Zum Inhalt springen

Curaçao

Artikelentwurf
Aus Wikivoyage
Curaçao
Lagekarte
Flagge
Kurzdaten
HauptstadtWillemstad
Regierungsformparlamentarische Demokratie
Fläche444 km²
Einwohnerzahl152.849(2023)
AmtsspracheNiederländisch, Papiamentu, Englisch
Religionüberwiegend katholisch, vereinzelt andere
Strom/Stecker120 V, 55Hz;
A/B
Telefonvorwahl+599-9
Domain.cw
ZeitzoneMEZ-5h

Curaçao ist eine Insel der ABC-Inseln vor der Küste Venezuelas und ist ein eigenständiger Teil des Königreichs der Niederlande.

Curaçao bietet farbenfrohe Kolonialarchitektur in Willemstad (UNESCO-Weltkulturerbe), traumhafte Strände wie Playa Kenepa, die faszinierende Unterwasserwelt zum Tauchen und Schnorcheln sowie den Christoffel-Nationalpark für Natur- und Wanderfreunde.

Regionen

[Bearbeiten]

Die Insel Curaçao lässt sich grob in vier Regionen einteilen:

  • Der Nordwesten wird vom Christoffel-Nationalpark dominiert, dort kann man wandern.
  • Der Südosten ist praktisch unbewohnt und verkehrsmäßig nicht erschlossen. Das Land befindet sich in Privatbesitz, Regierungsauflagen verhindern jedoch einen Ausbau[1].
  • Teilt man die Insel etwa in der Mitte an der schmalsten Stelle, dann liegt im Nordwesten ehemaliges Plantagenland mit einer Reihe von kleinen Dörfern und mehr und mehr vom Verfall bedrohten Plantagenhäusern.
  • Entgegengesetzt im Südosten befindet sich der internationale Flughafen und die Stadt Willemstad mit ihren Industrieanlagen rund um das Binnenmeer Schottegat.

Städte

[Bearbeiten]
Willemstad
  • 1 Barber . Ausgangspunkt für Ausflüge zum Christoffel National Park und zu den Naturstränden im Westen.
  • 2 Grote Berg . Diese moderne Siedlung, die zentral auf der Insel liegt, verdankt ihren Namen ihrer leicht erhöhten Position auf einem Hügel. Aufgrund dieser Lage bietet der Ort an vielen Stellen einen weiten Panoramablick über die Landschaft und das Karibische Meer.
  • 3 Hato . Hier befindet sich der internationale Flughafen. Die nahe gelegenen Hato-Höhlen bieten Einblicke in die Geologie der Insel und beeindrucken mit ihren Tropfsteinformationen, alten Felszeichnungen der Arawak-Indianer und einer Kolonie von Fledermäusen. Die umliegende Landschaft ist rau und wird von starken Passatwinden geprägt.
  • 4 Jan Thiel . Luxuriöses Resortgebiet mit einem lebendigen Strand, Restaurants und Wassersportmöglichkeiten.
  • 5 Lagun . Die gleichnamige Bucht erstreckt sich schmal zwischen zwei hoch aufragenden Felswänden. Das Wasser ist klar und sehr ruhig. Man kann zahlreiche tropische Fische und Meeresschildkröten sehen. Das macht den Ort zu einem der besten Schnorchelreviere der Insel. Die bunten Fischerboote am Strand und die entspannten Apartments auf den Klippen vermitteln eine gelassene Atmosphäre.
  • 6 Santa Rosa . Früher war Santa Rosa das landwirtschaftliche Zentrum der Region, heute ist es ein lebendiges Wohnviertel. Hier kann man nicht nur die authentische Lebensart der Inselbewohner kennenlernen, sondern auch traditionelle Plantagenhäuser besichtigen und exzellente, lokale Gaststätten entdecken, die die typisch kreolische Küche der Insel servieren.
  • 7 Sint Michiel . Die ruhige Bucht des Fischerortes eignet sich zum Schwimmen und Tauchen. Das historische Fort Samí an der Küste sowie die nahe gelegenen Salzpfannen, in denen Flamingos leben, laden zu Spaziergängen mit historischem Hintergrund ein.
  • 8 Sint Willibrordus . Sint Willibrordus ist ein wichtiger Zwischenstopp auf dem Weg zu den Stränden im Westen. Direkt vor den Toren des Dorfes erstrecken sich die weiten Salzpfannen von Jan Kok. In diesen gehen fast ganzjährig große Kolonien von wilden, rosafarbenen Flamingos auf Nahrungssuche und bieten ein beeindruckendes Fotomotiv.
  • 9 Soto . Kleines Dorf in der Nähe des Christoffel-Nationalparks, ideal für Naturliebhaber und Wanderungen.
  • 10 Westpunt . Ruhiger Küstenort bekannt für traumhafte Strände wie Playa Kenepa und ausgezeichnete Tauchspots.
  • 11 Willemstad . Die farbenfrohe Hauptstadt und UNESCO-Weltkulturerbe ist das touristische Zentrum der Insel. Sehenswert sind die bunten Kolonialhäuser an der Handelskade, die schwimmende Königin-Emma-Brücke, zahlreiche Museen, Restaurants und Einkaufsmöglichkeiten.

