Benutzer:Alexander Leisser/sandbox/kaptour

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Die Vorgabe für Radrouten erklärt, welche Informationen an welche Stelle passen.

Mit dem Fahrrad in zwei Jahren vom Nordkap in Norwegen nach Kapstadt in Südafrika. Informationen zu Vorbereitung, Planung und Hinweise für unterwegs.

Streckenprofil[Bearbeiten]

  • Länge:
  • Ausschilderung:
  • Steigungen:
  • Wegzustand:
  • Verkehrsbelastung:
  • Geeignetes Fahrrad:
  • Familieneignung:
  • Inlinereignung:

Hintergrund[Bearbeiten]

Vorbereitung[Bearbeiten]

Anreise[Bearbeiten]

Öffentliche Verkehrsmittel[Bearbeiten]

Mit dem Fahrrad[Bearbeiten]

Mit dem Auto[Bearbeiten]

Streckenbeschreibung[Bearbeiten]

Überblick[Bearbeiten]

Europa[Bearbeiten]

Norwegen, Schweden, Dänemark, Deutschland, Frankreich, Spanien

Afrika[Bearbeiten]

Marokko, Mauretanien, Senegal, Gambia, Mali, Burkina Faso, Togo, Ghana, Kenia, Tansania (Sansibar), Malawi, Mosambik, Südafrika

Die Länder im Detail[Bearbeiten]

Norwegen[Bearbeiten]

Schweden[Bearbeiten]

Dänemark[Bearbeiten]

Deutschland[Bearbeiten]

Frankreich[Bearbeiten]

Spanien[Bearbeiten]

Marokko[Bearbeiten]

Cascades d'Ouzoud
Cascades d'Ouzoud

Mauretanien[Bearbeiten]

50

Senegal[Bearbeiten]

51

Gambia[Bearbeiten]

56

Mali[Bearbeiten]

60

Burkina Faso[Bearbeiten]

61

Togo[Bearbeiten]

62

Ghana[Bearbeiten]

63

Kenia[Bearbeiten]

64 65

Tansania[Bearbeiten]

66 67

Malawi[Bearbeiten]

68

Mosambik[Bearbeiten]

69

Südafrika[Bearbeiten]

70

Weitere Übernachtungsorte[Bearbeiten]

Sicherheit[Bearbeiten]

Ausrüstung[Bearbeiten]

Ausrüstungsliste[Bearbeiten]

Papiere/Dokumente[Bearbeiten]

Pässe (+Kopien) Studentenausweise, Jugendherbergsausweise ÖAMTC-, Bankomat-, Kreditkarte (+Kopie,Notfallnummern ) Reisetagebücher, Notizbuch Reiseführer, Straßenkarten Sprachführer

Zelt[Bearbeiten]

Marke: The North face Typ: Mountain-24 (+Ersatzteile)

Schlafsäcke[Bearbeiten]

für Skandinavien warme Schlafsäcke (Daune bzw. Kunstfaserfüllung, bis -10 °C) für den Rest der Welt leichtere Schlafsäcke bis 0°C dazu Baumwollhüttenschlafsäcke; Isomatten, Zeltunterlage, Biwacksack, Moskitonetz

Kochen[Bearbeiten]

Benzinkocher (MSR-XGK) (+Ersatzteile) 2 Benzinflaschen (á 0,7l - MSR) Besteck, Alu-Kochgeschirr (3 Töpfe bis 2,75l), Dosen- u. Flaschenöffner, Häferl, Stoff/Nylonsackerl für Mehl, Zucker, Reis,... Schneidbrett, Futterdose(mit Grundausstattung: Gewürze, Suppenwürfel, Zucker, Teebeutel, ...) Geschirrspülmittel, -tücher, -schwamm Wassersäcke (2x4l, 2x10l)

Hygiene[Bearbeiten]

Duschgel, Shampoo, Handtücher Zahnbürste, -pasta Sonnencreme, Deo, Pinzette, Labello, Erfrischungstücher Gesichtscreme, Taschentücher Haarbürste(bzw Kamm), Haargummis,-spangen Tampons, Wäscheleine (dünne Reepschnur 10m), Hirschseife

Wäsche[Bearbeiten]

Für Norwegen[Bearbeiten]

