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Kłodzko

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Kłodzko
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Panorama
Altstadt
Rathaus
Abendstimmung

Kłodzko (deutsch: Glatz) ist eine Stadt im Süden der polnischen Woiwodschaft Niederschlesien. Es ist die historische Hauptstadt der Grafschaft Glatz.

Hintergrund[Bearbeiten]

Kłodzko liegt im sogenannten Glatzer Kessel in den Sudeten. Seit dem 10. Jahrhundert wurde der Ort an der ehemaligen Bernsteinstraße zwischen Polen und Tschechien umkämpft. Ab dem 13. Jahrhundert regierten die schlesischen Piasten die Gegend als böhmisches Lehen. Die Stadt blühte auf, wurde jedoch mehrfach in den Hussitenkriegen und dem Dreißigjährigen Krieg zerstört. Nach dem letztgenannten Krieg bauten die Habsburger die Stadt als Festung wieder auf. Mitte des 18. Jahrhunderts eroberte Preußen die Gegend, die 1871 an das Deutsche Kaiserreich und 1918 an die Weimarer Republik kam. Seit 1945 ist die Stadt polnisch.

Anreise[Bearbeiten]

Mit dem Flugzeug[Bearbeiten]

Der nächstgelegene Flughafen ist der Flughafen Breslau (WRO) bei Breslau, 90 km nördlich von Kłodzko. Mit Bus und Bahn braucht man für den Transfer rund 2:15 bis 2½ Stunden (Umsteigen in Wrocław Główny); mit dem Mietwagen etwa 1:20 Std.

Mit der Bahn[Bearbeiten]

Kłodzko liegt an der Bahnstrecke von Breslau nach Prag. Allerdings werden zur Zeit keine Fernzüge auf der Strecke angeboten. Stattdessen gibt es etwa zweistündlich Regionalzüge von Breslau, die Fahrt dauert knapp 1½ Stunden. In der Gegenrichtung kommen mehrmals täglich Züge von Kudowa-Zdrój (Fahrtzeit 1:15 Std) und Międzylesie an der polnisch-tschechischen Grenze (45 Minuten). Grenzüberschreitende Regionalzüge von/nach Lichkov in Tschechien fahren nur zweimal pro Tag.

  • 1 Kłodzko Główne. Kłodzko Główne in der Enzyklopädie Wikipedia Kłodzko Główne im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsKłodzko Główne (Q2510706) in der Datenbank Wikidata. Hauptbahnhof, etwa 1,5 km nördlich der Innenstadt.
  • 2 Kłodzko Miasto. Kłodzko Miasto in der Enzyklopädie Wikipedia Kłodzko Miasto im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsKłodzko Miasto (Q11752139) in der Datenbank Wikidata. Kleinerer Bahnhof unmittelbar östlich der Innenstadt.
  • 3 Kłodzko Zagórze. Kłodzko Zagórze in der Enzyklopädie WikipediaKłodzko Zagórze (Q3113305) in der Datenbank Wikidata. Kleinerer Bahnhof am südwestlichen Stadtrand.

Von Mittel- und Ostdeutschland kommend, steigt man in aller Regel in Breslau um. Aus Süddeutschland kommt die – allerdings recht langwierige und umständliche – Route durch Tschechien über Prag, Usti nad Orlici und Lichkov in Betracht. Von Wien kann man tagsüber mit dem RailJet bis Česká Třebová fahren und dann mit Regionalzügen weiter über Usti nad Orlici und Lichkov; bequemer ist es aber, mit dem Nachtzug (NightJet) bis Breslau zu fahren – so kommt man mit nur einmal Umsteigen nach Kłodzko.

Mit dem Bus[Bearbeiten]

Refionalbusse halten im Stadtzentrum.

