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Savannah

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Savannah
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Savannah ist eine Stadt im US-Bundesstaat Georgia. Es ist die älteste Stadt in Georgia und hat eine sehenswere Altstadt, die zu den schönsten in den Südstaaten zählt.

Hintergrund[Bearbeiten]

Savannah liegt am Savannah River, der die Grenze zwischen den Staaten South Carolina und Georgia bildet und gut 20 Kilometer weiter östlich in den Atlantik mündet. Die Stadt wurde 1733 von James Edward Oglethorpe, dem ersten Gouverneur von Georgia, gegründet und ist damit die älteste Stadt des Bundesstaats. Oglethorpe entwarf die Stadt am Reißbrett nach einem regelmäßigen Muster, dem Oglethorpe Plan, der sich in der Altstadt im Wesentlichen bis heute erhalten hat. Diese ist in 15 Bezirke gegliedert, in denen sich geweils acht Häuserblocks zellenförmig um einen parkartig gestalteten Platz gruppieren. Diese spezielle Stadtplanung wurde von den USA für das Weltkulturerbe vorgeschlagen (aber nicht von der UNESCO bestätigt).

Der Hafen Savannah ist einer der wichtigsten Seehäfen an der US-Atlantikküste und eines der größten Containerterminals in den Vereinigten Staaten. Zu den größten Unternehmen und wichtigsten Arbeitgebern der Stadt gehört der Flugzeughersteller Gulfstream Aerospace. Die Segelwettkämpfe der Olympischen Sommerspiele 1996 (Atlanta) wurden in Savannah ausgetragen.

Die Filme Ein Köder für die Bestie (1962), Die härteste Meile (1974), Forrest Gump (1994) und Mitternacht im Garten von Gut und Böse (1997) spielen in Savannah bzw. wurden hier gedreht. Die Bank, auf der Forrest Gump (verkörpert von Tom Hanks) auf den Bus wartet und seine Geschichte erzählt, stand am Chippewa Square. Eine Kopie dieser Bank ist im Savannah Visitors Center ausgestellt.

Anreise[Bearbeiten]

Karte von Savannah

Mit dem Flugzeug[Bearbeiten]

Der 1 Savannah/Hilton Head International Airport Savannah/Hilton Head International Airport in der Enzyklopädie Wikipedia Savannah/Hilton Head International Airport im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsSavannah/Hilton Head International Airport (Q1432789) in der Datenbank Wikidata (IATA CodeSAV) ist trotz seines Namens fast ausschließlich mit Inlandsflügen erreichbar („international“ macht ihn nur eine Verbindung mit Toronto). Die meisten Flüge werden von Delta und American Airlines (bzw. deren Regionaltöchtern) sowie den Billiglinien JetBlue und Allegiant Air abgewickelt. Die am stärksten frequentierten Verbindungen sind mit Atlanta (Delta), Charlotte/Douglas (American), den New Yorker Flughäfen JFK (Delta, JetBlue) und Newark (Allegiant, United) sowie Dallas/Fort Worth (American). Aus Europa kommend, wird man in der Regel in Atlanta oder New York umsteigen.

Der Flughafen befindet sich 13 km nordwestlich des Stadtzentrums. Die Buslinie 100X (Airport Express) fährt vom Flughafen zum zentralen JMR Transit Center.

Der nächste größere Flughafen ist Charleston (CHS) in South Carolina. Von dort sind es ca. 170 km (rund 2 Stunden Autofahrt) bis Savannah.

Mit der Bahn[Bearbeiten]

Der 2 Bahnhof Savannah Bahnhof Savannah in der Enzyklopädie Wikipedia Bahnhof Savannah im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsBahnhof Savannah (Q7427834) in der Datenbank Wikidata wird je Richtung dreimal täglich von Amtrak-Fernzügen der Atlantikküstenlinie bedient: Der Palmetto fährt von New York City (Fahrtzeit gut 15 Stunden) über Washington D.C. (11 Stunden) und Charleston (South Carolina) (1:45 Std.) nach Savannah und zurück. Silver Star und Silver Meteor sind Tag-und-Nachtzüge, die New York mit Florida verbinden. Die Fahrt von Miami dauert gut 11 Stunden, von Orlando 5:45 Std, von Jacksonville 2:15 Std.; in der Gegenrichtung sind es von Raleigh über 7 Stunden.

