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Lüneburg

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Platz "Am Sande", im Hintergrund St. Johannis
Lüneburg
BundeslandNiedersachsen
Einwohner
74.494 (2016)
Höhe
17 m
Tourist-Info(0)800-220 50-05
Tourist-Info
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Lage
Lagekarte von Niedersachsen
Reddot.svg
Lüneburg

Lüneburg ist eine sehenswerte Hansestadt in Niedersachsen südöstlich von Hamburg. Der historische Stadtkern mit zahlreichen Baudenkmälern und Museen lädt zum Besuch ein. Die Lüneburger Heide beginnt etwa 30 km westlich der Stadt.

Hintergrund[Bearbeiten]

Karte von Lüneburg

Lüneburg als Hansestadt[Bearbeiten]

Die Hansestadt Lüneburg liegt an der Ilmenau, einem kleinen Fluss, der bei Stöckte wenige Kilometer nordwestlich in die Elbe mündet. Der Reichtum von Stadt und Bürgern gründete sich in der Zeit der Hanse auf dem Vorkommen von Salz, das u. a. in die nahegelegene Hansestadt Hamburg verkauft und dazu mit dem Bootstyp Salzewer über die Ilmenau transportiert wurde. Noch heute zeugen viele Gebäude in der einmaligen Altstadt von Lüneburg von diesem Reichtum - die über 1300 unter Denkmalschutz stehenden Backsteinhäuser in der Altstadt sind heute der Hauptanziehungspunkt für Touristen.

Lüneburger Heide[Bearbeiten]

Die Lüneburger Heide, etwa 30 km westlich der Stadt, entstand als Waldrodungsfläche unter anderem durch Überweidung und wegen Lüneburgs großen Holzbedarfs für die Saline. Sie war einst der größte Truppenübungsplatz des Deutschen Reiches und ist heute ein beliebtes Urlaubs- und Naherholungsgebiet. Während der Heideblüte im August hat auch Lüneburg einen sehr großen Zulauf an Besuchern.

Drehort für die Serie 'Rote Rosen'[Bearbeiten]

Lüneburg ist der Drehort der Fernsehserie "Rote Rosen". Hier und in umliegenden Orten wie Deutsch Evern werden die Außenszenen der Serie gedreht. Das Studio befindet sich im Lüneburger Stadtteil Neu-Hagen. Die Populariät Lüneburgs hat bei Touristen seit Beginn der Serie deutlich zugenommen. Die 1 Rote Rosen Studios, Lilienthalstr. 1, 21337 Lüneburg, kann man zeitweise auch besuchen.

Universitätsstadt[Bearbeiten]

  • 1 Leuphana. Leuphana in der Enzyklopädie Wikipedia Leuphana im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsLeuphana (Q505170) in der Datenbank Wikidata. Seit 2005 hat Lüneburg die Universität, die aus der Pädagogischen Hochschule hervorging. Eine neue architektonische Attraktion gibt es mit dem Zentralgebäude und Audimax der Uni: Es wurde vom Star-Architekten Daniel Libeskind entworfen und ist zum neuen Wahrzeichen der Universität geworden. Umstritten ist neben der Architektur vor allem aber das explodierende erforderliche Finanzvolumen, kein einfaches Thema für Lüneburg, die Universität wie den Niedersächsischen Landesrechnungshof.

Anreise[Bearbeiten]

Westseite des Bahnhofs Lüneburg

Mit dem Flugzeug[Bearbeiten]

Die nächsten großen Flughäfen sind der Flughafen Hamburg und der Flughafen Hannover. Kleine Propeller-Flugzeuge können auf dem Flugplatz im Industriegebiet Hafen starten und landen.

Mit der Bahn[Bearbeiten]

  • 1 Hauptbahnhof Lüneburg. Lüneburg hat einen zentralen Bahnhof.
  • Hier halten ICE und durchgehende IC. Andere Verbindungen machen die Stadt über Hannover und Hamburg erreichbar. Von und nach Berlin gibt es einen direkt fahrenden IRE, der knapp über zwei Stunden Fahrzeit benötigt.

