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Atlantische Provinzen

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Als Atlantische Provinzen (engl. Atlantic Canada) werden die vier östlichsten, am Atlantik gelegenen Provinzen Kanadas bezeichnet: Neufundland und Labrador sowie die drei „Seeprovinzen“ (engl. Maritime provinces oder kurz: Maritimes) New Brunswick, Nova Scotia und Prince Edward Island.

Die vier Provinzen bilden in Kanada, über ihre unterschiedlichen Charaktere hinweg, eine kulturell eigenständige Region, in der nicht nur englische, sondern auch französische und keltische Einflüsse deutlich spürbar sind.

Die Atlantischen Provinzen sind ein Ziel für Individualisten, die das Meer lieben und im Urlaub vor allem landschaftliche Schönheit suchen, die auch etwa rau sein darf. Das Klima ist in den Maritimes dank des starken atlantischen Einfluss gemäßigt und das Wetter im Hochsommer überwiegend mild und freundlich; auf Neufundland und in Labrador bestimmen der kalte Labradorstrom und das Fehlen höherer Berge das überwiegend kühl-feuchte Klima.

Hardcore-Individualisten können Labrador probieren, das endlose, unberührte Tundralandschaften mit subarktischen und arktischen Klima bietet, kaum von Straßen erschlossen ist und in dessen Küstenregion Innus und Inuit leben.

Regionen[Bearbeiten]

Atlantische Provinzen
Die in den nördlichsten Appalachen gelegene Provinz ist die einzige offiziell zweisprachige Kanadas.
Die dicht besiedelte Insel bietet Strände und liebliche Hügellandschaften.
Die nördlichste der Atlantikprovinzen umfasst zwei landschaftlich, klimatisch und kulturell deutlich unterschiedliche Teile.

Orte[Bearbeiten]

New Brunswick:

Nova Scotia:

Prince Edward Island:

Neufundland:

Labrador:

Weitere Ziele[Bearbeiten]

Die ebenfalls im Sankt-Lorenz-Golf gelegene Anticosti-Insel und der als Nationalpark geschützte Mingan-Archipel gehören nicht zu den Atlantischen Provinzen, sondern zur Provinz Québec.

Die im Süden von Neufundland gelegene Inselgruppe Saint Pierre und Miquelon ist nicht kanadisch, sondern ein französisches Überseeterritorium.

Hintergrund[Bearbeiten]

Nova Scotia erlangte im 19. Jahrhundert weltweite Bedeutung als Zentrum der Segelschiffbaus. Die 1872–1874 in Maitland erbaute William D. Lawrence war mit 2459 Bruttoregistertonnen eines der größten Holzsegelschiffe der internationalen Seefahrtsgeschichte.

Zur Zeit der europäische Kolonisation der Region waren in Labrador Innu und Inuit, auf Neufundland, in Nova Scotia, New Brunswick und Prince Edward Island dagegen u.a. die Völker der Beothuk, Mi'kmaq, Maliseet und Abenaki beheimatet. Die ersten Europäer, die in die Region gelangten, waren Wikinger, die um das Jahr 1000 Neufundland und Labrador erreichten. Der Norweger Helge Ingstad entdeckte 1961 an der äußersten Nordspitze Neufundlands Überreste eine Wikingersiedlung bei der Ortschaft L’Anse aux Meadows, die heute als UNESCO-Weltkulturerbe geschützt werden .

1497 landete John Cabot, italienischer Seefahrer in britischen Diensten, auf Neufundland, das 1583 auch offiziell britisch wurde, und in Labrador. Nachdem Cabot vor der Küste große Kabeljauvorkommen entdeckt hatte und die Seefahrer Giovanni da Verrazano und Jacques Cartier die Region weiter erkundet hatten – Cartier entdeckte u.a. Prince Edward Island –, wanderten vom frühen 17. Jahrhundert an viele Franzosen in New Brunswick und Nova Scotia ein und gründeten die Kolonie Acadie. Nach langjährigen militärischen Auseinandersetzungen mit den Briten, vor allem in Europa, fiel die Region 1713 mit dem Vertrag von Utrecht an England. Die französischsprachige Bevölkerung wurde 1755 deportiert, soweit sie sich weigerte, einen Treueeid auf die Krone zu schwören. Farmer aus Neuengland rückten nach, und nach 1783 auch viele Royalisten, die sich mit dem Ergebnis des Amerikanischen Unabhängigkeitskrieges nicht abfinden wollten. Die Cape-Breton-Insel, die 1763 ebenfalls britisch geworden war, nahm Auswanderer aus dem schottischen Hochland auf. New Brunswick wurde Provinz und von Nova Scotia getrennt, nachdem die Jahre zuvor deportierten Acadiens repatriert wurden und gleichzeitig eine schottische Einwanderungswelle und später eine noch größere Einwanderung aus dem hungernden Irland stattfand.

