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Hegyeshalom

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Hegyeshalom
dt. Straß-Sommerein, kroat. Štruos, Smierna
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Hegyeshalom (deutsch: Straß-Sommerein, kroatisch: Štruos, Smierna) ist eine Gemeinde im Komitat Győr-Moson-Sopron, Grenzort zu Österreich und wichtiger regionaler Verkehrsknoten. Der Autobahngrenzübergang Hegyeshalom-Nickelsdorf war vor der Erweiterung des Schengenraumes nach Ungarn im Jahr 2007 einer der meistfrequentierten weltweit.

Hintergrund[Bearbeiten]

Erstmals wurde die Siedlung im Jahre 1217 erwähnt. Nach den Türkenkriegen im 16. und 17. Jahrhundert wurde die Gemeinde von Deutschen besiedelt, die bis zum 2. Weltkrieg auch die Bevölkerungsmehrheit stellten. Sie wurden in den Jahren 1945 und 1946 überwiegend ausgesiedelt.

Der Ort erhielt große Bedeutung mit dem Bau der Eisenbahnlinie Wien-Győr 1863 und in weiterer Folge von Bahnlinien aus Bratislava und Csorna. Nach der Abtretung des Burgenlandes von Ungarn an Österreich im Jahr 1921 wurde Hegyeshalom Grenzort für Bahn und Straße.

In Hegyeshalom wurde begonnen, den Eisernen Vorhang zwischen Österreich und Ungarn abzubauen. Ursprünglich wurde der Zaun wegen Renovierungsbedarf entfernt - für einen Neubau fehlte Ungarn das Geld. Am 2. Mai 1989 wurden die ersten Segmente entfernt, doch ersz zwei Monate später wurde daraus ein symbolischer Staatsakt. Für die medienwirksame Durchtrennung durch die Außenminister Österreichs und Ungarns, Gyula Horn und Alois Mock, wurden in der Nähe von Sopron der Legende nach extra einige Meter Zaun neu aufgebaut.

Anreise[Bearbeiten]

Entfernungen
Nickelsdorf7,5 km
Mosonmagyaróvár10 km
Rajka12 km
Parndorf28 km
Bratislava36 km
Győr49 km
Flughafen Wien-Schwechat54 km
Wien74 km
Budapest170 km

Bis zum 21. Dezember 2007 war der Grenzübergang Nickelsdorf-Hegyeshalom einer der stärkstfrequentierten Europas. Die Grenzkontrollen wurden durch den Beitritt von Ungarn zum Schengen-Raum hinfällig. Dennoch hält weiterhin jeder Zug - auch internationale Fernzüge - im relativ unbedeutenden Hegyeshalom. Die Passkontrollen fielen zwar weg, der Personalwechsel im Zug blieb aber bestehen.

Im Zuge der Flüchtlingsbewegungen im Sommer/Herbst 2015 war der Grenzübertritt bei Hegyeshalom zeitweise stark eingeschränkt. Die Lage hat sich bis Frühjahr 2016 entspannt und ist nun wieder problemlos möglich.

Mit dem Flugzeug[Bearbeiten]

Mit der Bahn[Bearbeiten]

Bahnhof Hegyeshalom (1994)

Wegen Personalwechsel hält jeder Zug zwischen Wien und Budapest in Hegyeshalom, auch die schnellen Railjets. Hegyeshalom ist offiziell Grenzbahnhof und kann sowohl aus Ungarn wie auch aus Österreich zum Inlandstarif erreicht werden. Zu beachten ist jedoch: Die Ungarischen Staatsbahnen (MÁV) erlauben es nicht, Fahrkarten zu stückeln - also auf einer Internationalen Fahrt zwei Fahrkarten bis/ab Grenze zu kombinieren.