Auf der Straße[Bearbeiten]

Von Deutschland aus fährt man über die Grenzübergänge bei Görlitz (A4) bzw. Forst (A15) auf der polnischen Autobahn A4 nach Breslau und von dort Richtung Süden auf der Landstraße DK8 nach Kłodzko. Streckenmäßig kürzer, aber aufgrund weniger ausgebauter Straßen langwieriger ist die Route über Jelenia Góra, Kamienna Góra, Krzeszów (sehenswerte Klosteranlage), Mieroszów und Broumov (Tschechien).

Von Süddeutschland und Westösterreich geht es durch Tschechien über Prag und Hradec Králové zum Grenzübergang Náchod/Kudowa-Zdrój östlich von Kłodzko; vom östlichen Österreich über Brünn und Olmütz zum Grenzübergang Boboszów südlich von Kłodzko.

Aus östlicher Richtung führt die Landstraße DK46 von Oppeln und Nysa (Neisse) nach Kłodzko.

Für die 55 km von Wałbrzych braucht man etwas über eine Stunde Fahrtzeit. Von Hradec Kralové (85 km), Breslau (90 km) oder Oppeln (110 km) ist Kłodzko jeweils in rund 1½ Stunden mit dem Auto erreichbar. Von Olmütz (125 km) oder Jelenia Góra (100 km teils über Nebenstraßen) sind es knapp zwei Stunden; von Prag (195 km), Brünn (205 km) oder Görlitz (240 km) jeweils rund 2½ Stunden.

Mobilität[Bearbeiten]

Karte von Kłodzko

Die Altstadt kann man gut zu Fuß erkunden.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Kirchen[Bearbeiten]

  • 1 Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt (Kościół Wniebowzięcia Najświętszej Maryi Panny w Kłodzku). Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt in der Enzyklopädie Wikipedia Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsPfarrkirche Mariä Himmelfahrt (Q11745874) in der Datenbank Wikidata. Gotisch, ab 1390 erbaut; im 17. Jahrhundert barockisiert. An der aufwändigen Innenausstattung waren namhafte Künstler beteiligt. Dazu gehören die gotische holzgeschnitzte "Madonna mit dem Spatz", die Tumba des Prager Erzbischofs Ernst von Pardubitz, der barocke Hauptaltar, der von Michael Klahr d. Ä. gestaltete Mariä-Himmelfahrts-Altar, die Kanzel, den Orgelprospekt und die Beichtstühle aus dem 18. Jahrhundert.
  • 2 Minoritenkirche St. Maria (Kościół Matki Bożej Różańcowej). Minoritenkirche St. Maria in der Enzyklopädie Wikipedia Minoritenkirche St. Maria im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsMinoritenkirche St. Maria (Q11745252) in der Datenbank Wikidata. Barockkirche des Franziskanerordens aus der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts. Neorenaissance-Ausstattung; im Refektorium des angrenzenden Franziskanerklosters befinden sich Fresken von Felix Anton Scheffler aus dem Jahr 1744.

Burgen, Schlösser und Paläste[Bearbeiten]

  • 3 Festung Glatz (Twierdza Kłodzko). Festung Glatz in der Enzyklopädie Wikipedia Festung Glatz im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsFestung Glatz (Q6454959) in der Datenbank Wikidata. Festungsanlage aus dem 16. bis 18. Jahrhundert, die ein Gebiet von 17 Hektar umfasst.
  • 4 Fort Owcza Góra. Fort Owcza Góra in der Enzyklopädie Wikipedia Fort Owcza Góra im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsFort Owcza Góra (Q9261634) in der Datenbank Wikidata. Ruine eines Forts aus dem 18. Jahrhundert, Bestandteil der Glatzer Festung.