Der Metronom fährt als regionale Eisenbahngesellschaft Hamburg im Halbstundentakt an. Die Fahrzeit beträgt rund 30 min (Metronom) und rund 50 min (Metronom regional). Nach Süden fahrt der Metronom zum Hundertwasserbahnhof nach Uelzen. Nach Osten fährt der RE der DB-Regio nach Dannenberg (Elbe).

Der Bahnhof liegt östlich der Innenstadt; man muss die Ilmenau bzw. den Lösegraben überqueren.

  • 2 Westbahnhof Lüneburg. Der Bahnhof ist aufgeteilt in den (östlichen) Fernbahnhof und den Westbahnhof, an dem der RE nach Dannenberg und der Metronom regional nach Hamburg halten.

Auf der Straße[Bearbeiten]

Mit dem Schiff[Bearbeiten]

Lüneburg hat keine Anbindung an einen Hafen für Personenverkehr. Die Ilmenau ist z.B. für Jachten nicht bis Lüneburg schiffbar.

  • 3 Industriehafen Lüneburg. Über den Elbe-Seiten-Kanal kann der Industriehafen angefahren werden.

Mit dem Fahrrad[Bearbeiten]

Zahlreiche regionale oder Fernradwege beginnen, enden oder durchqueren Lüneburg:

Zu Fuß[Bearbeiten]

Mobilität[Bearbeiten]

ÖPNV[Bearbeiten]

Das städtische und regionale Busunternehmen ist die KVG. Lüneburg ist Mitglied im Hamburger Verkehrsverbund (HVV). In Lüneburg gibt es zwei wichtige Busumstiege:

  • 4 Zentraler Omnibusbahnhof (ZOB). Umstieg vor allem für regionale Linien
  • Am Bahnhof befindet sich der ZOB (Zentrale Omnibusbahnhof), der sowohl städtische als regionale Busse bedient und den Übergang zum Eisenbahnverkehr schafft.
  • 5 Umstieg am Sande. Umstieg vor allem für innerstädtische Linien
  • Für viele, meist innerstädtische Linien bietet der Platz Am Sande mitten in der Innenstadt Umsteigemöglichkeiten.

Am ZOB und Am Sande gibt es mehrere Taxistände.

Parken[Bearbeiten]

Die Zufahrt in die Innenstadt von Lüneburg ist nur sehr begrenzt möglich. Wer auf das Auto nicht verzichten möchte, hat folgende Möglichkeiten zum Parken:

  • Parkhaus Am Klinikum - beim Städtischen Klinikum
  • Parkhaus Am Graalwall/Rathaus - Am Graalwall (einschließlich Behinderten- und Frauenparkplätze)
  • Parkhaus Stadtmitte/Am Wasserturm - Bei der Ratsmühle 17
  • Parkhaus am Bahnhof - Am Altenbrücker Ziegelhof
  • Behördenzentrum Reichenbachstraße
  • City Parkhaus - Neue Sülze
  • Parkhaus Karstadt - Auf dem Wüstenort
  • Lünepark - Bockelmannstraße
  • Parkplatz - Kalandstraße
  • Parkplatz Sülzwiesen / Am Bargenturm - Sülzwiesen

Die Stadt Lüneburg informiert hier über weitere Parkmöglichkeiten. Das Angebot an Parkplätzen für behinderte Menschen ist hier als PDF abrufbar.

Mit dem Fahrrad[Bearbeiten]

Die Stadt ist mit dem Rad gut bis sehr zu erkunden, teilweise sind Straßen mit grobem Kopfsteinpflaster versehen. Es gibt im Stadtgebiet keine großen Höhenunterschiede zu überwinden, stadtauswärts vor allem Richtung Osten gibt es längere Steigungen.

