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Rüdesheim am Rhein

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Aus Wikivoyage
Rüdesheim am Rhein
BundeslandHessen
Einwohnerzahl10.180(2023)
Höhe86 m
TouristInfo+49 (0)6722 90 61 50
https://www.ruedesheim.de/
Lagekarte von Hessen
Lagekarte von Hessen
Rüdesheim am Rhein

Die Winzerstadt Rüdesheim am Rhein ist eine Stadt am Rhein im Rheingau, am Tor zum oberen Mittelrheintal.

Als Ursprung des deutschen Weinbrands und eine der bekanntesten deutschen Winzerstädte zieht Rüdesheim unzählige Gäste aus Deutschland und aller Welt an, die die Rheinromantik zu Fuß, per Bahn oder auf dem Linienschiff genießen oder auch einen der Rüdesheimer Weine verkosten wollen.

Hintergrund

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Karte
Karte von Rüdesheim am Rhein

Rüdesheim wurde bereits in vorchristlicher Zeit besiedelt, die Römer errichteten hier einen Brückenkopf auf dem Weg zum Limes. Im Mittelalter erlangten die Mainzer Erzbischöfe die Kontrolle über Rüdesheim und etablierten den heute die Stadt prägenden Weinbau sowie den katholischen Glauben. Neben dem Weinbau war vor allem die Schifffahrt ein bedeutender Wirtschaftsfaktor des Ortes, denn die aus Wiesbaden kommende Straße endete hier und sämtliche Fracht musste auf Schiffe umgeladen werden – eine durchgehende Straße durch das Mittelrheintal gab es damals noch nicht. 1806 endete die Herrschaft der Mainzer Erzbischöfe über Rüdesheim und der Ort kam zunächst zum Herzogtum Nassau, wo Rüdesheim im Jahr 1818 das Stadtrecht erhielt, und anschließend zu Preußen.

Nach dem erfolgreichen Feldzug gegen Frankreich 1870/71 kamen Planungen für ein überlebensgroßes Denkmal zu Ehren der siegreichen Deutschen auf. Als Standort wurde schließlich der Niederwald oberhalb von Rüdesheim am Rhein gewählt. Mit der Eröffnung des Niederwalddenkmals 1883 wandelte sich Rüdesheim von einem kleinen Schifferort zu einem bedeutenden touristischen Zentrum, das Besucher aus dem gesamten Deutschen Reich anzog. Die Erfindung des bekanntesten deutschen Weinbrands, der Marke Asbach Uralt im Jahr 1907 machte Rüdesheim am Rhein im gesamten Land bekannt.

Mitten im Ersten Weltkrieg, im Jahr 1915 entstand die Hindenburgbrücke als strategische Verbindung zwischen Rüdesheim und dem am linken Rheinufer gelegenen Bingen am Rhein; es war die einzige feste Rheinquerung zwischen Mainz und Koblenz. Die Brücke wurde im Laufe des Zweiten Weltkriegs 1945 gesprengt und anschließend nicht wiederaufgebaut; zahlreiche Reste zeugen von der einstigen Rheinquerung.

Rüdesheim am Rhein ist heute Anziehungspunkt für Touristen nicht nur aus Deutschland, sondern auch für Weinliebhaber aus aller Welt. Insbesondere zur Weinlese Ende September/Oktober kommen zahlreiche Besucher nach Rüdesheim, um den ersten Wein des Jahrgangs zu verkosten; daneben bietet die Stadt aber fast das ganze Jahr über ein umfangreiches Kulturprogramm an.

Neben der Kernstadt gehören heute noch vier weitere Stadtteile zu Rüdesheim:

  • 1 Assmannshausen ist der erste Ort im Mittelrheintal ca. 4,5km stromabwärts hinter Rüdesheim, eingezwängt zwischen steilen Weinbergen und Wäldern und dem Rheinufer schmiegt sich der kleine Ort entlang des Rheins. Assmannshausen ist heute ein Zentrum des Rotweinbaus; die Spätburgunder-Weinlage „Assmannshäuser Höllenberg“ produziert die besten Rotweine Deutschlands. Ähnlich wie Rüdesheim wird Assmannshausen zur Weinlese im Oktober stark frequentiert, im Ortskern befinden sich zahlreiche Weinlokale in historischen Fachwerkhäusern, hier wird die rheinische Fröhlichkeit in angenehmer Atmosphäre gepflegt. Die bedeutendste Attraktion des Ortes ist die Seilbahn hoch zum Jagdschloss Niederwald aus dem Jahr 1953, von wo man nach einer kurzen Wanderung das Niederwalddenkmal erreichen kann.
  • 2 Aulhausen liegt oberhalb von Assmannshausen in einem West-Ost-Tal auf 224m Höhe. Der Ort ist heute dörflich geprägt und eignet sich als Ausgangspunkt für Wanderungen zu den Burgen entlang des Rheins sowie zum Niederwalddenkmal und zum Jagdschloss Niederwald.
  • 3 Eibingen ist ein Winzerdorf und Wallfahrtsort nur wenig oberhalb von Rüdesheim und heute vollständig mit der Kernstadt zusammengewachsen. Nachdem die streng katholische Bevölkerung von Eibingen in der Zeit des Nationalsozialismus mehrfach gegen die NSDAP stimmte, wurde der Ort 1939 kurzerhand aufgelöst und nach Rüdesheim eingegliedert; der nach dem Krieg demokratisch gewählte Bürgermeister bestätigte die Entscheidung der NS-Machthaber, sodass Eibingen weiterhin keine Anerkennung als Stadtteil genießt. Innerhalb des Ortes herrscht heute noch ein starkes Lokalbewusstsein, man ist Eibinger und kein Rüdesheimer.
  • 4 Presberg ist mit 408m Höhe der höchstgelegene Stadtteil von Rüdesheim; er befindet sich ca. 10km nördlich von Rüdesheim in einer Rodungsinsel mitten im Taunus oberhalb des Wispertals bei Lorch am Rhein. In Presberg dominiert der Wandertourismus, u. a. verläuft durch den Ort der Europäische Fernwanderweg E3

Anreise

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Mit dem Flugzeug

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Der 1 Flugplatz Eibinger Forstwiesen in den Taunushöhen ist für Segelflugzeuge und Motorsegler zugelassen. Aufgrund der starken Steigung von 10% ist eine Landung nur in Richtung Norden möglich und wird unerfahrenen Seglern nicht empfohlen.

Nächster internationaler Flughafen ist der 2 Flughafen Frankfurt am Main (IATA: FRA) (52 km).

Mit der Bahn

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Bahnhof Rüdesheim
  • 3 Bahnhof Rüdesheim (Rhein), Am Rottland 1, 65385 Rüdesheim . Der Bahnhof liegt an der rechten Rheinstrecke KoblenzFrankfurt am Main. Die RB 10 verkehrt stündlich auf dem Abschnitt Frankfurt Hbf–Wiesbaden Hbf–Koblenz–Neuwied, daneben verkehren Verstärkerzuge auf dem Abschnitt Frankfurt Hbf–Wiesbaden Hbf–Assmannshausen, sodass sich Richtung Wiesbaden/Frankfurt ein 30-Minuten-Takt ergibt; im Berufsverkehr werden die Verstärker teilweise bis Koblenz verlängert. Fernverkehrsverbindungen bestehen heute nicht mehr, lediglich bei Störungen auf der linken Rheinstrecke dient Rüdesheim teilweise als Ersatzhalt für Bingen. Etwas ungewohnt ist, dass der Bahnsteig in Rüdesheim nicht frei zugänglich ist, sondern man wie zu Kaisers Zeiten in der Wartehalle (mit Schalter, wo man Fernverkehrstickets kaufen kann) warten muss. Da Gleis 2 nur durch Überqueren von Gleis 1 zugänglich ist und aufgrund des starken Güterverkehrs auf der Strecke, wird der Zugang zum Bahnsteig erst kurz vor Eintreffen des Zuges geöffnet. Merkmale: kein WLAN, rollstuhlzugänglich mit Hilfe.
Der Bahnhof liegt etwas abseits des Ortes, von hier muss man noch ein Stück in den Ort laufen (ca. 5–10 Minuten). Direkt am Bahngebäude seitlich zur Stadt führt eine Treppe unter die Bahngleise und unter die B42 zum Autofähranleger nach Bingen.
nicht barrierefrei Der Bahnhof ist nicht barrierefrei. Bis 2026 soll ein neuer Bahnhof gebaut werden, der viel näher am Ort liegt, der alte Bahnhof würde dann geschlossen werden.
  • 4 Bahnhof Assmannshausen, Bahnhofstr. 1, 65385 Rüdesheim am Rhein . Der zweite Bahnhof im Stadtgebiet ist der Bahnhof Assmannshausen der sehr zentral direkt neben dem Ortskern liegt. Hier halten ebenfalls alle Züge, die Verstärkerzüge enden zudem hier. Merkmale: kein WLAN, rollstuhlzugänglich mit Hilfe.

