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Batumi

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Batumi (georgisch ბათუმი, russisch Батуми, türkisch Batum) ist die drittgrößte Stadt Georgiens, Hauptstadt der Autonomen Republik Adscharien sowie eine der bedeutensten Seehäfen am östlichen Schwarzen Meer.

Stadtansicht von Batumi
Stadtansicht von Batumi
Batumi, ბათუმი, Батуми, Batum
Provinz Autonome Republik Adscharien
Einwohner
154.600 (2016)
Höhe
3 m
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Lage
Lagekarte von Georgien
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Batumi

Stadtteile[Bearbeiten]

Batumi gliedert sich in das historische Zentrum, das seit den späten 2000ern systematisch aufgehübscht oder - je nach Sichtweise - verkitscht wird. Daran schließt die Strandpromenade (Boulevard und Neuer Boulevard) an. Nördlich des Zentrums befindet sich das Hafengelände, wieder nördlich davon die Siedlung Machindschauri, wo sich der Bahnhof,der nachdem derjenige der Innenstadt zerbombt worden war, bis 2015 als Hauptbahnhof diente. Südlich der Stadt wurden die Orte Gonio und Kwariati 2009 eingemeindet, sind aber funktional eigene Dörfer.

Hintergrund[Bearbeiten]

Batumi ist während de Sommersaison ein beliebter Urlaubsort, die Infrastruktur in der Altstadt ist darauf ausgerichtet. Besonder türkische, männliche Gäste erhalten gannzjährig ihre Bedürfnisse nach unislamischen Aktivitäten im Bereich um die Moschee befriedigt.

Anreise[Bearbeiten]

Der im Juli 2015 eröffnete Personenbahnhof Batumi.

Mit dem Flugzeug[Bearbeiten]

Der 1 Flughafen Batumi. DMS-Koordinate liegt südlich der Stadt nahe der Ortschaft Kachaberi an der Fernstraße nach Sarpi. Angeflogen wird er international aus dem türkischen, arabischen und ex-sowjetischen Raum.

Eine Besonderheit des Flughafens ist, dass er auch als türkischer Inlandsflughafen (Flughafen Hopa) zählt. Wer ein günstigeres Ticket ab Hopa erwirbt, kann nicht am Flughafen Batumi, sondern muss im türkischen Hopa am Busbahnhof mindestens drei Stunden vor Abflug einckecken. Von dort aus geht es wieder per Bus nach Batumi. Wer nach Hopa fliegt, kann nicht in Batumi direkt aussteigen, sondern wird ebenfalls zuerst mit dem Bus nach Hopa gebracht.

Es gibt immer mehr Direktflüge nach Batumi, vor allem von türkischen, russischen, belorussischen und ukranischen Flughäfen. Sachsen, Thüringer und Bayern können beispielsweise ab Prag über Minsk mit belorussischen Belavia für 435,- € in der Hauptsaison hin und zurück fliegen. Autoparking in Prag kostet auch nur 62,- € für drei Wochen. Alternativ kann auch ab Karlovy Vary /Karlsbad mit Aeroflot über Moskau geflogen werden. Demnächst soll ein neuer, größerer Flughafen nördlich von Batumi gebaut werden.

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Mit der Bahn[Bearbeiten]

Fahrplan

Der 2 neue Bahnhof. DMS-Koordinate von Batumi befindet sich seit der Eröffnung im Juli 2015 an der Tamar Mepe Str. als Teil eines im wesentlichen leeren Einkaufszentrums.[1] Der lange Weg in den Vorort Machindschauri nördlich der Stadt entfällt somit. Der Bahnhof liegt aber immer noch einige Kilometer vor der Stadt. Ab etwa 07.00 morgens gibt es an der Strandpromenade Busse in die Innenstadt mit Bus Nr. 10 (0,40 Lari), wobei der Bus Nr. 10 aus dem nördlichen Vorort Machindschauri kommt und entlang des Meerufers durch die Altstadt und den Boulevard entlang bis zum Flughafen am südlichen Stadtende fährt. Es verkehren zwei tägliche Züge die in sechs Stunden ab/bis Tiflis fahren sowie wenige Regionalzüge ab/bis Kutaissi und Osurgeti. Batumi ist das Ende der Bahnstrecke. Der Nachtzug ab Tiflis (dort ab 0.35; 2./1. Klasse 18/35 Lari) hat nur, nicht rückenverstellbare, Sitze.
Im Sommer (etwa Pfingsten bis Anfang Sept.) verkehrt ein täglicher Nachtzug Jerewan / Eriwan–Batumi.

