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Känguru-Insel

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Lagekarte von  Australien South Australia
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Känguru-Insel
Känguru-Insel

Die Känguru-Insel (englisch: Kangaroo Island) ist eine ist eine zu Südaustralien gehörende 4374km² große Insel.

Hintergrund

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Die 1 Kangaroo Island ist die dritt größte australische Insel mit einer Länge von 156km und einer Breite von 57km und damit fast fünfmal so groß wie Rügen. Sie ist ein Paradies für Tierfreunde, denn geschätzte 65.000 namensgebende Kängurus, 15.000 Koalas und mindestens 487 Vogelarten leben hier. Ein Großteil dieser Wildtiere befindet sich im Flinders Chase National Park , der 7% der Inselfläche ausmacht.

Geschichte

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Um 5500 vor Christus war die Kangaroo Island noch mit dem Festland verbunden. Die indigenen Aborigines wie die Ramindjeri, Ngarrindjeri, Kaurna, Nharangga oder Barngalla nannten die Insel „Karta Pintingga“ („Todesinsel“). Sie starben jedoch 1500 vor Christus nach der Inselbildung aus.

Der Engländer Matthew Flinders entdeckte die Insel am Abend des 21. März 1802 während seiner Umsegelung Australiens und benannte sie nach den dort vorgefundenen Kängurus. Die hungernde Mannschaft erschoss 31 Tiere und füllte damit ihren Schiffsvorrat auf.[1] Erst am 29. Juli 1836 gründeten Passagiere des in der 2 Nepean Bay gelandeten Schiffs „Duke of York Kingscote“ die erste europäische Siedlung in Südaustralien.[2]

Am 16. Oktober 1919 kam es auf der Insel zur Gründung eines Schutzgebiets, das am 27. April 1972 den erhöhten Schutzstatus als Nationalpark erhielt, der Flinders Chase National Park . Das Wort „Chase“ ist der alt-englische Ausdruck für eine geschützte und begrenzte Landfläche. Drei verheerende Waldbrände im Dezember 2002, Dezember 2007 und Januar 2020 konnten die Attraktion der Insel für Touristen nicht verhindern, da die Resilienz von Eukalyptusbäumen gegen Feuer die verkohlte Landschaft schnell wieder blühen lässt. Es darf aber nicht verkannt werden, dass dabei mindestens 30.000 Kängurus und mindestens 25.000 Koalas in den Flammen umkamen. Deren Bestände erholen sich langsam.

Klima, Flora und Fauna

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Kangaroo Island hat ein gemäßigt-mediterranes Inselklima. In den regenarmen Sommermonaten Dezember bis Februar steigen die durchschnittlichen Tagestemperaturen auf 24 bis 26°C; nachts werden 10 bis 13°C erreicht. Im Sommer fällt an nur 2 Tagen im Monat Regen. Im Winter zwischen Juni und August liegen die Temperaturen tags bei 14°C, nachts bei 6°C. Dann fällt mit 13 Regentagen im Monat auch der meiste Regen. Dennoch fallen nur etwa 610mm Regen pro Jahr, was die Waldbrandgefahr erheblich erhöht.

Kanguru-Insel / Kingscote Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez    
Mittlere höchste Lufttemperatur in °C 26.3 26.6 24.4 21.6 18.6 16.1 15.4 16.0 17.7 19.8 22.8 24.8 Ø 20.8
Mittlere tiefste Lufttemperatur in °C 13.1 13.4 11.0 8.5 7.8 6.6 5.9 5.7 6.4 7.0 9.7 10.8 Ø 8.8
Niederschläge in mm 14.4 16.2 25.8 27.1 46.9 67.2 66.0 56.3 45.0 30.0 22.0 19.3 Σ 436.2
Regentage im Monat 4.1 3.7 6.4 8.9 15.0 18.2 19.4 19.0 15.5 10.1 7.9 7.2 Σ 135.4
www.bom.gov.au Bureau of Meteorology, Australia, Daten: 1994–2010
Känguruh auf Kangaroo Island
Koala auf Kangaroo Island

