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Köln/Nippes

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Köln-Nippes (Stadtbezirk)
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Lage des Bezirks Nippes in Köln

Köln-Nippes ist ein Stadtteil sowie ein Stadtbezirk von Köln. Zum Stadtbezirk gehören die Stadtteile Nippes, Weidenpesch, Mauenheim, Longerich, Riehl und Niehl.

Hintergrund[Bearbeiten]

Karte von Nippes

Der Stadtbezirk liegt nördlich der Kölner Innenstadt. Durch ihn führte die römische Grenzstraße nach Xanten über Neuss, die heutige Niehler Straße und Sebastianstraße. Bereits in der Römerzeit lag im Stadtteil Köln-Nippes eine Villa, wie man die damaligen Gutshöfe nennt. Weil der Rhein sich ein wenig nach Westen verlagerte, wurde später die heutige Neusser Straße zur Hauptstraße nach Neuss. An dieser Straße wird 1549 ein Gasthaus im heutigen Nippes erwähnt.

Der ganze Stadtbezirk bleibt bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts ländlich strukturiert. Ausser einigen kleinen Bauerndörfern wie Longerich und Niehl gab es dort nichts weiter. Erst ab ca. 1850 beginnt das Wachstum der an Köln angrenzenden Orte. 1860 eröffnet der Zoo in Riehl, kurz darauf die Flora, ein botanischer Garten und gleichzeitig ein Ausflugsziel der gehobeneren Gesellschaft mit Restaurant und Ballsaal. In Nippes wird ein Eisenbahnausbesserungswerk und ein Rangierbahnhof errichtet, außerdem siedeln sich einige Fabriken an. Nippes wird zu einem Arbeiter- und Eisenbahnerwohnort, rund um Zoo und Flora in Riehl wohnen Leute mit höherem Einkommen. Nördlich von Riehl entsteht eine große Kaserne. Nach der Entmilitarisierung des Rheinlands 1918 entsteht auf einem Teil des Kasernengeländes und zunächst unter Nutzung der Kasernengebäude Kölns größtes Altenheim, die Riehler Heimstätten.

1888 wird das gesamte Gebiet nach Köln eingemeindet. Auf dem Gebiet eines alten Gutshofs zwischen Nippes und Niehl ensteht der Weidenpescher Park, Kölns erstes Sportzentrum mit Golfplatz, Pferderennbahn und dem ersten Fußballstadion Kölns. Heute existiert davon nur noch die Rennbahn. Erst im 20. Jahrhundert erfolgt die großflächige Besiedlung der übrigen Stadtteile. Aus dem kleinen Bauern- und Fischerdorf Niehl wird ein Industrieort, die Dörfer Mauenheim, Longerich und Merheim wachsen durch Wohnbebauung. Um die beiden gleichnamigen Stadtteile nicht immer zu verwechseln, wird das linksrheinische Merheim in Weidenpesch umbenannt.

Anreise[Bearbeiten]

  • Mit der S-Bahn ist der Stadtbezirk durch die Linien S6 und S11 angeschlossen über die Haltestellen "Köln-Nippes", "Köln-Geldernstraße/Parkgürtel" und "Köln-Longerich".
  • Mit der Stadtbahn ist der Stadtbezirk durch die Linien 12, 13, 15, 16 und 18 angeschlossen.
  • Mit dem Auto ist der Stadtbezirk über die Ausfahrten der A 57 südlich des Autobahnkreuzes angeschlossen, sowie über die Autobahn 1, mit der Ausfahrt "Köln Niehl".

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Kirchen, Moscheen, Synagogen, Tempel[Bearbeiten]

Sehenswerte Kirchen gibt es nur drei:

