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Peenemünde

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Peenemünde liegt an der Nordwestseite der Insel Usedom in Mecklenburg-Vorpommern. Hier, am Peenemünder Haken, geht der Peene-Strom in die Ostsee über.

Kraftwerk Peenemünde - heute Museum
Peenemünde
Bundesland Mecklenburg-Vorpommern
Einwohner 270
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Tourist-Info Web Homepage der Gemeinde
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Lage
Lagekarte von Mecklenburg-Vorpommern
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Peenemünde

Anreise[Bearbeiten]

Peenemünde ist mit dem eigenen Fahrzeug und öffentlichen Verkehrsmitteln gut zu erreichen.

Mit dem Flugzeug[Bearbeiten]

  • Peenemünde hat mit dem Flugplatz Peenemünde einen eigenen Sonderlandeplatz der unter VFR Bedingungen von Flugzeugen bis 5,7 t (bei Antrag auch mehr) angeflogen werden kann. Es besteht ein Lufttaxiservice von und nach Peenemünde, sowie die Möglichkeit ein Flugzeug zu chartern. Der Flugplatz ist etwa 3 km vom Ort entfernt.
  • Linienverkehr im Inland bietet der Flughafen Heringsdorf.
  • Der nächste weitere Regionalflughafen ist Rostock-Laage und die nächsten internationalen Flughäfen sind in Berlin.

Mit der Bahn[Bearbeiten]

Peenemünde hat einen eigenen Bahnhof, der von der Usedomer Bäderbahn Ziele auf dem Ostteil der Insel, sowie auf dem Festland angefahren wird. Umsteigen in Zinnowitz. In Züssow besteht Anschluss an das Netz der Deutschen Bahn.

Auf der Straße[Bearbeiten]

  • Via Autobahn A 20 an der Ausfahrt Gützkow auf die Bundesstraße 111 nach Wolgast. Von hier aus weiter Richtung Bannemin und dann der Ausschilderung nach Peenemünde folgen.
  • Über Anklam auf der B 110, Zecheriner Brücke, Usedom-Stadt dann weiter je nach Ziel.

Mobilität[Bearbeiten]

Hintergrund[Bearbeiten]

Die Geschichte Peenemündes ist eng mit dem Militär verknüpft. Dieses beherrschte die Region bis zur Auflösung des Sperrgebietes 1990 maßgeblich.

Peenemünde im dritten Reich[Bearbeiten]

Mit Beginn der Baumaßnahmen 1936 für die Versuchsanstalt Peenemünde begann eine Zeit die sowohl große technische Neuerungen, als auch in deren Folge großes Leid hervorbrachte.

Eckpunkte[Bearbeiten]

1936 wurde mit dem Bau der "Versuchsanstalten Peenemünde" begonnen. Ziel war die Fortführung der Entwicklung sowie die Fertigung von Fernraketen. Im Jahre 1938 kam noch die Erprobungsstelle der Luftwaffe „Peenemünde-West“ hinzu. Unter Wernher von Braun gelang 1942 der erste Start einer Fernrakete in Peenemünde. 1943 versuchten mehrere hundert britische Bomber Peenmünde zu zerstören. Aufgrund dieses Angriffs wurde die Raketenproduktion in eine bombensichere, unterirdische Fabriken nach Nordthüringen verlegt. Im Dora-Mittelbau bei Nordhausen wurden die Raketen V1 und V2 fortan in Serie gebaut.

Bilanz V1 und V2[Bearbeiten]

Bei der Produktion der Raketen in Dora-Mittelbau starben ca. 20.000 Zwangsarbeiter und KZ-Insassen. Ungefähr 22 000 V 1 und 3 000 V 2 wurden Richtung Westen (nach Frankreich, Belgien und England) abgeschossen. Durch Angriffe mit der Fernwaffe wurden schon allein in London ca. 8000 Menschen getötet. (Opferzahlen siehe auch hier)

Das Erbe von Peenemünde[Bearbeiten]

Die unter Wernher von Braun in Peenmünde erarbeiteten Grundlagen für die Raketentechnik bildeten den Grundstein für die heutige zivile Raumfahrt. Sie ermöglichten aber auch das Wettrüsten im kalten Krieg. Das Museum Peenemünde - Historisch-Technisches Informationszentrum versucht das schwierige Thema aufzuarbeiten.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

1 Historisch-Technisches Informationszentrum, 17449 Peenemünde. Tel.: +49 (0)38371-5050, Fax: +49 (0)38371-505111, E-Mail: . Museum für Raketentechnik. Es ist Ausgangspunkt für den Rundweg Denkmal-Landschaft. Er führt zu allen historischen Denkmälern rund um Peenemünde. Empfehlenswert ist eine Bustour über den Flugplatz zu den einstigen Startstellen der V 1. Der Besuch der Ruine der einstigen Abschussrampe der A4-Rakete, des sogenannten Prüfstands VII, ist legal noch nicht möglich. Auch dürfte ein innerer Besuch der Ruine des Sauerstoffwerks verboten sein. Geöffnet: HTI.,

Aktivitäten[Bearbeiten]

  • Wanderungen im Naturpark Usedom
  • Rundflüge über die Insel vom Flugplatz Peenemünde aus.
  • Fallschirmspringen vom Flugplatz Peenemünde aus.

Einkaufen[Bearbeiten]

  • Bücher über die Geschichte Peenemündes und die Raketenforschung sind z.B. im Andenkenladen des Informationszentrums erhältlich. Modellraketen kann man dort ebenfalls erwerben.

Küche[Bearbeiten]

Nachtleben[Bearbeiten]

Unterkunft[Bearbeiten]

  • Schullandheim Camp Peenemünde, Feldstr. 20, Tel.: 038371 21720, Fax: 038371-21063, E-Mail, [1].

Ausflüge[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]


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