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Kruger National Park

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Der Kruger National Park (kurz KNP oder Kruger, deutsch auch Krüger-Nationalpark) ist ein Nationalpark im Nordosten Südafrikas. Im Osten grenzt er an Mosambik und im Norden an Simbabwe. Der nördliche Teil des Parks gehört zur südafrikanischen Provinz Limpopo und der Süden zur Provinz Mpumalanga. Der KNP ist einer der größten und bekanntesten Nationalparks der Welt und zieht mit seiner außergewöhnlichen Vielfalt an Tieren und Pflanzen jedes Jahr über eine Million Besucher an.

Kruger-Nationalpark
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Hintergrund[Bearbeiten]

Geschichte[Bearbeiten]

Ausgrabungen im Park belegen, dass es bereits vor eineinhalb Millionen Jahren Menschen in dieser Region gab. Weitere Zeugnisse für ein Leben der San, die oft auch als Buschleute bezeichnet wurden, innerhalb der letzten 100.000 Jahre gibt es ebenfalls. Eine weiträumige Besiedlung der Gegend begann etwa 200 n. Chr., als Bantu-sprechende Völker (zu ihnen gehören unter anderem die Xhosa, Zulu oder Ndebele) die tierreichen Ebenen besiedelten und hier mit ihrem Vieh lebten. Ab dem neunten Jahrhundert fielen allerdings immer öfter arabische Sklavenhändler in der Region ein, die schwarze Sklaven über die Häfen in Mosambik verschifften und eine große Anzahl an Eisenminen betrieben. Mit den ersten Wagenzügen der Vortrekker aus der Kapkolonie, wurden auch immer mehr Menschen europäischer Herkunft hier sesshaft. Wagenrouten verbanden die Republik Transvaal mit der Hafenstadt Lourenço Marques (dem heutigen Maputo) und entlang dieser Routen siedelten Bauern und Händler. Mit den ersten Goldfunden nahe Pilgrim's Rest und Barberton in den Jahren 1873 und 1881 setzte ein ungebremster Aufschwung ein. Immer neue Siedler kamen, brachten Krankheiten, zerstörten die Natur und schlachteten Wildtiere auf der Suche nach schnellem Profit oder zum Spaß in großen Zahlen ab.

Paul Kruger, nach dem der Park benannt wurde.

1896 war ein traumatisches Jahr für alle Bewohner und die Tierwelt in der Gegend um den KNP. Die Rinderpest raffte das meiste Vieh und einen Großteil des Wildtierbestandes dahin. Ein schwerer Schlag für die Wirtschaft der noch unabhängigen Republik Transvaal. Dessen Parlament, der Volksraad unter Leitung von Präsident Paul Kruger beschloss daher die Gründung eines kleinen, staatlichen Wildreservates, um auch zukünftig Jägern die Möglichkeit zu geben, Wild in der Natur zu jagen. 1898 wurde mit geringen Mitteln daraufhin das Sabie Game Reserve gegründet, doch schon bald brachen die Burenkriege aus und das neugegründete Reservat wurde zurückgestellt. Erst 1902, nun unter britischer Herrschaft, lebte der Park wieder auf. Major James Stevenson-Hamilton leitete im Auftrag der britischen Armee das Reservat, ein Glücksfall, wie sich im Laufe der Jahre herausstellen sollte.

Mit der Zeit wuchs der Park in seiner Größe und nur durch den unermüdlichen Einsatz Stevenson-Hamiltons und seiner Untergebenen, gelang es schließlich den Park von marodierenden Burenbanden, Schmugglern und Wilderern zu säubern und seinen Erhalt zu sichern. Raubtiere wurden abgeschossen, um den wenigen verbliebenen Antilopen und Grasfressern die Möglichkeit zu geben, sich zu vermehren.

1912 wurde eine Eisenbahnlinie durch das Reservat gebaut (die alte Eisenbahnbrücke nahe dem Camp Skukuza zeugt noch heute davon) und die ersten Besucher aßen auf der Durchreise hier zu Mittag. Offiziell wurde das Reservat 1926 als erster Nationalpark Südafrikas ausgewiesen und nach Paul Kruger benannt. Im darauffolgenden Jahr öffnete der Park seine Pforten erstmals für interessierte Besucher. Nach anfänglich niedrigen Besucherzahlen besuchten 1935 immerhin schon 26.000 Menschen den KNP, Tendenz steigend. Auch nach dem Ruhestand Stevenson-Hamiltons 1946 setzte die Parkverwaltung ihre Arbeit erfolgreich fort.

In den 1960ern begann man überall im Park kleine, windmühlgetriebene Wasserlöcher auszuheben, um Wasser für eine größere Zahl an Tieren bereitzustellen. Doch dadurch stieg auch die Zahl der Raubtiere, die nun überall im Park leichte Beute machen konnten und einige seltene Arten besonders bedrohten, zum Beispiel die Pferdeantilope. Diese Praxis wurde deshalb wieder aufgegeben und viele Wasserlöcher stillgelegt, um der Natur ihren Lauf zu lassen.

Mit den Jahren zog der KNP nicht nur Tierfilmer aus aller Welt, sondern auch immer mehr Besucher an und um den Park bildeten sich viele private Wildreservate verschiedenster Größe. Diese boten nicht die rustikale Atmosphäre der Camps im Kruger, sondern Luxus und "garantierte" Wildsichtungen. Doch die Tiere in den Reservaten konnten nicht in den durch Zäune abgetrennten Kruger Park. Erst mit dem Beginn der Nach-Apartheidszeit in Südafrika wurden diese Zäune abgerissen und die Wildtiere können heute ungestört zwischen den privaten Reservaten und dem KNP pendeln. Für Menschen ist dies leider nicht so einfach. Und auch heute befindet sich der Park wieder in einer Zeit des Umbruchs. Mit der Gründung des Great Limpopo Transfrontier Park Anfang dieses Jahrtausends wurde ein Plan geschaffen, um den KNP mit angrenzenden Nationalparks in Mosambik und Zimbabwe über die Ländergrenzen hinweg zu vereinen. Tausende Tiere aus dem heute überfüllten KNP wurden bereits in das vom Bürgerkrieg zerstörte Mosambik verfrachtet und Zäune zwischen den beiden Ländern eingerissen. Die Fläche des neuen Parks würde sich um ein Vielfaches vergrößern, den Tieren mehr Freiraum bieten und auch die Wirtschaft der jeweiligen Länder fördern. Aber noch ist es ein langer Weg, bis dieser Traum Realität wird.

Landschaft[Bearbeiten]

Blick von der Aussichtsterrasse des Olifants Camps über den Olifants River im Winter.
Das Bett des Shingwedzi Rivers im trockenen Winter.

Der Park liegt im östlichen Tiefland der Provinzen Mpumalanga und Limpopo.

Der überwiegende Teil des Parks besteht aus flacher Busch- und Savannenlandschaft auf durchschnittlich 250 m ü.d.M. mit eingestreuten kleineren Granithügeln. Die Ebene fällt von Westen nach Osten leicht ab und wird im Osten durch die Lebombo-Berge begrenzt, die gleichzeitig die natürliche Grenze zu Mosambik bilden.