Nächster Fernverkehrshalt ist Bingen auf der linken Rheinseite, von dort kann man mit der Personenfähre nach Rüdesheim übersetzen.

Auf der Straße

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Rüdesheim am Rhein liegt an der B42 Koblenz-Wiesbaden, die ab Wiesbaden in die A66 Richtung Frankfurt am Main übergeht. Zwischen Wiesbaden und Rüdesheim ist die Straße als Umgehungsstraße kreuzungsfrei ausgebaut. Der Bahnübergang am Ortseingang aus Richtung Koblenz sorgt mit ihren langen Schließzeiten von teils über 20 Minuten für große Verkehrsbehinderungen, insbesondere an schönen Wochenenden. Umfahrung der Bahnschranke ist möglich entweder über Assmannshausen und Aulhausen (Achtung, nur für kleine Fahrzeuge bis 2,4 Meter Höhe) oder weiträumig über Lorch und Presberg.

Eine feste Straßenquerung zur linken Rheinseite (Bingen) existiert nicht, die Querung des Rheins ist hier nur mittels Autofähre möglich.

Panorama: Du kannst das Bild waagerecht scrollen.
Rüdesheim mit Bahnhof, Abtei St. Hildegard (oben), Turm der Boosenburg, Brömserburg und Stadtansicht
Rüdesheim mit Bahnhof, Abtei St. Hildegard (oben), Turm der Boosenburg, Brömserburg und Stadtansicht

Mit dem Schiff

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Zwei Fähren, eine Auto- und eine Personenfähre, verbinden Rüdesheim mit dem am gegenüberliegenden Rheinufer befindlichen Bingen am Rhein. Beide Fähren werden heute von der Bingen-Rüdesheimer Fahrgastschifffahrt betrieben.

Die Fähren sind hochwassersicher und verkehren auch dann, wenn der Fährbetrieb an den anderen Rheinfähren wegen Hochwasser (Warnstufe II) eingestellt ist. Erst ab Pegelstand 6,50 m, was einem Jahrhunderthochwasser entspricht (dann ist Rüdesheim bereits unter Wasser), müssen die Fähren zwischen Bingen und Rüdesheim eingestellt werden.

  • 5 Personenfähre Bingen-Rüdesheim . Geöffnet: in der Saison (Frühlingsanfang bis Oktober) ab 10:00, letzte Abfahrt ab Rüdesheim um 18:20. Preis: Einzelfahrt Erwachsene 2,90 €, Kinder (6–14 Jahre) 1,45 €, Hin- und Rückfahrt Erwachsene 4,90 €, Kinder 2,45 €, Fahrrad 2,70 €.
  • 6 Autofähre Bingen-Rüdesheim . Geöffnet: ab 5:30 bis 22:00, im Sommer (April bis Oktober) bis 24:00. Preis: PKW 5,90 €, Erwachsene 2,70 €, Kinder 1,20 €, Erwachsene mit Fahrrad 3,70 €, Kinder mit Fahrrad 2,20 €.

Die Einzel- und Tageskarten (keine Gruppentageskarte, keine Wochen-/Monatskarte, kein Deutschlandticket) mit Ziel Rüdesheim des Verkehrsverbunds RMV, bzw. mit Ziel Bingen des RNN sind auch auf diesen beiden Fähren gültig, sowie im Stadtgebiet auf der anderen Flussseite.

Mit dem Fahrrad

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Rotweintrauben vor der Lese
  • Hess. Radfernweg R3 entlang am Rheinufer bis Rüdesheim. Ab Eltville geht der R3a über die Weinberge.
  • Rheingauer Riesling Route Radwanderweg durch die Rheingauer Weinberge (fast identisch mit dem R3a).
  • Der rechtsrheinische Rhein-Radweg aus Basel endet in Ostrich-Winkel. Von dort kann man weiter am Ufer entlang fahren. Der durchgehende linksrheinische Rheinradweg verläuft über Bingen. Dort kann man mit der Fähre nach Rüdesheim übersetzen. Die rechtsrheinische Anfahrt von Koblenz über Assmannshausen ist wegen der stark befahrenen Bundesstraße teilweise ohne Radweg nicht empfehlenswert.

Zu Fuß

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  • Rheinsteig − Von Wiesbaden-Biebrich über Lahnstein am Taunusrand nach Bonn. Der Rheinsteig verläuft oberhalb der Stadtteile Eibingen und Rüdesheim vom Kloster Marienthal über das Hildegardiskloster und das Niederwalddenkmal über die weiteren Aussichtspunkte Rossel und Rittersaal und dem Jagdschloss Niederwald nach Assmannhausen.
  • Rheinhöhenweg − Von Wiesbaden über Lahnstein durch den Taunus nach Bonn. Der rechtsrheinische Rheinhöhenweg führt vom Kloster Marienthal über den Ortsteil Aulhausen nach Lorch.
  • Rheingauer Rieslingpfad − von Hochheim am Main durch die Weinberge nach Lorchhausen. Im Bereich Rüdesheim gibt es mehrere Varianten: die Untere führt von der Oberstraße zur Ruine Ehrenfels und von dort zurück über in eine Kehre auf den höheren Pfad, der vom Niederwalddenkmal kommt und nach Assmannshausen führt.
  • Rheinburgenweg − Von Bingen linksrheinisch nach Rolandseck vor Bonn. Zum Teil befinden sich auch rechtsrheinisch die Wegweiser, da bis 2009 auch auf dieser Seite fast parallel zum Rheinsteig der Rheinburgenweg bestand.

Mobilität

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Rüdesheim ist klein und kann problemlos zu Fuß erkundet werden.

Die Stadtteile werden durch diverse Buslinien erschlossen. Zwischen Rüdesheim, Eibingen, Aulhausen und Assmannshausen verkehrt stündlich der Bus 187; die Linie wird außerhalb der Schulzeiten mit Kleinbussen (VW-Transporter) bedient und ist nicht barrierefrei. Am Wochenende verkehrt diese Linie nur als Ruftaxi, das mindestens 60 Minuten vorher, teilweise auch schon am Vortag über Rufbus Rheingau vorbestellt werden muss. Nach Presberg verkehrt ausschließlich der Bus 183, er fährt stündlich ab Rüdesheim Bahnhof über Geisenheim Bahnhof (dort Anschluss an die Züge aus Richtung Wiesbaden/Frankfurt) hoch nach Presberg.

Den Autofahrer erwarten in Rüdesheim zahlreiche Großparkplätze rund um das historische Stadtzentrum, die alle kostenpflichtig sind. Sparfüchse können z.B. in Eibingen vor der Pfarrkirche parken, dort ist ein kleiner aber kostenfreier Parkplatz. In Assmannshausen wird der gesamte öffentliche Parkraum entlang der Rheinuferstraße bewirtschaftet und aufgrund der sehr engen Ortsstraßen ist Parken im Ort sehr schwierig. Wer außerordentliches Glück hat, erwischt einen der ganz wenigen kostenfreien Parkplätze direkt vorm Bahnhof.

Sehenswürdigkeiten

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Niederwald

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Niederwalddenkmal mit der Germania

Der Niederwald mit dem Niederwalddenkmal ist das touristische Highlight von Rüdesheim. Wer dort nicht war, der hat Rüdesheim nicht gesehen.