Mit dem Bus[Bearbeiten]

Der 3 Busbahnhof, Shavsheti Str. DMS-Koordinate von Batumi befindet sich 500 Meter nördlich des Stadtzentrums, neben dem Hafengelände. Von dort aus verkehren etliche Minibusse (Marschrutkas) ab/bis Tiflis, Kutaissi, Poti, Sugdidi sowie in die Umlandregionen. Die Fahrer machen sich lautstark bemerkbar. Die Schalter für Fernbusse in die Türkei sind nebenenander an der dem Hafen zugewandten Seite.

Ins Zentrum und die Hotels entlang des Boulevards fährt ab der Hauptstraße, von der man gerade 50 m abgebogen ist, in Richtung der deutlich sichtbaren Tower der klimatisierte Stadtbus Nr. 10 für 40 Tetri/0,40 Lari (= 17 Eurocent) - Kartenkauf beim Fahrer mit eigener Entwertung durch Stempeln im Entwerter.

Die im Innenbereich der Busstation befindliche Toilette ist äußert schmutzig

Ab Batumi fahren auch Busse in die Türkei (Trabzon Nov. 2015: 25 Lari, Istanbul (60 L.), Ankara) und nach Armenien mit Metrobus oder Eurobus (Jerewan und Gjumri).

Mehrere Busse pro Stunde fahren in die türkische Grenzstadt Hopa, etwa sechzig Kilometer südlich von Batumi. Doch hier Vorsicht: Auch der große Markt von Batumi heißt „Hopa,“ Busse oder Marschrutkas, die mit Fahrziel „Hopa“ angeschrieben sind, können also auch zum Markt fahren. Daher sollte man im Zweifel beim Fahrer nachfragen.

Eine weitere Möglichkeit, per Bus in die Türkei zu reisen, ist es, mit einer Marschrutka oder einem städtischen Bus (Linie 101, 1 Lari) nach Sarpi zur Grenze, 15 km südlich der Stadt, zu fahren, die Grenze zu Fuß zu überqueren, und in Sarpi auf türkischer Seite ein Dolmus zur Weiterreise nach Hopa zu nehmen.

Auf der Straße[Bearbeiten]

Entfernungen
Trabzon 207 km
Hopa 39 km
Tiflis 366 km
Poti 68 km
Kutaissi 141 km
Achalziche 165 km
Osurgeti 55 km
Kobuleti 28 km

Der Grenzübergang zur Türkei, Sarpi, befindet sich 15 km südlich von Batumi und ist 24 Stunden geöffnet. Die Grenzabfertigung verläuft i.d.R. effizient und problemlos.

Ab Batumi folgt man der Hauptstraße ს 2 nach Poti und Sugdidi, nach Tifils und Kutaissi zweigt man am besten bei Grigoleti auf die ს 12 ab.

Die Regionalverbindung შ 1 von Batumi nach Achalziche ist über den Paß in sehr schlechtem Zustand (Allrad empfohlen) und im Winter (Nov.-April) wegen Schnees unpassierbar.

Mit dem Schiff[Bearbeiten]

Die ukrainische Fährgesellschaft Ukrferry bietet unregelmäßige Schiffverbindungen ab/bis Illitschiwsk (bei Odessa) teils auch ab Varna an (Fahrplan). Passagiere (2015: je nach Kabine für US$ 95-215), Fracht und auch Autos können mitgenommen werden.

