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Kinabalu-Nationalpark

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Mount Kinabalu

Der Kinabalu-Nationalpark (malaiisch: Taman Negara Kinabalu) ist ein Nationalpark im malaysischen Bundesstaat Sabah im Norden von Borneo. Zu ihm gehören der mit 4.095,2 Metern höchste Berg Malaysias, der Gunung Kinabalu, sowie eine schöne Regenwaldlandschaft. Eines der Highlights ist die Besteigung des Gipfels des Mount Kinabalu - ein Zwei- oder Drei-Tages-Ausflug, der mit normaler Kondition durchaus machbar ist.

Hintergrund[Bearbeiten]

Der Regenwald auf Borneo ist der älteste Regenwald der Welt, und auch wenn viele Südamerika-Fans es nicht gerne hören: er ist es! Ein Ausflug in den Regenwald ist ein "Must Do" in Kota Kinabalu und für Touristen, welche nicht zu den "Berufswanderern" gehören, empfiehlt sich ein Ausflug in den Kinabalu Park, welcher zum UNESCO Weltnaturerbe gehört. Im Park befinden sich mehrere tausend verschiedene Tier- und Pflanzenspezies, so z.B. 326 Vogel- und 100 Säugetierarten. Er gilt als ein Hotspot an Biodiversität.

Geschichte[Bearbeiten]

Die Heliconia Rostrata - Häufig anzutreffen in dieser Region
Die Nepenthes rajah ist weltweit nur hier im Nationalpark zu finden

Der Nationalpark wurde im Jahre 1964 als einer der ersten des Landes eingerichtet. Seit 2000 steht er auf der Liste des UNESCO Weltnaturerbe. Er besitzt eine Fläche von 754 Quadratkilometern und hat sich mittlerweile zum beliebtesten Reiseziel Sabahs gemausert. 2009 wurden 250.000 Besucher gezählt, von denen 47.000 den Aufstieg des Gipfels in Angriff nahmen.

Flora und Fauna[Bearbeiten]

Man schätzt, dass der Park 5.000 bis 6.000 verschiedene Gefäßpflanzen beherbergt. Sie teilen sich auf in 200 Familien und 1000 Gattungen, welche 14 % des malaysischen Florenreiches abdecken - und 2,5 % der gesamten Erde. Dokumentiert sind bisher zum Beispiel 711 Orchideen-, 621 Farn-, 27 Rhododendron-, 78 Feigen- und 9 Kannenpflanzen-Arten. Ungezählt sind die vorhandenen Arten an Pilzen, Moosen, Lebermoosen und Flechten. Für viele Besucher besonders interessant sind die Kannenpflanzen und die Rafflesien mit ihren riesigen Blüten.

Die Fauna reicht von Säugetierarten, Vögeln und Fischen über Amphibien, Reptilien bis hin zu einer ganzen Reihe von wirbellosen Tieren. Einige Säugetiere sind hier endemisch, wie zum Beispiel das Borneo-Kleinsthörnchen (Exilisciurus exilis) oder eine Art der Dickschwanzspitzmäuse, die Suncus ater. 29 der heimischen Vogelarten sind hier einmalig, 17 davon bewohnen die Bergregionen. Allein 600 der 900 auf Borneo heimischen Schmetterlingsarten sind im Park zu finden. Natürlich gibt es auch einige Primaten: Orang Utans, Borneon Gibbons, Schlank- und Stummelaffen sowie zwei nachtaktive Arten, die Plumploris und Koboldmakis.

Klima[Bearbeiten]

Für Kletterer empfehlen sich die Monate rund um den April. Die Temperaturen liegen in den Bergen bei 20-25 Grad. Am Gipfel kann es aber immer empfindlich kalt werden. Die bei Mitteleuropäern beliebte Südostasien-Reisezeit November und Dezember bringt leider recht viel Regen. (Siehe auch Weblinks)

Anreise[Bearbeiten]

Entfernungen
Kota Kinabalu88 km
Sandakan234 km

Die Anreise erfolgt auf der Straße, der Nationalpark liegt an der A4 welche Sabahs Hauptstadt Kota Kinabalu und Sandakan verbindet. Beide Orte sind auch die nächsten, die mit einem Flugzeug bzw. Schiff aus zu erreichen sind.

