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Nijmegen

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Nijmegen (3).JPG
Nijmegen (3).JPG
Nijmegen
Provinz Gelderland
Einwohner
172.063 (2016)
Höhe
29 m
Tourist-Info Web www.nijmegenonline.nl
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Lage
Lagekarte der Niederlande
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Nijmegen

Nahe der Grenze zu Deutschland liegt Nimwegen (niederländisch: Nijmegen), die größte Stadt in Gelderland und die zehntgrößte in den Niederlanden.

Hintergrund[Bearbeiten]

Nimwegen gehört zu den Städten, die sich als älteste Stadt der Niederlande bezeichnen und feierte 2005 sein 2000-jähriges Bestehen. Während des Römischen Reichs war Nijmegen Bestandteil des Limes, der Grenze zum (in den Augen der Römer) weniger zivilisierten Germanien. In Nijmegen, Standort der 10. Legion, war auf einem Hügel an der Waal ein großes Legionslager Noviomagus errichtet worden. Bei Ausgrabungen werden noch regelmäßig Gegenstände aus der Römerzeit gefunden. Im Mittelalter wurde die Stadt zu einem wichtigen Zentrum des Fränkischen Reichs. Später wurde sie wichtigste der vier geldrischen Hauptstädte und außerdem Mitglied der Hanse. Im 80jährigen Krieg (1578-1648), dem Befreiungskrieg gegen die Spanier, wurde Nijmegen mehrmals belagert und von unterschiedlichen Truppen eingenommen. Seit 1591 war es fest in niederländischer (protestantischer) Hand, der katholische Glauben wurde damit illegal. Erst mit der Durchsetzung der Ideale der Französischen Revolution wurde auch der katholische Glauben wieder zugelassen und als Folge der katholischen Emanzipationsbewegung in den südlichen Teilen der Niederlande wurde 1923 eine Universität mit katholischem Hintergrund, die Katholieke Universiteit Nijmegen, die heutige Radboud Universiteit Nijmegen, gegründet. Während des Zweiten Weltkrieges lag Nijmegen regelmäßig in der Feuerlinie. Während eines alliierten(!) Bombardements am 22. Februar 1944 wurde die Innenstadt schwer beschädigt.

Die Nijmegener Benedenstad (die mittelalterliche Unterstadt an der Waal) war nach dem Zweiten Weltkrieg, obwohl größtenteils unzerstört geblieben, wegen vieler bereits abgerissener, andererseits einem großen Anteil äußerst erbärmlich ausgestatteter Wohnungen ohne Sanitär in einem derart schlechten Zustand, dass 1972 ein groß angelegter Abriss und Wiederaufbau beschlossen wurde. Viele Menschen wehrten sich damals gegen diesen Kahlschlag, sahen sie hierin doch eine bewusste Zerstörung preiswerten Wohnraums. Sie hatten insofern einen späten Erfolg, als 1975 die Benedenstad zum "geschützten Stadtbild" ausgerufen wurde, doch zu dem Zeitpunkt waren viele mittelalterliche Bauten bereits der Abrissbirne zum Opfer gefallen. Nur Teile einiger Straßen sind noch im ursprünglichen Zustand erhalten und restauriert. Doch statt der ursprünglich geplanten noblen Bebauung wurden die historisch angepassten Neubauten meist als Sozialwohnungen errichtet, die der Benedenstad einen zwar neuen, aber doch wieder unverwechselbaren Charakter geben.

Anreise[Bearbeiten]

Flughäfen[Bearbeiten]

Mit der Bahn[Bearbeiten]

  • Es bestehen nach Nijmegen regelmäßige (halbstündliche) Direktverbindungen, mit IC nach Den Helder (2:45 Stunden Fahrtzeit) über Utrecht und Amsterdam (1:30 Stunden Fahrtzeit), nach Schiphol über Utrecht (55 Minuten Fahrtzeit), nach Roosendaal (1:20 Stunden Fahrtzeit) über Tilburg (45 Minuten Fahrtzeit), sowie nach Zwolle (1:30 Stunde Fahrtzeit) über Arnheim (15 Minuten Fahrtzeit). Nahverkehrszüge (ebenfalls im 30-Minuten-Takt) gibt es nach ’s-Hertogenbosch (45 Minuten Fahrtzeit), Zutphen über Arnheim, Roermond (1:15 Stunde Fahrtzeit) über Venlo (1 Stunde Fahrtzeit), und in der Hauptverkehrszeit nach Venray.
  • Verbindungen aus Norddeutschland werden über Oberhausen oder Enschede und Arnheim geführt; aus Süddeutschland geht es am schnellsten über Düsseldorf oder Mönchengladbach und Venlo.
  • Weitere Direktverbindungen bestehen ab Arnheim (15 km entfernt)
  • Nächstgelegener Haltepunkt im deutschen Streckennetz ist Kleve in 28 km Entfernung, seit Einstellung des Nahverkehrs über Groesbeek und Kranenburg (2. Juni 1991) ist die Strecke allerdings unterbrochen. Nächster ICE-Halt ist Oberhausen in ca. 80 km Entfernung.

Mit dem Bus[Bearbeiten]

Aus Emmerich am Rhein fährt regelmäßig der Schnellbus der NIAG SB 58. Die Fahrt dauert 75 Minuten.

Auf der Straße[Bearbeiten]

Aus dem Rheinland und dem Ruhrgebiet fährt man am besten über die deutsche A57 sowie in den Niederlanden über die A77 und A73. Verkehr aus dem Norden kommt über Arnheim. Von Kleve aus führen die B9 und die N329 direkt nach Nijmegen.

Mit dem Schiff[Bearbeiten]

Nijmegen liegt an der Waal, dem südlichen - und größeren - Arm des Rheins. Die Waal ist eine der am stärksten befahrenen Wasserstraßen Europas. Über den Maas-Waal-Kanaal ist die Stadt mit der Maas verbunden.

Im Sommer gibt es einen Linienverkehr mit dem Schiff.

Mobilität[Bearbeiten]

Das öffentliche Verkehrsnetz in Nijmegen besteht aus Eisenbahnverbindungen der Nederlandse Spoorwegen und des privaten Betreibers Veolia sowie Regionalbussen von Hermes, Connexxion, Veolia, NIAG und Arriva. Der Stadtverkehr wird von der stadteigenen Novio (auch auf Englisch) mit Bussen betrieben. Nijmegen hat vier Bahnhöfe: Nijmegen (Zentrum), Nijmegen Dukenburg, Nijmegen Heyendaal und Nijmegen Lent,

Der zentrale Bahnhof Nijmegen ist der wichtigste Knotenpunkt für das öffentliche Verkehrsnetz von Nijmegen. Von hier aus fahren Intercitys und Nahverkehrszüge. Am Bahnhof befindet sich der Busbahnhof, der von allen Stadtbus- und Regionalbuslinien angefahren wird. Der Bahnhof liegt in fußläufigem Abstand zur Innenstadt.

Der Haltepunkt Dukenburg befindet sich im Stadtviertel Dukenburg im Westen von Nijmegen. Die Station Dukenburg bildet einen kleinen Verknüpfungspunkt. Hier hält ein Nahverkehrszug und befindet sich der Busbahnhof Dukenburg. Das Einkaufszentrum Dukenburg befindet sich in fußläufigem Abstand.

Der Haltepunkt Heyendaal befindet sich in dem Stadtteil Heyendaal und in fußläufigem Abstand zur Radboud Universität Nijmegen, dem Nijmegener Standort der Hogeschool Arnhem Nijmegen, dem Universitätsklinikum Universitair Medisch Centrum Sint Radboud und den Studentenwohnheimen Hoogeveldt und Sterrenbosch. Für diese Fahrgäste fährt auch der Heyendaalshuttle, eine Schnellbuslinie ab dem Bahnhof Nijmegen.

Die Station Lent befindet sich im Dorf Lent inmitten des neuen Stadtteils Waalsprong.

Außerdem befindet gibt es auf dem Plein 1944, im Zentrum Nijmegens, noch eine zentrale Bushaltestelle, die dem Stadtzentrum eine gute Verbindung zum Umland gibt.

Karte des Busnetzes für Nijmegen

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Kirchen, Moscheen, Synagogen, Tempel[Bearbeiten]

  • 51.848025.86261 Sint-Stevenskerk. Die Grote Kerk ist die älteste und größte Kirche Nijmegens Geöffnet: Öffnungzeiten. Preis: Eintritt frei.

Ihre Geschichte lässt sich auf das 7. Jahrhundert zurückverfolgen. Die Gründung der Kirche ist vermutlich auf die Bekehrungskampagne des Bischofs Kunibert von Köln im 7. Jh. zurück zu führen. Nachdem Nijmegen 1247 an den Grafen von Gelre verpfändet worden war, wurde die Stevenskirche aus strategischen Gründen vom Kelfkensbos zum heutigen Standort, der sogenannten Hundisburg, verlegt. Die heutige Kirche wurde 1273 von Albertus Magnus geweiht. Die Kirche war über lange Zeit die einzige Pfarrkirche der Stadt. Das Bauwerk wurde zwischen dem 13. und dem 16. Jh. wiederholt erweitert, unter anderem mit einem eindrucksvollen Chorumgang. 1591 kam die Kirche endgültig in protestantische Hände, abgesehen von einem katholischen Intermezzo um 1670. Nur der Turm ist städtisches Eigentum. Die Kirche wurde während des Bombardements von 1944 schwer beschädigt, jedoch bis 1969 wieder aufgebaut. Heute wird das Gebäude vor allem für ökumenische Gottesdienste, Orgelkonzerte auf der berühmten ‘’Königorgel’’, und Ausstellungen genutzt.