Auf Kangaroo Island lebt die gesamte charakteristische australische Tierwelt in konzentrierter Form. Es gibt 27 Säugetierarten, darunter Ameisenigel, Beutelmaulwurf, Fledermaus, Känguru, Koala, Numbat, Schnabeltier und Wombat. Durch das Fehlen der Dingos und Füchse haben diese Tierarten keine natürlichen Feinde und können sich ungefährdet vermehren. Meeressäuger sind Delphine, Robben und Wale. Beobachtet werden können 487 Vogelarten, darunter die flugunfähigen Emu und Kasuar sowie (flugfähig) Brolga-Kranich, Cape Barren-Gans, Haubentaucher, Indischer Pfau, Kookaburra, Australischer Pelikan, Schwarzer Schwan oder Schwefelhauben-Kakadu. Allein 65.000 Kängurus und über 15.000 Koalas leben hier.[3] Die hier lebende Kolonie des Australischen Seelöwen gehört zu den letzten drei größeren Kolonien dieser bedrohten Art.

Unter den mindestens 890 Pflanzenarten gibt es 46 nur hier endemische Arten. Weit verbreitet ist das Mallee-Buschland, das von lediglich 2–10m hohen Eukalyptusarten beherrscht wird, und von höher wachsenden Eukalyptusbäumen der Mallee-Gattung. Diese Eukalypten wachsen aus einem unterirdischen, knolligen Wurzelstock, dem sogenannten Lignotuber (englisch: mallee root). Dieser Speicher dient als Schutz gegen Buschfeuer und Trockenheit und ermöglicht es dem Baum, nach Bränden neu auszutreiben. Daher stammt auch sein griechischer Name Eukalyptus (altgriechisch εὖ eu für „gut“ und altgriechisch καλυπτός kalyptos für „versteckt“). Die Bestände an Kängurus, Koalas und Eukalyptusbäumen wurden durch die Waldbrände erheblich dezimiert. Der Waldbrand vom Januar 2020 vernichtete 96% der Baumbestände des Parks, die sich aber im Jahre 2023 wieder erholt hatten.

Anreise

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Mit dem Auto sind es von Adelaide bis 1 Kingscote über die Route AB23 186km (zuzüglich 19km Fähre). Die einzige verbliebene Fährverbindung durch Sealink führt von 2 Cape Jervis nach Penneshaw . Die Fahrzeit beträgt etwa 45 Minuten. Die Zahl der täglichen Verbindungen richtet sich nach Saison und Nachfrage, Minimum sind drei Fahrten pro Tag je Richtung, in der Hochsaison etwa alle zwei Stunden. Eine Vorausbuchung ist anzuraten, da die Kapazitäten der beiden Fähren mit jeweils gut 50 Pkw begrenzt sind.

Per Kleinflugzeug kann der 1 Kingscote Airport (IATA: KGC) angeflogen werden. Er bietet mehrere regionale Flugverbindungen nach Adelaide. Air South Regional fliegt viermal täglich von Adelaide (General Aviation Terminal), ebenso fliegt Rex Regional Express täglich drei bis viermal von Adelaide.

Mobilität

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Auf der gesamten Insel gibt es keinen öffentlichen Nahverkehr und auch keine Taxis. Man bewegt sich in der Regel mit dem mitgebrachten Fahrzeug oder mietet einen Wagen auf der Insel. Alternative ist die Anreise mit einer Reisegruppe bzw. einem Pauschalarrangement, welches dann auch die Transfers zu verschiedenen Attraktionen beinhaltet. Auch viele Reiseveranstalter in Deutschland bieten solche Pauschalarrangements beispielsweise ab Adelaide an.

Auf der Insel sind einige der wichtigen Straßen asphaltiert, ansonsten finden sich viele Schotterstraßen. Die Schotterstraßen erfordern zwar meist keinen Vierradantrieb, jedoch darf man mit normalen Mietwagen meist keine ungeteerten (englisch: unsealed) Straßen benutzten.

Karte
Karte von Känguru-Insel

Hauptort ist Kingscote mit 2.000 Einwohnern. Ein hier zur Stadtgründung 1836 am 3 Reeves Point gepflanzter Maulbeerbaum 1 Old Mulberry Tree at Reeves Point erinnert an die Gründerzeit. Er gilt als ältester tragender Fruchtbaum Australiens. Sehenswert ist das aus 1859 stammende 1 Hope Cottage Museum .

