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Köln/Chorweiler

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Köln/Chorweiler ist ein Stadtbezirk von Köln.

Der Bezirk umfasst den linksrheinischen Norden Kölns. Namensgebend ist die Trabantenstadt Chorweiler, welche in den 1970er und 1980er Jahren als eine der größten Plattenbausiedlungen Deutschlands errichtet wurde. Zu diesem Neubaugebiet, das im ursprünglichen Bebauungsplan "Neue Stadt" hieß, gehören außer dem Kernstadtteil Chorweiler noch die Stadtteile Seeberg und Heimersdorf südlich von Chorweiler, sowie Blumenberg nördlich von Chorweiler. In den nächsten Jahren soll nordwestlich von Blumenberg als Abschluss des ganzen Projekts noch der Stadtteil Kreuzfeld gebaut werden.

Hintergrund[Bearbeiten]

KölnInnenstadtRodenkirchenLindenthalEhrenfeldNippesChorweilerMülheimKalkPorz
Lage des Bezirks Chorweiler in Köln
Karte von Chorweiler

Das Gebiet des Stadtbezirks Chorweiler wurde bei den drei Eingemeindungen 1888, 1922 und 1975 nach Köln eingemeindet. Bis zum Bau der Trabantenstadt ab Mitte der 1960er Jahre wurde das Gebiet überwiegend landwirtschaftlich genutzt. Die Bauern siedelten in den Dörfern Merkenich, Rheinkassel, Langel, Feldkassel, Fühlingen, Worringen, Roggendorf/Thenhoven, Weiler, Volkhoven, Pesch, Esch und Auweiler. Die meisten dieser Orte gab es schon im Mittelalter, jedoch ist die Bebauung überwiegend aus dem 19. und 20. Jahrhundert, von einigen Kirchen abgesehen. Bis auf das etwas größere Worringen waren es alles kleine Dörfer mit der dazugehörigen Infrastruktur, also Bauernhöfen, Kirche, Dorfschule, Kneipe und wenigen anderen Gebäuden. Worringen liegt etwa auf halber Strecke zwischen Köln und Neuss und diente schon im Mittelalter als Ort zum Rasten.

In Nord-Süd-Richtung verlief am Rhein entlang die römische Grenzstraße, die im Stadtbezirk als Alte Römerstraße immer noch erkennbar ist. In der Nähe von Fühlingen gab es römische Ziegeleien, von denen aber nichts mehr zu sehen ist.

Anreise[Bearbeiten]

Mit dem Auto[Bearbeiten]

Durch den Stadtteil verlaufen die Autobahnen A 1 und A 57. Abfahrten sind Köln-Fühlingen und Köln-Longerich auf der A 1, Köln Chorweiler und Köln-Worringen auf der A 57. Die Abfahrt Köln-Chorweiler kann nur aus und nach Süden, also zum Autobahnkreuz Köln-Nord, befahren werden. Außerdem verläuft die Bundesstraße B 9 (Neuss - Dormagen - Köln) durch den Stadtteil. Sie dient heute aber weniger dem Fernverkehr, sondern eher dem Regionalverkehr. Der Fernverkehr nutzt die parallel laufende Autobahn A 57. Kostenlose Parkmöglichkeiten gibt es viele, nur die Parkplätze am Fühlinger See sind im Sommer kostenpflichtig.

Mit der Bahn[Bearbeiten]

Durch Chorweiler fährt die S 11, eine Linie der Köln/Düsseldorfer S-Bahn. Innerhalb der Trabantenstadt hat sie vier Haltepunkte. Ein weiterer Haltepunkt liegt zwischen Worringen und Roggendorf/Thenhoven. Wer von Norden kommt, steigt am besten in Düsseldorf Hbf. um, wer von Süden oder Westen kommt, in Köln Hbf. Bis Chorweiler-Zentrum fährt auch die Stadtbahnlinie 15 vom Kölner Zentrum. Sie hält in Heimersdorf und Chorweiler. Am gemeinsamen S- und U-Bahnhof Chorweiler gibt es oberirdisch einen Busbahnhof. Von hier fahren Buslinien in die anderen Stadtteile des Bezirks. Die Stadtbahnlinie 12 fährt bis Merkenich. Von dort fährt ein Bus über Rheinkassel nach Langel. Was es nicht gibt, ist eine Verbindung in die am gegenüberliegenden Rheinufer befindlichen Städte Leverkusen und Monheim.

Mit dem Schiff[Bearbeiten]

Die auf dem Rhein fahrenden Schiffe halten hier nicht. Allerdings gibt es eine Rheinfähre für Fußgänger, Radfahrer und Autos von Langel nach Leverkusen-Hitdorf.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Kirchen, Moscheen, Synagogen, Tempel[Bearbeiten]

Drei Kirchen im Stadtbezirk sind sehenswert: In Rheinkassel befindet sich St. Amandus, eine kleine romanische Kirche. Die Kirche stammt überiwgend aus der Zeit um 1200. Sie ist für eine Dorfkirche ziemlich großzügig gebaut, da sie dem Stift St. Gereon in Köln gehörte und die Stiftsherren recht vermögend waren.

