Hamburg/Altona und westliche Stadtteile

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Altona ist ein Bezirk und ein Stadtteil im Westen der Hamburger Innenstadt und war vor der Eingemeindung 1938 zu Hamburg die selbständige Stadt Altona/Elbe.

Fischmarkt, Hamburg-Altona
Karte von Altona und westliche Stadtteile

Geschichte Altonas[Bearbeiten]

Um 1535 entstand Altona als Fischersiedlung. Über Jahrhunderte lang war Altona eine selbstständige Stadt, die "all to nah" vor den Toren Hamburgs lag. Es siedelten sich frühzeitig Handwerker an. Ab 1640 hatte der dänische König als Herzog von Holstein die Oberhoheit und erteilte Altona im Jahr 1664 das Stadtprivilegium. Altona entwickelte sich zur zweitgrößten Stadt innerhalb der dänischen Monarchie, es gab wirtschaftliche sowie religiöse Freiheit und Waren durften zollfrei im dänischen Gesamtstaat gehandelt werden. Somit war Altona der erste Freihafen in Nordeuropa. Mitte des 17. Jahrhunderts fanden viele Juden Zuflucht in Altona. Das Stadtwappen zeigt im Vergleich zum geschlossenen Hamburger Stadttor das offene Stadttor. Ein Symbol für die offenen Tore der Stadt. Altona war sehr tolerant, Glaubensflüchtlinge waren oft erfolgreiche Kaufleute und trugen dazu bei, dass Altona eine erfolgreiche Handelsstadt wurde und mit Hamburg in Konkurrenz stand. Die Stadt war so sozial, dass 27 Bürgerschaftsmitglieder im Jahre 1799 das Altonaische Unterstützungsinstitut gründeten, von dem alle Bedürftigen profitierten. Daraus entstand zwei Jahre später die älteste Sparkasse.

1938 erfolgte die Eingemeindung zu Hamburg. Durch das Zusammenwachsen der beiden großen Städte verlief die Stadtgrenze oftmals inmitten der Straßenzüge, so dass mancher Nachbar ein Haus weiter schon in Hamburg wohnte, man selber aber noch in Altona. Damit ging die 300-jährige Geschichte Altonas als selbständige Stadt zu Ende. Heute ist Altona ein Stadtteil mit viel Kultur, Handwerk, bunt gestrichenen Altbauten und Fabriken.

Anreise[Bearbeiten]

Mit dem Flugzeug[Bearbeiten]

  • 1 Flughafen-Hamburg Website dieser Einrichtung (Hamburg-Airport Helmut Schmidt, IATA: HAM), Flughafenstr. 1 – 3, 22335 Hamburg. Tel.: +49 (0)40 507 50, Fax: +49 (0)40 50 75 12 34, E-Mail: . Flughafen-Hamburg in der Enzyklopädie Wikipedia Flughafen-Hamburg im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsFlughafen-Hamburg (Q27706) in der Datenbank WikidataFlughafen-Hamburg auf FacebookFlughafen-Hamburg auf InstagramFlughafen-Hamburg auf Twitter. Der im Norden der Stadt im Stadtteil Fuhlsbüttel gelegene Flughafen verfügt über zwei 1993 und 2005 fertiggestellte Terminals. Vom Flughafen aus fährt die S-Bahn S1Hamburg S1.svg in 40 Minuten zum Bahnhof Altona.

Mit dem Zug[Bearbeiten]

  • 2 Bahnhof Hamburg Altona Website dieser Einrichtung, Scheel-Plessen-Straße 17, 22765 Hamburg. Bahnhof Hamburg Altona in der Enzyklopädie Wikipedia Bahnhof Hamburg Altona im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsBahnhof Hamburg Altona (Q650270) in der Datenbank Wikidata. Der Bahnhof Hamburg Altona ist ein Bahnhof des Nah- und Fernverkehrs sowie des S-Bahn Verkehrs und zentraler Umsteigebahnhof.

Fernverkehr[Bearbeiten]

Am Bahnhof Hamburg Altona verkehren die Fernzuggattungen Intercityexpress (ICE), Intercity (IC), Eurocity (EC) sowie die Nachtreisezüge Euronight/Nightjet (EN/NJ), die Züge werden teilweise mit Autotransportwagen geführt. Der private Fernverkehrszug Hamburg-Köln-Express (HKX) verkehrt ebenso ab Hamburg-Altona.