Im Süden überschreiten Gipfel dieser Basaltberge nur selten 350 m, gegen Norden erheben sie sich stellenweise bis über 500 m. Der Basalt verleiht dem Boden eine dunkle Färbung. Die tiefsten Punkte des Parks mit Höhen zwischen 120 m und 150 m liegen in den Schluchten, die große Flüsse wie Sabie, Olifants und Nwanetsi durch die Lebombo-Berge geschnitten haben, um sich den Weg in das Tiefland von Mosambik zu bahnen.

Im höher gelegenen Westen des Parks finden sich vorwiegend Erhebungen aus Granit, die mit dem 840 m hohen Khandzalive im südwestlichsten Zipfel des Parks ihren höchsten Punkt erreichen. Der Boden in der westlichen Hälfte ist hell und sandig.

Die offene Savanne wird durch Streifen aus Buschlandschaft unterbrochen, die sich hauptsächlich entlang der großen, in West-Ost-Richtung fließenden Flüsse ausbilden kann. Die breiten, aber flachen Flussbette führen in den trockenen Wintermonaten nur wenig Wasser, bei starken Regenfällen im Sommer füllen sie sich jedoch auf ihre volle Breite.

Die Landschaft im äußersten Norden des Parks fällt zum Grenzfluss Limpopo nach Norden hin ab und unterscheidet sich deutlich vom Rest des Parks.

Flora und Fauna[Bearbeiten]

Hügeliges, trockenes Gelände.

Aufgrund seiner Größe und vielen unterschiedlichen Ökosysteme kann der KNP eine enorme Anzahl verschiedenster Tier- und Pflanzenarten aufweisen. Es gibt hier 336 Baum-, 49 Fisch-, 34 Amphibien-, 114 Reptilien- und 507 Vogelarten sowie 147 verschiedene Säugetierarten. So bevölkern unter anderem über 170.000 Impala den Park. Man findet 32.000 Zebras und mehr als 25.000 Büffel, ganz zu schweigen von den über 11.000 Elefanten. Und doch gibt es auch Tiere, die bedroht sind und nur in geringen Zahlen vorkommen. So zählt die Pferdeantilopen-Population gerade einmal rund 60 Tiere und auch vom König der Tiere, dem Löwen, gibt es nur rund 2000 Exemplare. Und will man einen der rund 200 Geparden oder eine von 300 majestätischen Nyala-Antilopen sehen, so muss man schon viel Geduld und Glück haben.

Im Blickfeld der meisten Besucher liegen natürlich die großen Tiere der Big Five. Diese sind Büffel, Elefant, Leopard, Löwe und Nashorn (es gibt das Breit- und das Spitzmaulnashorn). Diese Tiere waren vor allem für Jäger interessant, da sie sehr gute Trophäen abgaben. Aber es lohnt auch nach den Five Trees, den fünf markantesten Bäumen (Baobab, Fieberbaum, Süßdornakazie/ Knob Thorn, Marula und Mopane) oder den kleinen Little Five (Büffel-Webervogel, Rüsselspringer, Pantherschildkröte, Ameisenlöwe und Nashornkäfer) Ausschau zu halten.

Weitere Details zu den einzelnen Tierarten, ihrem Aussehen und Lebensbedingungen gibt es im Artikel über die Afrikanische Flora und Fauna.

Klima[Bearbeiten]

Im Allgemeinen ist das Klima im KNP recht angenehm. Ganzjährig mild und relativ trocken eignet sich der Park immer für einen Besuch. Aufgrund des Niederschlags im südafrikanischen Sommer ist der Kruger National Park zu dieser Zeit übersät mit grünen Pflanzen und dichtem Gestrüpp, das eine Wildbeobachtung schwierig machen kann, aber auch mehr Atmosphäre schafft. Im Winter ist die Landschaft aufgrund von Regenmangel kahl und von Mai bis Oktober kommt es überall zu kleinen, meist von den Rangern absichtlich gelegten Buschfeuern. In dieser Zeit ist das Unterholz weniger dicht und die Flussläufe trocken, so dass die Tiere an die Wasserlöcher kommen müssen, was eine Beobachtung erleichtern kann. Ebenfalls wichtig ist der Fakt, dass der Norden des Parks generell trockener ist.

Die Klimatabelle für Skukuza. Temperaturwerte sind die durchschnittlichen Tageshöchst- und -tiefsttemperaturen.

Monat Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez Jahr
max. Temperatur (in ° C ) 33 32 31 29 28 26 26 27 29 30 31 32 30
min. Temperatur (in ° C) 21 20 19 15 10 6 6 9 13 16 18 20 14
Niederschlag (Tage) 9 9 9 6 3 2 2 2 3 7 10 10 71
Niederschlag (mm) 94 96 66 38 14 11 11 8 28 40 63 92 561

Grundregeln[Bearbeiten]

Es gibt ein paar Grundregeln, die man beim Besuch des Parks immer einhalten sollte!

Bei seltenen Tieren bilden sich oft Staus, aber trotzdem darf man das Auto, entgegen dem gezeigten Beispiel, nicht verlassen und sollte die Straße freihalten.
Abstand halten, wenn ein Elefant den Weg kreuzt
  1. Niemals Tiere stören, verfolgen, berühren oder füttern. Gerade das Füttern von Tieren führt dazu, dass diese nicht mehr selbst auf Nahrungssuche gehen und dadurch ihre natürliche Lebensweise ablegen. Außerdem ist von Menschen verabreichte Nahrung oft ungesund für Wildtiere. Ein Stören der Tiere wird hart geahndet. Auch den Versuch des Berührens sollte man unterlassen, denn Wildtiere sind unberechenbar und können gereizt oder verängstigt ganz anders reagieren als man erwartet.
  2. Geschwindigkeitsbegrenzungen immer einhalten. Da die Tiere im Park oft einfach ohne zu gucken auf die Straße rennen oder es vorkommen kann, dass hinter einer Kurve plötzlich ein Elefant steht, darf man auf keinen Fall rasen. Dadurch übersieht man sowieso die meisten Tiere und stört eventuell andere Besucher bei ihrer Beobachtung. Die vorgegebenen Straßen und Wege dürfen nicht verlassen werden.
  3. Niemals das Auto verlassen. Das Verlassen des Autos gehört zu einen der schwersten Vergehen im Park und wird sehr hart bestraft. Im Busch lauert die Wildnis und man weiß nie, ob im nächsten Strauch nicht ein Löwe oder eine gefährliche Schlange lauern. Auch das schnelle Bedürfnis, das Füße-Vertreten oder gerade das Foto mit sich und Tieren im Hintergrund sind keine akzeptablen Begründungen diese wichtige Regel zu missachten! Natürlich kann man seinen Wagen in den Camps und an ausgewiesenen Rastplätzen verlassen.
  4. Das Fahren im Park nach den Schließzeiten der Camps ist verboten! Man muss auf jeden Fall eine rechtzeitige Rückkehr zum eigenen Camp oder aus dem Park heraus planen. Wer nach dem Schließen der Eingänge oder der Camptore in der Wildnis fährt, riskiert extrem hohe Strafen und wird mit höchster Wahrscheinlichkeit erwischt.
  5. Handys nur in Camps, an Gates und im Notfall benutzen, denn niemand möchte von einem Telefonierenden bei einer einzigartigen Wildbeobachtung gestört werden.