Hintergrund

[Bearbeiten]
Karte
Karte von Curaçao

Geschichte: Nach der ersten Besiedlung durch Arawak-Indianer eroberten die Niederländer im 17. Jahrhundert die strategisch günstig gelegene Insel. Durch ihren tiefen Naturhafen entwickelte sich Willemstad schnell zu einem der wichtigsten Handelsknotenpunkte und zentralen Sklavenmärkte der Region. Die erzwungene Verschmelzung afrikanischer Traditionen mit niederländischen und sephardisch-jüdischen Einflüssen prägte eine einzigartige Kultur. Diese spiegelt sich heute in den bunten Kolonialbauten der Hauptstadt sowie in der melodischen kreolischen Landessprache Papiamentu wider. Nach einer langen Phase der Industrialisierung durch eine große Ölraffinerie im 20. Jahrhundert ist die Insel seit 2010 ein autonomes Land innerhalb des Königreichs der Niederlande.

Landesnatur: Die Natur der Insel entzieht sich dem Klischee der üppig-grünen Tropen. Ein trockenes Klima hat im Landesinneren eine Savanne entstehen lassen, die von riesigen Säulenkakteen und windschiefen Dividivi-Bäumen dominiert wird. Geologisch besteht Curaçao aus vulkanischem Gestein, das von massiven Korallenkalkterrassen umschlossen ist. Diese Formationen sorgen an der stürmischen Nordküste für eine raue Kulisse, in die der Atlantik tiefe Höhlen frisst. Die geschützte Südwestküste bildet mit ihren ruhigen, feinsandigen Badebuchten den perfekten Gegenpol dazu. Die stillgelegten Salzpfannen dienen heute wilden Flamingos als Zufluchtsort.

Tourismus: Der Tourismus auf Curaçao boomt ganzjährig, da die Insel außerhalb des Hurrikan-Gürtels liegt und jährlich weit über 700.000 Gäste anzieht. Die Hauptmärkte sind die Niederlande, die USA und Kolumbien. Sie werden vom Mix aus europäisch-karibischem Kulturflair in Willemstad und erstklassigen Tauchspots angezogen. Um die Natur und die lokale Kultur zu schützen, setzt die Inselregierung auf Nachhaltigkeit statt auf austauschbaren Massentourismus.