  • Busse starten am Padang Merdeka in Kota Kinabalu und kosten RM 15,00 bis 19,00. Sie fahren bis ins unweit entfernte Ranau. Die Busse aus Sandakan benötigen für die Strecke ca. 6 Stunden.
  • Die Anfahrt mit dem eigenen Auto aus Kota Kinabalu (ca. 2 Stunden) hat einen besonderen Reiz, da sie durch eine recht sehenswerte Landschaft verläuft und sich jederzeit die Gelegenheit für einen Stopp bietet. Wer sich dafür ein Taxi nimmt, muss ca. RM 200-300 berappen.

Gebühren/Permits[Bearbeiten]

Der Besuch des Nationalparks sowie die Aktivitäten kosten eine Reihe von Gebühren:

Notwendige Basisgebühren:

  • Parkgebühr: RM 3,00/15,00 (Malaysier/Nicht-Malaysier), Kinder unter 18 Jahren: RM 1,00/10,00 (Malaysier/Nicht-Malaysier)
  • Gipfelgebühr: RM 30,00/120,00 (Malaysier/Nicht-Malaysier), RM 12,00/40,00 (Malaysier/Nicht-Malaysier) - Zusätzlich wird eine Kletterversicherung benötigt (RM 7,00)
  • Gipfelführer: RM 85,00-120,00 pro Gruppe. Die Gebühr ist abhängig von dem gewünschten Weg zum Gipfel.

Weitere Kosten:

  • Souvenir certificate: RM 10,00 Es wird bei der Rückkehr vom Gipfel ausgestellt. Wer den Angestellten erklärt, keines zu benötigen, bekommt es vielleicht automatisch umsonst.
  • Wanderstöcke: RM 5,00. Sie können hilfreich bei den Wanderungen sein. Die angebotenen sind zurechtgeschnitzte Baumäste. Hier sollte man nach einem stabilen Modell Ausschau halten.
  • Gepäckaufbewahrung: RM 10,00

Wer seine eigenen Wanderstöcke mitbringt, auf das Souvenir verzichtet und sich eventuell mit anderen Reisenden zusammenschließt, kann einige der anfallenden Kosten reduzieren.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

  • Mountain Garden. In dem tropischen Garten gibt es um 9:00, 12:00 und 15:00 Uhr Führungen. Um 14:00 Uhr (und am Wochenende zusätzlich um 19:30) wird das Video „A Beacon of Biodiversity“ im Liwagu visitors center gezeigt. Geöffnet: 9:00-16:00.
  • Kinabalu National History Gallery (im Conservation centre building). Die Ausstellung erzählt von Flora, Fauna, Geologie und der Kultur des Nationalparks.
  • Exhibit Centre (im Liwagu Visitors Centre). Ausstellung über die Parks des Bundesstaates Sabah mit dem Schwerpunkt auf dem Kinabalu-Nationalpark.

Aktivitäten[Bearbeiten]

Klettern und Trekking am und auf den Mount Kinabalu[Bearbeiten]