Der Fährhafen 3 Penneshaw liegt im Osten der Insel auf der 4 Dudley Peninsula und hat knapp 300 Einwohner. Von Adelaide kommende Autos und Busse müssen eine 19km lange Fährstrecke zwischen Cape Jervis auf dem Festland und Penneshaw zurücklegen. 4 Parndana ist ein Dorf mit knapp 200 Einwohnern und fungiert als zentraler Landwirtschafts-Drehpunkt. Das verschlafene Fischerdorf 5 American River zählt knapp 300 Einwohner. 6 Karatta ist ein Dorf mit knapp 40 Einwohnern. Hierzu gehört das Grassdale Homestead (auch Edward’s Cottage genannt), ein 1949 errichtetes Farmhaus einer ehemaligen Schaffarm, die von der Witwe Lucy Edwards weiter betrieben wurde.

Straße

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Quer über die Insel verläuft die Route AB23 vom Fährhafen Penneshaw vorbei an der 5 Pelican Lagoon , am Abzweig zur südlich gelegenen 6 Pennington Bay , dem 2 Abzweig Richtung Norden nach Kingscote , dem Kingscote Airport, den Dörfern Cygnet River und 7 Kohinoor , der 7 Edward Lagoon zum 3 Abzweig auf den West End Highway , der am Flinders Chase National Park endet. Die Streckenlänge von Penneshaw bis hierhin beträgt 138km.

Flinders Chase-Nationalpark

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Allgemeines

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Der 326km² große 8 Flinders Chase National Park erstreckt sich im Norden der Kangaroo Island vom Cape Borda über den gesamten Westteil der Insel bis zum Süden der Insel bei Cape du Couedic .

Die asphaltierte South Coast Road führt zunächst zum 1 Flinders Chase Information Office , dem 2 Flinders Chase Visitor Centre und danach als Parkstraße durch den Park. Weitere Parkstraßen sind die für Pkw befahrbaren Schotterpisten Cape du Couedic Road und Boxer Drive (am Südufer). Aus dem Park hinaus führt die South Coast Road über 8 Birchmore nach 9 Cygnet River (82km).

Sehenswürdigkeiten

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Das Flinders chase visitors centre
Flinders Chase National Park, am Kirkpatrick Point
Der Boxer Drive ist eine der Parkstraßen
Die Remarkable Rocks
South Coast Road

Folgt man der South Coast Road, gelangt man zu folgenden Sehenswürdigkeiten:

  • 2 Bunker Hill Lookout . ermöglicht einen Panoramablick auf die Eukalyptuswälder, die felsige Südküste und die dortigen Casuarina Islets.
  • 2 Cape du Couedic Lighhouse (Cape du Couedic Lighthouse), Cape Du Couedic Rd, Parndana SA . 1909 erbauter und 1974 elektrifizierter, 103m hoher Leuchtturm mit Blick auf.
  • 9 Cape du Couedic . 1803 benannt vom französischen Seefahrer Nicholas Baudin nach seinem Freund und Marine-Offizier Charles Louis, Chevalier du Couëdic de Kergoualer, der 1780 bei einer Seeschlacht gegen die Engländer starb. Baudin war zur selben Zeit unterwegs wie Flinders.
  • 3 Remarkable Rocks . eine der Hauptattraktionen des Parks sind die durch Wind- und Wassererosion surreal geformten Granitfelsen auf 75m hohen Klippen.
  • 4 Admirals Arch . eine Felsformation mit Stalaktiten, wo sich Neuseeländische Seebären aufhalten; beeindruckender Sonnenuntergang und Blick auf die.
  • 10 Casuarina Islets . (englisch: The Brothers) sind zwei kleine Inseln (North- und South Island), die Seefahrer Nicholas Baudin am 3. Januar 1803 entdeckte und nach seinem Schiff benannte.
  • 5 Weirs Cove Lookout . ein Aussichtspunkt auf die Steilküste der Weirs Cove.
  • 6 Kirkpatrick Point . wurde nach einem Überlebenden eines Schiffsbruchs im Jahre 1899 benannt und bietet einen weiteren Ausblick auf die Remarkable Rocks.
  • 11 Sanderson Bay . eine 3km breite Bucht mit einem herrlichen, wenig frequentierten Strand.
Im Norden
  • 12 Cape Borda . liegt ganz im Norden der Insel.

Gebühren

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Die Fähre zur Insel kostet 440AUD (2 Personen mit Auto, Hin- und Rückfahrt). Die Eintrittsgebühr in den Nationalpark beträgt 13AUD pro Person/pro Tag, eine Online-Vorausbuchung wird empfohlen. Ein Auto muss vor dem Parkeintritt online angemeldet werden.