Nahverkehr[Bearbeiten]

Im Nahverkehr verkehrt der RE6Hamburg RE6.svg auf der Eisenbahnstrecke Marschbahn von Westerland auf Sylt über Niebüll und Husum nach Hamburg Altona sowie die RB71Hamburg RB71.svg von Itzehoe/Wrist über Elmshorn nach Hamburg-Altona.

S-Bahn[Bearbeiten]

Die Linien S1Hamburg S1.svg, S2Hamburg S2.svg, S3Hamburg S3.svg, S11Hamburg S11.svg und S31Hamburg S31 zw.svg der S-Bahn-Hamburg fahren den Bahnhof Altona an.

Mit dem Bus[Bearbeiten]

Fernbusse nach Hamburg halten am Zentralen Omnibusbahnhof Hamburg (ZOB Hamburg). Dieser liegt in Nähe des Hauptbahnhofes an der Adenauerallee. Ab dem ZOB Hamburg besteht Anschluss nach Hamburg-Altona mit den S-Bahn Linien S1, S11, S2, S3 und S31.

Auf der Straße[Bearbeiten]

Die Bundesautobahn A7 E45 durchquert Altona. Ausfahrten im Gebiet des Bezirks sind Symbol: AS 29 Othmarschen, Symbol: AS 28 Bahrenfeld und Symbol: AS 27 Volkspark.

Mit dem Schiff[Bearbeiten]

Innerhalb Hamburgs[Bearbeiten]

Der Bahnhof Altona wird von den S-Bahn-Linien S1Hamburg S1.svg, S2Hamburg S2.svg, S3Hamburg S3.svg, S11Hamburg S11.svg und S31Hamburg S31 zw.svg angefahren. Entlang der östlichen Grenze des Stadtteils Sternschanze verkehrt die U-Bahn U3Hamburg U3.svg mit den Haltepunkten Sternschanze und Feldstraße. Die Fährlinie 62 innerhalb des Hamburger Verkehrsverbunds (HVV) verbindet die "St.Pauli-Landungsbrücken" mit den im Bezirk Altona liegenden Anlegern Altona (Fischmarkt), Dockland (Fischereihafen) und Neumühlen (Museumshafen Övelgnne); sie fährt weiter nach Finkenwerder und hat dort Anschluss an die Fährlinie 64 nach Teufelsbrück im Altonaer Stadtteil Othmarschen (siehe dort).

Für Wanderer und Radfahrer attraktiv ist der (fast) autofreie Elbwanderweg vom Anleger Neumühlen bis zum Rissener Hochufer entlang der Stadtteile Othmarschen, Nienstedten und Blankenese mit zahlreichen Einkehr- und Rastmöglichkeiten, unter anderem am Sandstrand..

Stadtteile[Bearbeiten]

Altona ist ein Stadtteil, aber auch ein Bezirk mit 14 Stadtteilen und war vor der Eingemeindung zu Hamburg die eigenständige Stadt Altona/Elbe:

Stadtteil Sternschanze[Bearbeiten]

  • Der Stadtteil Sternschanze und das Schanzenviertel liegen östlich von Altona-Nord, nördlich von St. Pauli und nordwestlich des Karolinenviertels. Gegenüber der „Roten Flora" liegt an der Straße Schulterblatt die „Piazza", eine Gastronomiemeile mit biergartenähnlicher Atmosphäre. Auf dem Pflaster ist ein Gedenkstein eingelassen, der an die ehemalige, hier verlaufende Grenze der beiden Städte Hamburg und Altona erinnert.

Stadtteil Altona[Bearbeiten]

Bahnhof[Bearbeiten]

Der Bahnhof Altona ist ein Kopfbahnhof mit vier Fernbahnsteigen und zwei unterirdischen S-Bahnsteigen, wo sich die meisten S-Bahnen kreuzen. Oben fahren die Regionalzüge in Richtung Husum und Neumünster ab. Die meisten Fernzüge nach Berlin und Süden werden hier eingesetzt und fahren dann weiter über Dammtor zum Hauptbahnhof. Der Bahnhofsvorplatz ist Anschlusspunkt vieler Buslinien. In den verschiedenen Etagen sind zahlreiche Geschäfte untergebracht, unter anderem zwei Discounter.