Ursprünglich als Ehrenmal in Andenken an die Wiedererrichtung des deutschen Kaiserreiches nach dem deutsch-französischen Krieg 1870/71 errichtet, entwickelte sich das Niederwalddenkmal schon bald nach seiner Eröffnung zu einem Zentrum der Rheinromantik. Von hier hat man einen wunderschönen Ausblick über Rüdesheim und das Rheintal hinweg auf das linke Rheinufer mit Bingen, der Nahemündung und das untere Nahetal bis Bad Kreuznach, dahinter erkennt man die Höhen des Hunsrück und bei gutem Wetter den Ellerspring mit dem markanten Fernmeldeturm.

Das Niederwalddenkmal entstand nach sechsjähriger Bauzeit von 1877 bis 1883. Es ist 38 Meter hoch, wovon die Germania 12,5m misst. Die Germania hält die Kaiserkrone in der erhobenen rechten und das Reichsschwert in der linken Hand. Sie gilt seit der Antike als Symbol für die germanischen Völker. Am Sockel, auf dem größten Bronzerelief des 19. Jahrhunderts, sitzt König Wilhelm von Preußen zu Pferd inmitten von 132 Generälen und Fürsten. Es zeigt die Aufbruchstimmung vor dem Deutsch-Französischen Krieg. Auf den vorderen Sockelecken stehen die beiden Allegorien des Krieges und des Friedens. Das linke das Seitenrelief zeigt den „Abschied der Krieger“. Schmerz und nicht Jubelgefühle scheinen bei den Figuren zu überwiegen. Auf der anderen Seite befindet sich das Relief der Heimkehrer des Deutsch-Französischen Krieges. Hier überwiegt die Freude.

Am Niederwalddenkmal findet alljährlich im Juli die Veranstaltung „Geschichte im Licht“ statt. Rheingauer Köstlichkeiten und Rheingauer Wein werden angeboten, bevor das Illuminations-Spektakel „Geschichte im Licht“ und ein Musikfeuerwerk die Nacht erhellen.

  • 1 Niederwalddenkmal, Zum Niederwald-Denkmal .
  • 1 Niederwald-Tempel . Aussichtstempel zwischen der Bergstation der Gondelbahn und dem Niederwalddenkmal. Graf von Ostein ließ ihn im Jahr 1788 als Attraktion erbauen. Während der romantischen Epoche des 19. Jahrhunderts wurde der Tempel zum Mittelpunkt vieler Geistesgrößen dieser Zeit. Zu den Besuchern zählten u.a. Brentano, Beethoven und Goethe. Im November 1944 zerstörten alliierte Bomber den Tempel vollständig. Durch die Initiative des Fördervereins Wiederaufbau Niederwaldtempel e.V. wurde der Tempel wiederaufgebaut und im Juni 2006 eingeweiht.
  • 2 Jagdschloss Niederwald, Jagdschloss Niederwald 1, 65385 Rüdesheim am Rhein . Schloss aus der Mitte des 18. Jahrhunderts. Heute dient es als Hotel und Restaurant. Zu erreichen ist das Schloss per Auto, deutlich schöner (wenn auch langsamer) ist aber die Anreise mit dem Sessellift ab Assmannshausen.
  • 3 Rossel . künstliche Burgruine. Sie steht am Weg zwischen dem Jagdschloss und dem Aussichtspunkt Naheblick. Hinter der Ruine hat man eine schöne Aussicht auf Bingen, die Nahenündung, das beginnende Mittelrheintal und weit nach Rheinland-Pfalz hinein. Durch die untere Etage führt ein Wanderweg.
  • 1 Zauberhöhle . ein 60m länger, stockdunkler (Taschenlampe mitbringen!), gewundener Gang, in dessen Mitte in einem kleinen Raum mal eine Statue eines Zauberers stand. Sie beginnt mitten im Wald und endet in einen kleinen Aussichtstempel.

Seilbahn

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Seilbahn zum Niederwalddenkmal

Die klassische Anreise zum Niederwalddenkmal erfolgt natürlich mit der Seilbahn ab Rüdesheim. Sie entstand im Jahr 1954 als Ersatz für eine Zahnradbahn aus dem Jahr 1884, die nach schweren Kriegsschäden im Zweiten Weltkrieg nicht wieder aufgebaut wurde. Innerhalb von 10Minuten überwindet die Seilbahn mit insgesamt 85Gondeln eine Strecke von 1,3km und 203Höhenmetern. Bekannt ist die Seilbahn bei ausländischen Touristen vor allem durch den Musikfilm G.I. Blues mit Elvis Presley in der Hauptrolle.

  • 7 Seilbahn Rüdesheim, Oberstraße 37, 65385 Rüdesheim am Rhein . Geöffnet: Mär, Apr: Mo–Fr 9:30–17:00, Sa–So 9:30–18:00. Mai: tägl. 9:30–18:00. Jun: Mo–Fr 9:30–18:00, Sa–So 9:30–19:00. Jul, Aug: tägl. 9:30–19:00. Sep: Mo–Fr 9:30–18:00, Sa–So 9:30–19:00. Okt: Mo–Fr 9:30–17:00, Sa–So 9:30–18:00. Zum Weihnachtsmarkt: tägl. 11:00–18:00.

Aus Richtung Assmannshausen kann man eine zweite Seilbahn bestaunen. Auch diese Seilbahn ersetzte eine Zahnradbahn, die jedoch anders als beim Rüdesheimer Pendant bereits während des Ersten Weltkriegs eingestellt und 1922 abgerissen wurde. Die Assmannshäuser Seilbahn ist eine Sesselbahn, die in 15 Minuten eine Strecke von 900m und 225 Höhenmeter vom Ortskern hoch zum Jagdschloss Niederwald zurücklegt. Die Sesselbahn bietet während des Abstiegs hinunter nach Assmannshausen einen wunderschönen Blick über das Mittelrheintal. Von der Bergstation am Fuße des Jagdschlosses Niederwald erreicht man nach einem kurzen Fußweg durch den Niederwald das gleichnamige Denkmal.

  • 8 Seilbahn Assmannshausen, Niederwaldstraße 34, 65385 Rüdesheim am Rhein . Geöffnet: Mär, Apr: Mo–Fr 10:00–17:00, Sa–So 10:00–17:30. Mai–September: Mo–Fr 10:00–17:30, Sa–So 10:00–18:00. Okt: Mo–Fr 10:00–17:00, Sa–So 10:00–17:30.

Preise (gilt für beide Seilbahnen): Einzelfahrt Erwachsene 7,50€, ermäßigt (5–15J.) 3,50€. Hin und zurück Erw. 12 ,00€, erm. 6,00€; Kombiticket für beide Seilbahnen Erw. 14,00€, erm. 7,00 €. Ringfahrt mit beiden Seilbahnen und einem Ausflugsschiff von Rüdesheim nach Assmannshausen Erw. 24,00€, erm. 12.00 €. (Stand: Mär 2026)

Weitere Möglichkeiten der Anreise

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Das Niederwalddenkmal ist über eine Straße erschlossen, die im Ortskern von Aulhausen von der Hauptstraße abzweigt und halbkreisförmig durch den Niederwald bis zur Landstraße Richtung Presberg führt. Direkt am Niederwalddenkmal findet man einen kostenpflichtigen Großparkplatz.

Öffentliche Verkehrsmittel verkehren ausschließlich am Wochenende zur Haltestelle Niederwalddenkmal am Großparkplatz. Zudem handelt es sich hierbei um Ruftaxis, die zwingend vorbestellt werden müssen.