Ein zweimal wöchentlich verkehrendes Tragflügelboot von Sotschi nach Batumi bzw. Batumi nach Sotschi(2x wöchentlich, 5 Stunden, ca. 100 Euro) fährt im Sommer 2016. Visum für Russland nötig!nicht

Mit dem Fahrrad[Bearbeiten]

Der allgemeine Zustand georgischer Straßen macht die Fahrradnutzung wenig sinnvoll. Von türkischer Seite ist die Straße aus Trabzon eine vierspurige Schnellstraße, verschlungene Nebenstraßen führen über die bis an die Küste reichenden steilen Berge. Entlang des 7 km langen Boulevards zahlreiche Verleiher für Fahrräder, Elektrodreiräder und Vierräder zur Nutzung auf dem Boulevard - im normalen Straßenverkehr wegen Ampelamok der Einheimischen und rücksichtsloser Fahrweise sowie Dauer-Gehupe nicht sinnvoll bis lebensgefährlich.

Mobilität[Bearbeiten]

In Batumi und die umliegenden Orte fahren städtische Busse und Marschrutkas. Taxis kann man einfach am Straßenrand herbeiwinken und den Preis direkt aushandeln - Russisch-Kenntnisse sind sinnvoll, da kaum ein Fahrer Englisch versteht. Die Preise sind im europäischen Vergleich günstig, für Ausländer jedoch teurer als für Georgier. Preisbeispiele 2015: Innenstadt–Grenze 20 L, zum neuen Bahnhof 8-10 L.

Am Boulevard gibt es einen höchst ungewöhnlich für Georgien Radwege und Citybike-Stationen, die Stadt kann daher auch per Fahrrad erkundet werden. Altstadt und Boulevard sind großteils auch zu Fuß zu besichtigen.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Fremdenverkehrsamt, 84/86 Parnavaz Mepe St,Batumi 6010. Tel.: +995 422 27 74 38. Geöffnet: Wohentags 9.00-18.00.. Eine weitere Infobox befindet sich neben der Talstation der Seilbahn, geöffnet 9.00-1.00.

Die weitgehend aufgehübschte Altstadt von Batumi wird durch kleine Häuser mit Holzbalkonen dominiert. In den letzten zehn Jahren wurde renoviert. Das ist, je nach Sichtweise, gut und schlecht zugleich. Gut, weil endlich die desolate Bausubstanz etwas in Schuß gebracht wird. Schlecht, weil viele Gebäude nicht fachgerecht saniert wurden. Stattdessen wurden sie mit unauthentischen Kitschelementen versehen, die nur die Fassade betreffen, die dahinterliegenden Gebäudeteile wurden ignoriert.

Auch entstanden in den Jahren seit 2000 – speziell im Nahbereich des Strandboulevards – zahlreiche moderne, teils gigantomanische, Kitschburgen. Darunter viele Luxuswohnhäuser, die großteils leer stehen. Auch bei den „Einkaufszentren“ handelt es sich inzwischen oft um Investitionsruinen. Ein wesentlichen Teil des Vorzeigeteils der Stadt gehört den Unternehmen von Donald Trump.

Ein paar Highlights:

Alte Bausubstanz:

  • 1 Moschee, 31 Kutaissi St. DMS-Koordinate im Umfeld zahlreiche „Turk“-Nachtbars.
  • 2 Katholische Kirche. DMS-Koordinate (Bauhjahr in den 1990ern)
  • Synagoge
  • Alter Fährhafen
  • Verfallender Busbahnhof mit integriertem Bazar und Hammer-und-Sichel-Denkmal

Moderne Bauwerke:

  • 3 Alphabetturm (im “Miracles Park“ an der Strandpromenade zum Hafen). DMS-Koordinate der nachts beleuchtet hübsch die 33 Buchstaben des georgischen Alphabets zeigt. Besichtigung ist im Cafe unten zu zahlen - dann per Aufzug in eine Zwischenstation und anschließend in kleinerem Aufzug bis hoch . Ober aber keine freie Sicht, da mit durchsichtigen Glasscheiben verbaut. In unmittelbarer Nähe davon:
    • Gebäude der Technischen Universität – mit Riesenrad.
    • südlich davon die 4 Argo-Seilbahn, Gogebashvili St. 2013 eröffnet. Über 2,5 km über auf einen Hügel über der Stadt führend. Bei schönem Wetter morgens mit guten Blicken auf den hohen Kaukasus. Auch bei Sonnenuntergang hat man von der Bergstation einen grandiosen Blick über Stadt und Meer. Die Aussicht ist dann den seit 2013 verfünffachten Fahrpreis immer noch wert. Häufig wegen Wolkenstau leichter Nieselregen. Geöffnet: 10.00-23.00. Preis: 15 L., Kinder 5 L. DMS-Koordinate
  • Hotelpaläste Sheraton und Radisson Blu, beide mit Spielkasinos
  • Europaplatz (Evropis Moedani) mit Medea-Statue. Die den griechischen Argonauten unter Jason beim Diebstahl des Goldenen Vlieses helfende Königstochter soll die Verbindung Georgiens mit Europa versinnbildlichen - eher makaber.
  • 5 Batumi Piazza, 25 Parnavaz Mepe St. Tel.: +995 322 61 15 37. DMS-Koordinate mit Hotel – eine Schöpfung der frühen 2010er-Jahre, die sich von italienischer Architektur der Rennaissance-Zeit inspirieren ließ. Die Piazza erinnert mit viel Phantasie an den Palasthof von Verona. Im Innenhof teure Touristenrestaurants.
  • Tanzender Springbrunnen
  • Stadtverwaltung “Public Service Hall” (ბათუმის იუსტიციის სახლი), Sherif Khimshiashvili St.
  • Oberster Gerichtshof
  • Triumphbogen
  • 6 Kunstmuseum, 8 Zurab Gorgiladze St. DMS-Koordinate

Parks[Bearbeiten]

Der Boulevard, eine langgezogene Strandpromenade, erstreckt sich über nunmehr mehr als 7 km vom Stadtzentrum bis fast zum Flughafen und bietet einen extra Radweg, Spazierwege, schön gestaltete Gärten, Springbrunnen, Gastronomie (teilweise ebenfalls in Kitschbauten) und Attraktionen wie Ringelspiele und auch ein Riesenrad.

Botanischer Garten von Mzwane Konzchi („Grünes Kap“)

Burgen und Festungen[Bearbeiten]

  • Burgruine Gonio-Apsaros: Etwa sieben Kilometer südlich von Batumi, direkt an der Fernstraße zum Grenzübergang Sarpi befindet sich in der nun eingemeindeten Ortschaft Gonio ein gut erhaltenes römische Kastell. Anfahrt mit den städtischen Bussen der Linien 16 und 101 Ri. Sarpi. Mehr dazu siehe Artikel Gonio.

Aktivitäten[Bearbeiten]

Im Meer kann man etwa ab Mai baden, bis Ende September ist es warm genug zum Schwimmen. Die Strände in und um Batumi sind Schotter - Badeschuhe sehr zu empfehlen (am Strandzugang für 15,- Lari = 6,- € zu kaufen). Auch im Sommer gibt es leider häufig Regen, da die Verdunstung des Meerwassers zu Wolken führt, die sich an den nur 3 km vom Strand entfernten Bergen schon teilweise abregnen. An den Stränden entlang des Boulevards zahlreiche Verleiher von Liegestühlen und Sonnenschirmen - im Juli 2016 für 2 Liegen mit Auflegern 5 Lari insgesamt (= 2,- €) pro Tag, nicht pro Liege und Tag. Wer einige Tage bleibt, für den ist der Kauf eines selbst aufzustellenden Sonnenschirmes für 20 Lari (= 8,- €) günstiger als dessen zusätzlich zu den Liegen zu zahlender Verleiherpreis, wobei deren Sonnenschirme auch nur normalgroß sind und ebenfalls in den Kiesstrand eingebaut werden müssen.. Am Strand Verleih von wenigen Tretbooten und nur im Nordbereich des Boulevards von Jet-Ski. Wem der Strand im Stadtzentrum oder entlang des Boulevards von Batumi nicht zusagt, kann nach Gonio, Kwariati, Sarpi im Süden bzw. Mzwane Konzkhi, Tschakwi und Kobuleti im Norden ausweichen. Die Einheimischen baden am Yachthafen, wo das Wasser sauberer ist als am Boulevard.

