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Münster (Westfalen)

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Prinzipalmarkt
Münster
Bundesland Nordrhein-Westfalen
Einwohner
310.039 (2015)
Höhe
60 m
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Lage
Lagekarte von Nordrhein-Westfalen
Reddot.svg
Münster

Münster ist eine Stadt in Nordrhein-Westfalen. Die Universitätsstadt und Hauptstadt des Münsterlandes gilt als eine der fahrradfreundlichsten Städte Deutschlands. In keiner deutschen Großstadt werden einem so viele Fahrradfahrer begegnen wie hier. Neben der Fahrradfreundlichkeit hat Münster auch einiges an Freizeit- und Kulturangeboten zu bieten, zum einen den sehr alten Stadtkern, aber auch die einmaligen Naherholungsmöglichkeiten am und um den Aasee.

Hintergrund[Bearbeiten]

Münster wurde Ende des 8. Jahrhunderts von dem friesischen Missionar St. Ludger gegründet, im Rahmen der Unterwerfung der bis dahin heidnischen Sachsen durch Karl den Großen. Der Ortsname bedeutet „Kloster“, was sich auch an der lateinischen Form Monasterium ablesen lässt (vgl. englisch monastery). Bereits 805 wurde Münster Bischofssitz, 1170 erhielt es das Stadtrecht.

Lambertikirche (Blick vom Prinzipalmarkt)

Münster war ein Fürstbistum, das weite Teile des heutigen Münsterlandes beherrschte. Das heißt, dass der jeweilige Bischof sowohl geistliches als auch politisches Oberhaupt sowie oberster Gerichtsherr war. Während des Mittelalters war Münster Mitglied der Hanse und wurde eine wohlhabende Handelsstadt. Dies lässt sich noch gut an den stolzen Kaufmannshäusern am Prinzipalmarkt ablesen. In den Jahren 1534/35 wurde Münster von der radikalen protestantischen Sekte der Wiedertäufer beherrscht, deren Anführer, der niederländische Prediger Jan van Leiden sich zum Priesterkönig des „Königreichs Zion“ krönte, und die das baldige Weltende erwarten. Diese Bewegung wurde aber brutal von der katholischen Kirche niedergeworfen, ihre Anführer wurden gefoltert, hingerichtet und ihre Leichen in Käfigen an der höchsten Kirchturmspitze ausgestellt (die Käfige kann man heute noch an der Lambertikirche sehen).

Feierlicher Eid auf den Westfälischen Frieden im Rathaus von Münster

Welthistorische Bedeutung erlangte die Stadt durch den Westfälischen Frieden von 1648 der zeitgleich in Münster und Osnabrück ausgehandelt wurde und den Dreißigjährigen Krieg beendete. Im Rathaus von Münster wurde der Vertrag zwischen dem Kaiser und Frankreich unterzeichnet, in Osnabrück derjenige mit Schweden. Während der Verhandlung mussten Boten der verschiedenen Parteien ständig zwischen den beiden Städten hin- und herreiten. Die Stadt ist stolz auf dieses Erbe, trägt den Beinamen „Stadt des Friedens“ und verleiht den Westfälischen Friedenspreis.

Mitte des 18. Jahrhunderts war der Barockarchitekt Johann Conrad Schlaun für Clemens August von Bayern, den damaligen Fürstbischof von Münster, sowie dessen Nachfolger Maximilian Friedrich von Königsegg-Rothenfels tätig. Er entwarf vor allem das Fürstbischöfliche Schloss, aber auch den Erbdrostenhof, mehrere Kirchen und weitere Barockgebäude in Münster und Umgebung.

1815 wurde das bis dahin selbstständige Fürstbistum Münster an Preußen angeschlossen und Münster wurde Verwaltungssitz der preußischen Provinz Westfalen. Seither wurde die Stadt von Verwaltungs- und Justizbehörden, Handel und Dienstleistungssektor dominiert, während die Industrie nur eine untergeordnete Rolle spielte. Münster galt daher langezeit als tief „schwarze“, d. h. katholische und konservative Stadt, anders als die Großstädte im nahegelegenen Ruhrgebiet, die Hochburgen der Arbeiterbewegung waren.

Die Universität Münster wurde 1773 gegründet, aber unter preußischer Herrschaft 1818 wieder geschlossen, zugunsten der neugegründeten Universität in Bonn. Unter Kaiser Wilhelm II. wurde sie dann 1902 wiedererrichtet, als Westfälische Wilhelms-Universität trägt sie bis heute (umstrittenerweise) seinen Namen. Die Zahl der Studenten ist seither stark gewachsen. Universität und Fachhochschule Münster haben zusammen über 50.000 Studenten – darunter auch viele ausländische Gaststudenten – was der Stadt ein zunehmend liberales und vielfältiges Flair verleiht, das im Gegensatz zu Münsters traditionellem Image steht.

Im Zweiten Weltkrieg wurde die Altstadt zu 90 Prozent durch Luftangriffe zerstört. Doch baute man sie nahezu gleich wieder auf, sodass die Altstadt historisch aussieht.

Seit Westfalen Teil des Landes Nordrhein-Westfalen wurde, hat Münster die Rolle als Hauptstadt an Düsseldorf verloren. Dennoch ist die Stadt immer noch Standort verschiedener wichtiger Behörden und Gerichte, Versicherungs- und Handelsunternehmen, und insbesondere Bildungsinstitutionen. In den letzten Jahren wurde auch eine Reihe von Startups in der High-Tech-Branche gegründet. Viele Fernsehzuschauer verbinden Münster zudem mit der Tatort-Reihe um Kommissar Thiel und Professor Börne, die zu den beliebtesten Ermittlerteams dieser Serie gehören und regelmäßig für Einschaltquoten von über 30 % sorgen.

Zur Kernstadt von Münster gehören bzw. mit ihr zusammengewachsen sind die Stadtteile Innenstadt, Berg Fidel, Coerde, Gremmendorf, Gievenbeck, Kinderhaus und Mecklenbeck. Erst in den 1970er-Jahren eingemeindet wurden die Stadtteile Albachten, Amelsbüren, Angelmodde, Handorf, Gelmer, Hiltrup, St. Mauritz, Nienberge, Roxel, Sprakel und Wolbeck. Sie haben oftmals noch den Charakter eigenständiger Dörfer bzw. Kleinstädte.

Anreise[Bearbeiten]

Mit dem Flugzeug[Bearbeiten]

Der „internationale“ 1 Flughafen Münster Osnabrück (FMO) befindet sich ca. 25 km nördlich von Münster auf dem Stadtgebiet von Greven. Von der Größe handelt es sich aber eher um einen Regionalflughafen. Vom Flughafen fahren regelmäßig Shuttlebusse (Linien S50 (Schnellbus), D50 sowie R51) zum Hauptbahnhof in Münster. Sonntags fährt etwa ein Bus pro Stunde, werktags mehr. Die Fahrt dauert etwa 30 Minuten und kostet 7,30 €.

Ebenfalls in Betracht kommt eine Anreise über den 55 km südlich gelegenen Flughafen Dortmund (DTM). Mit Shuttlebus zum nahegelegenen Bahnhof Holzwickede und dann direktem Regionalexpress braucht man etwas über eine Stunde nach Münster.

Der nächste bedeutendere Flughafen ist Düsseldorf (DUS; 120 km südwestlich). Vom dortigen Flughafenbahnhof fahren bequemerweise Regionalexpress-Züge direkt nach Münster (Fahrtzeit 1:40 Std.).

Mit der Bahn[Bearbeiten]

2 Münster Hauptbahnhof Wikipedia-Artikel zu dieser Einrichtung Wikimedia Commons – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien zu dieser EinrichtungWikidata – Daten zu dieser Einrichtung liegt an der wichtigen Bahnstrecke von Hamburg ins Ruhrgebiet. Stündlich halten hier direkte Intercitys aus Hamburg (Fahrtzeit 2:15 Std.), Bremen (1:15 Std.), Essen (50 Minuten), Köln (1:55 Std.) und Mainz (3½ Std.); zweistündlich aus Frankfurt a. M. (4:10 Std.) und Stuttgart (5:45 Std.). Ebenfalls im Zweistundentakt gibt es IC-Verbindungen aus Emden (1:55 Std.) und dem Emsland (Papenburg: 1:25 Std.), auf dieser Strecke ist der IC aber kaum schneller als die Regionalzüge.

Nur je einmal am Tag hält ein ICE aus München (6½ Std.), Stuttgart (4:05 Std.) und Frankfurt-Flughafen (2:45 Std.) bzw. Wien (11 Std.) und Nürnberg (6½ Std.).

Eine kostengünstige Alternative zur Anreise aus Richtung Hamburg oder Köln ist der private Hamburg-Köln-Express (HKX). Er ist ähnlich schnell wie der IC, die Fahrt von Köln kostet bei vorheriger Buchung aber meist nur 18 €, von Hamburg je nach Termin zwischen 18 und 44 €. Allerdings fährt er nur am Wochenende (Fr–So) und nur einmal am Tag.

Aus Richtung Berlin und Hannover kommend, muss man meist in Hamm umsteigen.

Mit Regionalexpress oder Regionalbahn kann man Münster aus den Richtungen Düsseldorf/Krefeld/Essen, Dortmund, Köln/Wuppertal/Hagen/Hamm, Paderborn, Bielefeld/Gütersloh, Osnabrück, Emden/Papenburg/Rheine, Enschede (Niederlande) sowie Coesfeld erreichen.

Abgesehen vom Hauptbahnhof bestehen weitere Haltepunkte in 3 Münster-Zentrum Nord (an der Strecke Münster–Rheine bzw. –Gronau), 4 Münster-Hiltrup (Strecke Münster–Hamm), 5 -Albachten (Strecke nach Gelsenkirchen), 6 -Amelsbüren (Strecke nach Dortmund), 7 Nienberge-Häger (Strecke nach Gronau) und 8 Sprakel (Strecke nach Rheine).

Mit dem Bus[Bearbeiten]

Münster wird durch nationale und internationale Fernbuslinien angefahren. Die 9 Fernbushaltestelle Münster befindet sich auf der östlichen Seite des Hauptbahnhofes (Ein/Ausgang Bremer Platz), diese wird durch die Fernbusse der Unternehmen Eurolines (Deutsche Touring), Flixbus, IC-Bus und Deinbus.de angefahren. Die Online-Portale Fernbusguide.de und Busliniensuche.de dienen als Navigationshilfe.

Straße[Bearbeiten]

Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten, nach Münster mit dem Auto zu gelangen. Die wichtigsten sind:

Aus Norden: Über die A1 (Hansalinie) aus Richtung Osnabrück/Bremen. In nordwestlicher Richtung führt die B54 (Steinfurter Str.) von Gronau/ Enschede (NL) aus nach Münster.

Aus Westen: Über die A43 aus Richtung Recklinghausen (eher Südwesten). Direkt nach dem Ende der A 43, an der Weseler Straße 401 befindet sich ein kostenloser P&R Parkplatz mit 65 Stellplätzen. Die Stadtbuslinien 15 und 16 fahren in dichter Taktfolge in die Altstadt, spätabends und nachts die Linie N84. Aus Richtung Bocholt über Landstraße und A43 ab Dülmen oder Nottuln

Aus Süden: Über die A1 (Hansalinie) aus Richtung Dortmund

Aus Osten: Über B51 (Warendorfer Str.) aus Richtung Rheda-Wiedenbrück (A2).

Park and Ride[Bearbeiten]

Eine gute Wahl sind die Park-and-Ride Anlagen auf dem Münsteraner Stadtgebiet, diese ermöglichen den Umstieg in Stadtbusse oder Regionalzüge, sind zumeist kostenlos und alle durchgehend geöffnet. In Münster befinden sich Park-and-Ride Anlagen an folgenden Haltestellen der Stadtbusse sowie an Bahnhöfen und Haltepunkten der Nahverkehrszüge:

  • P+R Preußenstadion, Hammer Straße 300, kostenlos
  • P+R Weseler Straße, Weseler Straße 351, kostenlos
  • P+R Nieberdingstraße, Nieberdingstraße, kostenlos
  • P+R Bahnhof Hiltrup, Bergiusstraße 15, kostenlos
  • P+R Wilkinghege, Wilkinghege 1, kostenlos
  • P+R Bahnhof Münster Zentrum Nord, Albrecht-Thaer-Straße, kostenlos
  • P+R Bahnhof Münster-Roxel, Pienersallee 57, kostenlos
  • P+R Bahnhof Amelsbüren, Deermannstraße 56, kostenlos
  • P+R Grevener Straße, Sprakeler Straße 409, kostenpflichtig
  • P+R Bahnhof Münster-Albachten, Langenkamp, kostenlos
  • P+R Bahnhof Münster-Sprakel, Sprakeler Straße 5, kostenlos
  • P+R Bahnhof Münster-Häger, Hägerstraße 295, kostenlos
  • P+R Kappenberger Damm, Kappenberger Damm 620A, kostenlos

Mit dem Schiff[Bearbeiten]

Münster liegt am Dortmund-Ems-Kanal, was aber nur für den Güterverkehr von Bedeutung ist.

