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München Hauptbahnhof

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Aus Wikivoyage

Der Hauptbahnhof München in der bayerischen Landeshauptstadt ist bei einer Besucherzahl von über 450.000 Reisenden täglich (2025)[1] hinter den Spitzenreitern Hamburg Hauptbahnhof und Frankfurt Hauptbahnhof der am dritthäufigsten besuchte Bahnhof in Deutschland und ein wichtiger Knotenpunkt für den bayerischen Regionalverkehr sowie nationale und internationale Fernverbindungen. Er ist mit 32 oberirdischen Gleisen gleichauf mit dem Bahnhof Roma Termini in Rom (Italien) und der Gare du Nord in Paris (Frankreich), zusammen mit den 2 S–Bahngleisen hat er die meisten Gleise in Europa.[2]

Geschichte

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München Hauptbahnhof 2022
Blick entlang des Querbahnsteigs mit Tragkonstuktion und Bauwand (Juni 2026)
Temporärer Zugang Bayerstraße (2026)
Tiefbauarbeiten Bahnsteig 18 (07/2026)
Starke Verengung Bahnsteig 19
Verengung (07/2026)

Ab dem Jahre 1838 gab es durch die private „München-Augsburger Eisenbahn-Gesellschaft“ Bauarbeiten für die erste Eisenbahnlinie in München und nach Augsburg. Am 1. September 1839 wurde der erste Bahnabschnitt dieser Linie mit der Fahrt der ersten Eisenbahn von München nach Lochhausen eröffnet. Der erste noch provisorische Münchner Bahnhof befand sich damals auf dem Marsfeld und in Nähe der heutigen Hackerbrücke im jetzigen Gleisvorfeld noch einige hundert Meter weiter westlich des heutigen Standorts und seinerzeit noch deutlich vom Stadtzentrum entfernt.

Planungen zu einem neuen Bahnhof gab es, auch wegen der ungünstigen Lage, schon ab 1843. Nach einem Großbrand 1847 im alten Bahnhof begannen die Arbeiten zu einem neuen repräsentativen Bahnhof auf dem damaligen Gelände der Schießstätte HSG München (Königlich privilegierte Hauptschützengesellschaft München 1406) und an heutiger Stelle. Die Bauleitung hatte Friedrich Bürklein, 1848 wurde die Bahnhofshalle und 1849 das Empfangsgebäude eröffnet. Wegen des Aufschwungs der Eisenbahn in der damaligen Zeit der Industrialisierung folgten rasch weitere An–, Um– und Neubauten.

Schon ab 1893 gab es einen Nebenbahnhof nördlich des Hauptbahnhofs für die Vorortzüge auf der bereits seit 1854 betriebenen Bahnlinie nach Starnberg, nach einem Neubau dann 1921 als Starnberger Flügelbahnhof eröffnet. Im gleichen Jahr wurde auch der Holzkirchner Flügelbahnhof im Süden fertiggestellt, dort gab es zuvor schon Ladegleisanlagen vor allem für die Bierabfuhr der damals aus dem Stadtzentrum weg und hier neu angesiedelten Brauereien (Augustiner, Hacker-Pschorr).

1897 wurde von Ellen Ammann am Münchner Hauptbahnhof die erste katholische Bahnhofsmission in Deutschland gegründet. Zu sehen ist das vor dem Hintergrund, dass damals auch viele junge Frauen und Mütter vom Land auf der Suche nach Arbeit am Bahnhof in der Stadt landeten und dort durch organisierte Händlerringe ausgenutzt und als rechtlose Arbeitskräfte in Fabriken oder in der Prostitution landeten. Die allererste Bahnhofsmission war im Jahre 1894 vom evangelischen Pfarrer Johannes Burckhardt in Berlin gegründet worden.

Im Zweiten Weltkrieg war der Hauptbahnhof zentrales Ziel der Luftangriffe auf München, auch der Bürkleinbau wurde stark beschädigt und in der Nachkriegszeit schrittweise bis Mitte der 1950er Jahre abgebrochen. Ab 1950 begann der Bau der heutigen Gleishalle, ab 1955 wurde die heutige Empfangshalle gebaut und 1960 eröffnet, seitdem wurde der ganze Bahnhof immer wieder modernisiert. Die Edelstahloptik der ab 2020 abgerissenen Galerie in der Empfangshalle entstand in den neunziger Jahren des letzten Jahrhunderts.

Im Jahr 1984 wurde die U-Bahnstation der Linien U4/U5 eröffnet,[3] die unter der Bayerstraße südlich des Hauptbahnhofes und oberhalb der Linie U1/U2 gelegen ist.[4]

Die grundlegende Umgestaltung und Modernisierung im Sperrengeschoss unter dem Bahnhofsplatz über der U-Bahn (jetzt U1/U2/U7/U8) wurde im Frühjahr 2014 abgeschlossen, die Sanierungsarbeiten im Zwischengeschoss unter der Bayerstraße über der S-Bahn wenige Jahre später.

Die Planungen für den kompletten Umbau des wenig attraktiven Münchner Hauptbahnhofs wurden im Mai 2007 aus Kostengründen zunächst auf Eis gelegt. Nach jahrelangen Vorplanungen laufen seit 2019 jedoch die Bauarbeiten für den Abriss und weitgehend vollständigen Neubau des Bahnhofs samt einer zweiten unterirdischen S-Bahn-Station. Das Hauptgebäude wurde mit Stand 2024 bereits großteils abgebrochen, es ist noch bis vsl. mindestens 2035 mit großflächigen Umleitungen und Beeinträchtigungen durch Abriss- und Bauarbeiten zu rechnen.

Ein gutes Beispiel für die Einschränkungen sind die Bilder rechts zu den Bauarbeiten im Sommer 2026 an Bahnsteig 18/19,[5][6] (die Bahnsteighälfte 19 wird aber trotz großer Verengung und einem entsprechenden Aushang noch genutzt) und wie weiter unten beschrieben die Umgehung vom gesperrten Bahnsteig 26 zum Starnberger Flügelbahnhof (Gleise 27–36).