Drachenfliegen ab Yachthafen für 60,- Lari (= 23,- €) mit Flug bis zu den Singenden Fontänen vor dem Justiz-Turm und zurück. Ab Yachthafen mehrere Anbieter von Bootsausflügen für 20 Lari (= 8,- €) über ca. eine halbe Stunde bis zu mehrstündigen Mondscheinfahrten mit stark verschiedenen Preisen je nach Dauer und Verpflegung, mit oder ohne Getränke inklusive und mit oder ohne Musik.

Im Juli 2016 wurden mehrfach deutliche Verunreinigungen des Meeres vom Südende des Boulevards kilometerlang nördlich bis auf Höhe der Gebäude weltbekannter Hotelketten festgestellt, die aus einer Abwassereinleitung in Höhe des Neuen Boulevards resultierten - für die befragten Einheimischen "normal" bzw. "Schicksal", von den unbedarften Touristen aus dem Inland oder den bergigen Nachbarländern gar nicht als Sauerei bemerkt. Nur Baden oder Schwimmen, wenn das Wasser blau ist - bei grün-braunem Wasser besteht direkte Abwasserverunreinigung.

Besser mit dem Bus Nr. 10 nördlich des Hafens fahren - kostet nur 40 Tetri (17 Eurocent). Oder Badeurlaub gleich im angrenzenden Kobuleti buchen und von dort aus Batumi mit Marschrutka besichtigen.

In ganz Batumi existiert kein Stadtplan mit den Nahverkehrslinien und deren Haltestellen sowie auch kein Fahrplan. Nur im Zentrum werden die Zeiten bis zum Eintreffen des nächsten Busses auf elektronischen Tafeln an den Haltestellen angezeigt.

Die Marschrutki halten bei jedem an, der mit Armdippen(wie Fußball mit Hand auf Fußboden schlagen) seinen Mitfahrwunsch erklärt. Gehalten wird auch überall, wo es der Fahrgast wünscht - nur die Routenführung steht fest. Auch für Marschrutki gibt es keinen Plan - man muss fragen, welche wohin fährt, da man die nur georgischen Schriftzeichen auf Schild in der Windschutzscheibe nicht lesen kann.

Einkaufen[Bearbeiten]

Für Souvenirs (außer Zigaretten und Schnaps) oder Kleidung ist Batumi zum Einkaufen kaum geeignet. Größere Geschäfte fehlen fast vollständig. Georgische Spezialitäten gibt es andernorts oft günstiger und in besserer Auswahl.

  • Der weitläufige Bazar Basroba „Hopa“ im Süden der Stadt: Großer Markt für alles Mögliche.
  • Supermarkt „Gudvili“ (Goodwill) im Stadtzentrum, gegenüber der Seilbahn-Talstation am Beginn der Tschawtschawadse-Straße (24/7 geöffnet), bietet kaum mehr als ein durchschnittlicher deutscher Laden, dabei für Lebensmittel deutlich teurer als der umliegende Bazar. Zweietagiger echter Supermarkt auf der Kobaladse-Straße 4/ Ecke Sherif-Khemshiaschvili-Straße (= Küstenstraße) am Südende des Boulevards in Höhe der 26-stöckigen Orbi-Residence mit den welligen Balkongestaltungen.
  • In ganz Batumi keine deutschsprachigen Zeitungen/Zeitschriften zu kaufen oder zu lesen - englischsprachig nur Georgia weekly.

Küche[Bearbeiten]

Fast Food[Bearbeiten]

  • Straßensnacks: Döner Kebab („Schaurma“), je nach Portionsgröße 3,5-6 Lari sowie „Khatshapuri“ (1-2,50 L.) aller Art.
  • Über die Stadt verteilt, nicht nur an der Strandpromenade: Sonnenblumen- (Semetschki) und Haselnusskerne (Tchili), Popcorn (Batabuti), Zuckerwatte (Tkbili Bamba) und das Sommergetränk Kwas.
  • McDonald's: Nahe der tanzenden Brunnen befindet sich eines der durchgestyltesten Schnellrestaurants der Welt, inklusive Dachterrasse mit Blumengarten.