Kirchen

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  • 1 Katholische Pfarrkirche St. Jakobus, Kellerstraße 1, 65385 Rüdesheim am Rhein . Die katholische Pfarrkirche St. Jakobus in Rüdesheim befindet sich an der Nordecke des Marktplatzes im Zentrum des Ortes. Die Kirche wurde im Jahr 1400 von Johann Brömser gestiftet und in der Folgezeit mehrfach erweitert. Im Jahr 1912 erhielt die Kirche aufgrund der steigenden Zahl an Gläubigen eine Erweiterung nach Osten und Süden. Bei einem Luftangriff auf Rüdesheim im Jahr 1944 wurde die Kirche vollständig zerstört. Sie wurde von 1946 bis 1956 in vereinfachter Form wiederaufgebaut und ist heute zentrale Pfarrkirche von Rüdesheim. Sehenswert sind heute die erhaltenen Teile des Marienaltars aus dem Jahr 1600 sowie der Epitaph des Heinrich Engelhard Brömser aus dem Jahr 1597. Geöffnet: in der Regel täglich 9:00–17:00.
  • 2 Abtei St. Hildegard, Klosterweg 1, 65385 Rüdesheim am Rhein . Die Abtei St. Hildegard oberhalb von Rüdesheim ist eines der Wahrzeichen der Stadt und Bestandteil des UNESCO-Welterbes Oberes Mittelrheintal. Das Benediktinerinnenkloster wurde am 2. Juli 1900 gegründet und im Jahr 1904 erstmals bezogen. Die zur Abtei gehörende Klosterkirche wurde von Karl zu Löwenstein-Wertheim-Rosenberg in Tradition des alten Klosters in Eibingen errichtet; die eindrucksvolle Wandmalerei nahm insgesamt sechs Jahre in Anspruch. Die Klosterkirche kann innerhalb der Öffnungszeiten frei besichtigt werden, auch eine Teilnahme an den regelmäßigen Gottesdiensten ist möglich. Im angeschlossenen Klosterladen mit Vinothek können Bücher, Kerzen, Dinkelkekse und Klosterwein gekauft werden. Zu erreichen ist die Abtei über die Bushaltestelle „Abtei St. Hildegard“ und dann noch 500m Fußweg über die Weinberge oder mit dem Auto auf dem großen Besucherparkplatz vor der Abtei. Geöffnet: Klosterkirche täglich 5:30–20:30, Klosterladen Mo–Sa 10:00–17:00, in der Saison (März bis Weihnachten) auch So 11:00–17:00.
  • 3 Kloster Nothgottes, Nothgottes 2, 65385 Rüdesheim am Rhein . Versteckt in einem abgelegenen Tal im Rheingaugebirge nordöstlich von Eibingen liegt das Kloster Nothgottes. Ältestes Bauwerk ist die Kapelle, die nach einer Legende im Jahr 1390 errichtet worden sein soll. Diese wurde im 15. Jahrhundert zu einer Wallfahrtskirche ausgebaut. In den Jahren 1620 bis 1622 entstand hier ein Kapuzinerkloster, das im Jahr 1813 säkularisiert wurde. Nach einem kurzzeitigen Intermezzo in den Jahren 1932–38 und 1945–51 wird das Kloster seit 2006 wieder bewohnt, zunächst von der Gemeinschaft der Seligpreisungen und seit 2013 von Zisterzienser-Mönchen aus Vietnam. Eine Tradition ist die Wallfahrt aus Kruft (Eifel) am ersten Sonntag im September, bei der sich 60 bis 80 Pilger auf einen zweitägigen Fußmarsch zum Kloster Nothgottes machen und die laut mündlicher Überlieferung seit 1674 jedes Jahr stattfindet.
  • 4 Katholische Pfarr- und Wallfahrtskirche St. Hildegard und St. Johannes der Täufer, Marienthaler Straße 3, 65385 Rüdesheim am Rhein (Eibingen) . Das ehemalige Benediktinerinnenkloster und heutige Pfarrkirche St. Hildegard und St. Johannes der Täufer kann auf eine lange und wechselvolle Geschichte zurückblicken. Erstmals im Jahr 1148 urkundlich erwähnt, ist das Kloster seit 1165 bewohnt. 1575 zogen die letzten Schwestern nach Aulhausen um und das Kloster stand leer, bis es im Jahr 1641 erneut besiedelt wurde. In den Jahren 1681–1684 und 1736–1752 erfolgte ein Neubau der Kirche sowie des Klosters auf dem ursprünglichen Fundament aus dem 12. Jahrhundert. 1802 wurde das Kloster aufgelöst und die meisten Reliquien geräumt, bis auf die Gebeine der heiligen Hildegard von Bingen, die hier verblieben. 1817 erfolgte der Abbruch von Süd- und Westflügel des Klosters, 1832 wurde die ehemalige Klosterkirche zur Pfarrkirche erhoben und ersetzte die baufällige Dorfkirche von Eibingen. Im Jahr 1932 zerstörte ein Brand die Kirche, die anschließend vereinfacht wiederaufgebaut wurde. Der Ostflügel des Klosters dient heute als Pfarrhaus, der Keller als Bischöfliches Weingut des Bistums Limburg. Zu erreichen über die Bushaltestelle „Eibinger Kirche“. Geöffnet: tagsüber geöffnet.
  • 5 Katholische Pfarrkirche Heilig Kreuz, Lorcher Straße 2, 65385 Rüdesheim am Rhein (Assmannshausen) . Zentral im Ortskern von Assmannshausen liegt die katholische Pfarrkirche Heilig Kreuz. Das Erbauungsjahr der Kirche ist nicht bekannt; in der ältesten Glocke ist das Jahr 1383 eingraviert. Nach einem Blitzschlag, der Teile der Kirche zerstörte, entstanden Chor und Turm im Jahr 1734 neu. In den Jahren 1888 bis 1890 wurde die Kirche nach Westen erweitert und in diesem Zuge die Westfassade mit Treppenturm und Sakristei neu gebaut. Bombentreffer im Zweiten Weltkrieg zerstörten die Chorfenster, die anschließend neu gegossen wurden. Sehenswert sind die Figuren aus dem 18. Jahrhundert sowie die Schlimbach-Orgel aus dem Jahr 1883. Geöffnet: tagsüber geöffnet.
  • 6 Katholische Pfarrkirche St. Petronilla, Hauptstraße 42, 65385 Rüdesheim am Rhein (Aulhausen) . Die katholische Kirche St. Petronilla in Aulhausen wurde erstmals im Jahr 1401 urkundlich erwähnt. Über die weitere Geschichte der Kirche ist wenig bekannt, jedoch brannte das Dach zweimal (1873 und 1882) durch Blitzeinschläge nieder. Der Ort war bis 1964 Filiale von Rüdesheim und wurde erst danach zur eigenständigen Pfarrei erhoben. Sehenswert sind heute der Hochaltar aus dem 17. Jahrhundert sowie die Heiligenstatuen aus dem 18. Jahrhundert.
  • 7 Kloster Marienhausen, Ludwig-Glaser-Straße 2, 65385 Rüdesheim am Rhein . Das Zisterzienserinnenkloster in Aulhausen wurde erstmals im Jahr 1189 urkundlich erwähnt. Die zugehörige Klosterkirche wurde 1219 geweiht. Das Kloster überstand sämtliche Wirrungen der Jahrhunderte und überdauerte sogar die Säkularisation von 1803, wurde jedoch 1811 endgültig aufgelöst und diente anschließend als landwirtschaftlicher Gutshof. 1889 begann die Nutzung als Kinderheim, als die Armen Dienstmägde Jesu Christi von Marienstatt im Westerwald hierher zogen. 1915 zerstörte ein Brand Kloster und Klosterkirche, 1925 erfolgte ein Wiederaufbau durch die Salesianer Don Boscos. 1991 übernahm das St. Vincenzstift das Kinderheim, das bis heute betrieben wird.
  • 8 Katholische Pfarrkirche St. Laurentius, Rüdesheimer Straße 9, 65385 Rüdesheim am Rhein (Presberg) . Die katholische Pfarrkirche in Presberg geht auf eine Kapelle zurück, die erstmals für das Jahr 1400 urkundlich belegt ist; Presberg gehörte damals zu Lorch. 1655 wurde Presberg zu einer eigenen Pfarrei erhoben und 1700 die Kapelle zu der heutigen Kirche erweitert. 1927 musste die westliche Wand und der Glockenreiter wegen Einsturzgefahr abgetragen werden; in diesem Zuge erfolgte bis 1929 ein Neubau der Westseite der Kirche mit räumlicher Erweiterung. Die Saalkirche verfügt über eine sehenswerte Glasmalerei aus dem 20. Jahrhundert sowie den Chor, der in Teilen noch auf die Kapelle von 1400 zurückgeht.