Mit dem Fahrrad[Bearbeiten]

Nord-, Ost- und Südkurs der 100-Schlösser-Route beginnen und enden alle in Münster. Wer über weitere Strecken nach Münster fahren möchte, kann auf dem Europaradweg R1 von Berlin, Südniedersachsen oder Detmold bzw. Brugge, Den Haag oder Utrecht in der anderen Richtung hierher gelangen. Die „Pilgerroute“ (EuroVelo-Route EV3 bzw. Deutschland-Route D7) führt einerseits von Hamburg, Bremen und Osnabrück, andererseits von Wallonien (Belgien), Aachen, Köln und Wesel nach Münster.

Mobilität[Bearbeiten]

Mit öffentlichen Verkehrsmitteln[Bearbeiten]

Karte von Münster (Westfalen)

Münster verfügt über ein gut ausgebautes Netz an Buslinien der Stadtwerke. Alle Buslinien verlaufen sternförmig vom Hauptbahnhof, so dass man hier mit nur einem Umstieg (wenn überhaupt) das ganze Stadtgebiet erreicht. Liniennetzpläne Münster

Die Preise für Bus- und Zugfahrscheine innerhalb des Stadtgebietes von Münster (Preisstufe 0) sind im Jahr 2017:

  • 90-Minuten-Ticket: 2,00 € (Nur im Bus erhältlich)
  • Einzelfahrt: 2,70 € Im Vorverkauf, 3,10 € im Bus
  • 4er Ticket: 10,80 € (4 Einzelfahrten, im Bus oder an Bahnhöfen zu entwerten). t
  • 10er Ticket: 26,00 € (10 Einzelfahrten, im Bus oder an Bahnhöfen zu entwerten).
  • 9-Uhr-Tagesticket eine Person: 5,20 € Vorverkauf 6,20 € im Bus (Gültig Montag bis Freitag ab 09 Uhr bis 03 Uhr des Folgetages, Sa, So- und Feiertag ab 00 Uhr bis 03 Uhr des Folgetages.
  • Tagesticket: 7,90 € (Gültig Montag bis Sonntag ab 00 Uhr bis 03 Uhr des Folgetages).
  • 9-Uhr-Tagesticket 5 Personen: 9,50 im Vorverkauf, 11,50 € im Bus (Gültig Montag bis Freitag ab 09 Uhr bis 03 Uhr des Folgetages, Sa, So- und Feiertag ab 00 Uhr bis 03 Uhr des Folgetages.
  • Tagesticket 5 Personen: 13 € im Vorverkauf, 14 € im Bus (Gültig Montag bis Sonntag ab 00 Uhr bis 03 Uhr des Folgetages).
  • Schöner Tag Ticket NRW: Eine Person: 30 €, zwei bis fünf Personen: 44 € (Gültig Montag bis Freitag ab 09 Uhr bis 03 Uhr des Folgetages, an Samstagen, Sonn- und Feiertagen ab 00 Uhr bis 03 Uhr des Folgetages.
  • Schöne Fahrt NRW: (Eine Person, für eine Fahrt mit maximal zwei Stunden Dauer) 19,80 €

Fahrscheine sind an den Fahrkartenautomaten und in den Verkaufsstellen der Stadtwerke Münster erhältlich. Fahrkarten für das Stadtgebiet, auch für Busfahrten können ebenso an den Fahrscheinautomaten der Deutschen Bahn sowie der Westfalenbahn in den Bahnhöfen erworben werden. An einigen Kiosken in Münster werden ebenso Fahrscheine für das Stadtgebiet Münster verkauft.

Mit dem Fahrrad[Bearbeiten]

Am besten eignet sich allerdings das Fahrrad, um Münster zu erkunden. Die „Fahrradhauptstadt“ Deutschlands hat schon mehrere Auszeichnungen als fahrradfreundlichste Stadt bekommen, und wer einmal die Massen an Rädern rund um den Bahnhof gesehen hat, kann ermessen, welcher Stellenwert dem Drahtesel in der Stadt zukommt. Fahrräder kann man in der Rad-Station am Hauptbahnhof mieten. Im lokalen Dialekt heißt das Rad übrigens Leeze.

10 Radstation Münster Hauptbahnhof, Berliner Platz 27A (direkt vor dem Haupteingang des Bahnhofs). Tel.: (0)251-4840170, Fax: (0)251-4840177. Wie es sich für eine „Fahrradhauptstadt“ wie Münster gehört, gibt es am Bahnhof eine große Tiefgarage für Fahrräder. Hier gibt es auch Fahrräder zu mieten, neben „Komforträdern“ mit 8-Gangschaltung auch E-Bikes oder Tandems. Eine Zweigstelle gibt es in der Stubengasse (Innenstadt). Geöffnet: Mo-Fr 5.30–23, Sa-So u. Feiertage 7–23 Uhr. Preis: Fahrradmiete pro (Kalender-)Tag 8 €, ab 16 Uhr 7 €, 24 Std. 12 €, 3 Tage 20 €, eine Woche 37,50 €.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Kirchen[Bearbeiten]

St.-Paulus-Dom (Südseite)
Astronomische Uhr im St.-Paulus-Dom

In Münster gibt es eine sehr hohe Dichte an Kirchen, besonders in der Innenstadt. Das hat – in Verbindung mit dem feuchten Wetter – zu folgender Redensart geführt: „Entweder regnet es in Münster, oder es läuten die Glocken. Geschieht beides gleichzeitig, ist Sonntag.“

1 St.-Paulus-Dom, Domplatz. Wikipedia-Artikel zu dieser Einrichtung Wikimedia Commons – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien zu dieser EinrichtungWikidata – Daten zu dieser Einrichtung. Der heutige Dom ist bereits die dritte Kathedralkirche an dieser Stelle. Der erste, karolingische Dom wurde bereits 805 zu Zeiten des Heiligen Ludgers errichtet. Er wurde im 10. oder 11. Jahrhundert durch einen zweiten, romanischen Dom ersetzt, von dem noch das heutige Westwerk zeugt. Der dritte Dom wurde dann Mitte des 13. Jahrhunderts errichtet und hat die Form einer gotischen Basilika. Durch Bombentreffer wurde der Dom im Zweiten Weltkrieg schwer beschädigt, anschließend aber originalgetreu wieder aufgebaut. 2009–13 wurde der Dom abermals saniert, sodass der zwischenzeitlich nachgedunkelte Stein wieder schön hell ist. Dank der großen Fenster und des verwendeten Steins wirkt auch das Innere des Doms ungewöhnlich hell. Im Westwerk des Doms gibt es u. a. einen barocken Hochaltar, ein Taufbecken aus dem 14. Jh., ein modernes Triptychon „Pietà und Auferstehung“ von Thomas Lange und eine Figur der Hl. Barbara zu besichtigen. Im Ostquerhaus findet man ein Pestkreuz aus dem 14. Jh., einen Epitaphaltar von 1534, das Grabmal des Fürstbischofs Friedrich Christian von Plettenberg von 1707/08 sowie eine lebensgroße Figur des Heiligen Liborius. Der Hochchor ist mit einem monumentalen „Triumphkreuz“ aus dem 13. Jahrhundert ausgestattet. Die 1540–42 hergestellte Astronomische Uhr mit Glockenspiel ist eine der bedeutendsten Monumentaluhren des deutschsprachigen Raums. Im Chorumgang gibt es eine Statue des Heiligen Antonius aus der Barockzeit zu sehen sowie eine Darstellung der Kreuzwegstationen in Form von 15 Bronzegruppen aus dem späten 20. Jahrhundert und einen Bildniskopf des Clemens August Kardinal von Galen, der als Bischof von Münster Widerstand gegen die Nationalsozialisten und insbesondere gegen die Ermordung von Behinderten leistete. Seine Grabstätte befindet sich ebenfalls im Dom, in der Galenschen Seitenkapelle. Im Kreuzgang befindet sich die Bronzeskulptur „Der Bettler“ von Ernst Barlach. Unmittelbar hinter dem Dom schließt sich die Domkammer an, die von den Bischöfen gesammelte Kunstschätze aufbewahrt und ausstellt. An ihrer Rückwand wurde 2004 eine bronzene Kreuzigungsgruppe des Künstlers Bert Gerresheim aufgestellt. Geöffnet: sonn- und feiertags: 6.30 bis 19.30 Uhr, werktags: 6.30 bis 19 Uhr.

2 St. Lamberti, Prinzipalmarkt (zwischen Salzstr. und Alter Steinweg). Wikipedia-Artikel zu dieser Einrichtung Wikimedia Commons – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien zu dieser EinrichtungWikidata – Daten zu dieser Einrichtung. Sie wurde ab 1375 als Markt- und Bürgerkirche errichtet und ist im Stil der westfälischen Spätgotik gehalten. Auffällig sind vor allem die drei Eisenkäfige am Turm, in denen 1536 die Leichen der Anführer des „Täuferreichs“ von Münster nach ihrer Hinrichtung aufgehängt wurde. Am Westportal gibt es Figuren der vier Evangelisten von 1911 zu sehen, wobei der Heilige Lukas das Gesicht J.W. Goethes und Johannes das Friedrich Schillers erhalten hat. Von 21 Uhr bis Mitternacht bläst eine Türmerin zur vollen und halben Stunde ein Horn (außer Dienstags).

Überwasserkirche

3 Überwasserkirche, Überwasserkirchplatz (zwischen Frauenstraße und Spiekerhof). Wikipedia-Artikel zu dieser Einrichtung Wikimedia Commons – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien zu dieser EinrichtungWikidata – Daten zu dieser Einrichtung. Die dritte Kirche, deren Türme die Stadtansicht von Münster maßgeblich prägen. Sie ist der Geburt Mariens geweiht (daher manchmal auch Liebfrauenkirche genannt), der Name „Überwasser“ bezieht sich auf die Lage auf der – vom Dom aus gesehen – gegenüberliegenden Seite der Aa. An dieser Stelle stand bereits ab dem 11. Jahrhundert eine Kirche. Der heutige Bau, eine gotische Hallenkirche, wurde um 1340 begonnen und im 15. Jahrhundert fertiggestellt.

4 St. Ludgeri, Ludgeristraße 40. Wikipedia-Artikel zu dieser Einrichtung Wikimedia Commons – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien zu dieser EinrichtungWikidata – Daten zu dieser Einrichtung. 1180–1220 errichtet. Eine der ältesten Kirchen in Münster. Markant ist der Vierungsturm, bei dem auf zwei romanische Stockwerke noch ein gotisches aufgesetzt wurde. Zudem gibt es zwei Westtürme.

5 St. Aegidii, Aegidiikirchplatz. Wikipedia-Artikel zu dieser Einrichtung Wikimedia Commons – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien zu dieser EinrichtungWikidata – Daten zu dieser Einrichtung. Nach Entwürfen von Johann Conrad Schlaun 1724–28 erbaute Barockkirche. Nur zu den Gottesdienstzeiten zugänglich.

6 St. Servatii, Servatiikirchplatz/Klosterstr. Wikipedia-Artikel zu dieser Einrichtung Wikimedia Commons – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien zu dieser EinrichtungWikidata – Daten zu dieser Einrichtung. Kleiner Kirchbau, der zur „ewigen Anbetung“ genutzt wird. Erbaut um 1230, spätromanisch bis frühgotisch.

Innenausstattung der Clemenskirche

7 Clemenskirche, An der Clemenskirche. Wikipedia-Artikel zu dieser Einrichtung Wikimedia Commons – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien zu dieser EinrichtungWikidata – Daten zu dieser Einrichtung. Ungewöhnliche, sechseckige Barockkirche. Sie gehört zu den bedeutendsten Barockkirchen in Nordwestdeutschland. Das Innere besticht mit einer überladen-dekorativen Rokokoausstattung mit einem Deckenfresko, unzähligen Marmorputten und Goldverzierungen. Auffällig sind vor allem die strahlend blauen Säulen, eine Anspielung auf die Farbe der Wittelsbacher, aus deren Dynastie der damalige Fürstbischof Clemens August I. von Bayern stammte. Hinter der Kirche befindet sich ein hübscher kleiner Barockgarten.

8 Dominikanerkirche, Salzstraße 10. Wikipedia-Artikel zu dieser Einrichtung Wikimedia Commons – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien zu dieser EinrichtungWikidata – Daten zu dieser Einrichtung. 1708–25 erbaute Barockkirche, ehemals Teil des Dominikanerklosters. Neben der Funktion als katholische Universitätskirche wird sie oft auch für Ausstellungen genutzt.

