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Ludwigshafen am Rhein

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Lua-Fehler in mw.wikibase.entity.lua, Zeile 88: data.schemaVersion must be a number, got nil instead Ludwigshafen liegt am östlichen Rand von Rheinland-Pfalz, direkt gegenüber von Mannheim (Baden-Württemberg) und ist die Geburtsstadt von Ernst Bloch und Helmut Kohl. Sie liegt am Rhein und hat etwa 165.500 Einwohner. Damit ist sie nach Mainz die zweitgrößte Stadt in Rheinland-Pfalz.

Stadtteile[Bearbeiten]

  • Friesenheim
  • Gartenstadt
  • Maudach
  • Mundenheim
  • Nördliche Innenstadt
  • Oggersheim
  • Oppau, Edigheim, Pfingstweide
  • Ruchheim
  • Rheingönheim
  • Südliche Innenstadt

Hintergrund[Bearbeiten]

Geschichte[Bearbeiten]

Dort, wo heute die Innenstadt von Ludwigshafen liegt, war bis zur französischen Besatzungszeit unter Napoléon das Vorwerk der Festung Mannheim, die sogenannte Rheinschanze. Diese war in früheren Jahren zum Schutz des Rheinübergangs nach Mannheim angelegt worden. Den Anschub zur Gründung einer Handelsniederlassung gab ein Rheinhochwasser im Jahre 1823. Dies spülte an der Stelle, wo sich heute das Einkaufszentrum "Rheingalerie" befindet, einen sogenannten Kolk aus, d.h., das Ufer wurde weggerissen und ein großer Teil der Uferfläche ausgespült. So entstand ein großes natürliches Hafenbecken, der "Winterhafen". Wo Schiffe festmachen und Handel getrieben wird, sind Investoren nicht weit. Schnell wurden am Hafen Lagerschuppen und Lagerplätze angelegt. Den Anstoß zur Gründung einer Gemeinde gab schließlich der Bau der "Ludwigsbahn", eine Eisenbahnlinie, die Kohle und Erz, aber auch Personen in das und aus dem Saarland transportierte. 1843 gab der bayerische König Ludwig I. die Genehmigung zur Gemeindegründung. 1853 wurde Ludwigshafen eine selbständige Gemeinde und schon 1859 zur Stadt erhoben. Es gab damals schon bestehende, kleinere chemische Fabriken im Außenbereich von Ludwigshafen, den endgültigen Motor zum schnellen Wachstum lieferte 1865 die Gründung der BASF. Zwischen ca. 1880 und 1930 war Ludwigshafen die am schnellsten wachsende Stadt in Deutschland. Heute hat die Stadt mit eingemeindeten Orten ca. 165.500 Einwohner.

Durch massive Kriegszerstörungen und dem nachfolgenden Abriss mancher erhaltenswerter Gebäude für den Straßen- und Wohnungsbau in den Fünfziger und Sechziger Jahren, hat Ludwigshafen heute eine gesichtslose Innenstadt. Nur wenige Gebäude zeugen noch von der Zeit aus der Gründung bzw. von vor dem Ersten Weltkrieg.

Durch das milde und relativ trockene Klima in der Rheinebene wurde diese schon früh besiedelt. Deshalb sind einzelne Stadtteile Ludwigshafens deutlich älter. Oggersheim ist beispielsweise schon über 1200 Jahre alt und hat eine kleinstädtische Tradition. Rheingönheim ist vor ca. 1600 Jahren aus einem (noch älteren) römischen Kastell hervorgegangen, Maudach und Ruchheim haben heute noch dörfliche Traditionen und Strukturen.

Nachbargemeinden[Bearbeiten]

Die Nachbargemeinden verfügen vielfach (mit Ausnahme von Mannheim) über günstigere Unterkünfte.

Kurpfalz[Bearbeiten]

  • Mannheim: die (größere) Nachbarstadt auf der anderen Rheinseite, ist zu Fuß erreichbar, außerdem mit der Bahn und mit der Straßenbahn.

