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Nildelta

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Nildelta aus der Luft
Nildelta ·دلتا النيل
Fläche etwa 24.000 km²
Länge 160 km
Küstenlinie 240 km

Das Nildelta (arabisch: ‏دلتا النيل‎, Diltā an-Nīl), das etwa 24.000 Quadratkilometer große Mündungsdelta des Nils, befindet sich im Norden Ägyptens und bildet den Hauptteil Unterägyptens. Es beginnt nördlich von Kairo und wird von der Mittelmeerküste im Norden begrenzt.

Orte[Bearbeiten]

  • Top-Sehenswürdigkeit 1 Alexandria – Mediterrane Metropole und zweitgrößte Stadt Ägyptens
  • 3 Bilbeis – Stadt an der Stelle des antiken Phelbs
  • Top-Sehenswürdigkeit 9 Raschīd (Rosetta) – Hafenstadt östlich von Alexandria mit reizvollen Bürgerhäusern aus dem 16. bis 19. Jahrhundert
  • 10 Ṭanṭā – Hauptstadt des Gouvernements el-Gharbīya, bedeutende muslimische Pilgerstadt im Umkreis der Badawi-Moschee
  • 11 Samannūd (Sebennytos) – Kleinstadt an der Stelle des antiken Sebennytos mit mehreren muslimischen Bauwerken und der Kirche des hl. Abā Nūb
  • 13 Schubrā el-Cheima – Industriestadt im Norden von Kairo. Im Bereich der Landwirtschaftlichen Universität der 'Ain-Schams-Universität befindet sich der Sommerpalast Muhammad Alis.

Weitere Ziele[Bearbeiten]

Küstennahe Seen[Bearbeiten]

An der Küste befinden sich im Bereich des Nildeltas drei große Lagunen:

  • Top-Sehenswürdigkeit 15 Manzala-See – flacher Salzsee nördlich von Ṣān el-Ḥagar el-Qiblīya und westlich von Port Said, der zur Vogelbeobachtung geeignet ist.
  • 16 Burullus-See (arabisch: ‏بحيرة البرلس‎, Buḥeirat al-Burullus) – Brackwassersee westlich von Raschīd
  • 17 Idkū-See (arabisch: ‏بحيرة إدكو‎, Buḥeirat Idkū) – Brackwassersee zwischen Abū Qīr und Raschīd

Westdelta[Bearbeiten]

Fischer bei Raschid
  • 18 Abū Qīr – Stadt an der Stelle des antiken Kanopus
  • 19 Sacha, das altägyptische Xois – Dorf mit der Kirche der hl. Jungfrau Maria.
  • 20 Tell el-Fara'in, das altägyptische Buto – archäologische Stätte
  • 21 Mündung des Rosetta-Nilarms in das Mittelmeer

Zentrales Delta[Bearbeiten]

  • 22 Abu Sir Bana, das altägyptische Busiris – Dorf und archäologische Stätte
  • 23 Bahbit el-Higara – Dorf und archäologische Stätte (Per-Hebitet, Iseum)
  • 24 Barrage du Nil (Delta Barrage) – Staudamm im Norden von Kairo
  • 25 Sunbat – Dorf mit der Kirche der hl. Rebekka
  • 26 Ziftā – Stadt mit Staudamm

Ostdelta[Bearbeiten]

  • 27 Daqadus – Dorf, Kirche der hl. Jungfrau Maria.
  • 28 Deir el-Qiddisa Damyana – Kloster der hl. Damiana und der 40 Jungfrauen
  • 29 Mit Damsis – Dorf, Kloster des hl. Georg.
  • 30 Qantir, das altägyptische Pi-Ramesse – archäologische Stätte
  • 31 Raʾs el-Barr – Mittelmeer-Urlaubsort
  • Top-Sehenswürdigkeit 32 San el-Hagar el-Qibliya, das altägyptische Tanis – archäologische Stätte
  • 33 Tell Basta, das altägyptische Bubastis – archäologische Stätte
  • 34 Tell el-Dab'a, das altägyptische Avaris – archäologische Stätte
  • 35 Tell er-Rub', das altägyptische Mendes – archäologische Stätte.
  • 36 Mündung des Damietta-Nilarms in das Mittelmeer

Zusätzliche Ziele sind in den Artikeln zu den einzelnen Gouvernements (Alexandria, el-Buḥeira, ed-Daqahlīya, Dumyāṭ, el-Gharbīya, Kafr esch-Scheich, el-Minūfīya, el-Qalyūbīya und esch-Scharqīya) gelistet.