  • 1 Alt St. Katharina Alt St. Katharina in der Enzyklopädie Wikipedia Alt St. Katharina im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsAlt St. Katharina (Q433286) in der Datenbank Wikidata in Niehl (Sebastianstraße) ist eine kleine Dorfkirche, die z.T. noch aus dem 12. Jahrhundert stammt.
  • Die 1889 eingeweihte 2 Lutherkirche Lutherkirche in der Enzyklopädie Wikipedia Lutherkirche im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsLutherkirche (Q1877950) in der Datenbank Wikidata in Nippes (Siebachstraße) ist zu großen Teilen noch mit der originalen Ausstattung versehen und bietet so ein gutes Beispiel für den evangelischen Kirchenbau in der Gründerzeit. In der Kirche finden heute außer Gottesdiensten auch viele Konzerte aller Musikrichtungen statt.
  • 3 St. Engelbert St. Engelbert in der Enzyklopädie Wikipedia St. Engelbert im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsSt. Engelbert (Q2318128) in der Datenbank Wikidata in Riehl (Riehler Gürtel), geweiht 1931, ist eine der ersten modernen Kirchen Kölns. Angeblich weigerte sich der damalige Erzbischof zunächst, die Kirche zu weihen, weil er die Architektur so befremdlich fand. Architekt war Dominikus Böhm.
  • Erwähnenswert ist auch die ehemalige Lutherkapelle in Longerich (Lindweilerweg). Zuerst war sie ein Stallgebäude, dann ab 1933 eine evangelische Gottesdienststätte und ab 2010 ist sie als St. Mikaelskirche die einzige äthiopisch-orthodoxe Kirche für Köln und Umgebung.

Bauwerke[Bearbeiten]

  • Für Freunde der Sportgeschichte ist der Weidenpescher Park interessant: Die Tribünen der Pferderennbahn stehen z.T. unter Denkmalschutz und genauso die letzte Tribüne des alten Fußballstadions. Hier wurden auch einige Szenen des Films "Das Wunder von Bern" gedreht.
  • Im Zoo stehen noch einige Gebäude vom Ende des 19. Jahrhunderts, so z.B. das alte Elefantenhaus oder das damalige Vogelhaus. Diese Bauwerke wurden in exotischen Baustilen errichtet.
  • Das Hauptgebäude der Flora wurde 2014 restauriert und modernisiert. Man spürt noch immer den Charme eines noblen Ausflugsortes der Gründerzeit. Auch einige der Gewächshäuser sind nicht nur wegen der Pflanzen sehenswert.
  • Das Colonia-Hochhaus am Rheinufer in Riehl war mit einer Höhe von 147 m von der Eröffnung 1973 bis 1976 das höchste Haus Deutschlands und das höchste Wohnhaus Europas. Bis heute ist es das zweithöchste Haus Kölns, das höchste Wohnhaus Deutschlands und das dritthöchste Haus Deutschlands, das nicht in Frankfurt steht. Im Gegensatz zu vielen anderen Wohnhochhäusern hat es einen gehobenen Standard. Ein Zugang zu Aussichtszwecken ist nicht möglich.

Museen[Bearbeiten]

  • 4 Rheinisches Industriebahnmuseum (Mit Bus und Bahn: Buslinie 140 bis (H) Longericher Straße/Etzelstraße. Die Haltestelle befindet sich direkt vor dem Eingang.), Longericher Str. (fürs Navi: Longericher Straße 249 eingeben. Der einzige Zugang zum Museum ist der Treppenaufgang an der rechten Straßenseite in der Unterführung, deshalb nicht Rollstuhl geeignet. Parkmöglichkeiten sind an der Longericher Straße ausreichend vorhanden. Der Weg zur Fahrzeugschau und zum Museum ist markiert.). Rheinisches Industriebahnmuseum in der Enzyklopädie Wikipedia Rheinisches Industriebahnmuseum im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsRheinisches Industriebahnmuseum (Q2147831) in der Datenbank Wikidata. Eine 600mm Schmalspurbahn fährt durch das Gelände und zu den einzelnen Stationen. Eine "Jung" Dampflok, Baujahr 1921, eine Führerstandsmitfahrt auf der Henschel DH440 und ein Stahltriebwagen ET57 der KBE, sind die Highlights. Geöffnet: vorläufig aus betrieblichen Gründen keine Betriebstage! [veraltet]. Preis: Kinder unter 6 Jahren frei,Kinder 6-14 Jahre: 2,00 Euro,Familienkarte (2xErwachsene+2Kinder): 11 Euro,Erwachsene: 4,50 Euro.


