Maloja

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Maloja
Einwohner 
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Maloja ist eine kleine Ortschaft am gleichnamigen Pass, der vom Engadin ins Bergell führt.

Hintergrund[Bearbeiten]

Maloja mit dem Silsersee um 1900

Maloja ist der westlichste Ort im Oberengadin, er liegt auf 1815 m.ü.M und ist somit der höchstgelegene Ort, das Engadin fällt nach Osten dem Flussverlauf des Inn folgend ganz sanfft ab: Hier entspringt der Inn, gleich am Ortsrand von Maloja liegt der Silsersee, der Inn fliesst weiter durch den Silvaplanersee und den St-Moritzer - See dann weiter ins Unterengadin und nach Österreich.

Die Ortschaft mit den Weilern Capolago und La Motta liegt knapp unterhalb der Passhöhe des ins Bergell führenden Maloja-Passes. Vom Ort her zur Passhöhe ergibt sich praktisch kein Aufstieg, umso steiler ist dann der in Seprentinen ausgeführte Abstieg hinab ins italienischsprachige Südbündner - Tal Bergell oder in korrektem Italienisch Val Bregaglia.

Bereits in der Römerzeit wurden die Passübergänge über den Malojapass und den Julierpass sowie den Splügenpass zur Alpenquerung genutzt, wovon noch Spuren zeugen. Die Ortschaft wurde erst im Mittelalter besiedelt, in der Zeit der napoleonischen Kriege im 18. Jhdt. suchten Bauern aus dem Bergell auf der Höhe des Malojapasses Schutz vor den Kriegswirren und Viehraub.

Zu Ende des 19. Jahrhunderts wurde Maloja für den Tourismus erschlossen, um 1880 entstand das Berghotel Kulm und 1882/4 das gewaltige Palace - Hotel.

Ein berühmter Einwohner des Orts ist der bekannteste Engadiner Maler Giovanni Segantini. Seine Werke stellen unter anderem das bäuerliche Leben im Engadin dar. In seiner Berghütte auf dem Schafberg verstarb der Künstler 41-jährig wohl an den Folgen einer Blinddarmentzündung, sein junger Künstlerfreund Giovanni Giacometti malte ihn auf dem Totenbett.

Sehesnwert ist das 1 Segantini Haus mit dem Atelier, etliche Werke sind im 2 Segantini Museum in St. Moritz ausgestellt, weitere in den Kunstmusseen in St. Gallen und Zürich.

Aus dem Bergell stammt die Künstler - Familie der Giacometti. Der impressionistische Maler Giovanni Giacometti lebte im Bergdorf Norgonovo im Bergell, er verbrachte die Sommermonate regelmässig in Maloja - Capolago. Seine Söhne, der für seine schlank - aufstrebenden Bronzeplastiken bekannte Bildhauer, Maler und Grafiker Alberto Giacometti, sein Bruder Diego Giacometti ebenfalls Bildhauer und der Architekt Bruno Giacometti machten sich einen Namen und sind mit Maloja und dem Bergell untrennbar verbunden.

Anreise[Bearbeiten]

Mit dem Flugzeug[Bearbeiten]

Die meisten Reisenden gelangen vom internationalen Flughafen Zürich ins Engadin.

Mit der Bahn / mit dem Bus[Bearbeiten]

Zur Anreise mit dem öffentlichen Verkehr nimmt man von Zürich her kommend die SBB-Verbindung bis Landquart und steigt dann auf die rote Schmalspurbahn der Rhätischen Bahn nach St. Moritz um, die Verbindung durch den Vereinatunnel ist wintersicher ausgebaut. Ab St. Moritz nimmt man die Busverbindung von EngadinBus nach Maloja.

Auf der Straße[Bearbeiten]

Von Zürich oder St. Margarethen im Rheintal herkommend gelangt man auf der A13 ins Bündnerland.

Meist ist der Weg über den Julierpass der einfachere: man bleibt auf der Autobahn A13 über Chur bis Reichenau und verlässt die Schnellstrasse in Thusis, über den Julierpass erreicht man Silvaplana und nimmt die Hauptstrasse H3 nach Maloja.

