Fahrrad
Artikelentwurf

Lenneroute

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Verlaufskarte der Lenne

Von Winterberg führt die Lenneroute durch das Sauerland über Plettenberg nach Wetter, immer entlang des gleichnamigen Flusses.

Streckenprofil[Bearbeiten]

  • Länge: 140 km
  • Ausschilderung:
  • Steigungen: Da das Tal sehr eng ist, führt immer wieder kein Weg an Steigungen vorbei.
  • Wegzustand: 90 % asphaltiert, gepflastert oder betoniert, 10 % wassergebundene Erde
  • Verkehrsbelastung: Teilweise sehr hoch, da einige Abschnitte direkt über oder entlang von Bundesstraßen führen.
  • Geeignetes Fahrrad: Tourenrad
  • Familieneignung: Aufgrund der hohen Verkehrsbelastung einiger Abschnitte nicht geeignet.
  • Inlinereignung:

Hintergrund[Bearbeiten]

Die Lenne-Quelle bei Winterberg.

Die Lenne ist der größte Zufluss der Ruhr und war Jahrhunderte lang industriell geprägt. Heute liegen in ihrem Zuflussbereich einige Stauseen, wie zum Beispiel die Biggetalsperre.

Die Route wurde 2005 eingerichtet und in Lennestadt eröffnet.

Vorbereitung[Bearbeiten]

Anreise[Bearbeiten]

Öffentliche Verkehrsmittel[Bearbeiten]

Mit der Bahn nach Winterberg. Es verkehren Züge des Ruhr-Lippe-Regionalverkehrs. Die Fahrradmitnahme ist kostenpflichtig, wobei die Fahrscheine separat erworben werden müssen.

Mit dem Fahrrad[Bearbeiten]

Auf der Straße[Bearbeiten]

  • Von Kassel über die A44 bis Symbol: AS 63, Marsberg, anschließend via B7 und B480 bis Winterberg.
  • Aus dem Ruhrgebiet A46 bis Symbol: AS 71, Bestwig, von da weiter über B7 und B480.

Streckenbeschreibung mit Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Die Lenne in Schmallenberg

Winterberg - Finnentrop: 55 km[Bearbeiten]

  • Winterberg, wo laut dem Sauerlandlied von Zoff ein Gartenzwerg wohnt, liegt die Quelle der Lenne. Das Ferienzentrum des Sauerlands bietet im Sommer Wander- und Mountainbikeerlebnisse, im Winter schwingen Skifahrer ihre Kurven im Schnee. Vom Bahnhof aus geht es durch die Stadt Richtung Westen zum Beginn der Route am Quellstein.
  • Schmallenberg
  • Lennestadt
  • Finnentrop

Finnentrop - Altena: 45 km[Bearbeiten]

Die Burg Altena thront über dem gleichnamigen Ort.
  • Plettenberg
  • Werdohl
  • Altena - Die Burg- und Drahtstadt Altena hat für ihre geringe Größe einiges zu bieten. Hier übernachtete einst Richard Schirrmann mit seinen Schülern in einer Scheune, in der ihm die Idee der Jugendherberge kam. Die Burg Altena wurde zur ersten von mittlerweile unzählbaren Jugendherbergen. Freunde der Industriegeschichte können im hiesigen Drahtmuseum ihr Wissen erweitern. Weiter geht es (größtenteils) etwas hügelig abseits der Bundesstraße weiter.