  • Wer in Hegyeshalom Richtung Budapest fahren möchte, darf nicht einfach im Zug aus Wien sitzenbleiben, sondern muss aussteigen. Ein Zustieg in den Zug ist in Hegyeshalom nur möglich, wenn man mindestens 15 min. vor planmäßiger Abfahrt am Bahnhof ist. Die Fahrkarten muss man im Voraus erwerben und sie werden bereits vor Abfahrt gestempelt. Man kann im Zug kein Ticket kaufen! Auf die Art ist es nicht möglich, mit demselben Zug, mit dem man aus Wien gekommen ist, gleich weiterzufahren. Wer das dennoch macht, riskiert eine hohe Strafzahlung.
  • Wer in Richtung Wien fährt, wird mit einem Inlandsticket ebenfalls aufgefordert, auszusteigen. Die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) sind jedoch nicht annähernd so streng. Man kann einfach im Zug sitzenbleiben und der ÖBB-Schaffner stempelt das Zugticket für die Weiterfahrt ab bzw. verkauft eines.

In Hegyeshalom halten u.A.:

  • Railjets Wien-Budapest (Euregio-Tickets gelten nicht)
  • Regionalexpresszüge Wien-Győr (Euregio-Tickets sind erhältlich und gültig)
  • Regionalzüge von Bratislava-Petržalka
  • Vereinzelte Fernzüge zwischen Bratislava und Budapest (meist Nachtzüge mit längerem Laufweg), die nicht über Šturovo fahren.
  • Regionalzüge aus Csorna (Anschluss ROeEE Sopron-Győr)

Mit dem Bus[Bearbeiten]

Auf der Straße[Bearbeiten]

Syrische Flüchtlinge marschieren auf der Autobahn bei Hegyeshalom im Sommer 2015.
  • Autobahn M1 Budapest-Wien (mautpflichtig); Ausfahrten 167 Hegyeshalom kelet und 171 Hegyeshalom
  • Schnellstraße M15Mosonmagyaróvár-Bratislava (mautpflichtig); Ausfahrt 2 Hegyeshalom / Mosonmagyaróvár und 6 Bezenye

Mautfreie Anfahrt:

  • Aus Wien: A4 Ost Autobahn bis Ausfahrt 64 Nickelsdorf und weiter über den alten Grenzübergang und die Fernstraße F1
  • Aus Bratislava: über die alten Fernstraßen I2 und F150 bis Bezenye, dort rechts auf die Regionalstraße 1501 abbiegen.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Die Ortschaft selbst hat Bedeutung als Verkehrsknoten, hat für Besichtigungen jedoch nur wenig zu bieten. Die romanische St.-Bartolomäus-Kirche aus dem Zeitalter der Árpáden Wurde im 13. Jahrhundert errichtet und im 15. Jahrhundert gotisiert. Kirchturm im gotischen Stil aus dem 18. Jahrhundert; Fő ut 29. Eine evangelische Kirche aus dem 19. Jahrhundert wurde von Karl Gottfried Bendl errichtet; Fő ut 45.

Aktivitäten[Bearbeiten]

Es gibt zwei Badeteiche am nördlichen Ortsrand: Stettni-tó und Bányató.

Einkaufen[Bearbeiten]

In der Ortschaft selbst gibt es einige kleine Supermärkte. Größere Geschäfte befinden sich an der Autobahn nahe des Grenzüberganges. Diese verkaufen typisch ungarische Souvenirs wie Salami und Paprika - jedoch zu etwas überhöhten Preisen. Bessere Einkaufsmöglichkeiten gibt es im nahe gelegenen Mosonmagyaróvár, darunter einen großen Tesco-Supermarkt.

Küche[Bearbeiten]

Es gibt in der Ortschaft zwei kleine Restaurants sowie beim Bahnhof einige Schnellimbisse. Beim Autobahngrenzübergang gibt es einige Restaurants für Transitreisende (Paprika Csárda) sowie an der Fernstraße mach Mosonmagyaróvár etwas außerhalb der Ortschaft das Restaurant Flamingo.

Nachtleben[Bearbeiten]

Das jährlich im Frühsommer stattfindende, mehrtägige Rockfestival Nova Rock ist aus der Nachbarortschaft Nickelsdorf bis hierher zu hören.

Unterkunft[Bearbeiten]

  • In der Ortschaft
    • Popeye.
  • Beim Autobahngrenzübergang
    • Paprika.
    • Paprika M1.
  • An der Fernstraße Mosonmagyaróvár-Hegyeshalom
    • Barókk-Hotel.
    • Wind Rancho.

Gesundheit[Bearbeiten]

Praktische Hinweise[Bearbeiten]

Ausflüge[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

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