Anreise

[Bearbeiten]

Einreisebestimmungen

[Bearbeiten]

Staatsangehörige eines EU-Mitgliedstaates benötigen für einen Aufenthalt bis zu 90 Tagen kein Visum. Anders als im europäischen Reichsteil müssen EU-Bürger einen mindestens sechs Monate nach geplanter Ausreise gültigen Reisepaß vorlegen. Wer aus Gelbfieberrisikogebieten kommt (weite Teile von Südamerika!) braucht eine Impfbescheinigung. Seit 2025 müssen alle Besucher der Insel eine Digitale Einreisekarte ausfüllen, am einfachsten online über Dicardcuracao. Die Einreisekarte muss am Flughafen entweder digital oder als Ausdruck vorgelegt werden. Passbild benötigt!

Mit dem Flugzeug

[Bearbeiten]
  • 1 Dr. Albert Plesman Flughafen (Curaçao International Airport, ​IATA: CUR), Hato . Landebahn 11/29, 11.188 x 197 Feet (3410 x 60 m), Asphalt. Etwa 1 Million Passagiere jährlich. Seit August 2003 wird der Curaçao International Airport von CAP (Curaçao Airport Partners) betrieben. Seit Januar 2009 wird dieses Konsortium von der brasilianischen Firma „A-Port S.A.“ angeführt.
  • Es gibt regelmäßige Flüge von und nach Europa mit KLM und TUI Airlines, sowie regelmäßige Linienflüge nach Nordamerika, Kolumbien und Venezuela sowie zu den anderen Inseln der Niederländischen Antillen.

Mit dem Schiff

[Bearbeiten]
  • Es gibt zurzeit keine Fährverbindung zu den benachbarten Inseln Aruba und Bonaire.

Mobilität

[Bearbeiten]
  • Von der Hauptstadt Willemstad aus gibt es einen regelmäßigen Busverkehr nach Fahrplan in alle Inselteile. Die Kleinbusse haben bis zu neun Sitzplätze, die Fahrpreise bewegen sich zwischen 1 und 1,5 US-$ pro Person. Die Fahrer geben ein Hupzeichen an Passanten, bei Interesse kann man einen Bus auch außerhalb von Haltestellen durch Handzeichen anhalten.
  • Man findet dort mehrere Taxi-Unternehmen.
  • In der Hauptstadt, am Flughafen und in mehreren Hotels kann man Autos mieten.
  • Es herrscht Rechtsverkehr! Die Höchstgeschwindigkeit beträgt in Ortschaften 40 km/h, außerhalb geschlossener Ortschaften 60 km/h. Die meisten Hauptstraßen haben einen Teerbelag. Das Mindestalter zum Anmieten von Autos beträgt 23 Jahre.
  • Der Gebrauch von Handys beim Fahren ist verboten. Auf zweispurigen Straßen ist Überholen rechts und links erlaubt. Durchgehende Straßen haben Vorfahrt. Kommt man an eine T-Kreuzung, dann hat das Fahrzeug Vorfahrt, welches sich auf der durchgehenden Straße befindet, auch wenn es von links kommt.

