenstraße 7. Tel.: (0)981-2148315. Familienbetriebene Kneipe, die traditionell als letztes schließt und zugleich diejenige mit der größten Getränkeauswahl (die Spirituosenkarte umfasst mehrere Aktenordner mit insgesamt 420 Drinks, darunter auch sehr edle Brände, Whiskys, Cognacs und Champagner). Es gibt auch eine Auswahl an Snacks und Fastfood-Gerichten, die bis in die frühen Morgenstunden angeboten werden. Besonderheit ist das Glücksrad oder „Wheel of Death“, an dem man für einen Fixpreis ein zufälliges Getränk erdrehen kann, im besten Fall ein edler Whisky oder Armagnac, schlimmstenfalls bekommt man einen Drink namens „Die letzte Plörre“. Geöffnet: Mi-Sa ab 19 Uhr. Preis: Flaschenbier 0,5l 2,70 €; Glas Sekt/Champagner 2–6 €; Spirituosen 2cl 1,80–40 €; Longdrinks ab 4 €; Cocktails ab 7 €. Typ ist Gruppenbezeichnung
  • 2 Café Klatsch, Kronenstraße 1. Tel.: (0)981-2625. Gemütliche und beliebte Kneipe mitten in der Altstadt; während der Sommersaison kann man sowohl davor auf der Straße als auch hinten in einem kleinen Innenhof sitzen. Gelegentlich gibt es hier kulturelle Veranstaltungen wie kleine Konzerte oder Jam Sessions; einmal im Monat wird ein Kneipenquiz ausgetragen. Geöffnet: Mo-Sa 17–1 Uhr, So geschlossen. Preis: Bier vom Fass 0,5l 2,90 €. Typ ist Gruppenbezeichnung
  • 3 Café Störtebecker und Joes Waschsalon, Würzburger Straße 18. Tel.: (0)160-3081369. Skurrile Kneipe mit einzigartigem Interieur und angeschlossenem Waschsalon. Hier trifft sich die örtliche (radikale) Linke und andere Subkulturen, aber auch Karten- und Brettspielrunden. Die Getränkepreise sind unglaublich günstig, ein Kickertisch steht zur Verfügung. Auch der Wirt ist ein Original. Geöffnet: Mo 13–24, Di-Do 14–24, Fr 14–2, Sa 14-3 Uhr, So geschlossen. Preis: Spirituosen 2 cl und Longdrinks 2,50 €, Flaschenbier 0,5l 2–2,50 €. Typ ist Gruppenbezeichnung

Unterkunft[Bearbeiten]

Hotel Schwarzer Bock

Sicherheit[Bearbeiten]

Gesundheit[Bearbeiten]

Praktische Hinweise[Bearbeiten]

  • 5 Stadt Ansbach, Amt für Kultur und Touristik, Johann-Sebastian-Bach-Platz 1, 91522 Ansbach (gegenüber St.-Gumbertus-Kirche). Tel.: (0)981-51-243.

Informationen zum aktuellen Tagesgeschehen liefert das "Ansbacher Tageblatt", Regionalausgabe der "Fränkische Landeszeitung" (FLZ) und Radio 8, (UKW, 89,4 MHz) ein privater, lokaler Hörfunksender aus Ansbach sowie das Online-Magazin "Ansbach Plus" mit Veranstaltungskalender.

Ausflüge[Bearbeiten]

Burg Colmberg bei Ansbach

Ansbach liegt in der nördlichen Frankenhöhe und ist von einer idyllischen, hügeligen Landschaft umgeben, die sich gut für Radtouren eignet. Weniger fitte oder untrainierte Radler sollten sich vielleicht für ein E-Bike entscheiden.

  • Veste Lichtenau (10 km östlich)
  • Herrieden an der Altmühl mit sehenswertem Altstadtkern (11 km südwestlich)
  • Burg Colmberg (16 km nordwestlich)
  • Ornbau, Kleinstadt mit spätmittelalterlicher Stadtbefestigung, mehreren gut erhaltenen Toren und Türmen und steinerner Brücke über die Altmühl (17 km südwestlich)
  • Wolframs-Eschenbach – Heimatort des Parzivaldichters Wolfram von Eschenbach, mittelalterliche Stadtbefestigung, Deutschordensschloss, Drehort des Räuber-Hotzenplotz-Films (17 km südöstlich)
  • Münsterstadt Heilsbronn (nicht zu verwechseln mit Heilbronn!) zwischen Ansbach und Nürnberg (18 km nordöstlich; 15 min mit der S-Bahn)
  • Gunzenhausen inmitten des Fränkischen Seenlands, zwischen Altmühl- und Brombachsee mit hübscher Altstadt (27 km südwestlich; 18 min mit der Bahn)
  • In die romantischen Städte Rothenburg ob der Tauber (35 km nordwestlich; 40 min mit der Bahn via Steinach) und Dinkelsbühl (40 km südwestlich; 1 Std. mit Buslinie 805)
  • Treuchtlingen (52 km südöstlich; 35 min mit der Bahn) mit Renaissanceschloss, Burgruine und Karlsgraben (dem unter Karl dem Großen angelegten, ersten Versuch eines Kanals zwischen Main und Donau über die Europäische Hauptwasserscheide

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

www.ansbach.de/ – Offizielle Webseite von Ansbach

  • Fränkische Landeszeitung mit der Regionalausgabe Ansbacher Tageblatt: www.flz.de;
  • Ansbach Plus Onlinemagazin mit Veranstaltungskalender: www.ansbachplus.de;
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