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Anklam

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Anklam
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Die Hansestadt Anklam befindet sich in Vorpommern.

Hintergrund[Bearbeiten]

Die Stadt liegt in der Reihe der traditionsreichen Hansestädte entlang der vorpommerschen Ostseeküste Stralsund - Greifswald - Anklam - Stettin. Ihre Entwicklung verdankt die Stadt dem Fluss Peene, der historischen Verbindung zum Stettiner Haff und ihrer exponierten Lage an der Querung des unwegsamen Flusstales. Als Geburtsstadt des Flugpioniers Otto Lilienthal gibt sie sich den Beinamen Lilienthalstadt.

Anreise[Bearbeiten]

Mit der Bahn[Bearbeiten]

Anklam liegt an der Bahnstrecke Berlin - Pasewalk - Stralsund. Am 1 Bahnhof Anklam halten vereinzelt IC-Züge sowie stündlich der RE3 Stralsund - Berlin (-Elsterwerda). Der Bahnhof liegt etwa einen Kilometer östlich des Zentrums.

Auf der Straße[Bearbeiten]

Entfernungen
Berlin175 km
Stettin88 km
Stralsund76 km

Von Süden bzw. Westen kommend ist Anklam über die Ostseeautobahn A 20 zu erreichen. Von den Abzweigen Pasewalk bzw. Jarmen gelangt man auf der Bundesstraße 109 bzw. 110 nach Anklam. Brückenöffnung in Zecherin B110 zwischen Anklam und Usedom erfolgt jeweils 15 Minuten um 5.35 Uhr (bis 2.Mai 5.25), 8.35, 12.35, 16.35 und 20.35 Uhr.

Mit dem Bus[Bearbeiten]

Flixbus fährt Anklam an. Der 2 Fernbushalt Anklam ist am Bahnhofsvorplatz.

Mit dem Flugzeug[Bearbeiten]

Nächstgelegene Verkehrsflughäfen sind Flughafen Stettin-Goleniow (IATA CodeSZZ, nur wenige internationale Verbindungen) sowie die Berliner Flughäfen Tegel (IATA CodeTXL) und Schönefeld (IATA CodeSXF). Die Weiterreise ist jeweils mit dem Zug möglich.

Falls jemand selbst mit den Kleinflugzeug unterwegs ist: Anklam selbst besitzt einen Verkehrslandeplatz, zugelassen bis 5,7 Tonnen, darüber mit Sondergenehmigung.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Kirchen[Bearbeiten]

Marienkirche mit asymmetrischem Turm
  • 1 Marienkirche. Marienkirche in der Enzyklopädie Wikipedia Marienkirche im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsMarienkirche (Q1530788) in der Datenbank Wikidata. Dreischiffige romanische Hallenkirche mit spätromanischem Chor sowie Sakristei, ursprünglich Doppelturmanlage aus dem 13. Jahrhundert, später gotisch überbaut. Trotz schwerer Kriegsschäden und dem Verlust des Turmhelmes überstand die Marienkirche den Zweiten Weltkrieg besser als die Nikolaikirche.
Nikolaikirche (2014)
  • 2 Nikolaikirche. Nikolaikirche in der Enzyklopädie Wikipedia Nikolaikirche im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsNikolaikirche (Q1991082) in der Datenbank Wikidata. Dreischiffige, siebenjochige gotische Hallenkirche aus dem 13. Jahrhundert. Im Zweiten Weltkrieg fast vollständig zerstört. Seit 1994 wird am Wiederaufbau gearbeitet. Zunächst wurde das Kirchenschiff mit einem Notdach gesichert, 2010/11 wurde das Dach in der ursprünglichen Form und Höhe wiedererrichtet. Seit 2004 wurden zudem neue Bleiglasfenster, teils im traditionellen Stil, teils aber auch nach modernen Entwürfen, eingesetzt. Das Gebäude wird nicht mehr als Kirche, sondern für Ausstellungen und Veranstaltungen genutzt. Der einst über 100 Meter hohe Spitzturm soll nicht im originalen Stil wiederhergestellt, sondern durch im Rahmen des Projekts Ikareum durch eine moderne, unverkleidete und luftige Stahlkonstruktion ersetzt werden.
  • 3 Garnisonskirche (Heilig-Geist-Kirche). Garnisonskirche in der Enzyklopädie Wikipedia Garnisonskirche im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsGarnisonskirche (Q1494394) in der Datenbank Wikidata. An der Stelle stand bereits 1272 eine gotische Backsteinkirche, die jedoch 1376 und 1659 niederbrannte. 1738 wurde die barocke Garnisonskirche errichtet. Sie wurde 1854 zum Wohngebäude umgebaut. Nach der Zerstörung im Zweiten Weltkrieg wurde sie wieder aufgebaut und nach der Wiedervereinigung restauriert.