Auf dem Gipfel das Mt. Kinabalu
  • Besteigung des Mount Kinabalu: Der ultimative Ausflug dürfte die Besteigung des Mount Kinabalu sein, welcher mit 4095 m der höchste Berg Malaysias ist. Die Besteigung des Mt. Kinabalu ist in 2 Tagen zu schaffen. Empfehlenswert ist eine 3-Tages-Tour. Dies liefert mehr Zeit für die Anpassung an die Höhe und die Beobachtung der einmaligen Flora und Fauna. Der Ausflug erfordert keine speziellen Kletterfähigkeiten aber eine gewisse körperliche Kondition und Robustheit. Die Tour darf nur mit einem Parkführer unternommen werden, ein Gepäckträger wird empfohlen. Tourführung und Träger können bei der Parkverwaltung gebucht werden. Der Weg führt durch einen märchenhaft knorrigen Wald mit viel Nebel und voller Flechten und Moose. Oft sieht man wilde Orchideen und andere einzigartige Pflanzen. Die (kurze) Nacht wird in der Berghütte Laban Rata in 3.272,7 m Höhe verbracht. Der Aufstieg zur Bergspitze beginnt gegen 2 Uhr morgens. Am Berg montierte Seile helfen den Weg durch die Dunkelheit zu finden. Kurz vor Sonnenaufgang erreicht man die Spitze des Berges. Der Sonnenaufgang über dem Mount Kinabalu ist ein großartiges Erlebnis. Allerdings sollte man sich vor dem kalten Wind auf der Spitze schützen (Handschuhe und warme Kleidung nicht vergessen!). Auf den Berg führen zwei Routen, der Summit Trail und die Mesilau Route. Sie treffen sich an der Layang-Layang-Hütte auf 2.740 m Höhe (ca. 4 km vom Timpohon Gate entfernt). Entlang der Strecke gibt es Wasserstellen, die von natürlichen Quellen gespeist werden. Das Wasser ist als unbehandelt ausgewiesen, aber trinkbar.
  • Weitere Gipfel: Der Park bietet einige weitere interessante Gipfel, so zum Beispiel der South Peak (3.921 m) und der St. John’s Peak (4.090 m). Beide können als Tagestour bestiegen werden, erfordern aber tiefergehende Klettererfahrungen, besonders der St. John’s Peak. Weitere Kletterziele sind Ugly Sisters (4.086 m), Alexandra (3.998 m) und Victoria (4.090 m).
  • Western Plateau: Das Western Plataeu ist eine durch Gletscher gebildete steinige Ebene. Die Besteigung erfordert Seile und einige Klettererfahrung. 20 Minuten vom Low’s Peak entfernt befindet sich auf die 3.839 m Höhe die Gurkha-Hütte. Sie eignet sich für Kletterer, die mehr Zeit rund um das Plateau zubringen wollen und entsprechend für längere Touren ausgerüstet sind.
  • Mount Tambuyukon: Der 2.580 m hohe Berg befindet sich im Zentrum des Parks nicht allzu weit vom Mount Kinabalu entfernt. Seine Erreichbarkeit ist recht beschränkt, was ihn zu einem interessanten Forschungsgebiet macht und Möglichkeiten für einen sanften Ökotourismus bietet. Der Aufstiegt führt durch einige interessante Höhenlagen mit einer interessanten Vielfalt an Tier- und Pflanzenarten.
  • Via Ferrata: Im Juni 2010 kam sie in das Guiness Buch der Rekorde als höchster Klettersteig der Welt. Die Rekordtour startet bei 3.411 m und endet in 3.776 m Höhe. Am Berg gibt es mittlerweile einige Klettersteige mit verschiedenen Schwierigkeitsgraden. Wer sich für die Touren in den Bergen interessiert kann auch Kletter- und Tourpakete buchen. Die längsten Touren beinhalten einen der Klettersteige, Sportklettern sowie den Aufstieg zum Gipfel - das Ganze mit drei Übernachtungen auf einer der Hütten. - www.mountaintorq.com
  • Climbathon: - Seit 1984 findet jedes Jahr im September/Oktober der Mount Kinabalu International Climbathon statt. Ursprünglich war er ein interner Wettbewerb der Bergungsteams. Seit 1987 sind auch Außenstehende zugelassen. Ein Jahr später wurde er zu einem internationalen Wettbewerb, bei dem auf 21 km Länge ein Anstieg von 2.250 m zu bewältigen ist. Die Qualifikationszeit beträgt 4 Stunden. Der derzeitige Rekord liegt bei 2:42:07 Stunden bei den Männern (Iamn Holmes, UK) und 3:18:36 bei den Frauen (Hasny Salagan, MY). Die Strecke für die Frauen wurde zwischenzeitlich gekürzt, nun aber wieder auf die volle Distanz zurückgesetzt.