Es gibt jedoch weiterhin, insbesondere im bereits modernisierten Untergeschoss, ein breites gastronomisches Angebot sowie einen auch Sonn- und Feiertags geöffneten Supermarkt – das Angebot im Erdgeschoss wird jedoch in den kommenden Jahren erheblich eingeschränkt bleiben. Viele Verkaufsstände auf dem Querbahnsteig befinden sich in Containern. Auch ein DB Reisezentrum, ein Warteraum und eine DB Lounge sind weiterhin verfügbar.

Bahnhof

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Karte
Karte von München Hauptbahnhof

Der Münchner Hauptbahnhof ist für die Bahngleise ein klassischer Kopfbahnhof, die Anfahrt erfolgt von Westen. Das Bahnhofsgebäude des Münchner Hauptbahnhofs besteht aus der riesigen Gleishalle und U-förmig angeordneten Gebäuden. Das großteils aus den 1960ern stammende und zuletzt in den 1980ern erweiterte Hauptgebäude zum Bahnhofsvorplatz wird seit 2019 etappenweise abgerissen, ebenso alle Nebengebäude bis auf die eigentliche historische Gleishalle aus den 1950ern, die unter Denkmalschutz steht und in den futuristischen Neubau integriert werden soll.

Umgebungskarte mit Veränderungen durch die Baustelle (2026)
Baustelle Bahnsteig 26
Langsamer Fortschritt, der erste Mülleimer ist montiert (08/26)
Umleitungshinweis Bahnsteig 26
  • Die Gleise 1-2 bezeichnen die beiden Gleise der unterirdischen S-Bahn-Station, der Zugang erfolgt über eine Treppenanlage am Kopf von Gleis 26.
  • Die Gleise 5-10 im Süden der Gleishalle und im Außenbereich an der Bayerstraße sind der sogenannte Holzkirchner Bahnhof. Er wurde bis 2019 vollständig saniert und erstmals überdacht, der Zugang erfolgt über das äußere Ende von Gleis 11 der Haupthalle oder direkt aus der Bayerstraße. Von hier aus starten neben den Regionalzügen Richtung Salzburg, Kufstein und Mühldorf am Inn auch die Westbahn nach Wien sowie vereinzelt auch railjets Richtung Österreich und weiter nach Ungarn.
  • Die Gleise 11-26 der oberirdischen Haupthalle werden von einem Großteil des Fernverkehrs, insbesondere allen ICE, und den Regionalzügen in Richtung Augsburg, Ulm, Ingolstadt, Nürnberg und Regensburg genutzt.
Die Ladengeschäfte der Haupthalle sind seit 2022 aufgrund der Bauarbeiten großteils geschlossen und wurden durch mobile Verkaufsstände ersetzt. Aufgrund der Bauarbeiten bestehen hier in den nächsten Jahren erhebliche Einschränkungen der Verkehrsflächen.
Seit dem Fahrplanwechsel 2024/25 ist das Gleis 36 der Kopf der S7 Richtung Westen, die vorherige S7 wurde dazu in die neue (verkürzte) S7 und die S5 aufgespalten, letztere verkehrt wie alle anderen S–Bahnen durch das „Nadelöhr“ der unterirdischen Stammstrecke. Auf der neuen S7 werden großteils Garnituren der DB-Baureihe 424 eingesetzt, die keine Zulassung für die Stammstrecke haben.
Der Zugang erfolgt über das Ende von Gleis 26 der Haupthalle oder direkt von der Arnulfstraße oder dem S-Bahn-Zwischengeschoss, wobei die letzteren beiden Wege nicht barrierefrei sind. Auch in diesem Bereich finden seit 2020 Abrissarbeiten statt, da das zusehens verfallene Hauptgebäude bis in die 2030er durch ein neues Hochhaus ersetzt und die Bahnsteige ebenfalls modernisiert werden sollen.
Achtung: Seit den beginnenden Abrissarbeiten der nördlichen Gebäudeteile ist der Bahnsteig 26 seit November 2025 nicht zugänglich, da dort eine Schutzwand errichtet wird. Der alternative Fußweg führt vom Querbahnsteig der Gleishalle über den Ausgang Arnulfstraße außerhalb des Bahnhofsgebäudes und durch die alte Schalterhalle des Starnberger Flügelbahnhofs zu den Gleisen 27 bis 36.[7]

Nach Norden (Arnulfstraße), Osten (Bahnhofsplatz) und Westen (Bayerstraße) schließen sich die unterirdischen Bauwerke des Bahnhofs mit den jeweiligen Zwischengeschossen / Sperrengeschossen und darunter jeweils den Gleisbereichen für die U–Bahn und die S–Bahn an. Diese Bereiche wurden in den letzten Jahren saniert und verfügen über zahlreiche gastronomische Angebote und weitere Einkaufsmöglichkeiten.

Anreise

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Mit dem Flugzeug

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Reisezeiten (Dauer ca. min)
Flughafen München45 Min
Flughafen Nürnberg1:32
Flughafen Frankfurt3:32

Die Verbindung zum rund 40km nordöstlich vom Stadtzentrum gelegenen Flughafen München ist nur per S–Bahn vorhanden und gilt seit der Eröffnung des Airports als inadäquat und langsam. Die S8 fährt von Osten und die S1 fährt über Münchens Westen in das Zentrum. Außerdem verkehrt der Flughafenbus mit nur einem Halt (München Schwabing / Nordfriedhof) direkt bis zum Hauptbahnhof. Die Fahrzeiten für die genannten Verkehrsmittel beträgt jeweils rund 45 Minuten.

Trotz der räumlichen Nähe zur Neu- und Ausbaustrecke Nürnberg-München (und der Tatsache, dass selbige nach dem Flughafen gebaut wurde) besteht keine Verbindung ohne Umweg über das Münchner Stadtzentrum zwischen Flughafen und Hauptbahnhof, was eine Anreise mit dem ICE aus dem Norden kommend erheblich verlängert. Seit 2019 besteht jedoch eine direkte Verbindung nach Norden an die Regionalzugstrecke München–Regensburg, die stündlich bedient wird – am ersten Halt in Freising kann hier in S–Bahnen und Regionalzüge Richtung München Hbf umgestiegen werden. Ab 2024/2025 soll diese zudem bis Nürnberg verlängert werden.

Der Flughafenbus Lufthansa Flughafen-Shuttle vom Hauptbahnhof (Haltestelle gegenüber von Gleis 36 vor dem Sure Hotel by Best Western, Arnulfstr. 12) zum Münchner Airport verkehrt zwischen etwa 05:00–19:00 Uhr im 20-Minuten-Takt und benötigt abhängig vom Verkehr etwa 45–60 Minuten.