Das Altonaer Einkaufszentrum besteht heute größtenteils aus Billigläden und ein paar Lebensmittelmärkten. Seit Mitte der 2010er-Jahre erfährt das Gebiet östlich des Bahnhofs durch die Ansiedlung der weltweit ersten Innenstadtfiliale von Ikea sowie Fast-Casual-Restaurants eine Aufwertung. Westlich des Bahnhofs schließt sich der Stadtteil Ottensen mit einer kleinen Fußgängerzone und dem großen Einkaufszentrum Mercado mit vielen Läden des täglichen Bedarfs an. Das Erdgeschoss des Mercado ist als Markthalle mit mehreren kleinen Ständen und Imbissbuden gestaltet.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Das Dockland
  • 1 Rathaus Altona Rathaus Altona in der Enzyklopädie Wikipedia Rathaus Altona im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsRathaus Altona (Q444036) in der Datenbank Wikidata
  • Altonaer Theater und Museum, siehe unter Stadtteil Ottensen
  • Fischmarkt − Sonntags um fünf · Hamburgs bekanntester Markt beginnt sonntags morgens um fünf Uhr, im Winter erst um 7 Uhr, Ende gegen 9.30 Uhr. Nach der durchzechten Nacht geht es zum Fischmarkt. · Altona, Große Elbstraße gegenüber der Fischauktionshalle. · S + U-Bahn Landungsbrücken mit 10 Min. Fußweg, Bus 112 ab Altonaer Bahnhof.
  • Elbmeile zwischen Fischmarkt und Övelgönne
    • Stilwerk
    • Holzhafen
    • Das 2 Dockland Dockland in der Enzyklopädie Wikipedia Dockland im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsDockland (Q1233751) in der Datenbank Wikidata bietet nach dem Erklimmen von 136 Stufen von seinem Dach einen herrlichen Ausblick über den Hafen, Das sechsgeschossige Gebäude aus Glas und Stahl hat einen markanten Querschnitt in Form eines Parallelogramms und durch die bugförmige Auskragung um 24° entsteht in der Gesamtansicht der Eindruck eines Schiffes.
    • 5 Hamburg Cruise Center Altona, Van-der-Smissen-Straße 5, 22767 Hamburg (PKW, Taxi oder ÖPNV: HaltestelleHaltestelle 111 bis "Kreuzfahrtterminal Altona", dann ca. 50 m zu Fuß). Hamburg Cruise Center Altona in der Enzyklopädie Wikipedia Hamburg Cruise Center Altona im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsHamburg Cruise Center Altona (Q1648668) in der Datenbank Wikidata.
  • Altonaer Balkon − schöne Aussicht auf die Elbe und den Hafen
  • Dahliengarten
  • Der 3 Altonaer Volkspark Altonaer Volkspark in der Enzyklopädie Wikipedia Altonaer Volkspark im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsAltonaer Volkspark (Q444045) in der Datenbank Wikidata diente einst als Stadtpark für die ehemals eigenständige Stadt Altona. Im Gegensatz zum heutigen Hamburger Stadtpark ist diese Parkanlage "natürlich" belassen. Am östlichen Rande des Volksparks befindet sich das 1 Volksparkstadion Volksparkstadion in der Enzyklopädie Wikipedia Volksparkstadion im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsVolksparkstadion (Q150933) in der Datenbank Wikidata , ein reines Fußballstadion für den HSV (vormals Imtech-Arena, HSH-Nordbank-Arena, AOL-Arena), und die Mehrzweckhalle 4 Barclaycard Arena Barclaycard Arena in der Enzyklopädie Wikipedia Barclaycard Arena im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsBarclaycard Arena (Q265107) in der Datenbank Wikidata (vormals O2 World, Color-Line-Arena), oft genutzte Konzerthalle. • S2 + S21 Stellingen (von dort 10-15 min Fußweg)

Stadtteil Ottensen[Bearbeiten]

Altes Industrieviertel mit herrschaftlicher Atmosphäre, das sich vom kleingewerblichen Dorf zum Industriestandort entwickelte. Aussteigen und wieder einsteigen - stets waren es Künstler und Studenten, junge Leute und Abenteurer, die aus der Not, dem Überdruss oder aus Neugier die abgewirtschafteten Orte neu belebten und die Lebensqualität im Viertel veränderten. Wie in anderen Szene-Viertel war es die Vielfalt und der Widerspruch was es beliebt und begehrt machte. Inzwischen unterliegt das begehrte Altbauquartier Ottensen der Gentrifizierung und wird zum schicken Bürostandort. Jährlich wird es teurer an den neu entdeckten Orten zu leben.