Altena - Wetter: 36 km[Bearbeiten]

Die Lenne (rechts) mündet bei Hagen Bathey in die Ruhr.
Der Ruhr-Viadukt bei Herdecke markiert den Beginn des Harkortsees und somit das nahende Ende der Route.
  • Letmathe - Die 1868 durch Zufall entdeckte Dechenhöhle ist heute eine der am meisten besuchten Schauhöhlen Deutschlands und die bedeutendste Attraktion Letmathes. Hier befindet sich auch das Deutsche Höhlenmuseum. Nicht weit vom Ortskern entfernt kommt auch schon die Grenze zu Hagen, bzw. Hohenlimburg.
  • Hagen - Der Stadtteil Hohenlimburg im Osten der Stadt wurde erst in der zweiten Hälfte des letzten Jahrhunderts in das kreisfreie Hagen eingegliedert und hat bis heute seinen Stolz nicht verloren. Wenn Hohenlimburger in die Stadt fahren, meinen sie damit etwas anderes als die restlichen Hagener. Wollen sie in die Hagener Innenstadt fahren, dann sagen das die Hohenlimburger auch explizit so.
Ansonsten bietet Hohenlimburg mit dem gleichnamigen Schloss einen schönen Panoramablick in die Ferne und eine spannende Burg. Weiter geht es über die Lenneauen zur Lennemündung in die Ruhr im Schatten der Hohensyburg. Ab hier erstreckt sich der Hengsteysee, ein Naherholungsgebiet mit Schwimmbad, Wanderwegen und Booten, der bis nach Herdecke reicht. Vorher muss allerdings noch die ehemalige Eisenbahnbrücke Hengsteysee am Wehr überquert werden.
  • Zwischen Hengstey- und Harkortsee liegt Herdecke. Weiterhin geht es direkt am Fluss entlang, dabei wird das nächste Naherholungsgebiet durchquert, in dem an schönen Tagen viele Menschen grillen und entspannen. Nun kommt das nächste Schwimmbad und es geht vom Deich hinunter an das Ufer. Ein großer Spielplatz und Gaststätten folgen.
In dem wir Herdecke verlassen, fahren wir unter einem Viadukt her, das nach der Sprengung der Sperrmauer des Möhnesees durch die Alliierten Ende des Zweiten Weltkriegs wiederaufgebaut werden musste und auch heute noch von Zügen benutzt wird. Danach erstreckt sich Harkortsee in seiner vollen Größe. Am Ende des Sees sehen wir schon wehleidig unser Ziel: Wetter an der Ruhr. Doch vorher geht es noch an einem Kraftwerk und Minigolfplatz vorbei in ein Stück Wald, das bis zum Ufer reicht.
  • Nach dem Waldstück erreichen wir den Seeplatz: Wetter, das Ziel, ist erreicht. Das letzte Stück der Route führt weiter am Seeufer entlang und anschließend durch einen kleinen Park zum Bahnhof, an dem die Route endet. Wer vorher noch die Stadt erkunden möchte, kann auf dem Seeplatz rechts abbiegen und dem Radroutennetz folgen.

Weitere Übernachtungsorte[Bearbeiten]

Ein paar Kilometer östlich von Letmathe liegt Iserlohn.

Sicherheit[Bearbeiten]

Ausflüge[Bearbeiten]

  • Über den Ruhrtal-Radweg auf einer anderen Route zurück nach Winterberg, oder flussabwärts bis zur Mündung in Duisburg.
  • Auf der Kaiser-Route nach Paderborn oder Aachen (teilweise gleichauf mit dem Ruhrtal-Radweg).

Literatur- und Kartenhinweise[Bearbeiten]

  • Bikeline Radtourenbuch, Lenne-Radweg: Von der Quelle zur Mündung in die Ruhr. Maßstab: Radtourenbuch und Karte 1:50000. Rodingersdorf : Esterbauer, 2003 (1. Auflage), ISBN 978-3-85000-106-9.

Weblinks[Bearbeiten]

Artikelentwurf Dieser Artikel ist in wesentlichen Teilen noch sehr kurz und in vielen Teilen noch in der Entwurfsphase. Wenn du etwas zum Thema weißt, sei mutig und bearbeite und erweitere ihn, damit ein guter Artikel daraus wird. Wird der Artikel gerade in größerem Maße von anderen Autoren aufgebaut, lass dich nicht abschrecken und hilf einfach mit.