Als 1867 die Kanadische Konföderation gegründete wurde, die eine gewisse Eigenständigkeit gegenüber Großbritannien beanspruchte, gehörten New Brunswick und Nova Scotia von Anfang an dazu. Prince Edward Island folgte 1873.

Neufundland, das zum Zeitpunkt der kanadischen Staatsgründung (1931) noch selbstverwaltete Kolonie gewesen war, trat erst 1949 bei. Die Insel – jahrhundertelang das Armenhaus Kanadas – zählt dank eines Ölbooms seit der Wende zum 21. Jahrhundert zu den wohlhabendsten Regionen des Landes.

Sprache[Bearbeiten]

Englisch-gälische Ortstafel in Nova Scotia

Mit Englisch kommt man überall in den Atlantischen Provinzen gut durch.

In Neubraunschweig sind 32% der Bevölkerung französische Muttersprachler, in Nova Scotia und auf Prince Edward Island rund 4%, in Labrador und Neufundland weniger als 1%. Echte Gelegenheit, Französisch zu sprechen, ergibt sich höchstens im Norden und Osten von Neubraunschweig sowie in Teilen von Digby County (Nova Scotia).

Selbst wo Französisch als Muttersprache dominiert, wird Englisch als Zweitsprache meist auf sehr hohem Niveau beherrscht. In Zweifelsfällen grüßt man „Bonjour, hello“, und bringt sein Anliegen dann in der Sprache vor, die man selbst besser spricht.

Im Osten von Nova Scotia und auf Prince Edward Island sprechen viele Einwohner neben Englisch auch schottisches oder irisches Gälisch, wenige Hunderte davon auf muttersprachlichem Niveau.

Anreise und Mobilität[Bearbeiten]

Mit dem Flugzeug[Bearbeiten]

Halifax Stanfield International Airport

Der für den internationalen Verkehr bedeutendste Flughafen der Atlantikprovinzen ist der Halifax Stanfield International Airport (YHZ) in Nova Scotia, der nicht nur von Toronto, Montreal, Ottawa, Boston, JFK und Newark, sondern auch von Frankfurt, London und Reykjavik aus angeflogen wird. Der St. John's International Airport (YYT) auf Neufundland wird u.a. von Newark, Dublin und London aus angeflogen.

Die Internationalen Flughäfen in Gander, Stephenville (beide Neufundland), Fredericton, Moncton (beide New Brunswick) und der Charlottetown Airport (Prince Edward Island) sind nur von regionaler Bedeutung. Neben den hier genannten gibt es in allen vier Provinzen etliche noch kleinere Flughäfen.

Für den Besuch von Labrador empfiehlt sich generell eine Anreise mit Luftfahrzeugen. Der Flughafen in Happy Valley - Goose Bay wird von Halifax und aus Neufundland aus angeflogen. Man kann nach Labrador auch mit dem Auto anreisen; das dauert aber z.B. von Montreal bis Labrador City mehr als 16 Stunden, und wenn man bis ans Meer fahren möchte, z.B. bis Cartwright, ist man sogar 30 Stunden lang unterwegs.

Mit der Bahn[Bearbeiten]

Route der Ocean-Linie

Die staatseigene kanadische Bahngesellschaft Via Rail betreibt in New Brunswick und Nova Scotia die Ocean-Linie, die Montreal und Québec mit folgenden Städten verbindet:

Die Fahrt von Montreal bis Halifax dauert ungefähr 22 Stunden und kostet als einfache Fahrt für 2 Erwachsene $233,86 (mit 2-Bett-Kabine $660,20; Stand: Sommer 2015).