Für die Anfahrt mit dem Auto ist mindestens die gleiche Zeit wie auf der Schiene zu rechnen. Insbesondere zur Rushhour (07:00–09:00 sowie 17:00–19:00 Uhr) ist mit dichtem Verkehr und einer Fahrdauer jenseits einer Stunde zu rechnen.

Alternativen

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Für die Anreise zum Flughafen Nürnberg gibt es tagsüber eine etwa halbstündliche Verbindung mit ICE (Dauer ca. 60 Minuten), am Hauptbahnhof Nürnberg muss in die Flughafenlinie U2 (5 Minuten Gehweg und noch 12 Minuten Fahrtzeit) umgestiegen werden.

Der Flughafen Memmingen ist entweder direkt per Flughafenbus zu erreichen (Abfahrt mehrmals täglich vor der "Hopfenpost", ca. 5 Minuten Fußweg ab Gleis 36) oder per EuroCity-Express und Regionalzügen bis Bahnhof Memmingen und dann per Stadtbus (Dauer etwa 1:45).

Zum Fernbahnhof am Flughafen Frankfurt gibt es eine direkte und tagsüber mindestens stündlich bediente ICE-Verbindung (Dauer ca. 3:30). Der späteste Zug startet in München gegen kurz vor 21 Uhr und erreicht Frankfurt kurz nach Mitternacht, der früheste startet ab München gegen 3:20 Uhr und ist dann gegen 7 Uhr am Flughafen: wer in Frankfurt gleich in der Frühe weiterfliegen will (Nachtflugverbot), hat am Flughafen Frankfurt ab Mitternacht einen mehrstündigen Aufenthalt.

Mit der Bahn

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Die Statistik nennt für den Münchner Hauptbahnhof täglich über 450.000 Fahrgäste (2025) in fast 250 Fernzügen und über 500 Nahverkehrszügen (mit der S-Bahn).[1]

Regionale Bahnverbindungen

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Neben der S-Bahn, die das Münchner Umland anbindet, verfügt der Bahnhof über zahlreiche Regionalverbindungen, mit denen nahezu alle bayerischen Regionen umsteigefrei erreichbar sind. Die größten Anbieter hierbei sind DB Regio, Arverio Bayern und die Bayerische Regiobahn BRB. Umsteigefrei erreichbar sind ab München beispielsweise die großen Städte Augsburg, Ulm, Ingolstadt, Nürnberg, Würzburg, Hof, Passau und Regensburg sowie zahllose größere und kleinere Gemeinden dazwischen, von denen die meisten mindestens alle 60 Minuten angefahren werden.

Nationale Bahnverbindungen

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Der Münchner Hauptbahnhof ist ein wichtiger Start- und Zielbahnhof im innerdeutschen Fernverkehr und wird jeden Tag von vielen Dutzend ICE (und noch vereinzelt IC) bedient. Regelmäßige, mindestens stündliche, Verbindungen gibt es tagsüber auf folgenden Achsen (nicht alle Halte aufgelistet):

  • München - Nürnberg - Erfurt - Halle/Leipzig - Berlin - Hamburg
  • München - Nürnberg - Fulda - Göttingen - Hannover - Hamburg/Bremen
  • München - Augsburg - Stuttgart - Karlsruhe
  • München - Augsburg - Stuttgart - Mannheim - Frankfurt
  • München - Würzburg - Frankfurt - Köln - Düsseldorf/Essen/Dortmund

Internationale Bahnverbindungen

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Der Münchner Hauptbahnhof verfügt aufgrund seiner Lage über zahlreiche umsteigefreie Verbindungen in die Nachbarländer im Regional- und Fernverkehr, die je nach Route tagsüber meist im 1- bis 2-Stunden-Takt verkehren (nicht alle Halte angegeben):

Österreich
  • Regionalzüge Richtung Salzburg, Kufstein und Innsbruck
  • ICE Richtung Innsbruck, Klagenfurt und saisonal Schwarzach-St. Veit
  • railjet Richtung Wien/Flughafen Wien via Salzburg, Linz und saisonal Schwarzach-St. Veit
  • Westbahn Richtung Wien via Salzburg, Linz
Schweiz
  • EuroCity-Express Richtung Zürich
  • ICE Richtung Basel
Italien
  • railjet/EuroCity Richtung Verona, teils weiter bis Bologna oder Venedig
Tschechische Republik
  • Regionalzüge Richtung Prag
Ungarn
  • railjet Richtung Budapest
Frankreich
  • TGV Richtung Paris via Straßburg (einmal täglich)

Mit dem Bus

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Der Zentrale Omnibusbahnhof (ZOB) für München befindet sich unmittelbar im Westen des Hauptbahnhofs und an das Areal der Bahn anschließend. Von hier verkehren nationale und internationale Fernbusse. Der ZOB ist fußläufig ca. 10 bis 15 Minuten Gehzeit vom Hauptbahnhof entfernt, jedoch befindet sich die Haltestelle Hackerbrücke in unmittelbarer Nähe, welche von den Zügen der S-Bahn München und oberhalb von der Tram (Straßenbahn) bedient wird.

Mit dem MVV

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S–Bahn

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Mit Ausnahme der Linien S7 (ab Starnberger Flügelbahnhof) und S20 (Geltendorf—...–Pasing–Heimeranplatz–Siemenswerke–...–Höllriegelskreuth, nicht alle Bahnen bedienen die ganze Strecke) fahren alle S-Bahn-Linien über die Stammstrecke den Hauptbahnhof an (regulär Gleise 1–2 im Untergeschoss, bei Bauarbeiten oder größeren Betriebsstörungen auch über die Haupthalle oder den Starnberger Flügelbahnhof) und verbinden ihn gen Osten über den Marienplatz mit dem Ostbahnhof sowie Richtung Westen mit Laim und – nicht alle Linien – auch Pasing.