  • Bei der Sint-Nicolaaskapel oder Valkhofkapelle handelt es sich um eine um 1030 auf dem Valkhof gebaute Kapelle. Kaiser Karl der Große ließ an dieser Stelle im 8. Jh. eine Pfalz bauen, die in den folgenden Jahrhunderten erweitert wurde. 1030 ließ wahrscheinlich Kaiser Konrad II die Kapelle errichten. Dabei wurden Reste der karolingischen Pfalzkapelle verwendet.
Die Aachener Pfalzkapelle diente diesem Bauwerk als Vorbild, was insbesondere an der besonderen 16-eckigen Form der Kapelle sichtbar ist. In der Mitte der Kapelle befindet sich ein offener achteckiger Raum. Die Kapelle ist der einzige noch existierende romanische Zentralbau in den Niederlanden. Das Portal zeigt Einflüsse der karolingischen Architektur und ist wahrscheinlich der älteste Teil der Kapelle. Das äußere Mauerwerk wurde mehrmals verändert, während der achteckige Kern mit einem Verteidigungsturm erhöht wurde.
Die Kapelle wird heute u. a. für griechisch-orthodoxe Gottesdienste verwendet.
Öffnungszeiten: 1.4.-15.10: mi+so 14-16 h. Ostermontag, 30.4., Himmelfahrt und Pfingstmontag: 14-16 h sowie an den Tagen des Offenen Denkmals (12. + 13. 9. 09)
  • Auf dem Valkhof befinden sich auch noch Überreste der Apsis der Sint-Maartens-Kapelle, die aus dem 12. Jahrhundert stammt.
  • An einem kleinen Platz an der Papengas, am Glashuis 4, steht die kleine Sint-Jacobskapel aus dem 15. Jh. Der gotische Backsteinbau ist ein Überbleibsel des St. Jakob-Spitals, das 1438 gegründet wurde und sich bis an die Bottelstraat ausstreckte. In dem Spital konnten Pilger, die unterwegs waren zum spanischen Wallfahrtsort Santiago de Compostela, essen und übernachten. Außerdem wurden arme und kranke Pilger in einem Armenhof versorgt, der an der Westseite an der Kapelle angebaut war . In der Kapelle selbst stand ein Altar, der St. Jakob geweiht war, dem Schutzheiligen von Santiago de Compostela.
1592, als Nijmegen zur protestantischen Seite wechselte, wurde die Ausübung des katholischen Gottesdienstes verboten. Dies hatte zur Folge, dass im St-Jakobs-Spital keine Pilger mehr aufgenommen wurden. Das Spital wurde in der Folgezeit anders verwendet, unter anderem als Militärhospital und als Pesthaus. Seit 1659 wurde eine Glasbläserei in dem Gebäude betrieben. Nicht sonderlich erfolgreich, denn 1671 wurde das letzte Glas geblasen. Die Erinnerung an die Glasbläserei blieb allerdings im Namen der Gasse, an der die Kapelle liegt, lebendig: Glashuis.
Anschließend wurde die Kapelle u. a. Als Lagerhaus für Wein, Heu und Torf verwendet und im 18. Jh. wurde das Gebäude sogar zu einer Art Stadtbauernhof umgebaut. samt Kuhstall und einer darüber liegenden Wohnung. Die Kapelle verfiel stets mehr, während der Rest des ursprünglichen Spitals schon vollständig verschwunden war.
1965 wurde die Kapelle restauriert und St. Gertrudis, der ältesten Schutzheiligen von Nijmegen, geweiht. Die Kapelle wird noch stets für katholische Gottesdienste benutzt. Es finden aber auch regelmäßig Kunstausstellungen statt. jacobskapelnijmegen.nl Keine Öffnungszeiten bekannt.
  • Mariënburgkapel, Mariënburg 26. Um 1431 wurde die Mariënburgkapel als Teil eines Klosterkomplexes gebaut, der zu jenem Zeitpunkt noch außerhalb der Stadtmauern lag. 1467 wurde der Komplex in die Befestigung einbezogen, blieb aber noch einige Jahrhunderte abgesondert von der geschäftigen Stadt. Die meisten Klostergebäude wurden 1820 abgerissen, als die Vorbereitungen für den Bau des Arsenals begannen. Erst ab 1910 stand die Kapelle völlig frei mitten auf dem Platz, der auch den Namen Mariënburg erhielt.
Die Mariënburgkapel ist eine Doppelkirche, deren westlicher Teil aus zwei Stockwerken besteht. Unten konnten die Laien den Versammlungen folgen, oben standen die Nonnen. Es ging darum, dass Schwestern und Laien einander so nicht sehen konnten.
Die Kapelle hat nicht lange als solche gedient. Das mittelalterliche Bauwerk hat im Lauf der Zeiten unter andrem als Kaserne, Theatersaal, Lagerhaus und Baumwoll- und Garnspinnerei gedient. Das verfallene Gebäude wurde 1910 restauriert. Im 20. Jahrhundert wurde das Gebäude lange Zeit als Archiv genutzt, derzeit wird es als Ausstellungssaal verwendet. Es sind keine Öffnungszeiten bekannt.
  • Die Kirche von St. Antonius Abt (Dennenstraat 125) wurde 1880 in neogotischem Stil erbaut. Entworfen wurde sie vom bekannten Architekten P.J.H. Cuypers, der unter anderem auch das Rijksmuseum in Amsterdam baute. Der Kirchturm, dessen Spitze mit Schiefer bedeckt ist, hat eine Höhe von 60 m. In der Kirche befindet sich ein Kreuzbild aus dem 15. Jh., das bis 1815 in einem Dominikanerkloster im deutschen Kalkar hing. Die prächtigen bleiverglasten Fenster der St. Anthonius Abt wurde alle zwischen 1880 und 1925 angebracht. Ihre Motive sind den so genannten „Geheimnissen des Rosenkranzes“ entlehnt.
  • Das Bisschop Hamerhuis, Verlengde Groenestraat 75, wurde 1923 als Studienhaus für die Pater von Scheut gebaut. Diese Scheutisten missionierten zur Jahrhundertwende vom 19. auf das 20. Jahrhundert in China. Obiges Gebäude wurde nach einem vn ihnen benannt, dem 1900 in China ermordeten Bischof F. H. Hamer.
Besonders auffällig ist die zwei Stockwerke zählende Pagode, die aus dem Dach hervorsticht und deutlich die Verbindung der Scheutisten mit China betont. Das Gebäude ist ansonsten ziemlich schlicht und Verzierungen wurden auf den Eingangsbereich beschränkt.
Gegenwärtig ist das Haus Eigentum der Universität und wird von der Hogeschool Arnhem Nijmege genutzt.
  • Wo im Stadtteil Hees die Korte Bredestraat auf den Schependomlaan trifft, steht die aus der Mitte des 16. Jh. Stammende Petruskerk. Diese wurde in gotischem Stil erbaut und ist seit 1603 im Besitz der Niederländisch Reformierten Gemeinde. Die Glocke im Uhrwerk des Turms stammt von 1574 und hing ursprünglich in der Sint-Nicolaas-Kapelle auf dem Valkhof. Die Petruskirche hat verschieden Katastrophen überstanden. In einem Seitenwand ist ein Stein eingemauert, der an eine Überströmung im Februar 1799 erinnert. 1942 wurde das Mittelschiff der Kirche von einer Bombe zerstört. Sechs Jahre später begann die Renovierung und zugleich Erweiterung der Kirche. In der Kirche befindet sich eine Orgel aus der Mitte des 19. Jh. Sowie einige Grabsteine des 17. Jh. Zwischen 1835 und 1850 diente die Kirche als Schulgebäude. Heute ist die Kirche noch als protestantische Kirche in Gebrauch (also meistens geschlossen), aber es finden regelmäßige Orgelkonzerte statt.
  • An der Dorpsstraat 112 im Stadtteil Neerbosch steht eine kleine weiße Kirche. Neerbosch war ursprünglich ein kleines lang gezogenes Dorf, das in den 1920er Jahren vom Maas-Waal-Kanal durchschnitten wurde und seit den sechziger Jahren von den Nijmegener Stadterweiterungen verschluckt wurde. Die Kirche wurde Ende des 14. Jh. Gebaut und hat seitdem nur wenig einschneidende Veränderungen erlebt. Die Kirche war Antonius Abt geweiht, bis die Protestanten sie 1591 von den Katholiken übernahmen. Heutzutage finden keine Gottesdienste mehr statt. Gegenwärtig befindet sich in dem Kirchengebäude ein Ausstellungsraum für liturgische Gewänder.
  • An der Nordseite der Nonnenstraat stehen nebeneinander die Synagoge und die Schule der Jüdischen Gemeinde. Die Synagoge wurde 1756 erbaut und ihr Eingang stammt von 1798. In den Jahren 1872 und 1873 wurde links davon eine Schule gebaut, die mit ihren runden Formen einen etwas orientalischen Touch hat.
Der Großvater von Karl Marx, Isaac Presburg, war zu Beginn des 19. Jh. Vorsänger in der Synagoge.
1913 verlor die Synagoge ihre Funktion, als die neue Synagoge in der Gerard Noodtstraat eröffnet wurde - das heutige Naturmuseum. Das Gebäude tat jahrelang Dienst als eine Art Dependance des Stadtmuseums. 1999 bekam die Jüdische Gemeinde das Gebäude an der Nonnenstraat wieder zurück, nachdem es renoviert wurde.
  • 1913 vertauschte die jüdische Gemeinschaft ihre Synagoge an der Nonnenstraat mit einem neuen Gebäude an der Gerard Noodtstraat. Entworfen wurde es von Oscar Leeuw, der auch die „Vereeniging“ schuf. Bezeichnend für den Bau sind die runden Formen, die an unterschiedlichen Stellen wiederkehren. Das Gebäude wird von einem Kuppelturm gekrönt, der typisch ist für die orientalische Baukunst. Der Turm wird von vier kleineren Kuppeltürmchen eingerahmt..
In den beiden Steintafeln im oberen Teil des Turms werden in hebräischer Schrift die zehn Gebote wiedergegeben. Im Bogen über dem Eingang war ursprünglich ein Davidstern eingemeißelt, gegenwärtig ist eine Fackel, die weitergegeben wird, abgebildet.
Im Zweiten Weltkrieg wurde das Gebäude, das als Sammelplatz für beschlagnahmte Radios verwendet wurde, schwer beschädigt. Ein großer Teil der Inneneinrichtung ging verloren. Nach der Befreiung wurde das Gebäude nicht mehr von der jüdischen Gemeinde benutzt. 1980 zog das Naturmuseum in das Gebäude ein. 1988 wurde der Bau restauriert. Öffnungszeiten des Naturmuseums siehe unter Museen.
  • Israelitischer Friedhof, Postweg 62.
Die jüdischen Nijmegener wurden in den vergangenen Jahrhunderten an unterschiedlichen Stellen begraben. 1683 wurde hinter dem Kloster ein jüdischer Friedhof eingerichtet. Er wurde 1961 eingeebnet, obwohl das Einebnen eines Friedhofs sehr den jüdischen Gebräuchen widerspricht. 1890 wurde an der Ecke Postweg/Kwakkenbergweg ein neuer jüdischer Friedhof angelegt, aber erst ab 1915 wurden hier Menschen begraben. Es dauerte danach noch bis 1921, dass hier die ersten, von Oscar Leeuw entworfenen Gebäude errichtet wurden.. Bei den zwei Backsteinbauten an beiden Seiten des Eingangs handelt es sich um die Aula (links) und die Dienstwohnung.
Für die Verzierungen der Fassaden wurde in erster Linie Backstein verwendet, Die Davidssterne an den Ecken sind aus Naturstein, ebenso der hebräische Text über dem Eingang des Friedhofs, der besagt, dass man das „Haus der Lebenden“ betritt.
Der Friedhof wird vollkommen von einer hohen Backsteinmauer umgeben, die im selben Stil wie die Gebäude gehalten wurde.

