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Mainberg (Schonungen)

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Mainberg
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Das Dorf Mainberg gehört zur Gemeinde Schonungen und liegt am Beginn des Maindreiecks in Unterfranken, drei Kilometer vor Schweinfurt

Karte von Mainberg (Schonungen)

Hintergrund[Bearbeiten]

Zwei Dinge prägten Mainberg durch die Jahrhunderte: das malerisch über dem Main gelegene Schloß sowie der erstmals für das 13. Jahrhundert nachweisbare Weinbau. In der Neuzeit war das Schloß im Besitz der Schweinfurter Industriellenfamilien Sattler (1822-1901) und Sachs (1915-1955) sowie des Barmer Industriellen Alexander Erbslöh (1901-1915).

Anreise[Bearbeiten]

Entfernungen (Straßen-km)
Schonungen1 km
Schweinfurt3 km
Haßfurt18 km
Bad Kissingen30 km
Würzburg42 km
Bamberg54 km

Mit der Bahn[Bearbeiten]

Die nächsten Bahnhaltestellen sind Schweinfurt Stadt (Regionalbahn) und Schweinfurt Hbf (Regionalexpress), weiter mit Bus oder Taxi (3 bzw. 6 km).

Auf der Straße[Bearbeiten]

  • Mainberg liegt an der Bundesstraße B 26, die hier auf dem Teilabschnitt östlich von Schweinfurt direkt entlang des nördlichen Mainufers verläuft.

Mit dem Fahrrad[Bearbeiten]

Mobilität[Bearbeiten]

  • Mainberg hat Anschluss an den Stadtbus von Schweinfurt, Linien 71, 72, 79; Info Stadtwerke: www.stadtwerke-sw.de;

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

  • Schloß Mainberg
1 Typ ist Gruppenbezeichnung 1245 erstmals urkundlich erwähnt, war die Burg Meyenberg ab 1305 im Besitz der Grafen von Henneberg. Die zum Schloß ausgebaute Anlage erhielt ab 1480 durch Gräfin Margarete, einer geborenen Herzogin von Braunschweig-Lüneburg (Wappen im oberen Schloßhof), mit den drei mächtigen Treppengiebeln ihr heutiges Aussehen. Die fürstliche Hofhaltung von Margarete (gest. 1509) stellt für das Schloß eine Blütezeit dar.
Von 1542 bis 1802 war das Schloß im Besitz der Fürstbischöfe von Würzburg.
Während des Dreißigjährigen Krieges erlitt der sel. Liborius Wagner 1631 hier sein Martyrium.
Wilhelm Sattler (1784-1859), einer der erfolgreichsten Unternehmer im frühindustriellen Bayern, erwarb das heruntergekommene Schloß 1822, um hier eine Tapetenfabrik einzurichten. Wohnsitz der Familie Sattler war das Schloß bis 1901.
Von 1904 bis 1914 war es Wirkungsstätte des freireligiösen Schriftstellers und Predigers Dr. Johannes Müller (später Schloß Elmau bei Garmisch).
Im Dezember 1915 erwarb der Schweinfurter Großindustrielle Ernst Sachs das Schloß und ließ die Innenräume aufwändig im Stil des Historismus umgestalten (u.a. Fresken mit Motiven aus der Schloßgeschichte von Matthäus Schiestl). Sein Sohn, Konsul Willy Sachs, von 1925 bis 1935 verheiratet mit Elinor von Opel, hatte bis 1945 hier seinen Wohnsitz. In dieser Zeit residierte eine der reichsten Familien Deutschlands auf dem Schloß. Playboy Gunter Sachs wurde 1932 hier geboren.
Das Schloss kann heute für Veranstaltungen (Geburtstage, Hochzeiten, Tagungen) gemietet werden. Besichtigung der Innenräume nur im Rahmen einer Führung, weitere Info siehe im Abschnitt Unterkunft.
  • Kirche St. Michael (Chor von 1481)
  • Historischer Ortskern mit Fachwerkhäusern des 16. Jahrhunderts
  • Friedhof der Familie Sattler
  • Bildstöcke

Küche[Bearbeiten]

  • 1 Gaststätte "Zum Schwarzen Adler", Mainleite 6, 97453 Schonungen/Mainberg. Tel.: +49(0)9721 59230, Fax: +49(0)9721 750392, E-Mail: . Historisches Gasthaus aus dem 14. Jahrhundert. Küche mit fränkischen Spezialitäten. Geöffnet: durchgehend warme Küche, Mittagstisch: Mo – Fr 11.00 – 14.00 Uhr, Di ist Ruhetag. Preis: Übernachtungen EZ 37 – 45 €, DZ 57 – 65 €. Typ ist Gruppenbezeichnung

Unterkunft[Bearbeiten]

  • 1 Schloss Mainberg (Veranstaltungen, Gastronomie), Ernst-Sachs-Str. 6 Schonungen - Mainberg. Tel.: +49(0)9721 5010, Fax: +49(0)9721 50120.

Aktivitäten[Bearbeiten]

  • Mainberger Kirchweih (zweites Juli-Wochenende)

Literatur[Bearbeiten]

  • Thomas Horling - Volker Martin, Mainberg. Das Dorf und sein Schloß in historischen Aufnahmen. Mit einem einleitenden Überblick zur Geschichte des Schlosses, Schweinfurt 1995.
  • Thomas Horling, Artikel "Mainberg", in: Handbuch der Historischen Stätten Deutschlands, Bd. 7: Bayern II:Franken, hg. von Hans-Michael Körner und Alois Schmid, München 2006, S. 315f.
  • Karl-Heinz Hennig, "Mainberg, dessen Zinne blinket...", in: Schönere Heimat 96/2 (2007), S. 97-100.

Weblinks[Bearbeiten]


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