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Durban

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Durban ist die größte Stadt an der Ostküste Südafrikas.

Strandpromenade in Durban
Durban
Provinz KwaZulu-Natal
Einwohner ca. 3,5 Millionen
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Lage
Lagekarte von Südafrika
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Durban

Hintergrund[Bearbeiten]

Moses-Mabhida-Stadion

Durban ist die drittgrößte Stadt Südafrikas. Sie liegt an einer großen Lagune, die der Seefahrer Vasco da Gama an Weihnachten im Jahr 1497 entdeckte, daher bekam diese Region den Namen Natal. Im Jahr 1835 wurde aus dem Port Natal der Ort Durban, benannt nach einem Gouverneur der britischen Kap-Kolonie.

Die in der Gegend ansässigen Zulu nennen den Ort eThekwini, und so heißt daher auch die im Jahr 2000 geschaffenen Metropolregion, die Durban und seine Vororte umfasst.

Durban war einer der Austragungsorte der Fußball-Weltmeisterschaft 2010

Stadtteile[Bearbeiten]

Assagay, Beachfront, Berea, Bluff, Botha´s Hill, Clermont, Clernaville, Cowies Hill, Durban City, Durban North, Essenwood, Gillits, Glenashley, Glenmore, Glenwood, Greyville, Kloof, La Lucia, Morningside, Musgrave, Pinetown, Queensburgh, Sherwood, Umhlanga Rocks, Umlazi, Westville, Yellowwood Park

Anreise[Bearbeiten]

Kingspark-Rugby-Stadion

Mit dem Flugzeug[Bearbeiten]

Der King Shaka International Airport (IATA CodeDUR, ICAO CodeFALE), benannt nach dem berühmten Häuptling der Zulu Shaka kaSenzangakhona (1787-1828), liegt 35 km nördlich der Stadt, nahe La Mercy.

Mit der Bahn[Bearbeiten]

  • Der Shosholoza Meyl Train fährt täglich außer dienstags von Johannesburg über Pietermaritzburg nach Durban. Zeitweise gibt es auch eine Bahnverbindung nach Kapstadt.
  • Die Metro Rail ist ein S-Bahn-System, das Durban mit seinen Vororten verbindet.

Mit dem Bus[Bearbeiten]

Auf der Straße[Bearbeiten]

Durban ist sehr gut an das Nationalstraßennetz Südafrikas angebunden. Aus Kapstadt kommend führt die N2 immer an der Küste entlang über die Garden Route und Transkei nach Durban und von hier weiter über den Hluhluwe-Umfolozi-Park, sowie den iSimangaliso-Wetland Park in Richtung Swasiland. Die N3 führt von Durban über Pietermaritzburg und an den Drakensbergen vorbei nach Johannesburg.

Mit dem Schiff[Bearbeiten]

Durban besitzt den größten Hafen Afrikas, allerdings werden hier im Gegensatz zu Kapstadt größtenteils Container umgesetzt. Es gibt auch ein 1 Passenger Terminal

Mobilität[Bearbeiten]

Es sind öffentliche Busse vorhanden, allerdings fahren sie ziemlich selten und man findet an den Haltestellen meist keinen Fahrplan. Preis ca. 2 Rand, hängt von der Tageszeit ab.

Eine Alternative sind die vielen Minibustaxis, die meist auch die offiziellen Busstrecken abdecken, aber auch andere Routen bedienen. Da bis zu 20 Personen in einen Bus geladen werden, ist die Fahrt nicht sehr komfortabel. Eine Fahrt kostet 2 Rand, bei jedem Umsteigen muss neu bezahlt werden. Einige längere Strecken (z.B. City Hall - Gateway) kosten 5 Rand. Die Minibusse können überall angehalten werden. Bei den Meisten ist die Route nicht angeschrieben; ein "Schreier" ruft den Zielort aus dem Bus und macht je nach Ziel andere Handzeichen.

