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Raurisertal

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Das Raurisertal ist eines der zentralen Täler in den Hohen Tauern.

Regionen[Bearbeiten]

Talende Raurisertal bei Kolm Saigurn
  • Das Seidlwinkltal mit der alten Römerstraße - auch als "Tal der Pilger und Säumer" bekannt - zweigt bei Wörth nach Westen ab und führt bis zur Großglockner Hochalpenstraße.
  • Im Krumltal, dem "Tal der Geier", wurden in den 1980er Jahren Bartgeier wiederangesiedelt.
  • Hüttwinkltal, ehemaliger Goldbergbau.

Orte[Bearbeiten]

Karte von Raurisertal
  • 1 Taxenbach (779 m), an der Talmündung in das Salzachtal
  • 2 Rauris (948 m), Hauptort im Tal
  • 5 Kolm-Salgurn (1598 m), Weiler im Talschluss zu Füssen des Hohen Sonnblick (3105 m) und Hocharn (3254 m) mit dem Nationalparkmuseum


Weitere Ziele[Bearbeiten]

Hintergrund[Bearbeiten]

Das Raurisertal führt von Norden aus dem Salzachtal (780 m) aus in südliche Richtung über ca. 30 km Länge in den Tauernhauptkamm zur Goldberggruppe, das obere Talende bei Kolm Saigurn liegt in 1598 m Höhe. Kolm Saigurn liegt am Fuße des 3.106m hohen Hohen Sonnblicks, auf dessen Gipfel seit 127 Jahren Europa´s höchste Wetterwarte steht. Das Talsystem wird von der Rauriser Ache entwässert. Es ist an seiner Mündung in die Salzach zunächst recht eng (1 Kitzlochklamm), weitet sich dann aber auf und wird breiter.

Rauris ist der Name des Hauptortes und auch der Name für den verwaltungstechnischen Zusammenschluss der Orte im Tal, mit einer Fläche von 253 km² ist Rauris die 3. größte Gemeinde Österreichs.

Durch den Goldbergbau im Hüttwinkltal und im Talschluss Kolm Saigurn erlangte das Raurisertal schon früh Bedeutung. Noch heute kann man dort alte Knappenhäuser und Stollen aus der Zeit des Goldbergbaus entdecken.

Seit 1984 gehört das Raurisertal mit seinen Seitentälern vollständig zum Nationalpark Hohe Tauern.

Das Raurisertal steht etwas im touristischen Schatten des unmittelbar östlich parallel benachbarten Gasteinertals mit dem mondänen Bad Gastein und des westlich gelegenen Fuscher Tals (Heiligenblut und Großglockner) mit der bekannteren Großglockner-Hochalpenstraße, ist daher aber auch noch ursprünglicher und nicht so überlaufen.

Die Region selbst vermarktet sich als das "goldene Tal der Alpen", mit Bezug auf den historischen Gold- und Silberbergbau in der Goldberggruppe am Talschluss oberhalb von Kolm Saigurn. Der Bergbau ist derzeit stillgelegt, wirtschaftlich ist das Tal heute überwiegend von der Land- und Forstwirtschaft geprägt. Besucher können an 3 verschiedenen Goldwaschplätzen im Raurisertal ihr Glück als Goldwäscher versuchen (Original Goldwaschplatz Bodenhaus, Hochalm und Sportalm).

Sprache[Bearbeiten]

Anreise[Bearbeiten]

Aus Deutschland über Kufstein und Kitzbühel nach Mittersill, Variante über Bad Reichenhall und Bischofshofen in das Salzachtal.

Die Auffahrt in das Raurisertal ist nur von Norden aus dem Salzachtal möglich: Abzweig von der Pinzgauer Bundesstraße B 311 in Taxenbach (779 m).

Die Talstraße steigt zunächst aus dem Salzachtal sehr steil an ("Rauriser Höhe"), wird dann aber im Mittelteil des Tales flacher und führt bis zum Talende zum Parkplatz Lenzanger (Schranke, zu Fuss dann noch ca. 30 Min nach Kolm Saigurn). Die Straße ist ab dem Bodenhaus mautpflichtig (nur im Sommer befahrbar, im Winter gesperrt) und wieder steil (bis zu 12 %) angelegt. Je nach Jahreszeit und Situation unbedingt Winterausrüstung erforderlich!

