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Słupsk

Artikelentwurf
Aus Wikivoyage
Słupsk
WoiwodschaftPommern
Einwohnerzahl87.660(2021)
Höhe22 m
Lagekarte von Polen
Lagekarte von Polen
Słupsk

Słupsk (deutsch: Stolp) ist eine Großstadt in der polnischen Woiwodschaft Pommern. Sie liegt unweit des Ostseestrands, einige Kilometer im Landesinneren an der Stolpe. Słupsk kann als Ausflugsbasis genutzt werden, um die verschiedenen Badeorte an der Slowinzischen Küste zu erkunden. Auch wenn im Zweiten Weltkrieg viel von der Bausubstanz der Stadt zerstört worden ist, so ist die wiederaufgebaute und restaurierte Altstadt doch für ihre Backsteingotik bekannt. Słupsk liegt am Europäischen Weg der Backsteingotik und ist insbesondere für sein herzögliches Schloß bekannt.

Stadtteile

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Słupsk wird in mehrere Stadtteile eingeteilt, von denen die Stadtmitte mit der Altstadt touristisch am interessantesten ist.

Hintergrund

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Słupsk ist Zentrum des westlichen Teils der Woiwodschaft Pommern.

Stolp ist der Geburtsort von Heinrich von Stephan (1831–1897), dem Erfinder der Postkarte und Mitbegründer des Weltpostvereins.

Ebenfalls in Stolp geboren wurde der einflussreiche Literaturwissenschaftler und Sprachkritiker Eduard Engel (1851–1938). Er war ein leidenschaftlicher Verfechter der deutschen Sprachreinheit und verfasste bedeutende Werke zur Literaturgeschichte, die über Jahrzehnte als Standardwerke galten.

Ein weiterer berühmter Sohn der Stadt ist der Barockmaler Andreas Stech (1635–1697). Obwohl er den Großteil seines Lebens in Danzig verbrachte und dort als einer der bedeutendsten Künstler seiner Zeit galt, wurde er in Stolp geboren.

Słupsk pflegt die Erinnerung an seine ehemaligen Bewohner. Ein besonderes Beispiel für die deutsch-polnische Verständigung war Georg-Jescow von Puttkamer (geboren am 5. November 1940 in Stolp; gestorben am 30. März 2026 in Bad Pyrmont). Als Mitglied eines der bedeutendsten pommerschen Adelsgeschlechter setzte er sich zeitlebens für den Erhalt des kulturellen Erbes der Region und den Dialog zwischen den heutigen und ehemaligen Bewohnern Pommerns ein. Sein jüngstes Ableben markiert das Ende einer Ära, doch sein Erbe bleibt in der Geschichte der Stadt lebendig.

Historischer Stadtplan: Ein detaillierter Plan von Stolp ist auf Fotopolska zu finden. Er bietet einen faszinierenden Einblick in die einstige Struktur der Stadt.

Anreise

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Flughäfen

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Mit der Bahn

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  • Es besteht gute Einbindung in den polnischen Fernverkehr. Verbindungen nach Deutschland führen meist über Stettin und Berlin; auch die schnellsten Verbindungen nach Wien führen über Berlin. Die schnellsten Verbindungen nach Warschau führen über Stargard.

Mit dem Bus

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Am Hauptbahnhof befindet sich der Zentrale Omnibusbahnhof, der von zahlreichen Busunternehmen aus dem In- und Ausland angefahren wird.

Auf der Straße

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Słupsk liegt auf der Schnellstraße S6 von Stettin nach Gdingen und ist damit schnell und leicht aus Berlin oder Danzig erreichbar.

Mit dem Schiff

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Fährhäfen befinden sich in Swinemünde, Gdingen und Danzig.

Mobilität

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Die Innenstadt kann gut zu Fuß erkundet werden. Ansonsten gibt es auch ein gut ausgebautes Verkehrsnetz des öffentlichen Nahverkehrs, das die weiter entfernten Stadtteile an die Innenstadt anbindet.