Bauwerke[Bearbeiten]

Gotisches Giebelhaus
  • 4 Steintor, Schulstraße 1. Steintor in der Enzyklopädie Wikipedia Steintor im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsSteintor (Q1423969) in der Datenbank Wikidata. Aus dem 13. Jahrhundert stammendes höchstes Stadttor Pommerns. Heute Sitz des regionalgeschichtlichen Museums
  • 5 Pulverturm. Pulverturm in der Enzyklopädie Wikipedia Pulverturm im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsPulverturm (Q2118102) in der Datenbank Wikidata. Teil der mittelalterlichen Befestigungsanlage, im 19. Jh. durch Gustav Spörer zur Sonnenflecken-Beobachtung genutzt.
  • 6 Gotisches Giebelhaus, Frauenstraße 12. Ältester Profanbau der Stadt, 1451 erstmals erwähnt, dreigeschossig, Stufengiebel mit fünf Fialen, seltene Dippelbalkendecke.
  • 7 Hoher Stein. Hoher Stein in der Enzyklopädie WikipediaHoher Stein (Q1623940) in der Datenbank Wikidata. 1458 als Bestandteil der mittelalterlichen Landwehr, einer Stadtbefestigung um die Stadtfeldmark, zum Schutz vor Raubrittern errichtet.
  • 8 Wesselsche Mühle. Holländerwindmühle aus dem Jahre 1728, seltener Typ eines Dachholländers, bei dem die Holländerwindmühle auf ein Wohnhaus aufgesetzt ist. Auch Schwedenmühle genannt, da sie während der fast 100-jährigen Teilung der Stadt als Rathaus des schwedischen Teils diente.
  • Armen- und Arbeitshaus, 1849, Friedrich August Stühler
  • 9 ehemaliges Gymnasium, Wollweberstraße 1/2. 1851 durch den Deutschen Kaiser als Muster eines modernen Schulbaus eingeweiht.
  • ehemalige 10 Kriegsschule, Friedländer Landstraße 3. 1870/71, siebente von insgesamt zehn königlichen Kriegsschulen in Preußen.
  • ehemaliges 11 Städtisches Warmbad, Demminer Straße 5. 1894 als erstes seiner Art in Pommern errichtet.

Denkmäler[Bearbeiten]

Museen[Bearbeiten]

Otto-Lilienthal-Museum
  • 12 Museum im Steintor, Schulstr. 1, 17389 Anklam. Tel.: +49 3971 245503, Fax: +49 3971 258471, E-Mail: . Museum über die Geschichte Anklams und des Peenetals. Geöffnet: Mai-Sep: Di-Fr: 10:00-17:00, Sa-So: 13:00-17:00; Okt-Apr: Mi-Fr: 11:00-15:30, So: 13:00-15:30. Preis: Eintritt: 2,50 € (ermäßigt: 1,50 €).
  • 13 Otto-Lilienthal-Museum, Ellbogenstr. 1, 17389 Anklam. Tel.: +49 3971 259987, Fax: +49 3971 245580, E-Mail: . Otto-Lilienthal-Museum in der Enzyklopädie Wikipedia Otto-Lilienthal-Museum im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsOtto-Lilienthal-Museum (Q881418) in der Datenbank Wikidata. Museum über den Flugpionier und Erfinder Otto Lilienthal. Geöffnet: Jun-Sep: tägl.: 10:00-17:00; Okt, Mai: Di-Fr: 10:00-17:00, Sa, So: 13:00-17:00; Nov-Apr: Mi-Fr: 11:00-15:30, So: 13:00-15:30. Preis: Eintritt: 3,50 € (ermäßigt: 2,50 €).