Mit dem Bus[Bearbeiten]

Auf der Straße[Bearbeiten]

Mit dem Schiff[Bearbeiten]

Mobilität[Bearbeiten]

Die zentralen Stadtteile Downtown, Victorian District, Metropolitan und Thomas Square sind sehr fußgängerfreundlich. Außerhalb davon ist man weitgehend auf ein Auto angewiesen, da das Busnetz eher schwach ausgeprägt ist.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Oglethorpe Square

Savannah Historic District[Bearbeiten]

Die im 18. und 19. Jahrhundert planmäßig nach einem regelmäßigen Muster angelegte Altstadt gehört zu den größten zusammenhängenden Flächendenkmälern (National Historic Landmark District) der USA.

  • Zu den Charakteristiken der Altstadt Savannahs gehören die 22 schattigen, parkartigen Plätze (squares), die jeweils etwa 1800 bis 5400 m² groß sind. Sie sind jeweils Mittelpunkt eines Wards (Viertels) aus Wohnhäusern und öffentlichen Gebäuden. Von einem Park zum nächsten sind es nur 150–200 Meter. Jeder Platz ist nach einer bedeutenden Persönlichkeit benannt, an die meist mit einem Denkmal erinnert wird. Die sechs ursprünglichen Squares – Ellis, Johnson, Telfair, Wright, Reynolds und Oglethorpe – wurden bereits 1733–1742 unter dem Stadtgründer James Oglethorpe angelegt. Sechs weitere wurden in den 1790er-Jahren hinzugefügt. 12 Squares entstanden im 19. Jahrhundert. Drei der einst 24 Parks wurden überbaut, der Ellis Square wurde jedoch 2010 wiederhergestellt.
  • 1 Forsyth Park. Forsyth Park in der Enzyklopädie Wikipedia Forsyth Park im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsForsyth Park (Q3363817) in der Datenbank Wikidata. Öffentlicher Park in der Altstadt, er wurde Mitte des 19. Jahrhunderts angelegt. Zu sehen gibt es einen Springbrunnen von 1858, der der Fontäne auf dem Pariser Place de la Concorde nachempfunden ist, sowie ein Konföderierten-Denkmal.
Altarraum der Cathedral of St. John the Baptist
  • 2 Cathedral of St. John the Baptist, 222 East Harris Street (Nordost-Ecke des Lafayette Square). Cathedral of St. John the Baptist in der Enzyklopädie Wikipedia Cathedral of St. John the Baptist im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsCathedral of St. John the Baptist (Q2942358) in der Datenbank Wikidata. Römisch-katholische Kathedrale des Bistums Savannah. 1873–76 im neogotischen Stil erbaut. Bleiglasfenster von 1904.
  • 3 First African Baptist Church, 23 Montgomery Street (Westseite des Franklin Square). First African Baptist Church in der Enzyklopädie Wikipedia First African Baptist Church im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsFirst African Baptist Church (Q5452256) in der Datenbank Wikidata. Eine baptistische Kirchgemeinde für Afroamerikaner wurde in Savannah 1777 von George Liele, einem freigelassenen Sklaven gegründet. Sie beansprucht, die älteste "schwarze" Kirche der USA zu sein (es gibt jedoch in anderen Städten auch Kirchen, die diesen Anspruch erheben). Das heutige Kirchengebäude wurde 1859 eingeweiht. Es diente als Station der "Underground Railroad", einem geheimen Pfad, auf dem entlaufene Sklaven in die Nordstaaten fliehen konnten. Daran erinnert das Muster im Fußboden der Kirche. Dabei handelt es sich um Luftlöcher für Flüchtlinge, die sich unter der Kirche verstecken konnten.
  • 4 Congregation Mickve Israel, 20 East Gordon Street (Ostseite des Monterey Square). Congregation Mickve Israel in der Enzyklopädie Wikipedia Congregation Mickve Israel im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsCongregation Mickve Israel (Q3507994) in der Datenbank Wikidata. Historische Synagoge. Savannah hat eine der ältesten Synagogengemeinden in den USA, 1735 gegründet von sephardischen Juden aus Spanien und Portugal. Der heutige Synagogenbau wurde 1876–78 errichtet und ist im für Synagogen unüblichen neogotischen Stil gehalten.
Owens–Thomas House