Leihfahrräder gibt es von folgenden Anbietern:

Fahrräder und Reparaturen

  • 1 RadspeicheR (am Bahnhof). Fahrradverkauf, Reparaturen ohne Voranmeldung, Vermietung, Fahrradparkhaus
  • 2 Radhaus Lüneburg, Neue Sülze 23 21335 Lüneburg (in der Innenstadt).
  • 3 BOC, Vor dem Bardowicker Tore 27 21339 Lüneburg (innenstadtnah).
  • 4 Bike Park. Käthe-Krüger-Straße 8, Kaltenmoor, etwa 3 km von der Innenstadt
  • 5 KonRad, Scharnhorststraße Gebäude 28 21335 Lüneburg. sehr gut ausgestattete Selbsthilfewerkstatt, Öffnungszeiten abhängig von den Semesterferien

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Kirchen in Lüneburg
Der Turm der Nikolaikirche

Kirchen[Bearbeiten]

  • 2 Michaelis-Kirche. Michaelis-Kirche in der Enzyklopädie Wikipedia Michaelis-Kirche im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsMichaelis-Kirche (Q1302330) in der Datenbank Wikidata. Ehemalige Klosterkirche der Benediktiner in Lüneburg. Sie gehört zu den drei Hauptkirchen in Lüneburg. Die Hallenkirche wurde 1376 bis 1436 erbaut und wurde wie die anderen Hauptkirchen aufgrund des nicht vorhandenen Sandsteines in der Gegend aus Backsteinen realisiert. Die Kirche ist in der Regel geöffnet, man kann sie also auch von innen besichtigen. Zum Kloster gehörte eine Schule, deren bekanntester Schüler der bei seinem Eintritt im Jahr 1700-1702 15-jährige Johann Sebastian Bach war.
  • 3 Kloster Lüne. Kloster Lüne in der Enzyklopädie Wikipedia Kloster Lüne im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsKloster Lüne (Q883054) in der Datenbank Wikidata.
  • 4 Ökumenisches Gemeindezentrum St. Stephanus. Ökumenisches Gemeindezentrum St. Stephanus in der Enzyklopädie WikipediaÖkumenisches Gemeindezentrum St. Stephanus (Q15856022) in der Datenbank Wikidata. Interessantes, modernes Kirchengebäude mit einer Kombination aus Sichtbeton und Holz aus den 1970er Jahren, mitten im von Einwanderern und sozial eher schwachen Menschen geprägten 1 Stadtteil Kaltenmoor Stadtteil Kaltenmoor in der Enzyklopädie WikipediaStadtteil Kaltenmoor (Q1722682) in der Datenbank Wikidata.
  • 5 St.-Johannis-Kirche. St.-Johannis-Kirche in der Enzyklopädie Wikipedia St.-Johannis-Kirche im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsSt.-Johannis-Kirche (Q319037) in der Datenbank Wikidata. Hauptkirche von Lüneburg. Sie stellt das Zentrum der Stadt dar. Sie ist im Stil der Backsteingotik erbaut und gilt in diesem Stil als eines der bedeutendsten Bauwerke. Die evangelisch-lutherische Kirche wurde zwischen 1289 und 1440 erbaut.
  • 6 St.-Nicolai-Kirche. St.-Nicolai-Kirche in der Enzyklopädie Wikipedia St.-Nicolai-Kirche im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsSt.-Nicolai-Kirche (Q2321847) in der Datenbank Wikidata. Eine im Stil der Backsteingotik gebaute evangelische Kirche. Sie wurde zwischen 1407 und 1440 erbaut, aber erst viel später fertiggestellt. Die Kirche ist in der Regel geöffnet und kann besichtigt werden. Die Kirche ist die kleinste der drei Hauptkirchen Lüneburgs und wurde als dreischiffige Basilika erbaut.