Sehenswürdigkeiten

[Bearbeiten]
Hato Höhlen
Curacao Fort Beekenburg
  • 1 Hato-Höhlen (Grotten van Hato) . Dieses über 300.000 Jahre alte Höhlensystem befindet sich nahe der Nordküste auf einer erhöhten Kalksteinterrasse. Besucher wandern hier an beeindruckenden Stalaktiten und Stalagmiten vorbei. Die Höhle hat eine große historische Bedeutung: Sie diente einst den geflohenen Sklaven als Versteck. Noch älter sind die gut erhaltenen Felszeichnungen der Arawak-Indianer, der Ureinwohner der Insel, die tief in den Stein geritzt wurden. Heute bewohnt zudem eine Kolonie seltener Langnasenfledermäuse die Höhle.
  • 2 Christoffelpark . Das größte Naturschutzgebiet der Insel wird vom 372 Meter hohen Christoffelberg, der höchsten Erhebung Curaçaos, dominiert. Die Landschaft ist geprägt von einer kargen, aber faszinierenden Flora mit riesigen Säulenkakteen, wilden Orchideen und windschiefen Dividivi-Bäumen. Wer den recht anspruchsvollen Aufstieg am frühen Morgen wagt, wird mit einem spektakulären Rundumblick über die gesamte Insel belohnt. Im Park leben zudem der seltene Curaçao-Weißwedelhirsch und zahlreiche exotische Vogelarten.
  • 3 Nationalpark Shete Boka (Nationaal park Shete Boka) . Der Park liegt direkt an der rauen Nordküste. Der Name bedeutet übersetzt „Sieben Buchten“ und genau diese tiefen Einschnitte in das schwarze Vulkangestein und die Kalksteinterrassen prägen den Park. Ein besonderes Highlight ist die unterirdische Höhle Boka Tabla, in die die Wellen mit enormem Lärm hineinschlagen. An anderen Stellen schießt das Wasser wie ein Geysir durch natürliche Löcher im Fels in die Höhe.
  • 1 Fort Beekenburg . Diese gut erhaltene Festungsanlage aus dem Jahr 1703 liegt auf einer felsigen Halbinsel im Südosten der Insel. Sie wurde erbaut, um die strategisch wichtige Bucht der Caracasbaai vor Piraten sowie vor Flotten aus Frankreich und England zu schützen. Das Zentrum der Anlage bildet der markante, runde Wehrturm, den man über steile Stufen erklimmen kann. Oben angekommen bieten die alten, rostigen Kanonen, die immer noch auf das Meer gerichtet sind, ein fotogenes Zeitzeugnis inmitten einer einsamen Kulisse.
  • Historische Landhäuser (Landhuizen). Über die gesamte Insel verstreut liegen die architektonischen Zeugen der Plantagenvergangenheit. Die meist auf Hügeln erbauten, farbenfrohen Herrenhäuser aus dem 18. und 19. Jahrhundert kontrollierten einst die umliegenden Salz- oder Landwirtschaftsbetriebe. Viele von ihnen sind heute verfallen, doch einige wurden restauriert und dienen heute als Kulturzentren, Restaurants u.v.m. So beherbergt das Landhuis Chobolobo die Destillerie des weltberühmten Blue-Curaçao-Likörs, während das Landhuis Bloemhof als Zentrum für zeitgenössische Kunst gilt und die beeindruckende „Cathedral of Thorns“ (eine riesige Kunstskulptur aus Dornensträuchern) beherbergt.

Aktivitäten

[Bearbeiten]

Auf der Insel findet man fast jede Art von Wassersport, insbesondere wird Tauchen angeboten, es gibt aber auch medizinisch sinnvolle Schwimmstunden mit Delphinen. In zwei Nationalparks gibt es die Möglichkeit zum Radfahren oder Wandern.

Einkaufen

[Bearbeiten]

Die örtliche Währung wurde 2025 in „Karibischer Gulden“ umbenannt. Der Umtausch vom „Antillen Gulden“ erfolgte eins zu eins, auch am Fixkurs 1,79 pro US$ änderte sich nichts.

  • handgearbeitete Puppen
  • Holzschuhe
  • Keramik: Abbildungen von historischen Gebäuden
  • Schmuck aus Schwarzer Koralle - die Einfuhr nach Deutschland ist verboten!

Einkaufsmöglichkeiten

[Bearbeiten]

In Willemstad gibt es Filialen der aus Holland bekannten großen Supermärkte, zum Beispiel Albert Heijn, Vreugdenhil/Spar und Centrum. Im Nordwesten der Insel wird die Versorgung dürftiger — wer hier als Selbstversorger wohnt, sollte sich entsprechend in Willemstad mit reichlich Vorräten eindecken. Der nächste größere Supermarkt (California) befindet sich in Tera Corá, gute 20km von Westpunt entfernt. Für das Nötigste gibt es noch kleinere Kioske, sogenannte Minimarkets, entlang der Hauptstraßen; unter anderem in Soto, Barber und Westpunt. Es empfiehlt sich, die Einheimischen nach den Öffnungszeiten zu fragen.