Taxis sind sicherste und schnellste Möglichkeit um sich in Durban zu bewegen. Taxis können nicht auf der Strasse angehalten werden; sie müssen telefonisch bestellt werden oder warten an bestimmten Orten. Die grossen Taxiunternehmen werden allgemein empfohlen. Bei den unabhängigen Taxis sollte der Preis im Voraus ausgehandelt werden.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Blick vom Kai des uShaka-Beach, rechts im Hintergrund Suncoast-Beach mit Moses-Mabhida-Stadion
  • Beach Front - ein langer Strand im Zentrum der Stadt, er erstreckt sich von der Mündung des Mgeni-Rivers bis zur Hafeneinfahrt. Dieser Strandabaschnitt wird auch als Goldene Meile bezeichnet. In diesem Bereich gibt es 12 Abschnitte. Von Nord nach Süd sind dies der Country-Club, Suncoast, Battery, Snake Park, Bay of Plenty, North, Dairy, Wedge, New, South, Addington und uShaka-Beach. An den meisten Beaches sind zumindest in unmittelbarer Nähe Toiletten und Umkleidemöglichkeiten vorhanden, oft gibt es auch medizinische Versorgung. Entlang der Beaches zieht sich ein Fußweg, der gerne zum Joggen genutzt wird. Der Casino Beach kostet 5 Rand Eintritt, wird aber bewacht und es werden Liegen zur Verfügung gestellt. Der North Beach ist etwas gepflegter als der South Beach, hat Restaurants und Bars, sowie einen Skatepark. Am South Beach befinden sich viele Souvenierstände und er gilt als gefährlicher als der North Beach. Allgemein sollte man sich an keinem Strand abends aufhalten.
Eingang uShaka Marine World
  • 1 uShaka Marine World, King Shaka Avenue 1. Tel.: +27(031) 328 8000. Auf einer Landzunge zwischen dem Strand und der Hafenlagune liegt nahe der Hafeneinfahrt die Anlage der Marine World. Dazu gehört
    • Village Walk: Restaurants, Shops, Cafés, Unterhaltung, Eintritt Erw. 99 ZAR.
    • uShaka Beach mit Pier, Zugang kostenlos
    • uShaka Sea World: Aquarium, Delfin-, Pinguin- und Seelöwenshows, Tauchen mit Haien
    • Wet'n Wild: Wasserrutschen, Spaß im Wasser ...
    • uShaka Kids World: Aktivitäten und Spiele für Kinder
  • 2 Kings Park Stadion, Rugby-Stadion, auch als ABSA-Stadion bekannt
  • 3 Moses-Mabhida-Stadion, gegenüber dem Kings Park Stadion gelegen. Über das Stadion spannt sich ein Stahlbogen, man kann auf den höchsten Punkt mit einer Seilbahn für 50 ZAR fahren.
Im Indischen Markt
  • 1 Indischer Markt in der Victoria Street. In einem Gebäude sind zahlreiche Geschäfte untergebracht, die asiatische Waren verkaufen. Neben den üblichen Souvenirläden sind besonders sehenswert die Gewürzstände, sie verkaufen Curry in zahllosen Variationen, teilweise unter Phantasienamen wie Schwiegervaterpulver oder Schwiegermuttervernichter.
Curry auf dem Indischen Markt
  • 1 Jumah-Moschee an der Ecke Queen-Street/Grey Street, angeblich die größte Moschee auf der Südhalbkugel.

Aktivitäten[Bearbeiten]

  • Schwimmen und Surfen an den Stränden
  • Natal Sharks Board - Das Natal Sharks Board ist eine Organisation, die die Strandbesucher durch regelmäßige Hainetz-Kontrollen und Aufsichten vor Haiattacken schützt. Es werden Führungen angeboten, dabei werden die Schutznetze erklärte und im Netz verendete Haie seziert.

Einkaufen[Bearbeiten]

  • Gateway - Eines der größten Einkaufszentren auf der Südhalbkugel. Mit künstlicher Welle, IMAX-Kino, Klettergarten, Skatepark und vielen Restaurants.

Es gibt zwei grosse Einkaufszentren etwas ausserhalb der Stadt: das Gateway Center nördlich (sei das grösste Einkaufszentrum Afrikas) und das Pavillion Richtung J'burg. Ein weiteres Einkaufszenter ist das Musgrave Center in an der Mustgrave Road. Daneben gibt es diverse kleinere Zentren, z.B. das Berea Center.

Küche[Bearbeiten]

Es gibt Restaurants in allen Arten, preislich im allgemeinen günstiger als in Kapstadt. Wegen des hohen Anteils der indischen Bevölkerung finden sich auch viele indische Restaurants. An der Florida Road (Morningside) befindet sich eine grosse Zahl an Restaurants und Bars. Die indischen Restaurants bieten hervorragende Currys zu einem guten Preis-/ Leistungsverhältnis. Jedoch sind diese oft sehr scharf. In Durban sollte man unbedingt "Bunny-Chow" probieren. Es handelt sich dabei um einen halben oder einen viertel Laib Toastbrot, der ausgehöhlt und mit Curry gefüllt wird. Dieses Gericht ist in Durban entstanden, und dort sehr weit verbeitet. Einige Imbissbuden, die Bunny-Chow servieren befinden sich in der Innenstadt, im indischen Viertel (Gegend Dr. Yusuf Dadoo St. (Grey St.)). Ein Viertellaib Bunny-Chow kostet ca. 40-50R.