Eine weitere sehenswerte romanische Dorfkirche beindet sich in Esch. St. Martinus wurde zwischen dem 11. und 13. Jahrundert gebaut. Wie es früher üblich war, befindet sich auch heute noch rund um die Kirche der Friedhof des Dorfes.

Der dritte sehenswerte Kirchenbau ist eine der neuesten Kirchen Kölns: St. Katahrina von Siena in Blumenberg, zwischen 2001 und 2003 errichtet. Eine für Kirchenaußergewöhnliche, aber trotzdem sakrale Architektur macht den Bau sehenswert.

Die anderen Kirchen des Stadtbezirks stammen aus dem 19. und 20. Jahrhundert und sind nur für ausgewiesene Freunde der Sakralarchitektur wirklich interessant. Auch die im Stadtbezirk befindlichen Moscheen sind architektonisch nicht herausragend.

Burgen, Schlösser und Paläste[Bearbeiten]

Das einzige Schloss im Stadtbezirk ist Haus Arff, weit weg von jeder anderen Bebauung kurz vor der Stadtgrenze ganz im Norden gelegen. Der kleine barocke Schloss wurde als Landsitz eines vermögenden Kölner Geistlichen vom kurfürstlichen Hofarchitekten Leveilly zwischen 1750 und 1755 gebaut. Nach mehreren Besitzerwechseln ist das Schloss auch heute noch in Privatbesitz und kann deshalb nur von außen besichtigt werden. Deshalb eignet es sich eher als Etappenziel einer kleinen Fahrradtour durch den Chorbusch zum Kloster Knechtsteden oder nach Zons.

Haus Fühlingen ist ein halbverfallenes ehemaliges Gestüt südlich von Fühlingen. Es wurde um 1880 gebaut und soll seit einigen Jahren in noble Eigentumswohnungen umgebaut werden. Bis jetzt hat sich aber außer dem Bauschild in den letzten Jahren nichts getan und das Gebäude verfällt immer weiter.

Aktivitäten[Bearbeiten]

Freunde des Wassersports kommen hier auf ihre Kosten. Der südlich von Fühlingen gelegene Fühlinger See ist Kölns größtes Naherholungsgebiet (ÖPNV: ab Chorweiler (S 11, Linie 15), Heimersdorf (Linie 15) oder Wilhelm-Sollmann-Straße (Linien 12 und 15) mit der Linie 122 bis (H) Seeberg oder ab Chorweiler Linien 120 oder 121 bis (H) Merianstraße). Hier gibt es Bademöglichkeiten, Gelegenheit zum Windsurfen und eine Ruderregattabahn, auf der auch schon Weltmeisterschaften stattfanden. Auch bei Tauchern ist der See wegen seines im Winter und Frühjahr klaren Wassers beliebt. Rund um den See kann man spazieren gehen oder den See mit Rad oder Inlinern umrunden. Angeln ist nur den Mitgliedern des örtlichen Angelvereins erlaubt. An heißen Sommerwochenenden sind die Seeufer allerdings hoffnungslos überfüllt. Eine Ausweichmöglichkeit sind die etwas kleineren Seen zwischen Pesch und Esch. Dort ist es nicht ganz so voll, aber die Infrastruktur auch weniger ausgebaut.

In Roggendorf/Thenhoven gibt es einen öffentlichen, also klubfreien, Golfplatz.

Wer gerne wandert kann dies im Worringer Bruch, einem immer noch sumpfigen ehemaligen Rheinarm, und dem ausgedehnten Waldgebiet des Chorbuschs tun. Zu Fuß oder mit dem Rad kann man den Rheindeich entlang von Merkenich bis Worringen gelangen. Zwischendurch gibt es auch ein paar Lokale zur Einkehr

Einkaufen[Bearbeiten]

In Chorweiler-Mitte neben dem S-/U-Bahnhof gibt es ein größeres Einkaufszentrum mit Geschäften/Supermärkten der niedrigen bis mittleren Preisklasse.

Küche[Bearbeiten]

Günstig[Bearbeiten]

Mittel[Bearbeiten]

Gehoben[Bearbeiten]

Nachtleben[Bearbeiten]

Wenn man Glück - oder Pech, je nach Sichtweise - hat, findet gerade im Dorf das alljährliche Schützenfest statt. Dann gibt es meist im Festzelt (Eintritt!) eine Art Nachtleben. Ansonsten bleiben noch die gelegentlich noch existenten Dorfkneipen.

Unterkunft[Bearbeiten]

Wer nicht gerade beruflich oder zu einer Familienfeier im Stadtbezirk übernachten muss, sollte sich besser ein Hotel näher im Kölner Zentrum suchen. Im Stadtbezirk gibt es nur wenige kleine Hotels und Pensionen.

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

http://www.stadt-koeln.de/leben-in-koeln/stadtbezirke/chorweiler/chorweiler – Offizielle Webseite von Köln-Chorweiler (Stadtbezirk)


ArtikelentwurfDieser Artikel ist in wesentlichen Teilen noch sehr kurz und in vielen Teilen noch in der Entwurfsphase. Wenn du etwas zum Thema weißt, sei mutig und bearbeite und erweitere ihn, damit ein guter Artikel daraus wird. Wird der Artikel gerade in größerem Maße von anderen Autoren aufgebaut, lass dich nicht abschrecken und hilf einfach mit.
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