Burgen und Schlösser

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Brömsehof
Burgruine Ehrenfels mit Blick auf Bingen, rechts der Mäuseturm
Brömserburg mit dem Rheingauer Weinmuseum
  • 4 Burg Ehrenfels, Schloßberg . Die markante Ruine der Burg Ehrenfels liegt ca. 3 km stromabwärts von Rüdesheim und 80m hoch über dem Rhein an einem der schönsten Wanderwege, dem Historienweg. Die Burg wurde erstmals im Jahr 1222 urkundlich erwähnt und stammt möglicherweise aus oder um das Jahr 1210. Ursprünglich von der Familie von Bolanden erbaut, wurde die Burg dem Erzstift Mainz zugeschlagten und diente als Zollstation mit einem umfangreichen Wirtschaftswald, dem heutigen Niederwald. Im 17. Jahrhundert erfolgte die Zerstörung und die Aufgabe der Burg. Die Burgruine wurde in den letzten Jahren durch umfangreiche Sanierungsmaßnahmen vor ihrem Verfall bewahrt. Die Burg ist nur zu Fuß zu erreichen, entweder ab dem Parkplatz Brömserburg (2,5 km Fußweg) oder vom Niederwalddenkmal bergab (1,5 km Fußweg). Das Innere der Burg kann derzeit nicht besichtigt werden.
  • 5 Brömserburg, Rheinstraße 2, 65385 Rüdesheim am Rhein. E-Mail: . Die Brömserburg ist eine Wehrburg aus der Zeit des Frühmittelalters. Über die Entstehung der Burg ist wenig bekannt, als gesichert gilt, dass die Burg im 12. Jahrhundert auf ihren heutigen Umfang ausgebaut wurde. Zu ihren Hochzeiten verfügte die Burg über eine 4 Meter dicke und 35 Meter hohe Ringmauer und war mit einem Wassergraben gesichert (der Rhein verlief damals unmittelbar zu Fuße der Burg). Die vierflügelige und bis zu vier Stockwerke hohe Anlage im Inneren mit Bergfried bot Verteidigern reichlich Platz. Die Burg gehörte dem Erzstift Mainz und wurde als Lehen an diverse Familien des Niederadels vergeben, zuletzt an das Geschlecht der Brömser aus Rüdesheim. 1640 wurde die unbewohnte Burg teilweise gesprengt, die Reste verfielen zusehends, bis die Grafen von Ingelheim die Burgruine 1811 erwarben und zu einem Landsitz ausbauten. 1937 zogen diese aus der Burg aus und 1941 fiel die Burg an die Stadt Rüdesheim. 1961–69 erfolgte eine Rekonstruktion der gesprengten Südostecke und des Bergfrieds. In der Burg war lange Zeit das Rheinische Weinmuseum angesiedelt, bis dieses 2023 schließen musste. Im Burggarten befinden sich alte Weinkeltern aus verschiedenen Jahrhunderten.
  • 6 Boosenburg, Oberstraße 10 . Die Burg befindet sich in Privatbesitz und ist nicht öffentlich zugänglich.
  • 7 Vorderburg − Marktburg (1276)
  • Burgruine Rossel (ca. 1794) im Landschaftspark Niederwald

Bauwerke

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  • Rüdesheimer Adelshöfe. Den Frankensteiner Hof, Ritter'schen Hof und Bassenheimer Hof findet man in der Oberstraße. Sie stammen aus verschiedenen Kulturepochen.
    • 8 Klunkhardshof Es ist ein zweigeschossiger Fachwerkbau aus dem frühen 16. Jahrhundert. Das Gebäude war damals im Besitz der Familie Klunkhard, aus der zahlreiche geistliche Würdenträger hervorgegangen sind.
Adlerturm
  • 9 Adlerturm in der Rheinstraße beim Rheinufer. Der spätgotische Eckturm der alten Stadtbefestigung wurde im 15. Jhd. erbaut. Er ist 20,50m hoch und hat einen Innendurchmesser von 5,00m. Die Mauern sind 1,00m stark. Unter den vier Stockwerken befindet sich das Verlies, das nur durch ein Loch im Gewölbescheitel zugänglich ist. Der Turm lag früher unmittelbar am Rhein. Im vorigen Jahrhundert befand sich im Turm das Gasthaus „Zum Adler“, von dem sich auch der Name des Turmes ableitet. Johann Wolfgang von Goethe wohnte hier während seiner Rüdesheimer Aufenthalte und bewunderte den herrlichen Ausblick auf den Rhein. Heute ist der Adlerturm im Besitz einer Bank.
  • In der Drosselgasse bieten Gaststätten von April bis Dezember Live-Musik. Für jeden Musikgeschmack ist etwas dabei, von rheinischer Stimmungs- und Blasmusik, Gitarren-Live-Musik bis zu aktuellen Charts. Es beginnt im April, täglich ab ca. 19 Uhr. Ab Mai kann man schon ab 12 Uhr das Tanzbein schwingen, und im November und während des Weihnachtsmarkts spielen die Bands wieder ab 19 Uhr täglich. Drosselgasse
Blick auf Assmannshausen
Assmannshausen: Alte Bauernschänke

Denkmäler

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Museen

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  • Rheingauer Weinmuseum, in der Brömserburg am Rhein. 2023 wegen Renovierung geschlossen.
  • Siegfried's Mechanisches Musikkabinett, Oberstraße 29 (Im Brömserhof). Tel.: (0)6722 49217 . etwa 350 selbstspielende Musikinstrumente aus drei Jahrhunderten mit einem 45-minütigen Rundgang mit Musik. Geöffnet: März bis Dezember: täglich von 10 - 18 Uhr. Preis: 6,50 €, Kinder / Studenten: 3,- €.

Außerhalb der Stadtgemeinde

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Der Mäuseturm (rechts), im Hintergrund Bingen
  • Mäuseturm. Um den im „Binger Loch“, dem heutigen „Binger Riff“, gelegenen Mäuseturm ranken sich Geschichte und Legenden. Bereits im 5. Jhd. stand an gleicher Stelle ein Turm. Bischof Hatto II. baute 500 Jahre später den Mäuseturm zum Vorturm der Hattenburg um. Hatto galt als ungemütlicher Geselle. Er hatte 968 die damals reichsfreie Stadt Bingen von Kaiser Otto I. erhalten. Der Legende nach soll Hatto II. seine Bürger durch Aufkaufen sämtlicher Getreidevorräte in Hungersnot getrieben haben. Um zu verhindern, dass die Bürger an die Vorräte gelangten, zündete er die Getreidespeicher an, als diese versuchten, die Vorräte zu plündern. Während die Binger im Feuer unterzugehen drohten, entsprangen aus der brennenden Scheune massenweise Mäuse, die Erzbischof Hatto verfolgten. Er glaubte, Mäuse können nicht schwimmen, und flüchtete zum Mäuseturm. Doch die Mäuse holten Hatto ein und fraßen ihn bei lebendigem Leibe auf. Der Mäuseturm fungierte im 14. Jahrhundert als Wach- und Signalturm am Binger Loch. Außerdem markierte er die Grenze der preußischen Rheinprovinz. Noch heute dient der Mäuseturm mit seinen technischen Einrichtungen der Regulierung der Rheinschifffahrt. Eine Besichtigung ist nur am Tag des offenen Denkmals möglich.

Aktivitäten

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Panorama: Du kannst das Bild waagerecht scrollen.
Historienweg zwischen Rüdesheim und Assmannshausen mit Blick auf die Burgruine Ehrenfels und Bingen, rechts auf der Insel steht der Mäuseturm.
Historienweg zwischen Rüdesheim und Assmannshausen mit Blick auf die Burgruine Ehrenfels und Bingen, rechts auf der Insel steht der Mäuseturm.

Radfahren

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Radwandern am Rhein entlang (alternativ über den hügeligen Hess. Radfernweg R3a) von Wiesbaden über Eltville und Geisenheim nach Rüdesheim. Die Weiterführung über Assmannshausen und Lorch bis zur hessischen Grenze mit Anschluss an den Radweg zur Loreley wurde 2023 fertiggestellt, sodass nun endlich auch auf der rechten Rheinseite ein attraktiver Radweg zur Verfügung steht. Alternativ kann man auf halber Berghöhe den Historienweg oberhalb der Burgruine Ehrenfels fahren, muss aber auch steinige Abschnitte in Kauf nehmen. Dafür wird man mit einer brillanten Aussicht belohnt. Siehe auch: Rhein-Radweg.