9 Martinikirche, Martinistraße (Ecke Neubrückenstraße, Nähe Theater). Wikipedia-Artikel zu dieser Einrichtung Wikimedia Commons – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien zu dieser EinrichtungWikidata – Daten zu dieser Einrichtung. 1187 begonnener Sakralbau, nur der unterste Teil des Turmes stammt von diesem romanischen Ursprungsbau. Die oberen Stockwerke des Turms stammen von 1480, die barocke Turmhaube wurde 1760 aufgesetzt. Seit der Gemeindefusion von 2007 dient sie in erster Linie als Jugendkirche.

10 Apostelkirche. Wikipedia-Artikel zu dieser Einrichtung Wikimedia Commons – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien zu dieser EinrichtungWikidata – Daten zu dieser Einrichtung. Älteste und größte evangelische Kirche der Stadt. Die dreischiffige gotische Hallenkirche war zunächst Klosterkirche der Franziskaner-Minoriten. Seit 1822 dient sie als evangelische Kirche. Der Innenraum wirkt schlicht und hell.

11 Observantenkirche, Schlaunstraße 3. Wikipedia-Artikel zu dieser Einrichtung Wikimedia Commons – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien zu dieser EinrichtungWikidata – Daten zu dieser Einrichtung. Evangelische Universitätskirche und Konzertort der studentischen Chöre der evangelisch-theologischen Fakultät. Ursprünglich war sie ab dem 17. Jahrhundert die Klosterkirche der Franziskaner-Observanten. 2015/16 wurde sie restauriert, seither erstrahlt der Innenraum wieder in neuem Glanz.

12 Petrikirche, Jesuitengang (am Ufer der Aa, zwischen Fürstenberghaus, Englischem Seminar (Johannisstraße) und Juristischer Fakultät der Uni). Wikipedia-Artikel zu dieser Einrichtung Wikimedia Commons – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien zu dieser EinrichtungWikidata – Daten zu dieser Einrichtung. Die 1590–97 erbaute ehemalige Jesuitenkirche ist dem Übergang zwischen Gotik und Renaissance zuzuordnen. Sie dient heute als Kirche der Katholischen Studierenden- und Hochschulgemeinde Münster (KSHG), für Konzerte (gute Akustik) und Hochzeiten.

13 St.-Mauritz-Kirche, Sankt-Mauritz-Freiheit 22 (Bus 33/34 St. Franziskus-Hospital oder 2, 10 Hohenzollernring/Finanzgericht). Wikipedia-Artikel zu dieser Einrichtung Wikimedia Commons – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien zu dieser EinrichtungWikidata – Daten zu dieser Einrichtung. Ehemalige Stiftskirche aus dem 11. Jh., ist der älteste, in Teilen original erhaltene Sakralbau in Münster.

14 St. Joseph, Sankt-Josefs-Kirchplatz (Hammer Straße; Bus 1, 9 St.-Joseph-Kirche). Wikipedia-Artikel zu dieser Einrichtung Wikimedia Commons – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien zu dieser EinrichtungWikidata – Daten zu dieser Einrichtung. Neugotische Pfarrkirche von 1888 im Südviertel.

15 Herz-Jesu-Kirche, Wolbecker Straße 125 (Bus 11 Hansa-Berufskolleg). Wikipedia-Artikel zu dieser Einrichtung Wikimedia Commons – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien zu dieser EinrichtungWikidata – Daten zu dieser Einrichtung. Neogotische Pfarrkirche im gleichnamigen Viertel, erbaut 1895–1900. Mit fast 95 Metern hat sie den höchsten Kirchturm der Stadt.

16 Heilig-Kreuz-Kirche, Hoyastraße 22 (Bus 15, 16 Hoyastraße). Wikipedia-Artikel zu dieser Einrichtung Wikimedia Commons – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien zu dieser EinrichtungWikidata – Daten zu dieser Einrichtung. Pfarrkirche des nach ihr benannten Kreuzviertels, das sich nördlich an die Innenstadt anschließt. 1899–1902 erbaut als neogotische Basilika mit kreuzförmigem Grundriss und 87 Meter hohem Turm. An diesem befindet sich der abends und nachts beleuchtete Schriftzug „Ja, ich bin da“, wobei jeweils ein Wort in eine der vier Himmelsrichtungen zeigt.

17 Heilig-Geist-Kirche, Metzer Straße 37–41 (Bus 4 Heilig-Geist-Kirche). Wikipedia-Artikel zu dieser EinrichtungWikidata – Daten zu dieser Einrichtung. Backsteinkirche im Stil der Neuen Sachlichkeit bzw. des Neuen Bauens aus den 1920er-Jahren; Pfarrkirche des Geistviertels.

18 Erphokirche (eigentlich Christus-König-Kirche), Ostmarkstraße 21 (Erphokirchplatz; Bus 4 Erphokirche). Wikipedia-Artikel zu dieser Einrichtung Wikimedia Commons – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien zu dieser EinrichtungWikidata – Daten zu dieser Einrichtung. 1928–30 erbaute Pfarrkirche mit neoromanischen Stilelementen. Ihr Name übertrug sich auf das umliegende Erphoviertel.

19 Dyckburgkirche, Dyckburgstraße 220 (ca. 5 km nordöstlich des Stadtzentrums). Wikipedia-Artikel zu dieser Einrichtung Wikimedia Commons – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien zu dieser EinrichtungWikidata – Daten zu dieser Einrichtung. Kleine Barockkirche am nordöstlichen Stadtrand. Sie wurde 1740 nach einem Entwurf von Johann Conrad Schlaun als Kapelle des Herrensitzes an der Stelle der ehemaligen Dyckburg erbaut. Vorbild war die Wallfahrtskirche in Loreto, daher auch der Beiname Loreto-Kapelle. Ende des 19. Jahrhunderts wurde sie um einen Rundbau als Kirchenraum und einen neobarocken Chorbereich erweitert. Hier finden regelmäßig Konzerte, vorwiegend mit Barockmusik, statt (Dyckburger Konzerte).

Burgen, Schlösser und Paläste[Bearbeiten]

Das Schloss Münster wird heute durch die Westfälische Wilhelms-Universität genutzt.
Blick vom Botanischen Garten zum Schloss

In der Nähe der Innenstadt, direkt an der Promenade, liegt das 20 Fürstbischöfliche Schloss Wikipedia-Artikel zu dieser Einrichtung Wikimedia Commons – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien zu dieser EinrichtungWikidata – Daten zu dieser Einrichtung Typ ist Gruppenbezeichnung. Es wurde von Johann Conrad Schlaun entworfen und 1787 als eines der letzten hochbarocken Gebäude in Deutschland fertiggestellt (zu dieser Zeit war bereits Rokoko oder gar Klassizismus in Mode gekommen). Allerdings konnte Fürstbischof Maximilian Friedrich, der das Schloss in Auftrag gegeben hatte, nie einziehen, da er bereits zuvor verstarb. Einige Jahre später verlor Münster ohnehin den Status als Fürstbistum und das Schloss fand andere Verwendungen. Heutzutage dient es als Hauptgebäude der Universität mit Rektorat und Festsaal. Im Zweiten Weltkrieg wurde es stark beschädigt, anschließend aber (zumindest äußerlich) originalgetreu wieder aufgebaut. Das Innere reflektiert hingegen eher die Vorlieben der 1950er-Jahre. Die Fassade ist eine ungewöhnliche Kombination aus Sandstein und Ziegeln. Während der Öffnungszeiten der Universitätsverwaltung kann man sich auch innen umsehen, hier gibt es aber nichts besonderes zu besichtigen. Auf dem Schlossplatz finden, vor allem im Sommer, häufig Veranstaltungen statt (Send, Reitturnier, Sommerkino), was den Blick auf das Schloss etwas einschränkt.

Hinter dem Schloss befindet sich der ausgedehnte Schlossgarten, umgeben von einem fünfeckigen Wassergraben. Ein Teil ist als Landschaftsgarten gestaltet, ein Teil dient aber auch als 21 Botanischer Garten Wikipedia-Artikel zu dieser Einrichtung Wikimedia Commons – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien zu dieser EinrichtungWikidata – Daten zu dieser Einrichtung der Universität (Eintritt frei).

Erbdrostenhof

Ebenfalls unter die Kategorie Schloss fällt der 22 Erbdrostenhof, Salzstraße 38. Wikipedia-Artikel zu dieser Einrichtung Wikimedia Commons – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien zu dieser EinrichtungWikidata – Daten zu dieser Einrichtung. Das barocke Adelspalais wurde ebenfalls von Johann Conrad Schlaun entworfen und 1753–57 für den Münsterschen Erbdrosten Adolf Heidenreich Droste zu Vischering erbaut. Die Erbdrosten waren hohe Verwaltungsbeamte im Fürstbistum Münster, gewissermaßen Stellvertreter des Fürstbischofs (die Stammburg der Drosten zu Vischering kann übrigens in Lüdinghausen besichtigt werden und ist ebenfalls sehr sehenswert). Heute ist der Erbdrostenhof denkmalgerecht restauriert und steht im Besitz des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe, der insbesondere den prächtigen Festsaal für Veranstaltungen wie Konzerte und Konferenzen vermietet. Außerhalb von Veranstaltungen kann der Erbdrostenhof nur einmal im Jahr, zum Tag des offenen Denkmals, besichtigt werden.

Bauwerke[Bearbeiten]

Ein Wahrzeichen von Münster: Der Prunkgiebel des Rathauses.

23 Historisches Rathaus, Prinzipalmarkt 10. Wikipedia-Artikel zu dieser Einrichtung Wikimedia Commons – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien zu dieser EinrichtungWikidata – Daten zu dieser Einrichtung. Im historischen, gotischen Rathaus mit seinem aufwendig verzierten Schaugiebel wurde 1648 der Westfälische Frieden geschlossen, der zusammen mit dem Frieden von Osnabrück den Dreißigjährigen Krieg beendete. Man gelangt kostenfrei in die Vorhalle, für einen kurzen Zeitraum im eigentlichen Saal bezahlt man eine kleine Gebühr, die ein Informationsblatt miteinschließt. Nicht zuletzt niederländische Touristen suchen das Rathaus auf, da auch für ihr Land der Westfälische Frieden von großer Bedeutung ist. An der Decke mahnt ein Schild mit der Aufschrift: Auditur et altera pars, d. h. „man höre auch die andere Seite“. Der Saal kann in der Hochsaison recht voll sein, lohnt sich aber. Typ ist Gruppenbezeichnung

Unmittelbar neben dem Historischen Rathaus befindet sich das ebenfalls sehenswerte Stadtweinhaus im Renaissancestil von 1615/16 – ebenfalls mit dekorativem Prunkgiebel. Rathaus und Stadtweinhaus sind durch einen Übergang im ersten Obergeschoss, der die schmale Gasse zwischen den beiden überspannt, miteinander verbunden. Wie der Name sagt, diente es ursprünglich als Lagerhaus für den Wein der Stadt. Heute finden im großen Saal Stadtratssitzungen und andere Veranstaltungen statt. Vom Balkon des Stadtweinhauses begrüßt der Oberbürgermeister alljährlich den Rosenmontagsumzug.

Ruine des Zwingers

24 Zwinger, Promenade (zwischen Lotharingerstr., Gartenstr. und Neubrückentor, hinter Adolph-Kolping-Berufskolleg). Wikipedia-Artikel zu dieser Einrichtung Wikimedia Commons – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien zu dieser EinrichtungWikidata – Daten zu dieser Einrichtung. Ehemaliger Teil der Stadtbefestigung mit wechselhafter Geschichte, heute Mahnmal und Kunstwerk. An der Stelle eines mittelalterlichen Torturms wurde der Zwinger in den 1520er- bis 30er-Jahren als Bollwerk und Wehrturm an der Nordostecke der Stadtbefestigung errichtet. Nach dem Schleifen der Stadtmauer wurde er 1732/33 zum Zuchthaus umfunktioniert und so bis Ende des 19. Jahrhunderts genutzt. Nach einer Phase des Leerstands diente der Zwinger 1919–35 dem Künstler Friedrich Wilhelm Liel als Wohnung und Maleratelier. Anschließend war er bis 1943 Kulturheim der Hitlerjugend. In den letzten beiden Kriegsjahren nutzte die Gestapo das Gebäude als Gefängnis für Zwangsarbeiter, von denen dutzende vor Ort getötet (die Hinrichtungen mussten von anderen Zwangsarbeitern vorgenommen werden), viele weitere in KZs weitertransportiert wurden. Dies war in der Münsteraner Öffentlichkeit lange unbekannt. Erst seit 1985 ist eine Gedenktafel angebracht. Anlässlich der „Skulptur Projekte“ 1987 installierte die Künstlerin Rebecca Horn im Zwinger ihr Werk Das gegenläufige Konzert, das zugleich eindrucksvoll an die Geschichte des Orts erinnert. Geöffnet: Besichtigung: Juni–September jeden Sonntag 14–18 Uhr; Führungen: April–Oktober, 1. Sonntag im Monat 11 Uhr und 3. Donnerstag im Monat 20 Uhr. Preis: Besichtigung 1,50 €, Führung 3 €; ermäßigt 1 bzw. 2 €. Typ ist Gruppenbezeichnung

25 Buddenturm, Münzstraße 20. Wikipedia-Artikel zu dieser Einrichtung Wikimedia Commons – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien zu dieser EinrichtungWikidata – Daten zu dieser Einrichtung. Ältester erhaltener Teil der ehemaligen Stadtbefestigung Münsters, errichtet um 1150 als Wehrturm, ab 1598 diente er als Pulverturm. Kann nur von außen besichtigt werden. Typ ist Gruppenbezeichnung

26 Torhäuser am Neutor Wikipedia-Artikel zu dieser EinrichtungWikidata – Daten zu dieser Einrichtung Typ ist Gruppenbezeichnung Nach der Schleifung der mittelalterlichen Stadtbefestigung wurden in den 1770er Jahren rund um die damalige Stadt Torhäuser im Barockstil angelegt, Architekt war Johann Conrad Schlaun. Sie dienten als Wachhäuser, von denen aus der Zutritt zur Stadt kontrolliert wurde. Bis 1918 waren hier Wachtruppen einquartiert. Außer am Neutor existiert ein entsprechendes Torhäuschen heute nur noch am 27 Mauritztor Typ ist Gruppenbezeichnung, auf der Ostseite der Promenade.

