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Feuchtwangen

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Feuchtwangen
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Die Stadt Feuchtwangen liegt an der Romantischen Straße im Landkreis Ansbach in Mittelfranken südwestlich von Ansbach nicht weit von der Landesgrenze zu Baden-Württemberg.

Karte von Feuchtwangen

Hintergrund[Bearbeiten]

Die Stadt liegt auf der Frankenhöhe, einem Teil des schwäbisch-fränkischen Schichtstufenlands, im Tal der Sulzach. Sie entstand aus dem um 818 erstmals erwähnten Benediktinerkloster St. Salvator, das später an das Bistum Augsburg kam. Das später in ein Chorherrenstift umgewandelte Kloster war bis zur Reformation Ort bedeutender Wallfahrten. Die Siedlung neben dem Kloster wird 1241 als Reichsstadt genannt. Durch Verpfändung kam sie später an die Markgrafschaft Ansbach.

Nach einem kurzen preußischen Intermezzo wurde Feuchtwangen 1806 Bestandteil des neu errichteten Königreichs Bayern. Seit dem 13. Jahrhundert bestand in der Stadt eine jüdische Gemeinde, die jüdischen Einwohner verließen bis 1938 unter dem Druck der Verfolgung die Stadt. Im November 1938 wurde die Synagoge niedergebrannt, an ihrer Stelle steht heute der Bau des Fränkischen Museums. In den 1970er Jahren wurden zahlreiche umliegende Gemeinden eingemeindet.

Anreise[Bearbeiten]

Mit dem Flugzeug[Bearbeiten]

Nächste Flughäfen sind der Flughafen Nürnberg (IATA CodeNUE, 100 km entfernt) und der Flughafen Stuttgart (IATA CodeSTR, 150 km).

Mit der Bahn[Bearbeiten]

Feuchtwangen liegt an der Bahnstrecke Nördlingen-Dombühl, auf der es aber keinen regulären Personenverkehr mehr gibt. Es verkehren lediglich Museumszüge von Nördlingen aus.

Der nächste regulär bediente Bahnhof liegt rund 11 km nördlich in 1 Dombühl, an der Bahnstrecke Stuttgart–Nürnberg (über Crailsheim und Ansbach). Er wird im Zweistundentakt von Regionalexpress-Zügen angefahren und ist Endpunkt der Nürnberger S-Bahn-Linie 4 (ebenfalls Zweistundentakt).

Vom Bahnhof Dombühl kommt man mit Buslinie 813 (einmal pro Stunde) in 20 Minuten nach Feuchtwangen. Zentrale Bushaltestelle ist 2 Feuchtwangen Mooswiese, unmittelbar südwestlich des Altstadtkerns (250 Meter vom Marktplatz).

Der nächste von Fernzügen angefahrene Bahnhof befindet sich in Ansbach; er wird zweistündlich von der Intercity-Linie Karlsruhe–Nürnberg bedient. Auch aus Richtung Würzburg und Augsburg/München bestehen in Ansbach Anschlüsse. Vom Bahnhof Ansbach fährt die Buslinie 805 nach Feuchtwangen, die Fahrt dauert 45 Minuten.

Auf der Straße[Bearbeiten]

Feuchtwangen liegt unweit des Autobahnkreuzes Feuchtwangen/Crailsheim, an dem sich A 6 (NürnbergHeilbronn) und A 7 (WürzburgUlm) begegnen. Die A 6 kann man an der Anschlussstelle Symbol: AS 49 (Feuchtwangen-Nord) verlassen, dann sind es noch 8 km auf der Bundesstraße 25 bis ins Stadtzentrum; von der A 7, Ausfahrt Symbol: AS 111 (Feuchtwangen-West) sind es rund 6 km Landstraße ins Zentrum von Feuchtwangen.

Wer lieber etwas langsamer reist und unterwegs Stationen machen möchte, erreicht Feuchtwangen auf der Romantischen Straße, deren Verlauf der B 25 entspricht: aus Süden von Dinkelsbühl, Nördlingen, Donauwörth und Augsburg oder aus Norden von Rothenburg ob der Tauber, Bad Mergentheim und Würzburg.

Mit dem Schiff[Bearbeiten]

Nach Feuchtwangen führen keine schiffbaren Gewässer.

Mit dem Fahrrad[Bearbeiten]

Durch Feuchtwangen führt der Fernradweg (Deutschland-Route) D9, der dem Verlauf der Romantischen Straße entspricht. Die nächsten Etappen sind Schillingsfürst und Rothenburg ob der Tauber im Norden sowie Dinkelsbühl und Nördlingen.

Mobilität[Bearbeiten]

Zuständig für die Buslinien der Region ist die VGN (Verkehrsverbund Großraum Nürnberg).

  • Linie 813: Dombühl - Feuchtwangen.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Die Stiftskirche
Der Kasten
  • Die evangelische Pfarrkirche (ehemalige Stiftskirche) geht auf romanische und gotische Grundlagen zurück, wurde aber mehrfach restauriert und umgebaut. Spätgotischer Flügelaltar aus dem Jahr 1484, 1901 wieder zusammengesetzt und ergänzt. Angebaut ist der spätromanische Kreuzgang, von dem zwei Flügel erhalten sind, heute Kulisse für das Freilichttheater der Kreuzgangspiele.
  • Die evangelische Nebenkirche St. Johannis aus der Zeit um 1400.
  • Die durch Hauseinbauten im Wesentlichen erhaltene Stadtbefestigung; von den ursprünglich drei Toren steht nur noch das umgebaute Obere Tor.
  • Berühmt ist das Straßenbild der im Krieg nicht zerstörten Stadt, vor allem am Markt, mit seinen überwiegend traufseitigen Altstadthäusern, darunter dem Dekanat, das ehemalige städtische Spital und dem ehemaligen Katen, einem langgestreckten Fachwerkbau.

Aktivitäten[Bearbeiten]

Der Kreuzgang

Museen[Bearbeiten]

  • Das Fränkische Museum
  • Das Sängermuseum
  • Die Handwerkerstuben im Kreuzgang

Veranstaltungen[Bearbeiten]

  • Kreuzgangspiele, seit 1948
  • Altstadtfest am Marktplatz
  • Sommerfühlfestival
  • Weihnachtsmarkt

Einkaufen[Bearbeiten]

Küche[Bearbeiten]

Nachtleben[Bearbeiten]

Unterkunft[Bearbeiten]

Gesundheit[Bearbeiten]

Praktische Hinweise[Bearbeiten]

Kurzinfos
Fläche137,2 km²
Telefonvorwahl09852
Postleitzahl91555
KennzeichenAN
ZeitzoneUTC+1
Notruf112 / 110

Ausflüge[Bearbeiten]

  • Ansbach, 23 km nordöstlich, ehemalige Residenzstadt mit Schloss, Hofgarten und sehenswerter Altstadt
  • Dinkelsbühl, 11 km südlich, romantisch-mittelalterliche Altstadt
  • Ellwangen, 34 km südwestlich
  • Nördlingen, 44 km südlich
  • Der Hesselberg in der Frankenhöhe bei Wassertrüdingen, der höchste Berg Mittelfrankens mit weiter Aussicht, knapp 20 km südöstlich

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

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