Mit dem Bus[Bearbeiten]

In den Atlantik-Provinzen bieten zahlreiche Busgesellschaften Überlandverbindungen ein. Hier eine Auswahl:

  • MaritimeBus. Nova Scotia, Prince Edward Island, New Brunswick.
  • DRL. Neufundland.

Auf der Straße[Bearbeiten]

Cabot Trail
Trans-Labrador-Highway

Der eigene (Miet-) PKW ist in den meisten Teilen der Atlantischen Provinzen nicht nur das preiswerteste, sondern auch das praktischste Verkehrsmittel. Außer in Labrador findet man in allen Regionen Autobahnen, auf denen man schnell vorankommt, darunter den Trans-Canada Highway, der – nur von der Fährverbindung Channel-Port-aux-Basques - North Sydney unterbrochen – von St. John’s auf Neufundland über Truro, Amherst (beide Nova Scotia), Moncton und Fredericton (beide New Brunswick) bis zur kanadischen Westküste führt. Die Verkehrsdichte ist in diesem Teil Kanadas – besonders für das Empfinden mitteleuropäischer Reisender – gering und das Fahren recht entspannt. In den atlantischen Provinzen gibt es einige Traumstraßen des Kontinents, darunter den Cabot-Trail auf der Cape-Breton-Insel. Wer es nicht eilig und auch kein Kind auf dem Rücksitz hat, dem es vom Kurvenfahren blümerant wird, ist in dieser Region grundsätzlich am besten beraten, Küstenstraßen zu fahren, die sind nämlich immer außerordentlich schön. Einen Urlaub in den Atlantischen Provinzen kann man tatsächlich gut damit verbringen, eine Küstenstraße nach der anderen abzufahren und unterwegs immer wieder anzuhalten, um die Schönheit der Felsenufer, der Strände und der Klippen auch in Ruhe in sich aufzunehmen.

Labrador ist auf dem Landweg von Baie-Comeau, Qc auf der Route 389 zu erreichen. Die Straße ist bis auf zwei Abschnitte von ungefähr jeweils 100 Kilometer asphaltiert. Ab Labrador City führt der durchgehend asphaltierte Trans Labrador Highway nach Happy Valley - Goose Bay. Von dort führt der Labrador Coastal Highway über Red Bay nach Blanc Sablon, Qc. Auf ihm sind jeweils die ersten und letzten 80 Kilometer asphaltiert. Die Mehrzahl der Küstenorte sind ausschließlich mit dem Flugzeug oder auf dem Wasser zu errreichen.

Auf dem Wasser[Bearbeiten]

Die MV Atlantic Vision verkehrt zwischen Nova Scotia und Neufundland.

Zu den Atlantischen Provinzen und innerhalb der Atlantischen Provinzen bestehen u.a. folgende Fährverbindungen:

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

New Brunswick[Bearbeiten]

Prince Edward Island[Bearbeiten]

  • Island Hill Farm, Hampshire. Operierender Bauernhof mit Streichelzoo, der gern Besucher empfängt. Typ ist Gruppenbezeichnung
  • North Rustico Beach, North Rustico. Typ ist Gruppenbezeichnung

Nova Scotia[Bearbeiten]

  • Sable-Island-Nationalpark.
  • Grand Pré. Von französischen Siedlern geprägte Kulturlandschaft, UNESCO-Weltkulturerbe. Typ ist Gruppenbezeichnung

Neufundland[Bearbeiten]

Labrador[Bearbeiten]

Aktivitäten[Bearbeiten]

Küste in Neufundland
Buckelwale vor Nova Scotia

Für Wissbegierige[Bearbeiten]

  • Museen besuchen, um die Kultur und Geschichte der Ureinwohner, der Akadier, der schottischen und irischen Einwanderer, der regionalen Seefahrt zu studieren.

Für Genießer[Bearbeiten]

  • Küstenstraßen abfahren und an jedem Strand, jedem Aussichtspunkt, jeder Haltebucht stoppen und die Landschaft bewundern.
  • Von Leuchtturm zu Leuchtturm fahren.
  • Am Strand spazierengehen. Baden ist wegen des überwiegend eiskalten Wassers höchstens an der Northumberland Shore möglich.
  • Whale Watching. Außer Finn-, Buckel-, Blau- und Schweinswalen tummeln sich in den Gewässern rund um die Seeprovinzen und Neufundland auch Delfine und Seehunde. Whale Watching wird auf dem Zodiac (Turboschlauchboot) und auf dem Ausflugsboot angeboten; hier und da kann man sogar mit Walen schnorcheln.