Bauwerke[Bearbeiten]

Das alte Rathaus am Ochsenmarkt
  • 7 Altes Rathaus. Tel.: (0)800 - 220 5005. Altes Rathaus in der Enzyklopädie Wikipedia Altes Rathaus im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsAltes Rathaus (Q14913914) in der Datenbank Wikidata. am Ochsenmarkt − entstanden um 1230. Aus gotischer Zeit stammen Gerichtslaube, Fürstensaal, Altes Archiv, Kanzlei und Bürgermeisterkammer. Meisterhafte Holzarbeiten schmücken die große Ratsstube, die zu den größten Renaissance-Sälen Deutschlands gehört. Der Huldigungssaal und die Marktfassade stammen aus barocker Zeit. Im Turm befindet sich ein Uhrwerk mit Glockenspiel aus Meißner Porzellan. Preis 5€/4€ erm. Geöffnet: Führungen Di. - So.
  • 8 Ratswasserkunst und Wasserturm. Ratswasserkunst und Wasserturm in der Enzyklopädie Wikipedia Ratswasserkunst und Wasserturm im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsRatswasserkunst und Wasserturm (Q824657) in der Datenbank Wikidata. Sie dienten vor allem der Saline zur Versorgung mit Frischwasser

Denkmäler[Bearbeiten]

  • 9 Mahnmal im Tiergarten. Mahnmal im Tiergarten in der Enzyklopädie WikipediaMahnmal im Tiergarten (Q1885036) in der Datenbank Wikidata. Rund 1,5 km von der Innenstadt existiert das Mahnmal im Tiergarten für KZ-Häftlinge, die während eines Luftangriffs durch Bomben und von ihren Bewachern getötet wurden.
  • Ein Spaziergang dorthin aus der Innenstadt führt z.B. an der Ilmenau entlang über die {Marker|type=bridge|name=Teufelsbrücke|lat=53.2192 | long=10.4219}} in ein abwechslungsreiches Gebiet mit Wald und einem Feuchtgebiet.

Museen[Bearbeiten]

  • 10 Museum Lüneburg. Museum Lüneburg in der Enzyklopädie Wikipedia Museum Lüneburg im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsMuseum Lüneburg (Q21035606) in der Datenbank Wikidata. Modernes Museum der Kultur und Natur der Stadt und Region. Mit schickem Café!
  • 11 Deutsches Salzmuseum, Sülfmeisterstraße 1. Tel.: (0)4131-720 65 13. in der ehemaligen Saline Lüneburg. Zeigt vielfältig die Bedeutung des Salzes für die Stadt, die Arbeit und deben den Produktionsort des Salzes, eben die Saline
  • 12 Brauereimuseum, Heiligengeiststraße 39. in der alten Kronenbrauerei
  • 13 Ostpreußisches Landesmuseum. Eigentlich ein „Heimatmuseum“ für die Vertriebenen aus Ostpreußen, thematisiert die ehemals deutsche Kultur dort, steht aber im Austausch mit den Regionen im Baltikum - bis Ende August 2018 wegen Umbau geschlossen
  • 14 Museum für das Fürstentum Lüneburg. Museum für das Fürstentum Lüneburg in der Enzyklopädie WikipediaMuseum für das Fürstentum Lüneburg (Q15835880) in der Datenbank Wikidata. (wurde mit dem Museum Lüneburg vereinigt, siehe dort)
  • 15 Kloster Lüne. Textilmuseum und schöner kurzer Ausflug aus der Innenstadt

Straßen und Plätze[Bearbeiten]

Stintmarkt
Alter Kran an der Ilmenau

Anmerkung: In der Fernsehserie Rote Rosen sind Namen von Straßen und Plätzen teilweise frei erfunden.