Desweiteren gibt es noch eine Reihe von Umgangsformen, die ein Miteinander im Park erleichtern. So gilt das Gebot gegenseitiger Vorsicht und Rücksichtnahme hier besonders. Hat man ein Tier entdeckt, wäre es schön, das Auto so hinzustellen, dass auch andere sehen können. Ein schnelles Vorbeifahren an haltenden Auto sollte dagegen vermieden werden. Hat man ein Tier längere Zeit beobachtet und bildet sich eine lange Schlange hinter dem eigenen Auto sollte man bitte weiterfahren, um auch anderen Menschen die Möglichkeit der Beobachtung zu gewähren. Weiterhin gehört es zum guten Ton, dass man sich gegenseitig hilft. Gerade in entlegenen Gegenden halten entgegenkommende Autos oft an, um sich über die letzten Sichtungen von Tieren auszutauschen und Tipps zu geben. In allen Camps hängen ebenfalls Karten aus, in denen man mit kleinen Steckern eigene Sichtungen eintragen kann und gleichzeitig erfährt, wo an diesem Tag schon überall Tiere gesehen wurden.

Anreise[Bearbeiten]

Malelane-Gate

Mit dem Flugzeug[Bearbeiten]

Der Kruger National Park ist sehr gut mit dem Flugzeug zu erreichen. Die meisten ausländischen Touristen werden wahrscheinlich an den Flughäfen von Kapstadt und Johannesburg ankommen und dann einen Anschlussflug nehmen. Vom Flughafen in Johannesburg kann man den Kruger National Park auch mit dem Auto erreichen. Die Fahrt dauert aber etwa vier bis fünf Stunden. Doch warum sich diese Mühe machen, wenn man auch bis in die Nähe des Parks fliegen und sich dort ein Mietauto nehmen kann? Folgende Flughäfen sind möglich:

Entfernungen vom KMIA zum
Numbi Gate40 km
Malelane Gate63 km
Kruger Gate82 km
Phabeni Gate76 km
  • Kruger Mpumalanga International Airport KMIA. Dieser 24 km nordöstlich von Mbombela (Nelspruit) gelegene Flughafen wurde Anfang des Jahrtausends eröffnet und bietet jeden Tag der Woche eine Reihe von Verbindungen zu den wichtigsten Städten Südafrikas. Wichtigste Fluggesellschaften sind hierbei Interlink Airlines (Johannesburg), Airlink (Durban, Johannesburg, Kapstadt) und Nationwide (Kapstadt). Pelican Air fliegt außerdem zweimal die Woche ab Johannesburg über den KMIA nach Vilanculos in Mosambik und wieder zurück. Wer ein Flugzeug chartern möchte, um zum Beispiel vom Flughafen Johannesburg direkt zur privaten Lodge am Rande des Kruger National Parks zu fliegen, sollte sich an Nelair wenden, die am KMIA und am Internationalen Flughafen in Johannesburg vertreten sind. Am Flughafen sind auch alle namenhaften Autovermieter zu finden, und Parkmöglichkeiten für den eigenen PKW sind ebenfalls gegeben. Der Flughafen liegt an der R538. Diese zweigt nahe Karino von der Nationalstraße N4 Richtung Norden ab und führt dann am Flughafen vorbei weiter nach Witrivier und entlang der Westgrenze des Kruger National Parks nach Hoedspruit. Eine Fahrt nach Mbombela (Nelspruit) ist verhältnismäßig umständlich. Einen Transferservice per Bus bietet Citybug an. Fahrten werden vom Flughafen nach Mbombela (Nelspruit) oder zu einem der Camps im Kruger National Park, bzw. einer der Lodges oder der umliegenden Städte angeboten. Buchungen sollte man im Voraus über das Internet vornehmen.
  • East Gate Airport. Ein kleiner Flughafen an der Westseite des Kruger National Parks nahe der Stadt Hoedspruit. Er ist besonders geeignet, wenn man über das Orpen Gate in die Region der Camps Orpan und Satara möchte. Mit South African Express kann man zweimal täglich von Johannesburg aus hierher fliegen und sich am Flughafen auch problemlos ein Auto mieten.
  • Phalaborwa Airport. Der nördlichste aller möglichen Flughäfen liegt direkt an der Stadt Phalaborwa und ist ideal für die Besucher der nördlichen Regionen im Park. Airlink fliegt zweimal täglich ab Johannesburg hierher. Im gemütlichen Terminal im afrikanischen Stil kann man auch ein Auto mieten.
  • Mala Mala Airfield. Ein kleiner privater Platz im Sabi Sands Game Reserve, der von Airlink angeflogen wird, allerdings nur für Gäste des Reservates. Der Flug findet einmal täglich statt. Arrangierte Charterflüge sind ebenfalls möglich.
  • Skukuza Airport. Er liegt im Inneren des Parks, nahe dem Hauptcamp Skukuza und war früher der offizielle Flughafen des Parks. Da der Anflug allerdings direkt über den Zentralbereich des Parks verlief und dadurch Tiere und Besucher gestört wurden, ist er heute nur für vorher genehmigte Ausnahmeflüge verfügbar.

Auf der Straße[Bearbeiten]

Gnus und Impalas

Den Kruger National Park erreicht man sehr gut über das Netz der südafrikanischen Nationalstraßen, vor allem der N1 und N4, die beide durch Johannesburg und Pretoria verlaufen. Vom internationalen Flughafen in Johannesburg fährt man auf der N1 nach Norden Richtung Tshwane und dann weiter Richtung Osten auf der N4 oder man bleibt auf der N1, wenn man in die nördliche Region des Parks möchte. Die ungefähre Fahrzeit von Johannesburg beträgt fünf bis sechs Stunden zu den südlichen Eingängen und noch mehr zum nördlichen Bereich. Für die Benutzung der Nationalstraßen zum Kruger National Park muss man Maut entrichten, die man an verschiedenen Mautstationen unterwegs bezahlt. Entlang der Straßen vom und zum Kruger National Park gibt es oft Geschwindigkeitskontrollen und die Einhaltung der vorgeschriebenen Geschwindigkeit wird streng kontrolliert. Um in den Park selbst zu gelangen, muss man durch einen der Eingänge (Gates), an denen man sich registriert und alle fälligen Gebühren zahlt.

Eine Entenfamilie

Folgende Gates im südlichen Bereich des Parks erreicht man am einfachsten über die Nationalstraße N4:

  • Crocodile Bridge
  • Malelane
  • Numbi
  • Phabeni
  • Paul Kruger
  • Orpen

Folgende Gates im nördlichen Bereich des Parks erreicht man am einfachsten über die Nationalstraße N1:

  • Phalaborwa
  • Punda Maria
  • Parfuri

Gebühren/ Conservation fee[Bearbeiten]

Touristen, die mit dem eigenen PKW anreisen, zahlen pro Tag ein conservation fee (Schutzgebühr) von 331 Rand (ZAR) für einen Erwachsenen und 166 Rand für ein Kind unter 18 Jahren (Stand 2018), Südafrikanische Staatsbürger zahlen 83 Rand. Wer einen längeren Aufenthalt im Kruger National Park und/ oder einem anderen Nationalpark im Land plant, sollte sich im Voraus online eine Wild Card besorgen. Mit dieser hat man die Conservation fees bereits für ein ganzes Jahr pauschal bezahlt und das zu einem Preis von 2450 Rand pro Person oder 3830 Rand für zwei. Auch wenn man nicht so lange bleiben kann, so kann sich die Wild Card bereits nach sechs bis sieben Tagen preislich auszahlen. Man erhält darüber hinaus auch oft Preisnachlässe in allen Branchen, die mit Reisen zu tun haben, zum Beispiel Hotels und Autovermietungen. Außerdem kann man Punkte sammeln, die sofort als Barguthaben auf der Karte gut geschrieben werden und eingelöst werden können.