Parks[Bearbeiten]

  • 5 Flora Köln. Flora Köln in der Enzyklopädie Wikipedia Flora Köln im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsFlora Köln (Q320082) in der Datenbank Wikidata. Die Flora Köln ist der zweite Botanische Garten in Köln, welcher 1864 eröffnet wurde. Der erste musste dem Neubau des Kölner Hauptbahnhof weichen. Der Eintritt in die Flora ist kostenlos. Anfahrt: Mit der Bahn: Ab Zentrum, Linie 18 bis Haltestelle "Zoo/Flora". Mit dem Auto: "Parkhaus Zoo", 90ct/h., 8,50€/Tag, sonst gebührenpflichtige Parkplätze unter der Zoobrücke (1,50€/Std., 4 €/Tag).
  • Die Riehler Auen.
  • Der Blücherpark in Neuehrenfeld bzw. Bilderstöckchen, welcher 1911 als Naherholungsgebiet für die damals noch industriell geprägten Stadttile Nippes und Neuehrenfeld errichtet worden war. Anfahrt: Mit der Bahn ab Zentrum die Linie 5 bis Haltestelle Nußbaumerstraße oder Lenauplatz oder mit der Linie 13 bis zur Haltestelle Escher Straße.

Verschiedenes[Bearbeiten]

  • 6 Kölner Zoo mit Aquarium, Riehler Straße 173 (Anfahrt: Mit Bus und Bahn: Linie 18, Haltestelle "Zoo/Flora". Mit dem Auto: "Parkhaus Zoo", 90ct/h., 8,60€/Tag, sonst gebührenpflichtige Parkplätze unter der Zoobrücke (1,50€/Std., 4 €/Tag).). Kölner Zoo mit Aquarium in der Enzyklopädie Wikipedia Kölner Zoo mit Aquarium im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsKölner Zoo mit Aquarium (Q529586) in der Datenbank WikidataKölner Zoo mit Aquarium auf FacebookKölner Zoo mit Aquarium auf InstagramKölner Zoo mit Aquarium auf TwitterKölner Zoo mit Aquarium auf YouTube. In dem 1860 eröffneten Zoo gibt es Elefanten, Przewalski-Pferde, Nilpferde, Tiger und andere Tiere. Im Zoo befindet sich auch de Clemenshof. Dort kann man nicht nur alte Haustierrassen, es ist auch die Heimat von Hennes VIII, dem Maskottchen des 1. FC Köln. Geöffnet: Öffnungszeiten: 1. März - 30. Oktober: 9 - 18 Uhr (letzter Einlass: 17.30 Uhr), 1. November - 28./29. Februar: 9 - 17 Uhr (letzter Einlass: 16.30 Uhr). Preis: (Zoo und Aquarium - Kombiticket. Einzeltickets nur für Zoo oder Aquarium gibt es nicht.): Erwachsene: 19,50€, Kinder (4 - 12 Jahre): 9€, Schüler, Studenten, Azubis (mit Ausweis): 14,50€.

Aktivitäten[Bearbeiten]

Einkaufen[Bearbeiten]

Küche[Bearbeiten]

Günstig[Bearbeiten]

  • 1 Bazar Kebap, Wilhelmstraße 59, 50733 Köln. Tel.: +49 (0) 221 736278. Hat von außen gesehen eher den Charme einer 08/15 Imbissbude. Gute Vorspeisen und das gegrillte vom Holzkohlegrill zu guten Preisen belehren den Gast des Besseren. Das kühle Effes gibt es hier natürlich auch. Im Sommer sind auch Tische vor dem Restaurant zu finden.

Mittel[Bearbeiten]

Gehoben[Bearbeiten]

Nachtleben[Bearbeiten]

Unterkunft[Bearbeiten]

Günstig[Bearbeiten]

Mittel[Bearbeiten]

Gehoben[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

ArtikelentwurfDieser Artikel ist in wesentlichen Teilen noch sehr kurz und in vielen Teilen noch in der Entwurfsphase. Wenn du etwas zum Thema weißt, sei mutig und bearbeite und erweitere ihn, damit ein guter Artikel daraus wird. Wird der Artikel gerade in größerem Maße von anderen Autoren aufgebaut, lass dich nicht abschrecken und hilf einfach mit.
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