Vorderpfalz[Bearbeiten]

  • Altrip (Naherholungsgebiet "Blaue Adria"). Es bestehen Busverbindungen ab dem Stadtteil Rheingönheim (Endhalt Straßenbahn) sowie eine Fähre über den Rhein nach Mannheim.
  • Neuhofen: Badeseen. Es bestehen Busverbindungen.
  • Limburgerhof: Standort des BASF-Agrarzentrums. Mennoniten-Friedhof. Schlosspark. Es bestehen gute Bahnverbindungen.
  • Mutterstadt: Historisches Rathaus. Evangelische Kirche (Barock). Es bestehen Busverbindungen.
  • Fußgönheim: Kartoffelmuseum. Anbindung über Rhein-Haardt-Bahn.
  • Maxdorf steht in engem Zusammenhang mit den westlichen Stadtteilen. Anbindung über Rhein-Haardt-Bahn
  • Frankenthal. Es bestehen gute Bahnverbindungen.

Reisemotive[Bearbeiten]

Ludwigshafen eignet sich zwar weniger zum Logieren, verfügt jedoch über einige Attraktionen, die sich für einen Tagesausflug anbieten. Beispielsweise kann man hier einen längeren Mittagshalt bei einer Radtour auf der Veloroute Rhein einplanen. Ludwigshafen ist auch geeignet als Einkaufsstadt. Manches ist hier preiswerter als in Mannheim. Dies gilt auch für Restaurants und für Übernachtungen. Oft gastieren hier ganze Reisegruppen, die eigentlich nach Heidelberg wollen. Auch zahlreiche Weiher sind in Ludwigshafen zu finden, fast alle entstanden in vergangenen Jahrzehnten durch Kies- und Sandabbau (Willersinn, Begüten, Große Blies). Es sind aber nur wenige zum Badebetrieb freigegeben. Ludwigshafen verfügt über einen recht großen Anteil von ausgedehnten Grünflächen, die sich hervorragend für Radtouren und zum Laufen eignen.

Anreise[Bearbeiten]

Mit dem Flugzeug[Bearbeiten]

Mit der Bahn[Bearbeiten]

  • Der Hauptbahnhof Ludwigshafen am Rhein wurde bei seiner Einweihung 1967 als Europas modernster Bahnhof gefeiert. Leider halten hier nur noch wenige IC. Nachteilig sind auch weite Wege und eine schlechte Ausstattung. Dennoch ist er weiterhin ein wichtiger Knoten im Regionalverkehr (S-Bahn und DB-Regio); es bestehen Direktverbindungen nach Mainz (3/4 Stunde Fahrtzeit, manche Bahnen starten in LU Hbf), Saarbrücken über Homburg und Kaiserslautern, Karlsruhe (etwa 1 Stunde) über Speyer und Germersheim (3/4 Stunde), Osterburken (2 Stunden) über Heidelberg. Außerdem führt eine Linie zur BASF, allerdings nur für Fahrgäste mit Werksausweis; diese Linie fährt nicht über LU Mitte. In LU Hbf besteht Übergang zur Straßenbahn (5 Minuten Fußweg) und zu den Regionalbussen der BRN (5 Minuten).
  • In Ludwigshafen Mitte halten alle Züge des Nahverkehrs aus und nach Mannheim mit linksrheinischen Zielen. Hier halten auch einzelne Bahnen, wie der S-Bahn "Sprinter", die nicht in LU Hbf halten. Übergang zur Straßenbahn, zum Stadtbus und zu einigen Regionalbuslinien (Haltepunkt Berliner Platz).
  • Bedeutender ist Mannheim Hauptbahnhof (ICE-Knoten); ab dort erreicht man Ludwigshafen mit Straßenbahnen, der Rhein-Haardt-Bahn, der S-Bahn und DB Regio.
  • Weitere DB-Haltepunkte in Ludwigshafen
    • Mundenheim und Rheingönheim werden von einigen S-Bahnen in Richtung Schifferstadt bedient. Die Haltepunkte werden nicht von der Straßenbahn angefahren. Der Haltepunkt Mundenheim ist mit Regional- und Stadtbussen, Rheingönheim mit Stadtbussen erreichbar.
    • Oggersheim wird von einigen Bahnen aus Richtung Worms bedient. Künftig ist der Ausbau des Bahnhofs als S-Bahn Haltepunkt geplant.
    • BASF: Ausstieg ist nur mit Werksausweis möglich.
  • Die Rhein-Haardt-Bahn verbindet Bad Dürkheim mit Ludwigshafen. Sie fährt in Ludwigshafen als Straßenbahn-Linie 4 und hält u.a. am Berliner Platz, am Hauptbahnhof, in Oggersheim und in Ruchheim.