Für Bewegungshungrige[Bearbeiten]

  • Kajakfahren.
  • Wandern. Schöne und gut dokumentierte Pfade findet man vor allem in den National- und Provinzparks.
  • Radwandern ist in der Region sehr populär, wegen der vielen Hügel aber eher etwas für Fortgeschrittene.
  • Motorradfahren. An den Küstenstraßen wimmelt es von Kurven, und New Brunswick und die Cape-Breton-Insel bieten überdies reizvolle Mittelgebirge.

Küche[Bearbeiten]

Eine auf traditionell akadische Weise zubereitete Poutine

Bei Touristen und Einheimischen gleichermaßen beliebt sind Gerichte aus Meeresfrüchten wie Hummer (gedämpft oder als Hummerbrötchen), aber auch Fish&Chips und andere Fischgerichte, Seafood Chowder, Krebse, Krabben und Muscheln.

In New Brunswick und auf Nova Scotia findet man hier und da traditionelle akadische Küche mit Gerichten wie Poutine râpée (Kartoffelklöße mit einer Füllung aus Schweinefleisch) und Rappie Pie (ein eintopf- oder pastetenartiges Kartoffelgericht mit Fleischfüllung).

Ein typisches Gericht für das Annapolis Valley in Nova Scotia ist Hodge Podge, ein Eintopf aus frischem Gartengemüse.

Traditionell werden in der regionalen Cuisine auch Algen (dulse) verwendet, oft als Snack zum Knabbern. Blaubeeren wachsen in der Region reichlich und kommen in regionalen Gerichten ebenfalls häufig vor. Gesüßt wird oft mit Ahornzucker, der aus Ahornsirup gewonnen wird.

Ein Must-Try auf Prince Edward Island sind die Eiskremprodukte des in Charlottetown ansässigen Herstellers Cows Creamery. Eine besonders populäre Eiskremsorte, die man außer in Neuengland fast nur in den Atlantikprovinzen findet, ist grape-nuts (grape-nuts sind übrigens keine Nüsse oder Traubenkerne, sondern eine aus Weizen und Gerste hergestellte Frühstücksflocke).

In allen Teilen der Region – Labrador ausgenommen – wird zumindest hier und da Wein angebaut. Auf Prince Edward Island operieren 3 Weinkellereien, auf Neufundland 5, und in New Brunswick 13. An der Spitze liegt Nova Scotia mit 32 Weinkellereien, von denen die berühmtesten im Annapolis Valley zu finden sind.

Ähnlich wie in den USA untersteht der Ausschank und Verkauf alkoholischer Getränke auch in Kanada einer strengen staatlichen Aufsicht. In allen vier Provinzen darf an Personen unter 19 Jahren kein Alkohol verkauft werden. Wer alkoholische Getränke außerhalb eines Lokals kaufen möchte, kann dies nur in staatlichen Liquor Stores tun; in Nova Scotia sind diese häufig mit Supermärkten verbunden. Am liberalsten sind die Vorschriften in New Brunswick, wo zugelassene kleine Weinkellereien und Brauereien auch direkt verkaufen dürfen, und ausgewiesene Restaurants berechtigt sind, Gästen zu erlauben, selbst mitgebrachten Wein zu trinken. Alkohol sollte grundsätzlich nur dort getrunken werden, wo er ausgeschenkt wird, oder in der Privatsphäre z.B. eines Hotelzimmers. Wer an öffentlichen Orten wie z.B. Parks oder Stränden trinkt, macht sich überall in den Atlantischen Provinzen strafbar; dasselbe gilt für Autofahrer, in deren Passagierraum die nicht mehr originalverschlossenen Flasche eines alkoholischen Getränkes vorgefunden wird; solche Flaschen gehören immer in den Kofferraum.

Nachtleben[Bearbeiten]

In größeren Orten – besonders in solchen, die ein bisschen stärker touristisch geprägt sind – findet man überall Taverns, Alehouses, Cafes, Bars, Pubs, Wine Bars, Lounges und Nightclubs, von denen viele auch Live-Musik bieten. Auf der Cape-Breton-Insel lohnt es sich, Ausschau nach Lokalen zu halten, in denen abends irische oder schottische Folk Music gespielt wird.