Wandern

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Wanderung zum Niederwalddenkmal

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  • 1 Start Zahnradbahnweg am Parkplatz P2 . Die erste Hälfte des Weges liegt im Einschnitt und ist stark ansteigend.
  • oder von der Oberstraße in Höhe der Boosenburg auf dem 2 Fußweg „Am Feldtor“ zum Niederwalddenkmal durch die Weinberge. Hier führt der Weg „Am Feldtor“ nach oben, diesen immer weiter hoch bis man auf den Sonnenbergweg gelangt. Etwas links geht eine Treppe am Gasthaus Rebenhaus vorbei zum Niederwalddenkmal. Bequemer, aber länger und schöner, ist die Fortführung des Weges unterhalb des Niederwalddenkmals bis zum Waldrand. Dort in Gegenrichtung den Weg am Waldrand und den nächsten Abzweig durch den Wald vorbei am Binger Blick zum Niederwalddenkmal.
  • Wer Aufstieg und Gondelbahn scheut, kann den Bus 187 bis 9 Bushaltestelle „Jugendherberge“ der Linie 187, am Wochenende Rufbus nehmen und dort am Waldrand den „Kreuzbergweg“ hinunterlaufen bis zum „Zahnradbahnweg“. Dieser führt zunächst am Waldrand entlang und dann durch den Wald zum Niederwaldtempel. Achtung, der Bus 187 fährt am Wochenende als Rufbus, der 90min. vorher angemeldet werden muss. Wer mit einem RMV- oder RNN-Fahrschein angereist ist, kann die Busse kostenlos nutzen.
  • oder Fahrt mit der Gondelbahn zum Niederwald-Tempel, der in Nachbarschaft zum Niederwalddenkmal steht.
Von hier über den ehemaligen Rheinburgenweg, der am Waldrand oberhalb der Weinberge und unterhalb des Rheinsteig zum Rittersaal und dann durch den Wald zum Jagdschloss Niederwald führt. Von hier kann man mit der Sesselbahn nach Assmannshausen hinunterfahren. Zurück kann man die 5km auf dem Rheingau-Riesling-Pfad überwiegend durch die Weinberge wandern oder mit einem Rheinschiff zurückfahren.
Rastplatz Ehrenfelsblick am Historienweg

Wanderung auf dem Historienweg

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Auf dem Historienweg von Rüdesheim nach Assmannshausen und zurück über Aulhausen. Startpunkt ist das obere Ende des gebührenpflichtigen Parkplatzes P2 (am historischen Feuerwehrhaus). Der ansteigende Krachbeinweg führt zum Felsenvorsprung Ramstein, wo man einen weiten Blick auf Rüdesheim, auf den Oberrhein, auf Bingen und das Tor des Mittelrhein hat, mit dem Mäuseturm vor Bingerbrück. Weiter geht es flach zur Burgruine Ehrenfels. Noch vor der Ruine gabelt sich der Weg. Der obere führt nach Assmannshausen, der untere führt direkt an der Burg vorbei, man muss danach einen Treppenweg nach oben laufen. Kurz vor dem Wald gibt es mitten in den Weinreben ein paar Tische und Bänke mit Blick auf den Mäuseturm und Bingerbrück. Zwei in die Erde versenkte Kellerschächte mit Gläsern und Weinflaschen laden zur Selbstbedienung ein. Inzwischen muss man zum Öffnen der geheimnisvollen Kellerluke seinen Personalausweis durchschieben, wenn man bereit ist für jede Flasche 9,- € zu überweisen. Hinter dem Wald geht es durch die Assmannshäuser Weinberge zum Ortskern hinunter. Auf der anderen Seite des Tals geht es in Serpentinen zur Rotweinlaube und von dort nach Aulhausen.
Der Abstieg nach Rüdesheim ist weniger interessant, es empfiehlt sich ein Schlenker über das Benediktinerkloster St. Hildegard und von dort den Klosterweg hinunter nach Rüdesheim.
Zugang vom Bahnhof Rüdesheim: Von der Bahnschranke am Bahnhof geht man die Oberstraße hoch und in Höhe der Boosenburg links in den Weg Am Feldtor. Der Weg geht steil nach oben immer gerade aus, kreuzt den Panoramaweg und mündet auf halber Höhe zum Niederwalddenkmal in den Krachbeinweg. Von dort führt der asphaltierte Weg zum Aussichtspunkt Ramstein.

Wanderweg auf dem Panoramaweg

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Gemütliche Wanderung auf nur mäßig ansteigendem Weg durch die Weinberge um das Rheinknie herum zur Burgruine Ehrenfels und weiter durch den Wald nach Assmannshausen. Start ist das untere Ende des Parkplatzes P2. Herrliche Ausblicke auf das Rheintal, Bingen, die Nahemündung, den Mäuseturm und die Burgruine Ehrenfels. Zurück nach Rüdesheim gelangt man auch:
  • mit einem Rheinschiff. Die Anlegestelle ist gegenüber dem Hotel Krone.
  • mit dem Sessellift hinauf zum Niederwald und auf einem Wanderweg zum Niederwalddenkmal. Von dort gelangt man mit dem Sessellift oder zu Fuß hinunter nach Rüdesheim.
  • mit der Eisenbahn.

Wanderung auf dem Rheinsteig

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  • Vom Kloster Eibingen geht es an der Jugendherberge vorbei zum Niederwalddenkmal. Von hier geht es durch den Wald über die Burgruine Rossel, den Rittersaal und die Zauberhöhle zum Jagdschloss Niederwald. Von hier geht es hinunter nach Assmannshausen.
  • Von Assmannshausen geht es durch die Weinberge über Serpentinen hoch zur Rotweinlaube. Im Holzhäuschen an der Steinmauer warten ein paar Flaschen Wein zu je 9,-€ und Wasser zu 1,-€ auf den durstigen Wanderer. Gläser stehen auch bereit. Ab den Waldrand wird der Weg schmal und steinig. Nur wer festes Schuhwerk hat und trittsicher ist, sollte den Weg nach Lorch weitergehen. Den Anderen sei empfohlen in die Gegenrichtung am Wäldchensrand nach Westen zu gehen bis zum Weingut König oder Obstgut Heim. Von dort geht es weiter auf dem Hessenweg H7. Von der Gabelung am Rastplatz geht links der Weg wieder auf den Rheinsteig zu.

Von Aulhausen zur Rotweinlaube

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  • Wer den langen Aufstieg zum Rheinstieg, zum Hessenweg oder nur zur Rotweinlaube oberhalb von Assmannshausen scheut, kann vom Bahnhof Assmannshausen alle 2 Stunden mit dem 10 Bushaltestelle „Aulhausen - Ludwig-Glaser-Straße“ der Linie 187, am Wochenende Rufbus . Von hier die gleichnamige Straße hochlaufen und dann den geraden Marienhäuser Weg zum 11 Weingut König - Hessenweg H7 u. Abzweig zur Rotweinlaube gehen. Dort links den Waldweg nehmen, der dann als Betonweg durch den Weinweg und wieder durch ein kleines Wäldchen führt. Der 2. Abzweig geht dann auf dem Rheinsteig zur Rotweinlaube.

