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Werneck

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Werneck-Schloss 02.jpg
Werneck
Regierungsbezirk Unterfranken
Einwohner ca. 10.400 (2010)
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Höhe
222 m
Tourist-Info +49 (0)9722-22-0
http://www.werneck.de
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Lage
Lagekarte von Deutschland
Reddot.svg
Werneck

Der Markt Werneck ist eine Gemeinde in Unterfranken im oberen Werntal und überregional bekannt durch das gleichnamige Schloss, erbaut von Balthasar Neumann.

Hintergrund[Bearbeiten]

Werneck selbst wurde 1223 erstmals urkundlich erwähnt; der Ortsteil Eßleben bereits im Jahre 772.

Die Bezeichnungen "..leben" in den Namen der Ortsteile lassen auf thüringische Ursprünge schließen.

Ab dem 13. Jahrhundert bis zur Säkularisation in den Jahren 1802 und 1803 befand sich Werneck unter der Herrschaft der Würzburger Fürstbischöfe und ging anschließend an Bayern über.

Im Jahre 1984 wurde Werneck zum Markt erhoben.

Neben Werneck selbst gibt es die Gemeindeteile Eckartshausen, Egenhausen, Ettleben, Eßleben, Mühlhausen, Rundelshausen, Schleerieth, Schnackenwerth, Schraudenbach, Stettbach, Vasbühl und Zeuzleben.

Anreise[Bearbeiten]

Lage
Lagekarte von Bayern
Werneck
Werneck
Entfernungen
Schweinfurt 14 km
Würzburg 26 km
Bamberg 66 km
Fulda 84 km
Nürnberg 129 km
Frankfurt 144 km
Erfurt 166 km

Mit dem Flugzeug[Bearbeiten]

  • Der Verkehrslandeplatz Haßfurt-Schweinfurt befindet sich bei Haßfurt, Anfahrt über die A70, Bamberg-Schweinfurt.

Mit der Bahn[Bearbeiten]

Der Ortsteil Eßleben liegt mit eigenem Haltepunkt an der Bahnstrecke Schweinfurt-Würzburg;

Der Ortsteil Mühlheim ist Haltestelle an der Werntalbahn (wikipedia) von Waigolshausen (Bahnanschluss nach Würzburg) entlang der Wern nach Gemünden am Main;

Mit dem Bus[Bearbeiten]

Auf der Straße[Bearbeiten]

Werneck liegt unmittelbar an der Maintalautobahn A 70 (Schweinfurt - Bamberg), an der A7 (Würzburg - Fulda) und an der A71 (Schweinfurt - Suhl), mit nur wenigen Kilometern zur jeweils nächsten Autobahnabfahrt.

Die Bundesstraßen B 19 und B 26 führen durch den Ort.

Mit dem Fahrrad[Bearbeiten]

Durch Werneck führt der Wern-Radweg.

Mobilität[Bearbeiten]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Kirchen[Bearbeiten]

  • Die Kirchen in den Gemeindeteilen Schraudenbach und Zeuzleben wurden nach Plänen von Balthasar Neumann erbaut;
  • spätgotische Wallfahrtskirche "Mariä Heimsuchung" in Eckartshausen: Der Baubeginn war um 1467, das Langhaus entstand zwischen 1495 und 1500 und der Turm nach Inschriften um 1525. Die Bausubstanz ist seit dem nahezu unverändert erhalten.

Schloss Werneck[Bearbeiten]

Schloss Werneck, Parkseite;
Schlosspark;

Eine Vorgängerburg des heutigen Schlosses hatte eine wechselvolle Geschichte hinter sich: Die Burg wurde im Bauernkrieg im Jahre 1525 verwüstet, im Jahre 1553 vom Markgraf Albrecht Alkibiades niedergebrannt, unter Fürstbischof Julius Echter 1601 wieder aufgebaut, brannte im Jahre 1723 erneut ab und wurde anschließend nur noch notdürftig instandgesetzt.