Weitere Bahnhöfe[Bearbeiten]

  • Frankenthal, Regionalverkehr aus Mainz und Grünstadt, ist nur 2 km von den nördlichen Stadtteilen entfernt (7 km zur Stadtmitte)
  • Frankenthal-Eppstein bietet sich für die westlichen Stadtteile an (2 km)
  • Worms, ist ca. 8 km von den nördlichen Stadtteilen und 15 km von der Stadtmitte entfernt.
  • Mannheim-Neckarau ist 5 km von den südlichen Stadtteilen und 10 km von der Stadtmitte entfernt, über Fähre Altrip, direkt am südlichen Ende des Großkraftwerkes Mannheim. Die schlanken Kühltürme und Schornsteine sind von weitem zu sehen und ermöglichen es, die Fähranleger anzupeilen.
  • Auch Mannheim-Friedrichsfeld eignet sich zur Anreise über die Altriper Rheinfähre.
  • Mannheim-Hauptbahnhof ist 3 km von der Stadtmitte entfernt.
  • Limburgerhof ist 2 km von den südlichen Stadtteilen und 6 km von der Stadtmitte entfernt. Es halten dort mehr Züge, als in Rheingönheim und Mundenheim.

Mit dem Bus[Bearbeiten]

  • Regionalbusse verbinden die Stadt u.a. mit Frankenthal, Speyer und Neustadt. Dazu gibt es eine Ringlinie Ludwigshafen-Mutterstadt-Limburgerhof-Neuhofen-Ludwigshafen, die in beiden Richtungen gefahren wird.
  • Kein Linienbus, aber 4 Straßenbahnlinien (Nr. 4, 6, 7 und 8) überqueren den Rhein nach Mannheim.

Auf der Straße[Bearbeiten]

Straßennetz

Die Stadt ist sehr gut über die Autobahn erreichbar, sie liegt in unmittelbarer Nähe der wichtigen Nord-Süd-Verbindung A61 A61. Die A650 A650, die Bad Dürkheim mit Ludwigshafen verbindet, kreuzt die A61 A61 und führt direkt in die City von Ludwigshafen. Direkt nördlich von Ludwigshafen führt die A6 A6 vorbei, die Kaiserslautern mit Mannheim verbindet.

Mit dem Schiff[Bearbeiten]

  • Linienschiffe der Rheinschifffahrt halten nur in Mannheim.
  • Anlegemöglichkeiten für Sportboote sind vorhanden.

Mit dem Fahrrad[Bearbeiten]

  • Die Kurpfalzachse ist ein ganz neues Angebot der Metropolregion Rhein Neckar. Sie verbindet in West-Ost-Richtung Städte in der Region. Von Kaiserslautern geht es über Bad Dürkheim nach Ludwigshafen. Aus Osten gelangt man aus Heidelberg und Mannheim hierher.
  • Mit dem Rhein verläuft auch der Rhein-Radweg durch die Stadt. Dieser hat auch einen Ableger in Mannheim, den man mit der Überquerung des großen Stroms erreicht. (Eine der doch nicht so vielen Gelegenheiten, den Rhein zu überqueren!)

Mobilität[Bearbeiten]

Der ÖPNV wird von fünf Straßenbahn und mehreren Buslinien bedient. Ludwigshafen liegt im Verkehrsverbund Rhein-Neckar. Ab 20.30 Uhr verkehren mit Ausnahme der Linie 4 keine Straßenbahnlinien mehr, sondern nur noch Spätbusse bis 0.30 Uhr. An Freitagen und Samstagen sogar ganztägig rund um die Uhr.

Ludwigshafen liegt im Verkehrsverbund Rhein-Neckar (VRN). Alle Nahverkehrszüge, Straßenbahnen und Busse können mit einer Fahrkarte benutzt werden. Die Einzelfahrt kostet 2,30 €, Kinder: 1,80 €. Die Tageskarte kostet 5,50 €, für Gruppen bis 5 Personen: 9,60 €. (Stand 1.1.2012). Bahncard-Inhaber erhalten im RNV-Gebiet einen günstigeren Tarif, der 25 % unter dem Normaltarif liegt.