U–Bahn

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  • U1, U2, U4 und U5 jeden Tag
  • U7 werktags, U8 samstags als Verstärkerlinien.
  • Linien 16, 17, 19, 20, 21 und 22 ab Hauptbahnhof
  • Linien 16, 17, 20, 21 und 22 ab Hauptbahnhof Nord (zwei verschiedene Haltestellen)
  • Linien 18, 19 ab Hauptbahnhof Süd

Die Stadtbusse halten entweder vor dem Nordausgang (Ausgang Arnulfstraße) oder dem Südausgang (Ausgang Bayerstraße) des Bahnhofs. Achtung: Aufgrund der Bauarbeiten verändert sich die Lage der Ersatzhaltestellen immer wieder.

Das PDF vom Dezember 2025 des Münchner VerkehrsVerbunds (MVV) zeigt einen detaillierten Lageplan des Hauptbahnhofs mit eingezeichneten Ersatzhaltestellen.

  • Museenlinie 100 im 10-Minuten-Takt durch die nördliche Innenstadt via Odeonsplatz zum Ostbahnhof.
  • CityRing MetroBus 58/68 über Pinakotheken, Giselastraße, Herkomerplatz, Ostbahnhof und Silberhornstraße zurück zum Hauptbahnhof

Auf der Straße

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Fahrradparken

Seiner zentralen Lage unmittelbar am Westrand des Münchner Stadtzentrums verdankt der Münchner Hauptbahnhof auch seine eher ungünstige Erreichbarkeit auf der Straße. Für die Anfahrt innerhalb von München müssen ab dem Mittleren Ring die üblichen Einfallstraßen verwendet werden, bei einem tagsüber hohen bis sehr hohen Verkehrsaufkommen.

Am einfachsten möglich ist noch die Anfahrt von Westen (Autobahnen aus Stuttgart und Lindau), wo der Mittlere Ring mit der Donnersberger Brücke die Gleisanlagen der Bahn kreuzt. Von der Donnersberger Brücke aus über die Bayerstraße oder die Arnulfstraße ist die Anfahrt zum Hauptbahnhof im günstigsten Fall unter 15 Minuten möglich. Von der gegenüberliegenden Seite aus dem Südosten (Autobahn aus Salzburg) oder aus dem Nordosten (Autobahn aus Nürnberg) ist eine Zeit deutlich darüber zu rechnen.

Die Parkmöglichkeiten im gesamten Münchner Zentrum sind sehr knapp, das gilt umso mehr für die Gegend am Hauptbahnhof, zumal 2019 das Parkhaus auf dem Dach des Bahnhofs ersatzlos abgerissen wurde und die Bauflächen im Umfeld weitere ehemalige Haltebereiche gekostet haben. Kostenlose Parkmöglichkeiten für Gäste gibt es hier überhaupt nicht (Tarife Parklizenzbereiche in München: Stunde: ab 1.- €; Tag: ab 6.- €). Es gibt mehrere Parkhäuser rund um den Hauptbahnhof (Parkleitsystem, Stunde: 3.- €; ein Tag: 25.- €). Für Parkplätze direkt am Hauptbahnhof gelten die gleichen Tarife wie für Parkhäuser. Kurzzeitparkplätze gibt es für 2.- €/30 Min., wobei es sehr schwierig ist, einen Platz zu ergattern.

Je nach Möglichkeit empfiehlt sich ein kostengünstiger P+R Parkplatz am Stadtrand und die stressfreie und meist auch schnellere Anfahrt zum Hauptbahnhof mit den öffentlichen Verkehrsmitteln.

Durch die Abriss- und Umbauarbeiten mussten auch die bisherigen Fahrradparkplätze weichen, es gibt aber am Nordeingang einen Aushang zum Fahrradparken in der Umgebung. Die Karte zeigt die Orte um den Hauptbahnhof herum jeweils mit Angabe der Anzahl an Plätzen.

Mobilität

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  • 1 Autovermietungen (Sixt, Avis, Hertz etc; im Umfeld des Hauptbahnhofs. Das Mietwagenzentrum auf der Galerie wurde geschlossen bzw. inzwischen abgerissen.). Tel.: +49 (0)89 5502447 (Sixt) .

Sehenswürdigkeiten

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Thomas Mann „Der Zauberberg“ in vier Textlängen am Querbahnsteig
„Der Zauberberg“ zweiter Teil – die Lesezeiten sind riesig bemessen

Der Münchner Hauptbahnhof selbst ist keine besondere Sehenswürdigkeit, sondern ein Funktionalbau, der nach fast vollständiger Zerstörung des Vorgängers im Zweiten Weltkrieg neu entstand. Bis zum Abriss für den Neubau ab 2020 fanden sich im Empfangsgebäude noch einige wiedereingebunde Elemente des alten Bürklein-Baus von 1848.

Wegen der zentralen Lage des Hauptbahnhofs sind zahlreiche Sehenswürdigkeiten im Umfeld auch fußläufig schnell zu erreichen: Zum Königsplatz (nordseitig) sind es rund 10–15 Minuten, und in die unmittelbar östlich anschließende Fußgängerzone (Stachus, Liebfrauendom) sind zu Fuß genauso schnell erreichbar und einen Abstecher in einer Umsteigepause wert.

Für technisch Interessierte gibt es auf dem Bahngelände im Westen des Hauptbahnhofs die historische Hackerbrücke, eine von 1890–1894 erbaute Eisenbrücke. Eine Besonderheit ist hier, dass an warmen Abenden um die Zeit des Sonnentergangs teilweise so viele Leute auf dem alten Gestänge (sicher zwischen Fußweg / Fahrbahn) sitzen und die Aussicht bei einem mitgebrachten Getränk genießen, dass man nach einem freien Plätzchen suchen muss.

Einkaufen

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Ein Großteil der Ladengeschäfte, insbesondere eine breite Auswahl von Gastronomiebetrieben, befindet sich im bereits sanierten Untergeschoss über der S-Bahn bzw. dem U-Bahnhof von U1/U2. Dort finden sich neben Bäckereien, Zeitschriftenläden und den gängigen Fast-Food-Ketten auch einige andere Einzelhändler, die alle auch sonn- und feiertags geöffnet haben. In der eigentlichen Bahnhofshalle stehen aufgrund des Abrisses der Bestandsgebäude nur noch mobile Verkaufsstände auf dem Querbahnsteig - die vielen Reisenden noch bekannten Filialen von Burger King etc. dort wurden geschlossen. Einzig die Filiale von Yorma's am Bahnsteig 11 hinten beim Holzkirchner Flügelbahnhof mit einigen Sitzplätzen drinnen und draußen blieb erhalten.