Zeise-Hallen in Ottensen
ehemalige Schiffsschraubenfabrik
  • Kurze, aber lebhafte Fußgängerzone direkt westlich des Altonaer Bahnhofs mit dem recht jungen Einkaufszentrum Mercado. Das Erdgeschoss ähnelt mit den zahlreichen Marktständen einer Markthalle. Das Einkaufszentrum erstreckt sich über drei Etagen.
  • Die Fabrik ist das Symbol der Umnutzung von stillgelegten Industriebauten.
  • Zeise Hallen · Zeise Kinos · Filmhaus-Kneipe · Friedensallee / Bergiusstraße.
    Wurden ab 1857 in den Zeisehallen Schiffsschrauben hergestellt, so sind diese heute ein kulturelles Zentrum. Aus der maroden Maschinenfabrik wurde in den 1970er-Jahren das erste alternative Kulturzentrum. Seitdem ist hier Kunst, Kultur und Kommerz angesagt.
  • Altonaer Theater
  • Altonaer Museum - Als eines der größten deutschen Regionalmuseen präsentiert das Altonaer Museum die Kunst- und Kulturgeschichte Norddeutschlands und präsentiert die kulturhistorische Entwicklung der Elbregion um Altona, von Schleswig Holstein und der Küstengebiete von Nord- und Ost. Zu den Sammlungen gehören unter anderem Galionsfiguren, historisches Spielzeug, eine Apotheke von 1736 und eine originale Bauernstube.
Geöffnet: Dienstag bis Sonntag 10 - 17 Uhr · · Eintritt: 6,- €, ermäßigt: 4,- €, Kinder bis 17 Jahre frei, Führungen zusätzlich zum Eintritt: 2,- € · Ottensen · Museumstraße 23, 22765 Hamburg, · 040 - 428 113 582 · info@altonaermuseum.de. Neuer Eingangsbereich in der Braunschweiger Straße · Fern- und S-Bahnhof Altona

Stadtteil Othmarschen[Bearbeiten]

Sonnenuntergang vom Museumshafen Oevelgönne
  • Jenischpark mit Jenischhaus und Barlachhaus (Museum)
  • Elbanleger Teufelsbrück; von dort halbstündiger Fährverkehr mit der Linie 64 nach Finkenwerder mit Anschluss an die Fährlinie 62 über Altona zu den "St-Pauli-Landungsbrücken"
  • Schopenhauerweg zum Altonaer Balkon mit schönen Aussichtspunkten auf die Elbe

Övelgönne[Bearbeiten]

Das Stadtviertel Övelgönne liegt direkt an der Elbe im Stadtteil Othmarschen und ragt in Ottensen hinein.

  • 5 Museumshafen Oevelgönne (HaltestelleHaltestelle 112 vom Altonaer Bahnhof, Fähre 62Hamburg 62.svg ab Landungsbrücken bis Fähranleger „Neumühlen“ (HVV-Tarif)). Museumshafen Oevelgönne in der Enzyklopädie Wikipedia Museumshafen Oevelgönne im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsMuseumshafen Oevelgönne (Q1794664) in der Datenbank Wikidata. Direkt über dem neuen Elbtunnel zwischen Oevelgönne und dem Fischereihafen beim Altonaer Balkon liegt der Museumshafen Oevelgönne mit rund 20 Schiffs-Oldtimern. Deutsche und holländische Plattbodenschiffe, Dampfschlepper und Barkassen haben hier ihren Liegeplatz. Das ehemalige Feuerschiff Elbe 3, ein Dampfkran, ein Finkenwerder Hochseekutter sowie eine zum Café umgebaute alte Hafenfähre gehören zum Ensemble. Alle Schiffe sind heute noch fahrbereit. Zum Teil werden auch Bootsfahrten angeboten. Preis: Freier Eintritt zum Hafen, die Besichtigung der Elbe 3 kostet 2,- €, ermäßigt 1,- €.
  • die malerischen "Kapitänshäuser" am Fußweg namens "Övelgönne" oberhalb des Elbstrands mit dem beliebten Lokal Strandperle
  • Elbstrand mit Findling „Der alte Schwede“

Flottbek[Bearbeiten]

Groß Flottbek ist ein Stadtteil mit größeren Einzelhäusern, vielen Villen und einzelnen Reihenhaussiedlungen.

