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Londres

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Londres
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Die Kleinstadt Londres liegt im Norden der Provinz Catamarca im Nordwesten Argentiniens. Der nur 2.000 Einwohner zählende Ort ist die zweitälteste Stadtgründung Argentiniens.

Reizvoll ist der Ort durch seine ungewöhnliche Bebauung mit zwei Stadtzentren und der Lage in einem grünen Tal. In der Umgebung befinden sich die archäologische Fundstätte Shinkal und die Stadt Belén.

Hintergrund[Bearbeiten]

Der Name der Stadt (spanisch für London) wurde zu Ehren von Maria Tudor gewählt, als die Stadt im Jahr 1558 als zweiter Ort nach Santiago del Estero gegründet wurde. Im ersten Jahrhundert seines Bestehens wechselte sie dreimal den Standort, bis sie an die ursprüngliche Stelle zurückkehrte. Wegen der wechselvollen Geschichte konnte sie sich nie als Großzentrum etablieren, diese Rolle nahm schließlich das 1684 gegründete San Fernando del Valle de Catamarca ein.

Der Ort ist durch seine zwei verschiedenen Zentren geprägt. Das "untere Zentrum" rund um die Plaza Colombres, näher an Belén gelegen, ist dabei heute das aktivere, es ist jedoch neueren Datums als das "obere Zentrum" an der Plaza Yrigoyen, die ursprüngliche Stadt, heute eher mit dem Charakter eines Vororts.

Anreise[Bearbeiten]

Mit dem Flugzeug[Bearbeiten]

Der nächstgelegene Flughafen liegt zwar in Campo Arenal (ca. 50 km nördlich), ist aber in der Regel nur für Arbeiter der dortigen Bergwerke zugänglich. Er wird täglich von San Miguel de Tucumán angeflogen, hat aber keine guten Busverbindungen nach Londres. Weit besser ist daher die Anreise über San Fernando del Valle de Catamarca oder La Rioja.

Auf der Straße[Bearbeiten]

Die Ruta Nacional 40, die längste argentinische Nationalstraße, führt durch Londres und Belén. Sie bindet die Stadt indirekt auch an Catamarca und La Rioja an, sowie Richtung Norden nach Santa María del Yocavil (die Asphaltierung ist zur Zeit im Gange, ein Teilstück ist noch geschottert).

Mit dem Bus[Bearbeiten]

Londres ist gut ans Busnetz angebunden. Catamarca und Aimogasta (La Rioja) werden täglich angefahren. Daneben gibt es Verbindungen nach Buenos Aires, Córdoba und sogar nach Comodoro Rivadavia (einmal pro Woche). Reservierungen sind besonders in den Ferienzeiten ein Muss.

Mobilität[Bearbeiten]

Zwischen Londres und Belén verkehrt etwa all 3 Stunden ein Lokalbus. Dieser fährt durch den gesamten Ort bis zu den Ruinen von Shinkal.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

  • Iglesia Inmaculada Concepción, an der Plaza Hipólito Yrigoyen. Denkmalgeschützte Kolonialkirche im typischen schlichten barocken Stil der Region.
  • Iglesia de San Juan Bautista, an der Plaza Colombres. Ursprünglich im 18. Jahrhundert erbaut, wurde sie mehrmals restauriert.
  • Ruinas de Shinkal. Archäologische Fundstätte des Diaguita-Calchaquí-Volks. Der alte Ort gruppiert sich um zwei "heilige Berge", um den herum die Befestigungsanlagen aufgebaut wurden. Von hier aus fand 1632 ein Aufstand gegen die Spanier statt, infolgedessen die Bewohner von Londres zeitweise die Stadt verlassen mussten.

Aktivitäten[Bearbeiten]

In der Region kann man sehr gut wandern und reiten sowie mit Abstrichen auch mountainbiken. Eine beliebte Strecke führt am Río Quimivil südlich von den Shinkal-Ruinen entlang durch ein enges Bergtal mit Savannen- und Dornwaldvegetation.

Im Februar findet das Festival de la Nuez (Nuss-Festival) statt.

Einkaufen[Bearbeiten]

Es gibt einige kleine Tante-Emma-Läden an beiden Plazas. Auch in der Nähe der Ruinen von Shinkal gibt es einige kleine Läden.

Küche[Bearbeiten]

Luxusrestaurants sucht man in Londres vergeblich. Rund um die Plazas gibt es mehrere kleine Kantinen mit Fastfood und einfachen Gerichten.

Nachtleben[Bearbeiten]

Unterkunft[Bearbeiten]

  • Campingplatz El Molino, 2 km von der Plaza Yrigoyen in Richtung Shinkal-Ruinen. Der Campingplatz ist die einzige Unterkunftsmöglichkeit. Er ist besonders bei Rucksacktouristen und Hippies wegen seiner sehr naturnahen Lage beliebt und hat einen Swimmingpool, der mit Flusswasser gefüllt wird. Das Wasser der Kanäle sollte nicht getrunken werden.

Gesundheit[Bearbeiten]

Praktische Hinweise[Bearbeiten]

Eine Telefonzentrale (telecentro) und ein Internetcafé gibt es an der unteren Plaza.

Ausflüge[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

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