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Chur

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Chur Juni 2010.jpg
Chur
Kanton Graubünden
Einwohner
34.547 (2014)
Höhe
593 m
Tourist-Info Web http://www.churtourismus.ch/
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Lage
Lagekarte der Schweiz
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Chur

Chur ist die Hauptstadt des Kantons Graubünden in den Schweizer Alpen. Chur ist gleichzeitig auch die grösste Siedlung im Kanton und Knotenpunkt für viele Verkehrsverbindungen in weitere Regionen von Graubünden.

Hintergrund[Bearbeiten]

Chur ist die Hauptstadt von Graubünden. Die Stadt gilt als älteste durchgehend bewohnte Stadt der Schweiz. Sie ist auch Sitz des Bischofs des Bistums Chur.

Die Stadt wurde durch die Römer gegründet, und zwar als Curia Raetorum, an der Stelle einer schon vorhandenen keltischen Siedlung. In Chur wurde das erste Bistum nördlich der Alpen eingerichtet, in dessen Funktion als Bischofssitz wird sie 452 erstmals erwähnt. Die römische Siedlung befand sich an der Stelle des heutigen Welschdörfli am linken Plessurufer, dort sind auch einige Ausgrabungen zu besichtigen. Die Kathedrale und der Bischofssitz entstanden auf dem Hof, also dem Hügel auf der anderen Flussseite, dem rechten Plessurufer. Um sie herum entstand die mittelalterliche Stadt, das heutige Stadtzentrum. Die Stadtmauer wurde im 13. Jahrhundert errichtet, eine Stadtgründung im eigentlichen Sinn gab es nie, denn die Bürger selber entmachteten den bisherigen Stadtherrn, den Bischof, schrittweise. Der Bischof versuchte die vollständigen Stadtrechte zu verhindern oder zumindest zu beschneiden, so erhielt 1489 Chur zwar die hohe Gerichtsbarkeit, der angestrebte Status einer Freien Reichsstadt blieb ihr dennoch verwehrt. Diese Differenzen mit dem Bischof führten dazu, dass sich die Stadt ab 1523 der Reformation anschloss, obwohl sie einen katholischen Bischofssitz besaß. Dieser Zustand, reformierte Stadt mit Sitz eines katholischen Bistums, hält bis heute an. Mit der 1820 in Kraft getretenen Kantonsverfassung wurde Chur offiziell Hauptstadt des Kantons Graubünden, wobei sie schon immer die wichtigste Stadt der Drei Bünde war. Mit der Eröffnung der Eisenbahn 1858, und dem Abbruch der Stadtbefestigung im 19. Jahrhundert, begann das bis heute anhaltende Wachstum der Stadt in die Fläche des Rheintals.

Anreise[Bearbeiten]

Auf der Straße[Bearbeiten]

Vom Bodensee her, das Rheintal hinauf, führt die Autobahn A 13 (Europastraße 43) über Chur Richtung San Bernadino. Von Zürich her mündet die A 3 bei Sargans in die A 13.

Mit der Bahn[Bearbeiten]

In Chur enden die Normalspurstrecken der SBB. Es bestehen sehr gute Verbindungen mit Zürich. Ebenfalls Verbindungen über St.Margreten - Buchs. Südwärts führt die schmalspurige Räthische Bahn, welche die Verbindungen in die meisten touristischen Orte Graubündens sicherstellt. Außerdem gibt es Bahnverbindungen nach Tirano (Bernina Express) und Zermatt (Glacier Express).

Mit dem Bus[Bearbeiten]

Von Bellinzona über den San Bernadino gibt es stündlich eine Postautoverbindung. Die Busse fahren vom Busbahnhof auf der Ebene über den Gleisen des Bahnhofs ab.

Mit dem Fahrrad[Bearbeiten]

Mobilität[Bearbeiten]

In der Stadt selber gibt es ein dichtes Busnetz. Die Altstadt ist auch problemlos zu Fuss zu erkunden.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Kirchen[Bearbeiten]

  • Kirche St. Martin
  • Kirche St. Regula
  • 2 Typ ist Gruppenbezeichnung Kirche St. Luzi
  • Kirche Comander

Burgen, Schlösser und Paläste[Bearbeiten]

  • 3 Typ ist Gruppenbezeichnung Bischöfliches Schloss

Bauwerke[Bearbeiten]

  • Buolsche Haus
  • Neues Gebäu, der Regierungssitz
  • 4 Typ ist Gruppenbezeichnung Rathaus
  • Obertor
  • Hoftorturm

Denkmäler[Bearbeiten]

  • Vazerol Denkmal
  • Fontana Denkmal

Museen[Bearbeiten]

  • Bündner Naturmuseum
  • 5 Bündner Kunstmuseum. Werke von Angelica Kauffmann, Giovanni Segantini, Ernst Ludwig Kirchner und der Künstlerfamilie Giacometti.
  • Weinbaumuseum
  • Domschatz

Straßen und Plätze[Bearbeiten]

  • Postplatz

Parks[Bearbeiten]

  • Stadtgarten
  • Fontana Park

Verschiedenes[Bearbeiten]

  • Ausgrabungsgelände der römischen Siedlung

Aktivitäten[Bearbeiten]

Chur ist das städtische Zentrum Graubündens und dementsprechend groß ist das Angebot.

Einkaufen[Bearbeiten]

Um den Postplatz und entlang der Oberen Gasse finden sich die meisten Einkaufsmöglichkeiten.

Küche[Bearbeiten]

Die Stadt Chur ist dafür bekannt, dass sie die höchste Dichte an Beizen und Bars in der Schweiz hat. Man findet dort von Gourmetrestaurant bis zu urchigen Stammbeizen. Gerne isst man vorallem die Bündner Spezialitäten wie Capuns oder Maluns. Bei Capuns handelt es sich um in Mangoldblätter, typischerweise wird Schnittmangold verwendet, oder Lattichblätter gewickelte Päckchen aus Spätzleteig, der mit Kräutern und in kleine Stücke geschnittenem Salsiz oder Bündnerfleisch angereichert ist. Maluns hingegen ist ein Kartoffelgericht, wobei diese gerieben und mit Mehl vermischt, langsam in Butter geröstet werden.

Da in den Bündner Bergen zur Herbstzeit gejagt wird, sind auch Fleischgerichte wie zum Beispiel Hirschpfeffer oder Rehpfeffer zur Saison sehr beliebt. Dies wird zusammen mit Rosenkohl, karamellisierten Marronis und verschiedene Arten von Spätzli serviert.

Nachtleben[Bearbeiten]

  • Im Welschdörfli sind viele Discos und Clubs zu finden.
  • Chur hat prozentual schweizweit am meisten Pubs, Restaurants, Bars und Discos.
  • In der Nähe vom Shoppingcenter City West ist die berühmte Giger Bar.

Unterkunft[Bearbeiten]

Ausflüge[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

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