Routen[Bearbeiten]

Hintergrund[Bearbeiten]

Landschaft des Nildeltas[Bearbeiten]

Das Nildelta ist das Mündungsgebiet der Nils an der ägyptischen Küste des Mittelmeers. Das Delta ist fächerförmig, etwa in Gestalt eines kopfstehenden Deltas ∇ und gehört mit einer Fläche von 24.000 Quadratkilometern zu den größten Flussdeltas weltweit. Das Delta beginnt etwa 16 Kilometer nördlich von Kairo bei Qanatir el-Cheirat und besitzt nur ein geringes Gefälle von zwanzig Metern bis zum Mittelmeer. Heute gibt es in diesem Delta nur noch zwei Mündungsarme, den Damiette- und Rosetta-Arm. Das Delta wird aber noch von zahlreichen künstlich angelegten Kanälen durchzogen. Das Land ist flach, und die wenigen Hügel, die Tell oder Kōm genannt werden, sind die Überreste früherer, altägyptischer und griechisch-römischer Siedlungen.

Der Name Delta für dieses Gebiet, aber eben nur für das Nildelta, existierte bereits unter den Ioniern, auf die der Historiker Herodot (490/480 bis 424 v. Chr.) in seinen Historien Bezug nimmt.[1] Als technischer Begriff für alle derartigen Mündungsgebiete wird er erst vom Historiker Arrian (85–90 bis nach 145/146 n. Chr.) benutzt, indem er in seiner Indica und in der Alexandergeschichte die Flüsse Nil, Hindus und Donau verglich.[2] Ein Delta entsteht durch eine geringe Fließgeschwindigkeit im Fluss, so dass sich Sedimente ablagern können. Irgendwann geschieht es, dass der Fluss seine eigenen Ablagerungen umfließen muss und sich verlagert oder aufgabelt. Die Ablagerungen führten auch dazu, dass sich das Nildelta immer weiter in das Mittelmeer vorschob.

In römischer Zeit wurden noch sieben Mündungsarme gezählt, im Mittelalter noch fünf. In islamischer Zeit sind drei weitere Arme, der Sebennytische, der Bukolische und der Phatnische Arm, verlandet. In der Vergangenheit befanden sich im Delta zudem auch zahlreiche Seen und Sümpfe.

Das Aufstauen des Nils seit dem Beginn des 20. Jahrhunderts führte und führt nun aber zu drastischen Veränderungen, weil kaum noch Sedimente zugeführt werden. Dadurch vergrößert sich das Delta nicht nur nicht mehr, sondern wird sogar durch die Meeresbrandung abgetragen. Als Folge der globalen Erwärmung steigt auch der Meeresspiegel, wodurch die küstennahen Bereiche überflutet werden und immer stärker versalzen.

Trotzdem gehört das Delta auch heute noch zu den fruchtbarsten Gebieten Ägyptens, und seine Fläche ist doppelt so groß wie die Fruchtlandstreifen im Niltal. Es ist Refugium für zahlreiche Arten an Fischen, Reptilien, Vögeln und Säugetieren. Hierzu gehören Schildkröten, Enten, Ibisse, Kormorane, Möwen, Regenpfeifer, Reiher, Schwalben und Mangusten. Krokodile und Flusspferde sind bereits ausgestorben. Das letzte Flusspferd wurde 1815 erlegt.

Geschichte des Nildeltas[Bearbeiten]

Deshalb verwundert es nicht, dass das Nildelta wegen seiner Fruchtbarkeit nachweislich seit prädynastischer Zeit kontinuierlich genutzt wird. Die ältesten Zeugnisse wurden in Buto, dem heutigen Tell el-Farāʿīn, von deutschen Archäologen freigelegt. Belege gibt es hier seit der ersten Hälfte des vierten Jahrhunderts, seit etwa 3.200 v. Chr., bis zum Ende des Alten Reichs, etwa 2200 v. Chr.[3] Größere Bedeutung erlangte das Nildelta in der Zweiten Zwischenzeit, etwa 1650–1550 v. Chr., als die sog. Hyksos-Fürsten von Avaris aus über Unterägypten regierten. Unter den Ramessiden-Königen in der 19. und frühen 20. Dynastie nahm die Präsenz sogar noch zu. Zeugnisse wie die Gräber und Tempel von Tanis stammen aus der Dritten Zwischenzeit, die etwa 1070–664 v. Chr. andauerte. Tempel wurden aber noch bis in die griechisch-römische Zeit errichtet und genutzt.