Burgen, Schlösser und Paläste[Bearbeiten]

  • Huis Oosterhout, Waaldijk 49:
Der Ursprung des Hauses Oosterhout liegt bereits im 14. Jh., als die Herren von Bronckhorst hier das Schloss Notensteyn gründeten. Das mit Wassergräben befestigte Schloss wurde 1585 ein Raub der Flammen und später wieder aufgebaut. 1627 wurde das Schloss nach dem benachbarten Dorf Oosterhout benannt.
1809 brach der Waaldeich und wurde das Schloss vom strömenden Wasser zerstört. Haus Oosterhout wurde erneut wieder aufgebaut, doch 1820 wieder nach einem Deichdurchbruch zerstört. Erst zwanzig Jahre später wurde es- jetzt etwas weiter vom Fluss entfernt – in neoklassizistischem Stil mit Bauernhof erbaut.
1896, 1912 und 1932 ließen die Bewohner das Landhaus vergrößern und das Interieur wurde 1930 vollständig erneuert.
Zusammengerechnet umfasste das Landgut 159 ha, doch mit dem Bau der Nijmegener Wohnsiedlung Oosterhout wurde ein großer Teil davon verwendet. Das Landhaus und die jetzt noch bestehenden Waldgebiete blieben glücklicherweise erhalten.

In und um Nijmegen sind einige Villen und Chalets aus der Zeit vor dem 2. Weltkrieg erhalten, die sich sehr von dem in Deutschland verbreiteten Herrenhaustyp unterscheiden.

  • Doppelvilla, Berg en Dalseweg 146-148 (1909).
  • Wohnhäuser im englischen Landhausstil, Berg en Dalseweg 253-255 (1910-1911).
  • Chalet Brakkesteyn, Driehuizerweg 285 (1865) mit
  • Muschelhaus, (1928) Zum "Kinderspielhaus" umgebautes Kutschhaus des Landguts Brakkesteyn und
  • Dressurstall (1916)
  • Park
  • Woonhuis Berg en Eik, Eversweg 4 (1923-24).
  • Huize Heyendaal, Geert Grooteplein Noord 9 (1912). Heute Bürogebäude der Radboud-Universität.
  • Villa Oud-Mariënboom, Groesbeekseweg 424 (1875)
  • Villa 't Slotje, Neerbosscheweg 620 (1908).

In der weiteren Umgebung von Nijmegen sind zwei schöne Burgen erhalten geblieben.

  • Kasteel Wijchen , Wijchen, Kasteellaan 9. Tel: 024-6492223. Museum Wijchen Schloss Wijchen hat mit seinen viele Türmen und Spitzen etwas märchenhaftes an sich. Das Museum im oberen Stockwerk beschäftigt sich neben anderen Schlössern und Burgen in der Umgebung auch mit moderner Kunst und Archäologie. Der Museumsgarten bietet viele Informationen üner die Gschichte des Gartenbaus seit dem Mittelalter.
Öffnungszeiten: mi-so 13-17 h. Eintrittspreise: Erwachsene € 2,00; Senioren € 1,00; Kinder (-10) frei. MJK
  • Kasteel Doornenburg, Doornenburg, Kerkstraat 27. Tel: 0481-421456. Kasteel Doornenburg Mittelalter pur (13.Jh.) steht im äußersten Osten der Betuwe am Pannerdens Kanaal, dem kanalisierten Lauf des Niederrheins. Der Wohnturm mit Rittersaal und Kellergewölben ist typisch für jene Zeit. Auch die Vorburg und dier Schlossbauernhof sind komplett erhalten.
Führungen: April-Oktober 13.30, 14.30, 15.30 h. Im Juli und August gibt es zusätzlich Führungen di, mi, do 11.00, 13.30, 15.00 h und, wenn keine Aktivitäten des Museumscafés im Schloss stattfinden auch fr und sa um 13.30 und 15.00 h. Eintrittspreise: Kinder (-12) € 2,50; Erwachsene (13+) € 5,00.

Bauwerke[Bearbeiten]

Stadhuis (16. Jahrhundert), Burchtstraat 20. Übergangsstil von der späten Gotik zur frühen Renaissance.Zwischen 1880 und '82 durchgreifende Veränderungen durch P.J.H. Cuypers. Im September wurde der älteste Rathausflügel von flüchtenden Deutschen in Brand gesetzt. Um 1950 Wiederaufbau. Veränderungen von Cuypers wurden rückgängig gemacht, ein neuer Turm wurde als Kompensation für die vielen Türme, die die Stadt durch die Kriegszerstörungen verlor, neu gebaut. Zugänglich während der Bürozeiten der Stadtverwaltung.

  • Commanderie van St. Jan (Johanniterkommende), Franseplaats 1-3 (1196). Zweitältestes Gebäude der Stadt. Nach Verfall und Kriegszerstörungen völliger Neubau um 1974. Beherbergt heute eine Bierbrauerei, Restaurant und Marionettentheater. Geöffnet während der Öffnungszeiten des Restaurants (siehe dort).
  • Waag (Stadtwaage), Grote Markt 27-28 (1612-13), Holländische Renaissance. Von Anfang an beherbergte das Gebäude mehrere Einrichtungen: im östlichen Teil (rechts) waren die städtischen Wiegeeinrichtungen untergebracht, links hinter der großen Treppe war die Fleischhalle und über dieser residierte bis 1885 die militärische Hauptwache. Folgerichtig war später in dem Gebäude auch das Polizeipräsidium untergebracht. Heute wird das prunkvolle Gebäude gastronomisch genutzt.
  • Kerkboog (Kirchbogen), Sint Stevenskerkhof 58 (1542-45). Spätgotischer Durchgang vom Grote Markt zur St.Stevens-Kirche. Am Ende des 14. Jh. wurde auf der Westseite des Grote Markt eine rund 50 m lange Tuchhalle errichtet. Bei einer Modernisierung dieses Gebäudes um 1549 wurde dieser Durchgang vom Markt zur Kirche geschaffen. Ende des 16. Jh. verlor der Tuchhalle an Bedeutung und wurde die Lakenhal in verschiedene Einzelgebäude aufgeteilt, die später zu Wohnhäusern umgebaut wurden. Dabei wurde auch der Kirchbogen der herrschenden Stilrichtung (Renaissance) angepasst. Später wurde in den Räumen über dem Durchgang eine Chirurgijnskamer, ein Übungsraum für die sich entwickelnde "Kunst" der Chirurgie eingerichtet. Das Gebäude wird heute bewohnt, in der früheren Chirurgijnskamer sind aber noch einige Reste erhalten.
  • Latijnse school (Lateinschule) St. Stevenskerkhof 2 (1544). Gebäude aus der frühen Renaissance mit spätgotischen Details. Reich verzierte Fassade: über dem Haupteingang ist das Stadtwappen zu sehen, auf dem Sims aus Naturstein zwischen Erdgeschoss und 1. Etage sind auf Latein die Zehn Gebote zu lesen, darüber stehen die zwölf Apostel.
Die Lateinschule blieb als solche bis 1842 bestehen, danach wurde sie in ein Gymnasium umgewandelt. 1881 kam eine Musikschule in das Gebäude, danach ein Polizeiposten, das Städtische Arbeitsamt und der Armenrat. Das Gebäude verfiel indes immer mehr.In den sechziger Jahren des letzten Jahrhunderts wurde die Lateinschule endlich in verantwortungsvoller Weise restauriert. Nach der Renovierung ist ein Architekturbüro in das Bauwerk eingezogen.
  • Belvédère, Kelfkensbos 60 (15. Jh.). Ursprünglich ein Verteidigungsturm aus der 2. Hälfte des 15. Jh., der nach 1646 zum "Vergnügungszentrum" für den Magistrat und Empfangsraum für hohen Besuch umgestaltet wurde. Gegenwärtig hat das Gebäude eine gastronomische Bestimmung.
  • Protestants Weeshuis (Prot. Waisenhaus), Begijnenstraat 29 (1562). Seit 1638 war in dem früheren Beginenkloster das Bürgerliche Waisenhaus untergebracht. 1644 wurde das Äußere in klassizistisch-barockem Stil umgebaut. 1817 wurden die beiden Waisenhäuser Nijmegens (das andere war größer und für die armen, nicht-bürgerlichen Kinder eingerichtet) nach Religionen aufgeteilt. Die Katholiken erhielten das größere Waisenhaus, die Protestanten das kleine Waisenhaus in der Innenstadt. Seit 1953 wohnen die Waisen andernorts, heute ist in dem Gebäude ein Altenheim untergebracht.
  • Hof van Xanten, Lage Markt 30-36 (17.Jh.). Das Haus dankt seinen Namen dem Kapitel von Xanten, das hier ursprünglich die Güter verwaltete, die es in der Umgebung besaß. Zwischen 1680 und 1818 hatten die Jesuiten in einem Teil des Hauses eine illegale Kirche (schuilkerk). Heute ist in dem Gebäude eine Künstlerclub.
  • Kronenburgertoren, Parkweg 99, Der Kronenburgerpark wird beherrscht vom rund 30 m hohen Kronenburgerturm, der - weil hier früher Schießpulver gelagert wurde - auch unter dem Namen Kruittoren (=Pulverturm) bekannt ist. Der Verteidigungsturm wurde 1425-1426 als Teil des ersten Stadtwalls gebaut. Der runde Turm besteht aus vier Stockwerken, von denen die beiden untersten ein Kuppelgewölbe aus Stein besitzen. Er wird gekrönt von einer 16-eckigen Spitze mit einer alten Holzkonstruktion. Heutzutage wird der Turm als Kunstatelier verwendet. In der unteren Etage befindet sich Großmutters Küchenmuseum. (Öffnungszeiten und Eintrittspreis--> Museen)
  • Sint Anthonispoort (St. Antonstor), Lage Markt 47 (14. Jh./1610). Dieses Stadttor, eins von den beiden noch erhaltenen, wurde schon zum Ende des 17. Jh. nicht mehr genutzt, weil es wegen der Befestigung der Waalkade nicht mehr auf gleicher Höhe mit der Straße war. Erst seit der Restaurierung vor rund zwanzig Jahren ist das Tor wieder zugänglich. Am Tor ist eine Gedenkplakette für den Heeresführer Maarten Schenk van Nideggen angebracht, der an dieser Stelle zu Tode kam (siehe unter Denkmäler).
  • Lage Markt Die Straße ist ein Relikt der früheren Benedenstad. Viele vom Kern her mittelalterliche Häuser säumen die Straße. Die Schauseite an der Straße ist meistens jünger als die Rückseite.
  • Arsenaal, Mariënburg 95 (1824). Waffenarsenal, das an der Stelle eines früheren Nonnenklosters errichtet wurde. Das Gebäude wurde 2004 mit einem Durchgang versehen, um die neuangelegte Moenenstraat mit der Marikenstraat zu verbinden. Zugleich wurden an der Rückseite Löcher in die dicken Mauern gebohrt, sodass jetzt genügend Tageslicht in das Gebäude fällt, damit es als Bürogebäude genutzt werden kann. Neben diversen Stiftungen ist hier eine Gaststätte untergebracht.
  • Oranjesingel. Allee an Stelle einer alten Stadtmauer. Diese Straße ist mit außerordentlich vielen markanten Herrenhäusern und Villen des 19. Jahrhunderts versehen.
  • Patrizierhaus "De Zeemeermin", Oude Haven 104-108a. Dieses große Herrenhaus im Louis-XV-Stil (um 1780) bildet auf der Türpartie die namengebende Seejungfrau ab.
  • Kanunnikenhuisjes (Kanonikerhäuser), St. Stevenskerkhof. An der Nordseite des St. Stevenskerkhof wurden im 15. Jh. Häuser für die Chorherren der St. Stevens-Kirche gebaut. Zu Beginn des letzten Jh. waren die Häuschen schon mehrmals umgebaut und die meisten von ihnen dienten als Lager.Ende der sechziger Jahre wurde beschlossen, sie zu restaurieren. Da nur wenig Informationen über ihren ursprünglichen Zustand vorlagen, wurde beschlossen sie abzureißen und in historisierendem Stil neu aufzubauen.
  • Brouwershuis (Brauerhaus), Steenstraat 2 (16. Jh.). Kennzeichnend für das Haus sind der Treppengiebel aus dem 17. Jh. und die spätgotische Fassade. Neben einem Architekturbüro ist in dem Haus auch eine Galerie untergebracht, sodass es während deren Öffnungszeiten zu besichtigen ist.
  • Besiendershuis, Steenstraat 26 (1525). Spätgotisches Gebäude in niederrheinischem Stil, in dem ein Eintreiber für Flusszölle (besiender) gewohnt haben soll. Die freie Aussicht auf den Fluss gibt es allerdings erst seit der Zerstörung der Nachbarhäuser 1944. Das Gebäude ist heute ein Wohnhaus.
  • Stratenmakerstoren (Straßenmacherturm), Waalkade 84 (1526). Am östlichen Teil der Waalkade kam im Sommer 1987 beim Abriss einiger Häuser ein überwiegend gut erhaltenes Rondell zum Vorschein. Bei Grabungen während der Restaurierung des Stratemakerstoren kamen Teile der ältesten Stadtmauer Nijmegens zum Vorschein (ca. 1400). Zum Ende des 18. Jh. verlor der Turm seine Funktion und wurde 1789 mit Häusern überbaut. Nach deren Abriss wurde das Rondell sorgfältig wieder aufgebaut. 1995 wurde das Museum "De Stratemakerstoren" eröffnet. (Siehe unter Museen)