Im Sperrengeschoss zwischen Haupthalle und S-Bahn befinden sich auch zwei Supermärkte (ein EDEKA und ein Biosupermarkt). Diese unterliegen nicht den üblichen gesetzlichen Ladenschlusszeiten in Bayern (20 Uhr werktags; kein Sonntagsverkauf), aber nur der EDEKA-Markt ist 365 Tage im Jahr bis 23 Uhr geöffnet.

Weiter Richtung Elisenhof gibt es einen Müller–Drogeriemarkt, einen Asiamarkt und einen Discounter (Lidl).

Küche

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Restaurants im eigentlichen Sinne gibt es innerhalb des Bahnhofs nicht, es befinden sich im Bahnhofsviertel unmittelbar angrenzend jedoch zahlreiche Restaurants mit Fokus auf arabische und bayerische Küche.

Verkaufsecke links neben der DB Information
Yorma's, McDonald's, Höflinger, Ditsch
Yorma's am Bahnsteig 11 hinten

Links neben der DB Information gibt es einen Bereich, in dem diverse Verkaufsstände untergebracht sind. Direkt davor am Querbahnsteig ist ein Yorma's-Container und am anderen Ende des Querbahnsteigs in Verlängerung von Bahnsteig 24/25 ein Höflinger(Bäcker)-Container.

  • 1 Yorma's (2025 musste aufgrund der Umbauarbeiten nach 25 Jahren die bekannteste und stark frequentierte Verkaufsstelle am Beginn von Bahnsteig 26 schliessen.[8]) . Der inzwischen auf immer mehr Bahnhöfen vertretene Anbieter kann gleich mit fünf Verkaufsstellen aufwarten (und eine sechste ist am entstehen): Wie oben erwähnt hinten an Gleis 11 mit Sitzgelegenheiten, am Querbahnsteig gegenüber Bahnsteig 12/13 im Verkaufscontainer, im Unter- / Zwischengeschoss neben dem (von der Haupthalle aus gesehen) hinteren Abgang zur S–Bahn und in der Nähe das Abgangs zur U1/2 sowie auf dem Weg zum Elisenhof.
  • Starbucks (Zwei Standorte: im Unter- / Zwischengeschoss am (von der Haupthalle aus gesehen) vorderen Abgang zur S-Bahn sowie als Verkaufscontainer in der Haupthalle gegenüber der DB-Information). bekannte US-Kaffeekette. Geöffnet: UG: Mo–Sa 06:00–22:00, So/Fe 07:00–22:00; EG: tägl. 06:00 –22:00.
  • 2 McDonald's (Im Unter- bzw. Zwischengeschoss (von der Haupthalle aus gesehen) rechts). Tel.: +49 (0)89 55077787 . Burger, Pommes, Kaffee und Donuts. Geöffnet: durchgehend außer Mo 02:00–06:00.
  • dean&david (Zwei Standorte: im Unter- / Zwischengeschoss über dem Bahnhof der U1/U2 sowie als Verkaufscontainer in der Haupthalle in Verlängerung von Bahnsteig 11/12). Wraps, Bowls, Kuchen und Kaffee. Geöffnet: UG: 06:30–23:00; EG: 05:00–23:30.
  • 3 Höflinger (Zwei Standorte: im Unter- / Zwischengeschoss über dem Bahnhof der U1/U2 sowie als Verkaufscontainer in der Haupthalle in Verlängerung von Bahnsteig 24/25) . Bäckerei, Café. Geöffnet: UG: Mo–Fr 6:00–20:00, Sa 7:00–13:00, So 5:30–23:00; EG: Mo–Fr 4:30–21:00, Sa 4:30–23:00, So 8:00–12:00.
  • 4 Ditsch (Kurz vor dem Nordausgang Richtung Arnulfstraße auf der rechten Seite bzw. unterhalb der DB Lounge) . Laugengebäcke, süße Croissants, belegte Pizzas und der Klassiker, die Ditsch Laugenbrezel, die es seit einiger Zeit auch im Zug gibt. Geöffnet: Mo–So 06:00–20:00, Feiertag geschlossen.

Unterkunft

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Übernachten im Bahnhofsbereich

Gegen Ende des letzten Jahrhunderts war es einige Jahre lang eine gängige Praxis, während der Wiesnzeit zum Oktoberfest in angemieteten Schließfächern zu übernachten: Mit dem Kopf vorneweg im Schließfach passten die Füße zwar nicht mit hinein und mussten draußen bleiben, aber das ersparte Geld konnte in den nächsten Wiesnbesuch investiert werden. Das wurde dann aber verboten.

Bis vor wenigen Jahren wurde zum Oktoberfest das Übernachten mit Matten in den Arealen vor den Schließfächern geduldet, aber spätestens seit den Terrordrohungen zum Oktoberfest 2009 wird das gesamte Bahnhofsumfeld streng überwacht und „wildes Campieren“ ist im Hauptbahnhof nicht mehr möglich.

Rund um den zentral gelegenen Münchner Hauptbahnhof hat sich seit seinem Bestehen eine große Anzahl an Unterkünften konzentriert: Die Anzahl der Quartiere in der Ludwigsvorstadt ist die höchste in ganz München, und auch in der unmittelbar benachbarten Maxvorstadt sind Betriebe in allen Preisklassen verfügbar. Der Schwerpunkt liegt dabei in den Unterkünften für die Geschäftsreisenden. Das direkt an der Bahnhofshalle liegende InterCityHotel wurde jedoch 2022 aufgrund der umfangreichen Bauarbeiten am Bahnhof geschlossen.

Wer günstig unterkommen möchte, sollte es im A&O Hackerbrücke probieren, und wer genug „Kleingeld“ übrig hat, kann ja mal im Charles Hotel anfragen.

