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Siegsdorf

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Siegsdorf
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Siegsdorf ist eine Gemeinde im Chiemgau in Oberbayern

Karte von Siegsdorf

Hintergrund[Bearbeiten]

Erste Siedlungsspuren im Raum Siegsdorf werden in das 8. Jahrhundert datiert. Die erste Urkundliche Erwähnung ist das Jahr 1120, der Ortsname leitet sich vom Baumburger Grafengeschlecht der Sieghartinger ab, die sich hier niederließen. Der Ort gehört in Folge wechselnd zu Bayern und Salzburg.

Im Mittelalter hat die Region Bedeutung durch den Eisenerzbergbau und der Weiterverarbeitung (Eisenärzt).

Im 17.Jahrhundert führt die Salzhandeslroute aus Bad Reichenhall durch Siegsdorf.

Die heutige politische Gemeinde entstand durch die Vereinigung von Ober- und Untersiegsdorf im Jahr 1934, dem Anschluss der bis dahin selbständigen Gemeinden Eisenärzt, Vogling und Teilen von Hochberg im Jahre 1972 und der Orte Hammer und dem südlichen Teil der Gemeinde Haslach im Jahr 1978. Siegsdorf ist damit größte Gemeinde im Landkreis Traunstein-Siegsdorf (Kennzeichen TS).

Anreise[Bearbeiten]

Entfernungen
Traunstein8 km
Chiemsee14 km
Bad Reichenhall32 km
Salzburg40 km
Rosenheim48 km
Berchtesgaden52 km
Kufstein74 km
München106 km
Nürnberg274 km

Mit dem Flugzeug[Bearbeiten]

Nächster Großflughafen ist der Flughafen Flughafen München (auch "Franz Josef Strauß", ca. 145 km, knapp eineinhalb Autostunden) (IATA CodeMUC) nahe München:

Aus Österreich ist Siegsdorf über den Flughafen Salzburg (33km, eine halbe Autostunde) (IATA CodeSZG) und über den Flughafen Innsbruck (IATA CodeINN), 152 km, eineinhalb Autostunden) zu erreichen.

Mit der Bahn[Bearbeiten]

Der Bahnhof Siegsdorf ist Station an der Regionalbahn Traunstein–Ruhpolding (stündliche Verbindung), und hat über Traunstein Anschluss an die ICE-Strecke München - Salzburg.

Auf der Straße[Bearbeiten]

  • Anfahrt aus Westen (München) und Osten (Österreich, Salzburg): Siegsdorf liegt unmittelbar an der Autobahn A8 (München-Salzburg), Symbol: AS Siegsdorf.

Mobilität[Bearbeiten]

  • Der RVO (Regionalverkehr Oberbayern / DB) betreibt die Buslinien in der Region;
Info:www.rvo-bus.de;

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Kirchen[Bearbeiten]

  • Marienkirche Siegsdorf

Museen[Bearbeiten]

Wichtigstes Exponat in dem extra deswegen gegründeten Museum ist der bislang größte mitteleuropäische Mammutfund aus dem Jahre 1985.

Maria Eck[Bearbeiten]

Wallfahrtskirche Maria Eck

Die Gründungslegende erzählt, dass Holzfällern am nächtlichen Himmel über dem Wald drei Lichter erschienen seien, worauf diese an Stelle der Erscheinung und am Platz der heutigen Wallfahrtskirche eine Holzkapelle mit einem Altar errichteten.

Belegt ist der Kauf der Waldgründe mit drei Alphöfen durch die Benediktiner vom Kloster Seeon für das Jahr 1618, der Bau einer ersten Kapelle für das Jahr 1626 und der Bau des Wirtshauses für das Jahr 1638: Die heutige Wallfahrtskirche wurde 1642 unter Baumeister Wolf König gebaut, das Klostergebäude oberhalb der Kirche entstand 1730.