Klein Flottbek ist eine Gemarkung in den Stadtteilen Othmarschen und Osdorf. Hier befindet sich auch der:

  • 6 Loki-Schmidt-Garten (ehemals „Neuer Botanischer Garten“) (S1 „Klein Flottbek“, Bus 21 u. 115). Loki-Schmidt-Garten in der Enzyklopädie Wikipedia Loki-Schmidt-Garten im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsLoki-Schmidt-Garten (Q613250) in der Datenbank Wikidata. 150 Jahre befand sich der Botanische Garten auf den ehemaligen Wallanlagen, dem heutigen „Planten un Blomen“, wo auch weiterhin die Tropengewächshäuser stehen. Im Rahmen der Internationalen Gartenbau-Ausstellung 1973 wurde die Freifläche umgestaltet und 1979 in Klein Flottbek neu errichtet. Im Süden des Gartens stellt die Abteilung Pflanze und Mensch ein buntes Mosaik aus verschiedenen Themengärten dar: Apothekergarten, Bauerngarten, Bibelgarten, Coniferetum, Duft- und Tastgarten, Giftpflanzen, Naturschutz, Nutzpflanzen, Rosengarten und Wüstengarten. Im Zentrum des Botanischen Gartens befindet sich die pflanzensystematische Abteilung. Das Gelände wird sich 2011 neu präsentieren.[veraltet] In der pflanzengeographischen Abteilung stehen Gewächse aus den gemäßigten Klimaregionen der Erde, also aus Nordamerika und Eurasien, sowie aus dem südlichen Südamerika im Vordergrund. Im Alpinum, werden Pflanzen aus den Hochgebirgen Europas gezeigt. Zu Ehren der Botanikerin Loki Schmidt, der Ehefrau des ehemaligen Bundeskanzlers Helmut Schmidt heißt der Garten "Loki Schmidt Garten". Geöffnet: täglich von 9 Uhr bis ca. 1 ½ Stunden vor Sonnenuntergang. Preis: frei.

Blankenese[Bearbeiten]

Blankenese mit Leuchtturm Unterfeuer

Anfang des 18. Jahrhunderts hatte Blankenese eine der mächtigsten Fischfangflotten im dänischen Gesamtstaat, und seine Fischer lebten in reetgedeckten Fachwerkhäusern. Dann bauten die Kapitäne und Lotsen Häuser für ihren Lebensabend zum schmuckes Hangdorf aus. Heute ist Blankenese der Nobelvorort von Hamburg, doch der Teil an der Elbe wirkt idyllisch wie aus einer anderen Welt. Im 17. und 18. Jahrhundert ließen erfolgreiche Hamburger Kaufmannsfamilien wie die Godeffroys und Jenischs an der Elbchaussee ihre Landhäuser mit Parks mit Blick auf die Elbe errichten. Noch heute ist Blankenese Wohnort für betuchte Hamburger.

Malerische Gassen, verwinkelte Treppen und hübsche Häuschen mit Blick auf den Fluss: Das Blankeneser Treppenviertel an der Elbe versetzt einem in ein mediterranes Flair. Das ehemalige Fischer- und Lotsendorf im Westen Hamburgs liegt direkt an der Elbe in einer Hügellandschaft. Es ist beliebtes Ausflugsziel. Unten am Ufer der Elbe kann man wandern und radfahren. Es gibt einen kleinen Strand und eine Promenade mit Cafés und Restaurants, in denen auch Ewerscholle und Steinbutt serviert wird. Lohnenswert ist der Aufstieg zum 75 m hohen Süllberg mit dem Nobelrestaurant Seven Seas und seinem Biergarten mit schöner Aussicht. Man kann sich dem Treppenviertel auch von zwei anderen Aussichtspunkten nähern: dem Waseberg im Schinckelspark und dem Baurspark. Auch der Hessepark liegt im Treppenviertel. · S1 Blankenese, die Bahnhofstraße runter. Die kleinen Busse der Linie 48, auch Bergziege genannt, fahren quer durch das Treppenviertel.

