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Linspher Radweg

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Unter Brücken nach Züschen

Die Radroute von Winterberg nach Allendorf (Eder), offiziell Linspher Radweg, stellt eine wichtige Verbindung im Bereich des Rothaargebirges dar. Mit Nutzung des Ruhrtal-Radwegs bis Winterberg kann man so gut das Rothaargebirge in Nord-Süd-Richtung queren. Die auf unterschiedlichen Niveaus verlaufene Strecke bietet im westfälischen Abschnitt gute Talblicke.

Inoffiziell wird die Strecke geografisch durchaus passend als "Ruhr-Eder-Radweg" bezeichnet.

Hintergrund[Bearbeiten]

Die Strecke verläuft in großen Teilen als Bahntrassenradweg auf der Strecke der ehemaligen Ruhr-Eder-Bahn (siehe auch Wikipediaartikel "Bahnstrecke Nuttlar–Frankenberg"). Höhepunkt der Strecke ist sicher der Radtunnel bei Bromskirchen, der durchfahren werden kann. Die gesamte Strecke verläuft parallel zur B236 oder direkt neben dieser stark befahrenen Bundesstraße. Sie wurde als straßenbegleitender Radweg konzipiert und gefördert.

Im hessischen Bereich zwischen Bromskirchen und Allendorf (Eder) wird die Radroute als Linspher-Radweg bezeichnet. Linspher oder Linspherbach heißt der Bach im Linspherbachtal.

In Nordrhein-Westfalen wird auf Webseiten die Bezeichnung Nuhnetalradweg verwendet, die sich allerdings vor Ort nicht findet. Der Bach Nuhne fließt nur zwischen Züschen und Hallenberg.

Streckenprofil[Bearbeiten]

Am Start in Winterberg
  • Länge: etwa 27 km
  • Ausschilderung: In NRW mit vielen normgerechten Wegweisern, in Hessen schlüssig. In Hallenberg fehlen an der Hauptstraße Richtung Bromskirchen Hinweise auf den Bromskirchener Tunnel oder den Radweg nach Allendorf. Einstieg ist etwa hier :1 Typ ist Gruppenbezeichnung. In Hessen gibt es mehrere Schautafeln.
  • Steigungen: meist nur leichte Steigungen bzw. Gefälle, da oft die Bahntrasse der Ruhr-Eder-Bahn genutzt wird. Es gibt aber einen steilen Anstieg hinauf nach Winterberg von 490 m (Züschen) auf 660 m Höhe. Südlich von Bromskirchen gibt es ein paar steilere Hügel, da der Radweg teilweise die Bahntrasse verlässt. Allendorf liegt übrigens auf etwa 300 m Höhe.
  • Wegzustand: durchgehend Asphalt
  • Verkehrsbelastung: zu über 80 % verkehrsfreie Strecke
  • Geeignetes Fahrrad: Tourenrad mit bergtauglicher Schaltung (am Schlussaufstieg nach Winterberg nötig).
  • Familieneignung: in den ebenen, verkehrsfreien Abschnitten auf der Bahntrasse gegeben, durchgehend eher nein.
  • Inlinereignung: Ist auf den asphaltieren Abschnitten der Bahntrasse gegeben. Besonders geeignet für Inliner ist der Abschnitt Züschen - Hallenberg. Auch zwichen Hallenberg und Allendorf (Eder) ist der Weg für geübte Inliner fahrbar. Man muß hier aber wirklich gut Bremsen können, es die Strecke einige steilere Hügel enthält.
Beginn des Bahntrassenradweges in Züschen

Vorbereitung[Bearbeiten]

Da die Strecke eventuell sehr windig ist, sollte die Bekleidung angepasst sein.

Anreise[Bearbeiten]

Öffentliche Verkehrsmittel[Bearbeiten]

Mit der Bahn nach Winterberg.

Mit dem Fahrrad[Bearbeiten]

Auf der Straße[Bearbeiten]

Streckenbeschreibung mit Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Blick auf Radweg und ein Reservoir für die Kunstschneeproduktion im Winter, ganz im Hintergrund die Kappe mit einem Skihang.
Bromskirchener Tunnel Südportal
  • Winterberg - los geht es am Bahnhof, wo man sich Richtung Schmallenberg orientiert. Wenige Meter später biegt man links ab und folgt der Ausschilderung nach Züschen. Der asphaltierte Premium-Radweg zwischen Winterberg und Züschen ist 2013 fertig gestellt worden. Dieser erste, knapp 8 km lange Abschnitt verläuft recht ruhig, da die Bundesstraße immer einen deutlichen Abstand hat. Von der hoch gelegenen Trasse aus hat man oft einen schönen Talblick. Die Bahn fuhr auf diesem Abschnitt früher durch zwei aufeinanderfolgende Tunnel, die allerdings zugeschüttet wurden. Das Portal des zweiten ist noch erkennbar.
→ bevor man auf die Strecke geht bietet sich für Bergziegen ein Abstecher zum Kahlen Asten an.
  • Züschen - in diesem Fachwerkdorf im sauerländischen Stil setzt sich der gut ausgebaute Bahntrassenradweg (Foto) fort. Gleich am Anfang folgt ein Viadukt mit gutem Blick auf das Tal und den Ort. Anschließend folgt der Weg jetzt der Nuhne und der Bundesstraße. Dort, wo sie im Verlauf gequert wird, befindet sich ein Rastplatz mit Möglichkeiten für Inliner, ein paar Übungen zu machen.
  • Hallenberg - auch dieser Ort gehört noch zum Sauerland. Es gibt Einkehrmöglichkeiten, die man auch gut sehen kann, wenn der ganze Ort auf der Hauptstraße durchfahren wird. Es gibt auch ein historisches Zentrum mit einem Kirchplatz, das man sehen kann, wenn man von der Hauptstraße rechts abbiegt. Folgt man der Wegweisung, gelangt man am Ortszentrum vorbei auf die Landstraße nach Frankenberg (Radwegweiser zwar korrekt, aber letztendlich nur irreführend, da man nach Frankenberg besser über Allendorf radelt). Hier muss man rechts abbiegen und dann auf die Hauptstraße links einbiegen. Am Ortsausgang links folgt der Weg zum
  • Bromskirchener Tunnel - 315 m mit Wintersperre (zwischen Oktober und März ist der Tunnel zum Schutz der hier überwinternden Fledermäuse gesperrt). Eine geschichtliche Bilddokumentation zum Tunnel ist hier zu finden. Der Tunnel verfügt übrigens heute nicht mehr über den vollen Eisenbahnquerschnitt. Im Bauwerk wurden schon vor längerem Vorsorgungsleitungen verlegt. Dabei erhöhte man die Tunnelsohle um bis zu 1,5 m (zu sehen besonders am Südportal). Für die Durchfahrt per Rad ist natürlich immer noch genügend Raum vorhanden.
  • Bromskirchen - der Ort wird nicht durchfahren, nur gestreift.
Ende am Eder-Radweg mit Wegweisern

Weitere Übernachtungsorte[Bearbeiten]

Sicherheit[Bearbeiten]

Ausflüge[Bearbeiten]

Literatur- und Kartenhinweise[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

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