Mühlen[Bearbeiten]

  • Sint Annamolen, Hatertseweg 14 (1794/1849). De St.-Anna-Mühle wurde 1794 in Alphen aan de Maas gebaut, wo sie als Poldermühle in Betrieb war. 1848 wurde sie dort abgerissen und an heutiger Stelle wieder azdgebaut. Hier wurde die Mühle zum Mahlen von Getreide verwendet. 1978 wurde die Mühle restauriert. Die Sint-Annamolen ist jeden Mittwoch in Betrieb.
  • De witte molen, Looimolenweg 15 (1700). Die Weiße Mühle mahlte ursprünglich Eichenrinde. Dieses "run"' wurde zum Gerben von Leder verwendet. 1981, zwei Jahre nachdem die Mühle restauriert worden war, brannte sie vollständig aus. Danach wurde sie so weit möglich in den alten Zustand zurückgebracht. Die Mühle, in der heute Korn gemahlen wird, ist an sechs Tagen in der Woche in Betrieb.

Denkmäler[Bearbeiten]

  • Eisenbahn-Denkmal, Hoogstraat t.o. 3 (Valkhofplein). 1865 wurde die Eisenbahnverbindung zwischen Nijmegen und dem deutschen Kleve eingerichtet. Dies war die erste Eisenbahnverbindung Nijmegens, noch bevor die Anbindung an das niederländische Netz zustande kam. 1884 wurde dieses Denkmal im Renaissancestil auf dem Valkhof(plein) erbaut. Es ist eines der ältesten Denkmäler der Stadt. Früher war außer der kranzschwingenden Victoria auf dem Sockel noch Platz für ein Thermometer, ein Barometer und eine Uhr.
  • Bildergruppe "Die Vier Jahreszeiten", Van Schaeck Mathonsingel (früher: an der Stadtmauer im Hunnerpark, St. Jorisstraat 35) Die gusseiserne Bildergruppe De Vier Jaargetijden wurde von Mathurin Moreau entworfen. Die vier Frauenstatuen, die die römischen Göttinnen Flora (Frühling), Ceres (Sommer), Pomona (Herbst) und Vesta (Winter) darstellen, wurden der Stadt 1889 geschenkt.
  • Plakette für Maarten Schenck van Nideggen, Lage Markt 47. An der Außenseite der kleinen St. Anthonispoort ist eine Plakette eingemauert, die an den missglückten Überfall von Maarten Schenck erinnert. 1585 war Nijmegen in die Hände der Spanier gefallen, doch die niederländischen Truppen unter Prinz Maurits van Nassau versuchten vom anderen Ufer der Waal, die Stadt zurück zu erobern. Maarten Schenck van Nideggen, der zuvor von der spanischen Seite übergelaufen war, versuchte seit 1585 mehrmals, in die Stadt einzufallen. Am 11. August 1589 gelang es ihm mit einer kleinen Gruppe von Soldaten, die Waalkade zu erreichen, doch nach einigen Gefechten bei der Hezelpoort und der Sint-Anthonispoort wurden Schenck und seine Mannen zurückgetrieben in den Fluss. Maarten Schenck ertrank wegen des Gewichts seiner Rüstung. Seine Leiche wurde nachher aus dem Fluss gefischt, enthauptet und gevierteilt; dies war die übliche Strafe für Verräter. Zwei Jahre später fiel Nijmegen in die Hände von Prinz Maurits. Die Leichenteile von Schenck, die die Spanier mit Ketten an die Stadttore gehängt hatten, wurden in der St.Stevens-Kirche begraben.
  • Moenen Stikke Hezelstraat (1968). Moenen spielt eine wichtige Rolle im mittelalterlichen Mysterienspiel Mariken van Nieumeghen. Er ist der Teufel, der Mariken verführt, mit ihm nach Antwerpen zu ziehen, wo sie ein ausschweifendes Leben führen. Als Mariken zur Einkehr kommt, versucht Moenen, sie zu ermorden, doch das gelingt nicht. Schließlich werden Mariken ihre Sünden vergeben.
Das Kalksteinbild von Moenen wurde von Piet Killaars entworfen und 1968 an einer Treppe zwischen dem Sint Stevenskerkhof und der Stikke Hezelstraat aufgestellt. Die Position, in der das Bild aufgestellt ist - Moenen kehrt seinen Rücken der Kirche zu - braucht nicht weiter erklärt zu werden. Die von Vera Tummers-van Hasselt angefertigte Skulptur von Mariken steht 100 m entfernt auf dem Grote Markt.
  • Denkmal für Joris Ivens. Joris Ivensplein (1990). Dieses Bild wurde zum Andenken an den 1990 verstorbenen Nijmegener Filmemacher Joris Ivens angefertigt. Dieser wurde weltberühmt mit Dokumentarfilmen wie „De Brug“, „Borinage“ und „Une histoire de vent“. Der Platz, auf dem das Bild aufgestellt wurde, ist nach dem berühmten Filmkünstler benannt. Das Kunstwerk isr im Prinzip aus einer einfachen Form heraus entstanden: ein langes an der Oberseite einmal gedrehtes Rechteck. Oven ist ein Kreis ausgeschnitten, dier nach außen geklappt ist. Der Kreis ist nur noch an einer Stelle befestigt. Um die vertikale Form aufrecht stellen zu können, wurde an der Basis zur Stabilisierung ein Viereck ausgeschnitten. Das runde Loch an der Oberseite erinnert an eine offene Linse. Das Loch an der Unterseite kann als geöffnete Tür angesehen werden. Das Kunstwerk schließt an der Unterseite mit einer Textzeile von Joris Ivens ab: (in Übersetzung) „Oftmals weit entfernt bleibt Nijmegen, meine Jugend, doch nahe bei mir.“
Der Schöpfer des Bildes ist Bas Maters. Er wurde in Arnhem geboren und an der dortigen Academie voor Beeldende Kunst en Nijverheid ausgebildet. Als bildender Künstler beteiligte er sich an der Arnhemer Schule. Die sich für die Anwendung der Kunst auf die Gestaltung der Umgebung einsetzt. Er verstarb im Januar 2006.
  • Die Schaukel, Korte Nieuwstraat (Rathausgarten) (2000). De Schommel isr ein Denkmal, das an die Opfer der Bombardierung Nijmegens durch die Alliierten zum Ende des Zweiten Weltkriegs (22. Februar 1944). Das Zentrum der Stadt wurde fast vollständig zerstört. 763 Menschen kamen dabei um. Unter ihnen befanden sich 24 Kleinkinder. Die alten Bäume des ehemaligen Spielplatzes sind die stillen Zeugen dieses dramatischen Geschehens. „Die Schaukel“ soll in erster Linie an den Kindergarten erinnern, der an dieser Stelle getroffen wurde. Schließlich handelt es sich um ein Spielgerät für Kinder. Doch indem das Bild von der Schaukel mit Hilfe des Gitters und des Aufschüttens der Insel isoliert wurde , wird bewusst, dass die Zeit des Spiels und des unbekümmerten Spielens vorüber ist. Die Schaukel kann sich nur langsam bewegen. Damit will der Künstler die Schwere und den Ernst des Geschehens zum Azsdruck bringen. Als ob die Zeit für einen kurzen Augenblick stillgestanden hat.
Henk Visch, ein vielseitiger Künstler mit unterschiedlichen Fachdisziplinen, verlegte sich ab 1981 auf die Plastik. Er ist an der Academie voor Beeldende Kunsten in Den Haag ausgebildet.

