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Westliche Dolomiten

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Die westlichen Dolomiten liegen in Südtirol und sind eine der bekanntesten Landschaften im Alpenraum. Der Hauptteil der Region liegt in Südtirol, der südöstliche Teil in Trient und in Venetien.

Regionen[Bearbeiten]

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Gesamtpanorama Westliche Dolomiten im Winter (Ansicht von Westen): von li.->re. (= N->S): li.:Peitlerkofel, Geislergruppe, mittig: Sellagruppe, Marmolata (Gletscher, etwas verdeckt), Langkofel, re.: Rosengarten, Latemar, Schlern
Gesamtpanorama Westliche Dolomiten im Winter (Ansicht von Westen): von li.->re. (= N->S): li.:Peitlerkofel, Geislergruppe, mittig: Sellagruppe, Marmolata (Gletscher, etwas verdeckt), Langkofel, re.: Rosengarten, Latemar, Schlern

Gebirge[Bearbeiten]

Marmolata (3343 m): Die vergletscherte Nordseite
  • Sellagruppe: Wandern, Klettersteige und die Skirunde Sella Ronda.
  • Marmolata (3343 m), höchster Berg der gesamten Dolomiten mit dem größten Gletscher;

Täler[Bearbeiten]

Westseitig zum Eisacktal hin (von Nord nach Süd):

  • Lüsner Tal mit der Gemeinde Lüsen und der Lüsner Alm, das flächenmässig zweitgrößte Almgebiet Südtirols.

Ostseitig:

Orte[Bearbeiten]

  • Arabba (1.606 m) Wintersportdorf

Im westseitig anschließenden Eisacktal:

  • Brixen (538m, ital. Bressanone ), älteste Stadt Tirols;

Im Grödner Tal:

Im Eggental:

Weitere Ziele[Bearbeiten]

Hintergrund[Bearbeiten]

Die westlichen Dolomiten sind der berühmtere Teil der Dolomiten, sie grenzen an ihrer Westseite an das untere Tal der Eisack und die Sarntaler Alpen, an ihrer Nordseite an den südtiroler Teil des Pustertals. Als südseitige Grenze gilt die Linie Trient- Val Sugana - Feltre. Als Grenze zwischen den westlichen und östlichen Dolmiten gilt das Gadertal (auch Abteital) und das Gordotal;

Höchster Berg ist die Marmolata (3.343m, italienisch: Marmolada, ladinisch: Marmoleda).

Geologisch bestehen die westlichen Dolomiten aus Schlerndolomit (östliche Dolomiten: Hauptdolomit): Infolge der Verwitterung entstehen die für die Region charakteristischen Felsnadeln. Die Farbe des Gesteins ist bei Tageslicht eher grauweis, aber im Licht des Abendglühens wechselt der Farbton des Gebirges in ein wie von Innen leuchtenden Rotorange, besonders berühmt dafür ist der Rosengarten.

Sprache[Bearbeiten]

Anreise[Bearbeiten]

Auf der Strasse[Bearbeiten]

  • Von Norden oder Süden über die Autobahn Innsbruck-Brenner-Brixen-Bozen-Trient (A 13 - Brennerautobahn, in Italien A 22);

Mit der Bahn[Bearbeiten]

Die nächsten Bahnhöfe befinden sich in Brixen, Klausen und Bozen, sie sind Station für Intercity- und Eurocity-Züge (Zugfahrpläne unter www.trenitalia.com).

Mit dem Flugzeug[Bearbeiten]

Der nächste Flughafen ist der von Bozen (www.abd-airport.it), weitere Flughäfen befinden sich in Innsbruck, in Verona und in München.

Mobilität[Bearbeiten]

Passstraßen[Bearbeiten]

Passstraße und Würzjoch (Bildmitte), gesehen vom Peitlerkofel aus, hinten rechts Skigebiet Plose

Generell sind die Passtraßen in den Dolomiten als landschaftlich äußerst attraktiv zu bewerten, es gelten die üblichen Anforderungen an die Fahrweise im Hochgebirge.

Verkehrsbericht Berg- und Passstraßen mit aktueller Lage auf www.provinz.bz.it.

Gesamtübersicht zu den Alpenpässen.

Fahrbare Übergänge in den Westlichen Dolomiten, von Nord nach Süd sortiert:

Würzjoch[Bearbeiten]

Das Würzjoch (2003 m, ladinisch: "Ju de Börz", ital.: "Passo delle Erbe", 46° 40′ 30″ N 11° 48′ 51″ O ) befindet sich nördlich vom Peitlerkofel.

Die Route der Passstraße verbindet von West nach Ost das Eisacktal (von Klausen als auch von Brixen) aus durch das Villnößtal mit dem Gadertal, die nächsten Orte am Pass sind St. Magdalena (1337 m) im Villnößtal und Untermoi (1515 m) an der Ostseite im Gadertal.

Die bei Motorradfahren recht beliebte Straße ist kurvenreich und stellenweise auch recht schmal, sie ist im Sommer nur für den Leichtverkehr befahrbar, Verbot für Busse. Für den Pass gilt eine generelle Wintersperre.

An der Passhöhe befindet sich ein Hotel mit Restaurant und einige kleinere Wirtschaften, auf der Westseite / Villnößtal befinden sich einige weitere Gasthöfe kurz vor der Passhöhe.

Grödnerjoch[Bearbeiten]

Grödnerjoch(li) von Osten aus mit den Cirrspitzen in Naturpark Puez-Geisler

Das Grödnerjoch (2121 m, ladin. "Ju de Frara", Grödnerisch "Jëuf de Frea," ital. "Passo Gardena", 46° 32′ 59″ N 11° 48′ 31″ O ) befindet sich zwischen den Cirspitzen (Naturpark Puez-Geisler) im Norden und dem Sellastock im Süden.