Auch im Mittelalter war das Nildelta bedeutsam: das Delta und seine Flussarme dienten immer wieder als Einfallstore nach Ägypten, so z. B. zur Zeit der Kreuzfahrer.

Trotz der langen Geschichte sind heute nur wenige Zeugnisse überliefert, die sich meist nur dem Liebhaber, Ägyptologen oder Archäologen erschließen. Bauten aus weniger dauerhaften Materialien wie Lehm und Holz wurden von Überflutungen und Regenfälle ausgewaschen und zerstört, und Bauern nutzen den nährstoffreichen Lehm der alten Siedlungen, den Sibāch, zur Düngung ihrer Felder. Statuen und Baufragmente wurden häufig verschleppt und an anderer Stelle wiederverwendet. Aufgrund der schlechteren Erhaltung, aber auch der schwierigeren Grabungsbedingungen gibt es im Nildelta im Vergleich zum Niltal nur wenige Grabungen und Restaurationen.

Heutige Nutzung[Bearbeiten]

Das Nildelta wird auch heute noch vorwiegend landwirtschaftlich genutzt. Wie gesagt, ist seine Fläche doppelt so groß wie die landwirtschaftlich nutzbare Fläche des Niltals, oder mit anderen Worten, befinden sich hier zwei Drittel der Landwirtschaftsfläche Ägyptens. So lebt hier ein Großteil der ägyptischen Bevölkerung, in den acht Gouvernements, ohne Alexandria und Port Said, 2006 etwa 42 Prozent der Ägypter.[4] Auf dem Land leben etwa 70 Prozent der Bevölkerung, und immerhin ein Drittel ist auch in der Landwirtschaft tätig. Das starke Bevölkerungswachstum sowohl in den Städten und Dörfern, etwa zwei Prozent im Jahr, führt aber dazu, dass sich die Anbaufläche stetig verringert. Deswegen wurde seit der Mitte des 20. Jahrhunderts versucht, durch Trockenlegung der Küstenlagunen und Neulandgewinnung in den Wüsten im Osten und Westen des Deltas dem Bevölkerungswachstum entgegenzuwirken. Der Landgewinn beträgt aber nur etwa 15 Prozent, und die Flächen sind nur von geringer Güte. So gibt es in den Neulandgebieten kein ausreichendes Bewässerungswasser, und die Küstengebiete versalzen und vernässen. Das führt natürlich zu geringerer Qualität von Obst und Gemüse.

Zu den wichtigsten Produkten zählt nach wie vor die Baumwolle: hier wird in guter Qualität Westindische Baumwolle (Gossypium barbadense) angebaut. Dieser landwirtschaftliche Schwerpunkt hat seinen Ursprung in der britischen Besatzungszeit. Großbritannien benötigte infolge des Sezessionskrieges in den Südstaaten der USA, 1861–1865, alternative Bezugsquellen für Baumwolle, deren Anbau nun in Ägypten und Britisch-Indien erfolgte. Die durch Entkernung gewonnenen Baumwollsamen dienen auch der Herstellung von Pflanzenöl, das hauptsächlich in der Seifenindustrie eingesetzt wird.

An die Baumwollproduktion ist die Leinweberei, der größte Wirtschaftszweig im Nildelta, gekoppelt. An den etwa 30.000 Webstühlen werden jährlich etwa drei Millionen Tuche hergestellt und teilweise exportiert. Aber die Konkurrenz aus Südostasien macht mit ihren Textil-Billigimporten mittlerweile auch den Ägyptern zu schaffen.

Fischzucht und -fang wird vorwiegend in Farmen in den Lagunen, dem Burullus- und dem Manzala-See, betrieben, während der Meeresfischfang nur eine untergeordnete Rolle spielt. Erzeugt werden im Nildelta etwa 15 Prozent des gesamten ägyptischen Fischfangs. Aber auch hier gibt es Probleme: aufgrund der Gewässerverschmutzung durch Industrie- und Siedlungsabwässer besitzen die Fische nur eine geringere Qualität.

Der im 19. Jahrhundert von Raschīd nach Alexandria verlagerte Hafenbetrieb kehrt nur langsam ins Delta zurück. So wurde in Dumyāṭ ein Hafen für Containerschiffe angelegt, um den Hafen von Alexandria zu entlasten. In der gleichen Stadt setzte man mit der Ansiedlung der Möbelproduktion auf das Handwerk.

