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Leipziger Tieflandsbucht

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Die Leipziger Tieflandsbucht liegt im Nordwesten von Sachsen. Die Umgebung rund um Leipzig wird vor allem durch das Neuseenland geprägt, zahlreichen, inzwischen gefluteten ehem. Braunkohletagebauen. Das Gebiet zieht sich auch in den Süden des Nachbarlandes Sachsen-Anhalt hinein (siehe dazu Mitteldeutsches Chemiedreieck).

Neues Rathaus in Leipzig

Orte[Bearbeiten]

Karte von Leipziger Tieflandsbucht
Emmauskirche und Lutherdenkmal in Borna
Barockschloss Delitzsch
  • 1 Bad Lausick Website dieser Einrichtung Bad Lausick in der Enzyklopädie Wikipedia Bad Lausick im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsBad Lausick (Q10739) in der Datenbank Wikidata - Freizeitbad RIFF, Kurkliniken und Kurpark.
  • 2 Borna Website dieser Einrichtung Borna in der Enzyklopädie Wikipedia Borna im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsBorna (Q10744) in der Datenbank Wikidata - Marktplatz, Stadtkirche mit Lutherdenkmal, Emmauskirche (musste vor der Braunkohle weichen).
  • 3 Delitzsch Website dieser Einrichtung Delitzsch in der Enzyklopädie Wikipedia Delitzsch im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsDelitzsch (Q12052) in der Datenbank Wikidata - Barockschloss und -garten, gut erhaltene Altstadt, Schulze-Delitzsch-Haus (deutscher Begründer der Genossenschaften)
  • 4 Eilenburg Website dieser Einrichtung Eilenburg in der Enzyklopädie Wikipedia Eilenburg im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsEilenburg (Q12055) in der Datenbank Wikidata - Stadt an der Mulde; Burg aus dem Jahr 961.
  • 5 Groitzsch Website dieser Einrichtung Groitzsch in der Enzyklopädie Wikipedia Groitzsch im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsGroitzsch (Q10766) in der Datenbank Wikidata - Kleinstadt an der Weißen Elster mit den Resten der Wiprechtsburg, dem ältesten Steinbau in Sachsen.
  • 6 Leipzig Website dieser Einrichtung Leipzig in der Enzyklopädie Wikipedia Leipzig im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsLeipzig (Q2079) in der Datenbank Wikidata - die mit Abstand größte Stadt der Region; Verkehrsknotenpunkt, Messe- und Musikstadt.
  • 7 Markkleeberg Website dieser Einrichtung Markkleeberg in der Enzyklopädie Wikipedia Markkleeberg im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsMarkkleeberg (Q10782) in der Datenbank Wikidata - mit dem Cospudener und den Markkleeberger See ist die Stadt ein beliebtes Naherholungsziel der Leipziger.
  • 8 Markranstädt Website dieser Einrichtung Markranstädt in der Enzyklopädie Wikipedia Markranstädt im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsMarkranstädt (Q10770) in der Datenbank Wikidata - der Kulkwitzer See (Wassersport!) trennt die Stadt von Leipzig; das Altranstädter Schloss war 1706-1707 das politische Zentrum von Nordeuropa.
  • 9 Pegau Website dieser Einrichtung Pegau in der Enzyklopädie Wikipedia Pegau im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsPegau (Q10773) in der Datenbank Wikidata - Kleinstadt an der Weißen Elster; Sankt-Laurentius-Kirche mit romanischem Wiprecht-Kenotaph und Renaissance-Rathaus (gleicher Baumeister wie in Leipzig).
  • 10 Schkeuditz Website dieser Einrichtung Schkeuditz in der Enzyklopädie Wikipedia Schkeuditz im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsSchkeuditz (Q12058) in der Datenbank Wikidata - die Elster-Luppe-Aue und Seen bilden einen reizvollen Kontrast zum Flughafen und dem ältesten Autobahnkreuz Europas.
  • 11 Zwenkau Website dieser Einrichtung Zwenkau in der Enzyklopädie Wikipedia Zwenkau im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsZwenkau (Q10779) in der Datenbank Wikidata - am Zwenkauer See, dem größten in der Leipziger Region; am Kap Zwenkau wird die Geschichte der Braunkohle anschaulich.

Weitere Ziele[Bearbeiten]

  • Leipziger Auwald - Auwaldgebiet im Bereich von Pleiße, Weißer Elster und Luppe
  • Leipziger Neuseenland im Südraum von Leipzig mit mehreren, z. T. untereinander verbundenen Seen. In den nächsten Jahrzehnten werden noch weitere hinzu kommen.
  • Schladitzer See und Werbeliner See am Nordrand von Leipzig, südlich von Delitzsch

Hintergrund[Bearbeiten]

Die Leipziger Tieflandsbucht ist die südlichste Region des Norddeutschen Tieflandes. Charakteristisch ist der heute stark rückläufige Braunkohlenbergbau und die sich daraus ergebende Bergbaufolgelandschaft mit Birkenwäldern und unzähligen Seen. Rekultivierte Areale bekommen eine neue Rolle als Naherholungsgebiete wie das Leipziger Neuseenland vor allem im Süden und Norden der Stadt.

Anreise[Bearbeiten]

  • Die Leipziger Tieflandsbucht ist aus Richtung München und Berlin über die A 9 erreichbar. Aus Nordwestdeutschland und Dresden führt die A 14 in die Region. Die A 38 aus Richtung Nordhessen, quert am Kreuz Rippachtal die A 9, umgeht Leipzig südlich und trifft östlich am Dreieck Parthenaue auf die A 14.
  • Leipzig und Leipzig-Flughafen sind Halte diverser Fernbuslinien.