Museen[Bearbeiten]

  • 51.846615.871442 Het Valkhof, Kelfkensbos 59. Tel.: +31 243 608805, E-Mail: . Seit 1999 existent an diesem historischen Ort. Kunst und Archäologie. Werke von Jan Toorop und Shinkichi Tajiri. Ca . 100.000 Besucher im Jahr. Geöffnet: Di-So: 11-17Uhr;Karfreitag, Osterfeiertage,Himmelfahrt,Pfingstfeiertage, Montage in den Weihnachtsferien, 2.Weihnachtstag, Silvester. (2015). Preis: 7 €.
  • Stratenmakerstoren, Waalkade 83-84, Tel: 024-3238690 Stratemakerstoren (auch auf Deutsch). Der wiederentdeckte Festungsturm präsentiert sich als Historisches Museum von Nijmegen. Oft werden Einzelaspekte der städtischen Geschichte in den alten Kanonenkellern näher betrachtet.
Öffnungszeiten: Di-Fr 12-17 Uhr, Sa+So 13-17 Uhr. Geschlossen: mo, 1.1., 30.4. fr während der Vierdaagse, 25.12., 26.12. Eintrittspreise: Erwachsene: € 3,90, Kinder: € 2,20; Kinder (-4): gratis.
  • Museumbrouwerij De Hemel Franseplaats 1. Tel: 024-3606167. Brouwerij De Hemel (auch auf Deutsch). Die Museumsbrauerei "Der Himmel" ist in der Kellern der alten Johanniter-Kommende untergebracht. Sie bezeichnet sich als lebendes Museum. Führungen sind täglich möglich, allerdings nur auf Absprache. Man kann sich aber einer kaufenden Führung anschließen. Die Führung dauert 1 Stunde und beinhaltet ein Getränk. Zwischen Weihnachten und Neujahr ist der "Himmel" geschlossen. Eintrittspreis: € 6,50.
  • Distillerderij De Geest Franseplaats 1. Tel: 024-3606167. Brouwerij De Hemel (auch auf Deutsch). Unter dem "Himmel" befindet sich die Gewölben der Brennerei "Der Geist". Ursprünglich als Resteverwertung für übrig gebliebenes Bier entstanden, ist "De Geest" heute eine der wenigen Brennereien, die es in den Niederlanden noch gibt und die einzige, die Bier als Grundstoff verwendet. Es gelten die gleichen Konditionen wie bei der Museumsbrauerei "De Hemel".
  • Naturmuseum, Gerard Noodtstraat 121, Tel: 024-3297070; Natuurmuseum. DasNatuurmuseum Nijmegen präsentiert Natur und Landschaft der Region um Nijmegen. Insbesondere das Naturgebiet De Gelderse Poort wird ausführlich vorgestellt. Das Museum befindet sich in einer ehemaligen Synagoge von 1913.
Öffnungszeiten: Mo-fr: 10-17 h; so + ft: 13-17 H. Geschlossen: sa sowie am 1.1., Ostersonntag, 30.4., letzter Tag der Vierdaagse, 25.12, 31.12. ab 14 h. Eintrittspreise: Erwachsene € 3,00; Kinder € 1,50; 65+ € 1,50; MJK
  • Velorama - Nat. Fahrradmuseum, Waalkade 10. Tel: 024-3225851; Velorama (auch auf Deutsch). Obwohl die Niederlande weiltweit als Fahrradland bekannt sind, gibt es doch nur ein einziges Fahrradmuseum in diesem Land. Das Fahrradmuseum Velorama beherbergt einen Schatz an Informationen sowie rund 250 echte antike Fahrräder.
Öffnungszeiten: mo-sa 10-17 h; so + ft 11-17 h. Geschlossen am 25.12 und 1.1. Eintrittspreise: Erwachsene € 5,00; Kinder (-14) € 3,00; Senioren € 4,00.
  • Afrika-Museum, Postweg 6, Berg en Dal, Tel: 024-6847272. Afrika-Museum (auch auf Deutsch). Das Afrika-Museum ist entstanden aus den Mitbringseln katholischer Missionare in Afrika. Das Museum besteht aus zwei Teilen. Das Innenmuseum zeigt traditionelle sowie zeitgenössische afrikanische Kunst, im Außenmuseum, einem Freilichtmuseum, werden afrikanische Dorfgemeinschaften aus Benin, Kamerun, Ghana, Mali und Lesotho dargestellt.
Öffnungszeiten: mo-fr: 10–17 h; sa, so + ft: 11-17 h; Geschlossen an Montagen vom 1.11. bis 31.3. sowie am 1.1. Eintrittspreise: Erwachsene € 8,50; Kinder (4-12) € 5,00; Senioren (65+) € 6,00; Studenten € 5,00; MJK
  • Museumpark Orientalis, Profetenlaan 2, Heilig Landstichting, Tel: 024-3823110 Museumpark Orientalis. (auch auf Deutsch). Auch dieser Park ist ein Ausfluss der Sammelwut katholischer Missionare. Das "Biblische Freilichtmuseum", wie es noch vor wenigen jahren hieß; bietet inzwischen einen nicht allzu sehr von Vorurteilen geprägten Blick in das Leben und Zusammenleben im Orient. Auch hier gibt es ein reizvolles Freilichtmuseum mit Gebäuden, die überhaupt nicht in die Umgebung passen.
Öffnungszeiten: di-so 10-17 h; 25.12.: 10-17 h; 26.12.-28.12.: 10-20 h; 1.1.: 12-17 h. Mo geschlossen, außer an Feiertagen und in den Weihnachtsferien. Eintrittspreise: Erwachsene € 10,00; Kinder (-13) € 6,-00; Senioren (65+) € 9,00. MJK
  • Nationaal Bevrijdingsmuseum 1944-1945 (Nat. Befreiungsmuseum 1944-45), Wylerbaan 4, Groesbeek. Tel: 024-3974404 Bevrijdingsmuseum (auch auf Deutsch). Das Befreiungsmuseum in Groesbeek zeigt anhand von Dioramen, originalen Filmausschnitten, Reden und Musik in die Zeit der Befreiung Europas und der Niederlande von Krieg und Faschismus. Das Museum zeigt an jung und alt die aktuelle Bedeutung von Freiheit, Demokratie und Menschenrechten.
Öffnungszeiten: mo-sa: 10-17 h; so + ft: 12-17 h; Geschlossen am 1.1. und 25.12. Eintrittspreise: Erwachsene € 9,50; Senioren (65+) € 8,00; Kinder (7-15) € 4,50. Kinder (-6) und MJK: gratis.

Parks[Bearbeiten]

  • Der Valkhof ist ein Park am Rande des Zentrums, gelegen auf einem kleinen Hügel und bietet eine gute Aussicht über die Waal.
Vor der Zeitenwende wurde dieser Hügel vom germanischen Stamm der Bataver benutzt, doch sie wurden von den Römern vertrieben, die hier ihr castellum „Noviomagis“ bauten. Im 8. Jh. ließ Karl der Große eine Pfalz errichten. Diese Pfalz wurde 1047 bei einem Aufstand gegen den Kaiser Gottfried dem Bärtigen zerstört. Zwischen 1152 und 1155 baute Friedrich Barbarossa das Gebäude wieder auf und ab dem 13. Jh. bauten die Grafen von Gelre die Verstärkung weiter aus. Bis 1796 stand an dieser Stelle die Valkhofburg, als die Provinzregierung beschloss, die strategische Festung zu schleifen und den kostbaren Tuffstein anderweitig zu verwenden. Heute sind nur noch die Sint-Nicolaas-Kapelle und ein Teil der Sint-Maartens-Kapelle erhalten. Nach der Stadterweiterung nach Schleifen der Festungsmauern 1878 gab der flämische Gartenbauarchitekt Lieven Rosseels dem Park 1886 eine neue Aufteilung mit einer Brücke über den Voerweg zum Kelfkensbos. Hier wurde 1980 ein römischer Götterpfeiler von Kaiser Tiberius entdeckt. 1999 wurde im Valkhof das Museum Het Valkhof eröffnet.
Es gibt zur Zeit Initiativen für einen Neubau des Bergfrieds. Die Nijmegener Bürger sprachen sich 2006 in einem Referendum dafür aus. Auch die Stadtverwaltung wünscht diesen Neubau, stößt aber auf Kritik von übergeordneten Behörden, die einen solchen Wiederaufbau als „im Widerspruch zur kulturhistorischen Bedeutung des Parks“ wertet (Staatssekretär Medy van der Laan). Außerdem ist aus der Sicht verschiedener Denkmalschutzbehörden nicht bekannt, wie der Turm im 12. Jh. ausgesehen hat.
  • Kronenburgerpark, Parkweg. 1880 begann man an der alten Stadtmauer - Nijmegen war erst wenige Jahre zuvor als Festung aufgehoben worden und konnte sich endlich frei entfalten – einen Park nach Plänen des Leuvener Gartenarchitekten Liévin Rosseels anzulegen. Das hügelige Gelände (übrigens künstlich angelegt) wurde mit vielen Bäumen und Sträuchern bepflanzt. Am Fuß des Kronenburgertoren wurde der oft ausgetrocknete Stadtgraben zu einem Teich umgebaut. Ein Hirschgehege und eine große Volière vervollständigten den Park. Der Park wird von dem rund 30 m hohen Kronenburgerturm beherrscht. Südlich vom Turm befindet sich das Rondell De Roomse Voet. Weitere 100 m entfernt folgt der St.-Jacobs-Turm. Auf diesem Festungsturm stand bis 1887 die St.-Jacobs-Mühle. 2004-2005 wurde der Park gründlich renoviert. Der Teich wurde dabei erneuert, die Bäume beschnitten und man hat versucht, den Park so weit möglich in den ursprünglichen Zustand zu versetzen.

