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Walliser Alpen

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Die Walliser Alpen, auch "Penninische Alpen", sind der südlich der Rhone gelegene Hochgebirgsteil der Westalpen und liegen zum größten Teil im Schweizer Kanton Wallis und zu einem geringeren Teil in Italien, die Staatengrenze verläuft auf dem Hauptkamm als dem südlichen Rand der Walliser Alpen.

Regionen[Bearbeiten]

Die Walliser Alpen bestehen aus mehreren Gebirgsgruppen und Einzelbergen:

Untergruppen sind Combingruppe, Dent-Blanche-Gruppe, Matterhorngruppe, Mischabelgruppe (mit der Allalingruppe), Monte Rosa, Weisshorngruppe und Weissmiesgruppe.

Die großen und besiedelten Seitentäler befinden sich ausschließlich an der Nordseite in der Schweiz und verlaufen fast parallel zueinander von Süd nach Nord, folgend sortiert in der Abfolge von West nach Ost:

Zur Aufteilung des Schweizer Alpenclubs (SAC) in die Untergruppen 1 - 6 siehe bei den Gebietsführern (im Abschnitt Literatur).

Orte[Bearbeiten]

Weitere Ziele[Bearbeiten]

Hintergrund[Bearbeiten]

Die Region der Walliser Alpen ist der südlich der Rhone gelegene Gebirgskamm im Schweizer Teil der Westalpen, im Westen ist die Grenze der Grosse Sankt Bernhard, im Süden die Dora Baltea, Hauptfluß im Aostatal, im Osten der Simplonpass und im Norden das Tal der Rhone. Verschiedentlich werden auch noch Regionen östlich des Simplonpasses zu den Walliser Alpen dazu gezählt. Die Ausdehnung in Richtung von West nach Ost beträgt rund 90 Kilometer, von Nord nach Süd sind es bis zu 45 Kilometer in der Breite.

Mit der Dufouspitze (4.634 m) im Monte Rosa Massiv können die Walliser Alpen den zweithöchsten Gipfel im ganzen Alpenraum aufweisen, mit dem Matterhorn den vielleicht bekanntesten Berg auf der ganzen Welt.

Die Bezeichnung "Penninische Alpen" stammt von einer lokalen Gottheit, die in der Region am Großen Sankt Bernhard verehrt wurde. In der Eisenzeit erhielt der Gott Penn von den Reisenden eine Münze als Opfer in der Hoffnung auf eine glückliche Passüberschreitung.

Geologie[Bearbeiten]

Geologisch werden die Gesteine der Walliser Alpen der "penninischen Decke" zugerechnet, das ist der Ablagerungsraum des Urmeers Tethys im Mesozoikum und im jüngeren Känozoikum.

Die vorkommenden Gesteine sind Bündner Schiefer (Phyllithe, Granite, Gneise, Schiefer, Sandsteinen und Quarzite), Kalkphyllite, Ophiolithe (umgewandelte Basalte, Gabbros und Serpentinite).

Bergbau und Bodenschätze sind eher selten, es gibt kleinere Vorkommen an Gold als Mineral (Simplon), Molybdän (im Baltschiedertal) und auch Uranerz, der Abbau ist aber allgemein nicht rentabel.

Zum Tektonischen Gerüst der Walliser Alpen auf WikiWallis

Sprache[Bearbeiten]

Die Sprachgrenze zwischen Deutsch (Walliserdeutsch, ein höchstalemannischer Dialekt) und Französisch verläuft in der Schweiz auf der Linie zwischen Sierre und Brigg, etwa ein Drittel der Einwohner in den Walliser Alpen spricht einen deutschen Dialekt.

Auf der italienischen Seite im Aostatal spricht man überwiegend italienisch, es gibt aber auch einige Sprachinseln mit deutschem Dialekt, etwa bei Gressoney.

Anreise[Bearbeiten]

Die großräumige Anreise auf der Straße und von Norden ist von Nordosten über das Rhonetal möglich, von Nordwesten über die Route Lausanne - Montreaux - Martigny.

Die großräumige Anreise von Süden / Italien erfolgt über das Aostatal.

Mobilität[Bearbeiten]

Eine Durchquerung der Walliser Alpen auf Fahrstrassen von Nord nach Süd oder von Ost nach West ist nicht möglich.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Aktivitäten[Bearbeiten]

Weitwanderwege[Bearbeiten]

Küche[Bearbeiten]

Klima[Bearbeiten]

Das Klima der Walliser Alpen reicht von der gemäßigten Zone eines milden und geschützten Alpentals, im Rhonetal wird Wein angebaut, bis in das extreme Klima im hochalpinen Bereich über 2000 m Höhe, die höchsten Berggipfel erreichen über 4600 Meter Höhe.