Durch die extrem flache Topographie bedingt, sind Radtouren, auch längere, problemlos möglich. Es gibt ein sehr gut ausgebautes Radwegenetz, das sich durch die gesamte Region zieht. Spezialkarten über die Radwanderwege gibt es reichlich.

Straßenbahnen, Stadtbusse und Rhein-Haardt-Bahn stehen nur am Wochenende und nach 19 Uhr für die Fahrradmitnahme zur Verfügung.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Rathaus Ludwigshafen

Kirchen[Bearbeiten]

  • Bedingt durch seine noch junge Stadtgeschichte liegen die älteren Sakralbauten in den Stadtteilen. Der bedeutendste unter ihnen ist die barocke Wallfahrtskirche St. Mariä Himmelfahrt in Oggersheim sein. Architektonisch interessant ist die Innenkapelle mit der Marien-Skulptur, die vollständig von der etwas jüngeren Kirche umschlossen ist. In der Advents- und Weihnachtszeit wird eine "Krippe" mit wechselnden Szenen aufgestellt; sie wird erst deutlich nach Karneval vollständig abgebaut. Neben der Wallfahrtskirche befindet sich die Kirche des Franziskanerklosters.
  • Katholische Hauptkirche ist die St.-Ludwigs-Kirche in der Stadtmitte.
  • Beachtenswert ist die Ruine der ehemaligen evangelischen Lutherkirche; erhalten blieb der auffällige Kirchturm, in dem sich heute ein Restaurant befindet. Die Außenanlage Lutherbrunnen wurde vom Neustadter Künstlerehepaar Rumpf gestaltet. In der Nachbarschaft befindet sich die moderne evangelische Hauptkirche Melanchthonkirche.

Burgen, Schlösser und Paläste[Bearbeiten]

Bauwerke[Bearbeiten]

  • Ludwigshafen Hauptbahnhof mit Straßenbrücke (ist für Fußgänger begehbar)
  • Kaufhaus am Berliner Platz mit dem Spitznamen Tortenschachtel (ist mittlerweile abgerissen)
  • Ebenfalls dem Untergang geweiht ist die ca. 1,8 km lange Hochstraße Nord, die über die Innenstadt hinwegführt. Der Abriss wegen maroder Bausubstanz soll zwar unabwendbar sein, aber bis ca. 2020 (oder auch länger) kann man eine der längsten Hochstraßen Mitteleuropas wohl noch besichtigen.

Denkmäler[Bearbeiten]

Museen[Bearbeiten]

  • Wilhelm-Hack-Museum, Berliner Straße. Umfangreiche Sammlung der Kunst des 20. Jahrhunderts, dazu kommt eine kleine Sammlung älterer Kunst. Beachtenswert ist auch die von Juan Miro entworfene Fassade.
  • Stadtmuseum, im Rathaus
  • Karl-Otto-Braun-Museum, in Oppau
  • Schillerhaus, in Oggersheim
  • Der Museumspavillon Frankenthaler Kanal im Norden der Stadt erinnert an die ehemalige Schiffsverbindung vom Rhein nach Frankenthal.
  • "Projekte für ein Heimatmuseum" im Stadtteil Hemshof, wird privat betrieben und öffnet seine Pforten unregelmäßig für Ausstellungen und Veranstaltungen zu politischen und kulturellen Themen.

Straßen und Plätze[Bearbeiten]

  • 1 Berliner Platz
  • 2Bürgerhof
  • 3Hans-Warsch-Platz
  • 4Ludwigsplatz
  • 5Theaterplatz

Parks/ Wald[Bearbeiten]

Ludwigshafen hat mehr Grünflächen, als es sein Ruf als Chemiestadt erahnen lässt:

  • das Maudacher Bruch (zwischen Maudach, Oggersheim und Gartenstadt)
  • der Friedrich-Ebert-Park (Friesenheim), bei der Friedrich-Ebert-Halle: Freier Eintritt. Schöner Rosengarten, dank mehrerer gepflegter Spielplätze und großer Rasen ist die Anlage auch für Familien geeignet. Picknick ist möglich, daher können Radwanderer dort eine Pause einlegen. "Turmrestaurant" wird zur Zeit renoviert. Der "Quellengaten" ist sanierungsbedürftig, die Wasserläufe dort sind z.Zt. nicht in Betrieb. Erreichbar mit der Straßenbahn, u.a. Linie 10 Ebertpark/Fichtestraße, Buslinie 71 Ebertpark Süd
  • der Friedenspark an der westlichen Seite des (Hemshof) mit einer großen Anlage für Skater.
  • der Stadtpark auf der Parkinsel (Stadtteil Süd) mit einer ca. 2,5 km langen Promenade direkt am Rhein
  • Auenwälder in Rheingönheim an der Stadtgrenze zu Neuhofen und Altrip:
    • Wildgehege Ludwigshafen-Rheingönheim: Eintrittspreis 3,20 €, Kinder 4-12 J.: 1,- €, ab 13 J.: 2,- €. Sikahirsche, Damhirsche, Mufflons bewegen sich frei auf dem Gelände. In großen Gehegen werden unter anderem gehalten: Luchse, Wildkatzen, Rothirsche, Wildschweine, Bisons, Wiesente, Auerochsen (Rückkreuzung), Teichanlagen mit Wasservögeln, Streichelzoo. Hinzu kommen viele Hinweise auf die regionale Artenvielfalt. Der Bushalt Wildpark wird angefahren aus Speyer (Linie 572), Limburgerhof und Mutterstadt (Linie 581), Altrip und Ludwigshafen Mitte/Berliner Platz (Linie 582), Ludwigshafen Rheingönheim (Endhalt Straßenbahnen, mehrere Linien).
    • Waldmühle, befindet sich auf dem Gemeindegebiet Neuhofen, ist fußläufig ab dem Parkplatz Wildgehege erreichbar.

Verschiedenes[Bearbeiten]

  • BASF bietet Werksbesichtigungen an

Aktivitäten[Bearbeiten]

  • Wer am industriellen Ludwigshafen interessiert ist, dem ist der Besuch der Hauptversammlung der BASF zu empfehlen (am besten besitzt man zu diesem Zweck mindestens eine Aktie). Sie findet traditionell im BASF-Feierabendhaus im Hemshof (Leuschnerstraße) statt, und wird mit Gelegenheiten der Werksbesichtigung verbunden.
  • Die Schillerroute ist ein ausgeschilderter Radweg vom Mannheimer Schloss bis Oggersheim. Sie war ein Geschenk der Stadt Ludwigshafen zum Stadtjubiläum Mannheims an die Stadt Mannheim und folgt den Spuren Schillers.
  • Da Ludwigshafen in dem Teil der Oberrheinischen Tiefebene liegt, der fast bretteben ist, ist es mit dem Fahrrad auch für Ungeübte keinerlei Problem, sich mit dem Fahrrad zu bewegen und die Umgebung zu erkunden, zumal einige schön gelegene Ausflugslokale darauf warten, besucht zu werden.
  • Die Wallfahrtskirche Oggersheim ist für religiös motivierte Reisen von Interesse. Wer Näheres erfahren möchte, setzt sich am besten mit dem Pfarramt in Verbindung, Tel. 0621/ 682564. Homepage
  • Am Rhein gibt es am Lichtenberger Ufer eine Anlegestelle für Ausflugsschiffe, die zu halbtägigen Rundfahrten in die nähere Umgebung auf Rhein und Neckar einladen.

Einkaufen[Bearbeiten]

Rheingalerie
Rathausplatz
  • Rathaus-Center - Im Fuße des 72 m hohen "gläsernen" Rathauses im Zentrum der Stadt befindet sich das größte Einkaufszentrum. Die 1979 eröffnete Einkaufs-Passage bietet dem Besucher 80 Fachgeschäfte auf rund 26.000 qm Fläche.
  • Walzmühlcenter - Als Gegenpol entstand 1999 am südlichen Ende der Innenstadt das zweite große Einkaufszentrum, u.a. mit einem großen Kino-Center.
  • Rheingalerie - Hat Ende September 2010 seine Pforten geöffnet. Ist deutlich größer als die beiden vorgenannten, direkt am Rhein gelegen, will man auch Kunden aus dem Umland anziehen.

