Pfullingen

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Pfullingen
Einwohner18.654 (2019)
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Pfullingen ist eine Stadt am Nordrand der Mittleren Schwäbischen Alb.

Hintergrund[Bearbeiten]

Die Stadt Pfullingen liegt auf einer Höhe von 425 m im Albvorland. Der tiefste Punkt der Stadt ist bei 393 m im Tal der Echaz, der höchste Punkt mit 833 m Höhe liegt auf der Hochfläche der Alb. Umgeben ist Pfullingen von mehreren Zeugenbergen der Schwäbischen Alb, so vom 789 m hohen Urselhochberg und dem 793 m hohen Schönberg. Der 602 m hohe Georgenberg an der Grenze zur unmittelbar nördlich gelegenen Kreisstadt Reutlingen ist jedoch vulkanischen Ursprungs.

Pfullingen wurde erstmals 937 urkundlich erwähnt, kam im 16. Jahrhundert in den Besitz der Württemberger Grafen und erhielt 1699 Stadtrechte. Die Industrialisierung der Stadt im 19. Jahrhundert wurde begünstigt durch die Echaz, an deren Ufer gegen 1900 insgesamt 22 Betriebe die Wasserkraft nutzten.

Anreise[Bearbeiten]

Mit dem Flugzeug[Bearbeiten]

Der Flughafen Stuttgart Website dieser Einrichtung Flughafen Stuttgart in der Enzyklopädie Wikipedia Flughafen Stuttgart im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsFlughafen Stuttgart (Q158732) in der Datenbank Wikidata (IATA: STR) liegt ca. 35 km entfernt.

Mit der Bahn[Bearbeiten]

Der nächste 1 Bahnhof Bahnhof in der Enzyklopädie Wikipedia Bahnhof im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsBahnhof (Q2146704) in der Datenbank Wikidata liegt im benachbarten Reutlingen, die ehemals durch Pfullingen laufende Trasse der Schwäbischen Albbahn wurde zugunsten eines Radwegs zurückgebaut.

Mit dem Bus[Bearbeiten]

Auf der Straße[Bearbeiten]

Pfullingen liegt an der B312, die von Reutlingen kommt und quer über die Albhochfläche nach Zwiefalten zur Donau geht.

Mobilität[Bearbeiten]

Karte von Pfullingen

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Bauwerke[Bearbeiten]

  • die 1 Martinskirche Martinskirche in der Enzyklopädie Wikipedia Martinskirche im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsMartinskirche (Q41902081) in der Datenbank Wikidata im spätgotischen Stil am Marktplatz. Die ältesten erhaltenen Teile des evangelischen Gotteshauses stammen von 1463.
  • die alten Rathäuser, Fachwerkbauten aus dem 16. und 17. Jahrhundert, ebenfalls am Marktplatz
  • Die 2 Pfullinger Hallen Pfullinger Hallen in der Enzyklopädie Wikipedia Pfullinger Hallen im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsPfullinger Hallen (Q61743247) in der Datenbank Wikidata , als Ton- und Turnhalle erbaute Mehrzweckhalle von 1907 mit großflächigen Jugendstil-Wandgemälden

Museen[Bearbeiten]

  • Das Schlössle: Der Bau aus der Mitte des 15. Jahrhunderts beherbergt das Stadtgeschichtliche Museum.
  • Die 3 Klosterkirche Klosterkirche im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsKlosterkirche (Q105755528) in der Datenbank Wikidata des Klarissinnenklosters aus dem 13. Jahrhundert, heute Raum für Ausstellungen und Konzerte. Erhalten ist auch ein Sprechgitter, das den Kontakt der Nonnen mit der Außenwelt ermöglichte.
  • Die 4 Baumannsche Getreidemühle Baumannsche Getreidemühle in der Enzyklopädie Wikipedia Baumannsche Getreidemühle im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsBaumannsche Getreidemühle (Q105756004) in der Datenbank Wikidata . In ihrem Wohnbereich wurde ein Trachtenmuseum des Schwäbischen Albvereins eingerichtet, die noch funktionsfähige Mühle erstreckt sich über 4 Stockwerke.

Die Pfullinger Museen sind geöffnet Mai-Okt So von 14 bis 17 Uhr, Eintritt 1,50 €.

Sonstiges[Bearbeiten]

  • Der 5 Schönbergturm Schönbergturm in der Enzyklopädie Wikipedia Schönbergturm im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsSchönbergturm (Q1635504) in der Datenbank Wikidata , ein Aussichtsturm im Süden der Stadt, seine Plattform liegt auf 28 m Höhe und ist über 112 Stufen ganzjährig erreichbar. Der von dem Architekten Theodor Fischer entworfene Turm wurde 1906 eingeweiht und bekam wegen seiner eigenwilligen Bauform schnell den Namen Pfullinger Unterhose.

Aktivitäten[Bearbeiten]

  • Wandern: es gibt zahlreiche gut ausgeschilderte Wanderrouten, im Albvorland, zum Ursulaberg, zum Schönberg, zum Wackerstein und zur 6 Nebelhöhle Nebelhöhle in der Enzyklopädie Wikipedia Nebelhöhle im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsNebelhöhle (Q1973260) in der Datenbank Wikidata
  • Klettern am 7 Wackerstein Wackerstein in der Enzyklopädie Wikipedia Wackerstein im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsWackerstein (Q57995230) in der Datenbank Wikidata
  • 2 Segelfluggelände am Übersberg

Einkaufen[Bearbeiten]

Küche[Bearbeiten]

In Pfullingen herrscht die schwäbische Küche vor. Eine Pfullinger Spezialität ist der Stern, ein sternförmiges Gebäckstück aus mürbem Hefeteig mit sieben Zacken, um das traditionell am 5. Januar gewürfelt wird. An Restaurants finden sich solche mit lokaler (schwäbischer), italienischer, griechischer oder kroatischer Küche sowie einige Imbissbuden und Kneipen.

  • 1 Fritz Waldcafé Fritz Waldcafé (Q108027083) in der Datenbank Wikidata Restaurant auf dem Urselberg mit Terasse und guter Aussicht, direkt am Pfullinger Sagenweg.

Nachtleben[Bearbeiten]

Unterkunft[Bearbeiten]

Sicherheit[Bearbeiten]

Gesundheit[Bearbeiten]

Praktische Hinweise[Bearbeiten]

In Pfullingen gibt es am Marktplatz die Post am Markt.

Ausflüge[Bearbeiten]

Umgebung von Pfullingen
Tübingen 18 km Reutlingen 4 km Metzingen 13 km
Gomaringen 14 km Himmelsrichtungen.png Bad Urach 22 km
Mössingen 18 km Sonnenbühl 14 km Lichtenstein 16 km
  • 8 Schloss Lichtenstein Schloss Lichtenstein in der Enzyklopädie Wikipedia Schloss Lichtenstein im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsSchloss Lichtenstein (Q155693) in der Datenbank Wikidata bei Lichtenstein, der romantische Traum von einer mittelalterlichen Burg, wurde im 19. Jahrhundert hoch über dem Tal erbaut und gilt als ein Wahrzeichen der Schwäbischen Alb.

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

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