Siehe auch den entsprechenden Abschnitt im Reiseführer München

Sicherheit

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Polizeirufsäule Bstg. 22/23
Bundespolizei
Nordosteingang
Polizeiinspektion München 16
U-Bahn Notruf- und Inforuf-Säule

Im Zuge der Umbauarbeiten musste auch die im Bahnhof ehemals an Gleis 26 gelegene Polizeiinspektion geschlossen werden. Die Alternativen sind:

  • 1 Telefonsäule, die direkt mit der Polizei verbindet (Polizeirufsäule; am Beginn des Bahnsteigs 22/23) .
  • 2 Bundespolizei (Im östlichen Gebäudetrakt des Hauptbahnhofs beim Nordosteingang Arnulfstraße, i.e. am Eingang zu den Schließfächern gleich links) .
  • 3 Polizeiinspektion München 16 (Hauptbahnhof), Bayerstraße 14, 80335 München (Nahe des südlwestichen Ausgangs Bayerstraße bei Yorma's vor dem Holzkirchner Flügelbahnhof). Tel.: +49 (0)89 545829-0 .
  • Die in den U-Bahnhöfen installierten Notrufsäulen (mit gesondertem Inforuf) sind auch im Rollstuhl bedienbar und haben für sehbehinderte Menschen sowohl Brailleschrift auf den einzelnen Tasten als auch tastbare Buchstaben. Leider wurden die Notrufsäulen an allen S–Bahn–Stationen abgebaut.

Allgemeine Ausführungen zur Sicherheitslage der Stadt siehe auch den Abschnitt zur Sicherheit im Reiseführer München.

München gilt als die sicherste deutsche Großstadt und sicherste Millionenstadt Europas, die hervorragende Sicherheitslage gilt auch für den Münchner Hauptbahnhof und sein Umfeld. Der ganze Bahnhof und sein Umfeld sind videoüberwacht, die Zahl der Straftaten im ÖPNV München ist rückläufig.

Allerdings ist auch der Münchner Hauptbahnhof und das ganze Bahnhofsviertel bei einem hohen Ausländeranteil immer auch ein Anziehungspunkt für Angehörige sozialer Randgruppen und ein kritischer Brennpunkt der Alkohol- und Drogenszene. Vor allem von den Anwohnern in den Gebieten südlich des Hauptbahnhofs werden soziale Probleme mit aggressiven Bettlern und herumlungernden und auf Arbeit wartenden Tagelöhnern beklagt.

Es kommt am späten Abend und vor allem in der Nacht am Münchner Hauptbahnhof und seinem unmittelbaren Umfeld, so wie an vergleichbaren Bahnhöfen auch, überdurchschnittlich oft zu gewalttätigen Auseinandersetzungen und Prügeleien unter Alkohol- oder Drogeneinfluss. Ein Alkoholverbot im Münchner Hauptbahnhof gibt es seit dem 21.1.2018, eine offene Drogenszene am Hauptbahnhof und auch in ganz München gibt es aber auch nicht. Im Bahnhofsgebäude gibt es auch tagsüber eine erhöhte Präsenz von Sicherheitskräften mit Personenkontrollen vor allem bei Verdacht auf Trunkenheit oder Drogenkonsum.

Eine Sondersituation in der Sicherheitslage sind die Großveranstaltungen in der Stadt:

Während des Oktoberfests setzt die S-Bahn über 600 zusätzliche Züge im Spätverkehr an den Wochenenden ein und befördert werktags täglich bis zu 100.000 Fahrgäste mehr. Zusätzliche Abfertigungshelfer und Sicherheitsmitarbeiter sind im Einsatz, aber das Oktoberfest ist ein Ausnahmezustand auch bei der Bahn, die Anzahl der Körperverletzungen zwischen Hauptbahnhof und Theresienwiese steigt alljährlich sprunghaft an, wegen betrunkener Wiesn-Besucher gibt es zahlreiche Polizeieinsätze bei der Bahn und S-Bahn, so z.B. im Jahre 2012 mit insgesamt 17 Streckensperrungen wegen Betrunkener im Gleis und mit neun unerlaubten Notbremsungen.

Eine weitere Sondersituation sind Fußballspiele, hier ist ebenfalls sehr oft Alkohol und die Gewaltbereitschaft mitgereister Fußballfans Ursache für Randale, Prügeleien und Polizeieinsätze in Folge. In Einzelfällen wurden schon ganze Sonderzüge von den Polizeibeamten eingekesselt und kontrolliert.

In den letzten Jahren gab es einige Fälle, in denen bei allgemein angespannter Sicherheitslage infolge Terrorwarnungen, auch bei gefährdeten Objekten außerhalb von München, die Sicherheitsvorkehrungen für den Münchner Hauptbahnhof wegen seiner nationalen Bedeutung stark verschärft wurden. Folge ist dann schwerbewaffnetes Sicherheitspersonal, heruntergelassene Rolltore an den Eingängen und intensivierte Personen- und Gepäckkontrollen mit den entsprechenden Beeinträchtigungen für Reisende, auch bei den zugehörigen Übungen der Einsatzkräfte ohne einen Ernstfall.

Gesundheit

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  • Unmittelbar um den zentral gelegenen Hauptbahnhof gibt es eine größere Anzahl an Arztpraxen für Allgemeinmedizin und Fachärzte.
  • 1 Bereitschaftspraxis Elisenhof - Notdienst (Ärztlicher Bereitschaftsdienst der Hausärzte Münchens), Prielmayerstraße 3, 80335 München (im Block des Elisenhofs am Bahnhofsplatz gegenüber). Tel.: 116 117 . Geöffnet: Mo,Di,Do 19:00–23:00; Mi,Fr 14:00–23:00; Sa,So,Fe 8:00–23:00.

Wichtige Telefonnummern, Notdienste und Krankenhäuser siehe auch den entsprechenden Abschnitt im Reiseführer München.

Praktische Hinweise

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Infomation und Kundencenter
DB Information und DB Reisezentrum
Warteraum
Fundbüro und Schließfachaufsicht
DB Lounge
Aufgang, der Lift ist dahinter
Toiletten
Container vom Nordausgang gesehen

Adressen

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Der „Stationssteckbrief München Hbf Haupthalle“ findet sich hier.