Küche[Bearbeiten]

Günstig[Bearbeiten]

  • La Torre de Angelo: Amtsstraße, in der umgebauten Ruine des Turmes der Lutherkirche. Italienische Küche zu erschwinglichen Preisen. Sowohl das Innere des ehemaligen Kirchturms als auch die geräumige, sonnige Terrasse haben ein angenehmes Flair.
  • Der Maffenbaier am Goerdelerplatz im Hemshof ist seit vielen Jahrzehnten eine feste Institution mit Pfälzer und artverwandter Küche. Besonders im Sommer ist der geräumige Biergarten sehr beliebt.
  • Die Bierakademie in der Kaiser-Wilhelm-Straße (Stadtteil Mitte) bietet, wie der Name schon andeutet, eine große Anzahl verschiedener Biere (davon 10 vom Fass) und einfache, aber gute Hausmannskost.

Mittel[Bearbeiten]

  • Valentino: Goethestraße, italienische Küche zu angemessenen Preisen. Pasta, und Pizza in großer Auswahl, dazu Fleisch- und Fischkarte. Im Sommer Außenterrasse im ruhigen Hinterhof.
  • "Khens Isan Garden", Notwendestraße in Oggersheim, thailändische Küche in hervorragender Qualität und angenehmen Preisen.

Gehoben[Bearbeiten]

  • Della Bona, im Stadtteil Süd direkt am Rhein gelegen, im Sommer mit Außenterrasse. Gehobene italienische Küche, wunderbare Aussicht.
  • Fellini al Teatro, Theaterplatz am Pfalzbau im Stadtteil Mitte, gute norditalienische Küche nach z.T. historischen Rezepten. Hier sollte man etwas Zeit mitbringen.
  • A table: Welserstraße, am Rand des Hemshof gelegen, sehr gute Küche und daher preislich schon angemessen.
  • Inselbastei, auf der "Parkinsel", 15 Fußminuten vom Haltepunkt Mitte entfernt. Angeboten werden badische Spezialitäten. Es ist wohl bei den Hauptgerichten mit längeren Lieferzeiten zu rechnen. Die Portionen sind überschaubar. Gute Qualität, saubere Sanitäranlagen. Im Ausschank sind unter anderem Radeberger Pils und Schöfferhofer Weizenbier (3,40 EUR für 0,50 l). Große Salatgerichte kosten 9,50 EUR, Fisch- und Fleischgerichte zwischen 15 und 20 EUR.
  • "BASF Gesellschaftshaus, Anilinstraße. Sehenswerte Innenarchitektur im pompösen Stil Ende des 19. Jahrhunderts. Werktags ab 18.00 Uhr und an Wochenenden für die Allgemeinheit geöffnet. Gehobene Gastronomie zu ebensolchen Preisen. Aber absolut empfehlenswert für den, der sich mal etwas gönnen will.

Nachtleben[Bearbeiten]

Manche Lästermäuler behaupten, das beste am Nachtleben Ludwigshafens sei seine Nähe zu Mannheim, und ganz von der Hand weisen lässt sich das nicht. Dennoch gibt es auch auf der linken Seite des Rheins das ein oder andere zu entdecken.

Es sind natürlich auch Theaterbesuche möglich. An erster Stelle sei da der Pfalzbau genannt, der durchaus auch gehobene Theater- und Musikunterhaltung bietet, obwohl er kein eigenes Ensemble unterhält.

An Kleinkunstbühnen ist die Hemshofschachtel in der Leuschnerstraße und das Prinzregententheater in der Prinzregentenstraße zu empfehlen. Beide Bühnen haben vor allem Komödien im pfälzischen Dialekt auf dem Spielplan.

Auch die BASF steuert mit ihrem altehrwürdigen Feierabendhaus (es heißt wirklich so) viel zur Kultur in der Stadt bei. Diese Veranstaltungsstätte wurde in den letzten Jahren aufwendig saniert und renoviert und ist immer einen Besuch, auch gastronomisch, wert.

Günstig[Bearbeiten]

  • Prive (Nähe von Yorkhaus)
  • P1 (Nähe von Walzmühle)
  • "zum Helmut", Ganderhofstraße im Hemshof, günstige Getränke, herzliches Personal, zwei Kegelbahnen. Ambiente etwas gewöhnungsbedürftig.

