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Naturpark Hohe Mark-Westmünsterland

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Lage des Naturparks

Der Naturpark Hohe Mark-Westmünsterland (bis 2010 Naturpark Hohe Mark) liegt in Nordrhein-Westfalen nördlich des "Ruhrpotts". Für das Ruhrgebiet ist der Naturpark eine beliebte Naherholungsregion. Mit über 1.000 km² ist er einer der größten Naturparks in NRW.

Regionen[Bearbeiten]

Der Naturpark Hohe Mark-Westmünsterland ist die Übergangslandschaft vom Niederrhein und Ruhrgebiet zum westlichen Münsterland. Sie erstreckt sich nördlich und südlich vom Fluss Lippe, ihr Landschaftsbild ist sehr vielfältig und abwechselungsreich. Von Flussauen über Moore und Wiesen, Sanddünen und Bergehalden bis zu bewaldeten Hügeln ist alles vertreten. 3/4 des Parks sind als Landschaftsschutzgebiete ausgewiesen, circa 1/7 als schutzwürdige Biotope, 1/13 als Naturschutzgebiete. Mehr als 1/3 des Gebietes wird durch Wald bedeckt.

Aufgrund der Nähe zu den Zentren der Ballungsgebiete an Rhein und Ruhr verfügt die Hohe Mark über eine gute Verkehrserschließung. Allerdings ist auch mit starkem Wochenend- und Ferienbetrieb zu rechnen, besonders an "langen Wochenenden" und in den kürzeren Ferienzeiten im Frühjahr und im Herbst.

Orte[Bearbeiten]

Vollständig im Naturpark liegen Haltern am See, Heiden, Hünxe, Raesfeld, Reken und Schermbeck.

Teilweise oder am Rande des Naturparks liegen Bocholt, Borken, Bottrop, Coesfeld, Datteln, Dinslaken, Dorsten, Dülmen, Hamminkeln, Lüdinghausen, Marl, Oberhausen, Oer-Erkenschwick, Olfen, Rhede, Velen und Wesel.

Hintergrund[Bearbeiten]

Namensgebendes Kerngebiet ist die "Hohe Mark" zwischen Dorsten, Haltern am See und Reken. Eine "Mark" war früher das Land, das die (Mark)Genossenschaft gemeinsam nutzte, das hiesige Gebiet lag höher als die Umgebung, daher Hohe Mark.

Der Naturpark lässt sich in vier Streifen, sogenannte Themenlandschaften einteilen:

  1. ganz im Südwesten liegt ein Zipfel, der schon von Ruhrgebiet und Niederrhein geprägt ist und die Nachfolge der Industrie zeigt, hier gibt es Halden und andere Elemente der Industriekultur (FolgeLandschaft),
  2. weiter nördlich liegt das Tal der Lippe mit den stärksten Zuflüssen von Stever und Mühlenbach in Haltern, weite Strecken der Auenlandschaft sind Naturschutzgebiete (WasserLandschaft),
  3. nördlich und im Osten auch südlich des Lippetals zieht sich ein Waldgürtel entlang, der in sanften Wellen auch kleinere Hügel ausbildet, z.B. nordwestlich und südlich von Haltern mit der eigentlichen "Hohen Mark" und der "Haard" (WaldLandschaft),
  4. noch weiter nördlich wird die Landschaft flacher, sehr bäuerlich und weitläufig, hier finden sich die Parklandschaft und die Schlösser des westlichen Münsterlandes (ParkLandschaft).

Der Naturpark Hohe Mark hat 2009 den 1. Platz im Landeswettbewerb der Naturparke in NRW belegt. Durch diese Chance hat sich in den Folgejahren einiges getan im Park, 2012 wurde die Naturparkschau mit dem Motto "Abenteuer mal4" ausgerichtet. Insgesamt befindet sich der Park seitdem in einer Phase der Erneuerungen, was den Besuchern durch verbesserte Infrastruktur zugute kommt.