Der nächstgelegen Bahnhof ist der in Taxenbach an der Staatsbahnlinie Bischofshofen - Wörgl. Die nächste Schnellzugstation ist Zell am See.

Nächstgelegener Flughafen: Salzburg, ca. 88 km.

Mobilität[Bearbeiten]

Der Bus (640) fährt im Sommer bis nach Kolm Saigurn, im Winter bis Bucheben. Im Winter verkehren außerdem ein Skibus und ein Tälerbus (bis Bodenhaus).

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Nationalpark Hohe Tauern
  • siehe auch Nationalpark Hohe Tauern, mit 1.800 km² größter Nationalpark Österreichs
  • Rauriser Urwald im Talschluss Kolm Saigurn (Rundwanderweg)
  • Rauriser UrQuell: Quellparadies mit "Waldgeheimnis", 30 Gehminuten vom Bodenhaus im hinteren Hüttwinkltal
  • Nationalpark-Haus "Könige der Lüfte" in Wörth
  • Greifvogelwarte mit Greifvogelschauen bei der Hochalm - Rauriser Hochalmbahnen
  • Talmuseum in Rauris
  • Kitzlochklamm, die Mündungsklamm der Rauriser Ache in die Salzach bei Taxenbach

Aktivitäten[Bearbeiten]

Sommer[Bearbeiten]

  • 295 km Wanderwege und ca. 40 bewirtschaftete Almhütten
  • Rauriser Hochalmbahnen
  • "Tal der Geier": Krumltal, leichte Wanderung mit 400 hm Anstieg und für Vogelinteressierte:
Geier-Beobachtung an den Schlafwänden der wiederangesiedelten Greifvögel, geführt von den Nationalpark-Rangern; Die Bartgeier wurden 1986 aus dem Tiergarten Hellabrunn ausgewildert, die Population an Moosenwand und Rotwand (Bezeichnung nach Krustenflechten an der Kotstrecke unter den Nestern) ist die größte in den Alpen. Siehe Kolm Saigurn.
  • Geführte Nationalpark-Exkursionen mit Nationalpark-Rangern: "Rauriser Urwald", "Tal der Geier", "Gletscher, Gold und Geologie", "Zur Hirschbrunft unterwegs im Nationalpark"

Winter[Bearbeiten]

  • Skigebiet Rauriser Hochalmbahnen: www.hochalmbahnen.at: 30 Pistenkilometer, besonders geeignet für Familien, Anfänger und Wiedereinsteiger.
  • Schneeschuhwanderungen: Schneeschuhtrail in Kolm Saigurn. Geführte Schneeschuhwanderungen mit einem Nationalpark-Ranger.
  • Skitouren
  • Etwas für Extreme: Eisklettern an den zugefrorenen Wasserfällen in Kolm Saigurn.
  • 30 km Winterwander-Wege
  • 30 km Langlaufloipen: Loipe Rauris (6 km, ab Gasthaus Maislau bis Jausenstation Kohlhub), Loipe Bucheben (10 km, ab Reiterhof Nigglgut bis Lohningalm), Hüttwinkl-Loipe (10 km, Lechnerhäusl bis Bodenhaus - Sperre bei Lawinengefahr beachten!), Sonnenloipe Bodenhaus (je 2 km, 2 Schleifen ab Bodenhaus)

regelmäßige Veranstaltungen[Bearbeiten]

  • Vom Seidlwinkltal (Seitental) führt die jährliche Großglockner-Wallfahrt über das Hochtor bis nach Heiligenblut (jährlich am 28.06.).
  • Hengstauftrieb im Juni
  • Bauernherbst-Fest im September

Küche[Bearbeiten]

Nachtleben[Bearbeiten]

Sicherheit[Bearbeiten]

Sonnblick mit Observatorium von Südwesten aus

Klima[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Karten[Bearbeiten]

  • Alpenvereins Karte (1:25.000, für Bergsteiger): Blatt 42 (Sonnblick);
  • Kompass Wanderkarte Nr. 39 (Glocknergruppe, NP Hohe Tauern: Wander-, Rad- und Skitourenkarte) (Maßstab 1:50.000);

Weblinks[Bearbeiten]

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