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Catamarca (Provinz)

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Provinz Catamarca

Die Provinz Catamarca liegt im Nordwesten Argentiniens. Es ist eine Gebirgsprovinz mit Anteil an der steppenhaften Hochebene der Puna sowie fruchtbaren Tälern im Osten.

Regionen[Bearbeiten]

Orte[Bearbeiten]

  • San Fernando del Valle de Catamarca, 200.000 Einwohner, die Hauptstadt
  • Santa María del Yocavil, 20.000 Einwohner, einzige bedeutende Stadt im Norden, gelegen sehr idyllisch in einer Berglandschaft
  • Belén, 15.000 Einwohner, im Zentrum der Provinz in einer subtropischen Schlucht
  • Andalgalá, 15.000 Einwohner, im Osten, in einer fruchtbaren Landwirtschaftsgegend
  • Tinogasta, 15.000 Einwohner, im einem weiten Andental im Westen, Ausgangspunkt nach Chile

Weitere Ziele[Bearbeiten]

  • El Rodeo und Las Juntas, kleine Bergdörfer in einem grünen Hochtal. Beliebtes Naherholungsziel, nur 30 km von der Hauptstadt entfernt.
  • Antofagasta de la Sierra, einziger bedeutender Ort der Puna-Region.
  • Londres, zweitältester Ort Argentiniens

Hintergrund[Bearbeiten]

Geschichte[Bearbeiten]

Die Besiedlung der Region geht auf mindestens die Epoche um die Zeitenwende zurück, wovon Funde bei Palo Blanco zeugen. Man vermutet, das etwa um diese Zeit staatlich-hierarchische Gesellschaftssysteme in der Region entstanden, als die Bevölkerung den Schritt von den Jägern und Sammlern zu einer sesshaften, von der Landwirtschaft abhängigen Kultur bewältigte. Seit dem 11. Jahrhundert war die Gegend von Diaguita besiedelt.

Um 1480 eroberten die Inka den Westen des Gebiets und gliederten es in ihr Reich ein. Das heutige Provinzterritorium war damals in die Provinzen Tukma (von dessen Name vermutlich Tucumán abgeleitet wurde), Chicoana (der Norden) und Kire-Kire. 1535 gelangten die Spanier in die Region und gründeten im Jahr 1554 die erste Siedlung San Pedro Mártir, die jedoch nicht dauerhaft bestehen konnte. Besser erging es dem vier Jahre später gegründeten Londres, das heute die zweitälteste Stadt Argentiniens nach Santiago del Estero ist. Nachdem es zu zahlreichen Konflikten mit den Ureinwohnern gekommen war, unter anderem dem Gran Alzamiento Calchaquí (großen Calchauquí-Aufstand) 1630, gewannen die Spanier Mitte des 17. Jahrhunderts die Oberhand. 1683 wurde die Provinzhauptstadt San Fernando del Valle de Catamarca gegründet.

1782 wurde die Provinz im neugegründeten Vizekönigreich des Río de la Plata in das Territorium von San Miguel de Tucumán eingegliedert. Schon 1783 wurde es wieder abgetrennt und dem weiter nördlichen Salta del Tucumán zugeschlagen. Die Abhängigkeit von Tucumán blieb noch bis nach der Unabhängigkeit 1816 bestehen.

1821 wurde das Gebiet von Tucumán abgespalten und erhielt damit den Status einer Provinz. Erst 1853 wurde das heutige Provinzgebiet weitgehend geeint, mit Ausnahme des Nordwestens, der zunächst zu Chile, ab 1899 dann zum Territorio Nacional de los Andes gehörte. Dieses Gebiet wurde erst 1943 aufgelöst und das heutige Departamento Antofagasta de la Sierra Catamarca zugeschlagen.

Im 20. Jahrhundert stagnierte die Entwicklung der Provinz lange Zeit. Auch heute noch ist sie trotz eines Entwicklungsschubes ab etwa 1980 eine der ärmsten des Landes. 1990 machte die Ermordung einer Schülerin, María Soledad Morales, den Weg für die Intervention der Provinz frei, die bis dahin in einer quasi-feudalen Weise von der Familie Saadi regiert wurde, die die Peronistische Partei in der Provinz kontrollierte und in diesen Skandal verwickelt war, frei. Seitdem wird die Politik der Provinz von der vormals oppositionellen UCR dominiert.

Sprache[Bearbeiten]

Anreise[Bearbeiten]

Mobilität[Bearbeiten]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Aktivitäten[Bearbeiten]

Küche[Bearbeiten]

Nachtleben[Bearbeiten]

Sicherheit[Bearbeiten]

Klima[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

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