  • Stintmarkt an der Ilmenau
  • Lamberti-Platz, hier stand einst die Lambertikirche
  • Johann-Sebastian-Bach-Platz, in der Nähe der Michaeliskirche.
  • Alter Kran an der Ilmenau
  • Ilmenaustraße / Ecke Bei der Abtspferdetränke - Platz vor dem Hotel Bergström (häufiger Drehort von "Rote Rosen")
  • Brausebrücke (häufiger Drehort von "Rote Rosen")

Parks[Bearbeiten]

  • 16 Kurpark. mit Gradierwerk und Konzertmuschel
  • 17 Liebesgrund. Etwas vernachlässigter Park am Rande der historischen Stadtmauer
  • 18 Kreidebergsee. Kreidebergsee in der Enzyklopädie Wikipedia Kreidebergsee im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsKreidebergsee (Q1880332) in der Datenbank Wikidata. Schöner See im Stadtgebiet, allerdings ohne Bademöglichkeit, von einem Park umgeben und mit „Kreidefelsen“
  • 19 Kalkberg. Innerstädtisches Naturschutzgebiet, mit schöner Aussicht auf die Stadt
  • 20 Clamart-Park. Clamart-Park in der Enzyklopädie WikipediaClamart-Park (Q20170750) in der Datenbank Wikidata. Park in der Innenstadt, nett zum Ausruhen

Verschiedenes[Bearbeiten]

Aktivitäten[Bearbeiten]

  • Eisenbahnfahrt in historischen Zügen des Heide-Express
  • Tretbootfahrt auf der Ilmenau ab Biergarten Schröder's Garten
  • Kanutour auf der Ilmenau, z.B. ab Melbeck
  • Baden
  • Salztherme Lüneburg
  • Freibad Hagen
  • Ilmenau

Einkaufen[Bearbeiten]

Wochenmärkte[Bearbeiten]

  • Wochenmarkt auf dem Marktplatz, jeweils Mittwoch und Sonnabend von 09:00 Uhr bis 13:00 Uhr
  • Thorner Straße, am Donnerstag im Stadtteil Kreideberg von 08:00 bis 13:00 Uhr
  • Stephanus-Platz, am Freitag im Stadtteil Kaltenmoor von 10:00 bis 17:00 Uhr

Fußgängerzone[Bearbeiten]

In der Fußgängerzone von Lüneburg

Lüneburg hat im Zentrum der Altstadt eine schöne Fußgängerzone mit einem breiten Angebot eines modernen Mittelzentrum. Die Fußgängerzone strahlt eine schöne Gelassenheit aus, ist aber an Wochenenden auch von Touristen stark frequentiert. Es macht einfach Spaß, sich in den schmalen Straßen und Gassen von dem Flair der Stadt inspirieren zu lassen.

Küche[Bearbeiten]

Zu den einheimischen Gerichten in Lüneburg zählen:

  • Der Stint ist ein kleiner, ungefähr sardinen-großer Fisch, den es regional nur im Frühjahr gibt und der dann verschieden zubereitet in vielen Restaurants der Stadt angeboten wird, häufig frittiert als Stint satt.
  • Durch die Nähe zur Lüneburger Heide steht natürlich auch Heidschnucke auf dem Speiseplan.
  • Labskaus wird hier nicht wie in Hamburg, sondern mehr nach dänischer Art zubereitet.

Früher war Lüneburg auch durch seine zahlreichen Brauereien bekannt. Heute beschränkt sich die Anzahl der Brauereien auf wenige kleine Gasthausbrauereien, z.B.

  • 1 Mälzer's, Heiligengeiststraße 43, 21335 Lüneburg. Tel.: +49 (0)4131 47777, E-Mail: . Brau- und Tafelhaus mit rustikalem Restaurant und Kellergewölbe. Das Lüneburger Pilsener (Lüpi), einst das Aushängeschild der Stadt, wird in Hamburg bei der Holsten-Brauerei hergestellt.