Das 28 Kreuzviertel Wikipedia-Artikel zu dieser Einrichtung Wikimedia Commons – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien zu dieser EinrichtungWikidata – Daten zu dieser Einrichtung Typ ist Gruppenbezeichnung (nördlich des Promenadenrings) ist, zumindest für Architekturinteressierte, in seiner Gesamtheit eine Sehenswürdigkeit. Es ist das am besten erhaltene Gründerzeitviertel der Stadt (wenngleich auch dieses im Krieg zu rund 50 % zerstört wurde und viele Lücken mit Nachkriegsbauten gefüllt wurden). Besonders schöne Beispiele finden sich etwa entlang der Finken-, Raesfeld- und Heerdestraße. Nicht nur die alten Häuser, sondern auch eine Vielzahl an kleinen Läden und Kneipen tragen zur besonderen Atmosphäre im Viertel bei und machen es zu einer der beliebtesten Wohnlagen der Stadt.

29 „Weißer Riese“, Am Berg Fidel 62–66 (Bus 5 Sporthalle Berg Fidel). 17-geschossiger Wohnblock aus den 1970er-Jahren mit 113 Wohneinheiten. In seiner Entstehungszeit galt er als sehr modern und nobel, heute eher als sozialer Brennpunkt. Typ ist Gruppenbezeichnung

30 Fernmeldeturm, Wolbecker Straße (zwischen Hausnr. 240 und 268; Bus 11 St.-Margaretha-Kirche). Wikipedia-Artikel zu dieser Einrichtung Wikimedia Commons – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien zu dieser EinrichtungWikidata – Daten zu dieser Einrichtung. Mit 229,5 Metern Höhe ist der Turm das mit Abstand höchste Bauwerk Münsters und eine weithin sichtbare Landmarke. Er wurde 1985/86 erbaut und dient der Ausstrahlung von Fernseh- und Hörfunksendern. Typ ist Gruppenbezeichnung

LVM-Zentrale (vorne unten die „Zwei Pferde für Münster“)

31 LVM-Zentrale, Kolde-Ring 21/Von-Stauffenberg-Straße (Ecke Weseler Straße; Bus 7, 15, 16, 34 Kolde-Ring). Wikipedia-Artikel zu dieser Einrichtung Wikimedia Commons – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien zu dieser EinrichtungWikidata – Daten zu dieser Einrichtung. Der Landwirtschaftliche Versicherungsverein Münster (LVM) ist das mitarbeiter- und umsatzstärkste Unternehmen mit Sitz in Münster. Seit den 1990er-Jahren ist der bis dahin nur regional bedeutende Versicherer sehr stark gewachsen und so wurde 1999 ein 18-geschossiger Büroturm errichtet; im Jahr 2013 folgte ein fast ebenso hoher zweiter Turm, dessen Form an einen Kristall erinnern soll, direkt daneben. Am Fuße der Türme sind die Skulpturen „Zwei Pferde für Münster“ von Stephan Huber (nachts farbig erleuchtet) und „Körper und Seele“ von Duk-Kyu Ryang zu sehen. Typ ist Gruppenbezeichnung

Haus Rüschhaus

32 Haus Rüschhaus, OT Nienberge, Am Rüschhaus 81 (200 m abseits des Rüschhauswegs; ca. 7 km nordwestlich der Innenstadt; Buslinie 5 Haltestelle Haus Rüschhaus, Fahrtzeit von der Innenstadt ca. 20 min). Tel.: (0)2534-1052. Wikipedia-Artikel zu dieser Einrichtung Wikimedia Commons – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien zu dieser EinrichtungWikidata – Daten zu dieser Einrichtung. Barockes Landhaus, erbaut 1745–48 vom Architekten Johann Conrad Schlaun zur Selbstnutzung. Die Anlage kombiniert Elemente eines traditionellen westfälischen Bauernhofs mit solchen eines noblen französischen Landsitzes. Ab 1825 war das Rüschhaus im Besitz der Drosten zu Hülshoff. Die Dichterin Annette von Droste-Hülshoff lebte hier mit ihrer Mutter und Schwester von 1826 bis 1846 und verfasste in der Zeit mehrere ihrer wichtigsten Werke. Hinter dem Haus befindet sich ein schöner Barockgarten mit geometrisch angelegten Buchbaumhecken und zahlreichen dekorativen Skulpturen. Typ ist Gruppenbezeichnung

Denkmäler[Bearbeiten]

33 Kiepenkerl, Spiekerhof/Bergstraße. Wikipedia-Artikel zu dieser EinrichtungWikidata – Daten zu dieser Einrichtung. Die 1,75 m große Statue eines Kiepenkerls, d. h. eines umherziehenden Händlers, der seine Waren in einem Korb auf dem Rücken trägt, ist eines der Wahrzeichen der Stadt. Sie wurde aus Baumberger Sandstein gehauen und 1896 eingeweiht. Beim Einmarsch der US Army wurde sie mit einem Panzer zerstört (die Nazis hatten den Kiepenkerl zuvor zum Symbol eines Propagandaplakats zum Durchhalten gemacht), anschließend aber aus Eisenguss wiedererrichtet. Am Platz mit dem Kiepenkerl befinden sich zwei traditionsreiche Gaststätten: der „Große“ und der „Kleine Kiepenkerl“.

34 Paul-Wulf-Skulptur („Münsters Geschichte von unten“), Salzstraße 30 (an der Promenade, Höhe Servatiplatz). Die im Rahmen der Skulptur Projekte 2007 geschaffene Plastik von Silke Wagner trägt die Züge des Bundesverdienstkreuz-Trägers Paul Wulf (1921–1999). Dieser galt in der NS-Zeit als „schwachsinnig“ und wurde zwangssterilisiert, leistete aber durch konspirative Kontakte, Informationsweitergabe und Sabotageakte Widerstand gegen den Nationalsozialismus. Nach 1945 betrieb er unermüdliche Recherchen zur Aufklärung der Nazi-Verbrechen und organisierte antifaschistische Ausstellungen, wobei er auch Münsteraner Mediziner belastete, die nach Kriegsende unbehelligt weiter tätig waren. Der Körper der Figur ist mit Plakaten zu den Themen Erinnerung an NS-Verbrechen, Antifaschismus, Pazifismus und radikale Gesellschaftskritik in Münster beklebt.

Museen[Bearbeiten]

Neubau des LWL-Museums für Kunst und Kultur

35 Kunstmuseum Pablo Picasso Münster, Picassoplatz 1 (Wheelchair-green3.png). Tel.: +49 (0)251 41447-10, Fax: +49 (0)251 41447-77, E-Mail: . Geöffnet: di-so 10-18 Uhr. Preis: 10 €, Familienkarte (Eltern mit minderjährigen Kindern) 20 €.

36 Stadtmuseum Münster, Salzstraße (in der Fußgängerzone 5 Gehminuten vom Hauptbahnhof). Tel.: +49 (0)251 4924503. Geöffnet: Di - Fr 10 -18 Uhr, Sa, sonn- und feiertags 11 -18 Uhr, Mo geschlossen, dienstags nach einem Feiertag (Pfingsten) geschlossen.

37 Westfälisches Pferdemuseum, Allwetterzoo: Sentruper Str.311 (Mit der Linie 14 vom Hbf. bis zum Zooeingang fahren). Tel.: +49 (0)251 484 270, E-Mail: . Geöffnet: 9-16 Uhr, im Sommer bis 18 Uhr. Preis: für Zoobesucher kostenlos.

38 Naturkundemuseum und Planetarium, Sentruper Straße (Richtung Zoo). Tel.: +49 (0)251 59105. Geöffnet: täglich - außer montags - 9.00 - 18.00 Uhr. Preis: 5,50 € für Erwachsene, Kombikarten (Museum und Planetarium) Erw.: 9,50 €, Minderjährige (6 – 17 Jahre): 5,10 €, Kinder bis 5 Jahre: 2,60 €.

39 Mühlenhof-Freilichtmuseum, Theo-Breider-Weg 1. Geöffnet: 10 - 16.30 Uhr, im Sommer bis 18 Uhr. Preis: Erw. 4 €, Kinder 2 €.

40 LWL-Museum für Kunst und Kultur (ehemals Westfälisches Landesmuseum), Domplatz 10. Der Neubau bietet mehr Platz für Sammlungen und Sonderausstellungen vom Mittelalter bis zur zeitgenössischen Avantgarde.

41 Museum für Lackkunst, Windthorststraße 26. Geöffnet: Dienstags (freier Eintritt) 12-20 Uhr, Mittwochs bis Sonntag und an Feiertagen 12-18 Uhr. Preis: 3 €, Ermäßigt 2€ , Sonntags um 15 Uhr kostenlose Führung.

Straßen und Plätze[Bearbeiten]

Prinzipalmarkt am Abend

42 Prinzipalmarkt Wikipedia-Artikel zu dieser Einrichtung Wikimedia Commons – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien zu dieser EinrichtungWikidata – Daten zu dieser Einrichtung Typ ist Gruppenbezeichnung. Die „gute Stube“ Münsters mit dem historischen Rathaus und der Lambertikirche. Mit ihren Arkaden und Renaissancegiebeln (keiner gleicht dem anderen) ist er eines der Wahrzeichen Münsters mit dem größten Wiedererkennungswert (im Münster-„Tatort“ oder „Wilsberg“ ist in der Regel mindestens einmal pro Folge der Prinzipalmarkt zu sehen). Hier reiht sich ein hochpreisiges Mode- oder Accessoire-Geschäft an das andere, man kann aber auch einfach so unter den Arkaden entlangbummeln oder im Sommer in den Straßencafés sitzen. Der Prinzipalmarkt ist zwar verkehrsberuhigt, aber keine Fußgängerzone (Touristen übersehen das oft und verärgern damit Bus-, Taxi- und Radfahrer). Folgt man dem Prinzipalmarkt vorbei an der Lambertikirche, trifft man auf den Drubbel und den Roggenmarkt. Das Straßenbild mit Giebeln und Arkaden ist hier praktisch das gleiche, nur die Bezeichnung ist eine andere. Die Straße führt leicht bergab, vorbei an einem Eiscafé zum „Kiepenkerl“-Denkmal.

43 Domplatz Wikipedia-Artikel zu dieser Einrichtung Wikimedia Commons – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien zu dieser EinrichtungWikidata – Daten zu dieser Einrichtung Typ ist Gruppenbezeichnung. Im Herzen der Stadt findet hier mittwochs und samstags an beiden Tagen von 7 Uhr bis 14.30 Uhr, vor der Kulisse des St.-Paulus-Domes, der Markt von Münster statt. Auch sonst ist der Domplatz ein beliebter Treffpunkt der Münsteraner, zum „Sehen und Gesehenwerden“ und zum entspannten Sitzen in den beiden Straßencafés auf der Südseite des Platzes.

Der 44 Schlossplatz Wikipedia-Artikel zu dieser Einrichtung Wikimedia Commons – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien zu dieser EinrichtungWikidata – Daten zu dieser Einrichtung Typ ist Gruppenbezeichnung ist ein weitläufiger Platz vor dem Schloss. Bis 2012 hieß er Hindenburgplatz, um die Umbenennung gab es eine intensive politische Debatte. Auf dem Platz selbst findet dreimal im Jahr das Volksfest Send statt, außerdem ein jährliches Reitturnier, Volleyballturnier, Zieleinfahrt des Münsterland-Giros, Sommerkino usw. Ein Teil des Platzes ist Parkplatz (einer der größten an der Innenstadt), auf der dem Schloss gegenüberliegenden Seite befinden sich Gebäude der Universität, ein paar Restaurants, Cafés und Läden.