Ausflüge außerhalb des Nationalparks

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Im Norden der Insel sind sehenswert 13 Boxing Bay , 14 Emu Bay , 1 Stokes Bay wurde 2023 zum besten australischen Strand gewählt, 15 Western River Conservation Park und 2 Snelling Beach .

Im Süden der Insel liegt die 16 Hanson Bay Wildlife Sanctuary an der South Coast Road kurz vor dem Parkeintritt (geöffnet täglich 08:00-18:00Uhr, Eintritt: 4 AUD). Ebenfalls an der South Coast Road außerhalb des Parks befindet sich das 3 Kelly Hill Caves visitor centre , von wo aus die 17 Kelly Hill Caves zu erreichen sind. Sehenswerte Buchten im Süden sind 18 Seal Bay mit einer Kolonie von Australischen Seelöwen, 19 Vivonne Bay , 20 Cape Younghusband und 21 Hanson Bay . Alle Kaps können durch Straßen erreicht werden, die von der South Coast Road abzweigen. Die Kaps bestehen aus einer Steilküste aus Sandstein.

In der Bucht des 22 Seal Bay Conservation Park (Eintritt einschließlich geführter Tour: 32 AUD) lebt eine der größten verbliebenen Kolonien des vom Aussterben bedrohten australischen Seelöwen, etwa 700 Tiere soll die Kolonie zählen. Geführte Touren ermöglichen den Seelöwen nahe zu kommen, ohne diese zu stören.

Aktivitäten

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Zu Fuß kann das beschauliche Kingscote bequem durchwandert werden. Der längste Wanderweg ist der 63km lange 3 Kangaroo Island Wilderness Trail , ein Weg mit höchstem Schwierigkeitsgrad, für den man 5 Tage benötigt. Er beginnt/endet am Rocky River Campground (siehe Unterkunft), führt entlang der Südküste vorbei am Hakea Campground bis zu den Kelly Hill Caves.

Im Nationalpark gibt es durch die hohe Tierkonzentration ausreichend Gelegenheiten zur Tierbeobachtung: Kängurus sind nachtaktiv und können deshalb morgens oder am späten Nachmittag besonders in Straßennähe beobachtet werden. Koalas sind im Nationalpark vor allem in den Eukalyptuswäldern zu sehen, außerhalb des Parks insbesondere im Hanson Bay Wildlife Sanctuary am „Koala Walk“ (siehe Ausflüge).

Ferner sind Angeln, Bootsfahren und Strandwanderungen möglich. Vom Schwimmen ist wegen der intensiven Hai-Gefahr abzuraten. Angeboten wird auch das Sandboarding und Tobogganing in dem ausgedehnten, 2,5km² großen System von bis zu 70 Meter hohen Sanddünen der 23 Little Sahara . Anbieter auch von Buggies ist hierfür das 4 Little Sahara Adventure Centre (3733 South Coast Rd).

Küche

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Die Gastronomie ist auf Kangaroo Island nur schwach vertreten, viel Auswahl gibt es nicht. In Kingscote sind erwähnenswert 1 Tirage on Kangaroo Island (51 Dauncey Str), 2 Cactus Kangaroo Island (54 Dauncey Str), 3 So Sando (59 Dauncey Str) oder 4 Amadio’s Vino e Cucina (1 Commercial Str).

In Penneshaw gibt es unter anderem 5 Fire and Smoke (43 North Terrace) oder 6 Penneshaw Hotel (North Terrace).

Gaststätten weisen am Eingang mit der Abkürzung „BYO“ darauf hin, dass Gäste den Alkohol zum Essen selbst mitbringen müssen („Bring Your Own“).

Nachtleben

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Auf einer Insel für Naturliebhaber spielt das Nachtleben keine Rolle. Entsprechend dürftig ist das Angebot. In Kingscote findet man 1 Kangaroo Island Brewery (61 North Coast Rd; geöffnet mo-do 12:00-18:00Uhr, fr 12:00-21:00Uhr, sa+so 11:00-21:00Uhr), 2 The Pick and Shovel (11a Commercial Str; mo-do 16:00-21:00Uhr, fr-so 16:00-23:00Uhr).