Sprache[Bearbeiten]

Anreise[Bearbeiten]

Flugverkehr[Bearbeiten]

  • Die Flughäfen bei Dortmund, Greven und Düsseldorf eignen sich zur Anreise.
  • Der Flugplatz Loemühle bei Marl (EDLM) steht Selbstfliegern zur Verfügung; Charter ist möglich. Zollabfertigung ist telefonisch über (02363) 9896-0 anzumelden.

Mit der Bahn[Bearbeiten]

Auf der Straße[Bearbeiten]

  • Die Autobahn A 3 liegt am westlichen Rand des Naturparks bei Hünxe, Wesel und Hamminkeln (Abfahrten 6 bis 9).
  • Die A 31 führt vom südlichen Zipfel des Parks über Schermbeck, Lembeck, Heiden nach Velen (Abfahrten 34 bis 37)
  • Die A 43 durchschneidet den östlichen Teil bei Marl, Haltern am See, Merfeld und Dülmen (Abfahrten 6 bis 8)
  • für die Ost-West-Verbindung bietet sich die Bundesstraße B 58 nördlich der lippe an

Mobilität[Bearbeiten]

  • Es bestehen gute Bus- und Bahnverbindungen in der Region.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Üfter Mark

FolgeLandschaft

  • Heidhof in Bottrop-Kirchhellen
  • Halde Haniel und Halde Beckstraße bei Bottrop

WasserLandschaft

  • Halterner Seen in Haltern am See
  • Naturbad in Olfen
  • Fluss- und Kanalquerungsbauwerke von Lippe, Stever und Dortmund-Ems-Kanal in und bei Olfen

WaldLandschaft

  • Höhenrücken Die Berge mit sagenumwobenen Hügelgräberfeld südlich vom Ramsdorf
  • Üfter Mark zwischen Schermbeck und Dorsten-Rhade, Kiefernwald und Heidelandschaft, barrierefreier Rundwanderweg, Rothirschbestand
  • Hohe Mark, bis zu 150 m hoher Höhenzug in Ost-West-Richtung zwischen Haltern und Reken, meist bewaldet, einige Naturdenkmale wie der Waldbeerenberg mit Hexenbuche, Granatberg, Galgenberg
  • Die Haard, Hügellandschaft aus Sandstein, bewaldet, bei Haltern, höchster Punkt ist der Stimberg, Feuerwachtürme (tw. besteigbar)

ParkLandschaft

  • Westruper Heide bei Haltern
  • Schloss Raesfeld, mit Tierpark
  • Schloss Velen, ebenfalls mit einem Tierpark
  • Schloss Lembeck, Landschaftspark
  • Büngernsche Heide und Dingdener Heide im Westen

des weiteren:

  • Hohe-Mark-Steig zwischen Wesel im Westen und Olfen im Osten, 12 Etappen mit insgesamt 120 km Länge, wobei jede Etappe in sich erwandert werden kann und dafür eine eigene, anders verlaufende Rückstrecke hat (also insgesamt 240 km Weg), allerdings sind die Strecken vor Ort noch nicht ausgeschildert, es muss eine Online-Karte oder GPX-Tracks genutzt werden
  • Merfelder Bruch mit den Dülmener Wildpferden
  • Kloster Marienthal bei Hamminkeln
  • Turmwindmühle Nordbrock bei Hamminkeln

Aktivitäten[Bearbeiten]

  • Wandern
  • Radfahren
  • Schwimmen und Baden
  • Reiten
  • Segeln und Kanusport

Küche[Bearbeiten]

In den Waldgebieten, an den Seen und in Bauernschaften finden sich oft kleine Gaststätten und (Bauern)Cafes, die sich auf Ausflugsverkehr eingestellt haben und zumindest am Wochenende, im Sommer oft auch in der Woche Speis und Trank anbieten.

Nachtleben[Bearbeiten]

Sicherheit[Bearbeiten]

Klima[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Freizeitkarte „Naturpark Hohe Mark“ 1:50.000 - topografische Karte mit Rad- und Wanderwegen; ISBN 978-3-00-027070-3 (Auflage vom November 2009); Preis: 7,95 €; Herausgeber ist der Naturpark Hohe Mark

Weblinks[Bearbeiten]


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