Veranstaltungen

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  • Rüdesheimer Märchenwinter, im Januar.
  • Deutscher Sekttag, im Mai.
  • Magic Bike, großes Harley-Davidson-Bikertreffen mit 30.000 Besuchern, immer am Fronleichnamswochenende.
  • Assmannshausen in ROT, illuminierte Rheinuferstraße mit Live-Musik und rotem Feuerwerk, an einem Wochenende im Juni.
  • Rhein in Flammen eine Nacht Anfang Juli. − Man kann diese unvergessliche Nacht im Juli von Bord eines der Rheinschiffe erleben (44,- €/Person, mit 2-Gang-Menü: 62,- €, mit Buffet 79 bis 109 €). Karten muss man rechtzeitig vorbestellen (Tel.: 06722 – 90615-12). Die Fahrten beginnen ab 17 Uhr in Rüdesheim (manche auch in Eltville oder Bingen) und fahren in Richtung Loreleyfelsen. Um 22 Uhr zieht der Schiffskonvoi von Trechtingshausen nach Rüdesheim und beginnt mit dem ersten Feuerwerk, es folgen die Feuerwerke in Assmannshausen, Burg Rheinstein, Mäuseturm, Burg Klopp, Rochuskapelle und am Panoramaweg in Rüdesheim. Das Abschlussfeuerwerk wird von einer Fähre inmitten des Rheins abgeschossen und endet gegen 24 Uhr. • Man kann aber auch den Schiffskonvoi und die Feuerwerke von Land genießen. Entweder stellt man sich auf das Binger Rheinufer, oder geht in die Rüdesheimer Weinberge, z.B. auf dem Krachbeinweg zum Ramstein oder zum Niederwalddenkmal. • Die Rüdesheimer Winzer bieten an dem Wochenende ein Rahmenprogramm am Niederwalddenkmal, in den Weinbergen und am Marktplatz. Nach Mitternacht fährt ein Extrazug über Wiesbaden nach Frankfurt. Die Seilbahn ist bis 1 Uhr nachts in Betrieb.
  • Rüdesheimer Weinfest – 3. Wochenende im August.
  • Hildegardistag in Eibingen jährlich am 17. September, zum Todestag der heiligen Hildegard von Bingen, findet jedes Jahr zu Ehren der Heiligen eine Prozession ab der Eibinger Pfarrkirche statt.
  • Weihnachtsmarkt der Nationen Anfang Dezember, Höhepunkt ist die Thomasnacht am 20. Dezember ab 17 Uhr. Gefeiert wird die längste Nacht mit Bräuchen und Geschichten, Illumination und Gaukelwerk. Der traditionelle Umzug mit Masken, Brauchtum und Feuergauklern beginnt um 18.30 Uhr auf dem Marktplatz an der Kirche, führt über die Rheinstraße und Drosselgasse an die Oberstraße.

Einkaufen

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Aus dem Rheingau sollte man eine Flasche (oder mehr) Rieslingwein mitnehmen. Auch der Spätburgunder vom Assmannshäuser Höllenberg ist nicht zu verachten. In Assmanshausen wird ein hervorragender Rotsekt hergestellt.

  • Asbach ist eine der bekanntesten Weinbrandmarken der westdeutschen Wirtschaftswunderzeit, als man sich als Normalbürger etwas Besseres gönnen wollte, einen echten Cognac aber noch nicht leisten konnte. Seit dem Ende des vergangenen Jahrhunderts ist es mit niedrigeren Absatzzahlen ruhiger um die schon 1892 von Hugo Asbach in Rüdesheim gegründete Marke geworden, der Betrieb wechselte mehrmals den Besitzer und gehört heute zur französischen Gruppe Rémy Cointreau. In Rüdesheim wird nur noch abgefüllt und nicht mehr produziert. Im Shop gibt es verschieden Produkte rund um den Weinbrand wie Liköre, Pralinen, Gedecke und natürlich auch Tassen für den weltberühmten Rüdesheimer Kaffee.
Asbach Besucher-Center, Ingelheimer Straße 4, 65385 Rüdesheim am Rhein (am östlichen Stadtrand beim Friedhof). Tel.: +49 (0)6722 497345. Geöffnet: 1. Mrz − 22. Dez. 2013: Di-Sa 9:00-17:00 (außer an Feiertagen), um Anmeldung wird gebeten. Preis: Eintritt frei.
  • Klosterladen der Benediktinerinnen-Abtei St. Hildegard, neben dem Eingang zum Kloster oberhalb von Eibingen. Im Klosterladen können Mo-Sa 9:30-11:45 + 14:00-17:00 Bücher, Kerzen, Dinkelkekse und Klosterwein gekauft werden.
  • 1 RheinWeinWelt, Am Rottland 6, 65385 Rüdesheim am Rhein. Tel.: +49 (0)6722 9440277, E-Mail: . Die RheinWeinWelt in den ehemaligen Räumlichkeiten der Asbach-Fabrik bietet eine einmalige Möglichkeit der Weinverkostung: Man erwirbt Jetons am Eingang und kann mit diesen aus verschiedenen Automaten einen Schluck (20 cl) Wein probieren. Gefällt der Wein, kann man ihn direkt vor Ort kaufen. Preislich zwar teurer als der Direktverkauf beim Weingut, wer aber kompletter Weinneuling ist und so gar keine Ahnung hat welcher Wein den eigenen Geschmack trifft (oder einfach keine Zeit hat) der kann hier eine schnelle Geschmacksprobe machen. Geöffnet: März, November, Dezember: Mo–Do und So 11:00–18:00, Fr und Sa 11:00–22:00. April bis Oktober: Mo–Do 11:00–20:00, Fr und Sa 11:00–22:00, So 11:00–18:00.

Küche

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Der Rheingau ist eine bedeutende Weinanbaugegend. Hier wachsen weltberühmte Rieslinge und Spätburgunder, die viele Preise gewonnen haben. Die Küche in den zahlreichen Restaurants und Winzerstuben ist überwiegend sehr gut.

Cafes

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Rüdesheimer Kaffee
Das weltweit bekannte Getränk ist ein kräftiger Kaffee: Seinen Pfiff erhält er durch den einheimischen Asbach auf braunem Zucker. Das Servierritual sieht vor, den angewärmten Weinbrand mit dem Zucker in eine große spezielle Tasse zu geben, das Ganze anzuzünden und unter Rühren mit zugegebenem heißen Kaffee zu löschen. Eine aufgesetzte Sahnehaube (Schlagobers) mit Schokoladenraspeln rundet das Ganze ab. Der Alkoholgehalt des erwärmenden Drinks liegt bei ca. 6%, Autofahrer und Radfahrer sollten sich also etwas zurückhalten.
  • Weingarten Restaurant Seilbahn (Gartenrestaurant und Café), Oberstraße 43, 65385 Rüdesheim am Rhein (an der Seilbahn zum Niederwalddenkmal). Tel.: +49 (0)6722 2927. Lokal direkt am Fuße der Seilbahn mit Rheingauer Weinen, gutbürgerlicher deutscher Küche und dem bekannten Rüdesheimer Kaffee. Geöffnet: täglich von 9 bis 20&#nbsp;Uhr. Akzeptierte Zahlungsarten: Barzahlung.

Günstig

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Mittel

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  • 2 Gasthaus Winzerkeller, Oberstraße 33, 65385 Rüdesheim am Rhein . Das Gasthaus liegt im Herzen der Rüdesheimer Altstadt und in unmittelbarer Nähe zur Drosselgasse, aber dennoch ruhig. Das 1609 erbaute alte Mang'sche Haus bewirtet Weinfreunde und Freunde exzellenter Küche.
  • 3 Ristorante Da Toni, Marktstraße 27, 65385 Rüdesheim am Rhein. Tel.: +49 (0)6722 4522 . Die Pizzeria bietet seit 25 Jahren in Rüdesheim in einem mediterranen Ambiente mit Patio hausgemachte italienische Spezialitäten, kreative Pasta-Sorten und hauchdünne Pizzen. Geöffnet: Mo-Mi, Fr+Sa 17:30–22:00, So 12:00–14:30 + 17:30–22:00.

Außerhalb:

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  • Das Restaurant Jagdschloss Niederwald liegt oberhalb von Rüdesheim bzw. Assmannshausen (Sessellift) und in Gehentfernung vom Niederwalddenkmal. Jagdschloss Niederwald.
  • Die Gutsschänke von Schloss Johannisberg liegt hoch über dem Rhein mit einem schönen Blick auf das Rheintal. Das Schloss wurde 1942 bei einem Bombardement auf Mainz fast völlig zerstört und dann von Paul Alfons Fürst von Metternich (Urenkel des Staatskanzlers) wiederaufgebaut bis 1965 betrieben. Im Saal des Schlosses Johannisberg finden alljährlich Konzerte des Rheingau-Festivals statt. Schloss Johannisberg.
    Die Schänke ist vom 1. März bis 31. Oktober geöffnet:
    Mo bis Fr: 10 - 13 Uhr und 14 - 18 Uhr. Sa, So und an Feiertagen: 11 - 18 Uhr und von Mai bis September: 11 - 19 Uhr.
    Vom 1. November bis 28. Februar: Mo bis Fr: 10 - 13 Uhr und 14 - 18 Uhr. Sa und So: 11 - 17 Uhr.

