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Kamp-Lintfort

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Kloster Kamp 02.jpg
Kamp-Lintfort
Bundesland Nordrhein-Westfalen
Einwohner
37.118 (2014)
Höhe
33 m
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Lage
Lagekarte von Nordrhein-Westfalen
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Kamp-Lintfort

Kamp-Lintfort ist eine linksrheinische Stadt am westlichen Rand des Ruhrgebiets. Bekannt ist sie vor allem für das Kloster Kamp und als Ende der Autobahn 42.

Hintergrund[Bearbeiten]

Die Stadt Kamp-Lintfort gehört zum Kreis Wesel und gliedert sich in elf Stadtteile: Lintfort, Kamp, Niederkamp, Altfeld, Dachsbruch, Wickrath, Eyll, Geisbruch, Gestfeld, Hoerstgen, Kamperbruch, Niersenbruch, Kamperbrück, Rossenray und Saalhoff. Das städtische Leben spielt sich in Lintfort ab, ursprünglich eine Bauernschaft, die aber durch Werkssiedlungen der Zeche Friedrich Heinrich stark gewachsen war. Nordwestlich davon liegt Kamp mit dem gleichnamigen Kloster. Ganz im Norden des Stadtgebietes befindet sich die Leucht, ein ausgedehntes Waldgebiet. Auch ansonsten ist Kamp-Lintfort eine grüne Stadt.

Anreise[Bearbeiten]

Durch die nahen Autobahnen ist die Stadt sehr gut regional und überregional angebunden.

Mit dem Flugzeug[Bearbeiten]

Die nächsten Flughäfen befinden sich in Düsseldorf (39km, schnell über die Autobahnen erreichbar) und Weeze (48km nördlich Richtung Niederlande).

3km nördlich des Stadtzentrums liegt der Motor- und Segelflugplatz (Sonderlandeplatz Saalhoff, Telefon +49 02842/41010, GPS: N 51°31'47 - E 6°32'33), der von der Luftsportgemeinschaft Kamp-Lintfort betrieben wird. Die 600m lange Start- und Landebahn wird von allen Fluggeräten gemeinsam genutzt und auch der nahe Flughafen Düsseldorf verlangt erhöhte Aufmerksamkeit.

Mit der Bahn[Bearbeiten]

Kamp-Lintfort nutzt die vorhandenen Bahnstrecken nur für den Güter- und Kohletransport.

Mit dem Bus[Bearbeiten]

Das Busnetz wird von deer Niag und dem VRR bedient. Der zentrale Umsteigepunkt, an dem fast alle Linien halten ist die Station "Neues Rathaus" mitten in der Innenstadt. Besonders wichtig ist die Schnellbuslinie SB30, die von Geldern über Kamp-Lintfort und Moers nach Duisburg führt. Sie fährt wochentags ab 5:30 Uhr stündlich bis circa 20:00 Uhr (in Richtung DU auch halbstündlich), Samstags von 6:30 bis 17:30 Uhr und Sonntags nur 3 Fahrten am Nachmittag.

Auf der Straße[Bearbeiten]

Östlich der Stadt verläuft die A 57, die nördlich an Rheinberg, Alpen und Goch vorbei in die Niederlande führt. Über die dort anschließende A73 kann Nijmegen (82km entfernt) erreicht werden. Südlich geht die A 57 zwischen Neukirchen-Vluyn und Moers hindurch über die A 40 hinweg, weiter an Krefeld, Neuss und Dormagen vorbei bis nach Köln (77km). Günstige Abfahrten der A 57 von Norden nach Süden:

  • 7 "Rheinberg" führt über die B510 von Norden kommend ins Stadtgebiet
  • 7a "Asdonkhof" wird meist zur Anfahrt zur Kreis Weseler Abfallgesellschaft genutzt
  • 8 "Kamp-Lintfort" führt über die L287 (Nordtangente) oder die Moerserstraße in die Stadtmitte.
  • ebenfalls mit der 8 wird das Kreuz Kamp-Lintfort bezeichnet

Die A 42 beginnt am Kreuz Kamp-Lintfort (mit der A 57) und führt in Richtung Osten über den Rhein ins mittlere Ruhrgebiet (Duisburg, Oberhausen, Essen, Gelsenkirchen, Herne, Castrop-Rauxel und Dortmund). In der anderen Richtung (Abfahrt 1 "Kamp-Lintfort" der A 42) schließt sich die B528 an, über die dann das Stadtgebiet von Süden aus angefahren werden kann.

Mit dem Schiff[Bearbeiten]

Mobilität[Bearbeiten]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Kirchen, Moscheen, Synagogen, Tempel[Bearbeiten]

  • Wichtiges Ausflugsziel der Stadt ist das 1 Kloster Kamp (Geistliches und Kulturelles Zentrum Kloster Kamp e.V.), Kamp-Lintfort, Abteiplatz 13. Abteikirche, Museum, Klostercafe und -laden, barocker Terrassengarten mit Orangerien (gehört auch zur Straße der Gartenkunst zwischen Rhein und Maas), außerdem Gewölbekeller, Kräutergarten, Spielplatz. Regelmäßig Sonntagsvesper um 17.00 Uhr in der Abteikirche. Zahlreiche kulturelle Veranstaltungen: Kammermusikfest und Kamper Konzerte, Freilichttheater auf dem Abteiplatz, Mittelalterlicher Markt, Kamper Nacht, Abende für Genießer oder Adventmarkt. Geöffnet: Die Abteikirche ist täglich von 9:00-17:00 Uhr geöffnet; Barocker Terrassengarten täglich ab 8:00 Uhr bis zum Einbruch der Dunkelheit geöffnet; Klostercafe/-laden/Gewölbekeller Mo-Fr&So von 11:00-17:00 Uhr, Sa erst ab 14:00 Uhr geöffnet; Museum Di-Sa von 14:00-17:00, So/Fe von 11:00-17:00 Uhr. Preis: Terrassengarten kostenlos.