Mobilität[Bearbeiten]

Man kann den Kruger Nationalpark mit einem PKW besuchen. Die Tore öffnen von April bis September um 6 Uhr, von Oktober bis März bereits um 5:30 Uhr. Wer keine Übernachtung im Park gebucht hat, muss ihn abends wieder verlassen. Die Tore schließen von November bis Februar um 18:30, von März bis April, sowie August bis Oktober um 18 Uhr und in den Monaten Mai bis Juli bereits um 17:30 Uhr.

Innerhalb des Kruger National Parks kann man sich mit dem eigenen PKW auf festgelegten Straßen und Wegen bewegen, die sich alle meist in gutem Zustand befinden. Diese dürfen nicht verlassen werden. Alle Straßen sind durchnummeriert. Asphaltierte Straßen fangen mit H- an und nicht-asphaltierte Nebenstraßen beginnen mit S-. Eine Ausnahme davon ist die H2-2 von Pretoriuskop zur H-3. Mietwagen sind in den größeren Orten am Rande des Kruger National Parks und im Camp Skukuza zu mieten. Wer möchte, kann auch eine Pirschfahrt mit einem Wildhüter buchen und so das Selbstfahren umgehen. Außerhalb der Camps ist es nicht erlaubt zu Fuß, mit dem Fahrrad oder dem Motorrad unterwegs zu sein. Eine Ausnahme dazu bildet die Wanderung mit einem Park Ranger.

Tiere haben immer Vorfahrt.

Hier die wichtigsten Regeln für alle Selbstfahrer:

  1. Straßen nicht verlassen
  2. Das eigene Auto nicht verlassen - Niemals! Aussteigen an ausgewiesenen Raststätten usw. ist natürlich erlaubt.
  3. Das Öffnen der Türen oder den Oberkörper oder andere Extremitäten aus Fenstern oder Dachluken herausschauen zu lassen, um z.B. bessere Fotografiermöglichkeiten zu haben, ist untersagt.
  4. Geschwindigkeitsbegrenzungen beachten - Auf Teerstraßen 50 km/h, auf Schotterpisten 40 km/ h, innerhalb der Camps 20 km/h. Die empfohlene Maximalgeschwindigkeit außerhalb der Camps beträgt 30 km/h.
  5. Nicht nach den Schließzeiten außerhalb der Camps sein - Wer sich nachts außerhalb der Campgrenzen bewegt, riskiert sehr hohe Strafen. Eine rechtzeitige Rückkehr zum Camp oder das Verlassen des Parks müssen also geplant werden! Die aktuellen Öffnungs- und Schließzeiten der Gates findet man hier.

Da man im Kruger National Park nur langsam vorankommt, sollte man mehr als genug Zeit für die jeweiligen Fahrten einplanen und dabei auch ungeplante Stopps mit einberechnen. Wer den ganzen Park am Stück durchfahren wollte, bräuchte dafür mindestens zehn Stunden! Für die Fahrt zwischen den einzelnen Camps sollte man mindestens ein bis zwei Stunden einplanen.

Auf keinen Fall sollte man eine Karte des Parks vergessen. An allen Eingängen und in den Camps kann man diese kaufen. Oft werden sie als Din A4-große Hefte verkauft, in denen man noch die Namen und bebilderten Beschreibungen der einzelnen Tiere findet. Diese Hefte reichen schon als Basis für eine Fahrt durch den Park, denn die einzelnen Straßen sind an Kreuzungen immer deutlich ausgeschildert.

Camps und Rastplätze[Bearbeiten]

Karte des Kruger.

Überall im KNP befinden sich Camps und Rastplätze. Camps sind umzäunte, von der Natur abgegrenzte Gebiete, die den Besuchern Unterkünfte bieten und die darüber hinaus oft ein Restaurant, einen kleinen Shop, manchmal eine Tankstelle oder sogar einen Pool haben. Die größeren Hauptcamps (Main Camps) werden in der Regel den Ausgangspunkt für die täglichen Pirschfahrten bieten und die Entscheidung in welchem Camp man übernachten oder Mittagspause machen möchte, kann daher von zentraler Bedeutung werden. Allgemein kann man sagen, dass es im Süden mehr Camps gibt und diese größer und besser besucht sind als die Camps im Norden des Parks. Dies liegt zum einen daran, dass der nördliche Teil des Kruger National Parks weiter von den Verkehrsströmen und Attraktionen der Touristen im Süden entfernt ist, aber auch daran, dass die Tierdichte im Süden höher ist. Im Norden hat man dafür mehr Ruhe und wird nicht durch eine Vielzahl von Menschen gestört. Das größte Camp des Parks heißt Skukuza und liegt in der südlichen Region. Es ist Sitz der meisten Verwaltungseinrichtungen innerhalb des Parks und bietet die höchste Anzahl an Annehmlichkeiten der Zivilisation.

Wer nicht in einem der überfüllten Camps Mittagessen möchte, kann auch einen der Rastplätze (Picnic Spots) nutzen. Hier kann man sich selbst ein Steak grillen, denn Gasgrills werden kostenlos zur Verfügung gestellt. Toiletten stehen ebenfalls zur Nutzung zur Verfügung und an einigen Rastplätzen gibt es auch einen kleinen Kiosk, an dem man Lebensmittel und Snacks erwerben kann.

Camps[Bearbeiten]

Manche Camps haben kleine Satellitencamps, die oft nur für Camper oder Wohnwagen gedacht sind und über keine Schlafhütten verfügen. Sie werden von den Hauptcamps aus verwaltet. Alle Camps kann man online über die Seite der südafrikanischen Nationalparkverwaltung oder telefonisch oder per Fax buchen, Infos dazu hier. Dies sollte man schon weit im Voraus tun, da gerade zur Ferienzeit schnell alles ausgebucht ist. Die folgenden Camps befinden sich im KNP (Auflistung von Süd nach Nord):