Gehoben

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  • Das Restaurant des Hotel Krone in Assmannshausen ist ein altes (1541) und renommiertes Haus am Rhein mit sehr guter Küche und lobenswerten Weinen. Man sollte als Aperitif den wunderbaren Rotsekt probieren. Im Sommer kann man auf einer dem Rhein zugewandten Terrasse unter einem Glycinendach platznehmen und die vorbeifahrenden Schiffe beobachten. Man kann von Rüdesheim mit einem Rheinschiff hinfahren. Hotel Krone
  • 6 Restaurant Bees, Am Rottland 6, 65385 Rüdesheim am Rhein. Tel.: +49 (0)6722 4191916, E-Mail: . Haute Cuisine in der ehemaligen Asbach Uralt-Produktionssstätte. Merkmal: Michelin 1*. Geöffnet: Mo, Do–Sa ab 17:30, So 11:00–15:00. Preis: 4-Gänge-Menü ab 86 €.

Unterkunft

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Die Gemeinde erhebt eine Bettensteuer von 2,00€ pro Nacht. Befreiungen gibt es für berufliche Übernachtungen, wenn die Buchung auf die Firma lautet. (Stand: Jan 2026)

Günstig

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  • 1 Campingplatz am Rhein, Kastanienallee 4, 65385 Rüdesheim am Rhein. Tel.: +49 (0)6722 2528, Fax: +49 (0)6722 406783, E-Mail: . Campingplatz direkt am Rhein gelegen, nahe der Rüdesheimer Altstadt. Geöffnet: in der Saison (Mai bis September). Preis: ab 9 €/Nacht zzgl. Stellplatz.

Mittel

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  • 2 Hajo's Germania Lodge, Rheinstraße 10, 65385 Rüdesheim. Tel.: +49 (0)6722 2584 . Familiär geführt, unkonventionell, leger, innovativ und trotzdem traditionsorientiert.
  • 3 Hotel Felsenkeller, Oberstraße 39/41, 65385 Rüdesheim am Rhein. Tel.: (0)6722 94250 . Das familiengeführte Weinhaus Felsenkeller liegt zentral und ruhig im Herzen der Altstadt von Rüdesheim am Rhein. Nur wenige Schritte sind es zur Talstation der Seilbahn zum Niederwalddenkmal. Merkmal: ★★★. Preis: DZ kosten 105,- €.
  • Parkhotel Deutscher Hof. liegt im Mittelpunkt an der Rheinpromenade. DZ kosten 86–95€. Merkmal: ★★★.
  • 4 Rüdesheimer Hof . liegt im Altstadtkern. Das DZ kostet 88,- €. Merkmal: ★★★.
  • 5 Hotel Trapp, Kirchstraße 7, 65385 Rüdesheim am Rhein. Tel.: +49 (0)6722 91140, E-Mail: . Zentral gelegen an einer ruhigen Seitenstraße. Merkmal: ★★★S.

Gehoben

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  • 6 Breuer's Rüdesheimer Schloss, Steingasse 10, 65385 Rüdesheim am Rhein. Tel.: (0)6722 90500 . Ein Weinhotel im historischen Ambiente von 1729. Moderne Inneneinrichtung geprägt von Wein, Kunst und Design. Große Zimmer und geräumige Bäder mit Blick auf die Weinberge und die Altstadt. Merkmal: ★★★★. Preis: Das DZ kostet 130€.
  • 7 Jagdschloss Niederwald, Jagdschloss Niederwald 1, 65385 Rüdesheim am Rhein. Tel.: (0)6722 71060 . Ein historischer Adelssitz, ruhig und reizvoll inmitten eines Naturparks gelegen. Das Hotel liegt oberhalb von Assmannshausen und ist sowohl mit dem PKW als auch mit dem Sessellift zu erreichen. Das familiengeführte Hotel verfügt über einen sehr gepflegten Spa-Bereich. Merkmal: ★★★★. Preis: EZ/DZ 96 €/137 €.
  • 8 Hotel Krone Assmannshausen, Rheinuferstraße 10, 65385 Rüdesheim am Rhein. Tel.: (0)6722 4030 . Der 450 Jahre alte, romantische Gasthof mit dem Komfort eines Luxushotels bietet ein unnachahmliches Ambiente mit gemütlichen Stübchen, elegantem Eichenholz getäfeltem Restaurant, Fachwerk, Türmchen. Merkmal: ★★★★. Preis: DZ kosten zwischen 120 und 180€.

Gesundheit

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  • Ärztlicher Bereitschaftsdienst für den Bereich Rheingau-Taunus-Kreis: ☎ 06723 87087
  • Allgemeinmediziner, Ärzte und Zahnärzte sind im Ort vorhanden.
  • Apotheken sind im Zentrum von Rüdesheim mehrfach vertreten, die jeweils notdiensthabende im Fenster angeschrieben.

Praktische Hinweise

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  • 1 Tourist-Information Rüdesheim, Rheinstraße 29a, 65385 Rüdesheim am Rhein. Tel.: +49 (0)6722 906150, Fax: +49 (0)6722 3485 . Geöffnet: in der Saison (Ende März bis Oktober) Mo–Fr 10:00-17:00, Sa–So 10:00-16:00. Außerhalb der Saison Mo–Fr 10:00-16:00. Während des Weihnachtsmarkts zusätzlich Sa–So 11:00-15:00.

Ausflüge

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  • Burg Rheinstein • gegenüber von Assmannshausen in der Gemeinde Trechtingshausen gelegen. Sie ist eine der schönsten Burgen im UNESCO-Weltkulturerbe Mittelrheintal. Sie wurde unter dem Mainzer Erzbistum im 13. Jhd. als Zollburg erbaut und diente ebenso zur Sicherung des Mainzer Territoriums im Kampf gegen die Raubritterburgen. 1323 ist die Burg erstmals in mainzischem Besitz verbürgt. Rudolf I. von Habsburg soll sich hier von 1282 bis 1286 aufgehalten haben. Dort saß er zu Gericht gegen die unbotmäßigen Ritter von Reichenstein, Sooneck und Ehrenfels (in unmittelbarer Nähe Assmannshausens). Auf Rheinstein, auch Königstein genannt, sprach der spätere deutsche Kaiser die denkwürdigen Worte über die "Erhabenheit und Berufung des edlen deutschen Rittertums". Nach ihrer Blütezeit im 13. und 16. Jahrhundert verfiel die Burg. 1823 kaufte sie Prinz Friedrich Wilhelm von Preußen. Er ließ die Burg im Sinne der Rheinromantik wiederaufbauen. Die damaligen Baumeister waren J.C. von Lassauxi, Friedrich Schinkel und Wilhelm Kuhn. Durch Erbfolge blieb die Burg bis 1975 im Besitz der Hohenzollernfamilie. Die sorgfältig restaurierte Burg ist von Mitte März bis 1. November täglich von 9.30 bis 18.00 Uhr zu besichtigen, von Ende Dez. bis Febr. ist sie geschlossen. Es gibt auch Nachtführungen, Burgladen, Café-Terrasse und Zimmervermietung. Burgzoll: 7,- €, Kinder 3,50 €.
  • Von der gegenüber liegenden Nachbarstadt Bingen am Rhein am Zusammenfluss von Rhein und Nahe hat man einen fantastischen Blick auf den Rheingau mit dem Niederwalddenkmal und seinen steilen Weinbergen. Als Ausrichter der Landesgartenschau 2008 hat Bingen auch heute noch eine sehenswerte Rheinpromenade.
  • Geisenheim mit dem Schloss Johannisberg.
  • Eltville am Rhein − die Wein-, Sekt- und Rosenstadt mit zwei Burgen am Rhein und schöner Altstadt.
  • Landeshauptstadt Wiesbaden
  • Landeshauptstadt Mainz
  • Loreley bei St. Goarshausen
  • Koblenz − am Zusammenfluss von Mosel und Rhein, Bundesgartenschau 2011

Literatur

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