Daunenschlafsack Handschuhe, Haube, warme Socken, Thermo T-Shirts, Überhose, Fleece-Unterhose

Allgemein[Bearbeiten]

1 Gore-Tex Jacke 1 wasserdichte Überhose 1 "Safari"-Hose ev. abzippbare Beine + 1 lange Hose 2 Radlhosen 2-3 Thermo-T-shirts (lang/kurz) 3 T-shirts 1 dünner Pulli (Fleece-Unterziehpulli), Fleece-Jacke 1 dicker Pulli (Fleece) 2 lange UH 4 UH BH 4 Paar Socken 2 Paar warme Socken 1 paar warme Trekkingschuhe  1 Paar dünne Schuhe (knöchelhoch) Handschuhe, Haube

Photographieren[Bearbeiten]

Kameragehäuse[Bearbeiten]

FE-2 (Nikon) (+Reservebatterien) F4 (Nikon)

Objektive[Bearbeiten]

WW-Objektiv (28-70mm Tokina) mit Stufenring 52-58mm Tele-Objektiv (70-300mm Vivitar)

Filter[Bearbeiten]

Objektivdurchmesser mit Stufenring ausgeglichen, dadurch nur ein Satz Filter nötig; cir. Polfilter, ND 0,6 grad (Neutralgrau Verlaufsfilter), 80B (Kalttonfilter), 81C (Warmtonfilter)

Filme[Bearbeiten]

Fujicolor Superia 100 ASA (10St.) für Landschaft und Architektur, 400 ASA (10St.) für Märkte und Schnappschüsse und 200 ASA (15St.) als Universalfilm

Sonstiges[Bearbeiten]

Blitz (SB-24 Nikon) (+Reservebatterien), Drahtauslöser, Stativ, Staubtuch

Orientierung und Navigation[Bearbeiten]

GPS-12 (Garmin) (+Reservebatt.) Kompaß, Höhenmesser Lineal, Bleistift, (kleiner Solar-) Taschenrechner, Führer Karten: die Michelin-"Klassiker" für Afrika

Reiseapotheke[Bearbeiten]

Disclaimer für medizinische Hinweise! keine Sprays und Zäppfchen in heißen Ländern ! Medikamente: Aspirin-C, Novalgin gtt., Paspertin gtt., Effortil gtt., Kohletabletten, Imodium, Tramal, Refobacin gtt. Antibiotika: für "Verkühlungen", Pharyngitis, Laryngitis ev. Klacid Uno; Augmentin als Breitbandantibiotikum Salben/Puder: Nebacetin Puder, Bepanthen, Fenistil, Diclofenac Sonstiges: 1.Hilfe-Paket Octenisept, Certisil Combina (CC.1000F) 2x Einmalspritzen, -nadeln, Schere, Steri-Strips, Pinzette, Stitchcutter, Fieberthermometer Rad/Werkzeug Ersatzspeichen, 2 Reserveketten/Rad, Brems-, Schaltungsseile, Öl + Schmierfett Schaltzüge, Ersatzschläuche, Faltreifen als Reservereifen, Pumpe, Ritzelabzieher,Kettennietendrücker, Imbus-, Schraubenschlüssel, -zieher, 2-3 Reifenheber (Metall), Ersatzschrauben, ev. Sicherungskleber für Schrauben Flickzeug, Gepäckbänder, -gummis, Kabelbinder, Gewebeband, Isolierband, Kombizange Taschen 2x2 Ortlieb Fahrradtaschen; Wanderrucksack (z.b. für Kungsleden,…)

Sonstiges[Bearbeiten]

Nähzeug, alte Zahnbürste Taschenmesser, Feuerzeug, Zünder (in Filmdose), Kugelschreiber, Kerzen, zip loc´s 2 Stirnlampen (+Ersatzbatt.) Wecker, Uhr, Fernglas? Lesestoff

Fahrrad[Bearbeiten]

Auf einer Radreise sicher der Gegenstand, der die meiste Aufmerksamkeit bei der Planung erfordert. Man muß dabei aus der Vielfalt an Typen und Komponenten das Vernünftigste wählen. Ob Reiserad, Trekkingrad oder Mountainbike, hängt vom Terrain und der Beladung ab. Doch diese Diskussion wird oft zur Religion erhoben. Wir entschieden uns für zwei Mountainbikes, da wir oft abseits vom Asphalt unterwegs sind und jede Menge Gepäck mithaben. Auf europäischen Strassen lässt es sich damit auch noch gut fahren. Wer durch einsame und schwierige Gegenden kommt, sollte sich für Stahlrahmen entscheiden. Diese sind stabiler und können im Notfall mit einem einfachen Schweißgerät wieder repariert werden. Oder glaubt irgend jemand, das der Bauer in Djibouti einen Elektroschweißer für Alurahmen hat?

