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Arlbergbahn

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Die Arlbergbahn ist eine wichtige Alpen-Ost-West-Verbindung, die Innsbruck über das Arlberggebiet mit dem westlichsten Bundesland Vorarlberg und mit der Schweiz verbindet.

Ausbaustrecke nahe der Burg Kronburg (östlich Landeck)

Hintergrund[Bearbeiten]

Vorgeschichte und Bau[Bearbeiten]

Bereits 1845 war eine Bahn über den Arlbergpass im Gespräch, als die Engländer nach einer Schienenverbindung für den Verkehr von England nach Ägypten suchten. Zwei Jahre später fand sich in dem Feldkircher Textilindustriellen Carl Ganahl auch ein einheimischer Unterstützer des Baus. Doch gab es damals noch zu viele (technische) Vorbehalte. Die Eröffnung der Semmeringbahn 1854 zeigte jedoch, dass eine Gebirgsbahn über den Arlberg keineswegs unmöglich war.

Erst 1880 konnte man mit dem Bau beginnen, dafür schritt dieser viel schneller als geplant voran (eine Fertigstellung war nicht vor Herbst 1885 zu erwarten): Schon am 29. Mai 1883 wurde die Talstrecke von Innsbruck nach Landeck in Betrieb genommen. Am 21. September 1884 folgte schließlich die gesamte Strecke, inklusive des vorerst einspurigen, 10.249,9 Meter langen Arlbergtunnels. Im Gegensatz zu anderen Alpentunnelprojekten dieser Zeit gab es am Arlberg wenige Probleme. Trotzdem forderte allein der Tunnelbau 92 Menschenleben.

Entwicklung des Betriebes[Bearbeiten]

Mit der Eröffnung wurde tatsächlich eine völlig neue Verbindung zwischen dem Bodensee und der Adria geschaffen. Der Verkehr entwickelte sich so erfreulich, dass bereits am 15. Juli 1885 das zweite Gleis durch den von Anfang an zweigleisig projektierten Arlbergtunnel eröffnet werden konnte. Vorzeigezug der Arlberg-Strecke wurde der Arlberg-Orient-Express, der ausschließlich Schlafwagen, Speisewagen und Salonwagen der ersten Klasse von London nach Bukarest mitführte.

Als problematisch erwies sich früh der Dampfbetrieb: Der Tunnel machte die Durchfahrten zu einem besonders schwefelsäurehaltigen Problem. Die Steigungen von bis zu 31 Promille auf der West- und 27 Promille auf der Ostrampe machten den Dampfloks ebenfalls zu schaffen. Am 20. November 1924 beseitigte man das Problem mit der Elektrifizierung des Tunnels ein für allemal. 1925 folgten schließlich noch die Rampenstrecken. Die Elektrifizierung der Bahn fand vorausschauend mit dem System 15 kV 16,34 Hz statt. Von nun an konnten viel schwerere Züge über die Strecke geschleppt werden. Als Folge mussten jedoch Gleise und Kunstbauten für die erhöhten Achslasten ertüchtigt werden. Dazu gehörte auch die Verstärkung der bekannten Trisannabrücke bei Schloss Wiesberg.

Insgesamt hat sich bis heute der Verkehr trotz Konkurrenz durch den Straßentunnel so stark entwickelt, dass mittlerweile auch die Zufahrtsstrecken fast durchgehend zweigleisig sind. Über die Verbindung rollen schnelle IC-Züge von Wien nach Vorarlberg. Der Bahnhof Sankt Anton am Arlberg am Ostportal des Tunnels wurde völlig umgebaut, und auf den Talstrecken rollen moderne Regionalzüge der Reihe 4020.

Vorbereitung[Bearbeiten]

Anreise[Bearbeiten]

Los geht’s[Bearbeiten]

  • Burg Kronburg
  • Trisannabrücke mit Schloss Wiesberg, die Trasse verlässt das Oberinntal und führt in das Stanzer Tal
  • St. Anton (1304 m), einer der renommiertesten Urlaubsorte in Westösterreich.

Sicherheit[Bearbeiten]

Ausflüge[Bearbeiten]

  • Innsbruck – Am Anfang der Bahnfahrt befindet man sich in Innsbruck, der Hauptstadt der Region Tirol. Hier liegt ein Zentrum des kulurellen Lebens Österreichs. Viele Museen und Kulturhäuser sind hier beheimatet. Ebenfalls vorhanden ist ein breites Sprektrum an relgiösen Einrichtungen. Auch die Besichtigung einer der denkmalgeschützten Bauwerke ist zu empfehlen. Außerdem ist Innsbruck natürlich für seine Bedeutung im Wintersport bekannt und viele Veranstaltungen werden während der Winterseason hier abgehalten.
  • Bozen – Auch ein Abstecher nach Bozen ist mit der Brennerbahn gut zu machen.

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

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