Weitere sehenswerte Orte in Blankenese:

  • 7 Unterfeuer Blankenese. Unterfeuer Blankenese in der Enzyklopädie Wikipedia Unterfeuer Blankenese im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsUnterfeuer Blankenese (Q1821466) in der Datenbank Wikidata. Leuchtturm in der Elbe.
  • 8 Hirschpark. Hirschpark in der Enzyklopädie Wikipedia Hirschpark im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsHirschpark (Q1620492) in der Datenbank Wikidata. mit Wildgehege und alten Rhododen.
  • 9 Römischer Garten. Römischer Garten in der Enzyklopädie Wikipedia Römischer Garten im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsRömischer Garten (Q1297111) in der Datenbank Wikidata. Parkanlage im Jugendstil mit kleiner Freilichtbühne am Südhang des Polterberges.
  • 10 Puppenmuseum Falkenstein, im Landhaus Michaelsen, Grotiusweg 79. Puppenmuseum Falkenstein in der Enzyklopädie WikipediaPuppenmuseum Falkenstein (Q76633486) in der Datenbank Wikidata.

Rissen[Bearbeiten]

  • Naturschutzgebiet Wittenbergener Heide/Elbwiesen und angrenzender Park. Rissen ist 15 km vom Fischmarkt entfernt; es fährt die S-Bahn-Linie 1.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Kirchen[Bearbeiten]

  • 11 St.-Pauli-Kirche St.-Pauli-Kirche in der Enzyklopädie Wikipedia St.-Pauli-Kirche im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsSt.-Pauli-Kirche (Q2316651) in der Datenbank Wikidata
  • 12 Hauptkirche St. Trinitatis Hauptkirche St. Trinitatis in der Enzyklopädie Wikipedia Hauptkirche St. Trinitatis im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsHauptkirche St. Trinitatis (Q2323379) in der Datenbank Wikidata
  • St.-Johannis-Kirche
  • 13 Christianskirche Christianskirche in der Enzyklopädie Wikipedia Christianskirche im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsChristianskirche (Q1082972) in der Datenbank Wikidata
  • 14 Nienstedtener Fachwerkkirche. Nienstedtener Fachwerkkirche in der Enzyklopädie Wikipedia Nienstedtener Fachwerkkirche im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsNienstedtener Fachwerkkirche (Q1989198) in der Datenbank Wikidata. eine sehr beliebte Hochzeitskirche.

Bauwerke[Bearbeiten]

  • 15 Landhaus der Familie Godeffroy, Elbchaussee 499 im Hirschpark. Landhaus der Familie Godeffroy in der Enzyklopädie Wikipedia Landhaus der Familie Godeffroy im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsLandhaus der Familie Godeffroy (Q1802974) in der Datenbank Wikidata.
  • 16 Altonaer Bezirksamt Altonaer Bezirksamt in der Enzyklopädie Wikipedia Altonaer Bezirksamt im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsAltonaer Bezirksamt (Q444036) in der Datenbank Wikidata

Denkmäler[Bearbeiten]

  • 17 Denkmal für Kaiser Wilhelm I., vor dem Bezirksamt Altona. Denkmal für Kaiser Wilhelm I. in der Enzyklopädie Wikipedia Denkmal für Kaiser Wilhelm I. im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsDenkmal für Kaiser Wilhelm I. (Q1721556) in der Datenbank Wikidata.