Die 45 Gasselstiege Wikipedia-Artikel zu dieser EinrichtungWikidata – Daten zu dieser Einrichtung Typ ist Gruppenbezeichnung ist eine der ältesten Straßen Münsters. Sie verläuft vom Nordwestrand des Stadtzentrums (Steinfurter Straße) auf einer Länge von über 6 Kilometern zum ehemaligen Hof Schulze Gassel im Norden von Münster. Sie führt größtenteils durch die Grünanlagen und Felder der fast schon ländlich geprägten Außenbezirke Münsters rund um den Stadtteil Kinderhaus. Einst war sie die erste Etappe der wichtigen Handelsroute zwischen Münster und den Niederlanden, heute ist sie größtenteils nur noch Fuß- und Radweg. Man kann von ihr aus einige sehr schöne Spaziergänge in der Umgebung machen, zum Beispiel in Richtung Vorbergshügel und Nienberge.

Durch die Innenstadt zieht sich ein 1,5 km langer, hübsch begrünter 46 Spazierweg an der Aa Typ ist Gruppenbezeichnung. Er verbindet den südwestlichen Abschnitt der Promenade (Am Stadtgraben, Nähe Aasee) mit dem nordöstlichen (Zwinger), wobei er den Bispinghof, Spiegelturm, Spiekerhof, Bergstraße und Breul kreuzt. Er ist nur für Fußgänger (also auch nicht für die sonst omnipräsenten Radfahrer) zugänglich. Nach Norden hin setzt sich der Fußweg entlang der Aa weitere 2,5 km Richtung Zentrum-Nord/Nevinghoff/Nienburgpark fort, nach Süden schließt sich die beliebte Spazier- und Joggingstrecke rund um den Aasee an.

Parks[Bearbeiten]

Park am Aasee

47 Aasee Wikipedia-Artikel zu dieser Einrichtung Wikimedia Commons – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien zu dieser EinrichtungWikidata – Daten zu dieser Einrichtung Um den 1914–34 angelegten künstlichen See herum erstreckt sich eine der größten und beliebtesten öffentlichen Grünflächen der Münsteraner. Der Park am Aasee ist die „Grüne Lunge“ Münsters. Viel genutzt wird der Kiesweg um den See von unzähligen Joggern und Flaneuren. Im Sommer werden die Wiesen zum größten Grillplatz der Stadt. Auf dem Aasee selbst kann man segeln, Tretboot oder Solarboot fahren, jedoch nicht schwimmen. Auch das Eislaufverbot sollte man unbedingt ernstnehmen, da der Stausee Strömung hat und selbst im kältesten Winter nur ganz oberflächlich zufriert.

Die Promenade bildet einen grünen Ring mit Fuß- und Radweg rund um die Innenstadt

Auf der Route der ehemaligen Stadtmauern verläuft die Promenade, eine knapp 4 km lange, grüne Allee, die vor allem von Fahrradfahrern genutzt wird. Im Sommer sieht man hier sowohl Sonnenanbeter als auch Jogger und immer Spaziergänger jeder Altersschicht.

48 Südpark Wikipedia-Artikel zu dieser EinrichtungWikidata – Daten zu dieser Einrichtung. Zentral im Südviertel in der Nähe der Josefskirche an der Hammer Straße gelegen (Bus 1 oder 9 bis „St. Joseph-Kirche“), ist der Südpark ein beliebtes Ziel von Joggern, Familien, Hundebesitzern und Obdachlosen. Auch das ein oder andere SPD-Stadtteilfest mit Doppelkopfturnier findet dort statt.

49 Wienburgpark Wikipedia-Artikel zu dieser Einrichtung Wikimedia Commons – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien zu dieser EinrichtungWikidata – Daten zu dieser Einrichtung. Was der Südpark für das Südviertel, ist für die nördlicheren Stadtteile den Wienburgpark (zwischen Kanal- und Wienburgstraße, Bus 17 „Wienburgstr.“). Größer als jener, bietet er Platz für Grillpartys, aber auch für Freunde exotischer Sportarten wie Jugger. Natürlich durchläuft auch diesen Park eine Joggingroute, und natürlich gibt es auch genügend freie Fläche zum Fußball-, Badminton-, Völkerballspiel etc. Im Sommer finden hier die Münsteraner Ferienspiele statt. In dieser Zeit ist nur ein Teil des Parkes nutzbar, wenn man kein Kind mehr ist.

50 Hörsterfriedhof (östlich der Promendade, zwischen Bohlweg und Piusallee). Es handelt sich dabei nicht eigentlich um einen Park, sondern um einen aufgegebenen Friedhof, dessen vereinzelt stehenden alten und malerischen Grabsteine man an einem schönen Tag umwandern kann. Man kann aber auch seine Decke für ein Picknick auf der Rasenfläche ausbreiten, wenn die städtischen Gärtner diese nicht gerade mit einem Mähertraktor kürzen.

Im Park Sentmaring

51 Park Sentmaring (zwischen Weseler Straße und Sentmaringer Weg; Bus 7, 15, 16 WL Bank / IHK). Ehemaliger Klostergarten, heute schöner Stadtteilpark im Geistviertel. Auf dem Gelände befindet sich ein kleiner Friedhof des Jesuitenordens, auf dem u. a. Pater Johannes Leppich (1915–1992), in den Fünfzigerjahren prominenter Wanderprediger und Mitbegründer der Telefonseelsorge, bestattet ist. Besonders schön ist es hier im Frühjahr und Frühsommer, wenn die Narzissen, Glockenblumen und Kirschbäume blühen, aber auch im Herbst mit der Laubfärbung.

52 Allwetterzoo mit Pferdemuseum Hippomax, Sentruper Straße 315 (Bus 14 Zoo / LWL-Naturkundemuseum). Tel.: +49 251 8904 0, Fax: +49 251 8904 130, E-Mail: . Hunde dürfen an der kurzen Leine mitgenommen werden. D Fotografieren zu privaten Zwecken ist uneingeschränkt erlaubt, zur kommerziellen oder Online-Verwendung muss eine Genehmigung eingeholt werden. In der Anlage befindet sich auch das Informationcenter Biocity. Geöffnet: Zoo und Hippomax sind täglich ab 9 Uhr geöffnet. Die Kasse des Zoos schließt von März bis September um 18 Uhr, im Oktober um 17 Uhr und von November bis Februar um 16 Uhr. Preis: Eintritt: 16,90 € für Erwachsene und 8,90 € für Kinder. Der Eintritt schließt das Pferdemuseum mit ein.

Gänse im Naturschutzgebiet Rieselfelder

Die 53 Rieselfelder Wikipedia-Artikel zu dieser Einrichtung Wikimedia Commons – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien zu dieser EinrichtungWikidata – Daten zu dieser Einrichtung sind ein Naturschutzgebiet am nördlichen Stadtrand, nördlich des Stadtteils Coerde, zwischen den eingemeindeten Dörfern Sprakel und Gelmer (rund 10 km nördlich der Innenstadt; ca. 2 km vom Bahnhof Sprakel; erreichbar mit Buslinie 4, Haltestelle Rieselfelder). Sie dienten einst zur Verrieselung, d. h. Beseitigung, der städtischen Abwässer. Heute sind sie vor allem Rast- und Brutgebiet für zahlreiche Vogelarten. Mit dem Fahrrad erreicht man die Rieselfelder von der Innenstadt aus in einer halben bis dreiviertel Stunde.

Im Naturschutzgebiet 54 Wolbecker Tiergarten Wikipedia-Artikel zu dieser Einrichtung Wikimedia Commons – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien zu dieser EinrichtungWikidata – Daten zu dieser Einrichtung (südöstlich des Stadtteils Wolbeck, ca. 11 km außerhalb der Innenstadt) wird die Erlenbachaue wieder vollkommen sich selbst überlassen und soll so zu einem „Urwald“ renaturieren. Sie bietet zahlreichen heimischen Arten (darunter Amphibien, Singvögel, Fledermäuse und Rehe) einen Lebensraum.

Führungen und Touren[Bearbeiten]

  • Führungen, bei denen man Kriminalfälle des 17. Jahrhunderts lösen, Münsters Hafen besichtigen oder auf den Spuren von Annette von Droste-Hülshoff wandeln kann.
  • Klassische Altstadtführungen, Rundgänge im Zeichen des Westfälischen Friedens oder auf den Spuren fast vergessener Münsteraner Weibsbilder. Das sind nur einige der angebotenen Themenführungen.
  • Mit dem Doppeldeckerbus erfährt man Münsters Sehenswürdigkeiten. Das Hop-on-hop-off-System ermöglicht es, die Tour zu unterbrechen und später wieder aufzunehmen.
  • Der GPS-geführte Guide für iPhones und Android-Smartphones beschreibt wichtige Sehenswürdigkeiten Münsters und ist kostenlos.

Verschiedenes[Bearbeiten]

Aktivitäten[Bearbeiten]

Kultur und Unterhaltung[Bearbeiten]

Das Theater Münster
Theater

1 Theater Münster (vormals Städtische Bühnen), Neubrückenstr. 63. Tel.: (0)251-5909-0. Wikipedia-Artikel zu dieser Einrichtung Wikimedia Commons – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien zu dieser EinrichtungWikidata – Daten zu dieser Einrichtung. Stadttheater mit den Sparten Schauspiel, Musiktheater (Oper/Operette/Musical), Tanztheater (Ballett), Kinder- und Jugendtheater sowie Spielort des Sinfonieorchesters Münster. Auf dem Spielplan stehen rund 600 Vorstellungen pro Jahr, sodass es hier praktisch jeden Tag etwas zu sehen oder zu hören gibt.

2 Wolfgang Borchert Theater, Am Mittelhafen 10 (Bus 6, 8, 17 oder Nachtbus N85 Stadtwerke/Hafen). Tel.: (0)251-40019. Wikipedia-Artikel zu dieser EinrichtungWikidata – Daten zu dieser Einrichtung. Kleinere, private Alternative zu den Städtischen Bühnen, aber auch dieses Theater besteht bereits seit 1956 und hat professionelle Akteure. Oft stehen kammerspielartige Stücke auf dem Programm, es gibt aber auch größere Produktionen.

3 Theater im Pumpenhaus, Gartenstraße 123 (Bus 6, 8, 33 oder Nachtbus N82 Pumpenhaus/Lublinring). Tel.: (0)251-233443. Wikipedia-Artikel zu dieser EinrichtungWikidata – Daten zu dieser Einrichtung. Unabhängiges Theater der freien Szene.

Kino

4 Cineplex Münster, Albersloher Weg 14 (Bus 6, 8, 17 oder Nachtbus N85 Stadtwerke/Hafen). Tel.: (0)251-987-12333. Größtes Kino der Stadt. Gezeigt werden vorwiegend „Blockbuster“, amerikanisches und deutsches Mainstream-Kino. Preis: Eintritt regulär 6–9 € (je nach Wochentag: Di am billigsten, Fr-So am teuersten).

5 Schloßtheater, Melchersstraße 81 (Bus 9 Kanonierplatz oder Nachtbus N85 Kapuzinerstraße). Tel.: (0)251-22579. Ableger des Cineplex in einem nostalgischen Lichtspielhaus aus den 1950er-Jahren. Hier wird schwerpunktmäßig europäisches Programmkino gezeigt. Im Vorraum gibt es ein gemütliches Café, das zum Beisammensitzen vor oder nach der Vorstellung einlädt.

6 Cinema und Kurbelkiste, Warendorfer Str. 45–47 (Bus 2, 10 oder Nachtbus N83 Zumsandestraße). Tel.: (0)251-30300. Kleines privates Kino, das vorwiegend alternatives und künstlerisch anspruchsvolles Kino zeigt. Im Vorraum befindet sich das Café Garbo, in dem man vor oder nach dem Film etwas trinken und plaudern kann. Es gibt besondere Filmreihen für Senioren (jeden 4. Donnerstag im Monat), Rollifahrende oder LGBT (jeden 2. und 4 Montag im Monat) sowie den Arthouse Sneak (1. und 3. Mittwoch des Monats), bei dem man nach der Vorstellung selbst entscheiden kann, was einem der Film wert war. Preis: Einheitspreis 8 €, ermäßigt 6,50 €, Kinderkino 4,50 €.

In den Sommermonaten gibt es zudem Freiluftkinos auf dem Schlossplatz („Sommernachtskino“, Kartenverkauf über Cineplex) sowie auf dem Hawerkamp-Gelände („Kamp-Flimmern“, Kartenverkauf über Cinema Kubelkiste).

Varieté

7 GOP Varieté-Theater Münster, Bahnhofstraße 20–22 (gegenüber Hauptbahnhof). Tel.: (0)251-4909090. Preis: Karten regulär 29–39 €.