Günstig[Bearbeiten]

  • Piccanti, Am Sande 9, italienisches Restaurant, auch mit inländischen und chinesischen Spezialitäten, u.a. Hausmacher-Nudeln

Mittel[Bearbeiten]

  • Restaurant Bierstein
  • India Haus, Heiligengeiststraße 9. Ausgezeichnetes Restaurant mit indischer Küche. Tischreservierung ratsam. Geöffnet: Mo geschlossen. Preis: Mittags 6,50-6,90€.

Gehoben[Bearbeiten]

  • 2 Sabacca, Am Markt 4. In einem Kellergewölbe untergebrachtes Restaurant mit sehr guter spanischer Tapas-Küche. Auch Steaks, Burger und Meeresfrüchte. Preis: Z.B. Tapas für 2, 34,50€.
  • 3 Soraya, Lünertorstraße 18. Tel.: +49(0)4131 99 80 373. Die feine Küche Persiens. Mittagstisch Geöffnet: Mo - Fr. Preis: Hauptgerichte 10,50-18,90€.
  • Zum alten Brauhaus, Grapengiesserstrasse 11. Traditionsreiches Lokal mit urigem Ambiente, das deftige deutsche Küche in interessanten modernen Varianten anbietet. Gilt als das beste Restaurant der Stadt (TrivAdvisor). Preis: Hauptgerichte 15,90-27,90€.

Nachtleben[Bearbeiten]

  • Das Vamos: Disco mit unterscheidlichem Programm":
  • Garage: Eine größere Discothek
  • Pesel: Legendär, am Stintmarkt gelegen, mit alternativer Musik und toller Kelleratmosphäre. Wirklich voll wird es erst ab 4 Uhr morgens, wenn die anderen Diskotheken schließen.

Es existieren zwei Kneipenmeilen:

  • 1 Am Stintmarkt
  • 2 Schröderstraße

Günstig[Bearbeiten]

Mittel[Bearbeiten]

Gehoben[Bearbeiten]

Unterkunft[Bearbeiten]

Das Hotel Altes Kaufhaus an der Ilmenau

Es gibt diverse Hotels und Gasthäuser, die über ganz Lüneburg verteilt sind. Viele davon befinden sich auch sehr nah am Zentrum. Des weiteren gibt es in Lüneburg und Umgebung auch sehr viele Ferienwohnungen. Viele Gäste aus Großstädten genießen die Ruhe einer Ferienwohnung in einem der vielen Vororte Lüneburgs.

Günstig[Bearbeiten]

  • 1 DJH-Jugendherberge, Soltauer Str. 133, 21335 Lüneburg. Tel.: +49 (0)4131 41864, Fax: +49 (0)4131 45747, E-Mail: . Top-Jugendherberge mit 148 Betten, am südlichen Stadtrand, direkt neben der Universität und am Stadtwald, Wheelchair-green3.png. Geöffnet: 07:00-22:00. Check-in: 15:00-21:45. Preis: ab 28,- €/N inkl. Frühstück.

Mittel[Bearbeiten]

Gehoben[Bearbeiten]

Auswahl einiger Hotels:

Camping[Bearbeiten]

Lernen[Bearbeiten]

In Lüneburg gibt es eine Universität, die auf auf mehrere Standorte verteilt ist. Sie resultieren aus den Campi der ehemaligen Fachhochschule Nordostniedersachen und der Universität in der ehemaligen Scharnhorstkaserne.

Arbeiten[Bearbeiten]

Salz-Kontor

Seit dem Ende der Zonenrandförderung und der Verkleinerung des Bundeswehr- und Bundespolizei-Standortes Lüneburg (es gab bis zum Ende des letzten Jahrhunderts vier Kasernen, verteilt auf das gesamte Stadtgebiet) gab es einen Strukturwandel hin zur mittelständischen Wirtschaft mit Betrieben im Dienstleistungs- und produzierenden Sektorn. Es gibt viele Pendler in die nahe Hansestadt Hamburg.