Burgen, Schlösser und Paläste[Bearbeiten]

  • Burg und Kapelle Eyll

Bauwerke[Bearbeiten]

Zechenhäuser der Altsiedlung - die Hochhäuser im Hintergrund (Weißen Riesen) gibt es inzwischen nicht mehr
  • 2 Altsiedlung, Lintfort, Moerser-, Ring -, August- und Franzstraße. 76 Hektar große, denkmalgeschütze Bergarbeitersiedlung im Stile der Gartenstadt. Gehört zur Route der Industriekultur.
1907 begannen die Teufarbeiten der Zeche Friedrich Heinrich (heute Bergwerk West, seit 2012 stillgelegt), 1909 wurde mit dem Bau der dazugehörenden Arbeitersiedlung begonnen. Der älteste Teil befindet sich zwischen den Ring-, Albert- und Ebertstraßen, dort wurden 1 1/2 bis 2geschossige Häuser zu Zweier- und Dreiergruppen zusammengestellt. Alle hatten offene Vorgärten sowie Gartenland für den eigenen Anbau und einen Stall.
Die zweite Bauphase dauerte bis zum 1. Weltkrieg, sie erschloss das Gebiet bis zur Moerser Straße, Ringstraße, Barbarastraße, Alfred- und Auguststraße. Hier sind die Häuser ähnlich aufgebaut aber mit architektonischen Details abwechslungsreicher gestaltet. Zwischen den Weltkriegen versuchten sich mehrere Architekten an weiteren Straßenzügen, sodass hier das Erscheinungsbild sehr uneinheitlich ist. In den 1950er Jahren lebten 6000 Menschen in 2.200 Wohnungen.
In den 1970er Jahren kam es zu Flächensanierungen mit Abrissen und Bau von Hochhäusern (die Weißen Riesen), weitere Bausünden konnten nach Protest der Siedler verhindert werden. Die Häuser wurden saniert, mit modernem Komfort (eigenes bad im Haus) ausgestattet und größtenteils an die Bewohner verkauft. Heute zeigt sich die größte Werkssiedlung des Niederrheins in idyllischem Erscheinungsbild. Auf den Seiten der Stadt zur Gestaltungssatzung finden sich Karte und Hinweise zur Geschichte und Architektur.
Im Casino ist heute ein Hotel und Restaurant untergebracht.

Denkmäler[Bearbeiten]

Lageplan der Fossa Eugeniana
Die Fossa Eugenia wurde von den Spaniern aus zwei Gründen erbaut: Als Schifffahrtskanal zwischen Rhein und Maas sollte die abtrünnigen holländischen Provinzen vom Handel auf dem Rhein abschneiden und gleichzeitig einen Verteidigungswall gegen sie darstellen. Benannt wurde das Bauwerk nach Isabella Clara Eugenia, die Statthalterin der spanischen Krone in den Niederlanden.
1629 wurden die Bauarbeiten wieder eingestellt. Das hatte finanzielle Gründe, es gab technische Probleme mit den Wasserbauwerken und die Holländer hatten mehrere Überfälle unternommen. Zu der Zeit war man mitten im 30jährigen Krieg.
Heute sind noch Bodendenkmäler auf den Gebieten von Rheinberg, Kamp-Lintfort, Geldern, Straelen und Venlo sichtbar. Vom Rhein bis zum Ortsteil Kamp ist der Kanal noch wasserführend, es wird zur Entwässerung des Landstriches genutzt. In der Stadt sind noch 2 der jemals 7 Schanzen erhalten: an der Eugeniastraße nördlich des Dachsberges und bei Anhuf (GPS: N 51°29'55, E 6°28'31) im Ortsteil Hoerstgen. Insgesamt gab es an der 50km langen Strecke 24 Schanzen.
Grenzüberschreitend wurde ein etwa 60km langer Weg für Wanderer, Radfahrer und Inline-Skater eingerichtet, der Bereich wird unter dem Titel Freizeit-Ohne-Grenzen vermarket. Angeboten werden außerdem Nordic-Walking-Routen, Thermalbäder und Veranstaltungen.


Aktivitäten[Bearbeiten]

Einkaufen[Bearbeiten]

Küche[Bearbeiten]

Nachtleben[Bearbeiten]

Unterkunft[Bearbeiten]

Lernen[Bearbeiten]

Arbeiten[Bearbeiten]

Sicherheit[Bearbeiten]

Gesundheit[Bearbeiten]

Praktische Hinweise[Bearbeiten]

Ausflüge[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

www.kamp-lintfort.de/ – Offizielle Webseite von Kamp-Lintfort

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