Sport und Bewegung[Bearbeiten]

Aasee: Segeln, Tretboot oder Solarboot?
Radfahren

Radfahren ist selbstverständlich eine der beliebtesten Freizeitsportarten. Es gibt zahlreiche ausgeschilderte Radwege in der und rund um die Stadt. Ohne das Stadtgebiet verlassen zu müssen, erreicht man auch ganz schnell ländlich geprägte und naturnahe Gebiete, z. B. entlang der Werse im Osten Münsters, der Gasselstiege im Nordosten oder auf den Rieselfeldern im Norden.

Reiten

Das Münsterland ist eine weithin bekannte Hochburg des Reitsports. Auch unmittelbar um Münster herum gibt es verschiedene Reiterhöfe.

Wassersport

Auf dem Aasee, unmittelbar südwestlich der Innenstadt, kann man segeln, aber auch rudern oder Tretboot fahren. Wer ganz anstrengungslos herumschippern möchte, kann auch mit dem Solarschiff fahren.

8 Segelschule Overschmidt, Annette-Allee 1. Segel- und Motorbootausbildung; Segel-, Ruder-, Paddel- und Tretbootverleih; Rundfahrten mit dem Solarboot. Geöffnet: April–Oktober täglich 10–19 Uhr. Preis: Paddelboot 1 Std. 10 €; Ruder- oder Tretboot 15 €; Segelboot 20 €.

Zum Kanufahren bietet sich zudem die Werse an, die am östlichen Stadtrand fließt.

9 Canu Camp, OT Angelmodde, Homannstraße 64 (200 m abseits des Angelmodder Wegs; ca. 7 km südöstlich der Innenstadt; Bus 8 Homannstr. (Fahrtzeit ab Hbf ca. 20 min)). Tel.: (0)2535-95052. Kanutouren und -verleih (1er- oder 2er-Kajaks, 2er-, 3er- oder 4er-Kanadier sowie Großkanu für bis zu 11 Personen) an der Werse. Geöffnet: Mo-Fr 12–18 Uhr, Sa-So u. Feiertage 10–18 Uhr. Preis: Pro Person 6 €/Std., Schüler/Studenten 4 €/Std.

10 Kanuverleih Pleistermühle, OT Handorf, Pleistermühlenweg 196 (ca. 5 km östlich der Innenstadt). Tel.: (0)2571-98273. Geöffnet: Ende April–Ende Mai und Mitte September–Anfang Oktober: Fr 14–18, Sa-So u. Feiertage 10.30–18 Uhr; Ende Mai–Mitte September: Mo-Di u. Do 14–18, Mi u. Fr 14–19 Uhr, Sa-So u. Feiertage 10.30–18 Uhr, in den Ferien oft auch werktags vormittags, siehe Website. Preis: Pro Person 6 €/Std., Schüler/Studenten 5 €/Std.

Sport zum Zuschauen

Hochklassigen Sport gibt es in Münster vor allem im Volleyball zu sehen. Die Damen des USC Münster sind mehrfache Deutsche Meister, und spielen in der 11 Halle am Berg Fidel auch regelmäßig gegen internationale Gegner.

Derzeit in der 3. Fußball-Bundesliga spielt der Traditionsverein SC Preußen Münster. Unweit von der Halle am Berg Fidel steht das altehrwürdige 12 Preußenstadion Wikipedia-Artikel zu dieser Einrichtung Wikimedia Commons – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien zu dieser EinrichtungWikidata – Daten zu dieser Einrichtung, südlich der Innenstadt an der Hammer Straße 304 (Buslinie 1, 5 oder 9 bis Haltestelle Preußenstadion).

Sportlich geht es weiter, denn das „Turnier der Sieger“ ist ein hochklassig besetztes internationales Reitturnier, das jedes Jahr im August oder September viele Pferdefreunde nach Münster lockt. Vor dem Schloss findet das Springreiten statt. Die Dressurprüfungen kann man an der Promenade, in der Nähe des Aasees auf der Westerholt'schen Wiese bewundern.

Volksfeste[Bearbeiten]

Dreimal im Jahr findet auf dem Münsteraner Schlossplatz der Send statt, ein großes Volksfest, das seine Wurzeln in den Synoden des Bistums Münster im Mittelalter hat. Im Frühjahr (oft 3. Aprilwoche), Sommer (oft 3. Juniwoche) und im Herbst (oft 3. Oktoberwoche) zieht der Send von Donnerstag bis Montag (teilweise länger) mit seinen Fressbuden und Fahrgeschäften Besucher aus dem weiteren Umland Münsters an.

In November geht er schon los: Der Weihnachtsmarkt in Münster. Bis kurz vor Weihnachten breiten sich auf allen Plätzen in der Stadt Stände aus. Von Glühwein über Handarbeiten bis hin zu Currywurst und Schinkenbrötchen kann man sich hier in festliche Stimmung bringen oder die vom Einkaufsbummel kalten Hände wärmen.

weitere Ereignisse:

  • Beim kulinarischen Fest Münster Verwöhnt auf dem Schlossplatz laden an drei Tagen im Juli etwa 20 Spitzenrestaurants aus Münster und Umgebung zum Probieren einer Auswahl ihres Repertoires ein. Hierzu gibt es jeweils kleine Portionen zu recht erschwinglichen Preisen.
  • Euro-City-Fest
  • "Rad-Klassiker" Groningen-Münster
  • Münsterland-Giro (jährliches Radrennen am 3. Oktober)
  • Münster-Marathon (jährliches Event am zweiten Sonntag im September)

Einkaufen[Bearbeiten]

Frisches Obst und Gemüse auf dem Wochenmarkt

Die Haupteinkaufsstraße ist der Prinzipalmarkt (sowie der Drubbel und Roggenmarkt, in die er fließend übergeht) in der Altstadt und dessen umliegende Straßen. Besonders am Prinzipalmarkt findet man vor allem hochpreisige Boutiquen für Markenkleidung und -accessoirs. Auf den Roggenmarkt folgt die Bogenstraße, der Spiekerhof, die Rosen- und die Überwasserstraße (die unterschiedlichen Namen haben historische Gründe, auf den Besucher wirkt es aber wie ein Straßenverlauf). Hier findet man u. a. Geschäfte für Feinkost (Butterhandlung Holstein, Bogenstraße 9), Outdoor-Sportbedarf (Längengrad, Spiekerhof 37), hochwertige Antiquitäten (Kunsthandel Peter R. Schlächter, Spiekerhof 6), Füllfederhalter (Blue Ink, Spiekerhof 20), Fachbücher zu Architektur und Kunst (Extrabuch, Spiekerhof 23), japanisches Porzellan (Yamamichi, Spiekerhof 27), Geschenke (dein kreativregal, Überwasserstraße 22). Hier kann man ausgiebig Schaufensterbummel betreiben.

Die 1 Ludgeristraße Wikipedia-Artikel zu dieser Einrichtung Wikimedia Commons – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien zu dieser EinrichtungWikidata – Daten zu dieser Einrichtung Typ ist Gruppenbezeichnung ist eine der beliebtesten Einkaufs- und Flaniermeilen der Stadt. Vor allem samstags drängen sich hier die Shoppingbummler aus Münster und Umgebung. Allerdings findet man hier vor allem Repräsentanzen der überall gleichen Ketten (H&M, C&A, Zara, Mango usw.) und nur wenige individuelle Geschäfte.

Mit den 2 Münster-Arkaden Typ ist Gruppenbezeichnung (Ludgeristraße 100 oder Rothenburg) besitzt die Stadt auch ein überdachtes Einkaufszentrum mit Gastronomiebetrieben und Einzelhandelsgeschäften. Es grenzt an die Rückseite des Picasso-Museums.

Abseits der großen Fußgängerzonen kann man schöne, kleine Ladenlokale mit besonderem Charme entdecken. Zu erwähnen sind hier die Marmeladenmanufaktur (Blücherstraße 16) und der Weltladen im Südviertel (Hammer Straße 53).

Großer Beliebtheit erfreut sich der jeden Mittwoch und Sonnabend von 7 bis 14.30 Uhr abgehaltene Wochenmarkt auf dem Domplatz. Zahlreiche Stände bieten frische Blumen, Obst und Gemüse, Käse, Wurst und Delikatessen; aber auch essfertige Gerichte wie Backfisch, Kartoffelsuppe oder Reibeplätzchen (anderswo bekannt als Kartoffelpuffer) an. Es herrscht eine geschäftige, aber doch entspannte Stimmung. Die Preise liegen meist deutlich über Supermarktniveau, wenn man kurz vor Schluss kommt, kann man aber oft Schnäppchen abgreifen. Eine besondere Empfehlung ist der Stand Die Käsetüte, an dem man gemischte Tüten mit verschiedenen Käsesorten bekommt.

Am 3. Samstag im Mai, Juli, August und September findet auf der Promenade der beeindruckende Trödel- und Antikmarkt statt, der seinesgleichen sucht. Besonders auf dem Gelände des ehemaligen Zoos an der Himmelreichallee kann man Studenten und Familien beim Versilbern von Speicher- und Kellerinhalt beobachten und das ein oder andere Schnäppchen machen.

Küche[Bearbeiten]

Die meisten Restaurants ballen sich naturgemäß in der Altstadt. Größere Konzentrationen von gastronomischen Einrichtungen außerhalb der Innenstadt gibt es außerdem am Hafen (dort reiht sich ein Restaurant ans andere, alle mit Blick auf das Hafenbecken) und dem nahegelegenen Hansaring, entlang der Wolbecker Straße (beginnt unmittelbar östlich des Hauptbahnhofs) sowie der Hammer Straße (südlich des Innenstadtrings, beginnt am Ludgeriplatz).

Günstig[Bearbeiten]

1 Enchilada, Arztkarrengasse 12. Tel.: (0)251 45566. Typ ist Gruppenbezeichnung

2 F 24, Frauenstraße 24. Tel.: (0)251-4828739. Linke Kulturkneipe in einem seit den 1970er-Jahren besetzten Haus. Auf der Karte stehen vorwiegend türkische Gerichte (Pide, Börek, gefülltes Fladenbrot). Abends gibt es hier oft Veranstaltungen (Lesungen, Konzerte, Improtheater). Geöffnet: Mo-Sa 12–1 Uhr, So 12–22 Uhr. Preis: Hauptgerichte 5,20–13,50 €. Typ ist Gruppenbezeichnung

3 La Que, Wolbecker Str. 38. Tel.: (0)251-662397. Kleines Restaurant mit authentischer vietnamesicher Küche. Man bekommt die aromatischen Gerichte meist schnell, das Preis-Leistungs-Verhältnis ist sehr günstig. Geöffnet: Mo, Mi-Sa u. feiertags 12–22 Uhr, So 13–22 Uhr, dienstags geschlossen. Preis: Hauptgerichte 4,90–10,90 €. Typ ist Gruppenbezeichnung

4 Pizzeria La Torre, Rosenplatz 15. Tel.: (0)251-58395. Riesige Auswahl an Pizzen und Pastagerichten. Sehr preiswertes Mittagsangebot. Preis: Pasta 7–12,50 €, Pizzen 28 cm 6,10–14,50 €; Mittagsgerichte 6,50–11 € inkl. Getränk und Espresso. Typ ist Gruppenbezeichnung

5 Little Buddha, Wolbecker Straße 31. Tel.: (0)251-13402357. Indisch-nepalesisches Imbissrestaurant. Sehr günstig ist der Mittagstisch (werktags bis 15 Uhr): zwei warme Gerichte vom Buffet mit Reis und einem Getränk (z. B. Mango-Lassi) für 7,50 €. Weitere Filiale am Verspoel 21–22. Geöffnet: Di–Fr 12–15 u. 17–22 Uhr, Sa-So u. feiertags 12–22 Uhr, Mo geschlossen. Preis: Hauptgerichte 7,50–14,50 €. Typ ist Gruppenbezeichnung

6 Mocca d’or, Rothenburg 14–16 (westliche Fortsetzung des Prinzipalmarkts). Tel.: (0)251-4828591, E-Mail: . Beliebter Italiener, ausgezeichnete Pizza (wagenradgroß!) und Pasta. Abends kann es sehr voll werden, Reservierung empfohlen. Direkt nebenan ist das zum gleichen Betreiber gehörende Ristorante FIU, wo frisch gegrillter Fisch und Fleisch vom Holzkohlegrill auf der Karte stehen. Bei gutem Wetter kann man draußen in der kleinen Gasse sitzen. Ein weiterer Ableger ist Il Panino am Lambertikirchplatz, wo Tramezzini, Focaccia, Pizzastücken und Salate serviert oder auch zum Mitnehmen verkauft werden. Geöffnet: Mocca D’Or: Mo-Sa 9–1 Uhr, So u. Feiertage 10–1 Uhr (warme Küche jeweils 11.30–24 Uhr); FIU: Mo-Sa 11.30–1 Uhr, So u. Feiertage 11.30–24 Uhr (Küche jeweils bis 23 Uhr). Preis: Pizzen 7,50–14,50 €, Pasta 7–15 €. Typ ist Gruppenbezeichnung

7 Royals & Rice, Frauenstr. 51-52 (direkt gegenüber Überwasserkirche). Tel.: (0)251 39633699, E-Mail: . Puristisch eingerichtetes Restaurant, bietet feine, sehr aromatische vietnamesische Gerichte (die auch sehr schön anzusehen sind), hochwertige Burger, Sushi und Snacks wie Süßkartoffel-Fritten, außerdem vietnamesischen Kaffee. Preis: Hauptgerichte 8,90–14,90 €; Mittagsgerichte 5–11 €. Typ ist Gruppenbezeichnung

8 Vapiano, Kettelerscher Hof, Königsstraße 51–53. Tel.: +49 251 16 25 193. Filiale der italienischen Systemrestaurant-Kette mit Selbstbedienung. Alle Speisen werden vor den Augen des Gastes frisch zubereitet. Einen weiteren Ableger gibt es am Hafen (Hafenplatz 10) Geöffnet: täglich 10–1 Uhr, Küche 11–24 Uhr. Preis: Pizza und Pasta ca. 7–10 €. Typ ist Gruppenbezeichnung

9 Wolters I, Hammer Str. 37. Tel.: (0)251-524408, E-Mail: . Restaurant im Südviertel, mediterrane Küche. Geöffnet: Täglich ab 17 Uhr, Küche ab 18 Uhr (So ab 17.30). Preis: Hauptgerichte 6,90–13,50 €, Pizzen ab 4,90 €. Typ ist Gruppenbezeichnung

Mittel[Bearbeiten]

Am Platz mit dem Kiepenkerl-Denkmal befinden sich gleich zwei namhafte Gaststätten.

