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Gasteinertal

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Das Gasteinertal oder Gasteiner Tal ist mit seiner Länge von 40 Kilometern das längste, aber auch das breiteste aller Tauerntäler und befindet sich im Pongau im österreichischen Bundesland Salzburg.

Gemeinden[Bearbeiten]

  • Bad Gastein (1002 m): Kurort und Wintersport nahe des südlichen Talendes. Danach kommt noch Sportgastein. Leider ist Bad Gastein etwas abgetragen, einige dem Verfall preisgebene Hotels geben davon Zeugnis.
  • Bad Hofgastein (859 m) Hauptort im Tal, Kurort, Marktgemeinde und Wintersport; das moderne Hallenbad soll besonders positiv erwähnt werden.
  • Dorfgastein (812 m): kleinster Ort des Tals; über 100 km Wanderwege; Skigebiet Dorfgastein-Großarl; Solarbad

Weitere Ziele[Bearbeiten]

Hintergrund[Bearbeiten]

Gastein bedeutet „Grauer Felsen“. Der Begriff ist seit 963 belegt.

Lange Zeit war das Gebiet durch alpine Landwirtschaft, den Bergbau und den Kurbetrieb geprägt. Die Gasteiner Heilquellen werden erstmals im Gedicht „Die Graserin in der Gastein“ erwähnt und seit der Mitte des 14. Jahrhunderts für medizinische Zwecke genutzt. Im Gasteiner Thermalwasser ist Radongas enthalten.

Das Tal zählt zu den wichtigen Wintersportgebieten Österreichs. Dies wurde aber erst durch die Fertigstellung der Tauernbahn im Jahr 1909 möglich.

Anreise[Bearbeiten]

Auf der Straße[Bearbeiten]

Von Salzburg führt der Weg durch das Salzachtal über die Tauernautobahn A10 bzw. die parallel verlaufende B159 bis Bischofshofen, dann weiter auf der Pinzgauer Straße B311 bis kurz vor Lendl, hier zweigt die Gasteiner Straße B167 ab Richtung Süden und durch den Klammsteintunnel ins Gasteiner Tal. Von Süden her gibt es keine direkte Straßenverbindung ins Tal.

Mit der Bahn[Bearbeiten]

Die Tauernbahn führt von Schwarzach im Pongau durch das Gasteiner Tal und durch den Tauerntunnel weiter nach Spittal.

Mobilität[Bearbeiten]

Etliche Pensionen befinden sich nicht im oder am Ortskern, sondern in den umliegenden Bergen. Da ist es im Winter angeraten, über Schneeketten oder besser über Reifen mit Spikes (ist in AU erlaubt, nur im Winter) zu verfügen.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

  • Krampuslauf: Am 5. und 6. Dezember findet im Gasteinertal alljährlich der Krampuslauf statt. Ein Krampus ist ein Wesen mit einem möglichst schauerlichen Aussehen. Mehrere Krampusse bilden eine Pass, dazu gehört ein Nikolaus, begleitet von einem Korbträger (Guazlträger) und einem Engel. Solche Passe ziehen mit dämonischem Schreien und lautem Schellengebimmel von Haus zu Haus, um böse Kinder zu bestrafen und brave zu belohnen. Videobeispiel

Aktivitäten[Bearbeiten]

Im Winter[Bearbeiten]

  • Skifahren. Hierfür wurden ca. 220 Kilometer Skipisten und 90 Kilometer Langlaufloipen präpariert. Ist teil des Sportgebiets Ski amadé.
  • Schneeschuhwandern
  • Eisstockschießen
  • Eislaufen

Im Sommer[Bearbeiten]

  • Wandern
  • Radfahren
  • Reiten
  • Golf
  • Tennis
  • Paragliding
  • Baden in Kur- und Thermalbädern

Kultur[Bearbeiten]

  • Jazzfestival Snow Jazz Gastein

Küche[Bearbeiten]

Nachtleben[Bearbeiten]

Sicherheit[Bearbeiten]

Klima[Bearbeiten]

Kühl und feucht.

Am oberen Ende des Tales liegt Sportgastein. Eigentlich nur eine Landschaft, kein Ort. Das dortige Klima darf man als hochalpin benennen.

Literatur[Bearbeiten]

  • Gruber, Fritz: Das alte Gastein. St. Johann/Pg : Rauter by HLP, 1993, (Unser Land im Bild ; 1).
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