  • Berg-en-Dal. Tel.: +27 (0) 13 735-6106. Mit Satellitencamp Malelane. Ein recht großes Lager im Süden des KNP. Es bietet umfangreiche Übernachtungsmoglichkeiten, Cafeteria, Gemeinschaftsküche, Tankstelle, ein Picknick, öffentliches Telefon, Gaststätte und Swimmingpool. Das Lager bietet Zeltplatz/ Caravanplatz mit Stromanschluss, Wohnwagenstellplätze, Bungalows für drei bis acht Personen, die aber größtenteils aus den 1980er stammen. Das Lager bietet als Attraktion drei verschiedene Ausflüge an, auf denen man das beste der afrikanischen Fauna und Flora zu Fuß kennenlernen kann. Dies sind der Buschmann, Wolhuter und der Rhino Trail (sehen Sie hierzu auch den Abschnitt Aktivitäten). Zusätzlich werden morgens und abends Safaritouren angeboten.
Dösende Flusspferde am Crocodile River.
  • Crocodile Bridge. Tel.: +27 (0) 13 735-6012. Ganz im Süden des KNP gelegen ist das Camp sowohl ein Lager als auch ein Parkeingang. Die Nähe zur südafrikanischen Zivilisation lässt keine Safari-Romantik aufkommen, aber es ist ein idealer Übernachtungsplatz für Spät-Eintreffende.
  • Pretoriuskop. Tel.: +27 (0) 13 735-5128. Ein großes Restlager nahe dem Numbi-Tor, das im Südwesten von KNP gelegen ist. Die Landschaft besteht aus felsigem Berg und steilen Klippen zwischen deren Strauchbewuchs Klippenspringer, Reedbuck, Nashörner, Giraffen und wilde Hunde leben. Die Unterkünfte bestehen aus traditionellen Hütten für bis zu drei Besucher ohne Badezimmer. Der allgemeine Lagerservice schließt Swimmingpool, Wäscherei, Gaststätte und Cafeteria mit ein.
  • Lower Sabie. Tel.: +27 (0) 13 735-6056. Im Südosten des KNPs. Es ist eines der populärsten Camps. Man kann weiße Nashörner, Löwen, Schimpansen, Elefanten und Büffel sehen, da diese Tiere zum nahegelegen Fluss kommen, um zu trinken. Das Camp wurde erst vor ein paar Jahren modernisiert und erweitert.
  • Skukuza. Tel.: +27 (0) 13 735-4152. Das größte Camp des Parks und Sitz der Verwaltung. Es liegt etwa 20 Minuten vom Kruger-Tor im Südwesten des Parks entfernt. Es bietet eine Tankstelle, Bibliothek, Postamt, Autovermietung, Lebensmittelgeschäft, Jugendherberge, Neun-Loch-Golfkurs und einen Swimmingpool sowie viele verschiedene Hütten und Campingsplätze. Teilweise ist es hier sehr überlaufen.
Zebras findet man oft unverhofft.
  • Orpen. Tel.: +27 (0) 13 735-6355. Mit Satellitencamps Maroela und Tamboti. Das Camp bietet eine Basisausstattung für zwei bis drei Personen in einer Hütte ohne Badezimmer an.
  • Satara. Tel.: +27 (0) 13 735-6306. Mit Satellitencamp Balule, - Im zentralen Teil des KNP gelegen und von heißen Ebenen umgeben, die gute Weidegründe für die Tiere sind und deshalb viel Fauna anziehen. Es ist das zweitgrößte Lager im KNP und bietet Unterkünfte, eine Gaststätte, Cafeteria und Wäschereiservice an.
  • Olifants. Tel.: +27 (0) 13 735-6606. Olifants befindet sich mitten im KNP an einer Hangseite, die es ermöglicht, das Ufer des Olifant-Flusses zu überblicken. Vor den Terrassen der Unterkünfte erstreckt sich ein Stück wunderbares Afrika und mit ein bisschen Glück kann man Kudus, Elefanten, Löwen und Giraffen auf dem Weg zum Bad im Olifant-Fluss vom Zimmer aus beobachten. Allein der Blick ist eine Übernachtung wert.
Leopardenschildkröten können 60 cm groß werden.
  • Letaba. Tel.: +27 (0) 13 735-6636. Befindet sich im zentralen Abschnitt des KNPs, mitten in Elefantenland. Die Übernachtungsmöglichkeiten reichen vom Zelten bis zu Hütten für zwei bis vier Personen. Das Lager ist bekannt für seine guten Beobachtungsmöglichkeiten und hat eine Ausstellung über den Lebenszyklus des Elefanten. Das Lager bietet eine Cafeteria, Umzäunung, Wäscherei und Gaststätte. Eines der besten Camps im Park.
  • Mopani. Tel.: +27 (0) 13 735-6535. Und das rustikale Camp Tsendsze. Neues und bequemes Übernachtungslager im KNP, errichtet nahe einem Staudamm, der eine Menge Wildtiere aus der nördlichen, gleichförmigen, von Mopanen dominierten Shrupveldvegetation anzieht. Die Tierwelt rund um das Lager ist atemberaubend und man müsste schon ein paar Stunden fahren um noch mehr vom Auto aus zu sehen. Nach einem Ausflug kann man kann ein Bad im Swimmingpool genießen oder sichein Essen im à la carte Restaurant schmecken lassen, das weit besser sein soll, als die in den anderen Lagern. Die Unterkünfte bieten komplett ausgestattete Küchen in Häusern für bis zu sechs Personen.
  • Shingwedzi. Tel.: +27 (0) 13 735-6806. Mitten im Mopaneshrubveld. Das Camp profitiert von der Nähe des Flusses Shingwedzi und dem Kaniedoodstaudamm, die viele Tiere anlocken. Der Lager-Service schließt Unterkünfte, Gaststätte, Swimmingpool, Cafeteria und Wäscherei mit ein.
Ein Waran
  • Punda Maria. Tel.: +27 (0) 13 735-6873. Das Lager liegt im Nordteil des KNPs an der Grenze zu Simbabwe. Es befindet sich auf einem Hügel und die weißen strohgedeckten Hütten sind auf Terrassen angeordnet. Das Lager bietet eine reiche Flora und ist berühmt für seinen Reichtum an Vögeln. Es gibt dort eine Gaststätte.

Es gibt auch eine Reihe von Bushveld Camps, die etwas abgelegen liegen und nur für Selbstversorger geeignet sind, da sie nicht über Läden oder Restaurants verfügen. Diese sind:

Ein ganz besonderes Übernachtungserlebnis bieten die beiden Verstecke (Hides) Sable und Shipandani. Als Besucher kann man sich tagsüber hier aufhalten, um aus einem geschützten Unterstand Tiere zu beobachten.Man kann sich aber auch diese Hütte für nachts mieten und schläft dann in einfachster Umgebung in unmittelbarer Nähe zu den Tieren. Eine weitere Möglichkeit sind die Bush Lodges Boulders und Roodewal. Diese werden jeweils an eine Besuchergruppe vermietet, die in sehr persönlicher Atmosphäre in den kleinen, einfachen Camps übernachtet.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Ein Impala frisst Marulas

Die Hauptattraktion des KNP sind natürlich die Tiere, aber es gibt noch mehr zu entdecken.

  • Letaba Elephant Museum.
  • Albasini Ruins. Ruinen eines alten Handelspostens aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Zur Zeit nicht besonders spektakulär, aber in naher Zukunft soll hier noch ein Museum entstehen. Lage am Phabeni Gate.
  • Maserini Ruins. 12 km vom Phalaborwa Gate entfernt an der Straße zum Camp Letaba befinden sich die Überreste der Hütten der ehemals hier lebenden BaPhalaborwa. Diese schwarzen Einheimischen schmolzen hier früher Eisen ein. Ein kleines Museum und ein Campingplatz bieten die Möglichkeit, sich auszuruhen. Man kann geführte Touren zur Hügelspitze machen, um hier einige rekonstruierte Hütten zu besichtigen.
  • Stevenson Hamilton Memorial Library. Eine Bibliothek mit einer Fülle an Naturbüchern. Befindet sich im Camp Skukuza. Typ ist Gruppenbezeichnung
  • Thulamela. Im hohen Norden des Parks befinden sich diese Steinwälle, die einst Heimat eines kleinen Häuptlingsreiches waren und ungefähr 450-500 Jahre alt sind. Typ ist Gruppenbezeichnung

Safari[Bearbeiten]

Vorbereitungen[Bearbeiten]