Günstig[Bearbeiten]

  • Laguna (Gorgiladze Str. 13): Eine Legende seit über 20 Jahren, bester Khatschapuri Adscharuli (Spiegelei in Teigschiffchen) in der Stadt.

Mittel[Bearbeiten]

Gehoben[Bearbeiten]

  • Sanapiro (beim Personenhafen): Dieses klassische Restaurant aus der Sowjetzeit bietet gute georgische Standardküche, die Hauptattraktion ist jedoch der Gastgarten direkt am Meer.
  • Atscharuli Sachli (südlich der tanzenden Brunnen): Gute adscharische Küche
  • Megrul-Lazuri (gegenüber Bahnhof Machindschauri): Gute mingrelische und lasische Gerichte. Bietet sich für ein Abendessen an, bevor man in den Nachtzug nach Tiflis einsteigt.

Nachtleben[Bearbeiten]

In der Touristen-Hauptsaison (Juni-August) sind auf der Strandpromenade (Boulevard) zahlreiche Clubs, Discos und Bars in Betrieb, wo das Leben brummt. In der Nebensaison, speziell aber im Winter, ist die Stadt tot, was das Nachtleben betrifft.

Ein besonderes Spektakel iwar der Besuch des Tschatscha-Turmes zwischen dem Alphabet-Turm und dem Meeresbahnhof/ Personenhafen. Täglich um 19 Uhr sprudelte aus einem Brunnen der georgische Tresterschnaps und man konnte sich nach Herzenslust und gratis bedienen. Der Tschatscha-Turm war im Juli 2016 schon längere Zeit geschlossen - eine baldige Wiedereröffnung nicht zu erwarten.

Es gibt in Batumi zahlreiche Spielbanken bzw. -hallen, da hier die Besteuerung niedriger ist als in der Hauptstadt Tiflis. Die besseren sind auch den großen Luxushotels Sheraton, Radisson Blu und LeGrange angeschlossen. Beim Zutritt ist ein Ausweis vorzulegen, Gäste werden photographiert. Der Eintritt ist frei. Im Gegensatz zu Mitteleuropa besteht keine Kleiderordnung, besonders in den kleiner Häusern, sehen die breitschultrigen Herrn im dunklen Anzug mit Knopf im Ohr, nicht oder kaum-spielende Besucher höchst ungern, was auch deutlich zum Ausdruck gebracht wird.

In eine der um die Moschee zahlreichen Turk-Bars geht man(n) nicht wegen der Speisen und Getränke, sondern ob der oft russischen Bedienungen.

Im Vorort Gonio hat sich seit der Sommersaison 2012 ein sehr aktiver Prostitutionsbetrieb entwickelt, der besonders auf türkische Männer abzielt, die über den nur vier Kilometer entfernten Grenzübergang kommen. Die zur Saison aus zentralasiatischen ehemaligen Sowjetrepubliken angereisten „Damen“ gelten als teuer (150 Lari) und wenig zimperlich – nachts ist vor Ort entsprechende Vorsicht geboten. Die georgische Polizei begann 2014 gegen die Umtriebe vorzugehen.

Unterkunft[Bearbeiten]

In Batumi und den Strandorten der Umgebung gibt es hunderte Privatquartiere, Pensionen und Hotels in allen Preisklassen. Viele Privatunterkünfte und kleinere Hotels sind jedoch im Winter geschlossen. Im Juli und August ist der stärkste Urlauberandrang mit Gästen aus Georgien, Armenien, Aserbaidschan, Iran und der Türkei sowie Russland, die Hotels sind annähernd ausgebucht und die Preise klettern in die Höhe. Eine Vorbuchung ist empfehlenswert, wenn man nicht unbedingt nehmen will, was man gerade so kriegt.

Eine Auflistung von Hotels gibt es auf der Homepage der Batumer Stadtverwaltung.