  • 4 DB Reisezentrum, Bayerstraße 10a, 80335 München (Am Südausgang Bayerstraße neben dem Abgang zu U4/U5) . Geöffnet: Mo–Fr 07:00–21:00, Sa/So/Fe 08:00–20:00.
  • 5 DB Information (Links neben dem DB Reisezentrum) . Geöffnet: durchgehend.
  • 2 Warteraum (Der Zutritt ist nur in Verbindung mit einer gültigen Fahrkarte gestattet; Hinter der DB Information) . Geöffnet: durchgehend.
  • 6 Fundbüro und Schließfachaufsicht (Direkt an Nordausgang Richtung Arnulfstraße auf der rechten Seite) . Wenn geschlossen ist und es Probleme mit einem Schließfach gibt, an die DB Information wenden. Geöffnet: Mo,Di 07:30–19:00, Mi 15:00–19:00, Do–So/Fe 07:30–19:00.
  • 7 Kundencenter der S–Bahn München (Im Unter- / Zwischengeschoss an der Ecke Richtung Starnberger Flügelbahnhof) . Geöffnet: Mo-Fr 07:00–20:00, Sa 08:00–19:00, So/Fe 09:00–19:00.
  • 8 MVG Kundencenter Hauptbahnhof (Beratungszentrum der Münchner Verkehrsbetriebe; Im Unter- / Zwischengeschoss unter dem Bahnhofsplatz (nördlicher Abgang zum S–Bahn–Zwischengeschoß und dann weiter nach rechts Richtung U1/U2)). Tel.: +49 (0)800 344 22 66 00 (gebührenfrei) . Geöffnet: Mo–Fr 08:00–20:00, Sa 09:00–16:00.
  • 9 Kundencenter Westbahn (Im Unter- / Zwischengeschoss an der Ecke Richtung Starnberger Flügelbahnhof) . Geöffnet: tägl. 07:15–17:45.
  • 10 Bahnhofsmission München (evangel. und kath.), Hauptbahnhof Gleis 11, 80335 München (am Bahnsteig Gleis 11 in Nähe Ausgang Bayerstraße). Tel.: +49 (0)89 55 26 65 0 . Geöffnet: durchgehend.

Infrastruktur

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  • Nach der Schließung des früheren Wartebereichs auf der Galerie gibt es seit 2024 einen kleinen beheizten, wettergeschützten Warteraum hinter der provisorischen DB Information, etwa gegenüber Gleis 12/13.
  • 3 DB Lounge (mit separatem Premium– (ehemals 1. Klasse–) Bereich und kostenlosem WLAN; befindet sich noch an ihrem alten Standort links neben der ehemaligen Galerie der Haupthalle. Sie wird vsl. 2026 in einen provisorischen Bau an der Bayerstraße umziehen.) . Für den Zutritt sind ein Flexpreis–Ticket der 1. Klasse oder ein BahnBonus–Status plus tagesaktuelle Fernverkehrsfahrkarte erforderlich, (Super-)Sparpreise werden nicht mehr akzeptiert. BahnBonus–Status–Kunden können eine Begleitperson in den Comfort–Bereich mitnehmen, sofern diese eine tagesaktuelle Fernverkehrsfahrkarte hat. Seit 1. September 2026 ist diese Lounge für drei Monate ein Experimentierfeld, da von gedruckten auf digitale Zeitungen und Zeitschriften umgestellt wurde, siehe Galerie rechts. (In der Umfrage nach der Anmeldung im WLAN werden zusätzlich diverse Fragen zur Zeitungsnutzung gestellt und auf der Startseite des digitalen Angebots gibt es optisch hervorgehoben unter „Ihre Meinung ist uns wichtig“ ebenfalls die Möglichkeit zu einer Rückmeldung.)
  • Schließfächer sind in verschiedenen Größen, als Kurzzeit-Schließfächer und als Langzeit-Schließfächer an verschiedenen Positionen im gesamten Bahnhofsareal verfügbar (3–4€ für 6Std Kurzzeit, 4–6€/24Std Langzeit (Stand: Aug 2026)). Die Öffnungszeiten der Schließfachaufsicht finden sich hier. Zum Oktoberfest sind die Schließfächer, auch wegen der Nähe des Hauptbahnhofs zur Wiesn, vielbegehrt und die Kapazitäten oftmals nicht ausreichend.
Wert-Bon SANIFAIR + Rail&Fresh
  • Die Kette rail & fresh betreibt am Münchner Hauptbahnhof zwei Standorte mit kostenpflichtigen WC-Anlagen und mit einem Bonsystem. Der Standort im Sperrengeschoss zur S-Bahn (am Ausgang Arnulfstraße bei Gleis 26) wurde 2010 als modernes WC-Center mit höchsten Hygienestandards (Zwangsspülungen, Desinfektionsspender und Hand-Desinfektionsstationen) und mit einem behindertengerechten WC (kostenfrei), einer Duschkabine, Wickeltischen sowie Beautyplätzen neu eröffnet. Aufgrund der Abrissarbeiten musste er im Juli 2026 in ein
Toiletten-Provisorium (in Containern neben dem Nordausgang Arnulfstraße) . Merkmale: rollstuhlzugänglich, Behinderten-WC.
ausgelagert werden (vom alten Standort aus die Rolltreppe hinauffahren und dann linksherum nach hinten gehen, vom Querbahnsteig aus gesehen nach dem Nordausgang rechts). Ein
zweiter Toiletten-Standort (auf Höhe von Bahnsteig 11) . Merkmal: nicht rollstuhlzugänglich.
war früher häufig weniger frequentiert, das hat sich aber durch die Schließung des „großen Bruders“ zeitweise geändert.
Der beim Bezahlen des Eintritts von 1,50€ ausgegebene 50Cent–Bon kann bei einigen Verkausfsständen im Bahnhof drei Jahre lang ab einem Mindestverkaufswert von 2,50€ eingelöst werden (pro Bezahlvorgang nur einer). Bis zur Schließung der großen Toilettenanlage listete der dortige Aushang als Partner im münchner Hauptbahnhof auf: Ditsch, Höflinger, Starbucks, Yorma's. Diese Gutscheine sind in allen Bahnhöfen nutzbar, in denen rail & fresh oder SANIFAIR WCs betreiben, die Partner unterscheiden sich aber jeweils.
  • Kostenlose Toilette (nicht sonderlich gepflegt; im Verbindungsgang von den S-Bahnsteigen zu den Bahnsteigen der U1/U2 (Geschoß zwischen S-Bahn-Ebene und Ebene von U1/U2)) . Merkmal: nicht rollstuhlzugänglich.