Sicherheit[Bearbeiten]

In der Dämmerung muss man mit der Gefahr von Wildunfällen umgehen.

Die Kriminalitätsrate ist – besonders in den weniger eng besiedelten Gebieten – gering. Größere Risiken, vor denen man sich in Acht nehmen sollte, bestehen darin, sich in der Wildnis zu verirren, an abgeschiedenen Orten von schlechtem Wetter überrascht zu werden oder – besonders in der Dämmerung oder Dunkelheit – im Auto mit Wildtieren zusammenzustoßen, wobei zu beachten ist, dass ein Elch so viel Masse wie ein alter VW Golf haben kann, nämlich 800 kg.

Klima[Bearbeiten]

Der Sommer ist in Neufundland und Labrador kurz.

New Brunswick, Prince Edward Island und Nova Scotia haben milde Sommer mit Tageshöchsttemperaturen von 23 Grad. An der Südspitze von Nova Scotia ist es etwas kühler, im Binnenland von New Brunswick geringfügig wärmer. Es regnet häufig, meist aber nur in Form kurzer Schauer; die Mehrzahl der Sommertage ist sonnig. Neufundland hat im Hochsommer mittlere Tageshöchsttemperaturen von 16 bis 20 Grad, wobei die Region um St. John's etwas wärmer ist als der Westen und der Norden. Wer leicht fröstelt, besucht Neufundland besser nur im Juli oder August, denn der Sommer ist hier sehr kurz.

Die Winter sind auf Neufundland, Prince Edward Island, in Nova Scotia und in den Küstenregionen von New Brunswick mild; weil der Ozean die Sonnenwärme bis in den Winter hinein speichert, liegen die mittleren Temperaturen selbst im Januar kaum unter –10 Grad Celsius. Wer es eisig und schneereich mag, reist am besten ins Binnenland von New Brunswick, wo im Januar –15 Grad normal und durchschnittlich sind.

Labrador liegt deutlich weiter im Norden und hat subarktisches bzw. arktisches Klima. Im Binnenland, d.h. rund um Labrador City, ähneln die Juli-Temperaturen zwar denen auf Neufundland, im Januar aber muss man auf Durchschnittstemperaturen von –22 Grad gefasst sein. An der Küste sind die Winter geringfügig milder, dafür bekommt man aber auch im Hochsommer mittags meist nur 15 Grad.

Literatur[Bearbeiten]

In deutscher Sprache

  • Andrew Hempstead, Mark Morris: Kanada - Atlantische Provinzen - Nova Scotia - New Brunswick - Prince Edward Island - Neufundland & Labrador, Michael Müller, 2009, ISBN 978-3899534993
  • Mechtild Opel: Kanadas Maritime Provinzen mit Neufundland und Labrador. Reisehandbuch, Reise-Know-How-Verlag 2008, ISBN 978-3896622075

In englischer Sprache

  • Chloe Ernst: Scenic Driving Atlantic Canada: Nova Scotia, New Brunswick, Prince Edward Island, Newfoundland & Labrador, Globe Pequot Press 2011, ISBN 978-0762764815
  • Fodor’s Nova Scotia & Atlantic Canada: with New Brunswick, Prince Edward Island, and Newfoundland, Fodor’s 2014, ISBN 978-0804142038
  • Trudy Fong: Maritime Provinces Off the Beaten Path, GPP Travel, 6. Auflage 2007, ISBN 978-0762744176
  • Andrew Hempstead: Moon Atlantic Canada: Nova Scotia, New Brunswick, Prince Edward Island, Newfoundland & Labrador, Moon Handbooks, Avalon Travel Publishing, 7. Auflage 2015, ISBN 978-1631210372
  • Barbara Radcliffe Rogers, Stillman Rogers: Adventure Guide to Canada's Atlantic Provinces: Nova Scotia, Newfoundland, New Brunswick, Prince Edward Island, Labrador, Iles de la Madeleine, Adventure Guides, 3. Auflage 2005, ISBN 978-1588435132

Weblinks[Bearbeiten]

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