Wandern[Bearbeiten]

Canopy Wak bei der Poring Hot Spring
  • Wanderungen durch den Nationalpark: Es gibt eine ganze Reihe ausgewiesener Wanderwege durch den Regenwald des Nationalparks. Eine Karte ist am Eingang erhältlich. Täglich um 11:00 Uhr startet eine geführte Wanderung an der Kinabalu Multipurpose Hall.
  • Canopy Walks: Es gibt in dem Gebiet des Parks und seiner Umgebung zwei Hängebrückensysteme. Die Brücken im Kinabalu Park selbst bieten eine schöne Sicht auf die umgebende Landschaft, die bei Poring Hot Springs befindet sich mehr in den Baumkronen. Hier kann man besser Flora und Fauna beobachten.
    • Kinabalu-Nationalpark: Die Tour beginnt mit einem 400 m langen und etwas steilen Aufstieg. Am Ende der 400 Meter beginnt der Canopy Walk, welcher ein einmaliges Erlebnis ist. Auf einer Länge von 157,80 m und auf 41 m Höhe, läuft man über (abgesicherte) Hängebrücken auf Höhe der Baumkronen durch den Regenwald. Die Aussicht von den Hängebrücken ist atemberaubend und schnell ist die Mühe des Aufstieges vergessen.
    • Poring Hot Springs: Der Ort befindet sich am Ostrand des Parks und ist per Autofahrt über Ranau zu erreichen. Man durchquert das Areal der heißen Quellen, am Ende beginnt der Weg zum Canopy Walk. Hierbei sind einige Höhenmeter zu überwinden. Der eigentliche Canopy Walk besteht aus fünf Brücken, die zwischen den Baumkronen befestigt sind. Die längste Brücke misst 48 m, die höchste befindet sich 43 m über dem Erdboden. Für die Nutzung von Fotoapparaten ist eine Gebühr von RM 5.00 zu entrichten, für Videokameras RM 30.00.

Wellness[Bearbeiten]

  • Poring Hot Springs: Nach dem Abstieg vom Canopy Walk besucht man noch die Poring Hot Spring in Poring, welche eine stark schwefelhaltige Quelle ist, die angeblich zur Heilung diverser Krankheiten beiträgt. Man hat die Möglichkeit in der Quelle zu baden, daher sollte man die Badesachen nicht vergessen.

Sicherheit[Bearbeiten]

Das Wandern und Klettern in den Bergen kann besonders bei schlechtem Wetter gefährlich sein. Man sollte nie allein in den Bergen unterwegs sein, nahe beim Bergführer bleiben und seinen Anweisungen Folge leisten.

Die erhöhten klimatischen Anforderungen an den Kreislauf aus der warmen und feuchten bis schwülen Luft im Regenwald und im Vergleich zu mitteleuropäischen Wanderregionen sollten nicht unterschätzt werden.

Bei einer zu schnell gewählten Aufstiegsgeschwindigkeit können bereits in Höhen über 2.500 m gesundheitliche Probleme in Folge einer noch unzureichenden Höhenanpassung entstehen. Je nach der persönlichen Konstitution (Verfassung) sollte, auch mit einer Top-Kondition als Sportler, der Tageszugewinn in diesen Höhen Werte von ca. 800 mH nicht mehr überschreiten. Allgemeine Ausführungen siehe auch im Kapitel Höhenanpassung des Artikels Bergsteigen.

In der Gipfelregion kann es sich bis zum Gefrierpunkt abkühlen. Man sollte daher auf entsprechende Kleidung achten. Wer die Berge besteigen will, sollte sich unbedingt mit einer Taschen- oder Kopflampe ausstatten.