Verschiedenes[Bearbeiten]

  • 14 Marktplatz. mit Greifenbrunnen. Seit 2004 erfährt man auf den so genannten Jahrhundertbändern Schritt für Schritt die Historie der alten Hansestadt.
  • ehemaliges 15 Wehrmachtsgefängnis Anklam (Friedenszentrum Anklam / Zentrum für Friedensarbeit Otto Lilienthal – Hansestadt Anklam), Adolf-Damaschke-Straße 5a. Tel.: +49 3971 2937999, E-Mail: . Lern- und Gedenkort zur NS-Militärjustiz.
  • 16 Jüdischer Friedhof, Min Hüsung. Mahn- und Gedenkstätte.
  • 17 Bluthsluster Park, Bluthsluster Straße. Ab 1820 auf Initiative des Kaufmanns Eduarth Bluth angelegter Landschaftsgarten.

Aktivitäten[Bearbeiten]

  • Aeronauticon, Am Flugplatz 1, 17389 Anklam (an der B109 die Ausfahrt Flugplatz Anklam nehmen). Tel.: +49 3971 259987, Fax: +49 3971 245580, E-Mail: . Museumspädagogischer Park auf dem Gelände des Anklamer Flugplatzes mit Lehrpfad und Spielplatz mit Flugzeug und Tower. Dazu gibt es eine BMX- und Skaterbahn.
  • Schwimmhalle
  • Kanustation Anklam. Tel.: +49 3971 242839. Kanuverleih, Solarbootverleih, geführte Naturwanderungen in der 2010 mit dem EDEN-AWARDausgezeichneten Flusslandschaft.

Einkaufen[Bearbeiten]

Küche[Bearbeiten]

Nachtleben[Bearbeiten]

Unterkunft[Bearbeiten]

Praktische Hinweise[Bearbeiten]

Ausflüge[Bearbeiten]

  • 18 Wasserschloss Quilow, Groß Polzin OT Quilow (12 km nordwestlich von Anklam). Wasserschloss Quilow in der Enzyklopädie Wikipedia Wasserschloss Quilow im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsWasserschloss Quilow (Q1574785) in der Datenbank Wikidata. Ehemaliges Herrenhaus, eine der wenigen erhaltenen Renaissanceanlagen in Mecklenburg-Vorpommern. Seit 2007 ist eine umfassende Sanierung im Gang.
  • 19 Burgruine Landskron, bei Neuendorf B (25 km westlich von Anklam, unweit der Autobahn A 20). Burgruine Landskron in der Enzyklopädie Wikipedia Burgruine Landskron im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsBurgruine Landskron (Q761860) in der Datenbank Wikidata. Romantisch verfallene Renaissanceburg, idyllisch gelegen in einem Waldstück.
  • Insel Usedom, ein Übergang ist entweder über die Straßenbrücke der B 110 (17 km nordöstlich von Anklam) oder die Personen- und Fahrradfähre Kamp–Karnin. Tel.: +49 177 2834504. Geöffnet: Ende April–Anfang September täglich 11–17 Uhr, im Frühjahr und Herbst kürzer, im Winter gar nicht. (12 km östlich von Anklam) möglich. Viermal täglich fährt Bus 201 vom ZOB Anklam über Usedom-Stadt (halbe Stunde), Zirchow (50 Minuten) und Ahlbeck (eine Stunde) nach Heringsdorf (1:02 Std.) und zurück.
  • Wolgast, 30 km nördlich (35 Minuten mit dem Zug, Umsteigen in Züssow)
  • Ueckermünde, 32 km südöstlich
  • Greifswald, 37 km nordwestlich (halbe Stunde mit dem Zug)

Weblinks[Bearbeiten]

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