Verschiedenes[Bearbeiten]

  • Concertgebouw de Vereeniging, Keizer Karelplein 2d. Dieses Konzertgebäude wurde 1914/1915 von dem Architekten Oscar Leeuw nach einem gründlichen Studium ähnlicher Gebäude in den USA und Deutschland entworfen. Wichtig war ihm dine möglichst gute Akustik zu schaffen. Das ist ihm gelungen. Der Große Konzertsaal besitzt eine Akustik, die zu den zehn besten der Welt gehört. Auch ist das Bauwerk reich verziert, sowohl an der Außenseite als auch – vor allem – im Kleinen Saal. In der zweiten Hälfte der neunziger Jahre wurden die Inneneinrichtung und das Äußere inkl. Park wieder in Stand gesetzt und umgebaut.
  • Agnes Reiniera Fröbelschool, Groenestraat 210. Dieser 1920 gebaute Kindergarten wurden von den Architekten J. Vingerhoets und C.N. Hoogterp entworfen. Das Schulgebäude ist bemerkenswert wegen seiner völlig symmetrischen Anlage, seinem großen Kontrast zwischen den weiß getünchten Steinen und den roten Ziegeldächern sowie seine freie Lage, etwas von der Straße entfernt. 1960 wurde das Gebäude umgebaut.
  • Tankstelle, Muldersweg. 1936 wurde diese besondere Tankstelle mit Garage und Dienstwohnung von den Architecten B.J. Meerman und J. van der Pijll entworfen und am Graafseweg (N326 – ursprünglich Landstraße nach Grave) gebaut. Schon bei ihrer Eröffnung war die NV Auto Palace eine der außergewöhnlichsten Tankstellen der Niederlande. Nicht nur wegen der Architektur, sondern auch weil sie 24 Stunden am Tag geöffnet war.
Kreise und Rechtecke sind überall in dem Gebäude zu finden. Bemerkenswert ist das runde Schirmdach, dessen Mittelpunkt sich genau auf einer der Ecken des viereckigen Gebäudes befindet. An der Ecke ist das runde Wartezimmer zu finden. Auf dem Gebäude steht eine 25 m hohe Stahlkonstruktion mit Wänden aus Glas, die nachts von innen heraus beleuchtet werden konnte und dann auf mehr als 10 km Abstand sichtbar war. Später ist das Gebäude auf den Muldersweg verlegt worden. Heute ist hier ein Architekturbüro eingerichtet.

Aktivitäten[Bearbeiten]

Die Stadt Nijmegen brodelt - manchmal - von Aktivitäten. Hier ein kleiner, nicht unwichtiger, Überblick der wichtigsten Veranstaltungen.

  • Karnevalsumzug Wichtig für eventuelle Karnevalsmuffel oder -freunde. In Nijmegen wird der Karneval so gefeiert wie in anderen Städten der Region. Laut, ausgelassen, mit Umzug und Narren. Der Umzug findet allerdings am Sonntag statt, damit am Montag wieder gearbeitet werden kann. Hartgesottene können ja dann ins benachbarte Ausland fahren und weiter feiern.
  • Music Meeting Pfingstwochenende, Park Brakkenstein.[] (auch auf Englisch). Music Meeting bringt in einem dreitägigen Festival westliche mit nichtwestlicher Musik zusammen.
  • De Vierdaagse 21.-24.7.09. 4daagse (auch auf Englisch). Wandermarathon, der in jedem Jahr 40.000 Teilnehmern anzieht. Bei Abständen von täglich 40 oder 50 km sollten allerdings nur geübte Wanderer daran teilnehmen. Während des Wanderfestes findet zeitgleich in der Stadt das Vierdaagsefestval statt. Wichtig für andere Reisende: Alle Übernachtungsgelegenheiten in Nijmegen und der weiten Umgebung sind dann ausgebucht und stark überteuert.
  • Gebroeders Van Limburg Festival 29./30.8.09. Gebroeders van limburgfestival. Großes Mittelalterfestival zu Ehren der Gebrüder Van Limburg, drei aus Nijmegen stammenden Kunstmalern des ausgehenden Mittelalters.
  • Sambafestival 5./6.09. Sambafestival Nijmegen. Das Sambafestival bringt in jedem Jahr eine tropische Stimmung in die Stadt an der Waal.

In der Umgebung von Nijmegen gibt es unterschiedliche Möglichkeiten zur aktiven Entspannung.

  • Park Tivoli, Oude Kleefsebaan 116, Berg en Dal, Tel: 024-6844444. Park Tivoli (auch auf Deutsch). Vergnügungspark in waldreicher Umgebung. Für Kinder zwischen 2 und 13 Jahren ist hier alles mögliche zu erleben.
Öffnungszeiten: 5.4.09-1.11.09: täglich von 10-17 h, an Wochenenden und Feiertagen 10-18 h. Im April, September, Oktober nur mittwochs, an Wochenenden sowie Karfreitag, Ostermontag und ab 27.4. geöffnet. Eintrittspreise: Erwachsene und Kinder (ab 2 J.) € 10,00; Kinder (bis 2 J.) gratis; Senioren (65+) € 5,00.
  • ZooParc Overloon, Stevensbeekseweg 19-21, Overloon. Zel: 0478-640046. Overloon Zoo (auch auf Deutsch). Ein überraschend natürlicher Tierpark mit botanischem Garten. Der Besucher erlebt eine spannende Entdeckungsreise und kann viele verschiedene Tiere und Pflanzen aus nächster Nähe beobachten.
Öffnungszeiten: Das ganze Jahr über täglich geöffnet. Mai-September 9.30.18.00 h,Oktober-April 10–17 h Eintrittspreise: Kinder (0-2) gratis; Kinder (3-11) € 13,00; Erwachsene € 15,50; Senioren (65+) € 14,00.
  • Recreatiegebied Berendonck, Panhuisweg 55, Wijchen. Tel: 026-3848800. Ein Strand vor der Haustür von Nijmegen zum Schwimmen, Surfen und Rudern. Man kann aber auch angeln (Angelschein!) oder spazieren gehen.
Öffnungszeiten: Das ganze Jahr über geöffnet. Eintritt frei.

Einkaufen[Bearbeiten]

Märkte[Bearbeiten]

"Auf dem Markt ist dein Gulden ein Taler (NLG 1,50) wert", lautet eine bekannte niederländische Redensart. Märkte sind aber nicht nur preiswert, sondern auch gesellig. Vielleicht ist das der Grund, weswegen sie in den Niederlanden so verbreitet sind.

  • Lusemert (Flohmarkt), montags 9-13 h, rund um die Stevenskerk (25 Stände);
  • Groentemarkt (Gemüsemarkt), montags 9-13 h, am Kelfkensbos (35 Stände).
  • Allgemeiner Warenmarkt, montags 9.15-17 h (von Oktober bis März bis 16 h) auf der Augustijnenstraat, Grote Markt, Burchtstraat und Hoogstraat (120 Stände).
  • Allgemeiner Warenmarkt, samstags 9.15-14 h auf der Augustijnenstraat, Grote Markt und Burchtstraat (55 Stände).
  • Groentemarkt (Gemüsemarkt), samstags 9-14 h, am Kelfkensbos (25 Stände).

Haupteinkaufsstraßen[Bearbeiten]

In Nijmegen sind viele interessante Geschäfte. Die meisten sind in der Burchtstraat, Broerstraat und Marikenstraat zu finden. Das Einkaufszentrum (winkelcentrum) Molenpoort ist überdacht. Auch die Ringstraßen um die Innenstadt (u.a. Van Welderenstraat, In de Betouwstraat, Bloemerstraat, Stikke Hezelstraat und Lange Hezelstraat) haben viele interessante Geschäfte.

Küche[Bearbeiten]

Günstig[Bearbeiten]

  • Coffyn Franseplaats 1. Tel:024-3294740. Coffyn. Im ersten Stock der aus dem 12. Jh. stammenden Commanderie van St. Jan befindet sich die Kaffeerösterei und -probierstube Coffyn.. Abgeshen von dem wirklich vorzüglichen Kaffee und gutem Essen gibt es zwei Besonderheiten. Zum einenhat sowohl der Kaffee als auch der Tee das Max Havelaar keurmerk (vergleichbar mit dem deutschen Transfair-Siegel), zum anderen werden alle anderen Produkte handwerklich von unterschiedlich behinderten Menschen hergestellt und serviert. Öffnungszeit: di-so 10-18 h.
  • HEMA Grote Markt 5. Tel: 024-3220557 Hema. Warenhauskette mit beliebtem Lunchroom-Angebot für den kleinen Hunger und das kleine Portemonnaie. Öffnungszeit: mo 10-18 h, di, mi, fr, sa 9-18 h, do 9-21 h.
  • Pannenkoekenhuis De Heksendans Oude Kleefsebaan 425, 6572 AZ Berg en Dal. Tel: 024-6841610. De Heksendans Am Fuße des Duivelsberg (Teufelsberg) liegt dieses Pfannkuchenhaus mit einer wirklich reichhaltigen Speisekarte (100 Sorten Pfannkuchen). Wer hier nicht satt wird, ist selbst schuld. 150 Plätze gibt es innerhalb des Hauses, noch einmal 150 Plätze hinter dem Haus. Suppen € 3,25; Salate ab € 6,00; Omeletts ab € 6,25; Crèpes € 6,75; Kuchen ab € 2,50; süße und herzhafte Pfannkuchen € 6,25 - 9,00; Menüs € 10,00; Pizza-Pfannkuchen € 9,25 - 10,00; Müsli-Pfannkuchen € 8,50; Flambierte Pfannkuchen € 7,50; Spezial-Pfannkuchen € 10,00. Öffnungszeit: täglich 11-20 Uhr. Am Wochenende und in der Hochsaison kann das Restaurant länger geöffnet sein.
  • Von den 24 chinees-indische restaurants in Nijmegen gehören viele zu den günstigeren Essgelegenheiten der Stadt. Wobei auch hier günstig nicht schlecht heißen muss.