Sehenswürdigkeiten

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  • Renaissance-Schloss der Pommerschen Herzöge: Das ehemalige Schloss der Greifen-Herzöge beherbergt heute das Mittelpommersche Museum (Muzeum Pomorza Środkowego).
  • historische Bürgerhäuser
  • Backsteingotische Marienkirche
  • Backsteingotische Hyazinth-Kirche
  • Backsteingotische Nikolauskirche
  • Georgskirche auch Schlosskirche: Diese ehemalige Klosterkirche ist eng mit der Geschichte der pommerschen Herzöge verbunden. In ihrem Inneren befinden sich die prunkvollen Sarkophage der letzten Greifen-Herzöge, darunter der des Herzogs Ernst Bogislaw von Croy. Die Kirche beeindruckt zudem durch ihre barocke Ausstattung und die wertvolle Orgel, auf der regelmäßig Konzerte stattfinden.
  • Neugotische Ottokirche
  • Neugotische Herz-Jesu-Kirche
  • Neugotische Heilig-Kreuz-Kirche
  • Neugotische Peter-und-Paul-Kirche
  • Neugotisches Rathaus - Dieses beeindruckende Gebäude dominiert den Stadtplatz. Besonders sehenswert sind die Glasmalereien in den Fenstern und der Turm, von dem aus man ein herrliches Panorama über die gesamte Stadt Stolp genießen kann.
  • Neugotisches Hauptpostamt: Das beeindruckende neogotische Backsteingebäude wurde 1879 nach einem Entwurf von S. Kind unter Mitwirkung von Heinrich von Stephan errichtet. Der Bau besticht durch seine markante Architektur mit einem markanten Eckturm und Zinnen. Im Inneren befindet sich eine Gedenktafel für von Stephan, den in Stolp geborenen Reformator des Weltpostwesens und Erfinder der Postkarte. Die Nähe zur Marienkirche verleiht dem gesamten Viertel einen besonderen historischen Charme.
  • Neorenaissance-Landratsamt
  • Reste der backsteingotischen Stadtmauer mit Runder und Hexenbastei - Ein Überrest der alten Stadtmauer, in dem im 17. Jahrhundert Frauen gefangen gehalten wurden, die der Hexerei beschuldigt wurden – unter ihnen die berühmte Trina Papisten. Heute beherbergt sie eine Kunstgalerie.
  • Weiße Speicher (Biały Spichlerz): Ein imposantes Fachwerkgebäude aus dem frühen 19. Jahrhundert, das einst als Getreidespeicher diente. Heute ist es einer der wichtigsten Kulturpunkte der Stadt, da es die weltweit größte Sammlung von Werken des berühmten Künstlers Stanisław Ignacy Witkiewicz (Witkacy) beherbergt. Der Speicher ist Teil des Mittelpommerschen Museums und beeindruckt sowohl durch seine Architektur als auch durch seine außergewöhnlichen Kunstschätze.
  • Schlossmühle (Młyn Zamkowy): Das älteste noch erhaltene Industrieobjekt Polens, dessen Ursprünge bis ins 14. Jahrhundert zurückreichen. Der Mühle gegenüber dem Herzogsschloss ist ein hervorragendes Beispiel für historische Nutzkunst. Heute beherbergt sie eine Abteilung des Mittelpommerschen Museums, die sich der Ethnografie widmet und das reiche kulturelle Erbe der Region Stolp anschaulich präsentiert.

Straßenkunst und Wandgemälde in Stolp (Słupsk)

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Słupsk hat sich in den letzten Jahren zu einer echten Galerie für Street Art entwickelt. Über das gesamte Stadtgebiet verteilt findet man eine beeindruckende Route von Wandgemälden (Murals), die von abstrakten Kompositionen bis hin zu tiefgründigen historischen Darstellungen reichen.

Besonders sehenswert sind die Werke in der ul. Starzyńskiego, die bedeutende Persönlichkeiten der Stadtgeschichte ehren, darunter den Musikmäzen Jerzy Waldorff, den preußischen Generalfeldmarschall Gebhard Leberecht von Blücher oder den Generalpostdirektor Heinrich von Stephan. Ein wiederkehrendes und wichtiges Motiv in der lokalen Straßenkunst ist auch Trina Papisten, die als „letzte Hexe von Stolp“ in das kollektive Gedächtnis der Stadt eingegangen ist.

Ein weiteres Highlight ist das Mural in der ul. Mikołajska 4 aus dem Jahr 2019, das an das 100. Jubiläum des Frauenwahlrechts in Polen erinnert – ein Meilenstein, den Polen bereits 1918 erreichte, deutlich früher als viele andere westliche Nationen. Auch der berühmte Künstler Stanisław Ignacy Witkiewicz (Witkacy), dessen weltweit größte Bildersammlung sich im hiesigen Museum befindet, wurde mit einem großformatigen Porträt in der ul. 3 Maja gewürdigt.

Ein persönliches Symbol: Die Elster Ein besonderes Juwel der Stolper Street Art ist das Mural mit der Elster (Sroka). In der Symbolik steht die Elster für Intelligenz, Neugier, List und eine außergewöhnliche Anpassungsfähigkeit. Für mich als Stadtführer hat dieses Motiv eine ganz persönliche Bedeutung: Mein Nachname, Soroka, ist ukrainisch-weißrussischen Ursprungs und bedeutet übersetzt genau das – Elster.