Straßen und Plätze[Bearbeiten]

  • 18 Palmaille Palmaille in der Enzyklopädie Wikipedia Palmaille im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsPalmaille (Q2048138) in der Datenbank Wikidata
  • 19 Königstraße Königstraße in der Enzyklopädie Wikipedia Königstraße im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsKönigstraße (Q97775131) in der Datenbank Wikidata
  • Elbchaussee Elbchaussee in der Enzyklopädie Wikipedia Elbchaussee im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsElbchaussee (Q1318025) in der Datenbank Wikidata
  • 20 Holstenstraße Holstenstraße in der Enzyklopädie Wikipedia Holstenstraße im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsHolstenstraße (Q1625144) in der Datenbank Wikidata
  • Max-Brauer-Allee Max-Brauer-Allee in der Enzyklopädie Wikipedia Max-Brauer-Allee im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsMax-Brauer-Allee (Q106605668) in der Datenbank Wikidata
  • 21 Stresemannstraße Stresemannstraße in der Enzyklopädie Wikipedia Stresemannstraße im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsStresemannstraße (Q2355925) in der Datenbank Wikidata
  • Ottensener Hauptstraße. Einkaufsstraße westlich des Bahnhofs.
  • 22 Altonaer Balkon. Altonaer Balkon in der Enzyklopädie Wikipedia Altonaer Balkon im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsAltonaer Balkon (Q443975) in der Datenbank Wikidata. Aussichtspunkt auf die Elbe.
  • 23 Platz der Republik Platz der Republik in der Enzyklopädie Wikipedia Platz der Republik im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsPlatz der Republik (Q19298641) in der Datenbank Wikidata

Aktivitäten[Bearbeiten]

  • Badestrände an der Elbe
  • Radroute Magdeburg-Brunsbüttel

Einkaufen[Bearbeiten]

  • Ottensener Hauptstraße westlich des Altonaer Bahnhofs
    • Mercado – Einkaufszentrum mit Marktständen
  • Große Bergstraße östlich des Altonaer Bahnhofs mit abgerissenem Einkaufszentrum. 2014 hat hier IKEA ein Möbelhaus eröffnet.
  • Bahnhof Altona − hier befindet sich ein Discounter, ein Elektromarkt, ein Restaurant und zahlreiche Geschäfte für Reisebedarf.

Küche[Bearbeiten]

  • 1 Imbiss bei Schorsch, Beim Grünen Jäger 14, 20359 Hamburg. Tel.: +49 40 43091925. Es gibt seit über 50 Jahren Currywurst, Schaschlik, die supergeheime, total scharfe Tomatensoße und den einzigartigen Kartoffelsalat. Geöffnet: Mo – Do 10:30 – 00:30, Fr + Sa 10:30 – 01:30, So 12:00 – 22:00 Uhr.

Kultur und Nachtleben[Bearbeiten]

Die Strandperle in Övelgönne
  • Die 2 Fabrik ist Kulturzentrum, Veranstaltungsort für Konzerte, Kleinkunst- und Theateraufführungen sowie Ort für regelmäßige Flohmärkte.
  • 3 Zeise-Hallen mit den Zeise-Kinos
  • das mehrtägige Kulturevent Altonale
  • 1 Strandperle, Oevelgönne 60, 22605 Hamburg (unmittelbar am Elbstrand). Tel.: +49 (0)40 8801112, E-Mail: . Der einzig "wahre" Beachclub Hamburgs, direkt am Elbstrand mit unverstelltem Blick auf die Schifffahrt. Geöffnet: Mo-Fr ab 10:00, Sa+So ab 09:00.

Unterkunft[Bearbeiten]

Günstig[Bearbeiten]

Mittel[Bearbeiten]

Gehoben[Bearbeiten]

Kommunikation[Bearbeiten]

Sicherheit[Bearbeiten]

Im Bezirk Altona werden viele Fahrräder gestohlen. 2015 wurden dort 3.300 Fahrräder gestohlen. Die Aufklärungsrate beträgt 2,6 %.[1][2]

Nachbargemeinden[Bearbeiten]

Im Westen:

Im Norden:

Im Osten und Süden:

Literatur[Bearbeiten]

  1. Hamburgs Hot-Spots der Fahrraddiebe. In: ndr.de, Mittwoch, 11. Mai 2016, abgerufen am 18. Mai 2016, HTTPS.
  2. Dennis Gladiator (CDU) und Hamb. Senat: Drucksache 21/4187: Schriftliche Kleine Anfrage z.T. „Fahrraddiebstähle“. In: Parlamentsdatenbank, Dienstag, 3. Mai 2016, abgerufen am 18. Mai 2016, PDF, 1,1 MB.

Weblinks[Bearbeiten]

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