Mittel[Bearbeiten]

  • Brouwerscafé & Restaurant De Hemel Franseplaats 1. Tel: 024-3656394 . Restaurant De Hemel Das Brouwerscafé serviert zu den Produkten der Stadsbierbrouwerij de Hemel italienisch angehauchte Lunch-Mahlzeiten (zwischen 12 und 17 h) und Snacks. Belegte Brötchen ab € 3,00; Panini € 4,50; Salate € 6,75; Suppen € 3,75; Snacks ab € 2,85; High Tea (vorbestellen/ab 2 Pers.) € 17,50 p.P.; Brunch (so) € 25,00 p.P.
Das Restaurant hat einen brasilianischen Einschlag und bietet auf Churrasco-Weise gegrilltes und zubereitetes Fleisch sowie Fisch und Salate an. € 25,00. Das Restaurant ist di-so ab 17.30 h geöffnet.
Öffnungszeiten: di-so Lunch 12-17 h, Borrelen ab 12 h, High Tea 12-17 h, Hauptmahlzeit ab 17 h

Gehoben[Bearbeiten]

  • Orient Plaza Kerkenbos 10-17 im Stadtteil Neerbosch. Tel: 024-3771066. Oriental Plaza. Vier asiatische Restaurants unter einem Dach:
* Honyun (chinesisch). Das Honyun serviert Gerichte aus den Küchen von Peking, Shanghai, Kanton und Szechuan. Hauptspeisen ab € 16,90, Menüs ab € 26,90. Dim Sum Lunch von 12 h bis 16 h für € 17,90. Die Küche ist täglich zwischen 12 und 22 Uhr geöffnet.
* Nyonya (indonesisch). Das Nyonya bietet authentische und traditionelle Rezepte in einem indonesischen Büffet an. Von mo-do kostet dies € 20,90 (Kinder 3-12 € 12,90), von fr-so € 22,90 (€ 14,50). Die Küche ist zwischen 17 und 22 Uhr geöffnet, sonntags ab 15 Uhr. An Werktagen kann zwischen 12 und 15 à la varte geluncht werden.
* Kyoto (japanisch). Das Kyoto präsentiert die japanische Küche in ihrer Kombination aus Einfachheit und Raffinesse. Die Speisen werden auf Teppanyaki-Weise am Tisch zubereitet. Es können aber auch alle Arten von Sushi und Sushimi bestellt werden. Menü ab € 27,00; Teppanyaki ab € 17,00; Sushi ab € 12,50; Sishimi ab € 12,50. Die Küche ist täglich zwischen 16 und 22 Uhr geöffnet.
* Wangthai (thailändisch). Das Wanthai vermittelt in charakteristischer thailändischer Atmosphäre der verfeinerten Geschmack dieser Küche, die jedem Gast etwas zu bieten hat von mild bis scharf und von sauer bis süß. Die Küche ist von di-so zwischen 17 und 22 Uhr geöffnet.

Nachtleben[Bearbeiten]

Die Stadt rühmt sich der größten Terrassendichte des Landes. Die Waalkade ist eine der schönsten Stellen Nijmegens. Mit geselligen Cafe's und Terrassen und Blick auf den regen Schifffahrtsverkehr auf der Waal. Nette Kneipen und Terrassen gibt es auch am Grote Markt, dem Koningsplein und am oberen Teil der Molenstraat.

Außerhalb des Zentrums gibt es einige große Diskotheken.

  • The Matrixx Wijchenseweg 20. Tel: 024 - 344 9948. Matrixx (auch auf Englisch).
  • Doornroosje, Groenewoudseweg 322. Tel: 024-3554243. Doornroosje (auch auf Englisch).

Auch im Zentrum gibt es Discos und Dancefloors, z. B.:

Unterkunft[Bearbeiten]

Günstig[Bearbeiten]

Mit günstigen Unterkünften sieht es mau aus in Nijmegen. Eine Jugendherberge gibt es nicht, die nächstgelegenen befinden sich in Arnhem und Kleve. Allenfalls Campingplätze sind für den kleineren Geldbeutel empfehlenswert.

  • 51.805865.913171 Camping de But, Postweg 10, 6571CS Berg en Dal. Tel.: +31 (0)24 6841634. Dieser Platz liegt inmitten der Wälder von Berg en Dal. Geöffnet: 01.04. - 30.10.2016. Preis: 3,70 € p.P. (zzgl. 0,46 € Kurtaxe) + 3,70 € pro Zelt/Caravan.
  • Boerencamping Nederrijkswald Zevenheuvelenweg 47, 6571CH Berg en Dal. Tel: 024-6841782‎. Nederrijkswald (auch auf Deutsch). Zeltplatz in Kombination mit einem Bauernhof am Rande von Berg en Dal und Groesbeek gelegen. Kosten: € 3,20 p.P., Großzelt € 4, 2-Mann-Zelt € 3.
  • Minicamping Wylerbeg Oude Kleefsebaan 427, 6572AZ Berg en Dal. Tel: 024-3974851. Wylerberg. Ruhig gelegener Platz am Fuß des Duivelsbergs. 5 km vom Nijmegener Zentrum entfernt. Kosten: € 4 p.P. sowie Zelt.

Mittel[Bearbeiten]

  • B&B Berlagehuis Groesbeekseweg 195. Tel:024-3602692. Berlagehuis. Übernachten in einem Denkmal. Wer möchte das nicht einmal. Das Berlagehuis-Nijmegen stammt von 1930 und befindet sich noch ganz im ursprünglichen Zustand. Innen wurde viel mit Backstein und Ornamenten aus Naturstein gearbeitet soviel viel Holz und Bleiglas, was dem Haus eine ruhige Atmosphäre gibt. Das Gästezimmer ist großzügig mit eigenem Badezimmer und einem Balkon. Kosten: € 60 für 1 Pers., € 80 für 2 Pers.
  • B&B Turn-Inn Grootstalselaan 26. Tel: 024-3555919. Turn-Inn Gelegen am Stadtrand in einer waldreichen Umgebung. Großzügiges Gästezimmer mit eigenem Badezimmer und eigenem Eingang. Kosten: € 50 für 1 Pers., € 80 für 2 Pers.
  • B&B De Veldweg, Hatertseveldweg 107. Tel: 06-24198911 (Mobil). De Veldweg Nur 15 Minuten (zu Fuß) vom Zentrum entfernt ist dieses Haus von 1912 mit schönem Garten, der genutzt werden kann. Außer dem gut eingerichteten Zweibettzimmer mit eigenem Badezimmer gibt es noch ein Einbettzimmer. Kosten: € 65 für 1 oder 2 Pers.
  • B&B De Blaker Wilhelminasingel 20. Tel: 024-3222615. Denkmalgeschütztes Haus mit zwei monumentalen Zimmern. Eigenes Badezimmer. 1 Zimmer mit Balkon. Kosten: € 55/75 für 1 Pers., € 65/80 für 2 Pers.
  • Apollo Hotel, Bisschop Hamerstraat 14. Tel: 024-3223594. apollo-hotel-nijmegen (auch auf Deutsch). Ein normales Mittelklasse-Hotel mit einem vorzüglichen Frühstücksbuffet. Kosten: EZ ab € 79,00; DZ ab € 98,00: DZ 1 Pers. ab € 89,00, Fr-So sind die Preise niedriger: EZ ab € 70,00; DZ ab € 90,00. Während der Vierdaagse stehen keine Zimmer zur Verfügung.
  • City Park Hotel Hertogstraat 1 (Eingang um die Ecke am Kelfskensbos). Tel: 024-3220498. City Park Hotel (auch auf Englisch). Gemütliches Hotel am Rand der Innenstadt. Das Hotel ist verbunden mit dem Grand-Café Restaurant "OportO". Da es keinen Aufzug hat, kommt es nur auf 2 Sterne. Kosten: EZ € 60; DZ/Dusche € 85,00/€ 95,00, bei Nutzung von 1 Pers. € 65/€ 70; DZ/Bad € 100,00/€ 105,00/€ 115,00, bei Nutzung von 1 Pers. € 80/€ 85/€ 90.

Gehoben[Bearbeiten]

  • B&B De Hemel Franse Plaats 1. Tel: 024 3606167 (tagsüber di-fr). www.brouwerijdehemel.nl. Die Nijmegener Stadtbrauerei bietet 2 Übernachtungsquartiere an. Die Keunergas ist ein Zimmer mit einem Zweipersonenbett, eigenem Sanitär, kleiner Küche und separatem Eingang. Der Franseplaats besteht aus einem Wohnzimmer mit Schlafspeicher sowie eigenem Sanitär, kleiner Küche und separatem Eingang. Kosten: € 90 für die Keunergas, € 100 für den Franseplaats.
  • B&B Alle Tijd Van Welderenstraat 91. Tel: 024-3775711. www.alletijd-nijmegen.nl/ (auch auf Deutsch). Dieses B&B ist zwar eindeutig gehobene Preisklasse, aber die ist es auch wert. Das Haus stammt von 1910 und scheint alle Wechsel der Zeiten mühelos durchstanden zu haben. Das komplette Erdgeschoss, einschließlich Wohnzimmer, Frühstückszimmer, Wintergarten und Garten stehen den Gästen exklusiv zur Verfügung, Küche und Badezimmer ebenso. Kosten: € 100 für 2 Personen, Frühstück € 12,50 je Pers. Mindestaufenthaltsdauer an Wochenenden 2 Nächte.
  • Hotel Restaurant Courage Waalkade 108-112. Tel: 024-3604970. www.hotelcourage.nl Das einzige Hotel der Stadt, das direkt Aussicht auf die Waal gibt, und sich diese natürlich bezahlen lässt. Zweibettzimmer Valkhofseite: € 104 (1 Pers. € 80), Zweibettzimmer Waalseite: € 115 (1 Pers. € 95).
  • Hotel Sionshof Nijmeegsebaan 53, 6564 CC Heilig Landstichting. Tel: 024-3227727. www.sionshof.nl (auch auf Englisch). In den Wädern südlich von Nijmegen, 3 km von der Innenstadt entfernt, liegt dieses freundliche Familienhotel mit Grand-Café. Alle Zimmer sind mit Bad/Dusche und WC, haben TV mit Video und Telefon. Kosten: EZ € 65,00; DZ € 95/99; DZ 1 Pers. € 75/85.
  • 51.8425.852922 Mercure Hotel Nijmegen Centre, Stationsplein 29, 6512 AB Nijmegen. Tel.: +31 24 3238888, Fax: +31 24 3242090, E-Mail: . Modernes Klubzimmer mit Klimaanlage, TV mit in house movies, Canal+, Telefon, Modemverbindung, Minibar, Hosen-Presse, Kaffee/Tee Service, Badezimmer mit Bad, Morgenmantel und Fön Preis: ab € 110,00 für 1 oder 2 Pers.

