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Unesco-Welterbestätten in Asien
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Nara

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JP-Nara-Park-1.jpg
Nara
PräfekturNara
Einwohner
356.992 (2017)
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Lage
Lagekarte von Japan
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Nara

Nara (奈良市 Nara-shi) ist Hauptstadt der gleichnamigen Präfektur Nara im Süden der japanischen Hauptinsel Honshū.

Hintergrund[Bearbeiten]

Nara war von 710 bis 784 unter dem Namen Heijō-kyō (平城京) die Hauptstadt von Japan. Die meisten Tempelanlagen und Schreine wurden während dieser Zeit gegründet. Danach wurde Kyōto zur Hauptstadt erklärt. Durch den Verlust der weltlichen Macht konnte sich Nara zu einem religösen Zentrum entwickeln. Heute ist Nara auch eine wichtige Universitätsstadt. Das Straßennetz ist nach chinesischem Vorbild schachbrettartig aufgebaut.

Die gut erhaltenen Tempelanlagen und die Überreste des Kaiserpalastes gehören wegen ihrer historischen Bedeutung zum Weltkulturerbe der UNESCO.

Anreise[Bearbeiten]

Im Zentrum von Nara, unterirdisch der Bahnhof der JR-Station

Mit dem Flugzeug[Bearbeiten]

Mit der Bahn[Bearbeiten]

Von Kyōto führt die Kansai-Linie der JR nach Nara, ebenso die private Kintesu-Kyoto-Linie. Von Ōsaka ist die Kintesu-Nara-Linie die schnellste Möglichkeit, nach Nara zu gelangen. Sowohl der 1 Typ ist Gruppenbezeichnung JR Bahnhof Nara Station (rund 1.5 km) als auch der Endbahnof 2 Typ ist Gruppenbezeichnung Kintesu Nara Station (rund 1 km) liegen in Gehdistanz zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten im Nara-Park.

Mit dem Bus[Bearbeiten]

Auf der Straße[Bearbeiten]

Mobilität[Bearbeiten]

Karte von Nara

Der JR Bahnhof, Nara Station gilt als Hauptbahnhof der Stadt. Von hier fahren öffentliche Busse zu allen Sehenswürdigkeiten.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Die meisten Touristen besuchen Nara als Tagesausflug von Kyoto aus. Es gibt allerdings mehr zu sehen, als man an einem Tag genießen kann. Besser wäre es, 2 Tage einzuplanen, einen für die Gebäude in und um den Nara Park, sowie ein Tag für die restlichen Sehenswürdigkeiten.

In Nara gibt es mehrere Gebäude die in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen wurden. Dies sind: Todai-ji, Kofuku-ji, Kasuga-Schrein, Gangō-ji, Yakushi-ji, Toshodai-ji und die Überreste des Heijō-Palastes. Der Hōryū-ji befindet sich etwas abseits in der südwestlich gelegenen Kleinstadt Ikaruga.

Religiöse Gebäude[Bearbeiten]

Kofuku-ji
  • 1 Kofuku-ji.

Vom Tempelkomplex Kofuku-ji mit ursprünglich 175 Gebäuden sind noch 12 erhalten geblieben. Die restlichen Gebäuden fielen Feuersbrünsten und ähnlichem zum Opfer. Der Tempel war ursprünglich in Kyoto erbaut worden, wurde aber im Jahre 710 hierher versetzt. Er ist der Haupttempel der Fuijwara-Familie. Es ist eine dreistöckige (1143) und eine fünfstöckige Pagode (1426) erhalten geblieben. Die fünfstöckige ist nur wenige Zentimeter kleiner als die Pagode des To-ji in Kyoto und damit die zweitgrösste Japans.

Kokuhokan. Das moderne Betongebäude ist eine nationale Schatzkammer, sie zeigt die aus den zerstörten Gebäuden geretteten Statuen und Kunstwerke. Öffnungszeiten: täglich 9-16.30 (¥ 500)
  • 2 Gangō-ji.

Gut erhalten sind drei historische Stätten: eine fünfstöckige Mini-Pagode, die Haupthalle Gangō-ji Gokurakubō und der Zen-Raum.

  • 3 Yakushi-ji.

Von der Tempelanlage sind ist nur die östliche Pagode original erhalten, sie ist 33,6 m hoch und verfügt über 3 Stockwerke mit Zwischendächern, so dass sie sechsstöckig erscheint. Alle anderen großen Gebäude wurden erst in den letzten Jahrzehnten restauriert.

  • 4 Todai-ji.

Der Große Osttempel oder Todai-ji ist das Hauptheiligtum der buddhistischen Kengon-Sekte. Er wurde im Jahre 752 eingeweiht. Der Tempel, der eigentlich ein Tempelbezirk ist, besteht aus mehreren Gebäuden, leider sind nicht mehr alle erhalten geblieben. Die Hauptachse (Süd-Nord) der Tempelanlage bilden Nadai-mon, Chu-mon, Daibutsuden und Kodo. Westlich davon befinden sich Shingon-in, Sashizudo, Shosoin, Kaidan-in, Saidei-mon und Tegai-mon. Östlich davon befinden sich Tonan-in, das Tempelamt, Toto-Pagode, der Glockenturm Chisokuin Hogon-in, Oyuya, Hashuin Nembutsudo, Sammai-do, Kaisaido, Kannon-in, Wakasai, Sangatsu-do, Nigasu-do und der Tamakayama Hachimangu-Schrein.