Bauwerke[Bearbeiten]

  • 5 Brücktorbrücke (Most gotycki, Johannisbrücke, Steinerne Brücke), Wita Stwosza. Brücktorbrücke in der Enzyklopädie Wikipedia Brücktorbrücke im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsBrücktorbrücke (Q11785885) in der Datenbank Wikidata. Gotische Steinbrücke über die Glatzer Neiße, erbaut im 14. Jahrhundert. Sie ist gesäumt von barocken Brückenfiguren (Heilige Nepomuk, Wenzel und Franz Xaver, Pietá, Kreuzigung Christi).
  • Ehemaliges 6 Jesuitenkollegium (I Liceum Ogólnokształcące im. Bolesława Chrobrego w Kłodzku), ul. Wojska Polskiego 11, 57-300 Kłodzko. Jesuitenkollegium in der Enzyklopädie Wikipedia Jesuitenkollegium im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsJesuitenkollegium (Q9296599) in der Datenbank Wikidata. Barockbau aus der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts.
  • 7 Rathaus (Ratusz), pl. Chrobrego 1–3. Rathaus in der Enzyklopädie Wikipedia Rathaus im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsRathaus (Q9304438) in der Datenbank Wikidata. 1887–90 erbautes Rathaus im Neorenaissancestil mit aufwändigen Ornamenten, Bleiglasfenstern, prächtigem Ratssaal und schönem Treppenhaus.

Denkmäler[Bearbeiten]

Museen[Bearbeiten]

  • 8 Muzeum Ziemi Kłodzkiej (Museum des Glatzer Landes), ul. Łukasiewicza 4, Łukasiewicza 4, 57-300 Kłodzko. Muzeum Ziemi Kłodzkiej in der Enzyklopädie Wikipedia Muzeum Ziemi Kłodzkiej im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsMuzeum Ziemi Kłodzkiej (Q11787277) in der Datenbank Wikidata. Heimatkundliches Museum mit Ausstellungen zur Geographie, Geologie, Geschichte, Kultur und Kunst der Region (ehemalige Grafschaft Glatz), insbesondere Sammlungen von Glaskunst, Glasmalerei und mechanischen Uhren.

Straßen und Plätze[Bearbeiten]

Parks[Bearbeiten]

Verschiedenes[Bearbeiten]

Aktivitäten[Bearbeiten]

Die umliegenden Gebirgszüge der Sudeten, das Habelschwerdter Gebirge, das Reichensteiner Gebirge, das Glatzer Schneegebirge, das Heuscheuergebirge, das Warthagebirge, das Adlergebirge und Eulengebirge laden zum Wandern, Fahrradfahren und Wintersport ein. Auf der Glatzer Neiße kann man Kajak fahren.

Einkaufen[Bearbeiten]

  • 1 Galeria Twierdza Kłodzko, ul. Noworudzka 2. Galeria Twierdza Kłodzko in der Enzyklopädie Wikipedia Galeria Twierdza Kłodzko im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsGaleria Twierdza Kłodzko (Q9265626) in der Datenbank Wikidata. Einkaufszentrum.

Küche[Bearbeiten]

Zur polnischen Küche siehe den entsprechenden Abschnitt im Artikel zu Polen.

Nachtleben[Bearbeiten]

Das Nachtleben konzentriert sich auf die Altstadt.

Unterkunft[Bearbeiten]

Die Auswahl an Hotels, Pensionen und Fremdenzimmer ist groß.

Sicherheit[Bearbeiten]

Es ist recht sicher.

Gesundheit[Bearbeiten]

Die Versorgung mit Ärzten und Apotheken ist gut. In der näheren Umgebung befinden sich zahlreiche Kurorte.

Praktische Hinweise[Bearbeiten]

Ausflüge[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Siehe Artikel zu Polen.

Weblinks[Bearbeiten]

ArtikelentwurfDieser Artikel ist in wesentlichen Teilen noch sehr kurz und in vielen Teilen noch in der Entwurfsphase. Wenn du etwas zum Thema weißt, sei mutig und bearbeite und erweitere ihn, damit ein guter Artikel daraus wird. Wird der Artikel gerade in größerem Maße von anderen Autoren aufgebaut, lass dich nicht abschrecken und hilf einfach mit.
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