Einer Alternative, die vor allem bei Wintersperrung des Julierpasses zum Zug kommt, ist der Weg über das Prättigau und den Autoverlad durch den Vereinatunnel. Man verlässt die Autobahn A13 bei Landquart und nimmt die H28 in Richtung Davos. Bei winterlichen Verhältnissen benutzt man den Autoverlad ab Klosters durch den Vereinatunnel und gelangt bei Bever ins Engadin, auf der H3 geht es dann nach Maloja. Die Route über den Flüelapass ist im Winter in der Regel mit einer Wintersperre belegt (und wäre im Sommer wesentlich länger).

Mobilität[Bearbeiten]

EngadinBus stellt Verkehrsverbindungen zwischen St. Moritz, Maloja, dem Bergell und dem italienischen Chiavenna sicher.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Reformierte Kirche Maloja
Chiesa bianca
Torre Belvedere
Segantini - Haus
  • 3 Reformierte Kirche , die Kirche wurde im Auftrag des Maloja Palace Hotels für die englischsprachigen Hotelgäste um 1888/89 als anglikanische Kirche errichtet und wird heute von der reformierten Kirche genutzt.
  • die 4 Chiesa Bianca , die Kirche diente zunächst als anglikanisches und bis 1967 als katholisches Gotteshaus und wird heute zu kulturellen Zwecken genutzt. Die moderne 5 katholische Kirche steht im Ortszentrum.
  • Das Maloja Palace Hotel mit seiner Gründerzeit - Architektur wurde wieder dem ursprünglichen Nutzungszweck als Viersternehaus zugeführt.
  • Das ist ebenfalls ein klassisches Haus, diesmal in Chalet - Architektur
  • Der Aussichtsturm 6 Torre Belvedere wurde vom Begründer des Bädertourismus in Maloja, vom belgischen Grafen Camille de Renesse als Teil seiner Privatresidenz Schloss Belvedere auf einem Felssporn oberhalb des Orts errichtet. Das Bauvorhaben blieb unvollendet und konnte auch nicht wie von Giovanni Segantini geplant fertig gebaut werden. Die umgebenden Gebäude wurden abgerissen und das Gebiet rund um den zugänglichen Aussichtsturm unter Naturschutz gestellt, der Blick ins Engadin ist lohnenswert.
  • Das Segantini Haus, Atelier und Wohnhaus des Engadiner Malers Giovanni Segantini

Aktivitäten[Bearbeiten]

Läufer auf dem Engadin Skimarathon
  • Im Sommer ist das Angebot an Wander- und Bikerouten gross
  • Unter anderem beginnen in Maloja auch die Alpenübergänge des Murettopasses ins Veltlin und des Pass Lunghin nach Bivio, beide sind nur zu Fuss zu bewältigen.
  • Maloja hat ein vergleichsweise bescheidenes, dafür ruhiges Wintersportangebot mit dem Skilift Aela Maloja.
Name Telefon Höhenlage Anzahl Klein- und GroßkabinenbahnenAnzahl Klein- und Großkabinenbahnen Anzahl SessellifteAnzahl Sessellifte Anzahl SchlepplifteAnzahl Schlepplifte Pistenkilometer leichtPistenkilometer leicht Pistenkilometer mittelPistenkilometer mittel Pistenkilometer schwerPistenkilometer schwer Σ
Skilift Aela, Maloja +41 (0)81 824 31 20 1.815 - 2.159 m 1 0,5 1,5 1 3 km
Nicht weit ist der Weg in die weiteren Engadiner Skigebiete für Alpinskifahrer, beispielsweise das grosse Skigebiet von Corvatsch (Silvaplana).
  • Bekannt ist das Engadin auch für den Langlaufsport, der Engadin Ski Marathon über die zugefrorenen Seen von Maloja nach S-chanf zieht jedes Jahr Tausende von Langlaufbegeisterten an.
  • Kunstliebhaber werden sich das Segantini-Haus mit dem Atelier des Malers Giovanni Segantini nicht entgehen lassen, es wurde ein Segantini - Weg ("Sentiero Segantini") mit Bilddokumenten eingerichtet, der ins Tal von Orden führt. Ein Teil der Werke von Giovanni Segantini ist in St.Moritz im Segantini - Museum zu sehen.

Einkaufen[Bearbeiten]

Küche[Bearbeiten]

Nachtleben[Bearbeiten]

Unterkunft[Bearbeiten]


Gesundheit[Bearbeiten]

Das nächste Spital mit Notfallstation ist dasjenige von Samedan

Praktische Hinweise[Bearbeiten]

Ausflüge[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

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