In den Jahren 1733 bis 1745 wurde das heutige Schloss durch Balthasar Neumann für den Fürstbischof Friedrich Karl von Schönborn als prunkvolle Sommerresidenz im barocken Stil erbaut und bis 1803 von den Würzburger Bischöfen genutzt. Das Schloss gilt als eines der Hauptwerke Neumanns.

Nach der Säkularisation wurden die Anlagen von 1806 bis 1814 unter Großherzog Ferdinand von Toskana (Kurfürst und Großherzog von Würzburg) noch einmal als Sommerschloss des Großherzogs genutzt und die Haupträume vom "Baudirecteur" Nicolas de Salins des Montfort im damals modernen, antikisierenden Geschmack der "Toskana-Zeit" umgestaltet. Im Jahre 1814 fiel dann das Schloss mit den Verträgen von Paris an Bayern.

Von 1853 bis 1855 wurde das Schloss umgebaut und anschließend als Kreisirrenanstalt genutzt. Der erste Direktor der Anstalt war Bernhard Gudden, bekannt durch seinen mysteriösen Tod gemeinsam mit Ludwig II im Starnberger See.

Heute betreibt der Bezirk Unterfranken mehrere Kliniken auf dem Gelände der Schlossanlagen und kümmert sich um den Erhalt des Bestandes. Aus diesem Grund sind nicht alle Räume des Schlosses frei zugänglich.

Für die Öffentlichkeit zugängliche Sehenswürdigkeiten sind:

  • Der Himmelsaal
  • Die in weiß gehaltene Schlosskapelle Hl. Schutzengel aus dem Jahr 1744
  • Der Ehrenhof

Schlosspark Werneck[Bearbeiten]

Weitläufige Parkanlage im englischen Stil mit einer Teichanlage. Von der Sonnenterasse mit öffentlichem Café (Selbstbedienung) hat man einen schönen Blick auf die Parkanlage.

Bauwerke[Bearbeiten]

Denkmäler[Bearbeiten]

  • In Werneck und der näheren Umgebung befinden sich über 200 Bildstöcke. Neben vier Bildstockwandertagen im Jahr bieten die Gästeführer des Marktes Werneck weitere Bildstockspaziergänge an.

Museen[Bearbeiten]

  • Museum Richard Reinhart, 97440 Werneck - Eckartshausen. Tel.: (0)9722 2460. Geöffnet: Besucher auf Anfrage.. Privates Heimatmuseum, Sammlung alter Trachten und Schmuckstücke.

Straßen und Plätze[Bearbeiten]

Parks[Bearbeiten]

Verschiedenes[Bearbeiten]

Fränkisches Bildstockzentrum (Informationszentrum - Kompetenzzentrum - Erlebniszentrum), St. Johannes Str. 73, 97440 Werneck (im Ortsteil Egenhausen). Tel.: +49 (0)9722 2213. Geöffnet: 1. Apr. bis 31. Okt. Sa. 14–17 Uhr So.- und Feiertags 11–17 Uhr..

Das 2010 neu eröffnete Zentrum behandelt den Bildstock als ein geografisches Kennzeichen für Franken und als Ausdruck der fränkischen Lebensart.

Als Entdeckungsreise ins Land der religiösen Kleindenkmäler informieren eine Dauerausstellung, eine Internetdatenbank und Bildstockrundwege.

Aktivitäten[Bearbeiten]

  • Schlossparklauf, normalerweise jährlich im Juni.
Homepage & Anmeldung für den Schlosslauf
  • Hallenbad Werneck;
Adresse: Bühlweg, Tel.: 09722 / 949 0315 ;
  • Freibad Schraudenbach;
Adresse: Balthasar-Neumann-Platz 8; Tel.: 09722 / 2212, Fax: 09722 / 22-31;

Einkaufen[Bearbeiten]

Direkt im Zentrum von Werneck befindet sich ein Einkaufszentrum mit mehreren Supermärkten und einem Getränkemarkt.