Fahrzeuge für Game Drives

Safaris sind am schönsten, wenn man die entsprechende Ausrüstung dabei hat. Ein Fernglas und eine gute Kamera gehören auf jeden Fall dazu. Die Ausrüstung muss für die teils schwierigen Lichtverhältnisse geeigent sein. So herrscht am Mittag intensives Sonnenlicht, während abends, wenn die meisten Tiere aktiv werden, die Dämmerung sehr plötzlich hereinbricht. Einige Tiere, wie Elefanten oder Giraffen, kommen oft dicht an die Autos heran und lassen sich so recht einfach beobachten und fotografieren. Löwen, Affen oder Leoparden dagegen sind recht scheu und verlangen nach einem guten Fernglas mit mindestens zehnfacher Vergrößerung oder einem entsprechenden Teleobjektiv von 200 mm oder gar 500 mm an der Kamera. Man sollte beachten, dass besonders billige Linsen Schwierigkeiten mit den Lichtverhältnissen der Morgendämmerung haben und oft zu dunkle Bilder produzieren. Es ist hilfreich ausreichend Filme oder Speicherkarten einzupacken, notfalls kann man aber auch alles vor Ort im Park erwerben (teuer). Realistischerweise sollte man die zwei- bis fünffache Menge an Filmen oder Speicher dabei haben, weil es hier einfach so viel zu sehen gibt und man erfahrungsgemäß viel mehr Fotos schießt als in einem "normalen" Urlaub. Auch ein Ersatzakku (oder besser zwei) darf auf keinen Fall fehlen!

Solche Fotos sind oft nur mit einem größeren Zoom machbar.

Wer seine Film- und Fotoausrüstung entsprechend ausgestattet hat, kann nun auf Safari gehen. Dabei sollte man lockere Kleidung anhaben und einen Pullover oder eine Jacke sicherheitshalber mit einstecken, denn morgens oder abends kann es schnell kühl werden. Wer mag, nimmt eine Sonnenbrille mit, aber das kann dazu führen, dass man Tiere einfach übersieht. Sehr wichtig ist ein großer Vorrat an Wasser, falls man doch mal irgendwo stehen bleibt und nicht weiter kommt. Wer erst in der Dämmerung wieder in sein Camp fährt, sollte schon im Auto vorsichtshalber Anti-Mücken-Spray oder -Creme auftragen können.

Wer nun alle Utensilien zum Leben und Überleben dabei hat, braucht nur noch zwei Dinge: Eine Karte und ein Tier- und Vogelbestimmungsbuch. Gute Karten gibt es schon an den Gates. Sie werden als Din A4-große Hefte verkauft und beinhalten meist Bilder der Tiere mit Namen und Beschreibungen. Sie sind in Englisch, Deutsch und anderen Sprachen erhältlich und bilden ein solides Grundgerüst zur Navigation im Park und zur Bestimmung der einzelnen Tiere. Einen vollwertigen Tierführer können sie aber nicht wirklich ersetzen.

Natürlich lässt sich der Park ganzjährig besuchen. Die Beobachtungsmöglichkeiten sind jedoch von der Jahreszeit abhängig. Im Frühling ist das Gras noch niedrig, der Busch ist nicht besonders dicht und viele Tiere haben Nachwuchs. Im Sommer stört das hohe Gras die Beobachtung vor allem aus einem normalen PKW, in den für die Game Drives oder Safaris benutzten Jeeps sitzt man höher und man hat meist einen kompetenten Führer. In den trockenen Wintermonaten Juni-August hat man besonders an den Wasserstellen gute Beobachtungsmöglichkeiten.

Die schönsten Routen[Bearbeiten]

Süden[Bearbeiten]

  • Von Skukuza nach Lower Sabie (ca. drei Stunden) - eine der Top-Routen im KNP zwischen zwei der bekanntesten Camps! Entlang des Sabie führt die H4-1, eine gut ausgebaute und asphaltierte Straße, an der man gute Chancen hat, auf Elefanten, Löwen, Büffel und mit Glück auch auf Leoparden zu stoßen. Auf halber Strecke befindet sich der Picknickplatz Nkuhlu, der zum Verweilen einlädt. Kurz vor Lower Sabie lohnt der Besuch des Sunset-Damms, an dem man Flusspferde, Krokodile und viele Vögel (z.B. Eisvögel und Störche) sehen kann. Diese Straße ist eine der Hauptverbindungstraßen im Süden und deshalb stärker befahren. Ein frühes Abfahren dieser Route lohnt sich also.
Die großen Kudus trifft man überall im Park.
  • Von Skukuza nach Tshokwane (ca. vier Stunden) - eine sehr schöne Strecke, die leicht einen ganzen Tag dauern kann. Vom Skukuza Camp geht es auf der asphaltierten H1-2 Richtung Norden. Auf dem Weg zum Rastplatz von Tshokwane gibt es eine Menge kleinerer Nebenstraßen, Aussichtspunkte und Wasserstellen. So geht es durch eine wunderschöne Grassavannelandschaft über den Sabie und weitere Flüsse zum Mantimahle-Damm, an dem sich eine Aussichtstelle befindet. Eine kleine Abwechslung bietet auch die Kruger-Gedenktafel an einem großen Felsen. Im letzten Abschnitt befindet sich noch die Leeupan, ein Wasserloch an dem oft Löwen gesichtet werden. Weiterhin hat man noch gute Chancen, auf Büffel, Leoparden, Giraffen und manchmal sogar Rappenantilopen zu treffen. Auch diese Straße ist stark befahren, bietet aber gute Anschlüsse an die Nordregion und an den Südosten des Parks.
  • Von Skukuza nach Renosterkoppies (ca. zwei Stunden für Hin- und Rückfahrt) - eine wenigbefahrene Strecke südlich von Skukuza. Über die H1-1 geht es 6 km nach Süden bis man auf die S114 einbiegt, eine gut ausgebaute Nebenstraße, die durch hügeliges Terrain führt. Vorbei an der Stevenson Hamilton Gedenktafel geht es zum Renosterkoppies-Damm (Rhinozerushügeldamm), der nach den häufig hier vorzufindenen Nashörnern benannt ist. Außerdem halten sich oft auch Hyänen und Löwen in dem Gebiet auf. In den Hügeln kann man mit Glück auch ein paar kleine Klippspringerantilopen sehen. Die etwas höher gelegene Gegend steht im krassen Kontrast zu der Gegend am Sabie-Fluss, da sie relativ trocken und karg ist. Auf dem Rückweg kann man über die S112 und H3 wieder zur H1-1 gelangen und damit eine andere Route als auf der Hinfahrt wählen. Wer den Park Richtung Süden verlassen möchte und noch Zeit zur Verfügung hat, sollte die S114 zum Biayamati-Wehr weiterfahren, um einige Zeit später wieder auf die H3 aufzufahren.

Zentralregion[Bearbeiten]

  • Satara zum Timbavati River (ca. vier bis fünf Studen plus Weiterfahrt) - Vom Camp Satara geht es Richtung Westen auf der H7 zum Nsemani-Damm, an dem man oft große Herden von Gnus und Zebras sieht. Danach fährt man weiter Richtung Westen, bis man die S39 erreicht, der man nach Norden folgt. Entlang den Mäandern des malerischen Timbavati-Flusses fährt man erst duch dichten Busch, der aber immer in eine offene Savanne aufgeht. Auf halbem Weg erreicht man den Picknickplatz Timbavati, an dessen Abzweigung ein majestätischer Affenbrotbaum steht. Weiter geht es auf der S39 zum Piet Grobler-Damm und der Vogelbeobachtungsstelle am Wasserloch Ratelpan. Vorbei am Privatcamp Roodewal und an zwei weiteren Wasserstellen führt die Straße dann auf die H1-4, von wo man entweder nach Satara zurückkehren oder Richtung Norden zum Olifants Camp weiterfahren kann. Während der gesamten Fahrt hat man gute Chancen auf Zebras, Gnus, Giraffen und verschiedenste Antilopen. Aufgrund der hohen Tierzahl verweilen hier auch gern Löwen, Leoparden und mit etwas Glück sieht man Elefanten, Büffel oder sogar die großen Elands (Elenantilope). Man sollte sich viel Zeit für die Strecke nehmen, um die abwechslungsreiche Landschaft genießen zu können.