Die Wallfahrt in Maria Eck beginnt bereits während des 30-jährigen Krieges im 16. Jahrhundert und ist heute mit rund 100.000 Pilgern und Touristen jährlich die größte Wallfahrt im Chiemgau und eine der größten in der Erzdiözese München-Freising.

Das Kloster Maria Ecke war nach seiner Gründung Priorat des Klosters Seeon. Es gehörte zu Salzburg und wurde daher 1806 etwas verspätet erst nach der Säkularisation (1803) aufgehoben und anschließend privatisiert. Das am 13.9.1806 unter Leitung des Siegsdorfer Pfarrers und des Rentamtsboten von Traunstein angerückte Abbruchkommado zur Zerstörung der Kirche wurde gerade noch rechtzeitig von den einheimischen Bauern und Holzknechte gestoppt, der Pfarrer und der Rentamtsbote werden verprügelt.

Anschließend sind die Besitzverhältnisse von Maria Eck recht wechselhaft, bis 1891 die Franziskaner Minoriten aus Würzburg die Klosteranlagen erwerben und die Klostertradition mit Wallfahrt wiederbeleben, alljährlicher Höhepunkt ist die Trachtenwallfahrt am 3. Sonntag im Mai mit über 5.000 Trachtlern aus ganz Oberbayern.

Besonders sehenswert in der Kirche sind prächtige Hochaltar mit dem Gnadenbild und im linken Seitenaltar ein Marienbild aus dem 17. Jhd.

Anfahrt ( Koordinaten: 47° 47′ 38″ N 12° 37′ 11″ O) Das Kloster liegt ca. 5 km südlich von Siegsdorf auf einer Anhöhe (882 m) im Wald: Anfahrt Richtung Eisenärzt und Abzweig nach Maria Eck kurz vor Eisenärzt.

Klosterstüberl siehe unter Küche;


Aktivitäten[Bearbeiten]

Einkaufen[Bearbeiten]

Verschiedene Einkaufsmärkte (Edeka, Schlecker, Norma, Netto) sind in Siegsdorf vertreten.

Küche[Bearbeiten]

  • Klostergasthof Maria Eck ("gehobenes", historisches Wirtshaus, Biergarten, bayerische Küche, für "Süßmäuler": hauseigenene Konditorei mit empfehlenswerten Pâtisserie-Kreationen), Maria Eck Straße 3, 83313 Siegsdorf. Tel.: +49(0)8662 9396, Fax: +49(0)8662 12466.

Nachtleben[Bearbeiten]

Unterkunft[Bearbeiten]

Lernen[Bearbeiten]

Gesundheit[Bearbeiten]

  • Ärztlicher Bereitschaftsdienst: Rufnummer 01805 / 191212;
  • Marien-Apotheke, Hauptstraße 22, 83313 Siegsdorf. Tel.: +49(0)8662 409732, Fax: +49(0)8662 409734. Geöffnet: Mo-Fr: 8 - 13 Uhr, 14.30-18.30 Uhr; Sa: 8 - 12 Uhr.
Kurzinfos
Telefonvorwahlen08662
Postleitzahl83313
KennzeichenTS
ZeitzoneUTC+1
Notruf112 / 110

Praktische Hinweise[Bearbeiten]

  • Banken (Volks-und Raiffeisenbank SüdOst eG, Kreissparkasse Traunstein und die Postbank) sind in Siegsdorf vertreten.
  • Deutsche Post AG Siegsdorf: Bahnhofstraße 1 (am Bahnhof), 83313 Siegsdorf;

Ausflüge[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Hans Klauser: Siegsdorf Oberbayern. Hamm : artbook, Buch und Kunst GmbH, 1991, ISBN 978-3928768009; 80.

Karten[Bearbeiten]

  • Bayerische Landsvermessungsamt, Chiemsee – Chiemgauer Alpen (1:50 000).
  • KOMPASS Nr. 14, Berchtesgadener Land – Chiemgauer Alpen (1:50 000);

Weblinks[Bearbeiten]


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