Der Tourismus, fast ausschließlich Binnentourismus, spielt nur eine untergeordnete Rolle. Es gibt zwar Erholungstourismus z. B. in Raʾs el-Barr und Balṭīm mit etwa 400.000 ägyptischen Touristen jährlich und in stärkerem Maße koptisch-christlichen und islamischen Pilgertourismus z. B. nach Mīt Damsīs, Deir el-Qiddīsa Damyāna und Ṭanṭā. Die touristische Infrastruktur für Transport, Unterbringung, Verpflegung und Unterhaltung befindet sich aber nur auf geringem Niveau.

Anreise[Bearbeiten]

Mit der Bahn[Bearbeiten]

Das Eisenbahnnetz ist im Delta gut ausgebaut. Die Hauptstrecken führen von Kairo über Ṭanṭā nach Alexandria sowie von Kairo über Ṭanṭā, ez-Zaqāzīq und el-Manṣūra nach Dumyāṭ. Es gibt noch weitere Nebenstrecken, die häufig in Ṭanṭā und Banhā beginnen. Auf den Hauptstrecken verkehren auch Schnellzüge, die natürlich nur in den Großstädten halten.

Auf der Straße[Bearbeiten]

Natürlich lassen sich die Ziele auch mit dem Auto oder Taxi erreichen. Die Fahrt mit einem Taxi ist gar nicht so abwegig, weil die Fahrer den Weg und die überdimensionalen Straßenschwellen zur Verkehrsberuhigung, aber auch die Gefahren des Dorflebens mit Kindern und Tieren auf den Straßen kennen. Und können sie bei Problemen helfen.

Mit dem Bus[Bearbeiten]

Fernbusse verkehren zwischen Kairo und den Gouvernementshauptstädten und letzteren Städten untereinander. Zudem verkehren in kürzeren Zeitabständen auch Mikrobusse und Servicetaxis.

Wichtige Busbahnhöfe in Kairo sind ʿAbūd im Stadtteil Schubra und in der Nähe der Metroendhaltestelle Schubra el-Cheima.

Mit dem Flugzeug[Bearbeiten]

Flughäfen gibt es nur in Alexandria (Alexandria-El-Nouzha, Borg El Arab) und in Kairo.

Mobilität[Bearbeiten]

Mikrobusse und Servicetaxi bilden das Rückgrat des öffentlichen Nahverkehrs in die umliegenden Dörfer.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Im Nildelta gibt es Reihe bedeutsamer Städte mit ihren religiösen Bauten wie Moscheen und Kirchen sowie Märkten, die sich als echte ägyptische Städte fernab des Tourismus präsentieren. Aus der zweiten Hälfte des 19. und der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts stammen eine Reihe kolonialzeitlicher Bauten wie Paläste, Wohn- und Geschäftshäuser.

Wenn auch in geringem Maße, gibt es einfach zugängliche archäologische Stätten wie Tell Basṭa, das einstige Bubastis, und Ṣān el-Ḥagar el-Qiblīya, das einstige Tanis.

Landschaftlich unterscheidet sich das Nildelta deutlich vom Niltal. Man kann es mit einem Taxi oder mit 3.-Klasse-Zügen gut ergründen. Die Züge fahren langsam, Fenster fehlen häufig oder Türen stehen offen, was sich besonders für Fotografen anbietet. Von besonderem Reiz sind sicher die Küstenregionen mit den großen Lagunen und die Mündungen der beiden Nilarme in das Mittelmeer.

Aktivitäten[Bearbeiten]

Die flachen Lagunen sind ein Eldorado für Ornithologen, die in den Wintermonaten Vögel beim Durchzug und bei der Überwinterung beobachten können.

Im ganzen Land sind sie im Nildelta durchgeführten Heiligenfeste, die Mūlids, bekannt. Im wortwörtlichen Sinne handelt es sich um Geburtstagsfeste, aber hier werden hauptsächlich Heilige der großen Religionen verehrt. Das bedeutendste islamische Mūlid ist das für den Sufi-Mystiker Saiyid Aḥmad el-Badawī in Ṭanṭā mit weit über einer Million Besuchern. Hier wird gehandelt und Musik gespielt, und Sufis führen ihre intensiven Gebetsrituale, die Dhikrs, durch. In Disūq wird das Heiligenfest zu Ehren des Sufi-Heiligen Ibrāhīm ed-Disūqī durchgeführt, in Fuwwa das des Abū el-Mukārim. Christen brechen zu Pilgerfahrten z. B. in die Kirche des hl. Georg in Mīt Damsīs oder ins Kloster der hl. Damyāna auf. Bei Damanhūr wird zudem der marokkanische Rabbiner Abu Hatzeira verehrt. Eine Genehmigung zum Fest des Abu Hatzeira wurde aber in den letzten Jahren immer wieder staatlicherseits verweigert.

