Shikoku

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Shikoku

Shikoku (japanisch: 四国) ist eine Insel und eine Region in Japan.

Hintergrund[Bearbeiten]

Shikoku ist die kleinste der japanischen Hauptinseln. Ihr Name bedeutet "Vier Länder" und bezieht sich auf die vier historischen Provinzen, die den heutigen Präfekturen entsprechen. Die Seto-Inlandsee trennt Shikoku von den größeren Hauptinseln Honshū und Kyūshū. In der Seto-Inlandsee liegen noch zahlreiche kleine Inseln, die überwiegend zur Region Shikoku gehören.

Präfekturen[Bearbeiten]

Orte[Bearbeiten]

Karte von Shikoku
  • 1 Kōchi Kōchi im Reiseführer Wikivoyage in einer anderen Sprache Kōchi in der Enzyklopädie Wikipedia Kōchi im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsKōchi (Q200251) in der Datenbank Wikidata
  • 2 Matsuyama Website dieser Einrichtung Matsuyama in der Enzyklopädie Wikipedia Matsuyama im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsMatsuyama (Q200022) in der Datenbank Wikidata (松山), Hauptstadt der Präfektur Ehime
  • 3 Takamatsu Takamatsu im Reiseführer Wikivoyage in einer anderen Sprache Takamatsu in der Enzyklopädie Wikipedia Takamatsu im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsTakamatsu (Q200707) in der Datenbank Wikidata (高松), Hauptstadt der Präfektur Kagawa
  • 4 Tokushima Tokushima im Reiseführer Wikivoyage in einer anderen Sprache Tokushima in der Enzyklopädie Wikipedia Tokushima im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsTokushima (Q207309) in der Datenbank Wikidata

Weitere Ziele[Bearbeiten]

  • 5 Naruto Website dieser Einrichtung Naruto im Reiseführer Wikivoyage in einer anderen Sprache Naruto in der Enzyklopädie Wikipedia Naruto im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsNaruto (Q460812) in der Datenbank Wikidata, an dessen Stadtgrenze 1916-20 das Kriegsgefangenenlager Bandō für Deutsche war. Im Ort gibt es eine Gedenkstätte und ein „deutsches Haus.“

Pilgerweg[Bearbeiten]

Rund um die Insel praktiziert man seit Jahrhunderten die „Pilgerfahrt zu den 88 Tempeln“ genannt Shikoku Henro (四国遍路) oderShikoku Junrei (四国巡礼). Entlang des Weges sind 88 Tempel, die in Verbindung mit dem japanischen Gründer des esoterischen Buddhismus, Kūkai (9. Jhdt.) stehen (sollen). „Richtige“ Pilger erkennt man an ihrem Wanderstab, weißer Jacke und Strohhut. Die wenigsten Japaner haben Zeit die 1200-1400 km Strecke in den dafür nötigen 4-6 Wochen auf einmal zu bewältigen. Man geht daher über mehrere Jahre jeweils Etappen, oder noch praktischer nutzt Busse zwischen den Tempeln. Wichtig ist vor allem der (gebührenpflichtige) Stempel im Wanderbuch.

Für Pilger gibt es von freundlichen Laien bereitgestellte kostenfreie oder sehr billige, einfache Unterkünfte, sogenannte Zenkonyado (善根宿). In Tempeln gibt es Tsuyadō (通夜堂), oft nur dann für Frauen, wenn nicht Männer früher angekommen sind. Frühzeitige Ankunft, vor 17 oder 18 Uhr wird geschätzt. Japanischkenntnisse sind hilfreich.

Sprache[Bearbeiten]

Der hiesige Dialekt lehnt sich an den Chūgoku-ben an, ist also der tokioter Standardsprache näher, als die Aussprache des Kansai.

Anreise[Bearbeiten]

Seit einigen Jahren ist die früher isoliert liegende Insel Shikoku mit der Nachbarinsel Honshū verbunden:

  • 1 Seto-Ōhashi Seto-Ōhashi in der Enzyklopädie Wikipedia Seto-Ōhashi im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsSeto-Ōhashi (Q976648) in der Datenbank Wikidata, die doppelstöckige Brücke wurde 1988 fertiggestellt, oben wird sie als Autobahn genutzt, das untere Stockwerk dient als Eisenbahnbrücke.
  • Die Kōbe-Awaji-Naruto-Autobahn wurde 1998 fertiggsetellt, sie führt über die 2 Akashi-Kaikyō-Brücke Akashi-Kaikyō-Brücke in der Enzyklopädie Wikipedia Akashi-Kaikyō-Brücke im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsAkashi-Kaikyō-Brücke (Q184213) in der Datenbank Wikidata zur Insel Awaji-shima und weiter über die 3 Naruto-Meerenge Naruto-Meerenge in der Enzyklopädie Wikipedia Naruto-Meerenge im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsNaruto-Meerenge (Q545446) in der Datenbank Wikidata Naruto-Meerenge nach Kōbe
  • Die Nishiseto-Autobahn verbindet Honshū mit Shikoku über mehrere Brücken 4 Tatara-Brücke Tatara-Brücke in der Enzyklopädie Wikipedia Tatara-Brücke im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsTatara-Brücke (Q1539750) in der Datenbank Wikidata und einige kleinere Inseln. Die Strecke wurde 1999 fertiggestellt.

Mobilität[Bearbeiten]

Streckennetz der vormals staatlichen JR Shikoku.

JR Shikoku bietet einen 2-5 Tage gültigen, preiswerten Bahnpass. Er gilt auch auf den Privatbahnen der Asatō Line, Kotoden Line, Iyotetsu Line (in Matsuyama) und Tosaden Traffic. Ermäßigungen (50-65%): Schnellbus Matsuyama–Kochi, Fähren Tokushima Port – Wakayama und Matsuyama–Hiroshima.

JR Shikoku betreibt elf Strecken auf der Insel. Es gibt keine Hochgeschwindigkeitszüge.

Die in Kaiyō, Tokushima verkehrende 10 km lange Asatō-Linie ist insofern sehenswert, als dass man 2021 begonnen hat auf Zweiwegefahrzeuge umzustellen, der Zug also am Ende der Bahnstrecke als „Bus” auf der Straße weiterfährt.

Literatur[Bearbeiten]

  • Jens Schmitz: Jenseits von Tokio. In: In Asien, Bd. 2 (März/April) (2011), S. 28–33 (Deutsch). - Ein Ausflug in das ursprüngliche Japan.

Pilgerfahrt zu den 88 Tempeln[Bearbeiten]

  • Alfred Bohner; [Wallfahrt zu zweien: die 88 heiligen Stätten von Shikoku]; Tokio 1931 (OAG). Neuausgabe Bohner, Alfred; Morton, David; Wallfahrt zu Zweien: Die 88 Heiligen Stätten von Shikoku; Bremen ²2011 (Europäischer Hochschulverlag); ISBN 9783867417549
  • Gerald Kroll; Henro Boke: Pilgern auf Japanisch; 2001, Edition Korrespondenzen; ISBN 978-3902113764. Es gibt einen gleichnamigen, eher amateurhaften Film dazu.
  • C. W. Lockhart; Walking with Buddha: Pilgrimage on the Shikoku 88-Temple Trail;

Weblinks[Bearbeiten]

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