Reifen, Felgen und Schläuche[Bearbeiten]

Als Felgen kommen eigentlich nur hochwertige Alu-Hohlkammerfelgen eventuell mit verstärkten Speichenlöchern, in Frage. Die Speichen sollte man am Beginn und alle paar Hundert Kilometer nachspannen. Gerissene Speichen gleich ersetzen, bevor noch mehr reißen. Für die Bereifung haben sich der Schwalbe "Marathon", die Michelin "Sport" und "Select", der Wolber "Invulnerable" oder der "Tourgard" von Panacer bewährt. Die Reifenbreite sollte mindestens 32mm betragen. Daß dünne Reifen leichter Laufen, ist ein Irrglaube. Der Reifendruck ist der entscheidende Faktor und Breitreifen lassen sich härter aufblasen. Die durchschnittliche Laufleistung liegt bei 6000km. Die Reifen immer wieder auf Risse und Löcher kontrollieren. Die Schläuche sollten Autoventilen haben. Autos gibt es überall auf der Welt und somit auch Pumpen für Autoreifen, falls die eigene einmal eingeht. Eine gute Luftpumpe haben wir noch nicht gefunden. Auf jeder Tour ging eine kaputt. In menschenleeren Gegenden nicht gerade das was man sich wünscht. Tretlager sollten gekapselt und gedichtet sein. Sie sind dann wartungsarm und sollten ohne Probleme durchhalten. Die Kette hält etwa 3000 - 5000km, die Ritzel hinten um 20.000km. Beide nützen sich aneinander ab. Wenn man eine neue Kette auf alten Ritzeln laufen lässt, passt die Verzahnung nicht mehr zusammen. Es quietscht und kracht dann. Wir haben daher drei Ketten mit und tauschen sie alle 1000km abwechselnd, wodurch sie gleichmäßig abgenützt werden.

Schaltung und Bremsen[Bearbeiten]

Nicht den letzten Schrei kaufen. Qualität und Robustheit zählen. Die Komponenten müssen auch in der Pampa mit Improvisation wieder flott bekommen werden. Am besten sind Teile, die sich bereits auf anderen Radreisen bewährt haben. Die Bremsen müssen trotz dauernder Belastung zuverlässig sein. Spätestens bergab vor der Kurve wird man seinen Leichsinn bei der Auswahl sonst bereuen. Es kommen jetzt verstärkt Hydraulikbremsen auf den Markt, aber solange es nicht Erfahrungsberichte darüber gibt, sollte man damit vorsichtig sein. Stauraum Auf ein Fahrrad passt mehr als man glaubt. Wir haben etwa 40kg Gepäck pro Fahrrad mit. In den Satteltaschen sind 20-25kg verstaut, dann das Zelt, die Lebensmittel und das Kochgeschirr. Die Wasservorräte variieren je nach Gegend von 5-10kg. Die Satteltaschen gibt es von vielen Firmen. Sie sollten selbstverständlich robust, wasserdicht und dabei aber auch geräumig sein und nicht zu weit ausbeulen. Unsere Ortliebtaschen haben schon so einiges mitgemacht und halten noch immer. Vorne sind eigentlich nur sogenannte Lowrider zu empfehlen. Damit bleibt der Schwerpunkt niedrig und das Fahrrad lenkbar. Außerdem bieten die vorderen Taschen ein Gegengewicht zu den hinteren und verhindern, daß das Rad vorne bei Bergauffahrten hochkommt. Aber auch hinten sollte man die Taschen so niedrig wie möglich montieren. Weiterer Stauraum ergibt sich obenauf am vorderen und hinteren Gepäckträger. Hier lagert bei uns vorne die Kochausrüstung und die Fototasche und hinten das Zelt, die Isomatten und der Futterrucksack. Wir haben auch den Rahmen als Lagerplatz entdeckt. Im Sattelrohr und im Lenker verstecken sich nützliche Kleinigkeiten wie Reservespeichen und Kabelbinder. Die Reserveschläuche wickeln wir um die Achsen. Dort sind sie nicht im Weg und die frische Luft schadet ihnen nicht.