OpenStreetMap bietet eine (unvollständige) Karte der Geschäfte.

Wer frischen Fisch kaufen will, kann das direkt am Strand tun, wenn die Fischer ihre Boote anlanden. Die Einheimischen haben gute Tipps für Wann und Wo genau.

Obst und Gemüse erhält man auf dem sogenannten Floating Market in der Altstadt (Ortsteil Punda). In unmittelbarer Nähe kann man auch in einer Vielzahl von Souvenirläden diverse Mitbringsel erwerben. Eine günstigere Alternative bieten die meist dominikanischstämmigen Marktfrauen im angrenzenden Nieuwe markt. Hier kann man mit etwas Spanisch (oder mit Händen und Füßen) sehr gute Preise für die üblichen Souvenirs aushandeln. Wer es lieber etwas eleganter in schicken Boutiquen mit englischsprachiger Beratung liebt, sollte dem Rif Fort auf der gegenüberliegenden Seite der Queen Emma Bridge einen Besuch abstatten. Hier sind in einer alten Festung direkt am Meer zahlreiche Geschäfte und Restaurants untergebracht.

Küche

[Bearbeiten]
  • Als Vorspeisen isst man taco, kleine Portionen Käse oder Schinken, tequenos sind fritierte Käseteigstäbchen. Tortillas kennen Sie aus Mexiko, es sind gefüllte Maisteigfladen und pastechis sind Pastetchen mit einer scharf gewürzten Hackfleisch- und Gemüsefüllung.
  • Callalou Soup wird auf den ABC-Inseln aus Schweineschwänzen gekocht, mit Callaloo-Blättern, einem spinatähnlichen Gemüse.
  • Erwten Soep haben die Holländer auf den Inseln eingeführt, es ist Erbsensuppe. Sopi de bananas ist Brühe mit Kochbananen, Sopito ist eine scharf gewürzte Fisch- oder Gemüsesuppe, Sopi di Pisca ist Fischsuppe.
  • Pork ist Schweinefleisch, stoba di cabrito ein sehr scharfes Gulasch mit Muskat und Tabasco, Bitterbai sind fritierte Fleischbällchen.
  • Surf and Turf ist Fleisch und Hummer gemischt.
  • Balchi di pisca sind Fischbällchen, Lobster ist der karibische Hummer, hinter Salmon verbirgt sich Lachs (wird eingeführt), krokèchi sind Fischkroketten.
  • Carcó, concho oder caracol ist das Fleisch der Trompetenschnecke, man macht daraus Suppe oder ein Gulasch.
  • Kala sind Bohnenbällchen, hinter Aros Verde verbirgt sich Reis, der mit viel Petersilie und Erbsen angemacht wird und dadurch eine grüne Färbung erhält. Moro ist Reis mit Bohnen.
  • Funchi sind in Wasser gekochte Getreideklößchen.
  • Arepitas di pampuna sind kleine Pfannkuchen mit süßem Kürbis und Käse.
  • Keshi Yena ist gebackener Käse mit einer Hackfleischfüllung.
  • Als Nachspeise erhalten Sie Bolo di Rom was Rumkuchen ist, oder Kesio, ein Nachtisch aus Karamel und Merengue kisses, Spritzbaiser Törtchen, sowie Pudin di coco einen Kokosnuspudding.

Restaurants

[Bearbeiten]

In Willemstad findet sich eine Vielzahl an Restaurants, aber auch außerhalb sind sehr gute Lokalitäten verstreut über die ganze Insel zu finden.