Küche[Bearbeiten]

Am Parkeingang sowie in der Laban-Rata-Hütte gibt es Restaurants und Snackbars. Die Preise in der Hütte sind verständlicherweise recht hoch, da alle Lebensmittel mit Trägern hinaufgetragen werden müssen. Man kann sich auch vor der Anreise in Kota Kinabalu mit ein paar einfachen Snacks versorgen. Es gibt Unterstände und Barbecue-Möglichkeiten zur eigenen Verwendung entlang der Wege und Straßen im Park.

Wer übernachtet, bezahlt das Essen mit dem Zimmerpreis mit. Wer den Aufstieg bucht, bekommt das erste Mittagessen als Lunchpaket für unterwegs mitgeliefert (3 Sandwiche, Obst, Ei und etwas Hühnchen). Wer den längeren Weg vom Mesilau Gate nimmt, sollte bis 19:30 Uhr an der Laban Rata sein. Sonst ist das Buffet geschlossen und das extra angerichtete Essen muss dann bezahlt werden.

Unterkunft[Bearbeiten]

Im Gebiet des Nationalparks gibt es eine Reihe von Unterkünften. Die Spanne reicht vom einfachen Hostel bis zum luxuriösen Chalet. Früher unterstanden alle Unterkünfte der Parkverwaltung, jetzt werden sie alle von einer Firma angeboten

  • Sutera Sanctuary Lodges. Tel.: +60 (0)88-303917, Fax: +60 (0)88-317540, E-Mail: . Auch das Sutera Harbour in Kota Kinabalu gehört dazu. Wer über sie eine Tour auf den Berg bucht und damit eine Übernachtung in der Laban-Rata-Hütte benötigt, kann durchaus auch eine Übernachtung in einer der Lodges am Parkeingangsareal aufgenötigt bekommen. Die Preise dort sind höher als außerhalb des Parks und beinhalten obligatorisch auch die Verpflegung.

Im Nationalpark[Bearbeiten]

In allen Hütten des Parks kostet ein Bett im Schlafsaal (bis zu 60 Betten) RM 415,00 inklusive Verpflegung. Seit 2009 gibt es wohl Probleme mit der Stromversorgung. Somit sollte man damit rechnen, dass sie unbeheizt sind und nur kaltes Wasser zur Verfügung steht.

  • Kinabalu Park (am Startpunkt des Gipfelweges). Tel.: +60 (0)88-889086. Die Unterkunft bietet verschiedene Kategorien vom Schlafsaal bis hin zu individuellen Lodges. Einfache Kochmöglichkeiten stehen allen zur Verfügung. Preis: RM 70,00/92,00-184,00/230,00-1.150,00 (Dorm/Suite/Lodge).
  • Laban Rata. Tel.: +60 (0)88-267289. Die auf 3.272,7 m Höhe liegende Hütte ist der Ort für die Übernachtung vor dem Aufstieg auf den Gipfel. Hier gibt es auch ein Restaurant. Preis: RM 415,00/920,00/2.835,00 (Dorm/2-Bett-Zimmer/6-Bett-Zimmer).
  • In der Umgebung stehen einige weitere einfache Hütten mit einfachen Küchenmöglichkeiten zur Verfügung: Gunting-Lagadan-Hütte und die Waras-Hütte mit einem Schlafsaal. Eine Reservierung 3-4 Monate im voraus ist anzuraten. Der Online-Auftritt weist nur die Privaträume aus. Alle anderen Optionen müssen am Telefon erfragt werden.

