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Großer Süden

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Der Große Süden (Sur Grande, auch Zona Austral) bildet den westlichen Teil Patagoniens im extremen Süden von Chile. Es ist die größte und am dünnsten bevölkerte Großregion des Landes.

Während der Norden der Region von extrem feuchten Waldgebieten geprägt ist, wird der Süden von Gletschern und unzählbaren Inseln bestimmt. Hier befindet sich auch der südlichste Punkt Amerikas, die Diego-Ramírez-Inseln (noch südlicher als Kap Hoorn).

Regionen[Bearbeiten]

Nur zwei politische Regionen, die aber beide sehr groß sind, teilen sich das Gebiet:

Oft wird auch der Südteil der Región de los Lagos (Provinzen Palena und Chiloé) bereits zum Großen Süden gezählt, da dieser sich südlich des traditionellen Endpunktes der Panamericana (Puerto Montt) befindet.

Wichtige Orte[Bearbeiten]

Bekannte Nationalparks[Bearbeiten]

In der Region gibt es unzählige Nationalparks und Reservate (siehe Provinzseiten). Die bekanntesten sind wohl:

Weitere Ziele[Bearbeiten]

Desweiteren von touristischer Bedeutung sind die kleineren Ortschaften:

Hintergrund[Bearbeiten]

Der Große Süden ist neben der Atacama-Wüste der naturbelassenste Teil Chiles. Das rauhe, extrem feuchte Klima und die schwierige Anbindung an den Rest Chiles machten es zur Bewirtschaftung ungeeignet, weshalb mit Ausnahme einiger Enklaven das Gebiet extrem dünn besiedelt ist. Die Straßen sind nur im Ausnahmefall geteert (auch wenn die Regierung das nun ändern will) und die Flüsse werden oft durch archaisch anmutende Fähren gekreuzt, die von der Strömung angetrieben werden.

Der Norden des Gebiets wurde erst in der Militärdiktatur durch den Bau der sogenannten Carretera Austral in den 70er bis 90er Jahren erschlossen, 1999 wurde das südlichste Stück bis Villa O’Higgins eingeweiht. Diese Straße bildet den südlichsten Teil des Panamericana-Netzwerks westlich der Anden.

Das Inlandeisgebiet des Campo de Hielo Sur teilt die Region in zwei voneinander isolierte Gebiete. Nur über Argentinien sind sie über den Landweg verbunden. Der Sinn einer Straße auf dem fehlenden Teil wäre sehr zweifelhaft, da erstens zahlreiche Fjorde und Kanäle zu überwinden wären, und zweitens die Straße durch ein weitgehend unberührtes Naturgebiet führen müsste. Trotzdem wird die Carretera Austral Jahr für Jahr ein paar Kilometer weitergebaut.

Sprache[Bearbeiten]

Anreise[Bearbeiten]

Der Nordteil kann mit dem Auto oder dem Bus von Puerto Montt aus erreicht werden, Teilstücke werden dabei jedoch per Fähre zurückgelegt. Ebenfalls ist sie von Argentinien über die Passstraßen Esquel - Futaleufú, Río Mayo - Coyhaique und Perito Moreno - Chile Chico erreichbar. Eine weitere Möglichkeit besteht in der Fähre von Quellón auf der Insel Chiloé nach Chaitén auf dem Festland.

Der Südteil dagegen ist nur von Argentinien aus erreichbar. Grenzübergänge gibt es bei Puerto Natales (von El Calafate und Río Turbio aus), zwischen Río Gallegos und Punta Arenas sowie auf dem Archipel Feuerland bei San Sebastián im Norden der Hauptinsel.

Puerto Williams wird hauptsächlich von Ushuaia (Argentinien) und Punta Arenas aus mit Personenfähren bedient.

Mobilität[Bearbeiten]

Öffentlicher Personentransport ist nur streckenweise vorhanden, so insbesondere im Norden des Gebietes. Feuerland und die Region um Puerto Natales und Punta Arenas dagegen ist relativ gut erschlossen.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

  • Laguna San Rafael. Gletschersee nahe Puerto Aisén. Typ ist Gruppenbezeichnung
  • Torres del Paine. Spitze Felsenberge in einer Gletscherlandschaft im gleichnamigen Nationalpark. Typ ist Gruppenbezeichnung

Aktivitäten[Bearbeiten]

Küche[Bearbeiten]

Nachtleben[Bearbeiten]

Sicherheit[Bearbeiten]

Klima[Bearbeiten]

Das Klima ist im Norden extrem feucht, es gehört zu den regenreichsten Gebieten der Erde (ca. 5.000 mm im Jahr!). Daher ist die Region auch dicht bewaldet. Im Süden ist es etwas trockener, dafür aber auch fast polar. Dort steigen die Temperaturen auch im Hochsommer nur selten über 20°C, und im Winter ist Schnee sehr häufig (bei durchschnittlich 0°C).

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

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