Sicherheit[Bearbeiten]

Durch den starken Tourismus kommt es direkt in der Innenstadt vermehrt zu Taschendiebstählen. Im Bereich der Kneipenzeile Am Stint kommt es spätabends wegen alkoholisierter Personen häufiger zu gewaltsamen Auseinandersetzungen.

Gesundheit[Bearbeiten]

  • In der Kurstadt Lüneburg gibt es keine Probleme, einen passenden Arzt zu finden.
  • Auch gibt es mehrere Krankenhäuser bzw. Tageskliniken

Im Kurpark gibt es das 21 Gradierwerk Lüneburg, an dem man salzangereicherte Luft atmen kann.

Praktische Hinweise[Bearbeiten]

Ausflüge[Bearbeiten]

  • Im 22 Schiffshebewerk Scharnebeck Schiffshebewerk Scharnebeck in der Enzyklopädie Wikipedia Schiffshebewerk Scharnebeck im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsSchiffshebewerk Scharnebeck (Q99477) in der Datenbank Wikidata in Scharnebeck müssen die Schiffe einen Höhenunterschied von 38 m mit Hilfe eines Doppelsenkrechtschiffshebewerks überwinden.
Öffnungszeiten des Ausstellungspavillons, vom 15.März bis 31.Oktober, tägl. von 10.00 bis 18.00 Uhr
  • 23 Bardowicker Dom Bardowicker Dom in der Enzyklopädie Wikipedia Bardowicker Dom im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsBardowicker Dom (Q1236627) in der Datenbank Wikidata, ein imposanter Kirchenbau aus der Zeit des Mittelalters.
  • 1 Heidepark Soltau Heidepark Soltau in der Enzyklopädie Wikipedia Heidepark Soltau im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsHeidepark Soltau (Q702179) in der Datenbank Wikidata
  • 24 Weltvogelpark Walsrode Website dieser Einrichtung Weltvogelpark Walsrode in der Enzyklopädie Wikipedia Weltvogelpark Walsrode im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsWeltvogelpark Walsrode (Q487104) in der Datenbank Wikidata
  • 25 Wildpark Lüneburger Heide Website dieser Einrichtung Wildpark Lüneburger Heide in der Enzyklopädie Wikipedia Wildpark Lüneburger Heide im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsWildpark Lüneburger Heide (Q869894) in der Datenbank Wikidata
  • Der 26 Wildpark Schwarze Berge Website dieser Einrichtung Wildpark Schwarze Berge in der Enzyklopädie Wikipedia Wildpark Schwarze Berge im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsWildpark Schwarze Berge (Q2570846) in der Datenbank Wikidata begrüßt schon am Eingang die Besucher durch das grunzende Empfangskomitee, die freilaufenden Hängebauchschweine. Berge, Täler und Seen gestalten die 50 ha große idyllische Parkanlage. Tägliche Flugschauen und Fütterungen, der 31 Meter hohe Elbblickturm, Tiere zum Anfassen oder der riesige Abenteuerspielplatz begeistern. Berge, Täler und Seen gestalten die 50 ha große idyllische Parkanlage.
  • Naturschutzpark Lüneburger Heide - bekanntestes Heidegebiet der Region; liegt ca. 30 km westlich der Stadt.
  • Der 27 Lopausee Lopausee in der Enzyklopädie Wikipedia Lopausee im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsLopausee (Q1869764) in der Datenbank Wikidata östlich von Amelinghausen am gleichnamigen Park ist ein 1970 angelegter etwa 12 ha großer Stausee. Der See dient ausschließlich als Naturgebiet und der Naherholung. Besucher können den See auf einem ca. 2,2 km langen Fuß- und Radweg umrunden. (etwa 19 km)

Literatur[Bearbeiten]

  • Thomas Kirschbaum: Lüneburg – Leben in einer spätmittelalterlichen Großstadt, Hrsg.: AK Lüneburger Altstadt 2000, ISBN 3-928977-83-0

Weblinks[Bearbeiten]

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