Mittel[Bearbeiten]

Musikpark (direkt neben dem S-Bahnhof Lu-Mitte)

Gehoben[Bearbeiten]

London Lounge (nähe Hauptbahnhof)

Unterkunft[Bearbeiten]

Günstig[Bearbeiten]

  • SVG-Hotel in der Mannheimer Straße. Preiswerte und saubere Unterkunft mit Restaurant (kroatische Küche)
  • Hotel Oggersheimer Hof in der Schillerstraße, Oggersheim. Reines Hotel, es gibt kein Frühstück (Groß Café/Bäckerei schräg gegenüber). Gute Bewertungen, komfortabel und sauber.

Mittel[Bearbeiten]

  • Hotel Excelsior. Direkt gegenüber dem Hauptbahnhof gelegen. Etwas in die Jahre gekommenes Hochhaus.
  • Ebenfalls am Hauptbahnhof ist das Hotel "Best Western", früher Ramada Hotel angesiedelt.

Gehoben[Bearbeiten]

  • Europa Hotel am Ludwigsplatz. Gehobenes Niveau mit ansprechender Gastronomie.
  • Hotel Rene Bohn. Direkt hinter dem BASF Feierabendhaus gelegenes 4-Sterne-Hotel. Auch der Öffentlichkeit zugängliches Hotel der BASF.

Lernen[Bearbeiten]

  • Ludwigshafen verfügt über sämtliche Schulformen (Realschule plus, Realschule, Gymnasium). Es gibt eine Fachhochschule für Wirtschaft, ein Ostasieninstitut, verschiedene Private Handelsschulen usw. Außerdem sind einige bedeutende Firmen am Ort ansässig (BASF, Vögele, Sensus, Benckiser, Abott) in denen eine sehr große Bandbreite von Ausbildungsberufen abgedeckt wird.

Arbeiten[Bearbeiten]

Größter Arbeitgeber der Stadt ist das in Ludwigshafen ansässige größte Chemieunternehmen der Welt BASF. Ein weiteres international tätiges Unternehmen ist Sensus Metering Systems in Oggersheim.

Sicherheit[Bearbeiten]

Das Landeskriminalamt berichtet in seiner Kriminal-Statistik von 2005 von 18.260 Straftaten im Stadtbezirk Ludwigshafen, ein leichter Rückgang um 1,3% gegenüber dem Vorjahr. Gleichzeitig stieg die Aufklärungsquote in Ludwigshafen von 67 auf 71% an. Mit diesen Zahlen gilt die Stadt als "relativ sicher".

Gesundheit[Bearbeiten]

In Ludwigshafen gibt es folgende Krankenhäuser

  • Klinikum der Stadt Ludwigshafen, Bremserstraße 79. Besondere Empfehlung für Gift-Unfälle.
  • St. Marien-Krankenhaus, Salzburger Straße, Gartenstadt
  • St. Annastift-Krankenhaus, Kinderkrankenhaus, Karolina-Burger-Straße, Mundenheim
  • BG-Unfallklinik, Oggersheim. Besondere Empfehlung für Verbrennungen.
  • Krankenhaus zum Guten Hirten, Oggersheim

Praktische Hinweise[Bearbeiten]

  • Die Tourist Information des Verkehrsvereins befindet sich am Berliner Platz im Stadtteil Mitte.

Die Vorwahl für Ludwigshafen lautet 0621. Sämtliche Telefonnummern in diesem Artikel sind ohne Vorwahl angegeben. Da auch das benachbarte Mannheim die Vorwahl 0621 hat, ist von dort aus keine Vorwahl erforderlich.

Ausflüge[Bearbeiten]

Pfalz[Bearbeiten]

In einer knappen halben Stunde lassen sich sowohl mit dem Auto als auch mit dem ÖPNV der Pfälzerwald und die Deutsche Weinstraße erreichen.

Literatur[Bearbeiten]

  • An großen Literaten sei der in Ludwigshafen geborene und aufgewachsene Philosoph Ernst Bloch zu nennen. Dessen Arbeitszimmer wurde in der sogenannten Halberg Villa neben der Walzmühle im Original öffentlich zugänglich gemacht.
  • In den letzten Jahren wurde immer mehr das Literaturthema "lokaler Krimi" von mehr oder weniger bekannten Lokalautoren bedient. Meist spielen diese in Ludwigshafen bzw. in der näheren Umgebung.

Weblinks[Bearbeiten]

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