Eines der bekanntesten (und von der Lage her schönsten) Pubs in Durban ist die "Thirsty's Dockside Tavern" an der Hafeneinfahrt (Kings Battery, Point Waterfront, Durban, 4001). Sie hat einen Außen- und Innenbereich. Ein- und auslaufende Schiffe kann man im Außenbereich fast mit der Hand berühren. Falls mal keine Schiffe zu beobachten sind, kann man auch "nur" den Indischen Ozean bewundern. Die Bedienung ist, wie fast überall in Südafrika, sehr höflich und zuvorkommend.

Nachtleben[Bearbeiten]

Unterkunft[Bearbeiten]

Günstig[Bearbeiten]

Mittel[Bearbeiten]

Gehoben[Bearbeiten]

  • 1 Riverside Hotel (Northway Street / Riverside Road). WLAN im Haus verfügbar, Internet-PCs neben der Lobby

Luxus[Bearbeiten]

  • Royal Hotel. Das Hotel bietet Luxus pur. Es befindet sich im Stadtzentrum, mit Blick auf die Stadt, den Strand und den Hafen. Preis: Ab R1000.

Lernen[Bearbeiten]

  • International House Durban, an der Essenwood Road in Musgrave, nahe beim Musgrave-Center. Sprachschule zum Englisch als Fremdsprache zu lernen.

Arbeiten[Bearbeiten]

Sicherheit[Bearbeiten]

Wie in allen Städten Südafrikas sollte man sich auch in Durban nicht unnötigerweise in Gefahr bringen, das heißt, man sollte, als Weißer wie als Schwarzer, nicht nach Sonnenuntergang einen Einkaufsbummel starten und sich schon gar nicht alleine an abgelegenen Orten aufhalten. Generell meiden (auch tagsüber!) sollte man die Mahatma Gandhi Road in südlicher Richtung ab der Anton Lembede St (Smith St). Die Innenstadt kann man tagsüber gefahrlos betreten, sollte aber dort auch wegen Taschendieben auf der Hut sein. Ab dem Einbruch der Dunkelheit sollte man UNBEDINGT nur noch mit dem Taxi fahren, dies gilt auch für Kurzstrecken. Wesentlich sicherer sind die "reicheren" Vororte Durban-North, Umhlanga, etc. Am Besten ist es, wenn Sie die Sicherheitslage in einer Touristen-Info oder im Hotel erfragen.

Wer in Durban wohnen möchte, sollte gewisse Sicherheitsmaßnahmen ergreifen, wie zum Beispiel das Anbringen einer Alarmanlage am Haus.

Gesundheit[Bearbeiten]

Praktische Hinweise[Bearbeiten]

  • Tourist-Information, direkt hinter dem Eingangsbereich der uShaka-Marine World. Tel.: +27 31 337 8099.

In Durban wird viel Zulu und Indisch gesprochen, Afrikaans hört man dagegen eher selten, weil das ehemalige Natal dereinst britisches Protektorat war. Daher sprechen fast alle Leute Englisch, manche allerdings mit starkem Akzent.

Ausflüge[Bearbeiten]

  • Valley of a Thousand Hills - Ca. 40 km nordwestlich von Durban befindet sich eine sehr sehenswerte Landschaft, das "Tal der tausend Hügel". Die Landschaft sollte jedoch nicht der einzige Grund sein, dieses Tal zu besichtigen. Im Phe-Zulu-Village z.B. erfährt man etwas über traditionelle Zulu-Bräuche und kann die Zulus bestaunen, wenn sie ihre Tänze vorführen. Viele Kunsthandwerker haben sich im Tal niedergelassen. Überall stößt man auf Ateliers. Leider sind die Verkäufer an den Ausichtspunkten bzw. Parkplätzen, die ihre selbsthergestellen bunten Perlenketten anbieten, manchmal sehr aufdringlich. Zu erreichen ist das Tal von Durban über die N3 oder die M16 (reizvoller). Einen halben Tag sollte man mindestens für diesen Ausflug einplanen.
  • Shongweni Dam and Game Reserve (ca. 30 min. westlich von Durban gelegen). Tierbeobachtung, Fischen, Wassersport, Klettern. Übernachtungsmöglichkeiten in Zeltcamps oder Hütten. Preis: Eintritt p. Erwachsene 27,50 ZAR.

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]


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