Die Walliser Alpen werden zum inneralpinen Trockenbereich mit geringen Jahresniederschlagsmengen gezählt, die feuchten Luftmassen der Tiefdruckgebiete aus dem Westen und vom Atlantik her regnen bereits zuvor an den Hängen der Berner Alpen ab, an der Südseite stauen sich die Wolken aus dem Mittelmeerraum an der Südflanke der Walliser Alpen.

Die Täler in den Walliser Alpen gehören damit zu den trockensten Gebieten im gesamten Alpenraum mit Niederschlägen von zum Teil nur um die 600 mm im Jahr und einer überdurchschnittlichen Anzahl an Sonnenstunden. An den Staulagen an der Südseite der Region (Monte Rosa) werden Niederschlagsmengen von bis zu 4000 mm im Jahr erreicht, in den Höhenlagen fällt ein Großteil davon als Schnee.

  • Die Lawinenwarndienste:
  • Für die Schweiz: Tel.: 0041-848-800-187 ;

Literatur[Bearbeiten]

  • Helmut Dumler und Willi P. Burkhardt: Viertausender der Alpen. Bergverlag Rother, 2007 (13. Auflage), ISBN 978-3763374274; 224.

Gebietsführer[Bearbeiten]

In den Gebietsführern des SAC (Schweizer Alpenclub) werden die die Walliser Alpen in Regionen mit den Gruppennummern 1 bis 6 unterteilt:

  • Hermann Biner: Hochtouren im Wallis. SAC (3. Auflage), ISBN 978-3859022041; 544. ca. 42.- €. Der Clubführer behandelt die gängigen Routen für die gesamte Region der Walliser Alpen (Gruppen 1 mit 6).
  • Maurice Brandt ; SAC Schweizer Alpenclub (Hg.): Walliser Alpen Band 1 Trient - Großer Sankt Bernhard Alpinführer. 1999 (1. Auflage), ISBN 978-3859021440; 736. ca. 46.- €. Der Clubführer behandelt die Routen der Region 1 in den Schwierigkeiten und in den Varianten ausführlich.
  • Maurice Brandt ; SAC Schweizer Alpenclub (Hg.): Walliser Alpen - Band 2: Vom Grossen St.Bernhard zum Col Collon. 1999 (1. Auflage), ISBN 978-3859021457; 736. ca. 46.- €. Der Clubführer behandelt die Routen der Region 2 in den Schwierigkeiten und in den Varianten ausführlich.
  • Bernhard Banzhaf/Hermann Biner/Vincent Theler ; SAC Schweizer Alpenclub (Hg.): Alpine Touren - Matterhorn - Dent Blanche - Weisshorn - Vom Col Collon bis Theodulpass. 2007 (4. Auflage), ISBN 978-3859022317; 628. ca. 46.- €. Der Clubführer behandelt die Routen der Region 3 in den Schwierigkeiten und in den Varianten ausführlich.
  • Bernhard Banzhaf/Hermann Biner/Burger: Walliser Alpen Band 4/5 - Vom Theodulpass zum Monte Moro ( mit Monte Rosa). SAC, 2009 (1. Auflage), ISBN 978-3859022904; 672. ca. 46.- €. Der Clubführer behandelt die Routen der Regionen 4 und 5 in den Schwierigkeiten und in den Varianten ausführlich.
  • Roger Mathieu: Alpine Touren - Simplon / Binntal / Nufenen - Vom Monte Leone-Massiv zum Blinnenhorn. SAC, 2011 (1. Auflage), ISBN 978-3859023192; 660. ca. 46.- €. Der Clubführer behandelt die Routen der Region 6 in den Schwierigkeiten und in den Varianten ausführlich.

Andere Gebietsführer:

  • Michael Waeber: Walliser Alpen: Gebietsführer für Wanderer, Bergsteiger, Skitourengeher, Kletterer. Die beliebtesten Anstiege auf alle wichtigen Gipfel mit Beschreibung aller empfehlenswerten Skitouren. Bergverlag Rother, 2012 (14. Auflage), ISBN 978-3763324163, S. 600. ca. 22.90 €. Neben den SAC-Führern das Standardwerk zur Region.
  • Mark Zahel: Walliser Alpen. Die großen Trekking-Runden: Tour Monte Rosa - Tour Matterhorn - Tour des Combins. Mit GPS-Daten. Bergverlag Rother, 2012, ISBN 978-3763344277; 144.

Karten[Bearbeiten]

  • Matterhorn- Mischabel 1:50.000 Blatt 5006. , (Landeskarte der Schweiz), ISBN 9783302050065. ca. 21.50 €

Weblinks[Bearbeiten]

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