Norden[Bearbeiten]

Vorsicht Tiere![Bearbeiten]

Im Park leben auch viele Raubtiere!

Die Tiere im Kruger National Park sind an Menschen und Autos gewöhnt und lassen sich in der Regel nicht von ihnen stören. Doch gerade große Tiere können aggressiv auf Autos reagieren. Deshalb sollte man die Tiere immer genau beobachten und ihnen nicht zu sehr auf die Pelle rücken. Ein angemessener Abstand, der Mensch und Tier noch Platz zum Agieren und Reagieren bietet, sollte immer eingehalten werden. Fühlt sich zum Beispiel ein Elefant eingeengt oder bedroht, so wird er mit aufgestellten Ohren und trompetend auf den "Gegner" zugestürmt kommen. Spätestens jetzt ist es Zeit zu verschwinden, da diese erste Drohgebärde noch ein Warnsignal ist. Ein zweiter Angriff könnte schon ernste Konsequenzen haben. Außerdem sollte man Tiere nie unterschätzen. Affen stehlen jedes Jahr zahllosen Touristen ihre Kameras oder das Essen sogar aus dem Auto heraus. Leichtfüßig klettern sie ans Auto und greifen dann blitzschnell durch geöffnete Fensterscheiben. Auch auf kleine Tiere sollte man achten. So gibt es überall im Park Schilder, die auf den Mistkäfer hinweisen, ein kleines Insekt, dass aber aufgrund seiner Funktion als Dungvertilger gerade im Kruger National Park unschätzbar wichtig ist. Auch wenn man es manchmal nicht wahrhaben will, so sind Löwen, Hyänen und Leoparden gefährliche Raubtiere. Auch wenn sie den Konflikt mit Menschen nicht suchen, ist mit ihnen nicht zu spaßen.

Hier also eine Bitte: Immer Vorsicht und Rücksichtnahme walten lassen! Wenn man sich nicht sicher ist, wie das Tier gerade gelaunt ist, sollte man lieber auf das interessante Foto verzichten und dafür sich selbst und seine Habseligkeiten schützen.

Nähere Informationen zu einzelnen Tierarten stehen im Themenartikel Afrikanische Flora und Fauna.

Aktivitäten[Bearbeiten]

  • Game Drive - Besucher, die den KNP das erste Mal besuchen, sollten an einer geführten Tour mit einem lokalen Parkführer teilnehmen. Die Fahrten in großen geländefähigen Fahrzeugen kann man von den Camps en-Dal Berg, Letaba und Skukuza aus für rund 170 Rand/ Person buchen. Erfahrene Ranger fahren mit den Gästen im Allradfahrzeug und erklären Genaueres zu Tieren und Pflanzen.
  • Nachtsafari - Den KNP auf eigene Faust entdecken ist ein großes Abenteuer, aber ein paar Sachen kann man ohne die Ranger eben nicht erleben. Die Nachtfahrt durch den Park, auf der man nachtaktive Tiere wie Löwen, Leoparden oder Hyänen beobachten kannt, gehört da dazu. Die Touren dauern normalerweise ein paar Stunden und beginnen kurz bevor das Haupttor für die Nacht geschlossen wird. Im Olifants Camp wird eine besondere Olifants Star-Gazing-Fahrt angeboten, eine dreistündige Nachtfahrt, in der auch der südafrikansche Nachthimmel erklärt wird.
  • Buschwanderung - Die Flora und Fauna zu Fuß entdecken ist eine tolle Gelegenheit, zumal es dazu nur an wenigen Stellen in Afrika überhaupt die Möglichkeit gibt. In einer Gruppe von bis zu acht Leuten und einem Ranger ist man dabei bis zu drei Tage lang in der Wildnis unterwegs und lernt eine Menge über die südafrikanische Natur. Hierbei kommt man den Tieren richtig nahe. Einen Löwen, Elefanten oder ein Nashorn ein paar Meter am Zelt vorbei marschieren zu sehen, ist schon ein Erlebnis. Der KNP bietet im Moment vier unterschiedliche Touren an:
Buschmann-Trail: Das Camp Berg en Dal bietet die Buschmann-Tour rund um das von Granitfelsen gesäumte Camp an. Man kann Elefanten, weiße Nashörner und Büffel sehen.
Metsi-Metsi-Trail: Eignet sich am besten im südafrikanischen Winter. Man checkt am Lager Skukuza ein und wandert nördlich zum Fluss N’waswitsontso in der Nähe des Lagers Satara.
Napi-Trail: Check-In ist in der Nähe von Pretoriuskop. Es gibt Elefanten, Löwen, Leoparden, Affen und manchmal auch die selten gewordenen wilden Hunde zu sehen.
Nyalaland-Trail: Check-In ist im Lager Punda Maria im Norden des KNP. Es gibt Krokodile, Elefanten, Nilpferde und Vögel zu sehen.
Olifants-Trail: Ab Letaba geht es immer in der Nähe des Flusses Olifants durch die Natur.
Sweni Trail: An den Sweni-Fluss führt diese Wanderung in ein flaches Gebiet, in dem oft Löwen gesichtet werden. Start ist in Satara.
Wolhuter Trail: Der älteste Wanderweg im Park führt in die Gegend südlich von Berg-en-Dal.
Sowie auch kurze Wanderungen (ca. drei bis vier Stunden), die in den Camps vor Ort gebucht werden können (z.B. der "Early Morning Walk").
  • Golf spielen - Das Camp Skukuza verfügt über einen Neun-Loch Golfplatz, der ursprünglich nur für die Angestellten vorgesehen war, nun aber auch der Öffentlichkeit zur Verfügung steht. Man muss seine eigene Ausrüstung mitbringen. Da der Platz nicht eingezäunt ist, trifft man hier oft wilde Tiere wie Flusspferde, Impalas oder Warzenschweine.

Kaufen[Bearbeiten]

Blauracke im Gebüsch am Straßenrand

Das Angebot in den Läden im KNP gleicht sich sehr und unterscheidet sich nur im Umfang der insgesamt verfügbaren Artikel. In allen Shops findet man die wichtigsten Waren, die ein safariwütiger Tourist brauchen könnte. Einige Läden verkaufen auch Kunst und Mitbringsel.

  • Biltong - getrocknetes und gewürztes Fleisch, das normalerweise vom Rind stammt, im Kruger National Park aber auch vom Elefanten, Zebra oder Büffel verfügbar ist. Eine echte südafrikanische Spezialität!
  • Afrikanische Kunst - zum Verschenken oder Dekorieren der Wohnung gut geeignet. Viele Artikel (z.B. die typischen geschnitzten Giraffen) findet man billiger außerhalb des Parks, einige besonders farbenfrohe und interessante Exemplare aber auch nur hier.