Die besonders auf der Ostseite äußerst kurvenreiche Passstraße SS243 über das Grödner Joch führt aus dem westlich gelegenen Grödner Tal und als Abzweig von der S2243 hinter Wolkenstein über das Grödnerjoch und in das östlich des Passes gelegen Gadertal, die nächsten Orte sind Wolkenstein (1563 m) im Westen und Corvara (1568 m) im Gadertal.

Die Route ist eine der Hauptverbindungen aus dem Eisacktal in das Gadertal, sie ist vergleichsweise gut ausgebaut und daher auch recht verkehrsreich und auch ganzjährig geöffnet, sie ist aber nach Neuschneefällen eventuell wegen der Lawinengefahr gesperrt. Die maximale Steigung der Route beträgt ca. 13 %. Es gilt eine generelle Geschwindigkeitsbegrenzung von 60 km/h, die auch regelmäßig kontrolliert wird.

Auf der vielbesuchten Passhöhe gibt es ein Hotel und Touristenläden, der Pass liegt an der Skirunde Sella Ronda.

Der Gebirgspass ist als Übergang und Saumpfad für prähistorische Zeiten belegt, eine erste Fahrstraße entstand aber erst aus strategischen Gründen vor und im Ersten Weltkrieg als Militärstraße.

Sellajoch[Bearbeiten]

Das Sellajoch (2240 m, ladinisch "Jouf de Sela", ital.: "Passo Sella", 46° 30′ 31″ N 11° 45′ 51″ O) befindet sich zwischen dem Sellastock im Osten und dem Langkofel im Westen.

Das Sellajoch und das nach Osten anschließenden Pordoijoch sind die beiden Pässe der Straßenroute S2242 aus dem westlich gelegenen Grödner Tal in das südlich des Passes gelegene Fassatal, die nächsten Orte sind Wolkenstein (1563 m) im Westen und Canazei (1465 m) im Fassatal. Außerdem führt die Route vom Verkehrsknoten Canzei aus auch weiter in das Tal von Arraba und das Cordevoletal.

Die vielbefahrene und auf der Südseite recht kurvige Passstraße ist ganzjährig geöffnet, sie ist aber nach Neuschneefällen eventuell wegen der Lawinengefahr gesperrt. Die maximale Steigung der Route beträgt ca. bis zu 11 %. Auf der Route gilt eine generelle Geschwindigkeitsbegrenzung von 60 km/h, die auch kontrolliert wird.

Der eigentliche topographische Scheitel ist der Col de Toi und befindet sich noch etwa 750 m östlich vom Sellajoch.

Auf der Passhöhe gibt es ein Hotel mit Restaurant, der Pass ist Station an der Skirunde Sella Ronda.

Pordoijoch[Bearbeiten]

Pordoijoch vor der Marrmolata (3343 m)

Das Pordoijoch (2.239 m, ladinisch "Jouf de Pordoi", ital. "Passo Pordoi", 46° 29′ 15″ N 11° 48′ 45″ O) befindet sich zwischen dem Sellastock im Norden und dem Sass Pordoi (ebenfalls zur Sella gehörend) im Süden, es ist der zweithöchste befahrbare Straßenübergang in den Dolomiten, der Pass markiert auch die Grenze zwischen Südtirol und dem Veneto.

Ausführungen zur Straßenroute siehe beim Sellajoch vor.

Auf der Passhöhe gibt es ein gut ausgebaute Infrastruktur mit mehreren Hotels, Restaurant, Touristenläden und Skiliften, der Pass ist Station an der Skirunde Sella Ronda.

Passo Campolongo[Bearbeiten]

Der Passo Campolongo (1.875 m, auch Passo di Campolongo) befindet sich im Osten der Sellagruppe und ist die Verbindung aus dem Gadertal nach Buchenstein und Arabba.

Die Passstraße wurde bereits in den Jahren 1898 bis 1901 angelegt, eine Wintersperre gilt nicht, die Strecke hat Steigungen bis zu 10 %.

Auf der Passhöhe gibt es eine fast als eigene Siedlung gut ausgebaute Infrastruktur mit mehreren Hotels, Restaurant, Touristenläden und Skiliften, der Pass ist Station an der Skirunde Sella Ronda.

Falzaregopass[Bearbeiten]

Karerpass[Bearbeiten]

Lavazéjoch[Bearbeiten]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Aktivitäten[Bearbeiten]

Küche[Bearbeiten]

Nachtleben[Bearbeiten]

Unterkunft[Bearbeiten]

Würzjoch

Berghütten / Alpine Unterkünfte siehe auch bei den Bergregionen vor, Unterkunft im Tal siehe bei den Ortschaften.

am Würzjoch (2003 m s.l.m.):

am Grödnerjoch (2.121 m s.l.m, liegt im Winter direkt an der "Sellaronda"):

am Sellajoch (2.240 m s.l.m, liegt im Winter direkt an der "Sellaronda"):

Sicherheit[Bearbeiten]

Klima[Bearbeiten]

Allgemeine Ausführungen siehe im Abschnitt Klima im Artikel zu den Dolomiten.

Das aktuelle Bergwetter für Südtirol auf www.provinz.bz.it.

Literatur[Bearbeiten]

  • Mark Zahel: Tourenführer Westliche Dolomiten. München : Bruckmann, 2007, (Tourenführer), ISBN 978-3-7654-4476-0; 192. 19,95 €
  • Gino Buscaini, Silvia Metzeltin: DOLOMITEN, Die 100 schönsten Touren, Bd. Band 2 (westl. Teil). München : Bruckmann, 1988, ISBN 3-7654-2117-0; 240. recht anspruchsvolle Tourenauswahl

Karten[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

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