Achteckige Laterne vor Daibutsu-den
Torwächter im Südtor
Der große Buddha Daibutsu
Figur neben dem großen Buddha

Einige Details:

  • Nadai-mon. Das große Südtor, ist ein von 18 Säulen getragenes zweistöckiges Bauwerk.
Daibutsuden
  • Daibutsuden, die Halle des großen Buddha, hat heute nur noch rund 2/3 der ursprünglichen Größe, gilt heute noch immer als eines der größten Holzbauwerke der Welt. Mit einer Länge von 57 m, einer Breite von 50,5 m und einer Höhe von 48,5 m glaubt man fast nicht, dass es sich hier um einen verkleinerten Nachbau handelt. Im Innern befindet sich die größte Buddha-Statue Japans. Die bronzene Sitzstatue selber hat eine Höhe von 16,2 m, sie befindet sich auf einem bronzenen Sitzpodest, welches als 56-blättige Lotusblüte ausgebildet ist und eine Umfang von 20,7 m hat.
  • Kaidan-in. Der Tempel wurde im Jahre 754 gegründet. Das heutige Gebäude musste um 1730 neu errichtet werden. Im Innenraum befinden sich die Statuen von Shakymuni und Taho-Nyo-Rai. In den Ecken befinden sich die vier Himmelswächter in voller Rüstung.
  • Im Glockenturm befindet sich die zweitgrößte Glocke Japans (3,9 m Höhe und 2,8 m Durchmesser). Es handelt sich hierbei um einen Neuguss aus dem Jahre 1239, die erste Glocke wurde im Jahre 749 gegossen und bei einem Taifun im Jahre 989 stark beschädigt.
  • Sangatsu-do, die Halle des Dritten Monats ist das älteste noch erhaltene Gebäude auf dem Gelände (kein Nachbau!). Sie wurde im Jahre 733 von Roben errichtet. Die Bethalle Raido wurde um 1200, in der Kamakura-Zeit angefügt. Anhand der Dachkunstrukton läßt sich leicht unterscheiden was zu welchem Bauwerk gehört.
  • Nigasu-do. Die Halle des Zweiten Monats, wurde im Jahre 752 von dem Priester Jichu erbaut. Sie musste nach einem Brand im Jahre 1669 wieder aufgebaut werden.

Am Eingang zum Todai-ji warten bereits zahlreiche zahme Sikahirsche auf ihr Futter. Man bekommt es hier für 150¥ zu kaufen, und schon hat man - solange das Futter reicht - Begleitung bekommen. Manchmal recht aufdringlich. Bitte nichts anderes füttern, es könnte den Tieren schaden, sie fressen auch Papier und Verpackungen.

Das Südtor
Halle des Großen Buddha
Der Glockenturm im Todai-ji
  • 5 Kasuga-taisha. .

Zum Kasuga-Schrein kommt man durch den Nara-Park, vorbei an über 1000 steinernen Laternen.

Detail des Kasuga-Schreins
  • 6 Toshodai-ji.

Der Tempel wurde 759 gegründet. Die Vorlesungshalle Kōdō stammt vom Kaiserpalast in Nara und ist das einzige gut erhaltene Gebäude des Palastes.

Burgen, Schlösser und Paläste[Bearbeiten]

  • 7 Typ ist Gruppenbezeichnung Die Überreste des Heijō-Palastes Heijō-kyō. Die meisten Gebäude wurden entweder umgesetzt oder sind im Laufe der Zeit verfallen. Inzwischen haben sich die Archäologen damit intensiv beschäftigt, ihrer Arbeit ist es zu verdanken, dass die Überreste zum Weltkulturerben gehören.

Bauwerke[Bearbeiten]

Denkmäler[Bearbeiten]

Museen[Bearbeiten]

  • 8 Nationalmuseum Nara. . Im Museum liegt ein Schwerpunkt auf der Rolle des Buddhismus in Japan.
  • 9 Neiraku Art Museum. . Das Neiraku Museum wurde 1969 eröffnet

Straßen und Plätze[Bearbeiten]

Parks[Bearbeiten]

Über 1000 Laternen zieren den Park
  • Der Nara-Park (Nara-koen) ist ebenfalls bekannt für seine zahmen Hirsche. Bitte verfüttern Sie nur die speziellen Futterplätzchen an die Hirsche, die im Park verkauft werden.
  • 10 Typ ist Gruppenbezeichnung Isui-en, der schöne Garten mit Karpfenteich stammt aus der Meiji-Zeit. Es ist sicher eine der schönsten Gartenanlagen der Stadt.
  • Man'yô (Botanischer Garten)

Verschiedenes[Bearbeiten]

  • 11 Typ ist Gruppenbezeichnung Sarusawa-ike, Karpfenteich mit schönem Blick zum Kofuku-ji

Aktivitäten[Bearbeiten]

Einkaufen[Bearbeiten]

Einkaufsstraße im Zentrum von Nara Nähe Bahnhof JR-Station

Küche[Bearbeiten]

Nachtleben[Bearbeiten]

Unterkunft[Bearbeiten]

Sicherheit[Bearbeiten]

Gesundheit[Bearbeiten]

Praktische Hinweise[Bearbeiten]

Ausflüge[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

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