Küche[Bearbeiten]

  • 1 Landgasthof zum Rebstock (fränkische Küche, Gästezimmer), Kirschental 38, 97440 Werneck OT Stettbach. Tel.: +49 (0)9722 12 34. Geöffnet: Mo, Mi, Fr ab 18.00 Uhr, Di ab 11.00 Uhr, Do ist geschlossen, Sa nach Absprache, So ab 10.00 Uhr. Preis: EZ mit Etagendusche ab 24 € (ansonsten 27 €), DZ mit Etagendusche ab 40 € (ansonsten 48 €).
  • 2 Gasthof und Metzgerei Zum Auerhahn, Oberes Tor 9, 97440 Werneck OT Zeuzleben. Tel.: (0)9722 3344, Fax: (0)9722 948224. Küche mit fränkischen Spezialitäten. Geöffnet: Restaurant: Mo 17.00 – 23.00 Uhr, Di ist Ruhetag, Mi – Fr 11.00 – 23.00 Uhr, Sa 17.00 – 23.00 Uhr, So 11.00 – 23.00 Uhr. Preis: EZ ab 32 €, DZ ab 52 €.
  • 3 Brauereigasthof Werneck (fränkische Küche, Zimmer), Schönbornstraße 2, 97440 Werneck. Tel.: +49 (0)9722 9108-0, Fax: +49 (0)9722 9108-10, E-Mail: . Der Brauereigasthof mit Biergarten verfügt über eine sichere Einstellmöglichkeit für Fahrräder. Geöffnet: Gasthof: Mo – So 11.00 – 23.00 Uhr (durchgehend warme Küche Mo – Sa 12.00 – 21.00 Uhr, So 11.00 – 21.00 Uhr). Preis: EZ ab 49 €, DZ ab 78 €.


  • 4 Balthasar Café, Balthasar-Neumann-Platz 1, 97440 Werneck. Tel.: (0)9722 211725, E-Mail: . Im Gartensaal von Schloss Werneck. Günstige Preise. Geöffnet: Mo – Fr 8.00 – 18.00 Uhr, Sa, So + Feiertag 10.00 – 18.00 Uhr (während der Sommermonate bis 19.00 Uhr).
  • 5 Caffè - Gelateria da Natalino, Balthasar-Neumann-Platz 11, 97440 Werneck. Tel.: (0)9722 944483. Geöffnet: Winter: Mo – Fr 9.30 – 21.30 Uhr, Sa 10.30 – 22.00 Uhr, So + Feiertag 10.30 – 21.30 Uhr; Sommer: Mo – Fr 9.30 – 22.00 Uhr, Sa 10.30 – 22.30 Uhr, So + Feiertag 10.30 – 22.00 Uhr.

Nachtleben[Bearbeiten]

Unterkunft[Bearbeiten]

  • 1 Hotel Krone-Post, Balthasar-Neumann-Str. 1-3, 97440 Werneck. Tel.: (0)9722 509-0, Fax: (0)9722 509-199, E-Mail: . Fränkische Küche; Historischer Weinkeller und 2 Tagungsräume sind vorhanden. Geöffnet: Restaurant: Mo – Sa ab 17.30 Uhr, So + Feiertage sind Ruhetage. Preis: EZ ab 59 €, DZ ab 79 €.

Gesundheit[Bearbeiten]

Kurzinfos
Fläche 73,56km² ²
Telefonvorwahl 09722
Postleitzahl 97440
Kennzeichen SW
Zeitzone UTC+1
Notruf 112 / 110
Schloss Werneck / Guddensaal;

Praktische Hinweise[Bearbeiten]

  • 5 Filiale Deutsche Post (DHL), Würzburger Str. 4, 97440 Werneck.

Ausflüge[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Schneider, Erich; Die ehemalige Sommerresidenz der Würzburger Fürstbischöfe in Werneck; Neustadt/Aisch, Degener, 2003;
ISBN 3-7686-9302-3; Herausgeber: Gesellschaft für Fränkische Geschichte;

Weblinks[Bearbeiten]


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