Sonstige Kleinigkeiten[Bearbeiten]

Radständer erlauben es, das Fahrrad schnell abzustellen, ohne es dauernd auf den Boden legen und dann wieder hochhieven zu müssen. Sie sollten aus Stahl sein oder, noch besser - man nimmt Zweibeinständer. Damit steht das Rad stabil und der Ständer gibt unter dem Gewicht nicht nach. Ein Fahrradschloß wird wohl kaum einer daheim lassen. Obwohl wir in Europa meist mehr Angst um unsere Habseligkeiten haben. Bei Zahlenschlössern gibt es keinen Schlüssel zum Verlieren. Das könnte zu einer unangenehmen Situation werden, wenn man keinen Seitenschneider mit sich führt. Ein Tacho ist nützlich um die Tagesetappen zu messen. Wir haben meist einen kleinen Radcomputer mit, der aber selten das Ende der Tour miterlebte. Man sollte ihn also besser als nützliche Ergänzung sehen, nicht aber die gesamte Navigation danach auslegen. Reperaturen und Improvisation

Schon vor der Abfahrt kann man sich durch Vorbereitung später so einiges an Ärger ersparen. Afrika ist ein Fahrradland. Das Rad dient als Haupttransport- und Verkehrsmittel. Somit gibt es fast überall einfache Reparaturmöglichkeiten und Ersatzteile. Die Betonung liegt hier auf einfach. Der Rest wird improvisiert. Die Fahrräder sind in ehemals französischen Kolonien, den meisten westafrikanischen Staaten, französisch geprägt, so auch die Ersatzteile. Es gibt hauptsächlich französische Reifenmaße und Schläuche mit Autoventilen. Eventuell sieht man noch alte Peugeoträder mit 26 Zoll Reifen. Die wichtigsten Verschleißteile, wie Ketten, Ritzel, Bremsbacken und -seile, Schaltungsseile, Schläuche, Reifen sollte man schon daheim Lagern und beizeiten nachschicken lassen. Es ist sinnvoll, Schrauben auf ein paar wenige, gängige Größen zu reduzieren. So benötigt man weniger Schraubenschlüssel und Reserveschrauben. Selbstsichernde Schrauben verringern die Verluste, oder man verwendet Sicherungskleber. Vor schwierigen Abschnitten unbedingt das Rad auf lose Schrauben und Verschleiß untersuchen. Auch bei Bergabfahrten sollte man die Bremsen und Reifen prüfen. Die eigene Gesundheit hängt daran. Wir haben uns angewöhnt, jede Woche unsere Räder einem genauen Check zu unterziehen, um Probleme zu erkennen, bevor der Schaden irreperabel wird. Die Kette kann man mit einer alten Zahnbürste vom größten Dreck befreien und dann mit einem Lappen und etwas Fett schmieren. Öl sollte man meiden, denn das löst das Fett aus den Kettengliedern genauso wie aus den Kugellagern.  "On the road" ist Improvisation angesagt. Sollte die Schaltung nach einem Sturz wirklich komplett hinüber sein, baut man sie am besten ab. Dann die Kette öffnen und je nach benötigtem Gang auf die entsprechende Länge verkürzen. Auch ohne Gänge ist schlecht gefahren besser als gut geschoben. Ist der Reifen abgefahren und kein Ersatz in der Nähe kann man ihn mit Gummiflicken unterfüttern. Das sollte verhindern, daß die Schläuche zum Vorschein kommen und platzen.  Wir sind einmal in einen Dornenbusch geraten und die nächsten Tage war unsere Hauptbeschäftigung Patschenflicken. Da gehen einem schon einmal Flicken und Reserveschläuche aus. Bevor man sein Fahrrad dann am Rücken weiterschleppt, kann man den Reifen notfalls mit Gras fest ausstopfen. Es wird eine holprige Fahrt, aber es fährt.