In der Literatur ist der Name Soroka vor allem durch den treuen Wachtmeister Soroka aus Henryk Sienkiewiczs Epos Sintflut (Potop) bekannt, der für Standhaftigkeit und Loyalität steht. Dieses Wandgemälde ist somit nicht nur ein Kunstwerk, sondern ein Symbol für die tiefen, oft grenzüberschreitenden Identitäten, die unsere Region so einzigartig machen.

Aktivitäten

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Es bieten sich Ausflüge an die Nähe gelegenen Strandseen oder zu den Badeorten an der Ostsee an. Der Landschaftsschutzpark „Stolpetal“ bietet zahlreiche Wanderwege entlang des Flusses Słupia. Für Küstenliebhaber ist die Wanderung zur Steilküste von Orzechowo ein Muss, wo man die Kraft der Ostsee in einer ruhigen, unberührten Umgebung erleben kann.

  • Radfahren: Die Region investiert stark in die Infrastruktur für Radfahrer. Ein besonderes Highlight ist der ausgebaute Radweg von Słupsk nach Ustka, der es ermöglicht, die Ostseeküste sicher und abseits der Hauptverkehrsstraßen zu erreichen.
  • Kajaktouren: Der Fluss Słupia (Stolpe) ist ein Paradies für Kajakfahrer. Die malerischen Routen führen durch unberührte Natur und bieten verschiedene Schwierigkeitsgrade – von entspannten Familienausflügen bis hin zu anspruchsvolleren Abschnitten im Landschaftsschutzpark Stolpetal.

Veranstaltungen

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  • Festival der Polnischen Klaviermusik (Festiwal Pianistyki Polskiej): Słupsk ist stolzer Gastgeber eines der wichtigsten Musikereignisse des Landes. Das Festival blickt auf eine beeindruckende 60-jährige Tradition zurück und zieht jährlich die herausragendsten Pianisten und Kulturliebhaber an. Im September verwandelt sich die Stadt in ein Zentrum der klassischen Musik, wobei die Konzerte oft in den historischen Sälen des Herzogsschlosses stattfinden. Für Musikfreunde ist dies die perfekte Gelegenheit, die polnische Klaviertradition auf Weltniveau in einem einzigartigen historischen Ambiente zu erleben.

Einkaufen

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IM Zentrum von SLipsk gibt es zahlreiche kleine Geschäfte, wo man nach dem besonderen stöbern kann. Weiter außerhalb befinden sich Handelszentren:

  • CH Jantar
  • CH Manhatan
  • CH Passo
  • CH Wokulski
  • Skwer Viki
  • Galeria Podkowa
  • Galeria Prestige
  • Galeria Słupsk
  • Hala Targowa „Pod Wieżą”

Küche

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Die örtliche Küche ist von der Nähe zur Ostsee und der Pommerschen Seenplatte geprägt. Salz- und Süßwasserfisch steht ganz oben auf der Speißekarte. Neben Fischgerichten ist die Region für die traditionelle „Pommersche Gans“ bekannt. In den umliegenden Dörfern wie Swołowo kann man zudem hausgemachtes Bauernbrot und lokale Spezialitäten probieren, die nach alten pommerschen Rezepten zubereitet werden.

Eine lokale Besonderheit ist die älteste Pizzeria Polens (gegründet 1970) in der Wojska Polskiego Straße, die für ihr traditionelles Rezept bekannt ist.

Kulinarischer Geheimtipp: Kulinarischer Geheimtipp: Ein absolutes Muss für Feinschmecker ist die „Karczma pod Kluką“. Das Restaurant ist berühmt für eine regionale Spezialität, die fast nirgendwo sonst zu finden ist: die Walnusssuppe (Zupa z orzechów włoskich). Dieses einzigartige Gericht ist ein fester Bestandteil der lokalen kulinarischen Tradition.

Wer es nach dem Essen süß und atmosphärisch mag, sollte unbedingt die Teestube im Richter-Speicher (Herbaciarnia w Spichlerzu Richtera) besuchen. In dem historischen Fachwerkbau aus dem 18. Jahrhundert werden in stilvollem Ambiente erlesene Teesorten und hausgemachte Kuchen serviert. Besonders der Honig-Zimt-Käsekuchen ist weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt und bietet den perfekten Abschluss für einen kulinarischen Streifzug durch Stolp.

Nachtleben

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Unterkunft

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Übernachten in Stolp: Słupsk bietet eine breite Palette an Unterkünften, von komfortablen Hotels in historischen Gebäuden bis hin zu modernen Apartments. Die Stadt ist eine hervorragende und oft preisgünstigere Alternative zu den direkt an der Küste gelegenen Badeorten.

Aufgrund der zentralen Lage im mittleren Pommern eignet sich Słupsk ideal als Ausflugsbasis. Von hier aus lassen sich Ziele wie Ustka, der Slowinzische Nationalpark oder Danzig gut erreichen. Besonders für Reisende, die Wert auf eine gute Infrastruktur und ein breites gastronomisches Angebot am Abend legen, ist Stolp eine ausgezeichnete Wahl.