Mobilität[Bearbeiten]

Mitteldeutsche S-Bahn

Im Dezember 2013 wurde der Citytunnel in Leipzig für den Bahnverkehr in Betrieb genommen und zeitgleich der Nahverkehr auf der Schiene in der Region neugestaltet. Die fünf Linien des Mitteldeutschen S-Bahnnetzes mit Stationen in vielen Orten der Region sind alle auf die Stadt Leipzig ausgerichtet. In absehbarer Zeit und auch für Touristen interessant wird sich die Region einen Schritt weiter zur Metropolregion um Leipzig und die nahegelegene Stadt Halle an der Saale entwickeln.

Die gesamte Region der Leipziger Tieflandsbucht (genauer: Leipzig und die die Stadt umgebenden Landkreise Leipziger Land und Nordsachsen) gehört dem Mitteldeutschen Verkehrsverbund (MDV) an. Alle Verbundfahrscheine gelten in Regionalzügen, Strassenbahnen und Bussen der jeweiligen Tarifzone(n). Auch das Sachsen-(Sachsen-Anhalt-/Thüringen-)Ticket wird von allen öffentlichen Verkehrsmitteln im mdv anerkannt. Wer nur Zug ohne Umsteigeberechtigung auf andere Verkehrsmittel fahren möchte, kann auch Fahrkarten zum DB-Tarif unter Nutzung von BahnCard-Rabatten erwerben (Ausnahme: innerhalb des Stadtgebietes von Leipzig und für Leipzig-Halle).

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Elster-Saale-Kanal
Schloss Machern
  • die Großstadt Leipzig mit zahlreichen Sehenswürdigkeiten, u. a. historische Handelshäuser, Messehöfe und Passagen sowie Völkerschlachtdenkmal
  • Karl-Heine-Kanal und unvollendeter Elster-Saale-Kanal im Westen von Leipzig
  • Bad Lausick: St.-Kilian-Kirche (ursprünglich im frühen 12. Jahrhunder als romanische Basilika errichtet, aber seither mehrmals umgestaltet, sodass sie nun einen Renaissanceturm und eine barocke Innengestaltung sowie eine Silbermann-Orgel hat)
  • Delitzsch: Barockschloss
  • Groitzsch: ältester Steinbau Sachsens
  • Knautnaundorf (im Südwesten Leipzigs): älteste Kirche Sachsens
  • Machern:
    • 1 Schloss Machern Schloss Machern in der Enzyklopädie Wikipedia Schloss Machern im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsSchloss Machern (Q1655489) in der Datenbank Wikidata – sehr hübsches Renaissanceschloss mit englischem Landschaftsgarten (allerlei dekorative Elemente wie eine künstliche Burgruine, Pyramide, griechischer Tempel, verschiedene Skulpturen)
    • sehenswerte und geschichtsreiche St. Nikolaikirche
    • 2 Schloss Püchau Schloss Püchau in der Enzyklopädie Wikipedia Schloss Püchau im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsSchloss Püchau (Q17559036) in der Datenbank Wikidata (neogotischer Tudor-Revival-Stil) mit englischem Landschaftsgarten
    • Museum Stasi-Bunker an den Lübschützer Teichen
  • Pegau: Sankt-Laurentius-Kirche mit dem Kenotaph des Grafen Wiprecht von Groitzsch; Renaissance-Rathaus
  • Zeugnisse der Völkerschlacht bei Leipzig (unter anderem Apelsteine, die die Stellungen der verschiedenen Truppen während der Schlacht markieren) und der friedlichen Revolution 1989
  • Schloss Altranstädt (Ortsteil von Markranstädt): Für 2 Jahre Hauptquartier des schwedischen Königs Karl XII. (1706/07), hier wurde die Altranstädter Konvention geschlossen, durch die der damalige Kaiser des heiligen römischen Reiches den Schlesiern Glaubensfreiheit gewährte

Aktivitäten[Bearbeiten]

Cospudener See
  • Leipziger Neuseenland Leipziger Neuseenland in der Enzyklopädie Wikipedia Leipziger Neuseenland im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsLeipziger Neuseenland (Q1815570) in der Datenbank Wikidata , Wassersport, der Zwenkauer See ist mit 970 ha der größte See; Teil des Mitteldeutschen Seenlands, dessen größte Seen in Sachsen-Anhalt liegen
  • 1 Belantis Belantis in der Enzyklopädie Wikipedia Belantis im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsBelantis (Q815261) in der Datenbank Wikidata , nach eigenen Angaben Ostdeutschlands größter Freizeitpark. Direkt an der A 38, an der Abfahrt Leipzig-Neue Harth gelegen.
  • Lutherweg, Wandern bzw. Radfahren auf den Spuren des Reformators, dessen Thesenanschlag vor 500 Jahren 2017 gefeiert wird
Festivals und regelmäßige Veranstaltungen
  • zahlreiche Veranstaltungen in Leipzig (u. a. Buchmesse, Wave-Gotik-Treffen, Bachfest, Weihnachtsmarkt)
  • Juli: With Full Force, großes Metal-, Hardcore- und Punkfestival auf dem Segelflugplatz Roitzschjora bei Löbnitz
  • August: Highfield-Festival am Störmthaler See in Großpösna, größtes Indie-Rock-Festival in den neuen Bundesländern (im Schnitt 25.000 Besucher)

Küche[Bearbeiten]

Unterkunft[Bearbeiten]

Sicherheit[Bearbeiten]

Klima[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

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