  • Direkt am Strand gelegen, bietet das Kokomo Beach nicht nur eine wunderbare Aussicht aufs Meer, sondern auch leckere kleine und größere Gerichte in mittlerer Preisklasse. Sonntags gibt es Livemusik und eine Happy Hour von 17:00 bis 18:00, dann ist das Restaurant gut besucht.
  • Einige beliebte Restaurants inklusive Reviews finden sich in der Rubrik "Bars & Restaurants" auf relaxedcuracao.com.

Nachtleben

[Bearbeiten]

Ein "Nachtleben" findet nur im Großraum von Willemstad statt. Dort findet man Nachtbars, Discos und beim Flugplatz Hato sogar ein ganzes Dorf "fast" nur für den Herren.

Unterkunft

[Bearbeiten]

Wer sich auf der Insel Curaçao einmietet, sollte bei den Preisangaben immer darauf achten bzw. nachfragen, ob die Preise für Strom und Wasser im Mietpreis enthalten sind. Man rechnet diese Kosten gerne und häufig gesondert ab.

Feiertage

[Bearbeiten]

Sicherheit

[Bearbeiten]

Mietwagen abschließen, Wertgegenstände mitnehmen und am Strand nicht unbeaufsichtigt lassen. Größere Gefahren durch Schwerkriminalität besteht aber nicht. Die kleinen Gassen von Otrobanda (Willemstad) sollte man nach Einbruch der Nacht meiden.

Gesundheit

[Bearbeiten]
Hilfe
Notrufnummer(n)911

Die europäische Krankenversicherungskarte wird nicht anerkannt.

Klima und Reisezeit

[Bearbeiten]

Die ideale Reisezeit für Curaçao liegt zwischen Dezember und April, da in diesen Monaten die Trockenzeit herrscht. Das Wetter ist sonnig, es gibt nur wenig Regen, und die Temperaturen bewegen sich zwischen 26 und 30°C – perfekte Bedingungen für Strandurlaub, Tauchen und Sightseeing.

Von Mai bis November ist Regenzeit, wobei die Schauer meist kurz und nachts auftreten. Trotz gelegentlicher Niederschläge gibt es viele Sonnenstunden, und die Temperaturen liegen bei 28 bis 32°C. Da Curaçao außerhalb des Hurrikangürtels liegt, sind schwere Stürme selten. In dieser Zeit profitieren Reisende von günstigeren Preisen, weniger Touristen, jedoch von einer höheren Luftfeuchtigkeit und gelegentlichen Regenschauern.

Post und Telekommunikation

[Bearbeiten]

Praktische Hinweise

[Bearbeiten]
  • Deutsches Honorarkonsulat (BZSE Attorneys at Law / Tax Lawyers), Mahaaiweg 7 A, Willemstad. Tel.: +599 9 737 29 73.

Literatur

[Bearbeiten]
  • Aruba, Bonaire, Curacao. München: Gräfe und Unzer Verlag, 1994, Merian live, ISBN 3-7742-0346-6.
  • Aruba, Bonaire, Curacao. Remagen: KOBO Verlag Ingrid Kochs, 1995, ISBN 3-930884-02-X.
  • Aruba, Bonaire, Curacao. Frankfurt/Main: Peter Meyer Reiseführer, 1996, ISBN 3-922057-28-4.
  • Lynne M. Sullivan: Aruba, Bonaire, Curacao. Hunter Travel Guides, 2006 (2.Auflage), ISBN 1-58843-572-5.

Landkarten

[Bearbeiten]
  • Drive & Dive, Caribbean Cartographics. 2004 (6.Auflage).
[Bearbeiten]

Einzelnachweise

[Bearbeiten]
Artikelentwurf
Dieser Wikivoyage-Artikel ist in wesentlichen Teilen noch sehr kurz und in vielen Teilen noch in der Entwurfsphase. Wenn du etwas zum Thema weißt, sei mutig und bearbeite und erweitere ihn, damit ein guter Artikel daraus wird. Wird der Artikel gerade in größerem Maße von anderen Autoren aufgebaut, lass dich nicht abschrecken und hilf einfach mit.