Mit dem Rad durch extreme Regionen[Bearbeiten]

Durch Wüsten[Bearbeiten]

Neben der Sahara, der größten Wüste der Welt, gibt es rund um die Erde viele Wüsten und Halbwüsten. Die Atacama in Chile, Nullabor in Australien, Gobi in Asien, Namib und Kalahari in Südafrika und Takla Makan in China sind sicher die berühmtesten. Wüsten sind für Radfahrer eine große Herausforderung mit zahlreichen Risiken. Die Wüste ist trotz moderner Ausrüstung immer stärker als der Radfahrer und bei den beschränkten Transportmöglichkeiten ist jede Wüstendurchquerung ein heikles Spiel mit dem Glück. Doch kaum jemand, der mit dem Rad in der Wüste war, hat sich dieser magischen Situation entziehen können. Endlose Weiten, die stille Einsamkeit und das Gefühl, dem Willen der Natur unbarmherzig ausgesetzt zu sein. Wer so etwas plant, sollte der Vorbereitung viel Zeit widmen, sonst wird aus der Wüstentour eine wüste Tortour. Eine stabile Psyche ist Voraussetzung um der Einsamkeit und der allgegenwärtigen Gefahr zu trotzen.  Das größte Problem stellt die Wasserversorgung dar. Man muß sich gewissenhaft nach Oasen, Wasserstellen und deren Qualität erkundigen. Die Länge der Tagesetappen entsprechend wählen, auch die vorherrschende Windrichtung bedenken und in der Zeitplanung immer etwas Spielraum lassen.  Die Temperatur ist nicht nur tagsüber extrem. In der Nacht sind frostige Temperaturen keine Seltenheit. Außerdem weht ein ständiger scharfer Wind, der durch nichts gebremst wird.  Nicht in Wadis, trockenen Flußbetten, übernachten. In der Wüste ertrinken im Jahr mehr Menschen als verdursten. Bei Regen, auch wenn er weit weg fällt, kann das Wasser nicht versickern und sammelt sich in den Wadis zu reißenden Sturzbächen. Der Flugsand ist ein weiteres Problem. Er legt sich über die ganze Ausrüstung und sammelt sich in jedem Spalt. Im Erg Chebbi gerieten wir in einen Sandsturm. Obwohl die Kamera tief in den Satteltaschen zwischen dem Gewand verstaut war, mussten wir den Sand aus dem Gehäuse klopfen. Um im Weichsand nicht einzusinken kann man den Reifendruck vermindern und dadurch die Auflagefläche erhöhen. Dabei wird der Reifen jedoch durch die vermehrte Walkarbeit stärker beansprucht. Wellblechpisten rütteln alles vom Rad, sogar gesicherte Schrauben. Verlorengegangene Schrauben dann wiederzufinden ist die sprichwörtliche Suche nach der Nadel im Heuhaufen. Daher immer wieder nachziehen und Ersatzschrauben mitnehmen. Die meisten Pflanzen in der Wüste wehren sich mit Dornen und Stacheln gegen unliebsame gefrässige Tiere. Doch auch Fahrradreifen fallen ihnen zum Opfer. Man sollte sich daher gleich auf stundenlange Patschenflickereien einstellen.

Durch Schnee und Eis[Bearbeiten]

Mit winterfester Ausrüstung kann man auch in kalten Gebieten oder hoch oben in den Bergen radeln. Wichtig ist warme Bekleidung. Warmes Gewand darunter, darüber wind- und wasserdichte Jacken und Hosen. Handschuhe und Haube und feste Schuhe. Das Gesicht mit fetthaltigen Salben eincremen. Vorsicht bei Fahrten im Schnee. Man sieht nicht, ob der Boden darunter vereist ist. Bremsen vorsichtig dosieren und besser die Hinterbremse verwenden, sonst rutscht man schnell weg. Reifendruck reduzieren schafft eine größere Auflagefläche und verhindert das Einsinken im Schnee. Grobstollige Reifen geben zusätzlichen Grip.

Literatur- und Kartenhinweise[Bearbeiten]

Todo =[Bearbeiten]

Kaptour 2005 - 2007[Bearbeiten]

Mit dem Fahrrad vom Nordkap nach Kapstadt.

Reisezeit[Bearbeiten]

Mai 2005 bis April 2007

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