  • 5 Owens–Thomas House, 124 Abercorn Street (Nordostecke des Oglethorpe Square). Owens–Thomas House in der Enzyklopädie Wikipedia Owens–Thomas House im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsOwens–Thomas House (Q7114731) in der Datenbank Wikidata. Historisches Wohnhaus, 1816–19 erbaut im klassizistischen englischen Regency-Stil, ähnlich den Villen in Bath. 1825 hielt sich hier der Marquis de Lafayette auf und hielt von der Veranda eine Ansprache an die Bürger von Savannah. Ab 1830 lebte hier die Familie des Anwalts und Politikers George Welshman Owens. Seit 1951 gehört es zu den Telfair Museums. Es werden Möbel und dekorative Kunst, Textilien, Silberwaren und Porzellan der Epoche 1790 bis 1840 ausgestellt. Zu besichtigen sind auch die Sklavenquartiere, der Garten und das Kutschenhaus. Geöffnet: Di-Sa 10–17, So-Mo 12–17 Uhr, letzte Führung jeweils 16.20 Uhr.
  • 6 Juliette Gordon Low Birthplace, 10 East Oglethorpe Avenue (Ecke Bull Street). Juliette Gordon Low Birthplace in der Enzyklopädie Wikipedia Juliette Gordon Low Birthplace im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsJuliette Gordon Low Birthplace (Q6308995) in der Datenbank Wikidata. Geburtshaus von Juliette “Daisy” Gordon Low (1860–1927), Gründerin der Girls Scouts of the USA (Pfadfinderorganisation für Mädchen). Das Haus wurde 1821 für die Familie von James Moore Wayne, einem Richter am Supreme Court, erbaut. 1831 kauften William und Sarah Gordon, die Großeltern Juliettes, das Haus. Es ist heute ein Museum mit antiken Ausstattungsgegenständen der Familie Gordon, Kunstwerken von Juliette Gordon Low und Dokumenten aus der Geschichte der Girls Scouts. Preis: Eintritt 15 $, Kinder und Studenten (5–21 J.) sowie Senioren 12 $.
  • 7 Mercer House, 429 Bull Street (Westseite des Monterey Square). Mercer House in der Enzyklopädie Wikipedia Mercer House im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsMercer House (Q3306320) in der Datenbank Wikidata. 1860–68 für General Hugh Weedon Mercer erbaute Villa. 1969 kaufte der Antiquitätenhändler James Arthur Williams das Haus und ließ es restaurieren. 1981 wurde in dem Haus Williams' 21-jähriger Assistent und Geliebter Danny Hansford erschossen. Gegen Williams wurden vier Prozesse geführt, letztlich wurde er freigesprochen. Von diesem Mordfall handelt der Roman Mitternacht im Garten von Gut und Böse von John Berendt sowie der gleichnamige Film von Clint Eastwood mit Kevin Spacey, John Cusack und Jude Law.
  • 8 The Pirates' House, 20 East Broad Street. The Pirates' House in der Enzyklopädie WikipediaThe Pirates' House (Q7197852) in der Datenbank Wikidata. Historische Schenke und Gasthaus, gegründet 1753. Ein Teil des Gebäudes stammt sogar von 1734, was es zum ältesten erhaltenen Gebäude im Staat Georgia macht. Die Schenke wurde hauptsächlich von Seeleuten besucht. Viele Besucher stellen sich vor, dass dies das Gasthaus sein könnte, in dem der fiktive Piratenkapitän Flint im Roman Die Schatzinsel von Robert Louis Stevenson starb. Tatsächlich werden hier seltene frühe Ausgaben der Schatzinsel ausgestellt. Es wird bis heute als Restaurant betrieben.
  • 9 Sorrel–Weed House, 6 West Harris Street (Nordseite des Madison Square). Sorrel–Weed House in der Enzyklopädie Wikipedia Sorrel–Weed House im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsSorrel–Weed House (Q7563673) in der Datenbank Wikidata. 1835–40 für den reichen Kaufmann Francis Sorrel (1793–1870) erbaute Villa im klassizistischen Stil (Greek Revival und Regency). Mit über 1400 m² ist es eines der größten Einfamilienhäuser der Stadt. Francis' Sohn Moxley Sorrel, später General der Konföderierten im Amerikanischen Bürgerkrieg, wuchs hier auf. General Robert E. Lee war mehrfach hier zu Besuch. Von 1862 bis 1914 war das Haus im Besitz der Familie des Geschäftsmanns Henry D. Weed. Die Eröffnungsszene von Forrest Gump wurde auf dem Dach des Hauses gezählt. In neuerer Zeit betrachten viele die Villa als Spukhaus, sie wird im Rahmen von Ghost Tours besichtigt und in den Fernsehsendungen Ghost Hunters sowie Ghost Adventures vorgestellt.