In Penneshaw sind zu erwähnen 3 Penneshaw Hotel (17 North Terrace; geöffnet fr+sa 11:00-22:30Uhr, mo-do 11:00 bis 21:30Uhr) oder 4 Hog Bay Saloon (18 North Terrace; ganze Woche 13:00-23:00Uhr). Im australischen Englisch ist ein „Hotel“ meist eine Kneipe.

Unterkunft

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Die Webseite Booking.com listet für die Kangaroo-Island 213 Unterkünfte aller Kategorien auf. Darunter befinden sich im Nationalpark die 1 Troubridge Lodge , 2 Karatta Lodge und 3 Parndana Lodge , die nahe beieinander liegen und über Airbnb gebucht werden können.

Außerhalb des Parks gibt es luxuriöse Hotels wie 4 Discovery Parks Kangaroo Island mit 82 Holzkabinen für je bis zu 5 Personen und 10 Motel-Zimmern (7928 South Coast Rd, Karatta), 5 Southern Ocean Lodge mit 21 Luxussuites, hervorragender Aussicht und exzellenter südaustralischer Küche (Hanson Bay Rd, Karatta) an der Hanson Bay oder 6 Seafront mit 16 Zimmern und 12 Villen (49 North Terrace, Penneshaw). Die 7 Southern Ocean Lodge (25 Luxus-Suiten) ist sehr abgelegen an der Südküste.

Camping gibt es unter anderem im Park in der 8 Rocky River Camping Area , 9 Rocky River Campground und 10 Hakea Campground (nur für Wanderer) und außerhalb des Parks bei 11 Camping Kangaroo Island Seafront Holiday Park in Penneshaw.

Praktische Hinweise

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  • Das Besucherzentrum 5 Kangaroo Island Information Stop befindet sich in Penneshaw (43 Howard Dr) und ist mo-fr von 09:00-16:00Uhr und sa+so von 10:00-14:00Uhr geöffnet.
  • Tanken: Es gibt zwar ausreichend Tankstellen auf der Insel, jedoch sollte berücksichtigt werden, dass die meisten ab 18:00Uhr geschlossen sind, manche bleiben sonntags ganztägig geschossen. Turner Fuel in Kingscote hat täglich von 07:00 bis 20:00Uhr geöffnet.
  • Inselnachrichten: Wer sich für Neuigkeiten von der Insel interessiert, findet alles in der Inselwochenzeitung The Islander, die jeden Donnerstag erscheint.

Sicherheit

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Siehe auch: Sicher reisen
Im Nationalpark gibt es keine Versorgungsmöglichkeiten. Deshalb kann man sich vorsorglich in Kingscote beim größten Supermarkt der Insel 1 Drakes Foodland (Commercial Str) eindecken, oder bei 2 OTR Kingscote (10 Telegraph Rd) oder während der Fahrt im 7 Nicolas Baudin's Restaurant (Lot 1, South Coast Rd) beim Flinders Chase Visitor Centre versorgen.

Die Brandgefahr ist besonders während der Hauptreisezeit sehr hoch, so dass der Reisende aufmerksam die Hinweise auf der Insel verfolgen muss. Lagerfeuer und der sonstige Umgang mit offenem Feuer (Zigarettenrauchen) sind von November bis April wegen der Brandgefahr verboten.

Auf die Insel nicht eingeführt werden dürfen Bienen und Honig, Füchse, Kaninchen, Schweine, Gartenpflanzen und ungewaschene Kartoffeln. Bei der Ankunft auf der Insel müssen diese im Fähr-Terminal zurückgelassen/entsorgt werden.

Literatur

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  • Madeleine Reincke/Hilke Maunder/Corinna Melville, Reiseführer E-Book Australien, MairDumont, 2013, S. 324 ff.; ISBN 978-3575003423.
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Einzelnachweise

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  1. Tim Flannery, The Explorers: Stories of Discovery and Adventure from the Australian Frontier, Grove Press, 2000, S. 75 f.
  2. Ralph Tate (Hrsg.), Report of the Meeting of the Australasian Association for the Advancement of Science, Band 5, The University Glebe, 1894, S. 484
  3. Beide Tiernamen stammen aus der Aborigine-Sprache: „Kangaroo“ („ich weiß nicht“) soll ein Einheimischer zum Australien-Entdecker James Cook auf die Frage geantwortet haben, wie dieses Tier heiße. „Koala“ steht für „trinkt nicht“.
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