Lernen[Bearbeiten]

In Nijmegen gibt es eine Universität und eine Fachhochschule (ndl.: HBO).

  • Radboud Universiteit Nijmegen www.ru.nl (auch auf Deutsch)
  • Hogeschool Arnhem en Nijmegen,www.han.nl (auch auf Deutsch)

Mit unseren deutschen Volkshochschulen lassen sich die Volksuniversiteiten vergleichen:

Arbeiten[Bearbeiten]

Die niederländische Arbeitsvermittlung ist privatisiert. Er gibt viele seriöse wie unseriöse Arbeitsvermittler. Eine Übersicht (ohne Bewertung) gibt es unter nijmegenonline.

Sicherheit[Bearbeiten]

Die Polizeiregion Gelderland-Zuid besteht aus drei Polizeidistrikten.

  • Stad Nijmegen
  • De Waarden (Gemeinden Buren, Culemborg, Geldermalsen, Lingewaal, Maasdriel, Neder-Betuwe, Neerijnen, Tiel und Zaltbommel)
  • Tweestromenland (Gemeinden Beuningen, Druten, Groesbeek, Heumen, Millingen aan de Rijn, Ubbergen, West Maas en Waal sowie Wijchen)

Das Präsidium (Hoofdbureau van Politie) für diese Region ist auf der Stieltjesstraat 1 in 6511 AB Nijmegen.

Nur in Notfällen sollte die Rufnummer 112 verwendet werden. (Diese Nummer gilt übrigens auch für Feuerwehr und Notarzt.) In allen weniger dringenden Angelegenheiten soll die Nummer 0900 - 8844 benutzt werden.

Gesundheit[Bearbeiten]

  • Universitair Medisch Centrum Sint Radboud (Universitätsklinik St. Radboud), Geert Grooteplein-Zuid 10 (Eingang Centraal), Philips van Leydenlaan 15 (Eingang West), Reinier Postlaan 4 (Eingang Oost). Tel: 024-361 11 11. www.umcn.nl.
Der Eingang „Centraal“ ist täglich 24 Stunden geöffnet, der Eingang „West“ von 7.30 bis 18 Uhr, der Eingang „Oost“ von 7 bis 24 Uhr.
Folgende öffentliche Verkehrsmittel fahren das UMC an: Vom Bahnhof Nijmegen (Zentrum) zu den Eingängen „Centraal“ und „West“ fahren die Linien 6 (Brabantse Poort), 9 (Grave), 25 (Groesbeek), 83 (Gennep) sowie der Bus 10 (Heyendaal-Shuttle). Ausstieg ist die Haltestelle „UMC St Radboud“ . Zum Eingang „Oost“ (Haltestelle „Universiteit Oostzijde“) fahren die Linien 1 (Molenhoek), 3 und 4 (Wijchen) sowie der Bus 10 (Heyendaal-Shuttle). Der Nahverkehrszug Nijmegen - Boxmeer - Venlo - Roermond hält an der Station Nijmegen Heyendaal. Diese Haltestelle liegt zehn Minuten vom UMC St. Radboud entfernt.
  • Canisius Wilhelmina Ziekenhuis Weg door Jonkerbos 100. Tel: 024-3657657. www.cwz.nl. Das CWZ ist ein allgemeines Krankenhaus für die Region Nijmegen (653 Betten), ist führend in der Neurochirurgie und einigen anderen Spezialgebieten.
Folgende öffentliche Verkehrsmittel fahren das CWZ an: Zwischen dem Bahnhof Nijmegen (Zentrum) und dem CWZ verkehren die Buslinien 3, 4, 8 und 11, zwischen der Station Nijmegen Dukenburg und dem CWZ verkehren die Buslinien 3, 4 und 11.
  • Sint Maartenskliniek Nijmegen Hengstdal 3. Tel: 024-3659911. www.maartenskliniek.nl (auch auf Englisch). Die Sint Maartenskliniek ist das einzige Krankenhaus der Niederlande, das sich vollständig auf die Behandlung von Haltungs- und Bewegungsproblemen spezialisiert hat.
Die Buslinien 3 und 4 fahren zwischen dem Bahnhof Nijmegen (Zentrum) und der Sint Maartenskliniek als Endstelle.

Praktische Hinweise[Bearbeiten]

Hauptpostämter stehen seit der Übernahme der niederländischen Post durch den TNT-Konzern auf der Abschussliste. Sie werden systematisch durch TNT-postwinkels ersetzt. Der für Nijmegen zuständige befindet sich auf der Bisschop Hamerstraat 2. Er ist von 8.00-18.30 h geöffnet. Auch am koopavond und samstags ist er geöffnet.

Postagenturen (postagentschappen) befinden sich in Supermärkten, Schreibwarenhandlungen, Buchhandlungen, Tabakgeschäften und Drogerien und sind am "TNT post" Logo erkennbar. Eine Postagentur hat die gleichen Öffnungszeiten wie der Laden, in dem sie sich befindet.

Ausflüge[Bearbeiten]

  • Ooijroute 48 km lange Radroute durch den Ooijpolder zwischen Nijmegen und der deutschen Grenze, einem Gebiet mit einem großen Gegensatz an unterschiedlichen Landschaften. Vom ANWB ausgeschildert. Startpunkt: Nijmegen, Het Hollandsch-Duitsch gemaal (Punpwerk an der dt.-ndl. Grenze), Ubbergseweg 3.
  • Wijchense plattelandsroute Radtour von 50 km über Dünen und durch Flusslandschaften. Vom ANWB ausgeschildert. Startpunkt: Wijchen, Recreatiegebied De Berendonck, Panhuisweg 55. Tel: 024 6412570.
  • Molenroute Diese Mühlenroute von 26 km führt durch wald- und reliefreiche Landschaft. Vom ANWB ausgeschildert. Starpunkt: Overasselt, Restaurant/Pannekoekenhuis St. Walrick, Sint Walrickweg 5. Tel: 024-6221385.
  • Rhein-Waal-Route (west) 52 km lange Radroute über grüne Hügel und durch abwechslungsreiche Naturgebiete. Vom ANWB ausgeschildert. Startpunkt: Groesbeek, Gemeentehuis (Rathaus), Dorpsplein 1. Tel: 024-3996111.
  • Reichswaldroute Hügeliges Gebiet mit Äckern und Weiden. 27 km. Vom ANWB ausgeschildert. Startpunkt: Groesbeek, Gemeentehuis (Rathaus), Dorpsplein 1. Tel: 024-3996111.

Weitere Rad- und Wanderrouten sind bei den örtlichen Touristenbüros (VVV) erhältlich.

  • Deutsch-niederländisches Landschaftsentwicklungsgebiet De Gelderse Poort "Das Tor zum Gelderland" wie dieses Naturgebiet in deutscher Übersetzung heißt, dankt seinen Namen dem Durchbruch des Rheins durch die rund 100 m hohe Möräne, die während der vorletzten Eiszeit hier entstanden ist.Der Fluss strömt jetzt zwischen den Hügeln von Montferland und der Nijmegener Möräne und verzweigt sich in seine Arme Nederrijn, IJssel und Waal. Wechselnde Wasserstände und unbehindert strömende Flüsse machte die Gelderse Poort über Tausende von Jahren zu einer abwechslungsreichen Landschaften aus Flussläufen, Auenwäldern und Kiesbänken. Das Gebiet kennt eine reiche Flora und Fauna. Seit der Römerzeit prägte der Mensch dieses Gebiet: ein großer Teil der Auenwälder verschwand, die Flüsse wurden im Laufe der Zeit eingedeicht. Dadurch verschwanden viele Pflanzen und Tiere aus dem Gebiet. Vor rund zehn Jahren wurde von staatlicher und privater Seite ein Naturentwicklungsplan für die Gelderse Poort aufgestellt. Zuerst in der Milingerwaard wurde Platz geschaffen für Natur und Fluss.

Besucher und Infozentren gibt an mehreren Orten im Gebiet:

  • Nijmegen Naturmuseum (→ Museen)
  • Millingen aan de Rijn Rijndijk 5-6, Tel. 0481-434176. www.staatsbosbeheer.nl (nur auf Niederländisch). Öffnungszeiten: 1.4.-31.10.: di 14-17 h, mi-so 12-17 h; 1.11.-31.3.: sa + so 12-17 h
  • Huis Aerdt Herwen, Molenhoek 2. Tel: 0316 246505. www.geldersebezoekerscentra.nl Öffnungszeiten: 15.4.-31.10.: do-so 11-16 h
  • De Panoven (die Ziegelei), Zevenaar, Panovenweg 18 (800 m hinter dem Bahnhof Zevenaar). Tel: 0316-523 520. Panoven (auch auf Deutsch). Öffnungszeiten: Ganzjährig mi-so 10-16 h (an ft geschlossen).
Im "Panoven" befindet sich zugleich ein Ziegeleimuseum.
Besucherzentren in Deutschland:
  • Kranenburg Bahnhofstraße 15. Tel: 02826-91876-00. Besucherzentrum Kranenburg. Öffnungszeiten: di–fr 10–16 h; sa + so/ft 10–17 h (Nicht 24.12.-1.1., Karnevals- und Ostersonntag.) Eintrittspreise: Erwachsene € 2,00; Kinder (-14), Schüler, Studenten, Behinderte € 1,0; Familien mit Kindern € 5,00.
  • Keeken Spicker 45, Kleve. Tel: 02821-896879. Gelderse Poort.de. Öffnungszeiten: 1.4.-31.10.: di 14-18 h; sa + so/ft 11-18 h. 2.1.-31.3.: so 11-17 h. (im November und Dezember geschlossen).

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]


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