Além Mar, Neubrückenstraße 28. Tel.: (0)251 1628530. Portugiesische Küche Typ ist Gruppenbezeichnung

Altes Gasthaus Leve. Typ ist Gruppenbezeichnung

10 Grotes, Kampstraße 26 (direkt an der Kreuzkirche). Tel.: (0)251-274700. Mitten im Kreuzviertel. Kreative Gerichte der deutschen und mediterranen Küche. Samstags gibt es Frühstücks-, sonn- und feiertags Brunchbuffet. Geöffnet: Mo-Fr 18–1 Uhr, Sa-So 10–1 Uhr. Preis: Hauptgerichte 8,90–29,50 €, Frühstück (Sa) 8,90 €, Brunch (So) 14,50 €. Typ ist Gruppenbezeichnung

Stuhlmacher (neben dem Rathaus am Prinzipalmarkt). Typ ist Gruppenbezeichnung

Großer Kiepenkerl, Spiekerhof 45, Altstadt. Tel.: +49 251 40335. Westfälische Küche in historischem Ambiente Typ ist Gruppenbezeichnung

Kleiner Kiepenkerl, Spiekerhof 47, Altstadt. Tel.: +49 251 43416. Westfälische Küche in historischem Ambiente Geöffnet: mo geschlossen. Typ ist Gruppenbezeichnung

Koepi-Stuben, Innenstadt. Geöffnet: So geschlossen. Typ ist Gruppenbezeichnung

11 Kohinoor, Hamburger Straße 4 (Bremer Platz). Tel.: (0)251-6743788. Gutes indisches Restaurant hinter dem Bahnhof, auch vegetarische und vegane Gerichte. Manchmal muss man etwas auf das Essen warten. Geöffnet: täglich 18–23.30 Uhr. Preis: Hauptgerichte 10,50–18,90 €. Typ ist Gruppenbezeichnung

Domino's Pizza, Hammer Straße 2, Innenstadt. Tel.: +49 251 538909-0. Amerikanisches Restaurant Typ ist Gruppenbezeichnung

Mongo's, Grevener Straße 89 (Germania Campus). Tel.: +49 251 2101610. Asiatisches Restaurant mit Selbstbedienung Typ ist Gruppenbezeichnung

12 Wolters im Speicher, Hafenweg 46–48 (Zugang von Schillerstr., kein Durchgang vom übrigen Hafenareal!). Tel.: (0)2 51 6 74 33. Mediterrane (v. a. türkische) Küche. Umfangreiche Spirituosenkarte. Geöffnet: Di–Do 17–23.30 Uhr, Fr-Sa ab 17 Uhr (Küche jeweils ab 17.30), So 12–23 Uhr. Preis: Hauptgerichte 9,90–21,90 €; Bier 0,4l 4 €, Cocktails 6,50–9,50 €. Typ ist Gruppenbezeichnung

Gehoben[Bearbeiten]

Villa Medici. Italienisches Spitzenrestaurant Typ ist Gruppenbezeichnung

Hotel-Restaurant Krautkrämer. Bekannt für seine Weinkarte Typ ist Gruppenbezeichnung

Am Aasee Restaurant. Blick über den Aasee Typ ist Gruppenbezeichnung

13 Hotel Landgraf, Thierstraße, Münster-Hiltrup. Tel.: +49 2501 1236. Typ ist Gruppenbezeichnung

14 Schloß Wilkinghege, Steinfurter Straße 374. Tel.: +49 251 144270. Typ ist Gruppenbezeichnung

Cafés[Bearbeiten]

15 Café Malik, Schlossplatz 44. Tel.: (0)251-44210. Gemütliches, künstlerisch angehauchtes Café (an den Wänden hängen Grafiken zu Gedichten von Else Lasker-Schüler). Frühstück à la carte jeden Tag bis 17 Uhr. Täglich verschiedene selbstgemachte Kuchen. Salate und kleine Auswahl warmer Gerichte. Große Auswahl an Tageszeitungen (auch ausländische). Veganes Angebot (Frühstück, Kuchen und warme Gerichte). Geöffnet: Täglich 9–1 Uhr.

16 Café Extrablatt, Aegidiimarkt 1 (gegenüber LWL-Museum). Tel.: (0)251-2655374. Café-Kette, die im Münsterland gegründet wurde, inzwischen aber über 70 Filialen (Franchisenehmer) in Nord- und Westdeutschland und sogar im Ausland hat. Allein in Münster gibt es vier Standorte: neben dem größten Haus am Aegidiimarkt (zwei Ebenen, oben komplett verglaste „Brücke“) auch in der Salzstraße 7, Königsstraße 31 und Bergstraße 67. Das Extrablatt ist vor allem eine beliebte Adresse für ein opulentes Sonntagsbrunch. Jeden Tag gibt es Frühstück à la carte, ganztägig heiße und kalte Getränke, tagsüber eine kleine Auswahl warmer Speisen (v. a. amerikanische Imbissgerichte, Pizza, Pasta) und Salate, abends Cocktails. Geöffnet: Mo-Sa 9–ca. 1 Uhr, So 9.30–ca. 24 Uhr. Preis: Sonntagsbrunch 9,45 € (inkl. Saft, aber zzgl. Heißgetränke).

17 fyal, Geisbergweg 8 (zwischen Domplatz und Rothenburg/Picassomuseum, in der kleinen Gasse neben der Post). Ein Hipster-Café, wie es im Buche steht: Tische und Bänke aus unbehandeltem Holz, Elektromusik, an der Wand Photokunst und Aufkleber. Außer Kaffeespezialitäten gibt es Bio-Limonade und Craft-Bier. Bei schönem Wetter kann man draußen in der kleinen, autofreien Gasse sitzen (wenn man noch einen Platz kriegt). Direkt nebenan ist das zum gleichen Betreiber gehörende FF Café. Geöffnet: Täglich ab 10 Uhr.

18 Rick’s Café, Aegidiistraße 56. Tel.: (0)251-4882336. Vor allem bei hiesigen Schülern und Studenten (aber durchaus auch „älteren Semestern“) beliebtes Café. Zum Frühstück gibt es Mo-Fr Heißgetränke und belegte Brötchen, am Wochenende ein umfangreiches Buffet. Nachmittags gibt es meistens ein oder zwei Sorten Kuchen, außerdem durchgängig warme Snacks und Bistrogerichte (berühmt sind vor allem die hochwertigen und leckeren Burger). Hinter dem Haus gibt es einen idyllischen und gemütlichen Biergarten. Empfehlenswert ist der Eiskaffee, der hier aus Espresso, Milch, (je nach Wunsch) ein wenig Zucker und Eiswürfeln (auf Wunsch auch Vanilleeis) gemacht wird. An Bundesliga- und Champions-Leage-Spieltagen wird abends Fußball übertragen, dann wird es hier richtig voll. Geöffnet: Mo-Do 9–1 Uhr, Fr 9–2 Uhr, Sa 10–2 Uhr, So 10–1 Uhr. Preis: Frühstücksbuffet (Sa-So) 8,50 € (zzgl. Heißgetränke); Tasse Kaffee 2,30 €; Bier 0,4l 3,30 €; Pizza Margherita 5,90 €; Rick’s Burger (mit Bratkartoffeln und Salat) 8,50 €.

Zum Sehen und Gesehenwerden bieten sich (vor allem am Samstag, wenn der große Wochenmarkt auf dem Domplatz stattfindet) das Marktcafé oder das Floyd an.

Nachtleben[Bearbeiten]

So sieht die Kreuzstraße im Kuhviertel bei Tageslicht aus…
…und so bei Nacht.

Münster hat viele Kneipen. Das klassische Kneipenviertel ist sicherlich das Kuhviertel im nordwestlichen Teil der Altstadt, insbesondere Kreuz- und Jüdefelderstraße, in denen sich eine originelle Kneipe an die nächste reiht. Besonders am Mittwoch und den Wochenendnächten ist die Straße oft mit feierwütigen Studenten überlaufen. Über die ganze Innenstadt verstreut finden sich weitere interessante Kneipen und Clubs. Sie liegen etwas weiter auseinander, die Wege sind jedoch nie lang in Münster. Rund um den Hafen hat sich in den vergangenen Jahren ein etwas schickeres Ausgehviertel entwickelt. Freunde alternativer Musik werden sicher das ehemalige Industriegebiet Hawerkamp zu schätzen wissen.

Eine Übersicht über anstehende Veranstaltungen gibt die lokale Wochenschau na dann, welche auch an Verteilerstellen in der gesamten Stadt kostenlos ausliegt.

Im folgenden werden nur Kneipen, Bars und Clubs aufgelistet, die ausschließlich oder überwiegend spätabends und nachts aufgesucht werden. Es sei darauf hingewiesen, dass auch einige der Lokale, die unter #Essen aufgelistet sind, bis 24 oder 1 Uhr geöffnet haben und sich zum gemütlichen Beisammensitzen bei einem Bier, Wein oder Cocktail anbieten. Zum Nachtleben im weiteren Sinne können auch Kinos, Theater und Varieté gezählt werden, die sich im Abschnitt #Aktivitäten finden.

Kuhviertel[Bearbeiten]

1 Barzillus, Jüdefelderstraße 41. Günstige und billige Cocktails. Geöffnet: Mo-Di 20–1, Mi 19–2, Do 19–1, Fr-Sa 19–2 Uhr, So geschlossen.

2 Cavete, Kreuzstraße 37/38. Die angeblich älteste Studentenkneipe Münsters. Urig und verwinkelt, auf mehreren Ebenen. Gute und preiswerte Cocktails (zur Happy Hour 20–21 Uhr nur 4,50 €). Wer sich traut, sollte hier mal die Altbierbowle mit Früchten probieren. Bis 23 Uhr (Fr&Sa 24 Uhr) werden auch einfache warme Gerichte serviert, namhaft sind vor allem die hausgemachten grünen Nudeln. Geöffnet: Täglich ab 18 Uhr. Preis: Bier 0,4l 3,30 €; Longdrinks 3–3,50 €; Cocktails 5,90 €; Teller Grüne Nudeln ab 7,90 €.

3 Das blaue Haus, Kreuzstraße 16-17. Ähnlich wie die Cavete, eine verwinkelte Studentenkneipe auf mehreren Ebenen. Auf der Speisekarte stehen einfache Gerichte der westfälischen Küche. In den 1970er-Jahren war das knallblau angestrichene, historische Haus ein Hippie-Treff, heute trifft man hier aber einen Querschnitt der (studentisch-akademischen) Gesellschaft. Geöffnet: täglich 12–ca. 1 Uhr, Fr-Sa bis ca. 3 Uhr. Preis: Bier 0,5l 4,30 €, Longdrinks 4,90 €–7,50 €; Teller Grüne Nudeln ab 8,90 €.