Sicherheit[Bearbeiten]

In den Städten und Dörfern gibt es kaum Allgemeinkriminalität.

In den Industriezentren kommt es auch zu Demonstrationen und Ausschreitungen, die man meiden sollte. Mit Anschlägen gegen Polizeidienststellen muss gerechnet werden.

Baden in den Flussarmen und Kanälen sollte unterlassen werden, da die Gefahr der Bilharziose (Schistosomiasis) besteht.

Klima[Bearbeiten]

Im Nildelta herrscht das ganze Jahr über mildes Klima. Von Oktober bis März, hauptsächlich im Januar, ist mit Regen und Stürmen an der Mittelmeerküste zu rechnen.

Tanta Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez    
Mittlere höchste Lufttemperatur in °C 19 19 22 27 31 34 33 33 32 29 24 20 Ø 26.9
Mittlere Lufttemperatur in °C 12 13 14 18 22 25 26 26 24 22 18 14 Ø 19.5
Mittlere tiefste Lufttemperatur in °C 6 7 8 11 14 17 20 20 18 15 12 8 Ø 13
Niederschläge in mm 13 8 7 3 2 0 0 0 0 2 4 12 Σ 51
Port Said, El Gamil Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez    
Mittlere höchste Lufttemperatur in °C 17 18 19 22 25 28 30 30 29 27 23 19 Ø 23.9
Mittlere Lufttemperatur in °C 14 15 17 20 22 25 27 27 26 24 20 16 Ø 21.1
Mittlere tiefste Lufttemperatur in °C 11 12 13 16 19 22 24 24 23 21 18 13 Ø 18
Niederschläge in mm 18 12 10 5 4 0 0 0 3 8 7 16 Σ 83

Respekt[Bearbeiten]

Das Nildelta zählt keineswegs zu den Touristengebieten, und die Bevölkerung ist eher konservativ. Angemessene Kleidung ist angesagt. Dies gilt auch für die wenigen Erholungsorte am Mittelmeer. Das Trinken von Alkohol in der Öffentlichkeit wird alles andere als gern gesehen.

Ausflüge[Bearbeiten]

Das Wādī en-Naṭrūn, am Rande des Westdeltas und der Westlichen Wüste ist Stätte mehrerer bedeutender koptischer Klöster.

Literatur[Bearbeiten]

  • Ibrahim, Fouad N. ; Ibrahim, Barbara: Ägypten : Geographie, Geschichte, Wirtschaft, Politik. Darmstadt : Wiss. Buchges., 2006, (Wissenschaftliche Länderkunden), ISBN 978-3-534-17420-1, S. 19, 56 f., 63, 115 f., 120, 123, 126, 130, 153, 175.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Herodot, Historien, Buch II, § 15. Herodot erwähnt das Delta mehrere Male. Siehe z. B.: Herodotus ; Schöll, Adolf [Übers]: Herodot’s von Halikarnaß Geschichte, Bd. 2. Stuttgart : Metzler, 1828, S. 194.
  2. Celoria, Francis: Delta as a Geographical Concept in Greek Literature. In: Isis <Chicago, Ill.>, ISSN 0021-1753, Bd. 57,3 (1966), S. 385–388, doi:10.1086/350146.Indica, 1. Abt., Kapitel 2, § 3, z. B. Arrianus, Flavius ; Schmid, Konrad Arnold [Übers.]: Arrians Indische Merkwürdigkeiten und Hannons Seereise. Braunschweig ; Wolfenbüttel : Meißner, 1764, S. 3.Alexandergeschichte, 2. Band, 5. Buch, 3. Kapitel, z. B. Arrianus, Flavius ; Borheck, August Christian [Übers.]: Arrians Feldzüge Alexanders, Bd. 2. Frankfurt am Main : Hermannsche Buchhandlung, 1792, (Sammlung der neuesten Uebersetzungen der griechischen prosaischen Schriftsteller ; 7,2).
  3. Buto / Tell el Fara'in, Deutsches Archäologisches Institut.
  4. Citypopulation.de, Egypt.
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