Küche[Bearbeiten]

Der KNP bietet in jedem Camp Picknick und Grillplätze für Selbstversorger an. Desweiteren existieren in vielen Camps einfache (!) Imbisse oder Restaurants, die einen Mix aus allgemein beliebten Speisen und interessanten lokalen Wildgerichten bieten.

Typische Gerichte sind unter anderem Warzenschwein-Boerewurst (eine Art Bratwurst), Straußensteaks, Springbocklende.

Unterkunft[Bearbeiten]

Die beste Übernachtungsmöglichkeit im Kruger National Park bieten die zahlreichen Camps. Hier gibt es die Buchungsinformation.

Am Rande des Parks gibt es ebenfalls eine große Anzahl an privaten Wildreservaten, die nicht durch Zäune vom Park getrennt sind, so dass sich die Tiere frei bewegen können. Diese privaten Lodges bieten allen erdenklichen Luxus, allerdings zu einem enormen Preis. Weiterhin befinden sich eine riesige Menge an kleineren Hotels, 'Bed & Breakfasts' und Gästehäusern in unmittelbarer Nähe des Parks.

Meerkatzenfamilie

Günstig[Bearbeiten]

Mittel[Bearbeiten]

Gehoben[Bearbeiten]

  • Protea Kruger Lodge, Kruger Gate, Skukuza, Mpumalanga. Tel.: +27 13 735 5671, Fax: +27 13 735 5676, E-Mail: . Eine elegante Lodge vor dem Kruger-Eingang zum Park an den Ufern des Sabieflusses gelegen. Sie bietet einen guten Zugang zum attraktivsten Teil des KNP an. Die Apartments sind als Baumhütten entworfen und mit Holzstegen untereinander verbunden. Es gibt einen Spielbereich für Kinder, Swimmingpool mit toller Aussicht, einen großen Parkplatz, elektrischen Sicherheitszaun, mehrere Bars, Poolservice und einen enorm großen Garten, in dem grüne Affen, Springböcke und vieles mehr leben. Das Abendessen wird mit einer traditionellen afrikanischen Trommel angekündigt. Die Preise für ein Chalet fangen bei circa 1200 Rand an.
  • Silvan Safari, Sabi Sand Game Reserve, Kruger. E-Mail: info@silvansafari.com, Tel.: +27 21 001 5880, Website: www.silvansafari.com. Diese exklusive Lodge liegt im besten Teil des KNP: dem privaten Tierreservat Sabi Sand, wo man die „Big 5“ und das größte Tierraufkommen beobachten kann. Silvan bietet 6 verschiedene luxuriöse Suiten, wobei eine davon für Familien ausgerichtet ist. Im Preis ist alles inkludiert: 2-mal täglich Pirschfahrten, Pool, 24h Service und ein Fotostudio. Darüber hinaus gibt es Frühstück im Busch, exklusives Mittagessen, High Tea am Nachmittag und Fine Dining am Abend. Als Extraleistung können Spabehandlungen dazu gebucht werden.

Private Lodges[Bearbeiten]

  • Makalali Private Game Reserve. Eine echte Alternative zum Aufenthalt im Kruger. In diesem privaten Camp muss man sich um (fast) nichts kümmern. Die Ausstattung der einzelnen Bomas ist hervorragend und garantiert Privatsphäre, um die umgebende Landschaft und die Tierwelt vom Pool aus zu beobachten. Man wohnt in Zimmern in alten Bäumen und bekommt das Essen separat vom Großteil der anderen Camp-Bewohner serviert.

Sicherheit[Bearbeiten]

Aufgrund der strengen Überwachung der Regeln im Park und der schlechten "Fluchtmöglichkeiten" ist der Park sehr sicher. Man sagt sogar, dass man die eigene Hütte nicht abschließen muss, da sowieso nichts geklaut wird. Es ist allerdings fraglich, ob man das ausprobieren sollte. Auch die Straßen sind sicher, da man nur langsam fahren darf. Hier muss man also keine Bedenken um die eigene Sicherheit haben.

Gesundheit[Bearbeiten]

Der KNP ist Malaria-Gebiet. Gerade während der regenreichen Wintermonate ist die Ansteckungsgefahr erhöht und eine eingehende Beratung beim Tropenarzt im Voraus angeraten. Medikamente zur Malariaprophylaxe erhält man in jeder südafrikanischen Apotheke. Dazu benötigt man jedoch auch eine ärztliche Verschreibung. Diese sind direkt auf die südafrikanischen Erreger ausgerichtet und wesentlich billiger als in Deutschland. In der Regel erhält man Tabletten, die man täglich nehmen muss.

Wer gar nicht erst gestochen wird, beugt natürlich am Besten vor. Die Benutzung von Mückenabwehrmitteln, wie Sprays oder Cremes, die man auf die Haut aufträgt sind dabei sehr hilfreich und überall in den Shops des Parks erhältlich. Das Tragen langer Kleidung vermindert ebenfalls die Gefahr gestochen zu werden. Ebenso sollte man vermeiden, in den Dämmerungsstunden draußen, vor allem in der Nähe von Wasserläufen- und löchern, zu sein, da Mücken dann besonders aktiv sind. Die meisten Unterkünfte verfügen nicht über Malarianetzen über den Betten, so dass es ratsam ist ein Netz vor der Anreise zu kaufen. Alles in allem aber keine Panik.

Ausflüge[Bearbeiten]

  • Westlich des Kruger National Parks im Mpumalanga Escarpment gibt es eine Reihe von Touristenattraktionen im und um den Blyde River Canyon, wie z. B. die Bourke's Luck Potholes oder die Goldgräberstadt Pilgrim's Rest.
  • Swasiland liegt südlich des Kruger National Parks und bietet schöne Wanderungen für einen Tageausflug. Für mehrtägige Touren ist dieses reizvolle Land ebenfalls geeignet.
  • Weiter entfernte Ziele beinhalten die Provinz Gauteng mit Johannesburg und Pretoria, die majestätischen Drakensberge oder die Ostküste mit dem iSimangaliso-Wetland Park und Durban.

Literatur[Bearbeiten]

  • Kobie Krüger, Übersetzung ins Deutsche von Sigrid Langhaeuser: Ich trage Afrika im Herzen. Unser Leben im Krüger-Nationalpark. Droemer/Knaur, 2004, ISBN 3426627345, S. 444 (Deutsche Taschenbuchausgabe). Kobie Krüger lebt mit ihrem Mann, einem Ranger, im Kruger und erzählt von ihrem Alltag, ihrem Leben und wie sie ein Löwenjunges aufzog. Amüsant und selbstkritisch stellt sie dabei ihre Probleme, aber auch schönen Erlebnisse dar. Die ideale Einstimmung für alle Besucher des KNP.

Kontakt zur Nationalparkverwaltung[Bearbeiten]

Alle Camps kann man online über die Seite der südafrikanischen Nationalparkverwaltung buchen. Dies sollte man schon weit im Voraus tun, da gerade zur Ferienzeit schnell alles ausgebucht ist.

  • Buchungen entweder über die Webseite www.sanparks.org, per eMail an reservations@sanparks.org, Telefon +27 (0)12 428 9111, Handy +27(0)82-233-9111 oder postalisch an South African National Park Organzation, PO-Box 787, Pretoria 0001, South Africa.

Weblinks[Bearbeiten]

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