4 Destille (kurz „Dille“), Kuhstraße 10 (Ecke Jüdefelderstr.). Einst ein Jazzclub (in dem u. a. Götz Alsmann seine ersten Auftritte hatte), heute eine etwas ranzige Kreuzung aus Kneipe und Club, in dem 20-Jährige zu Schlagern und Oldies auf den Tischen tanzen. Für manche absoluter Kult, andere rümpfen die Nase. Mittwochs, freitags und samstags zwischen 23 und 1.30 Uhr rappelvoll und heiß, dann kann man die Luft praktisch schneiden. An anderen Tagen mäßig besucht und deutlich zivilisierter. Geöffnet: Täglich 20–1.30 Uhr.

5 Gorilla Bar, Jüdefelderstraße 54. Urige, studentisch geprägte Kneipe. Zu bestimmten Terminen gibt es Live-Rockkonzerte oder Karaoke, außerdem samstags Fußball-Bundesliga.

6 Pinkus Müller, Kreuzstraße 4. Ausschank der gleichnamigen Traditionsbrauerei und Restaurant mit deftiger, traditionell-westfälischer Küche (z. B. Töttchen oder Pannekoken mit Pillewörmer). Geöffnet: Mo-Sa 12–24 Uhr, So geschlossen.

Übrige Innenstadt[Bearbeiten]

7 Atelier-Bar, Bült 2. Hier bekommt man noch einen „Absacker“ wenn alle anderen Lokalitäten bereits geschlossen haben. Geöffnet: So-Do 21–5 Uhr, Fr-Sa 21–6 Uhr.

8 Bullenkopp, Alter Fischmarkt 24. Einfache Kneipe mit überwiegend studentischem Publikum, recht günstige Getränkepreise, vor allem während der Happy Hour (20–22.30 Uhr) Geöffnet: Mo-Sa 20–3 Uhr.

9 Enchilada, Arztkarrengasse 12 (zwischen Winkelstr. und Alter Steinweg, in der Nähe des Westendes der Fußgängerzone.). Gute Cocktails und mexikanische Verköstigung.

10 Lieschen Müller, Mauritzstr. 24. Tel.: (0)251-39630736. Innenstadtnaher Ableger des „Bohème Boulette“, eingerichtet mit selbstgebauten Möbeln aus unbehandeltem Holz und Vintage-Deko (alte Filmplakate, Röhrenradios etc.). Es gibt bayerisches Bier vom Fass, eine kleine Auswahl Cocktails und Barsnacks, insbesondere frische Burger (auch Veggie oder vegan). Zum Zeitvertreib gibt es Brettspiele und Pingpong, Sonntagabends wird hier Tatort geschaut, zu anderen Terminen gibt es ein Pub-Quiz o. ä. Geöffnet: Täglich ab 18 Uhr. Preis: Burger (ohne Beilage) 3,10–4,40 €. URL enthält Unicode-Zeichen

11 Schwarzes Schaf, Alter Fischmarkt 25–26. Die einzige Diskothek in der unmittelbaren Innenstadt. Hauptsächlich Charts, manchmal auch Live-Musik. Voll wird es nur mittwochs, freitags und samstags ab 0 Uhr, dann gibt es zum Teil eine Schlange vor dem Eingang.

Hafen/Hansaring[Bearbeiten]

Hafenbecken bei Nacht

Nach dem Feiern im Bereich Hafen/Hansaring kann man mit dem Nachtbus der Linie N85 (Haltestellen Hansaring, Stadtwerke/Hafen oder Halle Münsterland) zurück zur Unterkunft kommen (ggf. Umsteigen am Hauptbahnhof, dort besteht Anschlussgarantie zu allen anderen Nachtbuslinien).

12 Coconut Beach, Hafenweg 31 (am Ende der Hafenpromenade). Strandbar am Hafen mit feinem Sand, Liegestühlen, Tanzfläche und Pool. Geöffnet: Im Sommer bei gutem Wetter täglich ab 13 Uhr.

13 Heaven, Hafenweg 31. Münsters größte Diskothek; Musik je nach Abend z. B. House/Black Musik, Charts oder 90er/2000er. Der Club ist in der Regel nur in der Freitags- und Samstagsnacht geöffnet (füllt sich ab etwa 0 Uhr). Überwiegend (sehr) junges Publikum. Angeschlossen ist ein Restaurant für Burger, Steaks und Thai-Gerichte (mit gehobenen Preisen) sowie im Sommer der Coconut Beach (Strandclub). Geöffnet: Di-Do u. So 18–23 Uhr, Fr-Sa 18–5 Uhr.

14 Nomad, Hansaring 37 (neben Fok Food). Schicke, hippe Cocktailbar; z. T. eigene Cocktailkreationen, die man nirgendwo anders bekommt. Außerdem gibt es Craft-Biere und eine kleine Weinauswahl. Preis: Cocktails 6–8 €.

15 Plan B, Hansaring 9 (Ecke Soester Str.). Gemütliche, entspannte Kneipe; günstige Preise. Zum Teil sitzt man auf Sitzsäcken, Kickertisch und Gesellschaftsspiele vorhanden. Jeden Tag gibt es bis 22 Uhr ein bestimmtes Getränk verbilligt. Geöffnet: So-Do 19–2 Uhr, Fr-Sa 19–4 Uhr. Preis: Bier 0,5l 3,20 €, Longdrinks/Cocktails 3,50–6 €.

16 Rote Lola, Albersloher Weg 12 (Hafenplatz, neben Cineplex). Tanzclub und Lounge im Stil einer großen WG mit Second-Hand-Möbeln, Tischkicker und Videospielkonsole. Vor allem in der Samstagsnacht (ab 0 Uhr) kann es sehr voll werden, dann gibt es manchmal sogar eine Schlange vor dem Eingang. Geöffnet: Mo-Do 18–24 Uhr, Sa-So 18–5 Uhr, So geschlossen. Preis: Fr-Sa Eintritt 4 € (inkl. Garderobe), sonst frei; Bier 0,5l 4,10 €, Longdrinks 5,50–6 €.

17 Watusi Bar, Dortmunder Straße 34 (Ecke Hansaring). Cocktailbar im Stil der Sechzigerjahre, preiswert und gut.

Hawerkamp[Bearbeiten]

Der Hawerkamp, genauer gesagt Am Hawerkamp 31, ist ein ehemaliges Industriegelände (Betonwerk Peter Büscher & Sohn – Pebüso) unweit des Hafens, das in den 1990er-Jahren zu einem alternativen Kulturareal mit Musikclubs, aber auch Ateliers, Probebühnen und Studios umfunktioniert wurde. Hier findet auch alljährlich das Rock-Festival Vainstream, das auf Elektronische Tanzmusik ausgerichtete Docklands Festival sowie im Sommer das Freilichtkino Kampflimmern statt. Die Diskotheken Jovel und Amp gehören nicht zum eigentlichen Hawerkamp-Gelände, sondern befinden sich etwa auf halber Strecke zwischen Hafen und Hawerkamp, gegenüber der Halle Münsterland. Die nächstgelegene (Nacht-)Bushaltestelle ist Halle Münsterland (N85), von dort sind es noch gut 500 Meter Fußweg zum Hawerkamp.

Übergang Hafen/Hawerkamp

18 Amp, Am Hawerkamp 1. Kreativ eingerichter Tanzclub mit zwei kleinen Floors, wechselnde Musikstile. Wird hauptsächlich mittwochs, freitags und samstags zwischen 0 und 4 Uhr besucht. Geöffnet: Mi-Sa 23–5 Uhr.

19 Jovel, Albersloher Weg 54. Recht großer Musikclub und Diskothek (für Münsteraner Verhältnisse), überwiegend Mainstream-Musik, teils Live-Konzerte.

Am Hawerkamp 31

Folgende Clubs sind auf demselben Gelände, in unmittelbarer Nähe zueinander. Hier wird in den beiden Wochenendnächten zu überwiegend elektronischen Klängen bis zum nächsten Morgen getanzt.

20 Club Favela. Electro, House, Techno. Geöffnet: Fr-Sa 21–7 Uhr.

21 Conny Kramer. Überwiegend elektronische Tanzmusik à la Berghain, Techno, House; zu manchen Terminen Hip Hop. Geöffnet: Fr-Sa 23–7 Uhr.

22 Fusion Club. Elektronische Tanzmusik bis in die Morgenstunden. Geöffnet: Fr-Sa 21–7 Uhr.

23 Sputnik-Halle. Tanzclub mit je nach Abend unterschiedlichen Musikstilen: von Rock, Indie und Gothic bis Electro. Geöffnet: Fr-Sa 22–6 Uhr.

24 Triptychon. „Underground“-Musikclub mit etwas ausgefallenerem Musikprogramm, hier werden abwechselnd verschiedene Subkulturen bedient wie Reggae, Heavy Metal usw. Je nach Größe der jeweiligen Subkultur mal mehr, mal weniger voll.

Unterkunft[Bearbeiten]

Günstig[Bearbeiten]

1 DJH Jugendgästehaus, Bismarckallee 31. Preis: Ü/F im 4-Bett-Zimmer ab 28,60 €. Typ ist Gruppenbezeichnung

2 Hostel Nordstern, Hoyastraße 3. Im Kreuzviertel, nördlich der Innstadt. Preis: Ü im DZ ab 19,80 €. Typ ist Gruppenbezeichnung

3 Sleep Station, Wolbecker Str. 1. Innenstadtnah am Bahnhof gelegen. Preis: Ü im 8-Bett-Zimmer ab 16 €. Typ ist Gruppenbezeichnung

Mittel[Bearbeiten]

4 Hotel Martinihof, Hörsterstraße. Familiäres Hotel mit 54 Zimmern. Parkmöglichkeit im Hof, Leihfahrräder. Preis: EZ ab 46 €, DZ ab 73 €.

Gehoben[Bearbeiten]

5 Hotel Überwasserhof, Überwasserstraße, Altstadt. Preis: EZ ab 91 €, DZ ab 121 €. Typ ist Gruppenbezeichnung

Lernen[Bearbeiten]

Münster ist eine Studentenstadt. 60.000 Studenten besuchen die Universität und die weiteren Hochschulen der 310.000-Einwohner-Stadt. Die Westfälische Wilhelms-Universität ist eine der größten Universitäten Deutschlands mit mehr als 40.000 Studenten. Die Institute und Einrichtungen der Universität liegen verstreut über ganz Münster, die zentrale Verwaltung befindet sich im Schloss. Die Fachhochschule Münster liegt etwas außerhalb im Norden der Stadt.

Arbeiten[Bearbeiten]

Sicherheit[Bearbeiten]

Kehrseite der guten Fahrradinfrastruktur ist, dass viele Radfahrer sehr selbstbewusst, manche sogar aggressiv fahren. Keinesfalls sollte man als Fußgänger den Fauxpas begehen, auf einem Radweg zu gehen oder zu stehen, sonst wird man ungeduldig aus dem Weg geklingelt. Beim Überqueren von Straßen muss man nicht nur darauf achten, ob die eigentliche Fahrbahn frei ist, sondern immer auch, ob kein Fahrrad kommt. Insbesondere beim Ein- und Aussteigen vom Bus ist große Vorsicht geboten. Viele Radfahrer fahren auch am haltenden Bus einfach vorbei, sodass ein Zusammenstoß mit den Busfahrgästen vielfach nur beinahe abgewendet werden kann.

Gesundheit[Bearbeiten]

Praktische Hinweise[Bearbeiten]

Die Münsteraner sprechen größtenteils dialektfreies Hochdeutsch. Teilweise haben es aber einige Wörter aus dem Masematte, einem örtlichen Soziolekt, der im 19. Jahrhundert in den Elendsvierteln Münsters entstanden ist, in den allgemeinen Sprachgebrauch der Stadt geschafft. Einige Beispiele sind:

  • jovel: gut (auch: schön, angenehm, hübsch)
  • Koten: Kleine(r), Kind
  • Leeze: Fahrrad
  • Patte: Geldbörse
  • Schickermann: Betrunkener
  • schofel oder schovel: schlecht (auch: mies, gering, übel, niedrig)

Ausflüge[Bearbeiten]

Wasserburg Hülshoff

Im Umland von Münster – dem Münsterland – findet man viele Burgen. Es gibt in verschiedenen Touristinformationen Hefte mit ganzen Fahrradtouren zu den Burgen, u.a. die „100-Schlösser-Route“. Wegen der flachen Landschaft eignen sich die Strecken auch für weniger trainierte Radler und sind ohne größere Anstrenungen befahrbar.

  • 13 Wasserburg Hülshoff, zwischen Havixbeck und dem münsterschen Vorort Roxel. Wikipedia-Artikel zu dieser Einrichtung Wikimedia Commons – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien zu dieser EinrichtungWikidata – Daten zu dieser Einrichtung. Geburtsort von Anette von Droste-Hülshoff. E-Bike-Aufladestation Typ ist Gruppenbezeichnung
  • Schloss Westerwinkel, bei Ascheberg. Eine der schönsten Schlossanlagen im Münsterland. Empfehlenswerte Radtour durch das Naturschutzgebiet Davert. Typ ist Gruppenbezeichnung

Weblinks[Bearbeiten]


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