Lernen

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Słupsk ist ein wichtiges Bildungszentrum in Mittelpommern. Die Pommersche Universität (Uniwersytet Pomorski) prägt das akademische Leben der Stadt und bietet zahlreiche Studiengänge an. Für historisch interessierte Besucher und Forscher ist das Staatsarchiv in Słupsk von großer Bedeutung, da es wertvolle Dokumente zur Geschichte Hinterpommerns bewahrt. Zudem bietet das Mittelpommersche Museum regelmäßig Workshops und Vorträge zur regionalen Geschichte, Kunst und Ethnografie an.

Sicherheit

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Słupsk gilt als eine sichere Stadt für Touristen. Die Stadt ist gut beleuchtet und die Präsenz von Polizei und dem Ordnungsamt (Straż Miejska) sorgt für ein sicheres Gefühl, auch bei Abendspaziergängen. In Notfällen ist die europaweite Notrufnummer 112 überall erreichbar.

Gesundheit

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In Słupsk gibt es öffentliche Kliniken von nationalem Rang. Zahlreiche Arztpraxen und Apotheken sind vorhanden.

Praktische Hinweise

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Viele der interessantesten Orte, wie das Bismarck-Schloss in Warcino oder das Karierte-Land in Swołowo, sind mit öffentlichen Verkehrsmitteln schwer zu erreichen. Es empfiehlt sich, eine geführte Tour mit einem lokalen Experten zu buchen, der nicht nur den Transport organisiert, sondern auch die tiefgründige Geschichte dieser Orte vermitteln kann.

Ausflüge

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  • Darłowo (Rügenwalde): Eine historische Stadt mit dem einzigen gotischen Küstenschloss der pommerschen Herzöge in Polen. Besonders sehenswert ist auch der Stadtteil Darłówko (Rügenwaldermünde) mit seinem Leuchtturm und der einzigartigen Schiebebrücke. Weltweit bekannt wurde die Stadt als Ursprungsort der berühmten Rügenwalder Teewurst.
  • Darłówko (Rügenwaldermünde): Der pulsierende Badeort direkt an der Mündung der Wieprza in die Ostsee. Einzigartig ist die Schiebebrücke, die den östlichen und westlichen Teil des Ortes verbindet und sich für den Schiffsverkehr spektakulär zusammenschiebt. Der 22 Meter hohe Leuchtturm und der breite Sandstrand machen es zu einem perfekten Ziel für einen kombinierten Kultur- und Strandtag.
  • Ustka (Stolpmünde): Ein beliebter Kurort an der Ostsee, nur 18 km von Stolp entfernt. Neben dem breiten Sandstrand und der modernen Promenade besticht der Ort durch sein historisches Hafenviertel und die restaurierten Fachwerkhäuser. Von hier aus lassen sich hervorragend geführte Naturwanderungen in die nahegelegenen Küstenwälder unternehmen.
  • Łeba (Leba): Weltberühmt für den Slowinzischen Nationalpark und seine gigantischen Wanderdünen, die bis zu 40 Meter hoch sind. Der Ort ist ein Paradies für Naturfreunde und bietet neben den Sandphänomenen auch den malerischen Lebasee sowie zahlreiche Rad- und Wanderwege durch Kiefernwälder. Die Kombination aus Wüste, Wald und Meer macht Łeba zu einem der einzigartigsten Ausflugsziele an der gesamten Ostseeküste.
  • Sarbinowo (Sorenbohm): Ein malerischer Badeort, der für seine beeindruckende Promenadenmauer bekannt ist, die Anfang des 20. Jahrhunderts zum Schutz des Dorfes vor der Ostsee errichtet wurde. Besonders sehenswert ist die neogotische Kirche aus dem Jahr 1856 mit ihren prächtigen Glasmalereien, die nur wenige Schritte vom Strand entfernt liegt und das Wahrzeichen des Ortes darstellt.
  • Warcino(Varzin): Ehemalige Residenz von Otto von Bismarck mit sehenswertem Schloss und Park.
  • Orzechowo(Freichow): Beeindruckende Steilküste und Wanderwege durch Küstenwälder.
  • Kluki(Klucken): Freilichtmuseum der Slowinzen, ideal um die regionale Kultur und Küche ("U Brenackich") kennenzulernen.
  • Swołowo(Schwolow): Bekannt als das „Hauptdorf des Karierten-Landes“. Es ist eines der am besten erhaltenen historischen Dörfer in Pommern mit charakteristischen Fachwerkhäusern. Hier befindet sich das Museum der pommerschen Kultur, in dem man die Traditionen und das Landleben der Region hautnah erleben kann.

Literatur

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Siehe Artikel zu Polen.

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