Barrierefreiheit

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Bodenleitsystem U-Bahn
Bodenleitsystem schwarz
Rampe für Rollstuhlfahrer

Kopfbauwerk und Gleishalle des Münchner Hauptbahnhofs sind von allen Seiten barrierefrei zugänglich, ebenso der Holzkirchener Flügelbahnhof (Gleise 5-10). Der Starnberger Flügelbahnhof (Gleise 26-36) ist hingegen nur aus der Haupthalle barrierefrei, von der Arnulfstraße und der S-Bahn aus sind lange Treppen zu überwinden. Auch im Zuge des Um- und Neubaus des Bahnhofs sind provisorische Rampen in die Haupthalle verfügbar.

Die Bahnsteige der S-Bahn und der U-Bahn sind mit Aufzügen zu den Bahnsteigen barrierefrei zugänglich: Das Umsteigen zwischen den beiden U-Bahnsteigen (U1/2 mit U7/8 und U4 mit U5) per Lift und ist nur über die Oberfläche und einer Wegstrecke von etwa 150 Metern möglich. In der Gleishalle und an allen U-Bahnsteigen befinden sich taktile Leitlinien (Bodenleitsystem) für Blinde. Den Stadtwerken wurde für diese Nachrüstung im Jahre 1996 der Integrationspreis des Bayerischen Blindenbundes verliehen.[9][10] Die ursprünglichen Rillen wurden inzwischen durch besser fühlbare Rillen- und Noppenplatten ersetzt. Der Schriftzug des Integrationspreises befindet sich nahe des nördlichen Zugzielanzeigers am Bahnsteig von Gleis 1 der Linien U1/2 (i.e. U2-Bahnsteigende Richtung stadtauswärts).

Seit ersten Tests 2014 gibt es an den niedrigeren Bahnsteigen fix installierte, gelbe Rampen für problemlosen Rollstuhlzugang vorne an der Tür direkt hinter der Fahrerkabine.[11]

Schild Bahnhofsmission

Die Mitarbeiter(Innen) der Bahnhofsmission München (+49 (0)89 55 26 65 0, Anmeldung bis eine Stunde vorher) unterstützen kostenlos gehbehinderte oder ältere Reisende innerhalb des Bahnhofs, die Bahnhofsmission verfügt auch über Rollstühle. Außerdem hat die Bahnhofsmission Zugriff auf ein gemeinsam mit der Deutschen Bahn AG vorgehaltenem Elektromobil für den Personentransport auch über größere Entfernungen innerhalb des Hauptbahnhofs und auch auf eine Hebebühne für schwergewichtige Personen. Mobilitätsservice-Zentrale der Deutschen Bahn bundesweit: +49 (0)30 6521 2888 (Tarif Ortsgespräch)

Zur Barrierefreiheit im ÖPNV (U-Bahn, S-Bahn, Tram, Busse) und auch allgemein siehe im Reiseführer München.

Weitere Dienstleistungen

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Die Postfiliale am Bahnhofsplatz gegenüber vom Hauptbahnhof hat leider dauerhaft geschlossen. Die nächstgelegene Postfiliale ist:

  • 11 Postfiliale (Lotto-Toto im UG Stachus Passagen, ​Dienstleistungen: Brief versenden, Paket versenden, Beratung rund um Post & DHL, Paketmarke kaufen, Briefmarke kaufen und Paket/Retourenlabel ausdrucken), Karlsplatz 9a, 80335 München . Geöffnet: Mo–Sa 08:00–19:30.
  • Ein Briefkasten befindet sich in Verlängerung von Bahnsteig 12/13 etwas versteckt hinter dem Verkaufscontainer von dean&david.
  • Ria Money Transfer & Currency Exchange (Geldüberweisungsdienst, Wechselstube), Arnulfstraße 1, 80335 München (Unter-/Zwischengeschoß Gang Richtung Starnberger Flügelbahnhof). Tel.: +49 (0)89 51504689. Geöffnet: Mo–Fr 08:00–20:00, Sa 09:00–19:00, So 10:00–18:00.

Literatur

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  • Angela Toussaint: Der Münchner Hauptbahnhof: Stationen seiner Geschichte. Bayerland, 1991 (2.Auflage), ISBN 978-3-89251-118-2; 168 Seiten.
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Einzelnachweise

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  1. 1 2 Hauptbahnhof München: Infos zu Zügen, Anfahrt und Bauarbeiten - muenchen.de. In: muenchen.de, Portal München Betriebs GmbH & Co. KG - Ein Service der Landeshauptstadt München und der Stadtwerke München GmbH, 2026.
  2. Hauptbahnhof München ist der Bahnhof mit den meisten Gleisen in Europa. In: tz.de, Merkur tz Redaktions GmbH & Co. KG, Mittwoch, 24. Dezember 2025.
  3. Florian Schütz und Boris Merath: U-Bahnlinie U5 vom Laimer Platz nach Neuperlach Süd. In: u-bahn-muenchen.de, abgerufen am 6. Juni 2026.
  4. Florian Schütz und Boris Merath: U-Bahnhof Hauptbahnhof der Linien U4 und U5. In: u-bahn-muenchen.de, abgerufen am 6. Juni 2026.
  5. (Baustelle Bahnsteig 18/19). In: instagram.com, 2_stammstrecke, Freitag, 29. Mai 2026.
  6. #BaustellenUpdate vom Hauptbahnhof München #2stammstrecke. In: youtube.com.
  7. Sperrung Bahnsteig 26 – Alternativer Fußweg ab Mitte November - Neubau Hauptbahnhof München.
  8. YORMA`S Filiale München Gleis 26 sagt "Servus". In: Yorma´s AG.
  9. Roland König; Fraunhofer-Informationszentrum Raum und Bau IRB (Hrsg.): Verkehrsräume, Verkehrsanlagen und Verkehrsmittel barrierefrei gestalten - Ein Leitfaden zu Potenzialen und Handlungsbedarf. Stuttgart: Fraunhofer IRB Verlag, 2008, ISBN 978-3-8167-7662-8, S.115; abgerufen am 4. August 2026; PDF.
  10. Florian Schütz und Boris Merath: Bahnhöfe. In: u-bahn-muenchen.de.
  11. 51 U-Bahnhöfe bekommen Rampen Rampen für Rollstuhlfahrer. In: tz.de, Merkur tz Redaktions GmbH & Co. KG, Freitag, 5. Januar 2018.
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