Hostels[Bearbeiten]

  • 1 Globus, 54 Giorgi Mazniashvili St. Tel.: +995 422 27 67 21. Zentral gelegen. Netter, begrünter Innenhof, hinreichend ausgestattete Küche, renovierte Zweibettzimmer, ohne Schränke oder Schließfächer. Beleuchtung Energiesparlampen, Waschmaschine kostenlos, sowie Kaffee und Tee. Sehr sauber-manchmal unnötig laut. Schnelles Internet Geöffnet: 24h besetzt, Klingel neben dem Eingang. Preis: circa 45 GEL/Doppelzimmer o.F. DMS-Koordinate

Sicherheit[Bearbeiten]

Batumi ist, wie ganz Georgien, eine sehr sichere Stadt. Es gilt jedoch als der „wilde Westen“ des Landes – Touristenabzocke ist daher häufiger als andernorts in Georgien. Bier in den Beach Bars ist mit 5 Lari (2,- €) deutlich überteuert gegenüber 2,45 oder 3,- Lari im Restaurant 50 m daneben oder gleichen Preisen im Zentrum..Es gibt in der Innenstadt bettelnde/schnorrende Zigeunerkinder, die auch nicht ungeschickte Taschendiebe sein sollen. Die Bettelei erfolgt auch tagsüber und häufig aggressiv mit Schlagen (nicht nur Klopfen) an Autoscheiben, Brüllen in Autos durch herunter gelassene Scheiben und mit Blockierung von Autos durch Rollstühle an Kreuzungen. In manchen Lokalen werden Ausländern höhere Preise als auf der Speisekarte verrechnet, mit der Ausrede, die englische Karte wäre veraltet. Das Problem lässt sich jedoch leicht lösen, wenn man standhaft bleibt und darauf besteht, den Manager sprechen zu wollen.

In Restaurants wird von jungen Bedienungen kaum noch Russisch gesprochen, Englisch noch seltener.

Gesundheit[Bearbeiten]

  • Im Sommer ist ausreichender Sonnenschutz, selbst an trüben Tagen, unbedingt erforderlich.
  • Die Trinkwasserqualität ist in Ordnung. Bei Starkregen, der im Sommer fast täglich vorkommen kann, wird jedoch die Wasserversorgung immer wieder für mehrere Stunden unterbrochen. Daher sollte man einen ausreichenden Vorrat an Mineralwasser aus dem Supermarkt vorhalten. Speziell wenn die Wasserabschaltungen länger dauern, sind die Geschäfte rasch ausverkauft. Hotels verfügen jedoch i.d.R. einen Wasserspeicher.
  • In der Stadt gibt es dutzende Apotheken – oft 24 Stunden geöffnet. Gängige Medikamente sind zu einem oft deutlich günstigeren Preis als in Europa, auch ohne Rezept, zu kaufen.

Praktische Hinweise[Bearbeiten]

Es gibt zwei Postämter. 1 Hauptpost:, 21 Tbel-Abuseridze Str. DMS-KoordinatePostkarten nach Europa kosten 2015 3 Lari, Briefe 5 L. Läden verkaufen häufig Postkarten, jedoch keine Briefmarken. Die Briefkästen sind nur mit Befragung Einheimischer auffindbar. Roaming mit Telekom und O2 hat im Juli 2016 problemlos funktioniert.

Ausflüge[Bearbeiten]

  • Mtirala-Nationalpark bei Tschakwistwari
  • Oberes Adscharien mit zahlreichen historischen Bogenbrücken
  • Paliastomi-See bei Poti
  • Botanischer Garten am „Grünen Kap“ (Mzwane Konzkhi) erreichbar mit städtischen Bussen Nr. 10 Richtung Norden bis zur Endstatio für 0,40 Lari und anschließend Marschrutka Nr. 31 für 0,50 Lari auch bis Endstation. In den Bussen wird sofort vorn beim Fahrer gezahlt, man erhält Ticket und anschließend wird der Fahrschein selbst im Stempler entwertet, in den Marschrutkas wird am Ende bzw. beim Aussteigen auch beim Fahrer bezahlt und man erhält kein Ticket.

Weblinks[Bearbeiten]

Fremdenverkehrsamt (engl.)


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