In der Umgebung des Nationalparks[Bearbeiten]

  • D'Villa Rina Ria Lodge (Etwa 500 Meter vom Eingang des Parks). Tel.: +60 (0)88-889282. Die Lodge bietet Standard-Zimmer sowie ein Restaurant mit guter lokaler Küche. Preis: ab RM 30,00.
  • Kinabalu Rose Cabin (Ein paar Minuten vom Eingang des Parks). Tel.: +60 (0)88-888233, E-Mail: . Die Zimmer bieten einen schönen Blick auf den Mt. Kinabalu. Preis: ab RM 70,00.
  • Aristo Kinabalu Resort. Tel.: +60 (0)88-872719, E-Mail: . Die Unterkunft startete 2009 und hat 21 Zimmer mit Bad und TV. Check-in: 14:00. Check-out: 12:00. Preis: RM 30,00-160,00.
  • Magic Mountain Country Home. Tel.: +60 (0)19-8214338. Die österreichisch-malaiisch betriebene Unterkunft in der Nähe des Mount-Kinabalu-Golfplatzes bietet "old-fashioned comfort". Der Zimmerpreis beinhaltet Frühstück und Abendessen. Sowohl Englisch und malaiisch als auch Deutsch und Chinesisch werden verstanden. Preis: RM 420,00.
  • Mesilau Nature Resort. Tel.: +60 (0)88-871519, Fax: +60 (0)88-889091. Das Resort liegt im Mesilau Nature Park nördlich der Stadt. Es gibt einige schöne, allerdings nicht ganz billige Chalets (RM 650 bis 2.275,00 pro Einheit).
  • Es gibt auch Unterkünfte in den nahe gelegenen Orten Kundasang (6km), Poring und Ranau.

Ausflüge[Bearbeiten]

Die Rafflesia - die größte Blüte der Welt

Auch die nähere Umgebung des Nationalparks bietet eine Reihe interessanter Orte in Tagesreichweite:

  • Südöstlich des Nationalparks liegt der Ort Kundasang. Hier steht eine bekannte Gedenkstätte zum Gedenken an die Todesmärsche von Sandakan. Darüber hinaus ist der Ort weithin bekannt für seinen Gemüseanbau.
  • Der Mesilau Nature Park liegt einige Kilometer nördlich der Stadt Kundasang. Der Name ist abgeleitet von einem gelben Wasserfall (silou bedeutet gelb in der Sprache der Dusun). Der Park grenzt direkt östlich an den Kinabalu-Nationalpark und ist von Bergen umgeben und der höchste mit dem Auto erreichbare Ort der Region. Hier startet auch eine alternative Wanderroute auf den Gipfel des Mount Kinabalu - der Mesilau Trail. Der Park selbst lädt zu Wanderungen ein. Erfrischungen bietet das Mesilau Nature Resort. Geöffnet ist das Areal von 09:00 bis 16:00 Uhr. Anfahrt ist über die Stadt Kundasang.
  • Richtung Osten geht es zu dem ein wenig größeren Ort Ranau. Nördlich davon liegen die Quellen von Poring. Hier kann man genüsslich baden. Etwas oberhalb befindet sich ein schöner Canopy Walk auf Hängebrücken in bis zu 40m Höhe, die mit Seilen an Bäumen befestigt sind. Unweit der Quellen befinden sich auch ein paar Wasserfälle, die sich bei einem kleinen Spaziergang erkunden lassen. Dazu gesellen sich auch eine Schmetterlingsfarm und ein Orchideenzentrum. Besonders am Wochenende ist der Ort sehr beliebt bei einheimischen Besuchern.
  • Rund um den Ort Poring gibt es eine ganze Reihe der seltenen Rafflesien Die riesigen Blüten brauchen fast ein Jahr bis zum Aufblühen. Danach blühen sie lediglich eine Woche. Sie strahlen einen Geruch aus, der eher an Verwesung erinnert. Die Größe der Blüten ist aber beeindrucken. Wer eine Blüte sehen möchte, kann vor Ort (Hotel, Shop oder Reiseleiter) nachfragen, ob und wo gerade eine blüht. In der Regel sind alle vor Ort darüber informiert. RM 20,00 könnten aber schon für die Besichtigung fällig werden. Immerhin hat der Rafflesien-Tourismus auch zum Schutz der Landschaften und Engagement für den Naturschutz geführt.

Weblinks[Bearbeiten]

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