Museen[Bearbeiten]

  • 10 Telfair Museums, 121 Barnard Street (Telfair Academy) und 207 West York Street (Jepson Center) (am Telfair Square). Telfair Museums in der Enzyklopädie Wikipedia Telfair Museums im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsTelfair Museums (Q2402114) in der Datenbank Wikidata. Ältestes Kunstmuseum in den Südstaaten. Es wurde von Mary Telfair (1791–1875) gestiftet und 1886 eröffnet. Es umfasst drei Standorte: Die Telfair Academy in der 1818 erbauten, klassizistischen Villa der Familie Telfair, wo amerikanische und europäische Kunst des 19. und 20. Jahrhunderts ausgestellt wird; das benachbarte, 2006 eröffnete moderne Jepson Center, das als Ausstellung für zeitgenössische Kunst, Kindergalerie sowie Raum für Wechselausstellungen dient (hier ist auch die berühmte Skulptur Bird Girl von Sylvia Shaw Judson zu sehen); sowie das 600 Meter entfernte Owens–Thomas House (siehe oben). Eine Eintrittskarte gilt an allen drei Standorten. Geöffnet: Di-Sa 10–17 Uhr; So-Mo 12–17 Uhr. Preis: Eintritt 20 $, Senioren (ab 65 J.) 18 $, Schüler und Studenten (13–25 J.) 15 $, Kinder (6–12 J.) 5 $.

Verschiedenes[Bearbeiten]

Fort Pulaski
  • 11 Fort Pulaski (22 km östlich des Stadtzentrums über die U.S. Route 80). Fort Pulaski in der Enzyklopädie Wikipedia Fort Pulaski im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsFort Pulaski (Q1438683) in der Datenbank Wikidata. Ehemaliges Küstenfort auf einer Insel an der Mündung des Savannah River in den Atlantik. Es wurde 1829–1847 erbaut und ist nach Casimir Pulaski benannt, einem polnischen General, der im Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg kämpfte. Die Aufsicht über den Bau hatte Robert E. Lee, damals noch junger Leutnant, später einer der wichtigsten Befehlshaber der Konföderierten-Armee im Amerikanischen Bürgerkrieg. Das Fort hat eine fünfeckige Form und ist von einem 16 Meter breiten Wassergraben umgeben. Mit Truppen besetzt wurde das Fort erst im Rahmen der Sezession der Südstaaten 1860/61. Im darauffolgenden Bürgerkrieg wurde es von den Truppen der Union (Nordstaaten) belagert und schließlich am 10./11. April 1862 eingenommen. Nach Kriegsende wurden hier hochrangige Regierungsmitglieder der Konföderierten inhaftiert. Seit 1924 wird es nicht mehr militärisch genutzt, sondern ist als National Monument für den Publikumsverkehr geöffnet. Pro Jahr kommen über 300.000 Besucher.
  • 12 Fort James Jackson, 1 Fort Jackson Rd (5,5 km nordöstlich von Downtown). Fort James Jackson in der Enzyklopädie Wikipedia Fort James Jackson im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsFort James Jackson (Q1438578) in der Datenbank Wikidata. Historisches Fort am Ufer des Savannah River. Es wurde während der Präsidentschaft Thomas Jeffersons gegründet und 1808–12 erbaut. Damit ist es das älteste erhaltene Ziegelstein-Fort in Georgia. Benannt ist es nach James Jackson, einem ehemaligen Gouverneur von Georgia. Im Amerikanischen Bürgerkrieg wurde es von den Truppen der Union belagert und kapitulierte schließlich am 20. Dezember 1864 kampflos. 1905 wurde es außer Dienst gestellt. Heute ist es als National Historic Landmark geschützt.

Aktivitäten[Bearbeiten]

Einkaufen[Bearbeiten]

Küche[Bearbeiten]

Nachtleben[Bearbeiten]

Unterkunft[Bearbeiten]

Lernen[Bearbeiten]

Arbeiten[Bearbeiten]

Sicherheit[Bearbeiten]

Gesundheit[Bearbeiten]

Praktische Hinweise[Bearbeiten]

Ausflüge[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

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