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Petronell-Carnuntum

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Petronell-Carnuntum
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Petronell-Carnuntum ist eine Marktgemeinde im niederösterreichischen Industrieviertel am südlichen Ufer der Donau. Auf dem Gebiet der heutigen Ortschaft befand sich die römische Stadt und Festung Carnuntum am Limes, die Ausgrabungen, die quer über die Gemeinde verteilt sind, sind im überregional bekannten Archäologischen Park Carnuntum zu besichtigen.

Hintergrund[Bearbeiten]

Die Festung Carnuntum war in der römischen Provinz Pannonien eine der wichtigsten Siedlungen, zur Blütezeit zwischen dem 1. und 4. Jahrhundert n.C. lebten dort bis zu 50.000 Menschen. Die Festung Carnuntum war auch eine der bedeutendsten Festungen am Limes entlang der Donau. Carnuntum war deutlich bedeutender als Vindobona, das heutige Wien. Mit dem Untergang des Weströmischen Reiches ab ca. 400 wurde auch Carnuntum weitgehend zerstört und entvölkert.

Die heutige Siedlung Petronell entwickelte sich im Nahbereich der antiken Stadt am der zweiten Hälfte des 11. Jahrhunderts. Sie erhielt im Jahr 1142 das Marktrecht und zählt somit zu den ältesten Marktgemeinden Niederösterreichs.

Im Jahr 1963 wurde der Gemeindename von Petronell zur Erinnerung an die römische Stadt in den Doppelnamen Petronell-Carnuntum geändert.

Gemeindeteile[Bearbeiten]

Petronell-Carnuntum ist die einzige Siedlung in der Gemeinde. Das Gemeindegebiet erstreckt sich jedoch auch nördlich der Donau auf Teile der Stopfenreuther Au im Nationalpark Donauauen.

Anreise[Bearbeiten]

Entfernungen
Hainburg an der Donau9 km
Bruck an der Leitha15 km
Flughafen Wien-Schwechat24 km
Bratislava25 km
Schwechat31 km
Wien42 km
Eisenstadt53 km
Budapest213 km

Mit dem Flugzeug[Bearbeiten]

Die Flughäfen Wien und Bratislava sind beide etwa 30 km von Petronell-Carnuntum entfernt, wobei der Wiener Flughafen deutlich mehr Flüge anbietet und auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln leichter erreichbar ist: Ohne Umsteigen zwei Mal stündlich mit der S-Bahn-Linie S7.

Mit der Bahn[Bearbeiten]

Der 1 Bahnhof Petronell-Carnuntum liegt an der Pressburger Bahn, die heute von der S-Bahn-Linie S7 zwischen Wien und Wolfsthal befahren wird. Tagsüber hält alle 30 Minuten ein Zug in Petronell, somit ist Carnuntum sehr gut u.A. von Wien (u.A. Floridsdorf, Praterstern, Wien-Mitte/Landstraße), Schwechat, dem Flughafen Wien, Fischamend, Hainburg an der Donau und Wolfsthal erreichbar. Der Bahnhof befindet sich südlich des Ortszentrums.

  • Ab Bratislava nimmt man am besten den städtischen Bus 901 bis Wolfsthal und wechselt dort in die S7
  • Ab Bruck an der Leitha (Anschluss an internationale Fernzüge von/nach Budapest, Bratislava, Wien-Hauptbahnhof und darüber hinaus) wurde die Zweigbahn nach Petronell vor wenigen Jahren eingestellt, man muss nun auf Regionalbusse ausweichen.

Mit dem Bus[Bearbeiten]

Auf der Straße[Bearbeiten]

  • Ab Wien: A4 Ost Autobahn bis Ausfahrt 19 Fischamend, weiter ca. 25 km über die ehem. Bundesstraße B9, die Petronell südlich umfährt. Die Abzweigung in den Ort sowie zum archäologischen Park ist gut ausgeschildert.
  • Ab Bratislava: Statt des Autobahngrenzüberganges bei Kittsee nimmt man besser die alte Landstraße über Berg und fährt die ehem. Bundesstraße B9 für ca. 25 km durch Hainburg bis Petronell.
  • Ab Budapest und Eisenstadt: A4 Ost Autobahn bis Ausfahrt 36 Bruck an der Leitha Ost und weiter über die 211 direkt nach Petronell

Mit dem Schiff[Bearbeiten]

In Petronell gibt es keine Schiffsanlegestelle an der Donau. Man kann jedoch über Altarme den Donauhauptstrom mit Paddelbooten erreichen.

Mit dem Fahrrad[Bearbeiten]

Der Donauradweg Wien-Bratislava verläuft am nördlichen Donauufer. Doch auch südlich der Donau gibt es einen Radweg, der jedoch deutlich schlechter ausgebaut ist.

Mobilität[Bearbeiten]

Karte von Petronell-Carnuntum

In Petronell-Carnuntum sind alle Sehenswürdigkeiten fußläufig erreichbar. Da die Parkplätze bei den archäologischen Stätten gerne voll sind, empfiehlt es sich entweder, das Auto dort abgestellt zu lassen und alles zu Fuß zu besichtigen oder gleich mit der S-Bahn anzureisen.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Amphitheater
Schloss Petronell

Archäologische Ausgrabungen der römischen Festung und Siedlung Carnuntum:

  • 1 Archäologiepark Typ ist Gruppenbezeichnung
  • Amphitheater
  • Palastruine und römische Therme
  • 2 Heidentor - einst ein Triumpfbogen und das einzige Relikt der Römerzeit, dass nicht freigegraben werden musste
  • Römische Wasserleitung

Weiters:

  • 3 Kapelle St. Johannes der Täufer - romanischer Rundbau (1. Hälfte des 12. Jahrhunderts), ursprünglich eine von Tempelrittern erbaute Wehrkirche, ab dem 18. Jahrhundert gräflich Abensperg und Traun’sche Familiengruft.
  • Katholische Pfarrkirche 4 Sankt Petronilla (um 1200) mit Rokoko-Tabernakel.
  • Wasserburg 5 Schloss Petronell (auch "Schloss Traun"). Errichtet 1660 bis 1667 von Domenico Carlone als frühbarocke vierflügelige Schlossanlage.
  • Dreifaltigkeitssäule (Pestsäule)

Aktivitäten[Bearbeiten]

Historischer Rundweg: Zwei Rundgänge verbinden die Sehenswürdigkeiten von Petronell-Carnuntum. Beide beginnen beim Freilichtmuseum des Archäologischen Parks Carnuntum. Der große Rundweg führt zu allen 26 Sehenswürdigkeiten des Ortes, Dauer etwa 3 Stunden, Länge ca. 6,5 km. Der kleine Rundweg führt durch Petronell-Carnuntum bis zum Heidentor und zurück. Dauer etwa 2 Stunden, Länge ca. 4,5 km.

Eine Broschüre mit Erklärungen kann während der Öffnungszeiten im Gemeindeamt, im Freilichtmuseum des Archäologischen Parks und im Museum Petronell-Carnuntum Auxiliarkastell um 2,50 Euro erworben werden. Ein Plan der Rundgänge im PDF-Format ist auch gratis auf der Homepage der Gemeinde verfügbar.

Einkaufen[Bearbeiten]

Küche[Bearbeiten]

Nachtleben[Bearbeiten]

Unterkunft[Bearbeiten]

Sicherheit[Bearbeiten]

Gesundheit[Bearbeiten]

Praktische Hinweise[Bearbeiten]

Ausflüge[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

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